Fumio Kyūma (jap. 久間 章生, Kyūma Fumio; * 4. Dezember 1940 in Minami-Shimabara) ist ein japanischer Politiker und war von…Fumio Kyūma (jap. 久間 章生, Kyūma Fumio; * 4. Dezember 1940 in Minami-Shimabara) ist ein japanischer Politiker und war von 1980 bis 2009 im japanischen Parlament vertreten. Im Jahre 2007 fungierte er als erster offizieller Verteidigungsminister des Landes. Kyūma schloss 1964 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tokyo ab. 1971 wurde er in das Parlament der Präfektur Nagasaki gewählt. Auch zwischen 1996 und 1998 war er für die Landesverteidigung zuständig, allerdings wurde dieser Politikbereich erst im Jahr 2007 in den Kabinettsrang des Ministeriums erhoben. Kyūmas Amtszeit als Verteidigungsminister fand durch Äußerungen zum Atombombenabwurf auf Nagasaki ein schnelles Ende. Am 30. Juni 2007 bekundete er in einer Rede in der Reitaku-Universität, dass er im Laufe seines Lebens akzeptiert habe, dass der Atombombenabwurf zur Beendigung des Krieges nötig gewesen sei. Obwohl er durch diese Aussage bereits das japanische Tabu über die Atombombenabwürfe herausgefordert hatte, machte er sich dabei eine in der japanischen Gesellschaft verbreitete, hauptsächlich fatalistisch geprägte Haltung zu eigen, die als Shikata ga nai („Es ist nicht zu ändern.“, „Da kann man nichts machen.“) bekannt ist. Diese Hinnahme gesellschaftlich relevanter Ereignisse ist als mögliches Hemmnis für den Aufbau und den Erhalt des allgemeinen zivilgesellschaftlichen Engagements in der öffentlichen Diskussion präsent. Kyūma hielt eine Entschuldigung trotz Protesten von vielen Seiten für nicht notwendig und versuchte zunächst, seine Aussagen zu relativieren und einzuordnen. Seine am 1. Juli ausgesprochene Entschuldigung wurde daher kaum noch wahrgenommen, sodass er sich am 3. Juli zum Rücktritt entschloss, um nach eigener Aussage den Ruf des Premierministers Shinzō Abe nicht in Mitleidenschaft zu ziehen. Am 4. Juli ernannte Abe Yuriko Koike zu Kyūmas Nachfolgerin. Kyūma steht, wie Premier Abe und weitere Kabinett- und LDP-Parteimitglieder, der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi nahe.
Yoshinobu Ishikawa (japanisch 石川 嘉延 Ishikawa Yoshinobu; * 24. November 1940 in Sazuka, Ogasa-gun (heute: Kakegawa)…Yoshinobu Ishikawa (japanisch 石川 嘉延 Ishikawa Yoshinobu; * 24. November 1940 in Sazuka, Ogasa-gun (heute: Kakegawa), Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Gouverneur der Präfektur Shizuoka.
Keiichi Tsuruoka (jap. 鶴岡 啓一, Tsuruoka Keiichi; * 18. Mai 1940 in Chiba, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker…Keiichi Tsuruoka (jap. 鶴岡 啓一, Tsuruoka Keiichi; * 18. Mai 1940 in Chiba, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker und war von Juli 2001 bis Mai 2009 Bürgermeister der Stadt Chiba. Am 22. April 2009 wurde er unter Korruptionsverdacht verhaftet. Tsuruoka studierte Rechtswissenschaften an der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Innenministerium. Von 1989 wurde er in die Behörde für Staatsland entsandt. Ab 1990 arbeitete er im Vorstand der Betreibergesellschaft der Tōkyō-wan-Aqua-Line, ab 1994 dann in der Stadtverwaltung von Chiba. Als Bürgermeister Asahi Matsui sich 2001 zurückzog, kandidierte Tsuruoka mit Unterstützung von LDP, Kōmeitō und Konservativer Partei für seine Nachfolge. Er siegte mit rund 36 % der abgegebenen Stimmen. 2005 wurde er für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Im Dezember 2008 kündigte er an, bei der Bürgermeisterwahl am 14. Juni 2009 nicht wieder zu kandidieren. Im April 2009 wurde Tsuruoka im Rahmen von Korruptionsermittlungen der Polizei der Präfektur Tokio festgenommen. Das Bauunternehmen Azuma Kigyō mit Sitz in Kōtō soll ihm im Gegenzug für die bevorzugte Berücksichtigung bei der Vergabe eines Straßenbauauftrags 1 Million Yen (rund 8.000 Euro) gezahlt haben. Tsuruoka ist der erste verhaftete Bürgermeister einer japanischen Großstadt seit 1993, als der Bürgermeister von Sendai in einem Zenekon-Skandal angeklagt wurde. Am 1. Mai 2009 trat Tsuruoka vom Bürgermeisteramt zurück. Am 13. Mai 2009 wurde formell Anklage gegen ihn erhoben.
