Takeshi Matsuzaka (jap. 松阪猛 Matsuzaka Takeshi; * 20. September 1939; † 22. Oktober 2014) war ein japanischer Judoka. Er…Takeshi Matsuzaka (jap. 松阪猛 Matsuzaka Takeshi; * 20. September 1939; † 22. Oktober 2014) war ein japanischer Judoka. Er gewann bei den Weltmeisterschaften 1967 eine Bronzemedaille.
Masaoki Terakawa (jap. 寺川正興, Terakawa Masaoki; * um 1940) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (E-Bass…Masaoki Terakawa (jap. 寺川正興, Terakawa Masaoki; * um 1940) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (E-Bass, Kontrabass). Masaoki Terakawa arbeitete ab den frühen 1960er-Jahren in der japanischen Jazz- und (später in der) Fusion-Szene; 1960 entstanden erste Aufnahmen, als er im Trio des Pianisten Yuji Ohno die Sängerin Martha Miyake begleitete. Ab den späten 1960er-Jahren spielte er u. a. mit Akira Ishikawa (The Gentures in Beat Pops, 1969), George Ōtsuka, Hiroshi Matsumoto (Groovy Indeed, 1970), Sadakazu Tabata & Groovy 11 und mit Kimio Mizukani. Unter eigenem Namen legte er 1970 das Album Bass Bass Bass (Crown) vor. In den frühen 1970er-Jahren spielte Terakawa u. a. in den Formationen Kuni Kawachi & The Flower Travellin’ Band (Kirikyogen, 1970), Love Live Life, mit Masami Kawahara & The Exotic Sounds, in Toshiaki Yokotas Band The Beat Generation, in The Rock Invaders (um Kiyoshi Sugimoto und Ryo Kawasaki) und in der Jazzrock-Band Count Buffalo & The Jazz Rock Band (mit Hiromasa Suzuki, Kiyoshi Sugimoto, Masahiko Satoh, Takeru Muraoka). Ab den späten 1970er-Jahren arbeitete er noch mit Yūji Takahashi, Kimiko Itoh und Shigeko Toya. Der Diskograf Tom Lord listet seine Beteiligung im Bereich des Jazz/Fusion zwischen 1960 und 1978 an 15 Aufnahmesessions.
Akiko Wakabayashi (japanisch 若林映子 Wakabayashi Akiko; * 26. August 1941 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin…Akiko Wakabayashi (japanisch 若林映子 Wakabayashi Akiko; * 26. August 1941 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin, die international vor allem durch ihre Rolle der Aki im James-Bond-Film Man lebt nur zweimal bekannt wurde. Darüber hinaus drehte sie viele Filme in ihrer Heimat Japan, wobei vor allem die Monster-Filme der Tōhō-Studios wie etwa X 3000 – Fantome gegen Gangster und Ghidrah – The Three-Headed Monster zu nennen sind.
Yoshinobu Miyake (japanisch 三宅 義信, Miyake Yoshinobu; * 24. November 1939 in Murata, Landkreis Shibata, Präfektur…Yoshinobu Miyake (japanisch 三宅 義信, Miyake Yoshinobu; * 24. November 1939 in Murata, Landkreis Shibata, Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer Gewichtheber und mehrfacher Weltmeister und Olympiasieger.
Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio)…Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio) war ein japanischer Poet, Kinderbuch-Autor, Literaturkritiker, Übersetzer und Essayist.
Hisaoki Kamei (jap. 亀井 久興, Kamei Hisaoki; * 8. November 1939 in Shibuya, Präfektur Tokio; gemeldet in Tsuwano…Hisaoki Kamei (jap. 亀井 久興, Kamei Hisaoki; * 8. November 1939 in Shibuya, Präfektur Tokio; gemeldet in Tsuwano, Präfektur Shimane) ist ein japanischer Politiker. Er war bis 2009 Abgeordneter des Shūgiin und Generalsekretär der Neuen Volkspartei. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft an der Gakushūin wurde Kamei 1962 Mitarbeiter bei Nippon Yūsen. Ein Jahr später wurde er Sekretär des Shūgiin-Abgeordneten Matsuda Takechiyo. Ab 1967 arbeitete er für Yoshida Kōgyō, wo er 1969 Vorstand wurde. 1974 errang Kamei als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) ein Mandat im Sangiin und wurde 1980 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. 1978 wurde erstmals Staatssekretär im Postministerium, 1982 im Ausschuss für internationalen Handel und Industrie erstmals Ausschussvorsitzender. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 wurde Kamei im Wahlkreis Shimane erstmals ins Shūgiin gewählt und seither fünfmal wiedergewählt, nach der Wahlkreisreform von 1994 im 3. Wahlkreis Shimane. In der Partei gehörte Kamei zunächst zum Kōchikai, 1999 gehörte er zu den Gründern des Taiyūkai von Yōhei Kōno. Von 1997 bis 1998 war Kamei als Leiter der Behörde für Staatsland Minister im 2. Kabinett von Ryūtarō Hashimoto. 