Minoru Arakawa (japanisch 荒川 實 Arakawa Minoru; geboren am 3. September 1946 in Kyoto, Japan) ist ein japanischer…Minoru Arakawa (japanisch 荒川 實 Arakawa Minoru; geboren am 3. September 1946 in Kyoto, Japan) ist ein japanischer Unternehmer. Er gründete die US-amerikanische Nintendo of America, war lange Zeit deren Geschäftsführer und Mitgründer von Tetris Online Inc.
Tamejiro Hiyama (jap. 檜山 爲次郎 Hiyama Tamejiro, * 24. August 1946 in Ibaraki, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Tamejiro Hiyama (jap. 檜山 爲次郎 Hiyama Tamejiro, * 24. August 1946 in Ibaraki, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Chemiker. Er ist bekannt für die Nozaki-Hiyama-Kishi-Reaktion, einer metallkatalysierten Kupplungsreaktion, die von großer Bedeutung für die moderne metallorganische Chemie wurde.
Chang-ting Hsieh (chinesisch 謝長廷 / 谢长廷, Pinyin Xiè Chángtíng, W.-G. Hsieh Ch'ang T'ing, Pe̍h-ōe-jī Siā Tiông-têng, *…Chang-ting Hsieh (chinesisch 謝長廷 / 谢长廷, Pinyin Xiè Chángtíng, W.-G. Hsieh Ch'ang T'ing, Pe̍h-ōe-jī Siā Tiông-têng, * 18. Mai 1946 in Dadaocheng, Bezirk Datong, Taipeh), anglisiert Frank Hsieh, ist taiwanischer Politiker und war vom 1. Februar 2005 bis zum 25. Januar 2006 Premierminister der Republik China (Taiwan). Von 2016 bis 2024 war er der diplomatische Vertreter des Taipei Wirtschafts- und Kulturbüro (amtlich englisch Taipei Economic and Cultural Representative Office) von Taiwan in Japan. Seit August 2024 gehört er dem offiziellen Beraterstab des taiwanischen Präsidenten Lai Ching-te an.
Kenji Ueno (jap. 上野 健爾, Ueno Kenji; * 1945 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Kenji Ueno (jap. 上野 健爾, Ueno Kenji; * 1945 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst. Er war in den 1970er Jahren an der Universität Tokio und von 1987 bis 2009 Professor an der Universität Kyōto und ist Professor an der Universität Yokkaichi und dort Direktor des Seki-Kowa-Instituts für Mathematik. Ueno war unter anderem Gastwissenschaftler an den Universitäten Bonn und Mannheim in den 1970er Jahren. Er ist Verfasser und Herausgeber einer Reihe von Büchern über Algebraische Geometrie.
Takeo Kanade (jap. 金出 武雄, Kanade Takeo; * 24. Oktober 1945 in Kasuga, Hikami-gun (heute: Tamba), Präfektur Hyōgo) ist…Takeo Kanade (jap. 金出 武雄, Kanade Takeo; * 24. Oktober 1945 in Kasuga, Hikami-gun (heute: Tamba), Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Informatiker mit dem Schwerpunkt Robotik und Maschinelles Sehen. Er promovierte an der Universität Kyōto. Seit 1980 forscht er an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, an der er seit 1985 Professor ist und von 1992 bis 2001 die Leitung des Robotik-Instituts innehatte. Bekannt geworden ist Kanade unter anderem für die Lucas-Kanade-Methode zur Schätzung des optischen Flusses aus zwei Bildern und die Zitnick-Kanade-Methode zur Berechnung der Deviation. 2004 wurde er zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences ernannt. Im Jahr 2008 erhielt er den Bower Award and Prize for Achievement in Science des Franklin Instituts für seine außergewöhnlichen Leistungen auf dem Gebiet des maschinellen Sehens, die ihre Funktionalität in der realen Welt gezeigt haben. 2010 erhielt er den ACM-AAAI Allen Newell Award. 2016 wurde ihm der Kyoto-Preis zugesprochen, 2023 der BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Award. 2020 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Akihiro Ōta (jap. 太田 昭宏 Ōta Akihiro; * 6. Oktober 1945 in Shinshiro, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Akihiro Ōta (jap. 太田 昭宏 Ōta Akihiro; * 6. Oktober 1945 in Shinshiro, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Kōmeitō, Unterhausabgeordneter für den 12. Wahlkreis Tokio. Er war von 2006 bis 2009 Parteivorsitzender der Kōmeitō und von 2012 bis 2015 Land- und Verkehrsminister. Ōta schloss 1971 sein Studium an der Universität Kyōto ab und wurde anschließend Journalist bei der Kōmei Shimbun, der Parteizeitung der Kōmeitō. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 kandidierte er erstmals, wurde aber erst drei Jahre später im 9. Wahlkreis Tokio gewählt. Nach der Auflösung der Kōmeitō gehörte er zur Shinshintō, 1994 wurde er stellvertretender Generalsekretär. Nach dem Ende der Shinshintō gehörte er zur (Neuen) Kōmeitō, für die er ab 2000 mit Unterstützung der Liberaldemokratischen Partei (LDP) im 12. Wahlkreis Tokio dreimal wiedergewählt wurde. Im September 2006 wurde Ōta ohne Gegenstimmen zum Parteivorsitzenden der Kōmeitō gewählt. Eine seiner zentralen Forderungen an den Koalitionspartner LDP und den neuen Premierminister Shinzō Abe war die nach Unterlassung von zukünftigen Besuchen im Yasukuni-Schrein. Auch die bereits von dessen Vorgänger Koizumi geforderte Änderung der pazifistischen Nachkriegsverfassung lehnte er strikt ab und forderte gleichzeitig eine Beschleunigung des innenpolitischen Reformprogramms. Bereits vor der Sangiin-Wahl 2007, die der Regierungskoalition eine klare Niederlage beibrachte, bekräftige Ōta, die Koalition fortsetzen zu wollen. Eines der Wahlkampfthemen war ein Skandal um verlorengegangene Aufzeichnungen über Rentenansprüche; in diesem Zusammenhang hatte Ōta den ehemaligen Sozialministern Kan (DPJ), Koizumi (LDP) und Sakaguchi (Kōmeitō) eine Mitverantwortung zugewiesen. Bei der Unterhauswahl 2009, bei der die Komeitō herbe Verluste einstecken musste, verlor Ōta nicht nur seinen Wahlkreis an die Demokratin Ai Aoki, sondern auch seinen Sitz im Parlament, da er nicht über einen Listenplatz in einem Verhältnisbezirk abgesichert war. Er trat daraufhin vom Parteivorsitz zurück. Bei der Unterhauswahl 2012 gewann er den 12. Wahlkreis Tokio souverän mit 51,0 % der Stimmen und kehrte ins Unterhaus zurück. In der folgenden, erneuten LDP-Kōmeitō-Koalition war er unter Premier Shinzō Abe bis 2015 Land-, Infrastruktur- und Verkehrsminister. 2014 und 2017 wurde er mit sicheren Mehrheiten wiedergewählt. Bei der Unterhauswahl 2021 trat Ōta nicht mehr an.