Tokiyasu Fujita (japanisch 藤⽥宙靖; * 6. April 1940 in Tokyo) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler, ehemaliger…Tokiyasu Fujita (japanisch 藤⽥宙靖; * 6. April 1940 in Tokyo) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler, ehemaliger Richter des Japanischen Obersten Gerichtshofs (30. September 2002 – 5. April 2010), emeritierter Professor der Universität Tohoku, Mitglied der japanischen Akademie der Wissenschaften, und Mitglied des kaiserlichen Haushaltsrates. Sein Spezialgebiet ist das Verwaltungsrecht (Promotion an der Universität Tokyo 1981). Er war am öffentlichen Meinungsbildungsprozess zur Umwandlung der japanischen staatlichen Universitäten in Rechtskörperschaften im Jahr 2004 aktiv beteiligt.
Takeki Manabe (jap. 真鍋 武紀, Manabe Takeki; * 3. April 1940 in Shimotakaoka, Landkreis Kita (heute: Miki), Präfektur…Takeki Manabe (jap. 真鍋 武紀, Manabe Takeki; * 3. April 1940 in Shimotakaoka, Landkreis Kita (heute: Miki), Präfektur Kagawa) ist ein parteiloser japanischer Politiker und von 1998 bis 2010 Gouverneur von Kagawa. Manabe, Absolvent der Universität Tokio, wurde in seinem Abschlussjahr 1963 Beamter im Ministerium für Landwirtschaft und Forsten. In den 1990er Jahren war er auch für die Umweltbehörde und das Kokusai Kyōryoku Jigyōdan, eine quasistaatliche Körperschaft, die die japanische Entwicklungshilfe koordiniert, tätig. 1998 kandidierte Manabe bei der Gouverneurswahl in seiner Heimatpräfektur Kagawa um die Nachfolge von Jōichi Hirai, der nach zwölfjähriger Amtszeit nicht mehr antrat. Gegen drei weitere unabhängige Kandidaten konnte sich Manabe bei niedriger Wahlbeteiligung von 39,3 % klar durchsetzen. In seiner ersten Amtszeit erzielte er eine Einigung über die Entsorgung von Industrieabfällen die auf Teshima in Tonoshō illegal entsorgt worden waren. 2002 und 2006 wurde er souverän für jeweils vier weitere Jahre im Amt bestätigt, zuletzt mit Unterstützung von LDP und Kōmeitō. 2009 kündigte Manabe seinen Rückzug aus dem Amt an: Bei der Gouverneurswahl im August 2010 wurde Keizō Hamada zu seinem Nachfolger gewählt.
Kyōko Nakayama (jap. 中山 恭子, Nakayama Kyōko; * 26. Januar 1940 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin…Kyōko Nakayama (jap. 中山 恭子, Nakayama Kyōko; * 26. Januar 1940 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin (LDP→Taiyō→Kokoro→Kibō). Sie war von 2007 bis 2019 Abgeordnete im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments, für den nationalen Verhältniswahlkreis, und 2008 Ministerin im Kabinett Fukuda.
Noriaki Kanō (japanisch 狩野 紀昭 Kanō Noriaki [kanoː noɾiaki], * 1940 in Tokio) ist ein japanischer…Noriaki Kanō (japanisch 狩野 紀昭 Kanō Noriaki [kanoː noɾiaki], * 1940 in Tokio) ist ein japanischer Wirtschaftstheoretiker. Er entwickelte das Kano-Modell, das beispielsweise zur Messung der Kundenzufriedenheit angewendet wird. Kanō ist emeritierter Professor der Naturwissenschaftlichen Universität Tokio.
Hirokazu Nakaima (jap. 仲井眞 弘多, Nakaima Hirokazu; * 19. August 1939 in Osaka; gemeldet in Naha, Präfektur Okinawa) ist…Hirokazu Nakaima (jap. 仲井眞 弘多, Nakaima Hirokazu; * 19. August 1939 in Osaka; gemeldet in Naha, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker und war von 2006 bis 2014 parteiloser Gouverneur von Okinawa.
Kōichi Katō (jap. 加藤 紘一, Katō Kōichi; * 17. Juni 1939 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata; † 9. September 2016 in der…Kōichi Katō (jap. 加藤 紘一, Katō Kōichi; * 17. Juni 1939 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata; † 9. September 2016 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker, Shūgiin-Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Minister und Generalsekretär der LDP. Innerhalb der Partei gehörte er seit 2005 nicht mehr zu einer Faktion.
Akimitsu Jun (jap. 秋光 純; * 1939 in Hiroshima) ist ein japanischer Festkörperphysiker. Akimitsu studierte an der…Akimitsu Jun (jap. 秋光 純; * 1939 in Hiroshima) ist ein japanischer Festkörperphysiker. Akimitsu studierte an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 1965 und der Promotion 1970. Danach war er bis 1976 am Institut für Festkörperforschung der Universität Tokio. Ab 1976 war er Assistenzprofessor und ab 1982 war er Professor an der Aoyama-Gakuin-Universität. 2001 entdeckte er mit Magnesiumdiborid einen metallischen Supraleiter mit der bis dahin höchsten Sprungtemperatur von 39 Kelvin. Er fand danach noch weitere nichtoxidische Supraleiter mit relativ hohen Sprungtemperaturen wie Y 2 C 3 {\displaystyle Y_{2}C_{3}} mit 18 Kelvin Sprungtemperatur und Bor-dotiertem Siliziumcarbid. 2008 erhielt er den James C. McGroddy Prize for New Materials für die Entdeckung von Hochtemperatursupraleitung in Nicht-Oxid-Systemen (Laudatio). 1998 erhielt er den Nishina-Preis, 2001 den Asahi-Preis, 2007 den Nishikawa Award, 2001 die Medaille mit Purpurband und 2003 den Bernd T. Matthias Prize.