2002 wurde die Zahl der Wahlkreise in Shimane auf zwei reduziert, das innerparteiliche Rennen um die Kandidatur im 2. Wahlkreis Shimane verlor Kamei gegen Wataru Takeshita, den Bruder von Ex-Premier Takeshita Noboru. 2003 wurde er über den Verhältniswahlblock Chūgoku wiedergewählt. Vor der Shūgiin-Wahl 2005 verließ Kamei als Gegner der von Premierminister Koizumi geplanten Postprivatisierung die LDP und wurde Mitgründer und Generalsekretär der Neuen Volkspartei. Koizumis Politik bezeichnete er als „autoritär“. Kamei kandidierte im 2. Wahlkreis gegen Takeshita, erhielt aber nur den zweithöchsten Stimmenanteil und wurde erneut nur über die Verhältniswahlliste wiedergewählt. 2009 verlor Kamei ebenso wie der Parteivorsitzende Tamisuke Watanuki seinen Sitz im Shūgiin. Sein Nachfolger als Generalsekretär der Neuen Volkspartei wurde Shōzaburō Jimi. Kamei ist der 3. Sohn von Graf Kamei Koretate, ein Nachfahre des Daimyō Kamei Korenori. Sein Großvater mütterlicherseits war der Schriftsteller und Abgeordnete des Kizokuin Graf Arima Yorichika. Seine älteste Tochter ist die Sangiin-Abgeordnete Akiko Kamei (Neue Volkspartei).
Satoko Kizaki (jap. 木崎 さと子, Kizaki Satoko; * 6. November 1939 in Xinjing (heute: Changchun) in der Mandschurei) ist…Satoko Kizaki (jap. 木崎 さと子, Kizaki Satoko; * 6. November 1939 in Xinjing (heute: Changchun) in der Mandschurei) ist eine japanische Schriftstellerin. Kizaki, die siebenjährig nach Japan kam, absolvierte nach dem Besuch der Oberschule der Präfektur Toyama ein Studium an der Tōkyō Joshi Daigaku. Sie arbeitete ab 1960 in einem Wirtschaftsunternehmen und lebte ab 1962 siebzehn Jahre lang im Ausland, u. a. von 1962 bis 1967 in Frankreich und den USA und zwischen 1976 und 1979 nochmals in Frankreich. Nach ihrer Rückkehr nach Japan begann sie ihre Laufbahn als Schriftstellerin. Für ihr Debütwerk, den Erzählband Rasoku wurde sie 1980 mit dem Bungakukai-Preis für Nachwuchsautoren ausgezeichnet und für den Akutagawa-Preis nominiert. Den Akutagawa-Preis erhielt sie 1984 für den Erzählband Ao giri. In der Folgezeit trat sie als Autorin von Romanen und Essays hervor.
Masabumi Kikuchi (jap. 菊地 雅章 Kikuchi Masabumi; * 19. Oktober 1939 in Tokio, Japan; † 6. Juli 2015 in Manhasset, New…Masabumi Kikuchi (jap. 菊地 雅章 Kikuchi Masabumi; * 19. Oktober 1939 in Tokio, Japan; † 6. Juli 2015 in Manhasset, New York, Vereinigte Staaten) war ein japanischer Jazzpianist und Keyboarder. Er zeichnete sich durch sein sparsames und z. T. sehr langsames Spiel, das gleichwohl sperrig war, aus.
Junko Tabei (jap. 田部井 淳子, Tabei Junko; * 22. September 1939 in Miharu, Präfektur Fukushima; † 20. Oktober 2016 in…Junko Tabei (jap. 田部井 淳子, Tabei Junko; * 22. September 1939 in Miharu, Präfektur Fukushima; † 20. Oktober 2016 in Kawagoe) war eine japanische Bergsteigerin, die am 16. Mai 1975 als erste Frau den Gipfel des Mount Everest bestieg.
Nobuyuki Ōishi (jap. 大石 信幸, Ōishi Nobuyuki; * 12. September 1939 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer…Nobuyuki Ōishi (jap. 大石 信幸, Ōishi Nobuyuki; * 12. September 1939 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Susumu Tonegawa (japanisch 利根川 進 Tonegawa Susumu, * 6. September 1939 in Nagoya; † 11. Juli 2026) war ein japanischer…Susumu Tonegawa (japanisch 利根川 進 Tonegawa Susumu, * 6. September 1939 in Nagoya; † 11. Juli 2026) war ein japanischer Molekularbiologe und Immunologe. Er erhielt 1981 den Asahi-Preis und den Avery-Landsteiner-Preis, 1982 den Louisa-Gross-Horwitz-Preis, 1983 einen Gairdner Foundation International Award, 1986 den Robert-Koch-Preis und 1987 sowohl den Albert Lasker Award for Basic Medical Research als auch den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung der genetischen Grundlage für das Entstehen des Variationsreichtums der Antikörper. Er wurde außerdem 1984 in die American Academy of Arts and Sciences und 1986 in die National Academy of Sciences aufgenommen. Am 8. August 1998 wurde der Asteroid (6927) Tonegawa nach ihm benannt.
