Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio)…Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio) war ein japanischer Poet, Kinderbuch-Autor, Literaturkritiker, Übersetzer und Essayist.
Hisaoki Kamei (jap. 亀井 久興, Kamei Hisaoki; * 8. November 1939 in Shibuya, Präfektur Tokio; gemeldet in Tsuwano…Hisaoki Kamei (jap. 亀井 久興, Kamei Hisaoki; * 8. November 1939 in Shibuya, Präfektur Tokio; gemeldet in Tsuwano, Präfektur Shimane) ist ein japanischer Politiker. Er war bis 2009 Abgeordneter des Shūgiin und Generalsekretär der Neuen Volkspartei. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft an der Gakushūin wurde Kamei 1962 Mitarbeiter bei Nippon Yūsen. Ein Jahr später wurde er Sekretär des Shūgiin-Abgeordneten Matsuda Takechiyo. Ab 1967 arbeitete er für Yoshida Kōgyō, wo er 1969 Vorstand wurde. 1974 errang Kamei als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) ein Mandat im Sangiin und wurde 1980 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. 1978 wurde erstmals Staatssekretär im Postministerium, 1982 im Ausschuss für internationalen Handel und Industrie erstmals Ausschussvorsitzender. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 wurde Kamei im Wahlkreis Shimane erstmals ins Shūgiin gewählt und seither fünfmal wiedergewählt, nach der Wahlkreisreform von 1994 im 3. Wahlkreis Shimane. In der Partei gehörte Kamei zunächst zum Kōchikai, 1999 gehörte er zu den Gründern des Taiyūkai von Yōhei Kōno. Von 1997 bis 1998 war Kamei als Leiter der Behörde für Staatsland Minister im 2. Kabinett von Ryūtarō Hashimoto. 2002 wurde die Zahl der Wahlkreise in Shimane auf zwei reduziert, das innerparteiliche Rennen um die Kandidatur im 2. Wahlkreis Shimane verlor Kamei gegen Wataru Takeshita, den Bruder von Ex-Premier Takeshita Noboru. 2003 wurde er über den Verhältniswahlblock Chūgoku wiedergewählt. Vor der Shūgiin-Wahl 2005 verließ Kamei als Gegner der von Premierminister Koizumi geplanten Postprivatisierung die LDP und wurde Mitgründer und Generalsekretär der Neuen Volkspartei. Koizumis Politik bezeichnete er als „autoritär“. Kamei kandidierte im 2. Wahlkreis gegen Takeshita, erhielt aber nur den zweithöchsten Stimmenanteil und wurde erneut nur über die Verhältniswahlliste wiedergewählt. 2009 verlor Kamei ebenso wie der Parteivorsitzende Tamisuke Watanuki seinen Sitz im Shūgiin. Sein Nachfolger als Generalsekretär der Neuen Volkspartei wurde Shōzaburō Jimi. Kamei ist der 3. Sohn von Graf Kamei Koretate, ein Nachfahre des Daimyō Kamei Korenori. Sein Großvater mütterlicherseits war der Schriftsteller und Abgeordnete des Kizokuin Graf Arima Yorichika. Seine älteste Tochter ist die Sangiin-Abgeordnete Akiko Kamei (Neue Volkspartei).
Satoko Kizaki (jap. 木崎 さと子, Kizaki Satoko; * 6. November 1939 in Xinjing (heute: Changchun) in der Mandschurei) ist…Satoko Kizaki (jap. 木崎 さと子, Kizaki Satoko; * 6. November 1939 in Xinjing (heute: Changchun) in der Mandschurei) ist eine japanische Schriftstellerin. Kizaki, die siebenjährig nach Japan kam, absolvierte nach dem Besuch der Oberschule der Präfektur Toyama ein Studium an der Tōkyō Joshi Daigaku. Sie arbeitete ab 1960 in einem Wirtschaftsunternehmen und lebte ab 1962 siebzehn Jahre lang im Ausland, u. a. von 1962 bis 1967 in Frankreich und den USA und zwischen 1976 und 1979 nochmals in Frankreich. Nach ihrer Rückkehr nach Japan begann sie ihre Laufbahn als Schriftstellerin. Für ihr Debütwerk, den Erzählband Rasoku wurde sie 1980 mit dem Bungakukai-Preis für Nachwuchsautoren ausgezeichnet und für den Akutagawa-Preis nominiert. Den Akutagawa-Preis erhielt sie 1984 für den Erzählband Ao giri. In der Folgezeit trat sie als Autorin von Romanen und Essays hervor.
Tamae Watanabe (jap. 渡辺 玉枝, Watanabe Tamae; * 21. November 1938 Präfektur Yamanashi) ist eine japanische Bergsteigerin.…Tamae Watanabe (jap. 渡辺 玉枝, Watanabe Tamae; * 21. November 1938 Präfektur Yamanashi) ist eine japanische Bergsteigerin. Nach ihrem Abschluss an der Kurzzeituniversität Tsuru arbeitete sie als Angestellte in einer Gemeindeverwaltung der Präfektur Kanagawa. In dieser Zeit begann sie mit dem Bergsteigen. 1977 bestieg sie den Mount McKinley. Es folgten der Mont Blanc, der Kilimandscharo und der Aconcagua. Nach ihrer Pensionierung kehrte sie in ihre Heimat zurück und bestieg im Mai 2002 als damals älteste Frau den Mount Everest. Zehn Jahre später, im Mai 2012, stellte sie diesen Weltrekord selbst ein, indem sie erneut, nun im Alter von 73 Jahren, den Mount Everest bestieg. 2004 wurde sie mit dem „Uemura Naomi Bōkenshō“ (植村直己冒険賞) ausgezeichnet.