Makoto Taki (jap. 滝 実, Taki Makoto; * 15. September 1938 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Makoto Taki (jap. 滝 実, Taki Makoto; * 15. September 1938 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Partei (ohne Faktion). Er war bis 2012 Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 2. Wahlkreis Nara und 2012 Justizminister im zum zweiten Mal und dritten Mal umgebildeten Kabinett Noda. Taki, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1962 Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung, für das er unter anderem in der Präfekturverwaltung von Nara und in der Abteilung für Steuerangelegenheiten (zeimu-kyoku) tätig war. 1981 wurde er unter Gouverneur Shigekiyo Ueda Vizegouverneur von Nara. 1995 übernahm er die Leitung der nationalen Feuer- und Katastrophenschutzbehörde. Seine Beamtenlaufbahn endete 1996, als er in die Politik wechselte. Bei der Abgeordnetenhauswahl 1996 kandidierte Taki für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im 2. Wahlkreis Nara und gewann mit rund 41 % der Stimmen. In der LDP schloss er sich der späteren Hashimoto-Faktion des damaligen Parteivorsitzenden Ryūtarō Hashimoto an. Nach der Restrukturierung der Zentralregierung 2001 erhielt er das neu geschaffene Amt eines seimujikan (parlamentarischer Staatssekretär) im ebenfalls neu eingerichteten Ministerium für Allgemeine Angelegenheiten, dem Nachfolger des Ministeriums für Selbstverwaltung; die Position hielt er bis April 2001 und erneut von Januar bis September 2002. Bei der Wahl 2003 verlor Taki seinen Wahlkreis an den Demokraten Tetsuji Nakamura (Ozawa-Gruppe), wurde aber über den Verhältniswahlblock Kinki wiedergewählt. Von 2004 bis 2005 (Kabinett Koizumi II (Umbildung)) war er Staatssekretär (fuku-daijin) im Justizministerium. Als Gegner der vom Parteivorsitzenden-Premierminister Jun’ichirō Koizumi betriebenen Postprivatisierung, kündigte Taki seinen Rücktritt als Staatssekretär an und stimmte im „Postparlament“ gegen das Postprivatisierungsgesetz. Bei den resultierenden Neuwahlen kandidierte er für die Neue Partei Japan von Yasuo Tanaka, verlor seinen Wahlkreis zwar abgeschlagen auf Platz drei, erhielt aber das einzige Verhältniswahlmandat der Partei in Kinki. In der neuen Partei wurde er zunächst Vizevorsitzender, später Vorsitzender des Exekutivrates (sōmukai). Im Sommer 2007 verließ Taki die Neue Partei Japan im Streit mit Yasuo Tanaka über das Wahlprogramm für die Rätehauswahlen 2007 und schloss sich im Dezember desselben Jahres der Demokratischen Partei an. Für diese konnte er bei der Abgeordnetenhauswahl 2009 seinen Wahlkreis zurückgewinnen. Anschließend wurde er Vorsitzender des Justizausschusses, 2010 wechselte er in den Parteivorstand, 2011 erneut in den Vorstand des Justizausschusses. Im September 2011 wurde er nach dem Antritt des Kabinetts Noda wieder Staatssekretär im Justizministerium, im Juni 2012 löste er bei einer Kabinettsumbildung Justizminister Toshio Ogawa ab. Bei der dritten Umbildung am 1. Oktober 2012 wurde er wiederum durch Keishū Tanaka ersetzt. Nach dessen Rücktritt übernahm Taki den Posten wieder am 24. Oktober desselben Jahres. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2012 kandidierte Taki nicht mehr für ein Mandat.
Kakuei Kin (jap. 金 鶴泳, Kin Kakuei, eigentlich koreanisch: Kim Hag-yeong (jap. Kimu Hagyon), wirklicher Name: Kim…Kakuei Kin (jap. 金 鶴泳, Kin Kakuei, eigentlich koreanisch: Kim Hag-yeong (jap. Kimu Hagyon), wirklicher Name: Kim Gwang-jeong (金 廣正, jap. Kimu Kanjon); * 14. September 1938, Präfektur Gunma; † 4. Januar 1985) war ein japanischer Schriftsteller koreanischer Herkunft (Zainichi). Kin studierte an der Universität Tokio Chemie und begann auch mit einer Promotion, beendete sie jedoch nicht. Seine erste Erzählung erschien in der Zeitschrift Bungei und wurde mit deren Nachwuchsautoren-Preis ausgezeichnet. Später wurde er dreimal für den Akutagawa-Preis nominiert. Gleich dem gleichaltrigen Ri Kaisei setzte er sich in seinen Erzählungen mit den Problemen der koreanischen Einwanderer der zweiten Generation in Japan auseinander. Zudem spielte das Stottern, unter dem er auch selbst litt, thematisch eine Rolle. 1985 beging er im Alter von 46 Jahren mittels Gas Selbstmord. 1986 erschien eine Ausgabe seiner gesammelten Werke (Kin Kakuei shū).
