Ikuo Matsumoto (jap. 松本 育夫, Matsumoto Ikuo; * 3. November 1941 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger…Ikuo Matsumoto (jap. 松本 育夫, Matsumoto Ikuo; * 3. November 1941 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yoshitada Kōnoike (japanisch 鴻池 祥肇, Kōnoike Yoshitada; * 28. November 1940 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo; † 25.…Yoshitada Kōnoike (japanisch 鴻池 祥肇, Kōnoike Yoshitada; * 28. November 1940 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo; † 25. Dezember 2018) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Sangiin, des Oberhauses, und früherer Minister für Katastrophenschutz. In der LDP gehörte er zur Asō-Faktion. Von 2008 bis 2009 war er stellvertretender Chefkabinettssekretär im Kabinett Asō.
Kansei Nakano (jap. 中野 寛成, Nakano Kansei; * 26. November 1940 in Nagasaki, Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger…Kansei Nakano (jap. 中野 寛成, Nakano Kansei; * 26. November 1940 in Nagasaki, Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Partei (Kawabata-Gruppe), Abgeordneter im Shūgiin für den 8. Wahlkreis Osaka und ehemaliger Minister.
Kotozakura Masakatsu (jap. 琴櫻 傑將, eig. Kamatani Norio 紀雄 鎌谷; * 26. November 1940 in Kurayoshi, Präfektur Tottori; † 14.…Kotozakura Masakatsu (jap. 琴櫻 傑將, eig. Kamatani Norio 紀雄 鎌谷; * 26. November 1940 in Kurayoshi, Präfektur Tottori; † 14. August 2007 in der Präfektur Chiba) war ein japanischer Sumōringer. Er war der 53. Yokozuna. Er war mit 1,82 m und zu Zeiten seiner größten Erfolge um 150 kg ein relativ schwerer Ringer, der jedoch auch sehr anfällig für Knieverletzungen war, was ihn letztendlich zwang, seine aktive Karriere zu beenden. Der „wilde Stier“ war bekannt für seine Fähigkeit, seine Gegner zu Beginn des Kampfes (Tachi-ai) mit einem Sturmangriff zu überrennen und anschließend aus dem Ring zu schieben. Häufig verwendete er dabei Nodo-wa, Schläge gegen den Hals des Gegners. Kotozakura war als Mittelschüler bereits ein erfolgreicher Judoka und wandte sich in seiner Oberschulzeit dem Amateursumō zu. Bei einem Turnier konnte er auf nationaler Ebene den dritten Platz belegen. Ex-Komusubi Kotonishiki, damals Stallmeister (Oyakata) des Sadogatake-beya, holte ihn in seinen Ringerstall. Sein erstes Turnier bestritt Kotozakura im Januar 1959 unter seinem Geburtsnamen. Bald darauf erhielt er von seinem Oyakata den Kampfnamen (Shikona) „Kotozakura“. Im Januar 1960 gewann Kotozakura sein erstes Turnier als Kämpfer der Sandanme-Division; er hatte seit seiner Einführung bis zu diesem Zeitpunkt auf jedem Turnier mindestens sechs der (damals noch) acht Begegnungen für sich entschieden. Im Juli 1962 wurde er mit dem Aufstieg in die Jūryō-Division in die Ränge der privilegierten Sekitori aufgenommen. Nach zwei Turniersiegen (Yusho) in dieser Division stand er im März 1963 endlich in der höchsten Liga des japanischen Profisumō, der Makuuchi-Division. Anfängliche Schwierigkeiten ließen ihn kurzzeitig in die zweite Liga zurückfallen, doch Kotozakura erreichte den sofortigen Wiederaufstieg und kämpfte sich bis zum November 1963 in die vorderen Maegashira-Ränge vor. Während des Turniers fielen zwei seiner Heya-Kollegen falsch zubereitetem Fugu zum Opfer. Schockiert durch die Tragödie verlor Kotozakura seine Konzentration und schaffte nach einer Reihe von Niederlagen nur mit Mühe den Kachi-koshi, erhielt dafür aber den Sonderpreis für herausragende Leistung. Im Januar 1964 trat Kotozakura als Komusubi und damit erstmals als Sanyaku-Ringer an. In diesem Turnier verlor er nur knapp gegen Yokozuna Kashiwado, nachdem der Gyōji von den Shimpan überstimmt worden war, zog sich allerdings während des Basho eine mehrfache Knöchelfraktur und eine Dislokation des Kniegelenks zu. Dadurch fiel er ans Ende der Tabelle zurück. Im Mai 1964 erlitt er, der noch nicht vollständig ausgeheilt antrat, einen 5–10-Make-koshi und rutschte dadurch bis in die Jūryō ab. Diesen herben Rückschlag glich er jedoch rasch wieder aus, kehrte innerhalb zweier Turniere in die Makuuchi zurück und erkämpfte auch wieder einen Platz an der Tabellenspitze. Im Septemberturnier 1967 besiegte Kotozakura sowohl die amtierenden Yokozuna Kashiwado und Sadanoyama als auch die Ōzeki Yutakayama und Kitanofuji (der später Großmeister wurde). Er beendete das Basho mit 11–4 und wurde, nachdem er bereits im Juli drei Ōzeki überwunden hatte, selbst in diesen Stand erhoben. Der weitere Aufstieg zu Yokozuna-Ehren blieb ihm vorerst verwehrt, seine nächsten Yusho errang er in den Turnieren im Juli 1968 und März 1969. In dieser Zeit litt er ständig unter Verletzungen. Drei Mal war er dadurch gefährdet, seinen Rang einzubüßen (Kadoban). Erst sein dreißigstes Basho als Ōzeki im November 1972 sollte die Wende bringen. Dieses entschied er wie auch das folgende Hatsu-Basho mit 14–1 für sich. Nach fünf Jahren schaffte Kotozakura die Beförderung zum Yokozuna. Nach einem weiteren Triumph beim Nagoya-basho 1973 konnte der neue Yokozuna jedoch keine weiteren Yusho einfahren. Stattdessen zwangen ihn wiederkehrende Knieverletzungen 1974 zunächst zu pausieren, bevor er kurz vor dem Juliturnier des Jahres seinen Rücktritt erklärte. Nach 66 Turnieren in der Makuuchi lautete sein Kampfrekord 553 Siege zu 345 Niederlagen, in 77 Kämpfen war er nicht angetreten. Kotozakura erwarb zunächst den Shiratama-Anteil und plante, einen eigenen Ringerstall zu gründen, doch als zehn Tage darauf sein alter Oyakata starb, übernahm er dessen Sadogatake-beya. Bei seinem altersbedingten Ausscheiden 2005 übergab er die Leitung an seinen Schwiegersohn, den ehemaligen Sekiwake Kotonowaka. Er starb an Herzschwäche.