Haruhiro Yamashita, jap. 山下 治広, Yamashita Haruhiro, später Haruhiro Matsuda (* 15. November 1938 in Uwajima; † 19. Juni…Haruhiro Yamashita, jap. 山下 治広, Yamashita Haruhiro, später Haruhiro Matsuda (* 15. November 1938 in Uwajima; † 19. Juni 2026), war ein japanischer Kunstturner. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1964 in Tokio je eine Goldmedaille im Pferdsprung und im Mannschaftsmehrkampf. Im Wettkampf am Pauschenpferd belegte er den vierten Platz. Bei den Turn-Weltmeisterschaften 1962 in Prag wurde er Weltmeister im Mannschaftsmehrkampf und Vizeweltmeister im Pferdsprung. Vier Jahre später bei den Turn-Weltmeisterschaften 1966 in Dortmund siegte er im Pferdsprung und war erneut Mitglied der siegreichen japanischen Mannschaft im Mehrkampf. Im Pferdsprung trägt ein von ihm 1962 erstmals vorgeführter Sprung, ein Handstandüberschlag vorwärts, unter der Bezeichnung Yamashita-Sprung seinen Namen. Er nahm nach seiner Hochzeit den Familiennamen seiner Frau an, unter dem er in den Annalen der Weltmeisterschaften von 1966 verzeichnet ist. Im Jahr 2000 wurde er in die International Gymnastics Hall of Fame aufgenommen.
Seishirō Shimatani (jap. 嶋谷 征四郎, Shimatani Seishirō; * 6. November 1938 in Kyoto; † 24. Oktober 2001) war ein…Seishirō Shimatani (jap. 嶋谷 征四郎, Shimatani Seishirō; * 6. November 1938 in Kyoto; † 24. Oktober 2001) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Keigo Abe (jap. 阿部 圭吾 Abe Keigo; * 28. Oktober 1938 in Iyo; † 21. Dezember 2019) war ein japanischer Karateka und…Keigo Abe (jap. 阿部 圭吾 Abe Keigo; * 28. Oktober 1938 in Iyo; † 21. Dezember 2019) war ein japanischer Karateka und Träger des 9. Dan.
Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein…Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller und Germanist.
Izumi Tateno (jap. 舘野 泉, Tateno Izumi; * 10. November 1936 in Tokyo) ist ein japanischer Pianist. Tateno studierte an…Izumi Tateno (jap. 舘野 泉, Tateno Izumi; * 10. November 1936 in Tokyo) ist ein japanischer Pianist. Tateno studierte an der Tōkyō Geijutsu Daigaku und ist heute Professor an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Nach einem Schlaganfall während eines Konzerts am 9. Januar 2002 musste er für einige Zeit pausieren. Selbst nach der Rehabilitation litt er noch unter Lähmungserscheinungen der rechten Körperhälfte; seit seinem Comeback im Mai 2004 spielt er daher ausschließlich mit der linken Hand. Zahlreiche Komponisten widmeten ihm speziell auf seine Anforderungen zugeschnittene Stücke. Tateno gewann viele Preise und Auszeichnungen. Seit dem 17. September 1990 ist er Vorsitzender der Japanischen Sibelius-Gesellschaft (日本シベリウス協会, Nihon Shiberiusu Kyōkai), zu deren Gründungsmitgliedern er zählt. Tateno wirkt gegenwärtig vor allem in Finnland. In Japan ist er durch die von ihm gespielte Titelmelodie des Fernsehdramas „Taira no Kiyomori“, komponiert von Takashi Yoshimatsu, weithin bekannt geworden.
Shizuka Kamei (jap. 亀井 静香, Kamei Shizuka; * 1. November 1936 in Yamanouchikita, Präfektur Hiroshima (heute: Shōbara))…Shizuka Kamei (jap. 亀井 静香, Kamei Shizuka; * 1. November 1936 in Yamanouchikita, Präfektur Hiroshima (heute: Shōbara)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war zuletzt fraktionsloser Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 6. Wahlkreis Hiroshima. Bis 2005 gehörte er als Faktionsführer zu den führenden Politikern der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und war zweimal Minister. Danach gehörte er der abgespaltenen Neuen Volkspartei an, die er von 2009 bis 2012 als Vorsitzender führte. In den Koalitionskabinetten Hatoyama und Kan war er erneut Minister.
Haruhisa Ishida (japanisch 石田 晴久 Ishida Haruhisa; * 30. Oktober 1936 in Taiwan; † 9. März 2009 in Tokio) war ein…Haruhisa Ishida (japanisch 石田 晴久 Ishida Haruhisa; * 30. Oktober 1936 in Taiwan; † 9. März 2009 in Tokio) war ein japanischer Physiker, Informatiker und Hochschullehrer.