Kaoru Yosano (jap. 与謝野 馨, Yosano Kaoru; * 22. August 1938 in Chiyoda; † 21. Mai 2017 in der Präfektur Tokio) war ein…Kaoru Yosano (jap. 与謝野 馨, Yosano Kaoru; * 22. August 1938 in Chiyoda; † 21. Mai 2017 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker. Bis 2012 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, dem er mit Unterbrechungen seit 1976 angehört hatte. Seit den 1990er Jahren war er Minister in mehreren Kabinett zuletzt 2011 im Kabinett Kan. Er war bis 2010 Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), innerhalb derer er keiner Faktion angehörte, danach bis 2011 Mitglied von Tachiagare Nippon, 2011 vorübergehend parteiloses Mitglied der Fraktion der Demokratischen Partei.
Jinzaburō Takagi (jap. 高木 仁三郎, Takagi Jinzaburō; * 18. Juli 1938 in Maebashi; † 8. Oktober 2000) war ein japanischer…Jinzaburō Takagi (jap. 高木 仁三郎, Takagi Jinzaburō; * 18. Juli 1938 in Maebashi; † 8. Oktober 2000) war ein japanischer Chemiker mit dem Spezialgebiet Kernchemie. Takagi schloss 1961 sein Studium der Naturwissenschaften an der Universität Tokio ab. Von 1969 bis 1973 war er an der Präfekturuniversität Tokio (heute Tokyo Metropolitan University) als Assistenzprofessor tätig. Er war 1972 Gastphysiker der Max-Planck-Gesellschaft. Nach seinem Rücktritt gründete er 1975 das private Institut für Physik Genshiryoku Shiryō Jōhōshitsu (原子力資料情報室, engl. Citizens’ Nuclear Information Center, CNIC) und warnte vor der Gefährlichkeit der Atomkraft. Er hat schon 1995 auf die Unkontrollierbarkeit der nuklearen Kraft bei großen Erdbeben und Tsunamis hingewiesen. 1997 erhielt er mit Mycle Schneider den Right Livelihood Award.
Yasutaka Ihara (jap. 伊原 康隆, Ihara Yasutaka; * 3. Mai 1938 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der…Yasutaka Ihara (jap. 伊原 康隆, Ihara Yasutaka; * 3. Mai 1938 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit Zahlentheorie beschäftigt. Ihara promovierte 1967 an der Universität Tokio. 1965/66 war er am Institute for Advanced Study. Er war Professor an der Universität Tokio und später am Research Institute for Mathematical Science (RIMS) der Universität Kyōto. 2002 emeritierte er. Danach war er Professor an der Chūō-Universität. Ihara befasste sich unter anderem mit geometrischen und zahlentheoretischen Anwendungen der Galoistheorie. Von ihm stammt die Ihara-Zetafunktion, die er in den 1960er Jahren einführte. Sie lässt eine Interpretation in der Graphentheorie zu, wie Jean-Pierre Serre vermutete und Toshikazu Sunada 1985 zeigte. Mit ihr lässt sich auch ein Analogon der Riemannschen Vermutung in der Graphentheorie formulieren (Sunada). 1990 hielt er einen Plenarvortrag auf dem Internationalen Mathematikerkongress (ICM) in Kyōto (Braids, Galois groups and some arithmetic functions) und 1970 war er Gastredner auf dem ICM in Nizza (Non abelian class fields over function fields in special cases). Zu seinen Doktoranden gehört Kazuya Katō.
Sachiko Sakonji (japanisch 左近司 祥子 Sakonji Sachiko; geboren 12. April 1938 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische…Sachiko Sakonji (japanisch 左近司 祥子 Sakonji Sachiko; geboren 12. April 1938 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Philosophin, die sich mit westlicher Philosophie befasste. Ihr Arbeitsschwerpunkt war der Neuplatonismus. Ihr Vater war Uchino Kumaichirō (1904–2002), Gelehrter der chinesischen Philosophie und Kanbun-Philologe. Ihre Schwester Nobuko (* 1943) war Musikwissenschaftlerin an der Ueno Gakuen Universität. Sachiko schloss ihr Philosophiestudium 1961 an der Universität Tokio ab. Von 1971 an arbeitete sie als Forschungsassistentin und unterrichtete auch an der Universität. Von 1973 bis 2004 war sie an der Gakushuin-Universität tätig. Sachiko befasste sich vor allem mit der griechischen Philosophie, darunter mit Platon, Aristoteles und Plotin. Die Beschäftigung mit der griechischen Philosophie setzte in Japan mit der Meiji-Restauration ein. Eine besondere Hürde für die beginnende Forschung in Japan war dabei die Frage nach der Art der Edition griechischer Originaltexte und ihrer japanischen Übersetzung. Dazu kam bisweilen die Frage, wie und wo die Wirkung dieser Philosophie zu verorten sei. Forschung wurde nur von Universitätsgelehrten betrieben, deren Kenntnisse meist auf einem mündlichen Austausch basierten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg waren allmählich Übersetzungen hoher Qualität und Gesamtausgaben verfügbar. Zur gleichen Zeit war die erste Forschergeneration alt geworden, sodass sich dringlich die Notwendigkeit einer Fortsetzung ihrer Arbeit ergab. In dieser Situation nahm Sachiko mit anderen zusammen die Herausforderung, eine Ausgabe der Werke Plotins vorzuschlagen, an. In der Privatbibliothek von Kitarō Nishida befand sich eine Plotin-Ausgabe. Kitarō, einer der führenden Köpfe der Kyōto-Schule, hatte sich früh mit griechischer Philosophie befasst. Daraufhin wurde ein umfangreiches Projekt von einem Redaktionsteam mit Forschern aus ganz Japan begonnen. Ziel des Projekts ist, eine Datenbank mit allen in Japan nach dem Krieg veröffentlichten Arbeiten zu Platon, Aristoteles und Plotin zuzüglich einer Geschichte der westlichen Philosophie zu erstellen, die nach der Fertigstellung im Internet verfügbar sein sollte. Sachiko Sakonji ging 2009 in Rente. 2017 wurde sie mit dem Orden des Heiligen Schatzes geehrt.