Yoshinobu Ishikawa (japanisch 石川 嘉延 Ishikawa Yoshinobu; * 24. November 1940 in Sazuka, Ogasa-gun (heute: Kakegawa)…Yoshinobu Ishikawa (japanisch 石川 嘉延 Ishikawa Yoshinobu; * 24. November 1940 in Sazuka, Ogasa-gun (heute: Kakegawa), Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Gouverneur der Präfektur Shizuoka.
Hisataka Masayuki (jap. 久高正之; * 18. November 1940 in der Mongolei) 9. Dan Karatedō und 5. Dan Jūdō, ist Hauptausbilder…Hisataka Masayuki (jap. 久高正之; * 18. November 1940 in der Mongolei) 9. Dan Karatedō und 5. Dan Jūdō, ist Hauptausbilder des Shorinjiryu Kenkokan Karatedo sowie Gründer und Vorsitzender der World Koshiki Karatedo Föderation (W.K.K.F.).
Kōki Ishii (jap. 石井 紘基, Ishii Kōki; * 6. November 1940 in Tokio; † 25. Oktober 2002 ebenda) war ein japanischer…Kōki Ishii (jap. 石井 紘基, Ishii Kōki; * 6. November 1940 in Tokio; † 25. Oktober 2002 ebenda) war ein japanischer Politiker und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Ishii studierte an der Chūō-Universität, wo er sich in der studentischen Selbstverwaltung engagierte, dem Graduiertenkolleg der Waseda-Universität und an der Lomonossow-Universität und wurde später Sekretär von Satsuki Eda, dem Sohn des Ex-Sozialisten Saburō Eda. 1978 beteiligte er sich mit Eda, Naoto Kan und anderen an der Gründung des Shakaiminshu Rengō („Sozialdemokratischer Bund“, SDF). 1992 wurde er Mitglied der Nihon Shintō (JNP), für die er bei der Shūgiin-Wahl 1993 – der letzten nach altem Wahlrecht in Mehrmandatswahlkreisen – im viermandatigen Wahlkreis Tokio 3 antrat. Mit 23,6 % der Stimmen erzielte er den höchsten Stimmenanteil. Für das Kabinett Hata wurde er 1994 parlamentarischer Staatssekretär in der „Behörde für allgemeine Angelegenheiten“. Nach dem Zusammenbruch der Anti-LDP-Koalition 1994 beteiligte er sich nicht an der Gründung der Shinshintō (NFP), sondern schloss sich zunächst dem Jiyū Rengō („Liberale Liga“, LL) an, den er 1995 zeitweise als Parteivorsitzender führte. Später wechselte er zur Shintō Sakigake (NPH) und 1996 zur neugegründeten Minshutō (DPJ). Nach der Wahlrechtsreform kandidierte er 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Tokio 6, wo er zwar Tetsundo Iwakuni (NFP) und Takao Ochi (LDP) unterlag, aber ein Mandat bei der neu eingeführten Verhältniswahl im Block Tokio. 2000 gewann er das Wahlkreismandat. 2002 wurde er in Setagaya von einem Rechtsradikalen erstochen. Seinen Wahlkreis gewann bei der resultierenden Nachwahl Yōko Komiyama (DPJ).
Yōko Mori (japanisch 森 瑤子, Mori Yōko, eigentlich Masayo Brackin; geboren 4. November 1940 in Itō (Präfektur Shizuoka)…Yōko Mori (japanisch 森 瑤子, Mori Yōko, eigentlich Masayo Brackin; geboren 4. November 1940 in Itō (Präfektur Shizuoka); gestorben 6. Juli 1993 in Tama) war eine japanische Schriftstellerin.
Yoshinobu Miyake (japanisch 三宅 義信, Miyake Yoshinobu; * 24. November 1939 in Murata, Landkreis Shibata, Präfektur…Yoshinobu Miyake (japanisch 三宅 義信, Miyake Yoshinobu; * 24. November 1939 in Murata, Landkreis Shibata, Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer Gewichtheber und mehrfacher Weltmeister und Olympiasieger.
Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio)…Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio) war ein japanischer Poet, Kinderbuch-Autor, Literaturkritiker, Übersetzer und Essayist.