Masahiro Yoshimura (jap. 吉村 昌弘, Yoshimura Masahiro; * 28. Oktober 1936 in der Präfektur Ehime; † 27. September 2003)…Masahiro Yoshimura (jap. 吉村 昌弘, Yoshimura Masahiro; * 28. Oktober 1936 in der Präfektur Ehime; † 27. September 2003) war ein japanischer Schwimmer. Yoshimura war Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1956 in Melbourne. Im Wettbewerb über 200 Meter Brust gewann er hinter seinem Landsmann Masaru Furukawa die Silbermedaille. Im Finale lieferte er sich ein enges Rennen mit dem sowjetischen Sportler Charis Junitschew um den zweiten Platz, das er am Ende mit einer Zehntelsekunde Vorsprung für sich entschied.
Tetsunosuke Kushida (jap. 櫛田 胅之扶, Kushida Tetsunosuke, * 1935 in der Präfektur Kyōto, Japan) ist ein japanischer…Tetsunosuke Kushida (jap. 櫛田 胅之扶, Kushida Tetsunosuke, * 1935 in der Präfektur Kyōto, Japan) ist ein japanischer Komponist. Er studierte an der Kyōto Kyōiku Daigaku („Pädagogische Hochschule Kyōto“) Mathematik und bei Tadashi Fukumoto Komposition. Nach Absolvierung seiner Diplome ergänzte er seine Studien bei Nagomi Nakaseko und dem Filmmusik-Komponisten Nakaba Takahashi. Als Mitglied der Komponisten-Gruppe Tsu-ku-ru in Kyōto partizipierte er an dem Austausch mit seinen Komponisten-Kollegen und er startete mit seinen breitgefächerten kompositorischen Aktivitäten. Aufgewachsen in einer sehr musikalischen Familie ist der mit dem ursprünglichen Instrumentarium und der authentischen japanischen Musik sehr vertraut. Nachdem er den Ongaku-no-Tomo-sha-Corporation-Preis für Komposition 1969 für sein Werk Stone Garden gewonnen hatte, vervollständigte er seine Studien der Komposition für Blasorchester bei Paul Yoder und Ichitaro Tsujii. Der erste Dirigent seiner Komposition Asuka, Tsujii hatte sicherlich auch großen Einfluss auf Kushida's Werke für Blasorchester. Er war Gast-Professor an der Ōsaka Ongaku Daigaku („Musikhochschule Ōsaka“, engl. Osaka College of Music) und referierte über Japanese Traditional Music and Wind Music. Im März 1997 hielt er unter dem gleichen Titel in Hiroshima und Okayama Vorlesungen und veranstaltete anschließende Konzerte mit dem Symphonic Wind Orchestra of Nagoya University of Arts. Er begründete ein Musikprojekt in Kyōto: „Gosho-no-Mori“, ein Zentrum für musikalische Aktivitäten.
Ikue Asazaki (jap. 朝崎 郁恵, Asazaki Ikue; * 11. November 1935 auf den Amami-Inseln, Präfektur Kagoshima, Japan) ist eine…Ikue Asazaki (jap. 朝崎 郁恵, Asazaki Ikue; * 11. November 1935 auf den Amami-Inseln, Präfektur Kagoshima, Japan) ist eine japanische Sängerin traditioneller Volksmusik.
Isao Takahata (japanisch 高畑 勲 Takahata Isao; * 29. Oktober 1935 in Ujiyamada, Präfektur Mie; † 5. April 2018 in…Isao Takahata (japanisch 高畑 勲 Takahata Isao; * 29. Oktober 1935 in Ujiyamada, Präfektur Mie; † 5. April 2018 in Itabashi, Präfektur Tokio) war ein japanischer Regisseur und Produzent von Animeserien und -filmen. Er war Mitbegründer von Studio Ghibli und vor allem durch seine Arbeiten für dieses Produktionsstudio bekannt. Davon abgesehen ist sein bekanntestes Werk in Europa die Fernsehserie Heidi.
Inoue Hisashi (japanisch 井上 ひさし, eigentlich 井上 廈; * 16. November 1934 in Kawanishi; † 9. April 2010) war ein…Inoue Hisashi (japanisch 井上 ひさし, eigentlich 井上 廈; * 16. November 1934 in Kawanishi; † 9. April 2010) war ein japanischer Schriftsteller, der Romane, Dramen und komische Fiktion veröffentlicht hat.
Yōichi Higashi (jap. 東 陽一, Higashi Yōichi; * 14. November 1934 in der Präfektur Wakayama, Japan; † 21. Januar 2026) war…Yōichi Higashi (jap. 東 陽一, Higashi Yōichi; * 14. November 1934 in der Präfektur Wakayama, Japan; † 21. Januar 2026) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Von 1952 bis 1962 studierte er Literatur an der Waseda-Universität und ging nach Abschluss des Studiums ins Filmgeschäft. 1965 veröffentlichte er seinen ersten eigenen Kurzfilm und gab 1971 sein Spielfilmdebüt mit Yasashii Nippon jin. Seine darauf folgenden Filme wie Sādo erregten in Japan viel Aufsehen und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1996 entstand Das Dorf meiner Träume, für das er auf der Berlinale 1996 einen Silbernen Bären erhielt.
