Ichirō Yamaguchi (jap. 山口 一郎, Yamaguchi Ichirō; * 1. August 1947 in Miyazaki) ist ein japanischer Philosoph.
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Ichirō Yamaguchi (jap. 山口 一郎, Yamaguchi Ichirō; * 1. August 1947 in Miyazaki) ist ein japanischer Philosoph.
Tsutomu Adachi (jap. あだち 勉, eigentlich: 安達 勉, Adachi Tsutomu; * 1. August 1947 in Isesaki, Präfektur Gunma, Japan; †…
Tsutomu Adachi (jap. あだち 勉, eigentlich: 安達 勉, Adachi Tsutomu; * 1. August 1947 in Isesaki, Präfektur Gunma, Japan; † 18. Juni 2004) war ein japanischer Manga-Zeichner. Seinen ersten Comic als professioneller Zeichner veröffentlichte er, als er im zweiten Jahr an der Oberschule war. Er gewann 1968 einen Nachwuchspreis des Magazins Shōnen Jump. Adachi zog nach Tokio und arbeitete als Assistent des Mangaka Fujio Akatsuka. Er war einer von den Assistenten, die Akatsuka seine „vier besten Schüler“ nannte. Er hatte einen entscheidenden Einfluss auf seinen jüngeren Bruder Mitsuru, der äußerst erfolgreich wurde. Er half ihm, seine ersten Comics zu veröffentlichen. In seiner Karriere schuf Adachi Comics wie Tamagawa-kun (タマガワ君) und Abare!! Hanpen futo sanjō (あばれ!!半平太参上) für Manga-Magazine wie Shōnen Sunday, stand aber stark im Schatten seines Bruders. Mit Nigun no Hoshi Hanpa-kun (二軍の星ハンパ君) publizierte er in der Erziehungszeitschrift Jūichi Course. Mit Jitsuroku Adachi Mitsuru Monogatari (実録あだち充物語) kreierte er für Shōnen Big Comic einen Manga über die Karriere seines Bruders. Dieser wurde im August 1984 vom Shōgakukan-Verlag auch als Sammelband herausgegeben. Adachi starb 2004 im Alter von 56 Jahren an Magenkrebs.
Masako Izumi (japanisch 和泉 雅子 Izumi Masako; geboren 31. Juli 1947 in Chūō, Präfektur Tokio; gestorben 9. Juli 2025 in…
Masako Izumi (japanisch 和泉 雅子 Izumi Masako; geboren 31. Juli 1947 in Chūō, Präfektur Tokio; gestorben 9. Juli 2025 in Präfektur Tokio) war eine japanische Schauspielerin und Sängerin. Sie ist zudem die erste Japanerin, die den Nordpol über das Meereis erreichte.
Heiichiro Ohyama (大山 平一郎, Ōyama Heiichirō; * 1947 in Kyōto) ist ein japanischer Dirigent und Bratschist.
Thanong Bidaya (ausgesprochen Thanong Phithaya, Thai: ทนง พิทยะ; * 28. Juli 1947 in der Provinz Suphan Buri, Thailand…
Thanong Bidaya (ausgesprochen Thanong Phithaya, Thai: ทนง พิทยะ; * 28. Juli 1947 in der Provinz Suphan Buri, Thailand; gebürtig Thanong Lamyai – ทนง ลำไย ) war Finanzminister von Thailand. Er ist Mitglied der Partei Thai Rak Thai (TRT).
Yoshihisa Inoue (jap. 井上 義久 Inoue Yoshihisa; * 24. Juli 1947 in Toyama, Präfektur Toyama) ist ein japanischer…
Yoshihisa Inoue (jap. 井上 義久 Inoue Yoshihisa; * 24. Juli 1947 in Toyama, Präfektur Toyama) ist ein japanischer Politiker. Er war für insgesamt neun Wahlperioden Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und war zwischen 2009 und 2018 Generalsekretär der Kōmeitō.