Hisaoki Kamei (jap. 亀井 久興, Kamei Hisaoki; * 8. November 1939 in Shibuya, Präfektur Tokio; gemeldet in Tsuwano…Hisaoki Kamei (jap. 亀井 久興, Kamei Hisaoki; * 8. November 1939 in Shibuya, Präfektur Tokio; gemeldet in Tsuwano, Präfektur Shimane) ist ein japanischer Politiker. Er war bis 2009 Abgeordneter des Shūgiin und Generalsekretär der Neuen Volkspartei. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft an der Gakushūin wurde Kamei 1962 Mitarbeiter bei Nippon Yūsen. Ein Jahr später wurde er Sekretär des Shūgiin-Abgeordneten Matsuda Takechiyo. Ab 1967 arbeitete er für Yoshida Kōgyō, wo er 1969 Vorstand wurde. 1974 errang Kamei als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) ein Mandat im Sangiin und wurde 1980 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. 1978 wurde erstmals Staatssekretär im Postministerium, 1982 im Ausschuss für internationalen Handel und Industrie erstmals Ausschussvorsitzender. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 wurde Kamei im Wahlkreis Shimane erstmals ins Shūgiin gewählt und seither fünfmal wiedergewählt, nach der Wahlkreisreform von 1994 im 3. Wahlkreis Shimane. In der Partei gehörte Kamei zunächst zum Kōchikai, 1999 gehörte er zu den Gründern des Taiyūkai von Yōhei Kōno. Von 1997 bis 1998 war Kamei als Leiter der Behörde für Staatsland Minister im 2. Kabinett von Ryūtarō Hashimoto. 2002 wurde die Zahl der Wahlkreise in Shimane auf zwei reduziert, das innerparteiliche Rennen um die Kandidatur im 2. Wahlkreis Shimane verlor Kamei gegen Wataru Takeshita, den Bruder von Ex-Premier Takeshita Noboru. 2003 wurde er über den Verhältniswahlblock Chūgoku wiedergewählt. Vor der Shūgiin-Wahl 2005 verließ Kamei als Gegner der von Premierminister Koizumi geplanten Postprivatisierung die LDP und wurde Mitgründer und Generalsekretär der Neuen Volkspartei. Koizumis Politik bezeichnete er als „autoritär“. Kamei kandidierte im 2. Wahlkreis gegen Takeshita, erhielt aber nur den zweithöchsten Stimmenanteil und wurde erneut nur über die Verhältniswahlliste wiedergewählt. 2009 verlor Kamei ebenso wie der Parteivorsitzende Tamisuke Watanuki seinen Sitz im Shūgiin. Sein Nachfolger als Generalsekretär der Neuen Volkspartei wurde Shōzaburō Jimi. Kamei ist der 3. Sohn von Graf Kamei Koretate, ein Nachfahre des Daimyō Kamei Korenori. Sein Großvater mütterlicherseits war der Schriftsteller und Abgeordnete des Kizokuin Graf Arima Yorichika. Seine älteste Tochter ist die Sangiin-Abgeordnete Akiko Kamei (Neue Volkspartei).
Satoko Kizaki (jap. 木崎 さと子, Kizaki Satoko; * 6. November 1939 in Xinjing (heute: Changchun) in der Mandschurei) ist…Satoko Kizaki (jap. 木崎 さと子, Kizaki Satoko; * 6. November 1939 in Xinjing (heute: Changchun) in der Mandschurei) ist eine japanische Schriftstellerin. Kizaki, die siebenjährig nach Japan kam, absolvierte nach dem Besuch der Oberschule der Präfektur Toyama ein Studium an der Tōkyō Joshi Daigaku. Sie arbeitete ab 1960 in einem Wirtschaftsunternehmen und lebte ab 1962 siebzehn Jahre lang im Ausland, u. a. von 1962 bis 1967 in Frankreich und den USA und zwischen 1976 und 1979 nochmals in Frankreich. Nach ihrer Rückkehr nach Japan begann sie ihre Laufbahn als Schriftstellerin. Für ihr Debütwerk, den Erzählband Rasoku wurde sie 1980 mit dem Bungakukai-Preis für Nachwuchsautoren ausgezeichnet und für den Akutagawa-Preis nominiert. Den Akutagawa-Preis erhielt sie 1984 für den Erzählband Ao giri. In der Folgezeit trat sie als Autorin von Romanen und Essays hervor.
Kashiwado Tsuyoshi (jap. 柏戸 剛; * 29. November 1938 in Yamazoe, Landkreis Higashitagawa (heute: Tsuruoka), Präfektur…Kashiwado Tsuyoshi (jap. 柏戸 剛; * 29. November 1938 in Yamazoe, Landkreis Higashitagawa (heute: Tsuruoka), Präfektur Yamagata als Togashi Tsuyoshi (富樫 剛); † 8. Dezember 1996) war ein japanischer Sumōringer und der 47. Yokozuna. In den 1960ern war er der wichtigste sportliche Rivale des damals erfolgreichsten Ringers Taihō. Noch unter dem Namen Togashi begann er seine Profilaufbahn 1954 im Alter von 15 Jahren. Es folgten schnelle Aufstiege, bei seinem Turniersieg in der Makushita-Division war er der jüngste Titelgewinner in der Geschichte dieser Liga. Schon im März 1958 gewann er die Meisterschaft in der Jūryō-Division, und im September des Jahres stand sein Name erstmals in der Rangliste der Makuuchi-Division, der höchsten Klasse im japanischen Profisumō. Im März 1959 nahm Togashi den Kampfnamen Kashiwado an, ein Shikona, der mindestens seit dem 18. Jahrhundert von Sumōringern verwendet wird. Mit einem 13-2-Resultat schaffte er den Sprung in die vorderen Maegashira-Ränge, ein weiteres gutes (12-3) Ergebnis im September verschaffte ihm erstmals einen Rang als Komusubi. Von 1960 bis Mitte 1961 trat Kashiwado sehr sicher gegen Spitzenkämpfer der Liga an. Die höchstrangigen Ringer seiner Zeit, die Yokozuna Wakanohana I. und Asashio III., besiegte er beide mehrfach. Beim Nagoya-basho im Juli 1960 konnte er sich sogar, abgesehen vom Sekiwake Wakamisugi, gegen sämtliche Ringer der Sanyaku-Ränge durchsetzen. Dies brachte Kashiwado den Aufstieg zum Ōzeki. Daneben hatte Kashiwado eine Reihe von Sonderpreisen