Ryūji Koizumi (japanisch 小泉 龍司 Koizumi Ryūji; * 17. September 1952 in Tokio, familienregistriert in Chichibu, Saitama)…Ryūji Koizumi (japanisch 小泉 龍司 Koizumi Ryūji; * 17. September 1952 in Tokio, familienregistriert in Chichibu, Saitama) ist ein japanischer Politiker (parteilos→Liberaldemokratische Partei (LDP)→parteilos/Hiranuma-Gruppe→partei- und fraktionslos, Nikai-Faktion→LDP, bis zur Auflösung Nikai-Faktion), mit Unterbrechung seit dem Jahr 2000 Mitglied des Repräsentantenhauses (Unterhaus der Nationalversammlung) für den 11. Wahlkreis Saitama und ehemaliger Justizminister. Koizumi wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im Finanzministerium. In seiner Zeit als Beamter absolvierte er auch ein Graduiertenstudium an der Columbia-Universität. 1996 beendete er seine Beamtenkarriere für den Wechsel in die Politik. Bei der Repräsentantenhauswahl 1996, der ersten nach der Wahlrechtsreform, kandidierte Koizumi ohne Parteinominierung im neuen FPTP-Wahlkreis Saitama 11, landete aber hinter Takuji Katō (LDP) und Taneaki Tanami (parteilos mit NFP-DP-Unterstützung) nur auf dem dritten Platz. Im zweiten Anlauf konnte er sich bei der Wahl 2000 gegen Katō durchsetzen und trat einige Monate später der LDP bei, für die er 2003 souverän wiedergewählt wurde. Im „Post-Parlament“ 2005 stimmte Koizumi gegen das Postprivatisierungsgesetz der Regierung von Jun’ichirō Koizumi und musste bei der resultierenden Repräsentantenhauswahl ohne Parteinominierung antreten. Die LDP stellte als „Attentäter-Kandidaten“ Etsuji Arai auf, der Koizumi um rund zwei Prozentpunkte schlug. Bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 kandidierte Koizumi mit Unterstützung von Takeo Hiranuma und aus dem Gewerkschaftsbund Rengō Saitama, während die Mitte-links-Opposition auf eine Nominierung in Saitama 11 verzichtete, und Koizumi gewann den Sitz mit Zweidrittelmehrheit zurück. Anschließend schloss er sich der um Hiranuma formierten Fraktion kokueki to kokumin no seikatsu o mamoru kai (informell Hiranuma-Gruppe) an und übernahm nach Hiranumas Austritt 2010 deren Vorsitz. 2011 kehrte er in die LDP-Fraktion zurück, blieb aber zunächst weiter parteilos und gewann Saitama 11 bei den Wahlen 2012, 2014 und 2017 klar gegen Tomohiro Konno (zweimal LDP-nominiert, 2017 unabhängig mit LDP-Wahlempfehlung). Ab 2014 nahm er bereits als „Sondermitglied“ (tokubetsu kaiin) an Sitzungen der Nikai-Faktion teil. Nach der Wahl 2017 wurde er schließlich von der LDP nachnominiert und kehrte in die Partei zurück. Bei den Repräsentantenhauswahlen 2021, 2024 und 2026 wurde er für die LDP wiedergewählt. Bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida im September 2023 wurde Koizumi zum Justizminister ernannt und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit im Oktober 2024 im Amt.
Masami Kuwashima/Kuwajima (jap. 桑島 正美, Kuwajima Masami, * 14. September 1950) ist ein ehemaliger japanischer…Masami Kuwashima/Kuwajima (jap. 桑島 正美, Kuwajima Masami, * 14. September 1950) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer, der sich zwischen 1974 und 1979 an der japanischen Formel 2000 bzw. Formel-2-Meisterschaft beteiligte. Obwohl er in den einzelnen Jahren jeweils nur einzelne ausgewählte Veranstaltungen bestritt und nur über eine begrenzte Erfahrung verfügte, erreichte er wiederholt Positionierungen in den vorderen Rängen. 1976 wurde Kuwashima zu einem Weltmeisterschaftslauf der Formel 1 gemeldet. Er nahm hier nur am freien Training teil und wurde vor dem Rennen durch einen anderen Fahrer ersetzt. Kuwashima wird zumeist als der Rennfahrer mit der kürzesten Formel-1-Karriere beschrieben.