Hirokazu Nakaima (jap. 仲井眞 弘多, Nakaima Hirokazu; * 19. August 1939 in Osaka; gemeldet in Naha, Präfektur Okinawa) ist…Hirokazu Nakaima (jap. 仲井眞 弘多, Nakaima Hirokazu; * 19. August 1939 in Osaka; gemeldet in Naha, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker und war von 2006 bis 2014 parteiloser Gouverneur von Okinawa.
Takeo Hiranuma (jap. 平沼 赳夫, Hiranuma Takeo; * 3. August 1939 im Bezirk Shibuya, Tokio, Präfektur Tokio) ist ein…Takeo Hiranuma (jap. 平沼 赳夫, Hiranuma Takeo; * 3. August 1939 im Bezirk Shibuya, Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1980 bis 2017 war er für zwölf Wahlperioden Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Okayama 3 (vor 1996 Okayama 1). Als langjähriges Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP) war er Minister in mehreren Kabinetten und saß verschiedenen Shūgiin-Ausschüssen vor, bevor er die Partei 2005 verließ, aber 2015 wieder in die LDP zurückkehrte. Hiranuma wurde nach Abschluss seines Studiums an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität 1962 Angestellter des Textilunternehmens Nittō Bōseki, wo er bis 1973 blieb. Seine ersten Kandidaturen für das Shūgiin im damaligen Fünfmandatswahlkreis Okayama 1 scheiterten: 1976 als Parteiloser und 1979 für die LDP. Von 1978 bis 1980 war er Sekretär von Landwirtschaftsminister Ichirō Nakagawa. Im nächsten Versuch bei der Shūgiin-Wahl 1980 erzielte er den höchsten Stimmenanteil im Wahlkreis und wurde dort bis zur Wahlrechtsreform viermal in Folge wiedergewählt, seither sechsmal im Einzelwahlkreis Okayama 3 bestätigt. In der LDP schloss er sich der Nakagawa-Faktion von Ichirō Nakagawa an, die später von Shintarō Ishihara übernommen wurde und schließlich 1984 der Fukuda-Faktion beitrat. In den 1990er Jahren folgte er Shizuka Kamei ins Shisuikai. 1987 wurde Hiranuma parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Finanzministerium, in den 1990er Jahren übernahm er den Vorsitz in verschiedenen Shūgiin-Ausschüssen (Finanzen 1991, Landwirtschaft 1993, Geschäftsordnungsausschuss 1996–1997). Im Kabinett Murayama war er von 1995 bis 1996 als Verkehrsminister erstmals Minister. Im Jahr 2000 übernahm er im Kabinett Mori II das MITI und blieb auch im Nachfolgeministerium METI und unter Moris Nachfolger Jun’ichirō Koizumi bis 2003 Minister. 2005 stimmte Hiranuma gegen Koizumis Postprivatisierungsgesetz und musste bei den Neuwahlen 2005 als Parteiloser antreten; die LDP stellte Toshiko Abe als „Attentäter“-Kandidatin auf, aber Hiranuma verteidigte sein Wahlkreismandat klar. Anders als die meisten Postprivatisierungs„rebellen“ kehrte er später nicht in die LDP zurück und schloss sich auch nicht den neuen Parteien der „Rebellen“ NVP oder NPJ an. Für die Shūgiin-Wahl 2009 stellte er stattdessen eine eigene Gruppe von Kandidaten als Hiranuma-Gruppe zusammen. Nach der Wahl gründete er mit zwei weiteren Abgeordneten eine gemeinsame Fraktion. 2010 verließ Hiranuma die Hiranuma-Gruppe und gründete gemeinsam mit weiteren ehemaligen LDP-Politikern Tachiagare Nippon („Steh auf, Japan!“), die er danach als Vorsitzender führte. Anfang 2012 kündigte Hiranuma gemeinsam mit Shizuka Kamei (NVP) und Shintarō Ishihara (parteilos) die Gründung einer neuen Partei an, der sich nach Hoffnung der Initiatoren auch zahlreiche konservative Abgeordnete der beiden großen Parteien anschließen sollten. Im November 2012 begründete er zusammen mit Ishihara die Taiyō no Tō („Partei der Sonne“), die wenige Tage später in der Nippon Ishin no Kai von Tōru Hashimoto, dem ehemaligen Gouverneur von Ōsaka, aufging. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verteidigte Hiranuma seinen Wahlkreis gegen die Liberaldemokratin Toshiko Abe und gewann damit eines von nur zwei Wahlkreismandaten der Ishin no Kai außerhalb der Präfektur Ōsaka. 2014 begründete er mit Ishihara die Jisedai no Tō („Partei der nächsten Generation“), in der er Parteivorsitzender war. Hiranuma war Vorsitzender der Parlamentariergruppe im Nationalparlament der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi (Nippon kaigi Kokkai giin kondankai), der auch Premier Abe, eine Reihe weiterer Minister und zahlreiche Abgeordnete vor allem, aber nicht nur, der LDP angehören. Zur Wahl 2017 zog sich Hiranuma aus dem Abgeordnetenhaus zurück. Sein Sohn Shōjirō bewarb sich als einer von zwei konservativen Kandidaten ohne LDP-Nominierung für die Nachfolge im Sitz Okayama 3, unterlag aber knapp um weniger als 4000 Stimmen Toshiko Abe, für die die LDP eine Wahlempfehlung abgegeben hatte und die nach erfolgreicher Wahl rückwirkend nachnominiert wurde. Im zweiten Anlauf siegte Shōjirō als unabhängiger Herausforderer bei der Wahl 2021 gegen Abe und trat anschließend der LDP-Fraktion bei.