erhalten, sein erster Titelgewinn in der Makuuchi blieb allerdings zunächst aus. Im Januar 1961 – Taiho wurde mittlerweile ebenfalls zum Ōzeki befördert – konnte Kashiwado mit einem 13-2 den Sieg auf dem Hatsu-Basho davontragen. Ein Anschlusserfolg blieb zwar aus; da seine Leistung jedoch konstant hoch blieb, genügte sein Sieg-Niederlagen-Verhältnis den Verantwortlichen, um ihn im September 1961 gleichzeitig mit Taiho zum Yokozuna zu ernennen. Während sein Konkurrent, mit dem ihn ein Freundschaftsverhältnis verband, nun etwa die Hälfte aller Turniere für sich entschied, blieb Kashiwado ein weiterer Triumph trotz guter Ergebnisse vorerst versagt. Er lieferte seinem Erzrivalen jedoch technisch hochwertige Duelle und ging insbesondere in der zweiten Hälfte der Dekade durchaus auch als Sieger daraus hervor. Zuvor offenbarte sich jedoch Kashiwados Anfälligkeit für Verletzungen, die ihn immer wieder zu Pausen zwang und der ihm den zweifelhaften Ruf eines „gläsernen Yokozuna“ einbrachte: Die ersten vier Turniere des Jahres 1963 verpasste er fast vollständig, allein im Märzturnier trat er an, aber nur um nach fünf Begegnungen mit Ellenbogen- und Schulterverletzungen wieder auszuscheiden. Sein furioses Comeback mit einem unbesiegten zweiten Yusho im September gegen den ebenfalls bis zu diesem Kampf unbesiegten Taiho entzog danach allen Spekulationen über einen frühen Rücktritt den Boden. Aber auch vom Sommer 1964 bis zum Frühjahr 1965 konnte der mittlerweile an Diabetes erkrankte Kashiwado kaum antreten und bestritt in dieser Zeit nur zwölf Kämpfe. Auf die Zeiten der Abwesenheit folgten stets glänzende Turniere und weitere Titelgewinne wie im September 1965, oder, nach einem weiteren Aussetzen, im Januar 1966. Letztgenannter Erfolg entstand allerdings auf einem Turnier, bei dem diesmal Taiho sowie der Yokozuna Tochinoumi abwesend waren und somit von allen amtierenden Großmeistern nur Kashiwado und Sadanoyama überhaupt antraten. Doch in der Konkurrenz mit diesen Ringern erzielte Kashiwado noch bis zu seinem fünften und letzten Turniersieg im Juli 1967 in Nagoya gute Ergebnisse. Danach begann sein Stern zu sinken. Im Juli 1969 erklärte er seinen Rücktritt. Nach seinem Rückzug aus dem Sport gründete er 1970 den Ringerstall Kagamiyama-beya. 1996 starb er im Alter von 58 Jahren an Leberversagen. Auf der Pressekonferenz am 21. Mai 2005 anlässlich seines eigenen altersbedingten Ausscheidens aus dem Sumōverband sagte Taihō: „Es gab Taihō, weil es Kashiwado gab. Es gab Kashiwado, weil es Taihō gab.“
Tamae Watanabe (jap. 渡辺 玉枝, Watanabe Tamae; * 21. November 1938 Präfektur Yamanashi) ist eine japanische Bergsteigerin.…Tamae Watanabe (jap. 渡辺 玉枝, Watanabe Tamae; * 21. November 1938 Präfektur Yamanashi) ist eine japanische Bergsteigerin. Nach ihrem Abschluss an der Kurzzeituniversität Tsuru arbeitete sie als Angestellte in einer Gemeindeverwaltung der Präfektur Kanagawa. In dieser Zeit begann sie mit dem Bergsteigen. 1977 bestieg sie den Mount McKinley. Es folgten der Mont Blanc, der Kilimandscharo und der Aconcagua. Nach ihrer Pensionierung kehrte sie in ihre Heimat zurück und bestieg im Mai 2002 als damals älteste Frau den Mount Everest. Zehn Jahre später, im Mai 2012, stellte sie diesen Weltrekord selbst ein, indem sie erneut, nun im Alter von 73 Jahren, den Mount Everest bestieg. 2004 wurde sie mit dem „Uemura Naomi Bōkenshō“ (植村直己冒険賞) ausgezeichnet.
Haruhiro Yamashita, jap. 山下 治広, Yamashita Haruhiro, später Haruhiro Matsuda (* 15. November 1938 in Uwajima; † 19. Juni…Haruhiro Yamashita, jap. 山下 治広, Yamashita Haruhiro, später Haruhiro Matsuda (* 15. November 1938 in Uwajima; † 19. Juni 2026), war ein japanischer Kunstturner. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1964 in Tokio je eine Goldmedaille im Pferdsprung und im Mannschaftsmehrkampf. Im Wettkampf am Pauschenpferd belegte er den vierten Platz. Bei den Turn-Weltmeisterschaften 1962 in Prag wurde er Weltmeister im Mannschaftsmehrkampf und Vizeweltmeister im Pferdsprung. Vier Jahre später bei den Turn-Weltmeisterschaften 1966 in Dortmund siegte er im Pferdsprung und war erneut Mitglied der siegreichen japanischen Mannschaft im Mehrkampf. Im Pferdsprung trägt ein von ihm 1962 erstmals vorgeführter Sprung, ein Handstandüberschlag vorwärts, unter der Bezeichnung Yamashita-Sprung seinen Namen. Er nahm nach seiner Hochzeit den Familiennamen seiner Frau an, unter dem er in den Annalen der Weltmeisterschaften von 1966 verzeichnet ist. Im Jahr 2000 wurde er in die International Gymnastics Hall of Fame aufgenommen.
Seishirō Shimatani (jap. 嶋谷 征四郎, Shimatani Seishirō; * 6. November 1938 in Kyoto; † 24. Oktober 2001) war ein…Seishirō Shimatani (jap. 嶋谷 征四郎, Shimatani Seishirō; * 6. November 1938 in Kyoto; † 24. Oktober 2001) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein…Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller und Germanist.
Sayume Okuda (japanisch 奥田 小由女, Okuda Sayume; geb. 26. November 1936 in Sakai (Präfektur Osaka)) ist eine japanische…Sayume Okuda (japanisch 奥田 小由女, Okuda Sayume; geb. 26. November 1936 in Sakai (Präfektur Osaka)) ist eine japanische Puppenherstellerin.