Masanori Tanimoto (jap. 谷本 正憲 Tanimoto Masanori; * 16. April 1945 in Nishiwaki, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Masanori Tanimoto (jap. 谷本 正憲 Tanimoto Masanori; * 16. April 1945 in Nishiwaki, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und war von 1994 bis 2022 Gouverneur der Präfektur Ishikawa. Tanimoto, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto, arbeitete ab 1968 für das Ministerium für Selbstverwaltung. Während seiner Zeit beim Ministerium war er unter anderem für die Verwaltungen von Ibaraki und Shimane und als Hilfsbürgermeister (joyaku) der Stadt Miyazaki tätig. 1991 wurde er Vizegouverneur von Ishikawa. Als der Gouverneur von Ishikawa, Yōichi Nakanishi, 1994 vor Ablauf seiner achten Amtszeit verstarb, bewarb sich Tanimoto um seine Nachfolge. Bei der Wahl am 27. März 1994 konnte er sich mit Unterstützung mehrerer Parteien (Shinseitō, Kōmeitō, Neue Japan-Partei, DSP, SPJ) knapp gegen den LDP-gestützten Hiroshi Ishikawa durchsetzen. Er wurde zuletzt mit Unterstützung der Präfekturverbände von LDP, Kōmeitō, Demokratischer Partei uns SDP am 16. März 2014 für eine sechste Amtszeit und 2018 für seine siebte Amtszeit wiedergewählt. Ab 2005 war er zeitweise Vizepräsident der Nationalen Gouverneurskonferenz. Mit der Abwahl von Masaru Hashimoto in Ibaraki 2017 wurde Tanimoto der landesweit dienstälteste Gouverneur. Zur Gouverneurswahl im März 2022 trat Tanimoto nicht mehr an. Nachfolger wurde der ehemalige Nationalpolitiker und Profiwrestler Hiroshi Hase.
Tatsuo Kawabata (jap. 川端 達夫, Kawabata Tatsuo; * 24. Januar 1945 im Landkreis Gamou (heute: Ōmihachiman), Präfektur…Tatsuo Kawabata (jap. 川端 達夫, Kawabata Tatsuo; * 24. Januar 1945 im Landkreis Gamou (heute: Ōmihachiman), Präfektur Shiga) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Demokratisch-Sozialistische Partei (DSP)→Neue Fortschrittspartei (NFP)→parteilos→NFP→Shintō Yūai→Demokratische Partei (engl. DPJ)→Demokratische Fortschrittspartei (engl. DP)). Er gehörte für den Block Kinki von 1986 bis 2017 mit einer Unterbrechung (2012–2014) dem Shūgiin, dem Unterhaus, an und war von 2009 bis 2010 Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie, Staatsminister für Wissenschafts- und Technologiepolitik, zuerst im Kabinett Yukio Hatoyama, dann im Kabinett Kan, sowie von 2011 bis 2012 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation im Kabinett Noda. In der DPJ war er Namensgeber einer eigenen Faktion, der Kawabata-Gruppe (offiziell: 民社協会, Minsha Kyōkai, „Demokratisch-Sozialistische Gesellschaft“; später und heute in der DP Takaki-Gruppe) aus ehemaligen Mitgliedern der Demokratisch-Sozialistischen Partei. Kawabata, Absolvent der Universität Kyōto, wurde erstmals bei der Shūgiin-Wahl 1986 für die Demokratisch-Sozialistische Partei im Wahlkreis Shiga ins Parlament gewählt und danach achtmal wiedergewählt – seit 1996 im Einzelwahlkreis Shiga 1 bzw. 2005, als Nachrücker 2014 und 2014 im Verhältniswahlblock Kinki. 1994 schloss er sich wie die übrigen Abgeordneten seiner Partei der NFP an, die er 1995 vorübergehend wieder verließ. Nach der Auflösung der Shinshintō zum Jahresende 1997 gehörte er zunächst der „Neuen Partei Brüderlichkeit“ (Shintō Yūāi) an, mit der er 1998 der Demokratischen Partei beitrat. Von 1999 bis 2000 und erneut 2004 war Kawabata Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (kokkai taisaku iinkai) der DPJ. 2004 wurde er unter dem Parteivorsitzenden Katsuya Okada Generalsekretär. Nach der Shūgiin-Wahl 2005, bei der er selbst seinen Wahlkreis verlor und nur über den Verhältniswahlblock Kinki wiedergewählt wurde, trat er ebenso wie Okada zurück. Ab 2006 war er einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden. Im September 2009 berief ihn Premierminister Yukio Hatoyama als Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie in sein Kabinett. Die Zuständigkeit für Wissenschafts- und Technologiepolitik übernahm er am 7. Januar 2010 von Naoto Kan. Unter Premierminister Naoto Kan behielt er die Position bis zur Kabinettsumbildung im September 2010, als er durch Yoshiaki Takaki (Kawabata-Gruppe) abgelöst wurde. 2010 übernahm er den Vorsitz im Geschäftsordnungsausschuss des Shūgiin (giin-un’ei-iinkai). Nach der Ablösung Kans durch Yoshihiko Noda wurde er am 2. September 2011 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation in dessen Kabinett, verlor diesen aber bei der dritten Kabinettsumbildung am 1. Oktober 2012. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 unterlag er im Wahlkreis Shiga 1 um rund 6.000 Stimmen dem Liberaldemokraten Toshitaka Ōoka und verfehlte auch ein Verhältniswahlmandat knapp, war aber der erste potentielle Nachrücker der Demokraten im Block Kinki. Im Mai 2014 rückte Kawabata für Taizō Mikazuki nach, der für seine Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Shiga zurückgetreten war. Bei der Neuwahl im Dezember 2014 unterlag er Ōoka erneut, gewann aber gleich den zweiten (von vier) Verhältniswahlsitzen der Demokraten in Kinki. Anschließend wurde er als Nachfolger von Hirotaka Akamatsu zum Vizepräsidenten des Shūgiin gewählt und war als solcher seitdem fraktionslos. Im September 2017 gab er bekannt, seine politische Karriere zu beenden und nicht bei der Shūgiin-Wahl 2017 für eine weitere Amtszeit als Abgeordneter zu kandidieren. Akamatsu wurde anschließend erneut zum Vizepräsidenten gewählt.