Akira Ishikawa (jap. 石川 晶, Ishikawa Akira; * 10. November 1934 in Yokosuka, Präfektur Kanagawa; † 10. Februar 2002) war…Akira Ishikawa (jap. 石川 晶, Ishikawa Akira; * 10. November 1934 in Yokosuka, Präfektur Kanagawa; † 10. Februar 2002) war ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug) und Bandleader. Ishikawa begann seine Musikerkarriere bei Shin Matsumoto and New Pacific. In den folgenden Jahren tourte er mit eigenen Formationen wie Akira Miyazawa Modern Allstars sowie mit Toshio Hosaka. In späteren Jahren spielte er bei Toshiyuki Miyama und dessen Band New Herd; 1964/65 entstanden Aufnahmen mit Miymas Modern Jazz Highlights und Modern Jukebox). Ab Ende der 60er nahm er LPs unter eigenem Namen auf wie Soul Session (1969) und The Gentures in Beat Pops (1970), an denen u. a. Hiromasa Suzuki, Kiyoshi Sugimoto und Masaoki Terakawa mitwirkten. Mit seiner Bigband Count Buffaloes entstand 1970 das Jazzrock-orientierte Album Electrum, gefolgt von Drums Concerto (1971), African Rock (1972), Uganda (1972) und Get Up! (1975). Des Weiteren arbeitete er ab den 70ern noch mit Yoshiko Goto, Koichi Oki, Kiyoshi Sugimoto (Our Time, 1974) und Akio Sasaki (Berklee Connection, 1980). Im Bereich des Jazz war er zwischen 1964 und 1980 an 14 Aufnahmesessions beteiligt.
Kenjirō Haitani (japanisch 灰谷 健次郎, Haitani Kenjirō; geboren 31. Oktober 1934 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 23.…Kenjirō Haitani (japanisch 灰谷 健次郎, Haitani Kenjirō; geboren 31. Oktober 1934 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 23. November 2006 in der Präfektur Shizuoka) war ein japanischer Kinderbuchautor.
Ōyō Mitsunobu (japanisch 光延 旺洋 Mitsunobu Ōyō; * 1934 in Tokio; † 2003) war ein japanischer Chemiker (organische…Ōyō Mitsunobu (japanisch 光延 旺洋 Mitsunobu Ōyō; * 1934 in Tokio; † 2003) war ein japanischer Chemiker (organische Synthese). Er führte 1967 die nach ihm benannte Mitsunobu-Reaktion ein. Mitsunobu studierte an der Universität Gakushuin in Tokio mit dem Bachelor-Abschluss und ab 1959 am Tokyo Institute of Technology, an dem er 1966 bei Teruaki Mukaiyama promovierte. Er lehrte an der Aoyama Gakuin University in Tokio. Er befasste sich mit Chemie von Nukleosiden und Nukleotiden und stereoselektiven Reaktionen. Die nach ihm benannte Mitsunobu-Reaktion ist eine Substitution von (primären oder sekundären) Alkoholen mit Nukleophilen (in der ursprünglichen Reaktion eine Veresterung) und fand weite Verbreitung und Anwendung besonders in Naturstoffsynthesen und Biochemie. Sie läuft unter relativ milden Bedingungen ab und ist stereospezifisch. Es ist eine Oxidations-Reduktions-Kondensation, wobei Triphenylphosphin oxidiert und DEA zu seinem Hydrazin reduziert wird (Reagenzien mit ähnlicher Funktion wie Triphenylphosphin und DEA in der ursprünglichen Version der Reaktion werden als Mitsunobu-Reagenzien bezeichnet). Mitsunobu führte die Reaktion 1967 ein und entwickelte bald darauf mehrere Varianten. Allein zwischen 1996 und 2008 erschienen laut SciFinder 1615 Arbeiten mit Mitsunobu reaction im Titel, davon 186 Patente.
Takashi Ochi (jap. 越智 敬, Ochi Takashi; * 30. Oktober 1934 in Imabari; † 14. November 2010 in Heppenheim, Hessen) war…Takashi Ochi (jap. 越智 敬, Ochi Takashi; * 30. Oktober 1934 in Imabari; † 14. November 2010 in Heppenheim, Hessen) war ein deutsch-japanischer Mandolinist und Instrumentalpädagoge für Gitarre und Mandoline.
Thomas T. Sekine (* 22. November 1933 in Tokio; † 16. Januar 2022) war ein japanischer Ökonom und gilt als einer der…Thomas T. Sekine (* 22. November 1933 in Tokio; † 16. Januar 2022) war ein japanischer Ökonom und gilt als einer der bedeutendsten Theoretiker auf dem Gebiet der marxschen Werttheorie. Sein Hauptwerk The Dialectic of Capital erschien 1986. Er war ein Schüler von Kozo Uno.
Isao Iwabuchi (jap. 岩淵 功, Iwabuchi Isao; * 17. November 1933 in der Präfektur Tochigi; † 16. April 2003 in Tokio) war…Isao Iwabuchi (jap. 岩淵 功, Iwabuchi Isao; * 17. November 1933 in der Präfektur Tochigi; † 16. April 2003 in Tokio) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Er ist der Schwiegervater des Baseball-Profispielers Yoshimura Sadaaki. Iwabuchi debütierte am 11. Januar 1955 gegen die Auswahl Myanmars. Dabei gelang ihm gleich ein Treffer. Außerdem stand er im Nationalteam, das bei den Olympischen Spielen 1956 dabei war. Das Spiel gegen die Auswahl Australiens ging aber mit 0:2 verloren und so schied Japan in der ersten Runde aus.