Mitsuaki Kanno (jap. 菅野 光亮, Kanno Mitsuaki; * 10. Juli 1939; † 15. August 1983) war ein japanischer Jazzpianist…Mitsuaki Kanno (jap. 菅野 光亮, Kanno Mitsuaki; * 10. Juli 1939; † 15. August 1983) war ein japanischer Jazzpianist, Arrangeur und Filmkomponist.
Rie Yoshiyuki (jap. 吉行 理恵, Yoshiyuki Rie; * 8. Juli 1939 in Tokio; † 4. Mai 2006 ebenda) war eine japanische Dichterin…Rie Yoshiyuki (jap. 吉行 理恵, Yoshiyuki Rie; * 8. Juli 1939 in Tokio; † 4. Mai 2006 ebenda) war eine japanische Dichterin und Schriftstellerin.
Keigo Shimizu (japanisch 清水 啓吾 Shimizu Keigo; * 2. Juli 1939 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer…Keigo Shimizu (japanisch 清水 啓吾 Shimizu Keigo; * 2. Juli 1939 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer.
Tadashi Suzuki (japanisch 鈴木 忠志, Suzuki Tadashi; geboren 20. Juni 1939 in der Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer…Tadashi Suzuki (japanisch 鈴木 忠志, Suzuki Tadashi; geboren 20. Juni 1939 in der Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer Bühnenautor und Theatergruppen-Leiter.
Kōichi Katō (jap. 加藤 紘一, Katō Kōichi; * 17. Juni 1939 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata; † 9. September 2016 in der…Kōichi Katō (jap. 加藤 紘一, Katō Kōichi; * 17. Juni 1939 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata; † 9. September 2016 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker, Shūgiin-Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Minister und Generalsekretär der LDP. Innerhalb der Partei gehörte er seit 2005 nicht mehr zu einer Faktion.
Wataru Asō (jap. 麻生 渡, Asō Wataru; * 15. Mai 1939 in Tobata, Präfektur Fukuoka (heute der Tobata-ku von Kitakyūshū); †…Wataru Asō (jap. 麻生 渡, Asō Wataru; * 15. Mai 1939 in Tobata, Präfektur Fukuoka (heute der Tobata-ku von Kitakyūshū); † 15. März 2025 in Fukuoka) war von 1995 bis 2011 parteiloser Gouverneur der japanischen Präfektur Fukuoka. Von 2005 bis 2011 war er außerdem Präsident der „Nationalen Gouverneurskonferenz“. Asō studierte an der Universität Kyōto und war anschließend Beamter im MITI. Zwischenzeitlich war er für das Außenministerium in London tätig, ab 1992 leitete er zwei Jahre lang das Patentamt. 1995 trat er erstmals erfolgreich bei den Gouverneurswahlen von Fukuoka an und wurde seither dreimal bestätigt. Zuletzt setzte er sich bei den einheitlichen Regionalwahlen 2007 gegen den von DPJ und SDP unterstützten Shūji Inatomi deutlich mit 1,12 Millionen zu 666.000 Stimmen durch. 2011 zog sich Asō zurück, zu seinem Nachfolger wurde Hiroshi Ogawa gewählt.
Okiharu Yasuoka (jap. 保岡 興治, Yasuoka Okiharu; * 11. Mai 1939 in der Präfektur Tokio; gemeldet in Uken auf Amami-Ōshima…Okiharu Yasuoka (jap. 保岡 興治, Yasuoka Okiharu; * 11. Mai 1939 in der Präfektur Tokio; gemeldet in Uken auf Amami-Ōshima, Präfektur Kagoshima; † 19. April 2019 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem japanischen Unterhaus, und war zweimal Justizminister im Kabinett. Innerparteilich gehörte er zuletzt der Ishihara-Faktion an.