Yukiko Kada (jap. 嘉田 由紀子 Kada Yukiko; * 18. Mai 1950 in Honjō, Präfektur Saitama) ist eine japanische Politikerin und…Yukiko Kada (jap. 嘉田 由紀子 Kada Yukiko; * 18. Mai 1950 in Honjō, Präfektur Saitama) ist eine japanische Politikerin und seit 2019 Mitglied im Senat, dem Oberhaus des Nationalparlaments, zunächst eine Amtszeit für die Präfektur Shiga, seit 2025 für den Verhältniswahlwahlkreis. Von 2006 bis 2014 war sie Gouverneurin von Shiga. Seit 2024 ist sie Mitglied der Nippon Ishin no Kai. Kada ist Absolventin der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Während ihres Studiums lebte sie 1972 für ein halbes Jahr in Tansania. Nach ihrem Abschluss 1973 setzte sie ihre Studien an der University of Wisconsin fort. Anschließend blieb sie in der Forschung, zunächst am Biwa-See-Forschungsinstitut, später an der Kyōto-Seika-Universität, wo sie seit 2000 Professorin für Umweltsoziologie war. 2006 verließ sie die Universität, um zur Wahl für den Gouverneursposten in Shiga anzutreten. Zu ihren Forderungen im Wahlkampf gehörten unter anderem Baustopps für neue Shinkansen-Bahnhöfe, Dammprojekte und eine Mülldeponie in Shiga. Ihre Kandidatur wurde von der Sozialdemokratischen Partei (SDP) unterstützt. Bei der Wahl am 2. Juli 2006 setzte sie sich mit 217.842 Stimmen gegen den Amtsinhaber Yoshitsugu Kunimatsu (185.344 Stimmen) durch, der von der LDP, der DPJ und der Kōmeitō unterstützt wurde. Sie war die erste weibliche Gouverneurin der Präfektur Shiga, die fünfte landesweit. Bei der Wahl 2010 wurde sie mit Unterstützung von DPJ und SDP mit 63 % der Stimmen wiedergewählt. Im November 2012 gründete Kada für die Shūgiin-Wahl 2012 die Nippon Mirai no Tō („Zukunftspartei Japans“), die einen Atomausstieg, eine Reduzierung der Benachteiligung von Frauen in der japanischen Arbeitswelt und bessere Bedingungen für Familien mit Kindern anstrebte. Die Partei versammelte viele, überwiegend vorher aus den Regierungsparteien ausgetretene Abgeordnete, insbesondere die DPJ-Abspaltung von Ichirō Ozawa, spaltete sich aber kurz nach der Wahl wieder, bei der sie von 62 auf 9 Sitze zurückfiel. In der Partei verblieb nur eine Abgeordnete. In Shiga wurde Kada wegen ihrer Doppelrolle in nationaler und Präfekturpolitik kritisiert und trat im Januar 2013 vom Parteivorsitz zurück. Zur Gouverneurswahl 2014 zog sich Kada nach zwei Amtszeiten zurück, der von ihr unterstützte Taizō Mikazuki wurde zu ihrem Nachfolger gewählt. Seit 2014 führt sie die Präfekturpartei Team Shiga (チームしが chīmu Shiga). Bei der Repräsentantenhauswahl 2017 trat Kada als unabhängige Oppositionskandidatin im Wahlkreis Shiga 1 an, unterlag aber knapp um rund 5.000 Stimmen LDP-Amtsinhaber Toshitaka Ōoka. Bei der Senatswahl 2019 kandidierte Kada in Shiga für die linke Opposition (KDP, DVP, KPJ, SDP) und gewann knapp mit rund 14.000 Stimmen Vorsprung gegen LDP-Vorgänger Takeshi Ninoyu. Anschließend gründete sie zusammen mit der ebenfalls neu gewählten Oppositionsabgeordneten Takako Nagae aus Ehime die Fraktion Hekisuikai (碧水会). Diese löste sich im August 2022 auf, Kada wurde kurz darauf Mitglied der DVP-Fraktion. Im Juni 2023 trat sie auch der Partei bei. Im Dezember 2023 wurde sie Mitglied der Kyōiku mushōka o jitsugen suru kai (教育無償化を実現する会, „Vereinigung zur Realisierung kostenloser Bildung“), die im Januar 2024 eine Fraktionsgemeinschaft mit der Ishin no Kai bildete und im Oktober 2024 dorthin fusionierte. Für die Senatswahl 2025 wechselte Kada in den landesweiten Verhältniswahlwahlkreis, wo sie über 100.000 Stimmen erhielt und damit den ersten der vier Ishin-Sitze gewann.
Nobuo Kawakami (jap. 川上 信夫, Kawakami Nobuo; * 4. Oktober 1947 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer…Nobuo Kawakami (jap. 川上 信夫, Kawakami Nobuo; * 4. Oktober 1947 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kazuichi Hanawa (jap. 花輪 和一, Hanawa Kazuichi; * 17. April 1947 in Yorii, Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer…Kazuichi Hanawa (jap. 花輪 和一, Hanawa Kazuichi; * 17. April 1947 in Yorii, Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Ab 1970 arbeitete er als Illustrator. Nachdem er die Werke Yoshiharu Tsuges gelesen hatte, entschloss er sich, ins Comicfach zu wechseln. Seine erste Arbeit als Comiczeichner brachte Hanawa im Jahr 1971 mit der Kurzgeschichte Kan no Mushi (かんのむし) über einen Jungen, dessen Mutter ihn zu einem sadistischen Akupunkturisten schickt, im gegen den Kommerz ausgerichteten Manga-Magazin Garo heraus, für das er in seiner folgenden Karriere hauptsächlich arbeitete. Von 1992 bis 1994 zeichnete er die Manga-Serie Tensui (天水) für das Afternoon-Magazin, das eine wesentlich höhere Auflage als Garo und ähnliche Underground-Publikationen erreicht. Durch seine Werke für Afternoon und andere Mainstream-Magazine wie Manga Action und Super Action wurde er einem breiteren Publikum bekannt. Seit 1998 arbeitet Hanawa für AX, den Nachfolger des Garo. Im Dezember 1994 wurde er wegen des unerlaubten Besitzes von Modellwaffen verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Den Aufenthalt im Arrest verarbeitete er nachher im Manga Keimusho no Naka (刑務所の中), für den er 2001 für den Osamu-Tezuka-Kulturpreis nominiert war. Dieses autobiografische Werk wurde zu einem Bestseller und 2002 unter der Regie Yoichi Sais als Realfilm umgesetzt. Masanao Amano beschreibt, der „überragende Realismus“ des Werkes dränge sich dem Leser geradezu auf. „Durch die Dokumentarfilm-ähnliche Machart ohne jegliche Sensationslust und politische Botschaft wird [der Leser] völlig in das Werk eingesaugt.“ Hanawa gilt zuweilen als Nachfolger Yoshiharu Tsuges. Zu Beginn seiner Karriere hat er sich dem eroguro-Stil verschrieben und zeichnete erotisch-grotesk anmutenden Arbeiten wie Akai Yoru (赤ヒ夜; über einen Samurai, der seine Rachegedanken verwirft und von seiner Frau zum Suizid gedrängt wird) und Niku Yashiki (肉屋敷). Viele dieser Arbeiten waren Parodien auf den Militarismus und die traditionelle Werte der japanischen Kultur. Ab Anfang der 1980er Jahre waren seine Mangas vom Buddhismus spirituell geprägt und waren vor allem im Japan der Edo- und der Meiji-Zeit sowie in einem futuristischen Setting angesiedelt. Die Gesichter seiner Figuren erinnern an Ukiyo-e; seine Zeichnungen sind detailliert und dunkel. Sein Werk wurde ins Englische, Spanische und Französische übersetzt. Die Kurzgeschichte Niku Yashiki ist auf Deutsch unter dem Titel Jinku, Fleisch der Gnade im Strapazin-Magazin erschienen.