Shūsei Nagaoka (japanisch 長岡 秀星, Nagaoka Shūsei; geboren 26. November 1936 in Nagasaki (Präfektur Nagasaki); gestorben…Shūsei Nagaoka (japanisch 長岡 秀星, Nagaoka Shūsei; geboren 26. November 1936 in Nagasaki (Präfektur Nagasaki); gestorben 23. Juni 2015 in Odawara, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Illustrator und Maler.
Izumi Tateno (jap. 舘野 泉, Tateno Izumi; * 10. November 1936 in Tokyo) ist ein japanischer Pianist. Tateno studierte an…Izumi Tateno (jap. 舘野 泉, Tateno Izumi; * 10. November 1936 in Tokyo) ist ein japanischer Pianist. Tateno studierte an der Tōkyō Geijutsu Daigaku und ist heute Professor an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Nach einem Schlaganfall während eines Konzerts am 9. Januar 2002 musste er für einige Zeit pausieren. Selbst nach der Rehabilitation litt er noch unter Lähmungserscheinungen der rechten Körperhälfte; seit seinem Comeback im Mai 2004 spielt er daher ausschließlich mit der linken Hand. Zahlreiche Komponisten widmeten ihm speziell auf seine Anforderungen zugeschnittene Stücke. Tateno gewann viele Preise und Auszeichnungen. Seit dem 17. September 1990 ist er Vorsitzender der Japanischen Sibelius-Gesellschaft (日本シベリウス協会, Nihon Shiberiusu Kyōkai), zu deren Gründungsmitgliedern er zählt. Tateno wirkt gegenwärtig vor allem in Finnland. In Japan ist er durch die von ihm gespielte Titelmelodie des Fernsehdramas „Taira no Kiyomori“, komponiert von Takashi Yoshimatsu, weithin bekannt geworden.
Shizuka Kamei (jap. 亀井 静香, Kamei Shizuka; * 1. November 1936 in Yamanouchikita, Präfektur Hiroshima (heute: Shōbara))…Shizuka Kamei (jap. 亀井 静香, Kamei Shizuka; * 1. November 1936 in Yamanouchikita, Präfektur Hiroshima (heute: Shōbara)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war zuletzt fraktionsloser Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 6. Wahlkreis Hiroshima. Bis 2005 gehörte er als Faktionsführer zu den führenden Politikern der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und war zweimal Minister. Danach gehörte er der abgespaltenen Neuen Volkspartei an, die er von 2009 bis 2012 als Vorsitzender führte. In den Koalitionskabinetten Hatoyama und Kan war er erneut Minister.
Prinz Masahito von Hitachi (jap. 常陸宮正仁親王, Hitachi-no-miya Masahito-shinnō; * 28. November 1935 in Tokio) ist ein…Prinz Masahito von Hitachi (jap. 常陸宮正仁親王, Hitachi-no-miya Masahito-shinnō; * 28. November 1935 in Tokio) ist ein Mitglied des japanischen Kaiserhauses und der jüngere Bruder des ehemaligen Kaisers Akihito sowie der Onkel des amtierenden Tenno, Naruhito. Er ist der ältere Bruder von Takako Shimazu. Prinz Hitachi ist der zweite Sohn und das sechste Kind von Kaiser Shōwa und Kaiserin Kōjun. Nach der Amtsübernahme durch Naruhito am 1. Mai 2019 ist er der dritte in der Thronfolge. Prinz Hitachi ist mit Prinzessin Hanako von Hitachi verheiratet und ist bekannt für seine Wohltätigkeit und sein Interesse an der Krebsforschung. Prinz Hitachi ist im Kaiserpalast Tokio geboren. Sein ursprünglicher Titel war Prinz Yoshi (義宮正仁, Yoshi-no-miya Masahito). Er besuchte die Grundschule und die Oberschule in der Gakushūin-Universität. In den späten Kriegsjahren wurde er 1944 mit seinem Bruder, dem damaligen Kronprinzen, nach Nikkō evakuiert, um vor den amerikanischen Bombardements auf Tokio sicher zu sein. Nach dem Krieg von 1947 bis 1950 erhielten er, sein Bruder, und seine Schwestern Prinzessinnen Kazuko, Atsuko und Takako Privatunterricht auf Englisch von der Amerikanerin Elizabeth Gray Vining. Prinz Yoshi studierte Chemie an der Gakushuin-Universität und schloss erfolgreich 1958 ab. Er studierte weiter an der wissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio. 1969 wurde er Forschungsassistent der Japanischen Stiftung für Krebsforschung. Am 30. September 1964 heiratete er Tsugaru Hanako, die vierte Tochter des verstorbenen Grafen Tsugaru Yoshitaka. Tsugaru Yoshitaka war ein Graf aus dem 1947 formell abgeschafften Adel (kazoku) und ein Nachfahre der Daimyō-Familie, die auf der Burg Hirosaki in der Präfektur Aomori residierte. Einen Tag nach der Hochzeit verlieh Kaiser Shōwa seinem zweiten Sohn den Titel Hitachi-no-miya (常陸宮). Der Prinz erhielt davor vom kaiserlichen Hofamt die Erlaubnis, eine Seitenlinie der kaiserlichen Familie zu gründen. Durch die Hochzeit wurde seine Frau Prinzessin Hitachi. Prinz und Prinzessin Hitachi haben keine Kinder. Der Prinz und die Prinzessin sind Präsidenten von verschiedenen Organisationen, die sich mit dem internationalen Austausch befassen, sowie Ehrenvorsitzende von Organisationen, die sich Schwerbehinderten, dem Schutz der Natur u. Ä. widmen. Prinz Hitachi ist Präsident oder Ehrenvorsitzender von mindestens 14 Organisationen.
Mitsutoshi Nakano (japanisch 中野 三敏, Nakano Mitsutoshi; geb. 24. November 1935 in der Präfektur Fukuoka; gest. 27.…Mitsutoshi Nakano (japanisch 中野 三敏, Nakano Mitsutoshi; geb. 24. November 1935 in der Präfektur Fukuoka; gest. 27. November 2019) war ein japanischer Literaturhistoriker.