Tadateru Konoé (jap. 近衞 忠煇, Konoe Tadateru; * 8. Mai 1939 in der Präfektur Tokio als Moriteru Hosokawa (細川 護煇, Hosokawa…Tadateru Konoé (jap. 近衞 忠煇, Konoe Tadateru; * 8. Mai 1939 in der Präfektur Tokio als Moriteru Hosokawa (細川 護煇, Hosokawa Moriteru); † 23. Mai 2026) war ein japanischer Funktionär der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Er erwarb 1962 einen Abschluss in Politikwissenschaften an der Gakushūin-Universität und absolvierte 1964 ein Studium an der London School of Economics im Bereich der internationalen Beziehungen. Ab 1964 war er in verschiedenen Positionen für die nationale Rotkreuz-Gesellschaft Japans tätig, unter anderem 1988 als Generalsekretär, von 1991 bis 2005 als Vizepräsident und ab 2005 als Präsident. In der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften war er von 1981 bis 1985 Direktor des Büros für Katastrophenvorsorge, von 1985 bis 1993 Mitglied der Finanzkommission und von 2005 bis 2009 Vizepräsident. Von 1995 bis 2003 gehörte er der Ständigen Kommission der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung an, die zwischen den alle vier Jahre stattfindenden internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Konferenzen das höchste Organ der Bewegung ist. Von 2009 bis 2017 fungierte er in Nachfolge des Spaniers Juan Manuel Suárez Del Toro Rivero als erster Vertreter eines asiatischen Landes als Präsident der Internationalen Föderation.
Tadamitsu Kishimoto (japanisch 岸本 忠三, Kishimoto Tadamitsu; * 7. Mai 1939 in Tondabayashi, Präfektur Osaka) ist ein…Tadamitsu Kishimoto (japanisch 岸本 忠三, Kishimoto Tadamitsu; * 7. Mai 1939 in Tondabayashi, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Immunologe.
Sumio Iijima (japanisch 飯島 澄男 Iijima Sumio; * 2. Mai 1939 in Koshigaya) ist ein japanischer Physiker, bekannt für die…Sumio Iijima (japanisch 飯島 澄男 Iijima Sumio; * 2. Mai 1939 in Koshigaya) ist ein japanischer Physiker, bekannt für die Entdeckung der Kohlenstoffnanoröhre im Jahre 1991. Iijima schloss 1963 die Universität für Elektro-Kommunikationstechnik in Chōfu, Präfektur Tokio mit einem Bachelor ab. Er promovierte auf dem Gebiet der Festkörperphysik im Jahre 1968 an der Universität Tōhoku in Sendai. In den Jahren von 1970 bis 1982 befasste er sich an der Arizona State University mit kristallinen Materialien und hochauflösender Elektronenmikroskopie. Zwischendurch besuchte er 1979 die Universität Cambridge, um Untersuchungen zu kohlenstoffbasierten Materialien durchzuführen. Er arbeitete von 1982 bis 1987 in Japan für die Research Development Corporation, wo er sich mit Nanopartikeln beschäftigte. Danach trat er als Senior Research Fellow in den Dienst der Firma NEC, wo er noch heute beschäftigt ist. Außerdem hält er seit dem Jahre 1999 einen Lehrstuhl an der Meijō-Universität in Nagoya. Von 2001 bis 2015 war er Präsident des Forschungszentrums für neue kohlenstoffbasierte Materialien des National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST). Seit 2015 ist er dort Honorary AIST Fellow. Seit 2007 ist er außerdem Distinguished Invited University Professor an der Nagoya University. Iijima entdeckte im Jahre 1991 bei Arbeiten für NEC durch einen Zufall die Kohlenstoffnanoröhren. Ihm wurde die Benjamin-Franklin-Medaille für Physik 2002 verliehen, „für die Entdeckung und die Aufklärung der atomaren Struktur und des helikalen Charakters der mehr- und einwandigen Kohlenstoffnanoröhren, welche eine enorme Auswirkung auf die schnell wachsenden Bereiche Materialwissenschaft, Nanowissenschaft und Elektronik haben.“ Sumio Iijima, 2003 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt, wurde „für seine Entdeckung der Kohlenstoffnanoröhrchen, insbesondere der einwandigen Kohlenstoffnanoröhrchen und die Erforschung ihrer Eigenschaften“ der mit einer Million Schweizer Franken dotierte Balzan-Preis 2007 verliehen. Ebenfalls 2007 erhielt er den Gregori-Aminoff-Preis, 2008 den Kavli-Preis und (zusammen mit Shuji Nakamura, Robert Langer, George M. Whitesides und Tobin Marks) den Prinz-von-Asturien-Preis für Naturwissenschaften. 2009 erhielt er den Japanischen Kulturorden ("bunka kunshō"), 2015 wurde ihm (zusammen mit Akira Koshio und Masako Yudasaka) der European Inventor Award des Europäischen Patentamts in der Kategorie nicht-europäische Länder verliehen. 2025 wurde er mit dem Internationalen König-Faisal-Preis ausgezeichnet. 2000 wurde er Fellow der American Physical Society, 2007 der National Academy of Sciences. 2010 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften. Er ist auswärtiges Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften.