Shōzō Saijō (jap. 西城 正三 Saijō Shōzō; * 28. Januar 1947 in Saitama, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im…Shōzō Saijō (jap. 西城 正三 Saijō Shōzō; * 28. Januar 1947 in Saitama, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Federgewicht. Er wurde von Masaki Kanehira sowie von Ben Adachi gemanagt.
Masakatsu Shibasaki (jap. 柴崎 正勝, Shibasaki Masakatsu; * 25. Januar 1947 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein…Masakatsu Shibasaki (jap. 柴崎 正勝, Shibasaki Masakatsu; * 25. Januar 1947 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Chemiker.
Reiichi Miyazaki (jap. 宮崎 礼壹, Miyazaki Reiichi; * 13. Mai 1945 in der Präfektur Saitama) ist ein japanischer Jurist…Reiichi Miyazaki (jap. 宮崎 礼壹, Miyazaki Reiichi; * 13. Mai 1945 in der Präfektur Saitama) ist ein japanischer Jurist, Staatsanwalt und Beamter. Von 2006 bis 2010 war er Leiter des Legislativbüros des Kabinetts. Miyazaki wuchs in Tokio auf und studierte Recht an der Universität Tokio. Seine Anwaltsprüfung legte er 1967 ab, seinen Studienabschluss machte er 1968. 1970 begann seine Karriere als Staatsanwalt bei den Bezirksstaatsanwaltschaften Tokio, Okayama und Sapporo. 1984 wechselte er als sanjikan in die Kriminalabteilung (keiji-kyoku) des Justizministeriums und 1987 erstmals ins Legislativbüro. In den 1990er Jahren leitete er dort verschiedene Abteilungen, 2004 wurde er stellvertretender Leiter (jichō). 2006 berief das erste Kabinett Abe Miyazaki als Nachfolger von Masahiro Sakata zum Leiter des Legislativbüros. Das Amt behielt er in den Kabinetten Fukuda, Asō und Hatoyama bis Januar 2010, als er zurücktrat und durch Shin’ichirō Kajita abgelöst wurde.
Toshirō Mutō (jap. 武藤 敏郎, Mutō Toshirō; * 2. Juli 1943 in Urawa (heute: Urawa-ku, Saitama)) war von 2003 bis 2008…Toshirō Mutō (jap. 武藤 敏郎, Mutō Toshirō; * 2. Juli 1943 in Urawa (heute: Urawa-ku, Saitama)) war von 2003 bis 2008 stellvertretender Gouverneur (副総裁, fuku-sōsai) der Bank of Japan (BoJ). Zuvor war er Beamter im Finanzministerium. Er ist Absolvent der Universität Tokio.
Sōichi Aikawa (japanisch 相川 宗一 Aikawa Sōichi; * 13. September 1942 in Urawa-ku; † 25. Januar 2021 in Saitama) war ein…Sōichi Aikawa (japanisch 相川 宗一 Aikawa Sōichi; * 13. September 1942 in Urawa-ku; † 25. Januar 2021 in Saitama) war ein japanischer Politiker und von 2001 bis 2009 der erste Bürgermeister der Stadt Saitama. Aikawa studierte an der Keiō-Universität und graduierte dort 1965. Bevor er Mai 2001 erster Bürgermeister von Saitama wurde, war Aikawa von Oktober 1980 bis April 1991 Abgeordneter im Parlament der Präfektur Saitama sowie für 10 Jahre, von März 1991 bis April 2001, Bürgermeister der Stadt Urawa. Am 24. Mai 2009 verlor Aikawa, der von der LDP und der Kōmeitō unterstützt worden war, die Bürgermeisterwahl gegen den von der oppositionellen Demokratischen Partei gestützten Hayato Shimizu, der ihn am 27. Mai 2009 ablöste.
Hidetoshi Nagasawa (japanisch 長澤 英俊, Nagasawa Hidetoshi; * 30. Oktober 1940 in Tōnei, Mandschukuo (heute: Dongning…Hidetoshi Nagasawa (japanisch 長澤 英俊, Nagasawa Hidetoshi; * 30. Oktober 1940 in Tōnei, Mandschukuo (heute: Dongning, Volksrepublik China); † 24. März 2018) war ein japanischer Künstler, der ab 1967 in Italien wirkte.