Tetsunosuke Kushida (jap. 櫛田 胅之扶, Kushida Tetsunosuke, * 1935 in der Präfektur Kyōto, Japan) ist ein japanischer…Tetsunosuke Kushida (jap. 櫛田 胅之扶, Kushida Tetsunosuke, * 1935 in der Präfektur Kyōto, Japan) ist ein japanischer Komponist. Er studierte an der Kyōto Kyōiku Daigaku („Pädagogische Hochschule Kyōto“) Mathematik und bei Tadashi Fukumoto Komposition. Nach Absolvierung seiner Diplome ergänzte er seine Studien bei Nagomi Nakaseko und dem Filmmusik-Komponisten Nakaba Takahashi. Als Mitglied der Komponisten-Gruppe Tsu-ku-ru in Kyōto partizipierte er an dem Austausch mit seinen Komponisten-Kollegen und er startete mit seinen breitgefächerten kompositorischen Aktivitäten. Aufgewachsen in einer sehr musikalischen Familie ist der mit dem ursprünglichen Instrumentarium und der authentischen japanischen Musik sehr vertraut. Nachdem er den Ongaku-no-Tomo-sha-Corporation-Preis für Komposition 1969 für sein Werk Stone Garden gewonnen hatte, vervollständigte er seine Studien der Komposition für Blasorchester bei Paul Yoder und Ichitaro Tsujii. Der erste Dirigent seiner Komposition Asuka, Tsujii hatte sicherlich auch großen Einfluss auf Kushida's Werke für Blasorchester. Er war Gast-Professor an der Ōsaka Ongaku Daigaku („Musikhochschule Ōsaka“, engl. Osaka College of Music) und referierte über Japanese Traditional Music and Wind Music. Im März 1997 hielt er unter dem gleichen Titel in Hiroshima und Okayama Vorlesungen und veranstaltete anschließende Konzerte mit dem Symphonic Wind Orchestra of Nagoya University of Arts. Er begründete ein Musikprojekt in Kyōto: „Gosho-no-Mori“, ein Zentrum für musikalische Aktivitäten.
Ikue Asazaki (jap. 朝崎 郁恵, Asazaki Ikue; * 11. November 1935 auf den Amami-Inseln, Präfektur Kagoshima, Japan) ist eine…Ikue Asazaki (jap. 朝崎 郁恵, Asazaki Ikue; * 11. November 1935 auf den Amami-Inseln, Präfektur Kagoshima, Japan) ist eine japanische Sängerin traditioneller Volksmusik.
Shirō Kuramata (jap. 倉俣 史朗, Kuramata Shirō; * 29. November 1934 in der Präfektur Tokio, Japan; † 1. Februar 1991…Shirō Kuramata (jap. 倉俣 史朗, Kuramata Shirō; * 29. November 1934 in der Präfektur Tokio, Japan; † 1. Februar 1991 ebenda) war ein japanischer Produktdesigner und Innenarchitekt. Er entwarf zahlreiche Möbelstücke, die als Designklassiker in zahlreichen Museen für angewandte Kunst gezeigt werden. Für über 300 Bars, Restaurants und Geschäftsräume fertigte er die Entwürfe für die Inneneinrichtung an. Shirō Kuramata gilt als einer der einflussreichsten japanischen Industriedesigner des 20. Jahrhunderts.
Inoue Hisashi (japanisch 井上 ひさし, eigentlich 井上 廈; * 16. November 1934 in Kawanishi; † 9. April 2010) war ein…Inoue Hisashi (japanisch 井上 ひさし, eigentlich 井上 廈; * 16. November 1934 in Kawanishi; † 9. April 2010) war ein japanischer Schriftsteller, der Romane, Dramen und komische Fiktion veröffentlicht hat.
Yōichi Higashi (jap. 東 陽一, Higashi Yōichi; * 14. November 1934 in der Präfektur Wakayama, Japan; † 21. Januar 2026) war…Yōichi Higashi (jap. 東 陽一, Higashi Yōichi; * 14. November 1934 in der Präfektur Wakayama, Japan; † 21. Januar 2026) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Von 1952 bis 1962 studierte er Literatur an der Waseda-Universität und ging nach Abschluss des Studiums ins Filmgeschäft. 1965 veröffentlichte er seinen ersten eigenen Kurzfilm und gab 1971 sein Spielfilmdebüt mit Yasashii Nippon jin. Seine darauf folgenden Filme wie Sādo erregten in Japan viel Aufsehen und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1996 entstand Das Dorf meiner Träume, für das er auf der Berlinale 1996 einen Silbernen Bären erhielt.
Akira Ishikawa (jap. 石川 晶, Ishikawa Akira; * 10. November 1934 in Yokosuka, Präfektur Kanagawa; † 10. Februar 2002) war…Akira Ishikawa (jap. 石川 晶, Ishikawa Akira; * 10. November 1934 in Yokosuka, Präfektur Kanagawa; † 10. Februar 2002) war ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug) und Bandleader. Ishikawa begann seine Musikerkarriere bei Shin Matsumoto and New Pacific. In den folgenden Jahren tourte er mit eigenen Formationen wie Akira Miyazawa Modern Allstars sowie mit Toshio Hosaka. In späteren Jahren spielte er bei Toshiyuki Miyama und dessen Band New Herd; 1964/65 entstanden Aufnahmen mit Miymas Modern Jazz Highlights und Modern Jukebox). Ab Ende der 60er nahm er LPs unter eigenem Namen auf wie Soul Session (1969) und The Gentures in Beat Pops (1970), an denen u. a. Hiromasa Suzuki, Kiyoshi Sugimoto und Masaoki Terakawa mitwirkten. Mit seiner Bigband Count Buffaloes entstand 1970 das Jazzrock-orientierte Album Electrum, gefolgt von Drums Concerto (1971), African Rock (1972), Uganda (1972) und Get Up! (1975). Des Weiteren arbeitete er ab den 70ern noch mit Yoshiko Goto, Koichi Oki, Kiyoshi Sugimoto (Our Time, 1974) und Akio Sasaki (Berklee Connection, 1980). Im Bereich des Jazz war er zwischen 1964 und 1980 an 14 Aufnahmesessions beteiligt.