Michiyo Yasuda (jap. 保田 道世 Yasuda Michiyo, * 28. April 1939 in Nakano; † 5. Oktober 2016 in der Präfektur Tokio) war…Michiyo Yasuda (jap. 保田 道世 Yasuda Michiyo, * 28. April 1939 in Nakano; † 5. Oktober 2016 in der Präfektur Tokio) war eine japanische Animatorin. Sie ist vor allem für ihre Arbeiten für das Studio Ghibli bekannt.
Shūji Kobayashi (japanisch 小林 秀司, Kobayashi Shūji; * 17. April 1939 in Chino) ist ein ehemaliger japanischer…Shūji Kobayashi (japanisch 小林 秀司, Kobayashi Shūji; * 17. April 1939 in Chino) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Kobayashi, der an der Meiji-Universität studierte, nahm von 1956 bis 1962 an nationalen Rennen teil und trat international erstmals bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley in Erscheinung. Dort belegte er den 34. Platz über 1500 m, den 24. Rang über 5000 m und den 21. Platz über 10.000 m. Im folgenden Jahr lief er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft in Göteborg auf den 34. Platz im Großen Vierkampf. Letztmals international startete er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1962 in Moskau, wo er den 37. Platz im Großen Vierkampf errang. Seine beste Platzierung bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er im Jahr 1959 mit dem dritten Platz.
Yoshiko Shiotani (jap. 潮谷 義子, Shiotani Yoshiko; * 5. April 1939 in der Präfektur Saga) war von 2000 bis 2008 parteilose…Yoshiko Shiotani (jap. 潮谷 義子, Shiotani Yoshiko; * 5. April 1939 in der Präfektur Saga) war von 2000 bis 2008 parteilose Gouverneurin der japanischen Präfektur Kumamoto. Sie war landesweit die zweite Frau im Gouverneursamt nach Fusae Ōta (Präfektur Osaka, 2000–2008).
Masaaki Ueki (植木 政明, Ueki Masaaki; * 24. März 1939 in Tokio; † 14. Juli 2024) war ein japanischer Karateka und Träger…Masaaki Ueki (植木 政明, Ueki Masaaki; * 24. März 1939 in Tokio; † 14. Juli 2024) war ein japanischer Karateka und Träger des 10. Dan im Shōtōkan-Karate. Masaaki Ueki erlernte das Karate unter anderem bei Sugiura Motokuni und machte seinen Abschluss an der Asia University of Japan in Tokio. Seit 1961 war er Mitglied der Japan Karate Association (JKA). Als Karateka holte er mehrere große Titel. So gewann er die JKA All-Japan Karate Championships 1965, 1967, 1968, 1971, 1974 und 1975 in der Kata sowie 1968 auch im Kumite. Bis zu seinem Tod war Ueki Chiefinstruktor der JKA. 2019 erhielt Ueki den 10. Dan, die höchste Auszeichnung im Karate. Somit zählte er zusammen mit Hirokazu Kanazawa, Hiroshi Shirai und Teruyuki Okazaki zu den zu diesem Zeitpunkt weltweit einzigen lebenden Trägern des 10. Dan im Shōtōkan-Karate.
Yoshinobu Ishii (jap. 石井 義信, Ishii Yoshinobu; * 13. März 1939 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima; † 26. April 2018) war…Yoshinobu Ishii (jap. 石井 義信, Ishii Yoshinobu; * 13. März 1939 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima; † 26. April 2018) war ein japanischer Fußballspieler und Fußballtrainer.
Takako Shimazu (* 2. März 1939) ist die jüngere Schwester von Akihito, des emeritierten Kaisers von Japan, und Masahito…Takako Shimazu (* 2. März 1939) ist die jüngere Schwester von Akihito, des emeritierten Kaisers von Japan, und Masahito Hitachi sowie die Tante des amtierenden Tennō, Naruhito. 1960 heiratete sie einen Bürgerlichen und musste wegen des 1947 verabschiedeten Gesetzes über die kaiserliche Familie auf ihren Adelsstatus verzichten.
Yoshihiko Ōsaki (japanisch 大崎 剛彦 Ōsaki Yoshihiko; * 27. Februar 1939 in Wajima; † 28. April 2015 in Suita) war ein…Yoshihiko Ōsaki (japanisch 大崎 剛彦 Ōsaki Yoshihiko; * 27. Februar 1939 in Wajima; † 28. April 2015 in Suita) war ein japanischer Schwimmer.
Kenzō Takada (japanisch 高田 賢三 Takada Kenzō; * 27. Februar 1939 bei Himeji in der Präfektur Hyōgo; † 4. Oktober 2020 in…Kenzō Takada (japanisch 高田 賢三 Takada Kenzō; * 27. Februar 1939 bei Himeji in der Präfektur Hyōgo; † 4. Oktober 2020 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich) war ein japanischer Mode- und Produktdesigner, der international unter seinem Vornamen Kenzo (ohne Makron) bekannt war. Das von ihm 1970 in Paris gegründete, weltweit tätige Mode- und Kosmetikunternehmen „Kenzo“ existiert bis heute, wird aber schon seit 1999 ohne Takada geführt.