Sumio Iijima (japanisch 飯島 澄男 Iijima Sumio; * 2. Mai 1939 in Koshigaya) ist ein japanischer Physiker, bekannt für die…Sumio Iijima (japanisch 飯島 澄男 Iijima Sumio; * 2. Mai 1939 in Koshigaya) ist ein japanischer Physiker, bekannt für die Entdeckung der Kohlenstoffnanoröhre im Jahre 1991. Iijima schloss 1963 die Universität für Elektro-Kommunikationstechnik in Chōfu, Präfektur Tokio mit einem Bachelor ab. Er promovierte auf dem Gebiet der Festkörperphysik im Jahre 1968 an der Universität Tōhoku in Sendai. In den Jahren von 1970 bis 1982 befasste er sich an der Arizona State University mit kristallinen Materialien und hochauflösender Elektronenmikroskopie. Zwischendurch besuchte er 1979 die Universität Cambridge, um Untersuchungen zu kohlenstoffbasierten Materialien durchzuführen. Er arbeitete von 1982 bis 1987 in Japan für die Research Development Corporation, wo er sich mit Nanopartikeln beschäftigte. Danach trat er als Senior Research Fellow in den Dienst der Firma NEC, wo er noch heute beschäftigt ist. Außerdem hält er seit dem Jahre 1999 einen Lehrstuhl an der Meijō-Universität in Nagoya. Von 2001 bis 2015 war er Präsident des Forschungszentrums für neue kohlenstoffbasierte Materialien des National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST). Seit 2015 ist er dort Honorary AIST Fellow. Seit 2007 ist er außerdem Distinguished Invited University Professor an der Nagoya University. Iijima entdeckte im Jahre 1991 bei Arbeiten für NEC durch einen Zufall die Kohlenstoffnanoröhren. Ihm wurde die Benjamin-Franklin-Medaille für Physik 2002 verliehen, „für die Entdeckung und die Aufklärung der atomaren Struktur und des helikalen Charakters der mehr- und einwandigen Kohlenstoffnanoröhren, welche eine enorme Auswirkung auf die schnell wachsenden Bereiche Materialwissenschaft, Nanowissenschaft und Elektronik haben.“ Sumio Iijima, 2003 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt, wurde „für seine Entdeckung der Kohlenstoffnanoröhrchen, insbesondere der einwandigen Kohlenstoffnanoröhrchen und die Erforschung ihrer Eigenschaften“ der mit einer Million Schweizer Franken dotierte Balzan-Preis 2007 verliehen. Ebenfalls 2007 erhielt er den Gregori-Aminoff-Preis, 2008 den Kavli-Preis und (zusammen mit Shuji Nakamura, Robert Langer, George M. Whitesides und Tobin Marks) den Prinz-von-Asturien-Preis für Naturwissenschaften. 2009 erhielt er den Japanischen Kulturorden ("bunka kunshō"), 2015 wurde ihm (zusammen mit Akira Koshio und Masako Yudasaka) der European Inventor Award des Europäischen Patentamts in der Kategorie nicht-europäische Länder verliehen. 2025 wurde er mit dem Internationalen König-Faisal-Preis ausgezeichnet. 2000 wurde er Fellow der American Physical Society, 2007 der National Academy of Sciences. 2010 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften. Er ist auswärtiges Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften.
Yukio Ninagawa (japanisch 蜷川 幸雄 Ninagawa Yukio; geboren 15. Oktober 1935 in Kawaguchi (Präfektur Saitama); gestorben…Yukio Ninagawa (japanisch 蜷川 幸雄 Ninagawa Yukio; geboren 15. Oktober 1935 in Kawaguchi (Präfektur Saitama); gestorben 12. Mai 2016) war ein japanischer Theater- und Filmregisseur.
Shōzō Uchii (japanisch 内井 昭蔵; geboren 20. Februar 1933 in Tokio, Japan; gestorben 3. August 2002 ebenda) war ein…Shōzō Uchii (japanisch 内井 昭蔵; geboren 20. Februar 1933 in Tokio, Japan; gestorben 3. August 2002 ebenda) war ein japanischer Architekt der Shōwa-Zeit. Er war Träger des Ordens der aufgehenden Sonne.
Seiichi Morimura (japanisch 森村 誠一: Morimura Seiichi; * 2. Januar 1933 in Kumagaya in der Präfektur Saitama, Kaiserreich…Seiichi Morimura (japanisch 森村 誠一: Morimura Seiichi; * 2. Januar 1933 in Kumagaya in der Präfektur Saitama, Kaiserreich Japan; † 24. Juli 2023 in Tokio) war ein japanischer Autor von Kriminalromanen.
Yasuo Takei (jap. 武井 保雄, Takei Yasuo, * 4. Januar 1930; † 10. August 2006) war ein japanischer Multimilliardär und…Yasuo Takei (jap. 武井 保雄, Takei Yasuo, * 4. Januar 1930; † 10. August 2006) war ein japanischer Multimilliardär und Gründer des auf Konsumentenkredite spezialisierten Unternehmens Takefuji.
Eiko Hanamura (japanisch 花村 えい子, Hanamura Eiko, geborene Yamaga; * 9. November 1929 in Kawagoe; † 3. Dezember 2020 in…Eiko Hanamura (japanisch 花村 えい子, Hanamura Eiko, geborene Yamaga; * 9. November 1929 in Kawagoe; † 3. Dezember 2020 in Tokio) war eine japanische Mangaka, die auf Shōjo-Manga, Manga für Mädchen im Teenageralter, spezialisiert war.
Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka.…Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka. 1958 war er der zweite Judo-Weltmeister. Drei Jahre später war er der erste Japaner, der ein Weltmeisterschaftsfinale gegen einen Nichtjapaner verlor. Kōji Sone belegte 1955 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. 1957 kämpften im Finale der japanischen Meisterschaften der Weltmeister von 1956 Shōkichi Natsui und Kōji Sone gegeneinander und Natsui gewann auch diesen Titel. 1958 siegte Kōji Sone im Finale der japanischen Meisterschaften gegen Kimiyoshi Yamashiki. Am 30. November 1958 fanden in Tokio die Weltmeisterschaften statt, die zweiten überhaupt. Sone besiegte zunächst den Judoka Kuirante von den Philippinen, dann den Südkoreaner Kin und im Viertelfinale George Harris aus den Vereinigten Staaten. Im Halbfinale bezwang er den Franzosen Bernard Pariset und mit dem Finalsieg gegen seinen Landsmann Akio Kaminaga war Sone Weltmeister. Anfang Dezember 1961 fanden in Paris die dritten Weltmeisterschaften statt. Kōji Sone bezwang in seinem Auftaktkampf den Deutschen Heinrich Metzler und danach den Belgier Theodor Guldemont und den Kanadier Manfred Matt. Im Viertelfinale besiegte er den Südkoreaner Han Ho-san und im Halbfinale den zweiten Südkoreaner Kim Eui-tae. Im Finale traf Sone auf den Niederländer Anton Geesink, der als erster Nichtjapaner Weltmeister wurde. Die Weltmeisterschaften 1961 waren für lange Zeit die letzten weltweiten Titelkämpfe mit nur einer Gewichtsklasse. Bei den Olympischen Spielen 1964 und bei den Weltmeisterschaften 1965 gab es Kämpfe in drei Gewichtsklassen und der offenen Klasse, von denen jeweils drei Gewichtsklassen von Japanern gewonnen wurden und eine von Anton Geesink. Erst 1980 bei den von Japan boykottierten Olympischen Spielen in Moskau und bei den ersten Frauenweltmeisterschaften gewannen japanische Judoka bei weltweiten Titelkämpfen keine Goldmedaille. Die japanischen Männer gingen bei Weltmeisterschaften erst wieder 2009 ohne eine einzige Goldmedaille von der Matte.
Ken Moroi (japanisch 諸井 虔, Moroi Ken; geboren 28. April 1928 in Tokio; gestorben 29. Dezember 2006) war ein japanischer…Ken Moroi (japanisch 諸井 虔, Moroi Ken; geboren 28. April 1928 in Tokio; gestorben 29. Dezember 2006) war ein japanischer Unternehmer.
Yutaka Taniyama (jap. 谷山 豊, Taniyama Yutaka, eigentlich Taniyama Toyo; * 12. November 1927 in Kisai bei Tokio; † 17.…Yutaka Taniyama (jap. 谷山 豊, Taniyama Yutaka, eigentlich Taniyama Toyo; * 12. November 1927 in Kisai bei Tokio; † 17. November 1958 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker.
Kaneko Tōta (japanisch 金子 兜太; * 23. September 1919 in Chichibu; † 20. Februar 2018 in Kumagaya) war ein japanischer…Kaneko Tōta (japanisch 金子 兜太; * 23. September 1919 in Chichibu; † 20. Februar 2018 in Kumagaya) war ein japanischer Lyriker. Kaneko studierte bis 1943 an der Universität Tokio und arbeitete dann für die Bank of Japan. Er begann Gedichte unter der Anleitung seines Vaters Kaneko Mitsuharu zu schreiben. Als Haiku-Dichter ist er von Katō Shūson, Takeshita Shizunojo und Nakamura Kusatao beeinflusst. Nach dem Krieg war er ein führender Vertreter des modernen Haiku und führte die Metapher in die Haikudichtung ein. 1962 gründete er die Haiku-Gruppe Kaitei. Er veröffentlichte, angefangen mit der Anthologie Shōnen, mehr als fünfzig Gedichtbände. Er wurde 2008 unter die Personen mit besonderen kulturellen Verdiensten aufgenommen und 2010 mit dem Kikuchi-Kan-Preis ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Asahi-Preis.
Kuniko Miyake (japanisch 三宅邦子, Miyake Kuniko, eigentlicher Name: Yasu Miura (三浦 やす, Miura Yasu); geb. 17. September…Kuniko Miyake (japanisch 三宅邦子, Miyake Kuniko, eigentlicher Name: Yasu Miura (三浦 やす, Miura Yasu); geb. 17. September 1916 in der Präfektur Saitama; gest. 4. November 1992) war eine japanische Filmschauspielerin. Sie trat zwischen 1934 und 1991 in mehr als 180 Filmen auf.
Suda Kokuta (japanisch 須田 剋太 Kokuta Suda; * 1. Mai 1906 in Fukiage, Präfektur Saitama; † 14. Juli 1990 in Kōbe…Suda Kokuta (japanisch 須田 剋太 Kokuta Suda; * 1. Mai 1906 in Fukiage, Präfektur Saitama; † 14. Juli 1990 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) war ein japanischer Maler, Kalligraf und Vertreter der abstrakten Nachkriegskunst Japans. In seinem Werk verband er westliche Maltechniken mit der Philosophie des Zen-Buddhismus und der japanischen Kalligrafie.
Omoda Seiju (japanisch 小茂田 青樹; geboren 30. Oktober 1891 in Kawagoe (Präfektur Saitama); gestorben 28. August 1933 in…Omoda Seiju (japanisch 小茂田 青樹; geboren 30. Oktober 1891 in Kawagoe (Präfektur Saitama); gestorben 28. August 1933 in Tokio) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung.