Hirotaka Sugawara (jap. 菅原 寛孝, Sugawara Hirotaka; * 15. März 1938 in der Präfektur Miyagi, Japan) ist ein japanischer…Hirotaka Sugawara (jap. 菅原 寛孝, Sugawara Hirotaka; * 15. März 1938 in der Präfektur Miyagi, Japan) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit Elementarteilchenphysik beschäftigt.
Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein…Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller und Germanist.
Kōichirō Matsuura (jap. 松浦 晃一郎, Matsuura Kōichirō; * 29. September 1937 in Tokio) ist ein japanischer Diplomat. Er war…Kōichirō Matsuura (jap. 松浦 晃一郎, Matsuura Kōichirō; * 29. September 1937 in Tokio) ist ein japanischer Diplomat. Er war von 1999 bis 2009 Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). Er studierte von 1956 bis 1959 Rechtswissenschaften an der Universität Tokio und von 1959 bis 1961 Wirtschaftswissenschaften am Haverford College (Pennsylvania). Er ist seit 1959 Diplomat in japanischen Diensten. Von 1994 bis 1999 war er japanischer Botschafter in Frankreich sowie (zugleich) Andorra und Dschibuti. Von 1998 bis 1999 war er Vorsitzender des Komitees für das Erbe der Welt (World Heritage Committee). Seit 1990 verfasste er mehrere Werke zum Thema Diplomatie, Umweltschutz und Politik. Von 2000 bis 2008 gehörte er der Jury des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an.
Aichi Kazuo (japanisch 愛知 和男; Geburtsname: Nakada Kazuo; * 20. Juli 1937 in Tokio; † 3. Mai 2024 ebenda) war ein…Aichi Kazuo (japanisch 愛知 和男; Geburtsname: Nakada Kazuo; * 20. Juli 1937 in Tokio; † 3. Mai 2024 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem zwischen 1990 und 1991 Generaldirektor der Umweltbehörde sowie von 1993 bis 1994 Generaldirektor der Verteidigungsbehörde war.
Takehiko Noguchi (japanisch 野口 武彦, Noguchi Takehiko; geboren 28. Juni 1937 in Tokio; gestorben 9. Juni 2024) war ein…Takehiko Noguchi (japanisch 野口 武彦, Noguchi Takehiko; geboren 28. Juni 1937 in Tokio; gestorben 9. Juni 2024) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturkritiker.
Yukihiko Ikeda (jap. 池田 行彦, Ikeda Yukihiko, geb. Awane, 粟根; * 13. Mai 1937 in Kōbe; † 28. Januar 2004 in Tokio) war ein…Yukihiko Ikeda (jap. 池田 行彦, Ikeda Yukihiko, geb. Awane, 粟根; * 13. Mai 1937 in Kōbe; † 28. Januar 2004 in Tokio) war ein japanischer Politiker. Er gehörte als Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei (LDP) über 25 Jahre lang dem Shūgiin an und war unter anderem Außen- und Verteidigungsminister seines Landes. Ikeda wuchs in Kōbe, Hiroshima und Tokio auf, 1945 erlebte er den Atombombenabwurf und das Kriegsende in einem abgelegenen Bergdorf außerhalb von Hiroshima, wohin er im Juli 1945 mit seiner Mutter geflohen war. Er absolvierte 1961 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. 1964 wurde er ins Außenministerium entsandt, für das er ein Jahr später als Vizekonsul in New York City tätig war. 1969 heiratete er Noriko Ikeda, die Tochter des ehemaligen Premierministers Ikeda Hayato, und nahm dessen Namen an. Zurück im Finanzministerium arbeitete Ikeda unter anderem am Aufbau der Japan Foundation mit und wurde schließlich 1974 Sekretär von Finanzminister Ōhira Masayoshi. Ikeda verließ 1975 das Ministerium, um bei der Shūgiin-Wahl 1976 zu kandidieren. Im 2. Wahlkreis Hiroshima wurde er für die LDP gewählt und später zehnmal wiedergewählt. Innerparteilich schloss er sich der Ōhira-Faktion an. 1981 wurde er für ein Jahr stellvertretender Kabinettssekretär, von 1986 saß er dem Finanzausschuss des Shūgiin vor. 1989 wurde er als Leiter der Behörde für Management und Koordination erstmals Minister im kurzlebigen Kabinett Uno, ein Jahr später wurde er stellvertretender Generalsekretär der LDP und im Dezember 1990 dann Leiter der Verteidigungsbehörde im 2. Kabinett Kaifu. 1996 ernannte ihn Premierminister Ryūtarō Hashimoto zum Außenminister. In dieser Funktion machte er unter anderem Schlagzeilen, als er kurz nach Amtsantritt im Februar 1996 die japanischen Ansprüche auf den umstrittenen Liancourt-Felsen bekräftigte. In seine Amtszeit fiel auch das Geiseldrama in der japanischen Botschaft in Lima. Bei der Kabinettsumbildung im September 1997 wurde Ikeda durch Keizō Obuchi abgelöst, der ein Jahr später Premierminister wurde. Unter dessen Parteivorsitz erhielt er eines der drei wichtigsten Parteiämter der LDP, zuerst den Vorsitz des Politikforschungsrates (PARC), dann den Vorsitz des Exekutivrates. Als der Vorsitzende seiner Faktion, Katō Kōichi, 2000 versuchte, die Parteiführung zu stürzen, gehörte Ikeda zu seinen einflussreichsten Gegnern in der Faktion und half Yoshirō Mori, der den verstorbenen Obuchi ersetzt hatte, die sogenannte „Katō-Rebellion“ niederzuschlagen. 2004 starb Ikeda im Alter von 66 Jahren an Darmkrebs. Seinen Parlamentssitz gewann der Mann seiner Nichte, Minoru Terada (LDP, Koga-Faktion), bei einer Nachwahl.