Akira Endō (jap. 遠藤 章, Endō Akira; * 14. November 1933 in Higashiyuri (heute: Yurihonjō), Präfektur Akita; † 5. Juni…Akira Endō (jap. 遠藤 章, Endō Akira; * 14. November 1933 in Higashiyuri (heute: Yurihonjō), Präfektur Akita; † 5. Juni 2024 in Tokio) war ein japanischer Biochemiker, Professor an der Tokyo University of Agriculture and Technology (engl. für Tōkyō Nōkō Daigaku) und Direktor des Unternehmens Biopharm Research Laboratories (engl. für 株式会社バイオファーム研究所, K.K. Biopharm Kenkyūjo).
Jusaburō Tsujimura (japanisch 辻村 寿三郎, ursprünglich 辻村ジュサブロー geschrieben, Tsujimura Jusaburō; * 11. November 1933 in der…Jusaburō Tsujimura (japanisch 辻村 寿三郎, ursprünglich 辻村ジュサブロー geschrieben, Tsujimura Jusaburō; * 11. November 1933 in der Provinz Jinzhou (Mandschukuo); † 5. Februar 2023 in Miyoshi, Präfektur Hiroshima) war ein japanischer Autor von Puppenspielen, Puppenspieler und Puppenhersteller.
Hyōzō Kashiwabara (japanisch 柏原 兵三, Kashiwabara Hyōzō; * 10. November 1933 in Chiba (Präfektur Chiba); † 13. Februar…Hyōzō Kashiwabara (japanisch 柏原 兵三, Kashiwabara Hyōzō; * 10. November 1933 in Chiba (Präfektur Chiba); † 13. Februar 1972 in Tokio) war ein japanischer Germanist und Autor.
Ayako Wakao (japanisch 若尾 文子, Wakao Ayako; * 8. November 1933 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin, die seit…Ayako Wakao (japanisch 若尾 文子, Wakao Ayako; * 8. November 1933 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin, die seit 1952 in 130 Filmen und Fernsehproduktionen zu sehen war.
Isawa Taka (jap. 石和 鷹, eigentl.: 水城 顕, Mizuki Ken; * 6. November 1933; † 22. April 1997) war ein japanischer…Isawa Taka (jap. 石和 鷹, eigentl.: 水城 顕, Mizuki Ken; * 6. November 1933; † 22. April 1997) war ein japanischer Schriftsteller. Isawa wurde als Romanautor bekannt. Er bekam 1989 den Izumi-Kyōka-Literaturpreis für Nowaki sakaba und 1997 den Itō-Sei-Literaturpreis für seinen letzten Roman Jigoku wa ittei sumikazokashi (Die Hölle ist mein eigenes Heim). Er starb im gleichen Jahr an Kehlkopfkrebs. In deutscher Übersetzung erschien Isawas Erzählung Das Restaurant Applaus (Resutoran kassai-tei) in der von Hannelore Eisenhofer-Halim und Peter Pörtner herausgegebenen Anthologie Verführerischer Adlerfarn (1999). Sie handelt von dem Schicksal zweier Boxer, die durch den Sport gesundheitliche Schäden davontragen.
Ikuo Kamei (japanisch 亀井 郁夫, Kamei Ikuo; * 1. November 1933 in Shōbara, Präfektur Hiroshima; † 15. Mai 2019) war ein…Ikuo Kamei (japanisch 亀井 郁夫, Kamei Ikuo; * 1. November 1933 in Shōbara, Präfektur Hiroshima; † 15. Mai 2019) war ein japanischer Politiker. Für zwei Amtsperioden repräsentierte er die Präfektur Hiroshima im Sangiin, zunächst für die Liberaldemokratische Partei (LDP), ab 2005 für die Neue Volkspartei. Kamei studierte Rechtswissenschaft an der Universität Tokio und wurde nach seinem Abschluss 1957 Angestellter von Asahi Kasei. Dort war er von 1983 bis 1986 einer der Direktoren (torishimariyaku), bevor er das Unternehmen verließ und in die Politik wechselte. 1987 wurde er für den Landkreis Hiba ins Präfekturparlament Hiroshima gewählt, 1991 im Amt bestätigt. 1993 legte er sein Mandat nieder, um bei der Gouverneurswahl für die Nachfolge von Toranosuke Takeshita zu kandidieren, unterlag jedoch Yūzan Fujita. 1998 wechselte er in die nationale Politik, als er sich bei der Sangiin-Wahl erfolgreich um eines der beiden Mandate der Präfektur Hiroshima bewarb. 2002 war er im ersten Kabinett Koizumi parlamentarischer Staatssekretär (daijin-seimukan) im Kabinettsbüro. 2004 wurde er als Abgeordneter wiedergewählt. Als Gegner der Privatisierung der öffentlichen Post, die von Premierminister Jun’ichirō Koizumi betrieben wurde, unterstützte er 2005 den stellvertretenden Parteivorsitzenden der Neuen Volkspartei, seinen Bruder Shizuka, im Wahlkampf für die Shūgiin-Neuwahlen gegen den von Koizumi nominierten „Attentäter“-Kandidaten Takafumi Horie. Bei der erneuten Abstimmung über das Postprivatisierungsgesetz im Sangiin enthielt er sich durch Abwesenheit. Sein Parteiausschlussverfahren wegen der Unterstützung für die Postprivatisierungsrebellen verzögerte sich aber durch einen Einspruch, weil es sein eigener Bruder gewesen war, den er unterstützt hatte. Der LDP-Exekutivrat bestätigte jedoch im Dezember 2005 den Parteiausschluss, Kamei trat danach der Neuen Volkspartei bei. Er wurde in der neuen Partei Vizevorsitzender, später führte er auch die Sangiin-Fraktion. Zur Wahl 2010 trat er nicht mehr an und zog sich aus der Politik zurück.