Kimura Heitarō (japanisch: 木村兵太郎; * 28. September 1888 in der Präfektur Saitama; † 23. Dezember 1948 in Tokio) war ein…Kimura Heitarō (japanisch: 木村兵太郎; * 28. September 1888 in der Präfektur Saitama; † 23. Dezember 1948 in Tokio) war ein General der Kaiserlich Japanischen Armee, der unter anderem zwischen 1939 und 1940 Kommandeur der 32. Division und von 1940 und 1941 Chef des Stabes der Kwantung-Armee war. Im Zweiten Weltkrieg war er zwischen 1944 und 1945 während des Burmafeldzuges sowie in der Schlacht um Meiktila und Mandalay Oberkommandierender der Regionalarmee Burma. Er wurde in den Tokioter Prozessen am 12. November 1948 wegen zahlreicher Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt und am 23. Dezember 1948 hingerichtet.
Takayanagi Kenzō (japanisch 高柳 賢三; geboren 11. Mai 1887 in der Präfektur Saitama; gestorben 11. Juni 1967 in Hongkong)…Takayanagi Kenzō (japanisch 高柳 賢三; geboren 11. Mai 1887 in der Präfektur Saitama; gestorben 11. Juni 1967 in Hongkong) war ein japanischer Jurist und Verfassungsrechtler.
Ishizaka Taizō (japanisch 石坂 泰三; geboren 3. Juni 1886 in Tokio; gestorben 6. März 1975 daselbst) war ein japanischer…Ishizaka Taizō (japanisch 石坂 泰三; geboren 3. Juni 1886 in Tokio; gestorben 6. März 1975 daselbst) war ein japanischer Geschäftsmann und Bankier. Er wurde „Zaikai sōri“ (財界総理), „Präsident der Finanzwelt“, genannt.
Morita Tsunetomo (japanisch 森田 恒友; geb. 9. April 1881 in Tamai (玉井), heute Stadtteil von Kumagaya; gest. 8. April 1933)…Morita Tsunetomo (japanisch 森田 恒友; geb. 9. April 1881 in Tamai (玉井), heute Stadtteil von Kumagaya; gest. 8. April 1933) war ein japanischer Maler während der Meiji-, Taishō- und frühen Shōwa-Zeit.
Takekoshi Yosaburō (japanisch 竹越 与三郎, auch Takegoshi Yosaburō gelesen; geboren 22. November 1865 in Honjō-juku (本庄宿) in…Takekoshi Yosaburō (japanisch 竹越 与三郎, auch Takegoshi Yosaburō gelesen; geboren 22. November 1865 in Honjō-juku (本庄宿) in der Provinz Musashi; gestorben 12. Januar 1950 in Tōkyō) war ein japanischer Historiker und Politiker.
Takano Sasaburō (jap. 高野 佐三郎; * 28. Juni 1862; † 31. Dezember 1950) war ein japanischer Kendōka. Er war ein bekannter…Takano Sasaburō (jap. 高野 佐三郎; * 28. Juni 1862; † 31. Dezember 1950) war ein japanischer Kendōka. Er war ein bekannter Vertreter der Nakanishi-ha Ittō-ryū sowie der Hokushin Ittō-ryū und wurde im April 1913 zum Hanshi ernannt. Diese Graduierung entsprach im Graduierungssystem vor 1956 im Kendo dem heutigen 9. oder 10. Dan. Er unterrichtete Kendō an der Höheren Normalschule Tokio (später Pädagogische Universität Tokio), an der Waseda-Universität und bei der Tokioter Stadtpolizei. Er gehörte zu den fünf Vorsitzenden des Ausschusses, der die Dai-Nihon-Teikoku-Kata (Kendo Kata des Großjapanischen Kaiserreiches) erarbeitete und 1915 veröffentlichte.
Nakajima Utako (jap. 中島 歌子; * 14. Dezember 1844 in Tokio oder Sakado, Präfektur Saitama; † 30. Januar 1903) war eine…Nakajima Utako (jap. 中島 歌子; * 14. Dezember 1844 in Tokio oder Sakado, Präfektur Saitama; † 30. Januar 1903) war eine japanische Dichterin der Meiji-Zeit und ist bekannt als Gründerin der Dichtkunstschule Haginoya (萩の舎), die auch von Higuchi Ichiyō besucht wurde.
Shishaku Shibusawa Eiichi (jap. 渋沢 栄一; geboren 16. März 1840 in Chiaraijima, Hanzawa-gun, Provinz Musashi (heute…Shishaku Shibusawa Eiichi (jap. 渋沢 栄一; geboren 16. März 1840 in Chiaraijima, Hanzawa-gun, Provinz Musashi (heute Fukaya, Präfektur Saitama); gestorben 11. November 1931) war ein japanischer Unternehmer der Meiji-Zeit und die zentrale Figur des wirtschaftlichen Aufbaus nach dem Ende der Abschließung Japans. 1900 wurde er zum Baron, 1920 zum Vizegraf ernannt.
Marumi Yamazaki (jap. 山崎 円美 Yamazaki Marumi; * 9. Juni 1990 in Saitama) ist ein japanischer Fußballspieler, dessen…Marumi Yamazaki (jap. 山崎 円美 Yamazaki Marumi; * 9. Juni 1990 in Saitama) ist ein japanischer Fußballspieler, dessen aktive Karriere vor seinem Coming-out als trans Mann im Frauenfußball stattfand.