Jin Murai (jap. 村井 仁, Murai Jin; * 28. März 1937 in Kiso-Fukushima (heute: Kiso), Präfektur Nagano) ist ein japanischer…Jin Murai (jap. 村井 仁, Murai Jin; * 28. März 1937 in Kiso-Fukushima (heute: Kiso), Präfektur Nagano) ist ein japanischer Politiker und von 2006 bis 2010 parteiloser Gouverneur der Präfektur Nagano. Zuvor war er Shūgiin-Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei und als Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit Minister im Kabinett Koizumi. Murai schloss 1959 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tokio ab und wurde anschließend Beamter im MITI. Zwischenzeitlich war er für die japanischen Botschaften in Lagos und Canberra tätig. Bei der Shūgiin-Wahl 1986 kandidierte er erfolgreich für die LDP im 4. Wahlkreis Nagano für das Shūgiin und wurde danach fünfmal wiedergewählt. Von 1991 bis 1992 war er parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium. 1993 wechselte er zur Erneuerungspartei, später zur Neuen Fortschrittspartei. Nach deren Auflösung kehrte er in die LDP zurück. Premierminister Jun’ichirō Koizumi ernannte ihn 2001 zum Vorsitzenden der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz. Bei der Shūgiin-Wahl 2005 trat Murai nicht mehr an, um 2006 als Parteiloser bei der Gouverneurswahl in Nagano anzutreten. Seine Kandidatur gegen den Amtsinhaber Yasuo Tanaka wurde von den damaligen Regierungsparteien LDP und Kōmeitō unterstützt. Er gewann die Wahl mit 612.725 zu 534.229 Stimmen. Eine umstrittene Maßnahme seiner Amtszeit war die Aufhebung eines Moratoriums auf Dammbauten, das Tanaka erlassen hatte. Auch schaffte er das demonstrativ eingerichtete gläserne Büro seines Vorgängers ab.
Keiichi Kodaira (jap. 小平 桂一, Kodaira Keiichi; * 20. Februar 1937 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Keiichi Kodaira (jap. 小平 桂一, Kodaira Keiichi; * 20. Februar 1937 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Astrophysiker. Er studierte zunächst Physik an der Universität Tokio. Im Anschluss studierte er von 1959 bis 1961 Astronomie und erhielt ein Stipendium, das ihm ermöglichte, an der Universität Kiel die Forschung für seinen Ph.D. zu beenden. 1964 wurde er schließlich für seine Forschungsarbeit am Institut für Theoretische Physik der Universität Kiel promoviert. Kodaira arbeitete anschließend am National Astronomical Observatory of Japan und erhielt für seine spektroskopischen und photometrischen Untersuchungen von Sternen den Doktortitel der Universität Tokio. Weitere Forschung auf diesem Gebiet betrieb er von 1967 bis 1969 am California Institute of Technology. Seit 1971 gibt Kodaira ebenfalls Lehrveranstaltungen und lehrte von 1972 bis 1973 an der Universität Heidelberg als Gastprofessor. Anschließend untersuchte er die chemische Zusammensetzung von Sternen und war zunächst Vizepräsident der Internationalen Astronomischen Union (IAU). Von 1982 bis 1985 war er schließlich Vorsitzender der Kommission Nr. 36 (Theorie der Sternatmosphären) der IAU. Kodairas Interesse weitete sich auf Galaxien aus und er untersuchte diese im ultravioletten und infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Da Kodaira ab 1982 Professor am National Astronomical Observatory of Japan war, förderte er das Japan National Large Telescope Project. Aus diesem ging später das Subaru-Teleskop hervor, mit welchem unter anderem eine der frühesten Galaxien in einer Entfernung von etwa 12,88 Milliarden Lichtjahren entdeckt wurde. Nachdem er das Subaru-Projekt fertiggestellt hatte, förderte er die Entwicklung von ALMA. Karl-Schwarzschild-Medaille, 2001. Kodaira ist derzeit der Direktor des JSPS Bonn Office, der Vertretung der Japan Society for the Promotion of Science in Deutschland.