Issei Nishikawa (jap. 西川 一誠 Nishikawa Issei, eigentlich Nishikawa Kazumi; * 2. Januar 1945 in Asahi (heute: Echizen)…Issei Nishikawa (jap. 西川 一誠 Nishikawa Issei, eigentlich Nishikawa Kazumi; * 2. Januar 1945 in Asahi (heute: Echizen), Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker und war von 2003 bis 2019 für vier Amtszeiten Gouverneur von Fukui. Nishikawa absolvierte 1968 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto und wurde anschließend Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung, wo er Ende der 1980er Jahre in Leitungspositionen aufstieg. Zuletzt war er ab 1992 Leiter der Planungsabteilung (kikaku-ka), ab 1994 stellvertretender Leiter des Sekretariats des Ministers für Staatsland. 1995 wurde er unter Yukio Kurita Vizegouverneur der Präfektur Fukui. Als Kurita sich 2003 nach vier Amtszeiten zurückzog, bewarb sich Nishikawa bei den einheitlichen Regionalwahlen im April um die Nachfolge, erhielt rund 53 % der Stimmen und konnte den ehemaligen Diplomaten Bundō Takagi und den Kommunisten Tomoichirō Yamakawa schlagen. 2007 und 2011 wurde er als De-facto-Allparteienkandidat jeweils nur gegen einen kommunistischen Gegenkandidaten klar für vier weitere Jahre im Amt bestätigt. Wie bereits unter Vorgänger Kurita z. B. nach dem Zwischenfall im schnellen Brüter Monju ist die Nuklearsicherheit besonders nach Unfällen ein wiederkehrendes Thema seiner Wahlkämpfe, da Fukui die Präfektur mit den meisten Kernreaktoren (15) im Land ist. Bei der Gouverneurswahl 2019 unterlag Nishikawa dem von der nationalen LDP unterstützten Tatsuji Sugimoto, von 2013 bis 2016 Vizegouverneur unter Nishikawa.
Ryōsuke Ōhashi (jap. 大橋 良介, Ōhashi Ryōsuke; * 8. Februar 1944 in Kyōto) ist ein japanischer Gegenwartsphilosoph mit…Ryōsuke Ōhashi (jap. 大橋 良介, Ōhashi Ryōsuke; * 8. Februar 1944 in Kyōto) ist ein japanischer Gegenwartsphilosoph mit Beiträgen in den Bereichen Phänomenologie, Ästhetik, Kulturphilosophie, Religionsphilosophie, Deutscher Idealismus, Heidegger, japanische durch den Buddhismus orientierte Philosophie.
Hiroshi Nakatsuji (jap. 中辻 博, Nakatsuji Hiroshi; * 21. November 1943 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Hiroshi Nakatsuji (jap. 中辻 博, Nakatsuji Hiroshi; * 21. November 1943 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer theoretischer Chemiker (Quantenchemie). Nakatsuji studierte in Kyoto und war dort Schüler von Teijirō Yonezawa (1923–2008), der wiederum Schüler von Ken’ichi Fukui war. Er ist Direktor des Forschungsinstituts für Quantenchemie in Kyoto. Er entwickelte in den 2000er Jahren eine allgemeine Methode zur Lösung der Schrödingergleichung und Diracgleichung für Atome und Moleküle (das heißt mit Coulomb-Wechselwirkung). Es handelt sich um eine analytische Methode; sie beinhaltet eine iterative Komplementbildung für die Wellenfunktionen (Iterative Complement Interaction (ICI) Methode oder Free Complement (FC) Methode) und Variationsverfahren. Um die Singularität des Coulombpotentials zu behandeln führte er die inverse und skalierte Schrödingergleichung ein, beide äquivalent zur ursprünglichen Schrödingergleichung aber ohne Singularitätsproblem. Von ihm stammt auch die SAC-CI Theorie für angeregte und ionisierte Zustände von Molekülen (1978, mit K. Hirao) und das Dipped Adcluster Model (DAM, 1987) für Wechselwirkung von Oberflächen mit Molekülen (Chemisorption, Katalyse), eine Theorie der direkten Bestimmung der Dichtematrix (1976) und eine Theorie der Kräfte zwischen Molekülen aus der molekularen Geometrie (unter Verwendung des Feynman-Hellmann-Theorems, 1973). Außerdem entwickelte er eine Theorie der Chemischen Verschiebung in der NMR einschließlich relativistischer Effekte bei schweren Atomen. 2016 erhielt er als Erster die Schrödinger Medal. Er ist Mitglied der International Academy of Quantum Molecular Science. 1991 erhielt er den Preis für Physikalische Chemie der japanischen chemischen Gesellschaft und 2004 den Preis der japanischen chemischen Gesellschaft. 2009 erhielt er die Fukui Medaille und 2011 die Senior CMOA Medal.
Gorō Nishida (jap. 西田 吾郎, Nishida Gorō; * 18. September 1943 in der Präfektur Osaka; † 2. Juni 2014) war ein…Gorō Nishida (jap. 西田 吾郎, Nishida Gorō; * 18. September 1943 in der Präfektur Osaka; † 2. Juni 2014) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Homotopietheorie befasste. Nishida studierte an der Universität Kyōto mit dem Diplom 1968 und der Promotion 1973 (The nilpotency of elements of the stable homotopy groups of spheres). Von 1968 bis 1973 war er Assistent am Research Institute for Mathematical Sciences in Kyoto und 1971/72 an der University of Manchester. Ab 1973 war er Dozent, ab 1979 Associate Professor und ab 1991 Professor für Mathematik an der Universität Kyoto. Nishida gehörte zur japanischen Schule der Homotopietheorie von Hiroshi Toda. Sein Beweis der Nilpotenz von Elementen positiven Grades im Stabilen Homotopiering von Sphären von 1973 war eines der ersten Resultate, die auf eine tiefliegende übergreifende Theorie hinwiesen, die später in den Vermutungen von Douglas Ravenel gipfelte (bewiesen durch Michael J. Hopkins, Ethan Devinatz, Jeffrey H. Smith). In den 1990er Jahren befasste er sich mit elliptischer Kohomologie (der Anwendung von Modulformen in der algebraischen Topologie). Seine erste Arbeit betraf unendlich dimensionale Schleifenräume, mit denen er sich auch später befasste. 1979 erhielt er den Iyanaga-Preis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 1969 heiratete er Hiromi Goto.