Tetsuya Kakihara (jap. 柿原 徹也, Kakihara Tetsuya; * 24. Dezember 1982 in Düsseldorf, Deutschland) ist ein japanischer…Tetsuya Kakihara (jap. 柿原 徹也, Kakihara Tetsuya; * 24. Dezember 1982 in Düsseldorf, Deutschland) ist ein japanischer Seiyū und Sänger. Als Seiyū steht er bei der Agentur 81produce unter Vertrag, als Sänger beim Label Kiramune. Seit Juni 2013 ist er selbständig. In Deutschland aufgewachsen spricht er neben Japanisch auch fließend Deutsch und Englisch.
Mamoru Miyano (jap. 宮野 真守, Miyano Mamoru; * 8. Juni 1983 in der Präfektur Saitama) ist ein japanischer Synchronsprecher…Mamoru Miyano (jap. 宮野 真守, Miyano Mamoru; * 8. Juni 1983 in der Präfektur Saitama) ist ein japanischer Synchronsprecher (Seiyū), Schauspieler und Sänger. Er gehört der Agentur Gekidan Himawari an. Einige seiner bekanntesten Rollen sind Kiba in Wolf’s Rain, Tamaki Suou in Ouran High School Host Club, Light Yagami in Death Note und Death the Kid in Soul Eater. 2008 wurde er mehrfach für die Rolle des Setsuna F. Seiei in Mobile Suit Gundam 00 ausgezeichnet. Miyano singt viele Vor-, Abspann- und Charaktersongs zu Animes, Spielen etc., seit 2007 veröffentlicht er auch Singles und Alben als Solo-Künstler. Er ist verheiratet und hat ein Kind.
Rie Kogure (jap. 小暮 里江, Kogure Rie; * 15. Juni 1984 in Fukaya, Präfektur Saitama) bekannt unter ihrem Künstlernamen…Rie Kogure (jap. 小暮 里江, Kogure Rie; * 15. Juni 1984 in Fukaya, Präfektur Saitama) bekannt unter ihrem Künstlernamen Mimula (ミムラ, Mimura), ist eine japanische Filmschauspielerin. Sie ist bei der Agentur Stardust Promotion unter Vertrag.
Ayaka Ōhashi (大橋 彩香 Ōhashi Ayaka, * 13. September 1994 in Urawa, Präfektur Saitama) ist eine japanische Seiyū und…Ayaka Ōhashi (大橋 彩香 Ōhashi Ayaka, * 13. September 1994 in Urawa, Präfektur Saitama) ist eine japanische Seiyū und J-Pop-Musikerin, die als Synchronsprecherin bei der Agentur Horipro und als Sängerin bei Lantis unter Vertrag steht. Bereits im Kindesalter war Ōhashi als Kinderdarstellerin im japanischen Fernsehen zu sehen. So trat sie in diversen Werbespots und Fernsehserien des Fernsehsenders NHK Educational TV auf. Als sie im Jahr 2012 an einem Casting der Talentagentur Horipro, erhielt sie ihre erste Hauptrolle als Synchronsprecherin in der Anime-Fernsehserie Eureka Seven AO, wo sie dem Charakter Fleur Blanc sprach. Weitere Rollen hatte sie in den Serien Aikatsu!, BanG Dream! und The Idolmaster Cinderella Girls. Sie ist Schlagzeugerin der J-Pop-Gruppe Poppin’Party, die zum BanG-Dream!-Franchise gehört. Dort schlüpft sie in die Rolle der Sāya Yamabuki. Als Solo-Musikerin veröffentlichte Ōhashi bisher zwei Alben und diverse Singles, die sich allesamt in den japanischen Musikcharts positionieren konnten.
Mei Okada (japanisch 岡田 夢以 Okada Mei, * am 19. Mai 1996 in Fukaya, Präfektur Saitama) ist eine japanische Seiyū und…Mei Okada (japanisch 岡田 夢以 Okada Mei, * am 19. Mai 1996 in Fukaya, Präfektur Saitama) ist eine japanische Seiyū und Idol. Sie war Leaderin der Idol-Gruppe Tenkō Shōjo, der sie bis November 2019 angehörte. Im Jahr 2019 startete sie ihre Aktivitäten als Synchronsprecherin im Medien-Franchise D4DJ des Unternehmens Bushiroad. Sie ist Mitglied des DJ-Kollektivs Merm4id, das zum Franchise gehört. Im Jahr 2023 wurde sie Bassistin der Symphonic-Metal-Gruppe Ave Mujica, die dem Bang-Dream!-Franchise zugehörig ist. Innerhalb des Franchise-Universums verkörpert sie den Charakter Umiri Yahata, die Mitglied der fiktiven Musikgruppe ist.
Tomomi Akiyama (japanisch 秋山 智美, Akiyama Tomomi; * 19. Februar 1983 in der Präfektur Tokio) ist eine ehemalige…Tomomi Akiyama (japanisch 秋山 智美, Akiyama Tomomi; * 19. Februar 1983 in der Präfektur Tokio) ist eine ehemalige japanische Fußballspielerin.
Kanan Minami (jap. 水波 風南, Minami Kanan; * 12. November 1979 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Mangaka. Ihre…Kanan Minami (jap. 水波 風南, Minami Kanan; * 12. November 1979 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Mangaka. Ihre späteren und erfolgreicheren Werke wie Gib mir Liebe! und Honey × Honey Drops wurden auch ins Deutsche übersetzt. Ihre erfolgreichste Reihe war Kyō, Koi o Hajimemasu, die von 2007 bis 2011 erschien. Bis Mai 2012 wurde sie in 15 Bänden zusammengefasst, die sich bis März 2012 mehr als 8 Millionen Mal verkauften. Von all ihren Büchern wurden bis Mitte 2010 mehr als 10 Millionen Exemplare verkauft. Kyō, Koi o Hajimemasu erschien auch auf Deutsch als 3, 2, 1 … Liebe! und erhielt eine OVA- sowie Realfilm-Adaption.