Gōzō Yoshimasu (jap. 吉増 剛造, Yoshimasu Gōzō; * 22. Februar 1939 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Gōzō Yoshimasu (jap. 吉増 剛造, Yoshimasu Gōzō; * 22. Februar 1939 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Lyriker. Yoshimasu studierte an der Keiō-Universität. Von 1970 bis 1971 war er im Rahmen des Fulbright-Programms Gastautor an der University of Iowa. 1979–81 war er Poet-in-Residence an der Oakland University, seit 1984 unterrichtet er an der Kunsthochschule Tama. Bekannt wurde er als Autor und Rezitator avantgardistischer Lyrik. 1971 wurde er mit dem Takami-Jun-Preis für Ōgon shihen (黄金詩篇) ausgezeichnet. 1979 erhielt er den Rekitei-Preis, 1984 den Hanatsubaki-Preis für moderne Poesie. Den Mainichi-Kulturpreis erhielt er 2008 für Omote-gami (表紙). 2013 wurde er als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt. Yoshimasu ist Mitglied des Japanischen Schriftstellerverbandes und des P.E.N.-Zentrum Japan.
Takashi Mitsukuri (jap. 三栗 崇, Mitsukuri Takashi; * 19. Februar 1939 in der Präfektur Toyama) ist ein ehemaliger…Takashi Mitsukuri (jap. 三栗 崇, Mitsukuri Takashi; * 19. Februar 1939 in der Präfektur Toyama) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Er gewann von 1960 bis 1966 mit der japanischen Mannschaft zwei olympische Goldmedaillen und zwei Weltmeistertitel.
Toshihiro Nikai (jap. 二階 俊博 Nikai Toshihiro; * 17. Februar 1939 in Gobō, Präfektur Wakayama) ist ein japanischer…Toshihiro Nikai (jap. 二階 俊博 Nikai Toshihiro; * 17. Februar 1939 in Gobō, Präfektur Wakayama) ist ein japanischer Politiker. Durchgehend von 1983 bis 2024 war er Abgeordneter im Unterhaus des Nationalparlaments. Er war mehrfach Minister und von 2016 bis 2021 Generalsekretär der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Innerhalb der LDP führte er ab 2012 die vormalige Ibuki-, nun Nikai-Faktion. Vorher war er von 2003 bis 2009 Vorsitzender der Atarashii Nami („Neue Welle“; meist Nikai-Gruppe) aus früheren Mitgliedern der Neuen Konservativen Partei.
Takashi Seki (japanisch 関 隆志 Seki Takashi; * 16. Februar 1939 in Kyōto, Präfektur Kyōto; † 16. März 2023) war ein…Takashi Seki (japanisch 関 隆志 Seki Takashi; * 16. Februar 1939 in Kyōto, Präfektur Kyōto; † 16. März 2023) war ein japanischer klassischer Archäologe. Als Forscher befasste er sich mit griechischer Keramik, Architektur und Skulpturen von der Zeit des geometrischen Stils bis zum Ende des Hellenismus. Außerdem forschte er auch zu Kunst des Römischen Reichs. Er ist seit 1987 Ehrenmitglied der Archäologischen Gesellschaft Athens. Als Mitglied des internationalem wissenschaftlichen Komitees und Redaktionskomitees arbeitete er am Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae mit. Ab 1997 war er Gastmitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und emeritierter Professor der Städtischen Universität Osaka.
Tadahiro Matsushita (jap. 松下 忠洋, Matsushita Tadahiro; * 9. Februar 1939 in Sendai (heute: Satsumasendai), Präfektur…Tadahiro Matsushita (jap. 松下 忠洋, Matsushita Tadahiro; * 9. Februar 1939 in Sendai (heute: Satsumasendai), Präfektur Kagoshima; † 10. September 2012 in Kōtō/Tokio, Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker der Neuen Volkspartei (NVP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den 3. Wahlkreis Kagoshima und Minister im Kabinett Noda. Er wurde am 10. September 2012 tot in seiner Wohnung im Stadtteil Shinonome aufgefunden.
Shinichi Chiba (japanisch 千葉 真一, Chiba Shin’ichi; eigentlich Sadaho Maeda; bekannt auch als Sonny Chiba; * 23. Januar…Shinichi Chiba (japanisch 千葉 真一, Chiba Shin’ichi; eigentlich Sadaho Maeda; bekannt auch als Sonny Chiba; * 23. Januar 1939 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 19. August 2021 in Kisarazu, Präfektur Chiba) war ein japanischer Schauspieler, der durch Karatefilme wie The Streetfighter und die Kage-no-Gundan-Serie bekannt wurde.
Chūichi Date (japanisch 伊達 忠一 Date Chūichi; * 20. Januar 1939 in Ashibetsu, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Chūichi Date (japanisch 伊達 忠一 Date Chūichi; * 20. Januar 1939 in Ashibetsu, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Machimura-Faktion). Von 2001 bis 2019 war er für drei Mandatsperioden Abgeordneter für Hokkaidō im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, zuletzt von 2016 bis 2019 Präsident der Kammer.