Thomas T. Sekine (* 22. November 1933 in Tokio; † 16. Januar 2022) war ein japanischer Ökonom und gilt als einer der…Thomas T. Sekine (* 22. November 1933 in Tokio; † 16. Januar 2022) war ein japanischer Ökonom und gilt als einer der bedeutendsten Theoretiker auf dem Gebiet der marxschen Werttheorie. Sein Hauptwerk The Dialectic of Capital erschien 1986. Er war ein Schüler von Kozo Uno.
Isao Iwabuchi (jap. 岩淵 功, Iwabuchi Isao; * 17. November 1933 in der Präfektur Tochigi; † 16. April 2003 in Tokio) war…Isao Iwabuchi (jap. 岩淵 功, Iwabuchi Isao; * 17. November 1933 in der Präfektur Tochigi; † 16. April 2003 in Tokio) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Er ist der Schwiegervater des Baseball-Profispielers Yoshimura Sadaaki. Iwabuchi debütierte am 11. Januar 1955 gegen die Auswahl Myanmars. Dabei gelang ihm gleich ein Treffer. Außerdem stand er im Nationalteam, das bei den Olympischen Spielen 1956 dabei war. Das Spiel gegen die Auswahl Australiens ging aber mit 0:2 verloren und so schied Japan in der ersten Runde aus.
Akira Endō (jap. 遠藤 章, Endō Akira; * 14. November 1933 in Higashiyuri (heute: Yurihonjō), Präfektur Akita; † 5. Juni…Akira Endō (jap. 遠藤 章, Endō Akira; * 14. November 1933 in Higashiyuri (heute: Yurihonjō), Präfektur Akita; † 5. Juni 2024 in Tokio) war ein japanischer Biochemiker, Professor an der Tokyo University of Agriculture and Technology (engl. für Tōkyō Nōkō Daigaku) und Direktor des Unternehmens Biopharm Research Laboratories (engl. für 株式会社バイオファーム研究所, K.K. Biopharm Kenkyūjo).
Jusaburō Tsujimura (japanisch 辻村 寿三郎, ursprünglich 辻村ジュサブロー geschrieben, Tsujimura Jusaburō; * 11. November 1933 in der…Jusaburō Tsujimura (japanisch 辻村 寿三郎, ursprünglich 辻村ジュサブロー geschrieben, Tsujimura Jusaburō; * 11. November 1933 in der Provinz Jinzhou (Mandschukuo); † 5. Februar 2023 in Miyoshi, Präfektur Hiroshima) war ein japanischer Autor von Puppenspielen, Puppenspieler und Puppenhersteller.
Hyōzō Kashiwabara (japanisch 柏原 兵三, Kashiwabara Hyōzō; * 10. November 1933 in Chiba (Präfektur Chiba); † 13. Februar…Hyōzō Kashiwabara (japanisch 柏原 兵三, Kashiwabara Hyōzō; * 10. November 1933 in Chiba (Präfektur Chiba); † 13. Februar 1972 in Tokio) war ein japanischer Germanist und Autor.
Ayako Wakao (japanisch 若尾 文子, Wakao Ayako; * 8. November 1933 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin, die seit…Ayako Wakao (japanisch 若尾 文子, Wakao Ayako; * 8. November 1933 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin, die seit 1952 in 130 Filmen und Fernsehproduktionen zu sehen war.
Isawa Taka (jap. 石和 鷹, eigentl.: 水城 顕, Mizuki Ken; * 6. November 1933; † 22. April 1997) war ein japanischer…Isawa Taka (jap. 石和 鷹, eigentl.: 水城 顕, Mizuki Ken; * 6. November 1933; † 22. April 1997) war ein japanischer Schriftsteller. Isawa wurde als Romanautor bekannt. Er bekam 1989 den Izumi-Kyōka-Literaturpreis für Nowaki sakaba und 1997 den Itō-Sei-Literaturpreis für seinen letzten Roman Jigoku wa ittei sumikazokashi (Die Hölle ist mein eigenes Heim). Er starb im gleichen Jahr an Kehlkopfkrebs. In deutscher Übersetzung erschien Isawas Erzählung Das Restaurant Applaus (Resutoran kassai-tei) in der von Hannelore Eisenhofer-Halim und Peter Pörtner herausgegebenen Anthologie Verführerischer Adlerfarn (1999). Sie handelt von dem Schicksal zweier Boxer, die durch den Sport gesundheitliche Schäden davontragen.