Masahisa Fujita (jap. 藤田 昌久, Fujita Masahisa; * 21. Juli 1943 in der Präfektur Yamaguchi, Japan) ist ein japanischer…Masahisa Fujita (jap. 藤田 昌久, Fujita Masahisa; * 21. Juli 1943 in der Präfektur Yamaguchi, Japan) ist ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler und Stadtplaner, der als Mitbegründer der räumlichen Volkswirtschaftslehre und Pionier der Neuen Ökonomischen Geographie gilt. Fujitas Forschungsfelder sind die Stadtökonomik, Regionalökonomik und räumliche Ökonomik. Fujita ist außerdem Professor an der Kōnan-Universität.
Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische…Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie), der Professor an der University of Chicago ist. Yamamoto studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss 1967 und wurde 1971 an der Harvard University promoviert. 1972 bis 1977 war er Assistenzprofessor an der Universität Kyōto und 1977 bis 1980 Associate Professor an der University of Hawaii. 1983 bis 2002 war er Professor an der Universität Nagoya und war danach Professor in Chicago. Er befasste sich mit enantioselektiver Katalyse in der organischen Synthese, speziell mit Lewis-Säuren als Katalysatoren. Er leistete hier Pionierarbeit und führte eine ganze Reihe neuer Katalysatoren/Liganden ein, zum Beispiel organische Verbindungen mit Aluminium, mit Binaphthol oder basierend auf Weinsäure (CAB), Aminosäuren und Hydrochinon. 2007 erhielt er einen Humboldt-Forschungspreis, 2006 den Tetrahedron-Preis, 2011 den Ryōji-Noyori-Preis, 1993 die Prelog-Medaille und 2009 den American Chemical Society Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry. Seit 2003 ist er Fellow der American Association for the Advancement of Science. 2006 erhielt er den Tetrahedron Prize und 2007 den Japan Academy Prize, 2002 den Grand Prix de la Fondation Maison de Chimie und 2009 den Großen Preis für Synthetische Organische Chemie in Japan. 2002 erhielt er in Japan die Medaille mit Purpurnem Band. 2011 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Für 2017 wurde ihm der Roger Adams Award zugesprochen.
Sōshichi Uchii (jap. 内井 惣七, Uchii Sōshichi; * 3. Februar 1943 in Takamatsu) ist ein japanischer Wissenschaftsphilosoph.…Sōshichi Uchii (jap. 内井 惣七, Uchii Sōshichi; * 3. Februar 1943 in Takamatsu) ist ein japanischer Wissenschaftsphilosoph. Er begann sein Studium 1961 an der Fakultät für Ingenieurwesen der Universität Kyōto und schloss dort sein Studium 1965 mit einem Diplom ab. Ab 1965 studierte er an der Fakultät für Philosophie der gleichen Alma Mater, wo er 1967 sein Studium absolvierte. Danach war er Lehrbeauftragter am Institute for Research in Humanities an derselben Universität. Von 1968 bis 1971 war er Fulbright-Stipendiat und Student an der Universität Michigan, wo er 1971 seine Doktorprüfung ablegte. Danach war er Lektor an der Fakultät für Philosophie an der Städtischen Universität Osaka, ab 1981 assoziierter Professor und ab 1990 Professor für Ethik an der Universität Kyōto. Er war 1991 Visiting Fellow am Center for Philosophy of Science an der Universität Pittsburgh und 1993 Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Kyōto. Seit April 2006 ist er emeritiert. Er war mit verschiedenen Aufgaben bei philosophischen Zeitschriften und Organisationen betraut. Sein Schwerpunkt innerhalb der Wissenschaftsphilosophie sind die Evolutions- und Relativitätstheorie sowie die Wissenschaftsethik.
Tasuku Honjo (japanisch 本庶 佑, Honjo Tasuku; * 27. Januar 1942 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer…Tasuku Honjo (japanisch 本庶 佑, Honjo Tasuku; * 27. Januar 1942 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Immunologe, der für Forschungen über die molekularbiologischen Ursachen der Antikörper-Diversität und neue immunologische Ansätze in der Krebstherapie bekannt ist. 2018 wurde ihm zusammen mit James P. Allison der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin zuerkannt.
Shigetada Nakanishi (japanisch 中西 重忠, Nakanishi Shigetada; * 7. Januar 1942 in Ōgaki) ist ein japanischer Biochemiker…Shigetada Nakanishi (japanisch 中西 重忠, Nakanishi Shigetada; * 7. Januar 1942 in Ōgaki) ist ein japanischer Biochemiker und Neurowissenschaftler.
Tadao Oda (jap. 小田 忠雄, Oda Tadao; * 1940 in Kyoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer…Tadao Oda (jap. 小田 忠雄, Oda Tadao; * 1940 in Kyoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst. Oda studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelorabschluss 1962 und dem Masterabschluss 1964. Er wurde 1967 bei David Mumford an der Harvard University promoviert (Abelian varieties over a perfect field and Dieudonné Modules). 1964 bis 1968 war er Assistent an der Universität Nagoya und 1967/68 Instructor in Harvard. 1968 wurde er Assistenzprofessor an der Universität Nagoya und 1975 Professor an der Universität Tōhoku. 2003 emeritierte er. Er gehörte zu den Begründern der Theorie torischer Varietäten in der algebraischen Geometrie in den 1970er Jahren und schrieb darüber ein Lehrbuch.
Susumu Tonegawa (japanisch 利根川 進 Tonegawa Susumu, * 6. September 1939 in Nagoya; † 11. Juli 2026) war ein japanischer…Susumu Tonegawa (japanisch 利根川 進 Tonegawa Susumu, * 6. September 1939 in Nagoya; † 11. Juli 2026) war ein japanischer Molekularbiologe und Immunologe. Er erhielt 1981 den Asahi-Preis und den Avery-Landsteiner-Preis, 1982 den Louisa-Gross-Horwitz-Preis, 1983 einen Gairdner Foundation International Award, 1986 den Robert-Koch-Preis und 1987 sowohl den Albert Lasker Award for Basic Medical Research als auch den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung der genetischen Grundlage für das Entstehen des Variationsreichtums der Antikörper. Er wurde außerdem 1984 in die American Academy of Arts and Sciences und 1986 in die National Academy of Sciences aufgenommen. Am 8. August 1998 wurde der Asteroid (6927) Tonegawa nach ihm benannt.