Jun’ichi Watanabe (jap. 渡辺 淳一, Watanabe Jun’ichi; * 24. Oktober 1933 in Kamisunagawa, Hokkaidō; † 30. April 2014 in…Jun’ichi Watanabe (jap. 渡辺 淳一, Watanabe Jun’ichi; * 24. Oktober 1933 in Kamisunagawa, Hokkaidō; † 30. April 2014 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Watanabe studierte an der Medizinischen Hochschule Sapporo und arbeitete danach als orthopädischer Chirurg. Seit 1969 lebte er als Schriftsteller in Tokio. Bekannt wurde er mit Werken wie dem erotischen Roman Shitsurakuen (失楽園, „Ein verlorenes Paradies“), Romanen mit medizinischen Themen und biographischen Werken. Viele seiner Bücher, neben dem erwähnten Roman u. a. auch Toki rakujitsu (遠き落日, 1992) und Wakarenu riyū (別れぬ理由, 1987), wurden verfilmt. 1970 wurde er für Hikari to Kage (光と影) mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet. Jun’ichi Watanabe verstarb am 30. April 2014 im Alter von 80 Jahren in seiner Wohnung in Tokio an Prostatakrebs.
Masao Nishimura (jap. 西村 正雄, Nishimura Masao; * 18. November 1933 in der Präfektur Kanagawa; † 1. August 2006 in Tokio…Masao Nishimura (jap. 西村 正雄, Nishimura Masao; * 18. November 1933 in der Präfektur Kanagawa; † 1. August 2006 in Tokio, Japan) war ein japanischer Bank-Manager. Nach einem Studium an der Universität Tokio ging er 1955 zur Industrial Bank of Japan (IBJ), deren Präsident er 1996 zu einer Zeit wurde, in welcher der Bankensektor schwer an den Folgen des Zusammenbruchs der Bubble Economy Anfang der 1990er Jahre zu tragen hatte. Als IBJ-Präsident fusionierte er sein Haus im Jahre 2000 mit der Dai-Ichi Kangyo Bank und der Fuji Bank zur Mizuho-Megabank-Gruppe. Mizuho Financial Group Inc. wurde 2003 als Holding-Gesellschaft gegründet. Nach dem Zusammenschluss fungierte Nishimura als Co-Vorsitzender und Sonderberater der Mihuzo Gruppe. Diese Position gab er infolge einer Affäre später auf. Nishimura war zudem Mitglied eines Expertengremiums, das die japanische Regierung bei der Reform des staatlichen Finanzwesens berät. Er war der Onkel von Shinzo Abe, dem 2006 gute Chancen eingeräumt wurden, Junichiro Koizumi im Amt des Premierministers nachzufolgen. Am 1. August 2006 starb Masao Nishimura im Alter von 73 Jahren an Herzversagen in einem Tokioter Krankenhaus.
Yasuo Irisawa (jap. 入沢 康夫, Irisawa Yasuo; * 3. November 1931 in Matsue; † 15. Oktober 2018) war ein japanischer…Yasuo Irisawa (jap. 入沢 康夫, Irisawa Yasuo; * 3. November 1931 in Matsue; † 15. Oktober 2018) war ein japanischer Lyriker. Irisawa studierte französische Literatur an der Universität Tokio und trat als Literaturwissenschaftler mit Arbeiten über Gérard de Nerval hervor. Bekannt wurde er jedoch vor allem als avantgardistischer Lyriker. Er gründete mit Tatsuya Iwanari die Literaturzeitschrift Amorph und veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Für Waga Izumo, waga chinkon erhielt er 1968 den Yomiuri-Literaturpreis, für Tohoi utage 2002 den Hagiwara-Sakutarō-Preis. Er starb 86-jährig im Oktober 2018.
Shunsuke Kikuchi (jap. 菊池 俊輔, Kikuchi Shunsuke; * 1. November 1931 in Hirosaki, Japan; † 24. April 2021) war ein…Shunsuke Kikuchi (jap. 菊池 俊輔, Kikuchi Shunsuke; * 1. November 1931 in Hirosaki, Japan; † 24. April 2021) war ein japanischer Komponist.
Banri Namikawa (japanisch 並河 萬里, Namikawa Banri; geboren 29. Oktober 1931 in Tokio; gestorben 7. Mai 2006) war ein…Banri Namikawa (japanisch 並河 萬里, Namikawa Banri; geboren 29. Oktober 1931 in Tokio; gestorben 7. Mai 2006) war ein japanischer Fotograf.
Kenkichi Sonogashira (jap. 薗頭 健吉, Sonogashira Kenkichi; * 25. Oktober 1931 in der Präfektur Kagoshima) studierte Chemie…Kenkichi Sonogashira (jap. 薗頭 健吉, Sonogashira Kenkichi; * 25. Oktober 1931 in der Präfektur Kagoshima) studierte Chemie an der Universität Osaka in Japan, er wirkte zwischen 1981 und 1995 als Hochschullehrer an der Städtischen Universität Osaka. Sonogashira entdeckte die nach ihm benannte Sonogashira-Kupplung, eine Palladium-katalysierte Kreuzkupplung zwischen Arylhalogeniden und endständigen Alkinen. Sonogashira wurde 2004 pensioniert.