Ikuo Kamei (japanisch 亀井 郁夫, Kamei Ikuo; * 1. November 1933 in Shōbara, Präfektur Hiroshima; † 15. Mai 2019) war ein…Ikuo Kamei (japanisch 亀井 郁夫, Kamei Ikuo; * 1. November 1933 in Shōbara, Präfektur Hiroshima; † 15. Mai 2019) war ein japanischer Politiker. Für zwei Amtsperioden repräsentierte er die Präfektur Hiroshima im Sangiin, zunächst für die Liberaldemokratische Partei (LDP), ab 2005 für die Neue Volkspartei. Kamei studierte Rechtswissenschaft an der Universität Tokio und wurde nach seinem Abschluss 1957 Angestellter von Asahi Kasei. Dort war er von 1983 bis 1986 einer der Direktoren (torishimariyaku), bevor er das Unternehmen verließ und in die Politik wechselte. 1987 wurde er für den Landkreis Hiba ins Präfekturparlament Hiroshima gewählt, 1991 im Amt bestätigt. 1993 legte er sein Mandat nieder, um bei der Gouverneurswahl für die Nachfolge von Toranosuke Takeshita zu kandidieren, unterlag jedoch Yūzan Fujita. 1998 wechselte er in die nationale Politik, als er sich bei der Sangiin-Wahl erfolgreich um eines der beiden Mandate der Präfektur Hiroshima bewarb. 2002 war er im ersten Kabinett Koizumi parlamentarischer Staatssekretär (daijin-seimukan) im Kabinettsbüro. 2004 wurde er als Abgeordneter wiedergewählt. Als Gegner der Privatisierung der öffentlichen Post, die von Premierminister Jun’ichirō Koizumi betrieben wurde, unterstützte er 2005 den stellvertretenden Parteivorsitzenden der Neuen Volkspartei, seinen Bruder Shizuka, im Wahlkampf für die Shūgiin-Neuwahlen gegen den von Koizumi nominierten „Attentäter“-Kandidaten Takafumi Horie. Bei der erneuten Abstimmung über das Postprivatisierungsgesetz im Sangiin enthielt er sich durch Abwesenheit. Sein Parteiausschlussverfahren wegen der Unterstützung für die Postprivatisierungsrebellen verzögerte sich aber durch einen Einspruch, weil es sein eigener Bruder gewesen war, den er unterstützt hatte. Der LDP-Exekutivrat bestätigte jedoch im Dezember 2005 den Parteiausschluss, Kamei trat danach der Neuen Volkspartei bei. Er wurde in der neuen Partei Vizevorsitzender, später führte er auch die Sangiin-Fraktion. Zur Wahl 2010 trat er nicht mehr an und zog sich aus der Politik zurück.
Kunie Tanaka (jap. 田中 邦衛 Tanaka Kunie; * 23. November 1932 in Toki District (present-day Toki City), Gifu Prefecture; †…Kunie Tanaka (jap. 田中 邦衛 Tanaka Kunie; * 23. November 1932 in Toki District (present-day Toki City), Gifu Prefecture; † 24. März 2021 in Yokohama City, Kanagawa Prefecture) war ein japanischer Schauspieler. Tanaka machte sich zunächst als lüsterner Antagonist der Wakadaishō-Filmreihe (1961–1981) einen Namen. Er ist auch durch seine Rollen in Kinji Fukasakus Yakuza-Filmen bekannt, insbesondere in den Serien Battles Without Honor und Humanity (1973–1974) und für seine Hauptrolle in der Fernsehserie Kita no Kuni Kara (1981–2002).
Masao Nishimura (jap. 西村 正雄, Nishimura Masao; * 18. November 1933 in der Präfektur Kanagawa; † 1. August 2006 in Tokio…Masao Nishimura (jap. 西村 正雄, Nishimura Masao; * 18. November 1933 in der Präfektur Kanagawa; † 1. August 2006 in Tokio, Japan) war ein japanischer Bank-Manager. Nach einem Studium an der Universität Tokio ging er 1955 zur Industrial Bank of Japan (IBJ), deren Präsident er 1996 zu einer Zeit wurde, in welcher der Bankensektor schwer an den Folgen des Zusammenbruchs der Bubble Economy Anfang der 1990er Jahre zu tragen hatte. Als IBJ-Präsident fusionierte er sein Haus im Jahre 2000 mit der Dai-Ichi Kangyo Bank und der Fuji Bank zur Mizuho-Megabank-Gruppe. Mizuho Financial Group Inc. wurde 2003 als Holding-Gesellschaft gegründet. Nach dem Zusammenschluss fungierte Nishimura als Co-Vorsitzender und Sonderberater der Mihuzo Gruppe. Diese Position gab er infolge einer Affäre später auf. Nishimura war zudem Mitglied eines Expertengremiums, das die japanische Regierung bei der Reform des staatlichen Finanzwesens berät. Er war der Onkel von Shinzo Abe, dem 2006 gute Chancen eingeräumt wurden, Junichiro Koizumi im Amt des Premierministers nachzufolgen. Am 1. August 2006 starb Masao Nishimura im Alter von 73 Jahren an Herzversagen in einem Tokioter Krankenhaus.
Tōru Arakawa (jap. 荒川通, Arakawa Tōru; * November 1932 in der Präfektur Gifu, Japan; † 20. Juni 2015 in Tokio, Japan)…Tōru Arakawa (jap. 荒川通, Arakawa Tōru; * November 1932 in der Präfektur Gifu, Japan; † 20. Juni 2015 in Tokio, Japan) war ein Karate-Großmeister der Stilrichtung Wadō-Ryū. Er war einer der wenigen mit dem 9. Dan graduierten Karateka in Japan.
Akira Ishikawa (japanisch 石川 明 Ishikawa Akira; * 27. November 1931 in Yokohama; † Juni 2015) war ein japanischer…Akira Ishikawa (japanisch 石川 明 Ishikawa Akira; * 27. November 1931 in Yokohama; † Juni 2015) war ein japanischer Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer an der Universität Tokio.
Yasuo Irisawa (jap. 入沢 康夫, Irisawa Yasuo; * 3. November 1931 in Matsue; † 15. Oktober 2018) war ein japanischer…Yasuo Irisawa (jap. 入沢 康夫, Irisawa Yasuo; * 3. November 1931 in Matsue; † 15. Oktober 2018) war ein japanischer Lyriker. Irisawa studierte französische Literatur an der Universität Tokio und trat als Literaturwissenschaftler mit Arbeiten über Gérard de Nerval hervor. Bekannt wurde er jedoch vor allem als avantgardistischer Lyriker. Er gründete mit Tatsuya Iwanari die Literaturzeitschrift Amorph und veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Für Waga Izumo, waga chinkon erhielt er 1968 den Yomiuri-Literaturpreis, für Tohoi utage 2002 den Hagiwara-Sakutarō-Preis. Er starb 86-jährig im Oktober 2018.
Shunsuke Kikuchi (jap. 菊池 俊輔, Kikuchi Shunsuke; * 1. November 1931 in Hirosaki, Japan; † 24. April 2021) war ein…Shunsuke Kikuchi (jap. 菊池 俊輔, Kikuchi Shunsuke; * 1. November 1931 in Hirosaki, Japan; † 24. April 2021) war ein japanischer Komponist.