Wataru Asō (jap. 麻生 渡, Asō Wataru; * 15. Mai 1939 in Tobata, Präfektur Fukuoka (heute der Tobata-ku von Kitakyūshū); †…Wataru Asō (jap. 麻生 渡, Asō Wataru; * 15. Mai 1939 in Tobata, Präfektur Fukuoka (heute der Tobata-ku von Kitakyūshū); † 15. März 2025 in Fukuoka) war von 1995 bis 2011 parteiloser Gouverneur der japanischen Präfektur Fukuoka. Von 2005 bis 2011 war er außerdem Präsident der „Nationalen Gouverneurskonferenz“. Asō studierte an der Universität Kyōto und war anschließend Beamter im MITI. Zwischenzeitlich war er für das Außenministerium in London tätig, ab 1992 leitete er zwei Jahre lang das Patentamt. 1995 trat er erstmals erfolgreich bei den Gouverneurswahlen von Fukuoka an und wurde seither dreimal bestätigt. Zuletzt setzte er sich bei den einheitlichen Regionalwahlen 2007 gegen den von DPJ und SDP unterstützten Shūji Inatomi deutlich mit 1,12 Millionen zu 666.000 Stimmen durch. 2011 zog sich Asō zurück, zu seinem Nachfolger wurde Hiroshi Ogawa gewählt.
Tadahiro Matsushita (jap. 松下 忠洋, Matsushita Tadahiro; * 9. Februar 1939 in Sendai (heute: Satsumasendai), Präfektur…Tadahiro Matsushita (jap. 松下 忠洋, Matsushita Tadahiro; * 9. Februar 1939 in Sendai (heute: Satsumasendai), Präfektur Kagoshima; † 10. September 2012 in Kōtō/Tokio, Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker der Neuen Volkspartei (NVP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den 3. Wahlkreis Kagoshima und Minister im Kabinett Noda. Er wurde am 10. September 2012 tot in seiner Wohnung im Stadtteil Shinonome aufgefunden.
Fumiko Yonezawa (米沢 富美子; * 19. Oktober 1938 in Suita, Japan; † 17. Januar 2019 in Tokio, Japan) war eine japanische…Fumiko Yonezawa (米沢 富美子; * 19. Oktober 1938 in Suita, Japan; † 17. Januar 2019 in Tokio, Japan) war eine japanische Physikerin und Hochschullehrerin. Sie war die erste Frau, die zur Präsidentin der Japanischen Physikalischen Gesellschaft ernannt wurde, und die erste Japanerin, die an der Keele University in Staffordshire in England studierte. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Fakultät für Physik an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technologie der Keiō-Universität.
Ryōji Noyori (japanisch 野依 良治, Noyori Ryōji; * 3. September 1938 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Chemiker. 2001…Ryōji Noyori (japanisch 野依 良治, Noyori Ryōji; * 3. September 1938 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Chemiker. 2001 erhielt er den Nobelpreis für Chemie.
Bunmei Ibuki (jap. 伊吹 文明 Ibuki Bunmei; * 9. Januar 1938 in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Er war von…Bunmei Ibuki (jap. 伊吹 文明 Ibuki Bunmei; * 9. Januar 1938 in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Er war von 1983 bis 2021 durchgehend Mitglied und 2012–14 Präsident des Unterhauses des Nationalparlaments, mehrfach Minister und von 2007 bis 2008 Generalsekretär der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Innerhalb der Partei führte er von 2005 bis 2012 die Ibuki-Faktion (offiziell: Shisuikai). Ibuki studierte bis 1960 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kyōto. Anschließend war er Beamter im Finanzministerium. 1983 wurde er erstmals im damaligen SNTV-Fünfmandatswahlkreis 1 der Präfektur Kyōto ins Unterhaus gewählt und danach elfmal bestätigt, nach der Einführung von Einmandatswahlkreisen in den 1990er Jahren im neuen Einmandatswahlkreis Kyōto 1, bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 nur im Verhältniswahlblock Kinki. Von September 1997 bis Juli 1998 war er Arbeitsminister im Kabinett von Ryūtarō Hashimoto. Unter Premierminister Yoshirō Mori war er zwischen 2000 und 2001 Vorsitzender der Nationalen Kommission für öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz. Von 2006 bis 2007 war Ibuki Bildungsminister im Kabinett von Shinzō Abe. Kurz nach seinem Amtsantritt hatte er sich dagegen ausgesprochen, Englisch als Fremdsprache verpflichtend in die Lehrpläne japanischer Grundschulen aufzunehmen: „Es gibt keinen Grund Englisch zu lernen, solange die Kinder nicht schönes Japanisch sprechen“. Nach Abes Rücktritt wurde er unter dem Parteivorsitzenden Yasuo Fukuda, den seine Faktion bei der Wahl gegen Tarō Asō unterstützt hatte, Generalsekretär der LDP. Bei der Kabinettsumbildung am 1. August 2008 ernannte Fukuda Ibuki zum Finanzminister, Nachfolger als Generalsekretär wurde Tarō Asō. Als dieser einen Monat später zum Parteivorsitzenden und Premierminister gewählt wurde, ersetzte er Ibuki durch Shōichi Nakagawa. Im neuen Kabinett war Ibukis Einfluss gewachsen: die Ibuki-Faktion war dort mit drei Ministern vertreten. Bei der für die LDP verheerenden Unterhauswahl 2009 verlor Ibuki seinen Wahlkreis an den Demokraten Tomoyuki Taira, wurde aber über den Verhältniswahlblock Kinki wiedergewählt. Bei der Unterhauswahl 2012 erhielt Ibuki weniger Stimmen als 2009, konnte seinen Wahlkreis mit weniger als einem Drittel der Stimmen aber in einem zersplitterten Kandidatenfeld zurückgewinnen. Anschließend wurde er zum Präsidenten des Unterhauses gewählt. Den Vorsitz der bisherigen Ibuki-Faktion übernahm Toshihiro Nikai. Ibuki ist, wie Premier Abe und weitere Kabinett- und LDP-Parteimitglieder, Mitglied der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi. Zur Unterhauswahl 2021 zog sich Ibuki aus der Politik zurück. Ibukis Ehefrau Yūko ist eine Enkelin von Takahashi Ryūtarō, dem Eigentümer des Baseball-Teams Takahashi Unions, Vorsitzenden des japanischen Fußballverbandes, Ryokufūkai-Oberhausabgeordneten und Ministers für Internationalen Handel und Industrie der Nachkriegszeit.
Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein…Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei→Shinseitō→Shinshintō→Taiyōtō→Minseitō→Demokratische Partei→Minshintō), ehemaliger Abgeordneter in beiden Kammern des Nationalparlaments und ehemaliger Minister für Land, Infrastruktur und Verkehr im Kabinett Noda. Maeda, der Neffe von Ex-Wissenschafts- und Technologieminister Masao Maeda (LDP, Tanaka-Faktion), studierte an der ingenieurswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Dort schloss er ein Graduiertenstudium an und wurde danach Beamter im Bauministerium. Als sich sein Onkel zur Shūgiin-Wahl 1983 aus der Politik zurückzog, verließ Maeda das Ministerium und bewarb sich in dessen Wahlkreis Nara, der bei fünf Abgeordneten die gesamte Präfektur umfasste, mit Unterstützung der Tanaka-Faktion um die Nachfolge. Maeda landete aber als einer von vier konservativen Kandidaten (neben Maeda Seisuke Okuno (ohne Faktion), Chōzaburō Kakita (parteilos) und Yasushi Hattori (Suzuki-Faktion)) auf dem achten und damit letzten Platz. Bei der Wahl 1986 gelang ihm im zweiten Anlauf mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Okuno der Einzug ins Shūgiin. Unter dem Kabinett Miyazawa wurde er 1991 Staatssekretär (seimujikan) in der Staatslandbehörde. Im Wahlkreis Nara wurde Maeda bis zur Einführung der Einzelwahlkreise zweimal wiedergewählt, danach 1996 einmal im Wahlkreis Nara 4, den er aber im Jahr 2000 an Ryōtarō Tanose (LDP) verlor. Er hatte sich 1992 der Hata-Ozawa-Faktion angeschlossen und sich 1993 an der Gründung der Erneuerungspartei beteiligt. In den Parteiumbildungen der folgenden Jahre gehörte er der Neuen Fortschrittspartei, der Taiyōtō („Sonnenpartei“), der Minseitō und damit seit 1998 der Demokratischen Partei an. Nach seiner Abwahl im Jahr 2000 versuchte Maeda bei der Sangiin-Wahl 2001 als Kandidat der Demokratischen Partei in der Präfektur Nara den Wechsel in die zweite Kammer, unterlag aber um rund 30 Tausend Stimmen Shōgo Arai (LDP). 2003 kandidierte er bei der Gouverneurswahl in Nara, konnte aber bei hoher Wahlbeteiligung Amtsinhaber Yoshiya Kakimoto nicht bezwingen. 2004 kandidierte er über die landesweite Verhältniswahl erneut für das Sangiin und gewann mit 110.043 Stimmen den 18. von 19 Verhältniswahlsitzen der Demokraten. 2010 wurde er mit 118.248,469 Präferenzstimmen (Platz 13) für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Neben mehreren Parteiämtern führte Maeda seit den späten 1990er Jahren mehrfach den Vorsitz in Parlamentsausschüssen (1998 im Shūgiin-Ausschuss für Okinawa und die Nördlichen Territorien, 1999–2000 im Shūgiin-Kommunikationsausschuss, 2006–2007 im Sangiin-Ausschuss für „grundlegende nationale Politik“ und ab 2010 im Sangiin-Haushaltsausschuss). Im September 2011 wurde er als Nachfolger von Verkehrsminister Akihiro Ōhata ins Kabinett Noda berufen. Bei einer Kabinettsumbildung im Juni 2012 wurde er durch Yūichirō Hata ersetzt. Bei der Sangiin-Wahl 2016 erhielt Maeda noch 59.853 Stimmen, erreichte damit nur den 19. Platz auf der Liste der Demokratischen Fortschrittspartei, die im nationalen Verhältniswahlkreis nur elf Sitze gewann, und war somit abgewählt.
Kunita Hiroshi (* 31. Januar 1937 in Higashi-Yodogawa in der Präfektur Osaka; † 26. Juli 2019 in Fukuoka) war ein…Kunita Hiroshi (* 31. Januar 1937 in Higashi-Yodogawa in der Präfektur Osaka; † 26. Juli 2019 in Fukuoka) war ein japanischer Mathematiker und Hochschullehrer, der sich mit der Stochastik beschäftigt hat.
Makoto Nagao (japanisch 長尾 真, Nagao Makoto; geboren 4. Oktober 1936 in der Präfektur Mie; gestorben 23. Mai 2021) war…Makoto Nagao (japanisch 長尾 真, Nagao Makoto; geboren 4. Oktober 1936 in der Präfektur Mie; gestorben 23. Mai 2021) war ein japanischer Informatiker und Wissenschaftsorganisator.
Kunihiko Fukushima (japanisch 福島 邦彦 Fukushima Kunihiko; * 1936) ist ein japanischer Informatiker, der für die…Kunihiko Fukushima (japanisch 福島 邦彦 Fukushima Kunihiko; * 1936) ist ein japanischer Informatiker, der für die Entwicklung neuronaler Netzwerke und deren Lernalgorithmen (Deep Learning) bekannt ist. Fukushima studierte Elektronik mit dem Bachelor-Abschluss 1958 und der Promotion 1966 an der Universität Kyōto. 1989 bis 1999 war er Professor an der Universität Osaka, von 1999 bis 2001 an der University of Electro-Communications in Chōfu und 2001 bis 2006 am Tokyo Institute of Technology. Von 2006 bis 2010 war er Gastprofessor an der Universität Kansai. Er war Senior Research Scientist an den NHK Science and Technology Research Laboratories und ist Senior Research Scientist am Fuzzy Logic Systems Institute. Er entwickelt seit 1965 neuronale Netzwerkmodelle, speziell um höhere Gehirnfunktionen nachzubilden, insbesondere des visuellen Systems. 1979 entwickelte er das künstliche neuronale Netzwerk Neocognitron, das hierarchisch aufgebaut ist und visuelle Muster durch Anwendung verschiedener Lernalgorithmen und -methoden erkennt. Eine der Methoden ist die Verschiebung der Wahrnehmungsaufmerksamkeit (Selective attention model). Er demonstrierte damit die Erkennung verdeckter Objekte und deren Ergänzung. Fukushima entwickelte auch neuronale Netzwerke für die Erkennung optischen Flusses, visueller Bewegung, Bestimmung von Symmetrieachsen und andere Aufgaben. Er erhielt 2003 den Neural Networks Pioneer Award des IEEE und war Gründungspräsident der japanischen Gesellschaft für neuronale Netzwerke (JNNS) und war im Rat der internationalen Gesellschaft für neuronale Netzwerke (INNS). Fukushima erhielt den Helmholtz Award der INNS. 2021 erhielt er den Bower Award and Prize for Achievement in Science.