Narihiko Itō (japanisch 伊藤 成彦; geb. 24. Oktober 1931 in Kamakura oder Kanazawa; gest. 29. November 2017 in Tokio) war…Narihiko Itō (japanisch 伊藤 成彦; geb. 24. Oktober 1931 in Kamakura oder Kanazawa; gest. 29. November 2017 in Tokio) war ein japanischer Friedensforscher und Literaturwissenschaftler, der als weltweit führender Experte für das Leben und Wirken der polnisch-deutschen Sozialistin Rosa Luxemburg galt. Als Gründer und langjähriger Vorsitzender der Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft hat er die internationale Forschung zu Luxemburg stark geprägt. Er war Professor an der Tokioter Chūō-Universität.
Fumiko Kometani (jap. 米谷 ふみ子, Kometani Fumiko, * 13. November 1930 in Osaka) ist eine japanische Schriftstellerin.…Fumiko Kometani (jap. 米谷 ふみ子, Kometani Fumiko, * 13. November 1930 in Osaka) ist eine japanische Schriftstellerin. Kometani studierte japanische Literatur an der Frauenuniversität in Osaka, wandte sich dann aber der Malerei zu. Sie nahm mit einem Ölgemälde an einer Ausstellung der Kunstorganisation Nikaki teil und wurde mit dem Kansaijōryū bijutsushō, dem Kunstpreis für Frauen in der Region Kansai, ausgezeichnet. 1960 erhielt sie ein Stipendium für die Teilnahme an einem Kunstworkshop in Peterborough (New Hampshire). Hier lernte sie den Schriftsteller Josh Greenfeld kennen, mit dem sie drei Jahre in New York lebte. In dieser Zeit heiratete sie Greenfeld und trat zum Judentum über. Nach der Rückkehr der Familie nach Japan stellte sich heraus, dass eines ihrer Kinder geistig behindert war, woraufhin Kometani eine literarische Laufbahn einschlug. Sie verfasste Essays, u. a. über Norman Mailer, Arthur Miller, Art Carney, Zero Mostel und Alan Schneider, und politische Schriften, ab Mitte der 1970er-Jahre auch Erzählungen und Romane. Sie wurde 1985 mit dem Akutagawa-Preis und 1998 mit dem Frauenliteraturpreis ausgezeichnet.
Hiroshi Kaneko (japanisch 金子 宏; geb. 13. November 1930 in der Präfektur Nagano; gest. 23. August 2022) war ein…Hiroshi Kaneko (japanisch 金子 宏; geb. 13. November 1930 in der Präfektur Nagano; gest. 23. August 2022) war ein japanischer Jurist mit dem Schwerpunkt Steuerrecht.
Kazuo Kuroki (jap. 黒木和雄 Kuroki Kazuo; * 10. November 1930 in Matsusaka; † 12. April 2006 in Tokio) war ein japanischer…Kazuo Kuroki (jap. 黒木和雄 Kuroki Kazuo; * 10. November 1930 in Matsusaka; † 12. April 2006 in Tokio) war ein japanischer Regisseur und Drehbuchautor. Kuroki begann seine Laufbahn als Dokumentarfilmer, bevor er ab den 1960er Jahren mit Spielfilmen hervortrat. Einige dieser Low-Budget-Filme wie Tobenai chinmoku und Ryoma ansatsu gelten inzwischen als Klassiker des japanischen Kinos. Ab Ende der 1980er Jahre drehte er eine Trilogie über den Zweiten Weltkrieg. Ashita (Der Tag davor, 1988) und Utsukushii natsu kirishima (Der Sommer eines Jungen, 2002) spielen in den letzten Kriegstagen, während Chichi to kuraseba (Das Gesicht des Jizô, 2004) das Trauma der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki reflektiert.