Shun’ya Itō (japanisch 伊藤 俊也, Itō Shun’ya; * 17. Februar 1937) ist ein japanischer Drehbuchautor und Filmregisseur, der…Shun’ya Itō (japanisch 伊藤 俊也, Itō Shun’ya; * 17. Februar 1937) ist ein japanischer Drehbuchautor und Filmregisseur, der vorwiegend für seine Exploitationfilm aus den 1970er Jahren bekannt ist.
Fujio Chō (jap. 張 富士夫, Chō Fujio; * 2. Februar 1937) ist ein japanischer Manager und der ehemalige Chief Executive…Fujio Chō (jap. 張 富士夫, Chō Fujio; * 2. Februar 1937) ist ein japanischer Manager und der ehemalige Chief Executive Officer (daihyō-torishimariyaku-shachō, dt. „leitender Direktor und Präsident“) des japanischen Automobilkonzerns Toyota (Toyota Jidōsha K.K.). Chō fing als Jurist im Jahre 1960 bei Toyota an, er wurde 2005 von Katsuaki Watanabe abgelöst. 2008 erhielt er das Große Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich.
Shunji Yanai (jap. 柳井俊二, Yanai Shunji; * 15. Januar 1937 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist und…Shunji Yanai (jap. 柳井俊二, Yanai Shunji; * 15. Januar 1937 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist und Diplomat. Er war von 2005 bis 2023 Richter am Internationalen Seegerichtshof und war von Oktober 2011 bis September 2014 dessen Präsident.
Shizuka Kamei (jap. 亀井 静香, Kamei Shizuka; * 1. November 1936 in Yamanouchikita, Präfektur Hiroshima (heute: Shōbara))…Shizuka Kamei (jap. 亀井 静香, Kamei Shizuka; * 1. November 1936 in Yamanouchikita, Präfektur Hiroshima (heute: Shōbara)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war zuletzt fraktionsloser Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 6. Wahlkreis Hiroshima. Bis 2005 gehörte er als Faktionsführer zu den führenden Politikern der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und war zweimal Minister. Danach gehörte er der abgespaltenen Neuen Volkspartei an, die er von 2009 bis 2012 als Vorsitzender führte. In den Koalitionskabinetten Hatoyama und Kan war er erneut Minister.
Haruhisa Ishida (japanisch 石田 晴久 Ishida Haruhisa; * 30. Oktober 1936 in Taiwan; † 9. März 2009 in Tokio) war ein…Haruhisa Ishida (japanisch 石田 晴久 Ishida Haruhisa; * 30. Oktober 1936 in Taiwan; † 9. März 2009 in Tokio) war ein japanischer Physiker, Informatiker und Hochschullehrer.
Hiroo Kanamori (jap. 金森 博雄, Kanamori Hiroo; * 17. Oktober 1936 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Geophysiker…Hiroo Kanamori (jap. 金森 博雄, Kanamori Hiroo; * 17. Oktober 1936 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Geophysiker mit Spezialgebiet Seismologie.
Taijirō Amazawa (jap. 天沢 退二郎, Amazawa Taijirō, * 21. Juli 1936 in Tokio; † 25. Januar 2023 in Chiba) war ein…Taijirō Amazawa (jap. 天沢 退二郎, Amazawa Taijirō, * 21. Juli 1936 in Tokio; † 25. Januar 2023 in Chiba) war ein japanischer Dichter, Übersetzer und Literaturwissenschaftler.
Shigehiko Hasumi (japanisch 蓮実 重彦, Hasumi Shigehiko; * 29. April 1936 in Tokio) ist ein japanischer…Shigehiko Hasumi (japanisch 蓮実 重彦, Hasumi Shigehiko; * 29. April 1936 in Tokio) ist ein japanischer Literaturwissenschaftler, Kultur- und Filmkritiker.
Shun’ichi Amari (japanisch 甘利 俊一, Amari Shun’ichi; geb. 3. Januar 1936 in der Präfektur Tōkyō) ist ein japanischer…Shun’ichi Amari (japanisch 甘利 俊一, Amari Shun’ichi; geb. 3. Januar 1936 in der Präfektur Tōkyō) ist ein japanischer Forscher auf dem Gebiet der Computer- und der Neurowissenschaft.
Isao Takahata (japanisch 高畑 勲 Takahata Isao; * 29. Oktober 1935 in Ujiyamada, Präfektur Mie; † 5. April 2018 in…Isao Takahata (japanisch 高畑 勲 Takahata Isao; * 29. Oktober 1935 in Ujiyamada, Präfektur Mie; † 5. April 2018 in Itabashi, Präfektur Tokio) war ein japanischer Regisseur und Produzent von Animeserien und -filmen. Er war Mitbegründer von Studio Ghibli und vor allem durch seine Arbeiten für dieses Produktionsstudio bekannt. Davon abgesehen ist sein bekanntestes Werk in Europa die Fernsehserie Heidi.