Kazumi Maki (* 27. Januar 1936 in Takamatsu; † 10. September 2008 in Los Angeles) war ein japanischer theoretischer…Kazumi Maki (* 27. Januar 1936 in Takamatsu; † 10. September 2008 in Los Angeles) war ein japanischer theoretischer Festkörperphysiker.
Shinzō Watanabe (jap. 渡辺 信三, Watanabe Shinzō; * 23. Dezember 1935) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Shinzō Watanabe (jap. 渡辺 信三, Watanabe Shinzō; * 23. Dezember 1935) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Wahrscheinlichkeitstheorie, stochastischen Prozessen und stochastischen Differentialgleichungen befasst. Watanabe studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss 1958 und der Promotion bei Itō Kiyoshi 1963. Er war Professor in Kyoto. Außerdem lehrte er auch in Stanford und war Mitorganisator von japanisch-sowjetischen Seminaren zur Wahrscheinlichkeitstheorie. Mit Hiroshi Kunita bewies er 1967 die Kunita-Watanabe-Ungleichung. Mit Toshio Yamada bewies er 1971 den Satz von Yamada-Watanabe. 1989 erhielt er den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 1983 war er Gastredner auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Warschau (Excursion point processes and diffusion).
Eiji Ōsawa (jap. 大澤 映二, Ōsawa Eiji; * 1935 in der Präfektur Toyama, Japan) ist ein japanischer Chemiker, der 1970 die…Eiji Ōsawa (jap. 大澤 映二, Ōsawa Eiji; * 1935 in der Präfektur Toyama, Japan) ist ein japanischer Chemiker, der 1970 die Existenz des Fulleren-Moleküls postulierte und berechnete.
Yasuhei Taniguchi (japanisch 谷口 安平; * 26. Dezember 1934 in Japan) ist ein japanischer Jurist und Hochschullehrer. Er…Yasuhei Taniguchi (japanisch 谷口 安平; * 26. Dezember 1934 in Japan) ist ein japanischer Jurist und Hochschullehrer. Er war Mitglied des höchsten Gerichts im Welthandelsrecht, dem Appellate Body.
Keiji Morokuma (jap. 諸熊 奎治, Morokuma Keiji; * 12. Juli 1934 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima; † 27. November 2017 in…Keiji Morokuma (jap. 諸熊 奎治, Morokuma Keiji; * 12. Juli 1934 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima; † 27. November 2017 in Kyoto) war ein japanischer theoretischer Chemiker. Morokuma war ein Schüler von Kenichi Fukui (1918–1998) an der Universität Kyōto, einem der Pioniere der Quantenchemie in Japan und Nobelpreisträger, bei dem er 1963 promovierte. Er war Professor an der Emory University, wo er emeritiert wurde, und Senior Research Fellow am Fukui Institute for Fundamental Chemistry seiner Alma Mater. 1970 wurde er Sloan Research Fellow. Er entwickelte die ONIOM-Methode, ein Verfahren, das Molekülorbitmethoden und solche der molekularen Mechanik auf mehreren Stufen integriert und zur Berechnung großer Moleküle verwendet. Er untersuchte Potentialflächen bei chemischen Reaktionen und Reaktionen und Struktur von Nanoteilchen, Proteinen (auch in angeregten Zuständen) und Übergangsmetallkomplexen sowie Photochemie von Biomolekülen. 1991 erhielt er als Erster die Schrödinger Medal. 1978 erhielt er den Preis der International Academy of Quantum Molecular Science, deren Mitglied er war, 1992 den Preis der japanischen chemischen Gesellschaft, 2005 die Fukui-Medaille der Asian Pacific Association of Theoretical & Computational Chemists und 2008 den Kaiserlichen Preis und Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Masakazu Yamazaki (japanisch 山崎 正和, Yamazaki Masakazu; * 26. März 1934 in Kyōto; † 19. August 2020 in der Präfektur…Masakazu Yamazaki (japanisch 山崎 正和, Yamazaki Masakazu; * 26. März 1934 in Kyōto; † 19. August 2020 in der Präfektur Hyōgo) war ein japanischer Dramatiker, Literaturkritiker und Philosoph.
Huzihiro Araki (japanisch 荒木 不二洋, Araki Fujihiro; * 28. Juli 1932; † 16. Dezember 2022) war ein japanischer…Huzihiro Araki (japanisch 荒木 不二洋, Araki Fujihiro; * 28. Juli 1932; † 16. Dezember 2022) war ein japanischer mathematischer Physiker und Mathematiker.
Yasutomi Nishizuka (japanisch 西塚 泰美, Nishizuka Yasutomi; * 12. Juli 1932 in Ashiya; † 4. November 2004 in Kōbe) war ein…Yasutomi Nishizuka (japanisch 西塚 泰美, Nishizuka Yasutomi; * 12. Juli 1932 in Ashiya; † 4. November 2004 in Kōbe) war ein japanischer Biochemiker. Er ist bekannt als Entdecker der Proteinkinase C.
Nagisa Ōshima (jap. 大島 渚 Ōshima Nagisa; * 31. März 1932 in Kyōto, Japan; † 15. Januar 2013 in Fujisawa, Japan) war ein…Nagisa Ōshima (jap. 大島 渚 Ōshima Nagisa; * 31. März 1932 in Kyōto, Japan; † 15. Januar 2013 in Fujisawa, Japan) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor.
Nobuhiko Matsugi (japanisch 真継 伸彦, Matsugi Nobuhiko; geboren 18. März 1932 in Kyōto; gestorben 22. August 2016) war ein…Nobuhiko Matsugi (japanisch 真継 伸彦, Matsugi Nobuhiko; geboren 18. März 1932 in Kyōto; gestorben 22. August 2016) war ein japanischer Schriftsteller.