Tsuyoshi Yamanaka (jap. 山中 毅, Yamanaka Tsuyoshi; * 18. Januar 1939 in Wajima; † 10. Februar 2017 in Tokyo) war ein…Tsuyoshi Yamanaka (jap. 山中 毅, Yamanaka Tsuyoshi; * 18. Januar 1939 in Wajima; † 10. Februar 2017 in Tokyo) war ein japanischer Schwimmer und Olympiateilnehmer. Er gewann bei den Asienspielen 1958 in Tokio, der Hauptstadt seines Heimatlandes, zwei Goldmedaillen. Sie stellen die größten Erfolge seiner Karriere dar. Legendär sind Yamanakas Auftritte bei den Olympischen Sommerspielen 1956 in Melbourne und 1960 in Rom. Er sicherte sich zwar jeweils zwei Silbermedaillen, wurde aber in all diesen vier Rennen vom Australier Murray Rose, respektive der australischen Staffel mit Rose, geschlagen. Beide Athleten nahmen diesen Umstand jedoch mit Humor und Rose, der zwölf Tage vor Yamanaka geboren wurde, äußerste scherzhaft, der Japaner würde ihm den Vortritt lassen, weil er Respekt vor dem Alter habe. Yamanakas Trainer bediente sich der sogenannten Kiesel-Methode, um seinen Schützling anzuspornen. Zeigte dieser in den Übungseinheiten nur mäßige Beteiligung, warf ihm der Trainer einen kleinen Stein an den Rücken als Zeichen, dass er ihn genau beobachtete. Nach Beendigung des Trainings musste Yamanaka die Steinchen dann vom Beckengrund aufsuchen. Im Jahre 1983 wurde Yamanaka, der auch die Amateur Athletic Union Championships über 200 und 400 Meter Freistil gewinnen konnte, als Würdigung seiner Leistungen in die International Swimming Hall of Fame aufgenommen.
Der Japaner Yōhei Sasakawa (japanisch 笹川 陽平 Sasakawa Yōhei; * 8. Januar 1939) ist der Vorsitzende der Nippon…Der Japaner Yōhei Sasakawa (japanisch 笹川 陽平 Sasakawa Yōhei; * 8. Januar 1939) ist der Vorsitzende der Nippon Foundation, einer 1962 gegründeten, privaten, gemeinnützige Stiftung. Sie finanziert mit Motorbootrennen maritime Entwicklungshilfen und humanitäre Projekte in den Bereichen soziale Wohlfahrt, öffentlicher Gesundheit und Bildung im In- und Ausland.
Yukio Ota (japanisch 太田 幸夫 Ōta Yukio; geb. 1939; gest. 18. August 2026 in Yokohama) war ein japanischer Grafikdesigner…Yukio Ota (japanisch 太田 幸夫 Ōta Yukio; geb. 1939; gest. 18. August 2026 in Yokohama) war ein japanischer Grafikdesigner, der vor allem für seine Arbeit an der ISO-Norm für Notausgangsschilder und der Bildersprache LoCoS bekannt war.
Akimitsu Jun (jap. 秋光 純; * 1939 in Hiroshima) ist ein japanischer Festkörperphysiker. Akimitsu studierte an der…Akimitsu Jun (jap. 秋光 純; * 1939 in Hiroshima) ist ein japanischer Festkörperphysiker. Akimitsu studierte an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 1965 und der Promotion 1970. Danach war er bis 1976 am Institut für Festkörperforschung der Universität Tokio. Ab 1976 war er Assistenzprofessor und ab 1982 war er Professor an der Aoyama-Gakuin-Universität. 2001 entdeckte er mit Magnesiumdiborid einen metallischen Supraleiter mit der bis dahin höchsten Sprungtemperatur von 39 Kelvin. Er fand danach noch weitere nichtoxidische Supraleiter mit relativ hohen Sprungtemperaturen wie Y 2 C 3 {\displaystyle Y_{2}C_{3}} mit 18 Kelvin Sprungtemperatur und Bor-dotiertem Siliziumcarbid. 2008 erhielt er den James C. McGroddy Prize for New Materials für die Entdeckung von Hochtemperatursupraleitung in Nicht-Oxid-Systemen (Laudatio). 1998 erhielt er den Nishina-Preis, 2001 den Asahi-Preis, 2007 den Nishikawa Award, 2001 die Medaille mit Purpurband und 2003 den Bernd T. Matthias Prize.
Mieko Shiomi (jap. 塩見 允枝子, Shiomi Mieko; * 13. Dezember 1938 in Okayama, Präfektur Okayama) ist eine japanische…Mieko Shiomi (jap. 塩見 允枝子, Shiomi Mieko; * 13. Dezember 1938 in Okayama, Präfektur Okayama) ist eine japanische Fluxuskünstlerin und Komponistin.