Asashio Tarō (III.) (jap. 朝潮 太郎; * 13. November 1929 in Kōbe, Präfektur Hyōgo als Yonekawa Fumitoshi (米川 文敏); † 23.…Asashio Tarō (III.) (jap. 朝潮 太郎; * 13. November 1929 in Kōbe, Präfektur Hyōgo als Yonekawa Fumitoshi (米川 文敏); † 23. Oktober 1988) war ein japanischer Sumōringer und der 46. Yokozuna. Asashio machte sein Debüt im Oktober 1948 unter seinem bürgerlichen Namen. Im September 1950 gelang ihm nach sieben Turnieren – es wurden noch lediglich drei im Jahr abgehalten – durch den Sieg (14-1) in der Jūryō der Sprung in die Makuuchi-Division. Im Mai 1952 nahm er noch als Maegashira den Kampfnamen Asashio an; er war der dritte Sumōringer mit diesem Namen. Im September des Jahres erreichte er zwei Siege gegen amtierende Yokozuna, erhielt zweimal in Folge die Auszeichnung für besondere Leistung (Shukun-sho) und wurde zum ersten Mal Sekiwake. Nach lediglich durchschnittlichen Ergebnissen in der Folgezeit fiel er vorübergehend jedoch wieder in die unteren Ränge zurück. Im Januar und März 1955 gewann Asashio mit Siegen über Yokozuna drei bzw. zwei weitere Kinboshi und sein drittes Shukun-sho. Im März 1956 errang der mittlerweile wieder zum Sekiwake beförderte Ringer in Osaka seinen ersten Makuuchi-Turniersieg (12-3). Auch die Frühjahrsturniere der beiden folgenden Jahre konnte er für sich verbuchen. Schließlich erhielt der Ōzeki Asashio nach überzeugenden Leistungen (Yusho 14-1 im November 1958, zweite Plätze in den beiden folgenden Turnieren) mit knapp 30 Jahren die Ernennung zum Yokozuna. Seine Karriere in diesem Rang war von Verletzungen geprägt, so musste er bereits in seinem Ernennungsjahr drei Turniere lang pausieren. Nach nur einem weiteren ersten Platz im März 1961 (13-2) und weiteren verletzungsbedingten Ausscheiden aus Turnieren beendete Asashio im Januar 1962 seine aktive Karriere. Nach dem Tod des Oberhaupts der Takasago-beya, des ehemaligen Yokozuna Maedayama, im August 1971 nahm er die Aufgabe der Leitung des Stalles wahr. Der vierte Asashio und der spätere Ōzeki Konishiki sind bekannte Ringer des Takasago-beya aus dieser Zeit, allerdings auch der skandalumwitterte Maegashira Nankairyu. Im Oktober 1988 erlag Takasago Oyakata einem Schlaganfall.
Eiko Hanamura (japanisch 花村 えい子, Hanamura Eiko, geborene Yamaga; * 9. November 1929 in Kawagoe; † 3. Dezember 2020 in…Eiko Hanamura (japanisch 花村 えい子, Hanamura Eiko, geborene Yamaga; * 9. November 1929 in Kawagoe; † 3. Dezember 2020 in Tokio) war eine japanische Mangaka, die auf Shōjo-Manga, Manga für Mädchen im Teenageralter, spezialisiert war.
Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka.…Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka. 1958 war er der zweite Judo-Weltmeister. Drei Jahre später war er der erste Japaner, der ein Weltmeisterschaftsfinale gegen einen Nichtjapaner verlor. Kōji Sone belegte 1955 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. 1957 kämpften im Finale der japanischen Meisterschaften der Weltmeister von 1956 Shōkichi Natsui und Kōji Sone gegeneinander und Natsui gewann auch diesen Titel. 1958 siegte Kōji Sone im Finale der japanischen Meisterschaften gegen Kimiyoshi Yamashiki. Am 30. November 1958 fanden in Tokio die Weltmeisterschaften statt, die zweiten überhaupt. Sone besiegte zunächst den Judoka Kuirante von den Philippinen, dann den Südkoreaner Kin und im Viertelfinale George Harris aus den Vereinigten Staaten. Im Halbfinale bezwang er den Franzosen Bernard Pariset und mit dem Finalsieg gegen seinen Landsmann Akio Kaminaga war Sone Weltmeister. Anfang Dezember 1961 fanden in Paris die dritten Weltmeisterschaften statt. Kōji Sone bezwang in seinem Auftaktkampf den Deutschen Heinrich Metzler und danach den Belgier Theodor Guldemont und den Kanadier Manfred Matt. Im Viertelfinale besiegte er den Südkoreaner Han Ho-san und im Halbfinale den zweiten Südkoreaner Kim Eui-tae. Im Finale traf Sone auf den Niederländer Anton Geesink, der als erster Nichtjapaner Weltmeister wurde. Die Weltmeisterschaften 1961 waren für lange Zeit die letzten weltweiten Titelkämpfe mit nur einer Gewichtsklasse. Bei den Olympischen Spielen 1964 und bei den Weltmeisterschaften 1965 gab es Kämpfe in drei Gewichtsklassen und der offenen Klasse, von denen jeweils drei Gewichtsklassen von Japanern gewonnen wurden und eine von Anton Geesink. Erst 1980 bei den von Japan boykottierten Olympischen Spielen in Moskau und bei den ersten Frauenweltmeisterschaften gewannen japanische Judoka bei weltweiten Titelkämpfen keine Goldmedaille. Die japanischen Männer gingen bei Weltmeisterschaften erst wieder 2009 ohne eine einzige Goldmedaille von der Matte.
Osamu Tezuka (japanisch 手塚 治虫, eigentlich: 手塚 治, Tezuka Osamu; * 3. November 1928 in Toyonaka; † 9. Februar 1989) war…Osamu Tezuka (japanisch 手塚 治虫, eigentlich: 手塚 治, Tezuka Osamu; * 3. November 1928 in Toyonaka; † 9. Februar 1989) war ein japanischer Manga-Zeichner, Animationskünstler und Regisseur. Er war maßgeblich an der Entwicklung des modernen Mangas und Animes der Nachkriegszeit beteiligt. In seinem umfassenden Werk schuf er zahlreiche technische wie erzählerische Innovationen, was ihm Spitznamen wie „Vater des Manga“ (マンガの父 Manga no Chichi) oder „Gott des Manga“ (マンガの神様 Manga no Kami-sama) einbrachten. Zu seinen berühmtesten Arbeiten zählen beispielsweise Astro Boy, Black Jack, Prinzessin Saphir und Kimba, der weiße Löwe.