Kazumi Takahashi (japanisch 高橋 和巳, Takahashi Kazumi; * 31. August 1931 in Ōsaka; † 3. Mai 1971) war ein japanischer…Kazumi Takahashi (japanisch 高橋 和巳, Takahashi Kazumi; * 31. August 1931 in Ōsaka; † 3. Mai 1971) war ein japanischer Schriftsteller und Sinologe.
Sakyō Komatsu (jap. 小松 左京, Komatsu Sakyō; * 28. Januar 1931 in Nishi-ku, Osaka als Minoru Komatsu (小松 実, Komatsu…Sakyō Komatsu (jap. 小松 左京, Komatsu Sakyō; * 28. Januar 1931 in Nishi-ku, Osaka als Minoru Komatsu (小松 実, Komatsu Minoru); † 26. Juli 2011 in Osaka) war einer der bekanntesten japanischen Science-Fiction-Schriftsteller.
Masatoshi Nei (jap. 根井 正利, Nei Masatoshi; * 2. Januar 1931 in der Präfektur Miyazaki; † 17. Mai 2023) war ein Genetiker…Masatoshi Nei (jap. 根井 正利, Nei Masatoshi; * 2. Januar 1931 in der Präfektur Miyazaki; † 17. Mai 2023) war ein Genetiker und Evolutionsbiologe japanischer Herkunft. Er war Evan-Pugh-Professor der Biologie und Direktor des Institute of Molecular Evolutionary Genetics an der Pennsylvania State University.
Yoshio Masui (jap. 増井 禎夫, Masui Yoshio; * 30. November 1930 in Kyōto; † 18. April 2024) war ein japanisch-kanadischer…Yoshio Masui (jap. 増井 禎夫, Masui Yoshio; * 30. November 1930 in Kyōto; † 18. April 2024) war ein japanisch-kanadischer Zellbiologe und Professor an der University of Toronto.
Shōsaku Numa (jap. 沼 正作, Numa Shōsaku; * 7. Februar 1929 in der Präfektur Wakayama; † 15. Februar 1992) war ein…Shōsaku Numa (jap. 沼 正作, Numa Shōsaku; * 7. Februar 1929 in der Präfektur Wakayama; † 15. Februar 1992) war ein japanischer Molekularbiologe und Biochemiker. Numa studierte Medizin an der Universität Kyōto, wo er 1952 seinen Abschluss machte. Nach der Promotion ging er 1956 als Fulbright-Stipendiat an die Harvard University Medical School (Abteilung Biochemie). 1958 ging er ans Max-Planck-Institut in München zu Feodor Lynen, wo er sich mit Enzymforschung und der Regulation des Lipid-Stoffwechsels befasste. 1961 war er wieder an der Universität Kyōto (unterbrochen 1963 durch einen weiteren Aufenthalt bei Lynen in München), wo er 1968 Professor in der Abteilung Medizinische Chemie wurde. Numa war ein Pionier in der Anwendung molekularbiologischer Techniken zur Klonierung und Untersuchung von Rezeptoren (wie dem muskarinischen Acetylcholin-Rezeptor) und Ionenkanälen (wie dem nikotinischen Acetylcholin-Rezeptor) in Nervenzellen. Er war Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1979), der American Academy of Arts and Sciences (1986), auswärtiges Mitglied der Royal Society (1986) und Mitglied der National Academy of Sciences (1991). 1987/88 war er Harvey Lecturer. Numa wurde 1985 mit dem Japan Academy Prize geehrt. 1973 erhielt er den Heinrich-Wieland-Preis, 1987 die Otto-Warburg-Medaille. Im Jahr 1990 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Numa wurde 1991 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt.
Isamu Akasaki (japanisch 赤崎 勇, Akasaki Isamu; * 30. Januar 1929 Chiran in der Präfektur Kagoshima; † 1. April 2021 in…Isamu Akasaki (japanisch 赤崎 勇, Akasaki Isamu; * 30. Januar 1929 Chiran in der Präfektur Kagoshima; † 1. April 2021 in Nagoya) war ein japanischer Ingenieurwissenschaftler. Akasaki stellte 1989 erstmals blaue Leuchtdioden, basierend auf dem p-n-Übergang, mit dem Halbleitermaterial Galliumnitrid her. Er erhielt dafür im Jahr 2011 die von der IEEE vergebene Auszeichnung IEEE Edison Medal. Im Jahr 2014 wurde er gemeinsam mit Hiroshi Amano und Shuji Nakamura mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Teizō Matsumura (jap. 松村 禎三, Matsumura Teizō; * 15. Januar 1929 in Kyōto; † 6. August 2007) war ein japanischer…Teizō Matsumura (jap. 松村 禎三, Matsumura Teizō; * 15. Januar 1929 in Kyōto; † 6. August 2007) war ein japanischer Komponist. Matsumara nahm privaten Unterricht bei Tsuneharu Takahashi und Toshio Nagahiro (Harmonielehre). 1949 kam er nach Tokio, wo er Kompositionsschüler von Tomojirō Ikenouchi und Akira Ifukube war. 1950 erkrankte er an Tuberkulose und musste sich bis 1955 mehreren Operationen unterziehen. Während seiner Rekonvaleszenz begann er Haikus zu schreiben und gewann einen Haiku-Wettbewerb. Zur gleichen Zeit entstand Introduktion und Allegro Concertante für Orchester, mit dem er 1955 den Kompositionspreis des Mainichi-Musikwettbewerbs gewann. Waren seine ersten Kompositionen von europäischen Komponisten wie Maurice Ravel und Igor Strawinski geprägt, zeigten sich in seiner Sinfonie und dem Präludium für Orchester Einflüsse traditioneller Musik aus Indien, Tibet und Bali. Einflüsse traditioneller japanischer Musik und Malerei und des Nō-Theaters zeigten sich in seinen beiden Klavierkonzerten. 1978 erhielt er den Auftrag zur Komposition einer Oper nach Endō Shūsakus Roman Chinmoku (Schweigen, engl. Silence). Er arbeitete dreizehn Jahre lang an dem Werk. 1993 wurde die Oper Chinmoku uraufgeführt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Im Folgejahr fand in New York eine Retrospektive der Werke Matsumuras statt. Neben den genannten Werken komponierte Matsumara auch über 100 Filmmusiken, davon zahlreiche zu Filmen von Kei Kumai und Kazuo Kuroki. Bis zu seiner Emeritierung war er Professor für Komposition an der Kunsthochschule Tokio.