Toranosuke Katayama (jap. 片山 虎之助, Katayama Toranosuke; * 2. August 1935 in Kasaoka, Präfektur Okayama; † 18. Dezember…Toranosuke Katayama (jap. 片山 虎之助, Katayama Toranosuke; * 2. August 1935 in Kasaoka, Präfektur Okayama; † 18. Dezember 2025) war ein japanischer Politiker der Nippon Ishin no Kai, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des Parlaments, und ehemaliger Minister.
Kanji Nishio (japanisch 西尾 幹二, Nishio Kanji; geboren am 20. Juli 1935 in der Präfektur Tokio; † 1. November 2024…Kanji Nishio (japanisch 西尾 幹二, Nishio Kanji; geboren am 20. Juli 1935 in der Präfektur Tokio; † 1. November 2024 ebendort) war ein japanischer Germanist. Er war Universitätsprofessor für Literatur in Tokio und ist bekannt für seine Nietzsche-Übersetzungen, für seine Beiträge zur Literatur und Philosophie und für seine Beiträge zu Fragen der japanischen und westlichen Gesellschaft.
Ei-ichi Negishi (japanisch 根岸 英一, Negishi Eiichi; * 14. Juli 1935 in Shinkyō/Xīnjīng, Mandschukuo (heute: Changchun…Ei-ichi Negishi (japanisch 根岸 英一, Negishi Eiichi; * 14. Juli 1935 in Shinkyō/Xīnjīng, Mandschukuo (heute: Changchun, Jilin, Volksrepublik China); † 6. Juni 2021 in Indianapolis, Indiana) war ein japanischer Chemiker. Für die Negishi-Kupplung erhielt er 2010 gemeinsam mit Richard F. Heck und Akira Suzuki den Nobelpreis für Chemie.
Akio Mayeda (jap. 前田昭雄 Mayeda Akio; * 18. April 1935 in Tokio) ist ein japanischer Musikwissenschaftler, der speziell…Akio Mayeda (jap. 前田昭雄 Mayeda Akio; * 18. April 1935 in Tokio) ist ein japanischer Musikwissenschaftler, der speziell mit seinen Forschungen über Robert Schumann bekannt wurde.
Masanori Hata (japanisch 畑 正憲, Hata Masanori; geboren 17. April 1935 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; gestorben 5. April…Masanori Hata (japanisch 畑 正憲, Hata Masanori; geboren 17. April 1935 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; gestorben 5. April 2023) war ein japanischer Zoologe, Naturliebhaber und Essayist.
Kenzaburō Ōe (japanisch 大江 健三郎, Ōe Kenzaburō; * 31. Januar 1935 in Ōse, heute Ortsteil von Uchiko, Präfektur Ehime; †…Kenzaburō Ōe (japanisch 大江 健三郎, Ōe Kenzaburō; * 31. Januar 1935 in Ōse, heute Ortsteil von Uchiko, Präfektur Ehime; † 3. März 2023 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. In seinem Heimatland zählt er zu den wichtigsten Schriftstellern seiner Generation. Er erhielt 1994 den Nobelpreis für Literatur.
Shō Shibata (japanisch 柴田 翔, Shibata Shō; * 19. Januar 1935 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller…Shō Shibata (japanisch 柴田 翔, Shibata Shō; * 19. Januar 1935 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Germanist und Übersetzer.
Moriyuki Kato (jap. 加戸 守行, Kato Moriyuki; * 18. September 1934 in Dairen, Region Kantō, Mandschukuo/Kaiserreich Japan…Moriyuki Kato (jap. 加戸 守行, Kato Moriyuki; * 18. September 1934 in Dairen, Region Kantō, Mandschukuo/Kaiserreich Japan; † 21. März 2020) war ein japanischer Politiker. Er war von 1999 bis Dezember 2010 Gouverneur der Präfektur Ehime.
Minoru Mori (jap. 森 稔, Mori Minoru; * 24. August 1934 in Kyōto; † 8. März 2012) war ein japanischer Unternehmer und…Minoru Mori (jap. 森 稔, Mori Minoru; * 24. August 1934 in Kyōto; † 8. März 2012) war ein japanischer Unternehmer und Präsident von Mori Building, Japans größtem privaten Immobilienentwickler. Er wurde 1934 als Enkel eines Reisgroßhändlers geboren, sein Vater Taikichirō Mori war Immobilienunternehmer und galt zwischen 1991/92 mit einem Vermögen von 1,6 Billiarden Yen als reichster Mann der Welt. Im Jahr 1959 erhielt Mori seinen Abschluss an der Universität Tokio und fing im gleichen Jahr beim Unternehmen seines Vaters an. Nach dessen Tod wurde Mori 1993 zum Präsidenten von Mori Building und sein Bruder Akira zum Präsidenten von Mori Trust. 2008 wurde er vom Fortune-Magazine zum Asia Businessman of the Year ernannt. Am 8. März 2012 verstarb Mori im Alter von 77 Jahren.