Sakura Tsukuba (jap. 筑波 さくら, Tsukuba Sakura; * 16. Februar 19xx in der Präfektur Saitama, Japan) ist eine japanische…Sakura Tsukuba (jap. 筑波 さくら, Tsukuba Sakura; * 16. Februar 19xx in der Präfektur Saitama, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Für die 32-seitige Kurzgeschichte Hikari no Dodeki Haru no Hini gewann sie den fünften LMG Kasaku-Preis. Der Manga wurde ihr Debüt mit seiner Veröffentlichung im Juli 1994 im Manga-Magazin LaLa DX, das sich vorwiegend an jugendliche Mädchen richtet, sich also Mangas der Shōjo-Gattung widmet. Es folgten mehrere weitere Kurzgeschichten für LaLa DX und dessen Schwestermagazine LaLa und Lunatic LaLa. Ab 1998 schuf sie auch einige kurze Werke für das sich an eine ältere Zielgruppe richtende Melody-Magazin, das wie auch die LaLa-Magazine vom Hakusensha-Verlag herausgebracht wird. Der Durchbruch für die Zeichnerin kam jedoch erst mit ihrer ersten längeren Serie, Mekakushi no Kuni, die sie erstmals im Januar 1999 im LaLa DX veröffentlichte. In Mekakushi no Kuni erzählt Tsukuba von einer Jugendlichen, die das zukünftige Schicksal der Leute sehen kann, die sie berührt. Sie trifft auf einen Jungen, der eine ähnliche Fähigkeit hat wie sie; allerdings kann er in die Vergangenheit sehen. Die Manga-Serie wechselte 2000 ins eine größere Leserschaft erreichende LaLa und endete dort erst im März 2004, nach über 1.700 Seiten, die auch in neun Sammelbände verlegt wurden. Mekakushi no Kuni wurde ins Englische übersetzt. Von 2008 bis 2009 erschien eine Bunkoban-Neuauflage in fünf Bänden. Bereits zwei Monate vor dem Ende von Mekakushi no Kuni war im LaLa DX das erste Kapitel einer neuen Serie Tsukubas zu sehen. Yoroshiku Master (als Sweet Santa in Deutschland bei Tokyopop) erscheint seitdem in unregelmäßigen Abständen im Magazin und wurde bis 2009 in drei Sammelbänden zusammengefasst. Darin geht es um eine Siebzehnjährige, die scheinbar ein Weihnachtsmann ist und auf ihr Rentier zunächst noch in Menschengestalt trifft. Seit Oktober 2004 zeichnet die Autorin an einem weiteren Comic, dem bisher ungefähr 700 Seiten umfassenden Penguin Kakumei, für das LaLa. Erneut stellt Tsukuba darin ein Mädchen in den Vordergrund, das eine spezielle Fähigkeit hat: Sie kann in den Umrissen von Vögeln bestimmte Auren erkennen.
Junko Takeuchi (jap. 竹内 順子, Takeuchi Junko; * 5. April 1972 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische…Junko Takeuchi (jap. 竹内 順子, Takeuchi Junko; * 5. April 1972 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Synchronsprecherin (Seiyū).
Yūki Kaji (jap. 梶 裕貴, Kaji Yūki; * 3. September 1985 in Tokio) ist ein japanischer Synchronsprecher (Seiyū) bei der…Yūki Kaji (jap. 梶 裕貴, Kaji Yūki; * 3. September 1985 in Tokio) ist ein japanischer Synchronsprecher (Seiyū) bei der Agentur VIMS. Er gehörte zur Gesangsgruppe G.Addict und war einer der Protagonisten in dem Film Kami Voice: The Voice Makes a Miracle. Über die Jahre hat er einige Preise gewonnen wie 2009 bei den Dritten Seiyu Awards den Best New Actor Award und den Best Male Lead Role Award 2013 bei den Siebten Seiyu Awards und 2014 bei den Achten Seiyu Awards. Am 23. Juni 2019 heiratete er die Synchronsprecherin Ayana Taketatsu.
Tomokazu Sugita (japanisch 杉田 智和 Sugita Tomokazu; * 11. Oktober 1980 in Saitama) ist ein japanischer Synchronsprecher…Tomokazu Sugita (japanisch 杉田 智和 Sugita Tomokazu; * 11. Oktober 1980 in Saitama) ist ein japanischer Synchronsprecher (Seiyū). Sugita stand bis April 2020 bei der Agentur Atomic Monkey unter Vertrag. Er ist in über 250 Animes zu hören, darunter als Gintoki in Gin Tama. Am 11. Oktober 2019 gründete Sugita die Talentagentur AGRS CO, Ltd.
Asami Seto (japanisch 瀬戸 麻沙美 Seto Asami, * 2. April 1996 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Seiyū, die bei…Asami Seto (japanisch 瀬戸 麻沙美 Seto Asami, * 2. April 1996 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Seiyū, die bei der Talentagentur Sigma Seven unter Vertrag steht. Seit 2011 hat sie in diversen Animeserien, OVAs, Animefilme und Videospielen diversen Charakteren ihre Stimme geliehen. In den japanischen Versionen der Fernsehfilme und -serien Bad Times at the El Royale, Carmen Sandiego, Abgang mit Stil und The 100 war sie ebenfalls als Synchronsprecherin beteiligt.