Norio Yoshimizu (jap. 吉水 法生, Yoshimizu Norio; * 21. August 1946) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Aquirax Aida (wirklicher Name: Akira Aida (jap. 間 章, Aida Akira); * 18. August 1946 in Niigata, Präfektur Niigata; †…
Aquirax Aida (wirklicher Name: Akira Aida (jap. 間 章, Aida Akira); * 18. August 1946 in Niigata, Präfektur Niigata; † 12. Dezember 1978) war ein japanischer Musikkritiker, Promoter und Produzent. Aida, der zunächst Kurzfilme drehte, wurde bekannt durch seine Zusammenarbeit mit japanischen Free-Jazz-Musikern wie Kaoru Abe (Mort à Crédit 1975), Masayuki Takayanagi und Motoharu Yoshizawa (Inland Fish 1974) sowie mit Steve Lacy (Solo at Mandara, 1975) und Dave Burrell. Er promotete die Japan-Tourneen von westlichen Künstlern wie Lacy, Milford Graves und Derek Bailey, dessen Album New Sights, Old Sounds er 1978 auf seinem Label Morgue produzierte; er produzierte auch Baileys Album Duo & Trio Improvisation (1978 mit Kaoru Abe, Motoharu Yoshizawa, Toshi Tsuchitori, Mototeru Takagi und Toshinori Kondo). Steve Lacy widmete Aida seine Komposition Free Point, Barre Phillips das Stück V seines Albums Journal Violone II (1980), Derek Bailey den 1980 eingespielten Titel Aida und Henry Kaiser das 1992 eingespielte Stück Aquirax Aida. Auch schrieb er für zahlreiche Alben die Liner Notes; für einige LP-Titel wurden auch Zeichnungen von ihm verwendet. Shinji Aoyama drehte über ihn den siebenstündigen Dokumentarfilm AA Signature (2006).
Mariko Bandō (japanisch 坂東 眞理子, Bandō Mariko; * 17. August 1946 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische…
Mariko Bandō (japanisch 坂東 眞理子, Bandō Mariko; * 17. August 1946 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische Frauenrechtlerin, die Vorstandsmitglied der privaten Shōwa Frauenuniversität ist, das japanische Komitee der UNIFEM (United Nations Development Funds for Women) leitet und zahlreiche Bücher schrieb.
Noriyuki Haraguchi (jap. 原口 典之, Haraguchi Noriyuki; * 1946 in Yokosuka; † 27. August 2020) war ein japanischer…
Noriyuki Haraguchi (jap. 原口 典之, Haraguchi Noriyuki; * 1946 in Yokosuka; † 27. August 2020) war ein japanischer Plastiker und Objektkünstler.
Nakagami Kenji (japanisch 中上 健次, eigentlich Nakaue Kenji (中上健次); * 2. August 1946 in Shingū in der Präfektur Wakayama…
Nakagami Kenji (japanisch 中上 健次, eigentlich Nakaue Kenji (中上健次); * 2. August 1946 in Shingū in der Präfektur Wakayama; † 12. August 1992 in Nachikatsuura im Landkreis Higashimuro-gun, ebenfalls Präfektur Wakayama) war ein japanischer Schriftsteller.
Takehiro Honda (japanisch 本田 竹広, Honda Takehiro; * 21. August 1945 in Iwata, Präfektur Shizuoka; † 12. Januar 2006) war…
Takehiro Honda (japanisch 本田 竹広, Honda Takehiro; * 21. August 1945 in Iwata, Präfektur Shizuoka; † 12. Januar 2006) war ein japanischer Jazzpianist und Keyboarder.
Naoko Nishizawa (japanisch 西澤 直子 Nishizawa Naoko, wirklicher Name: Kishi Naoko (岸 直子); geboren 11. August 1945 in…
Naoko Nishizawa (japanisch 西澤 直子 Nishizawa Naoko, wirklicher Name: Kishi Naoko (岸 直子); geboren 11. August 1945 in Ichinomiya, Präfektur Aichi) ist eine japanische Agrarchemikerin und Hochschullehrerin, deren Forschungsschwerpunkt widerstandsfähige Kulturpflanzen für kalkhaltige Böden und neuer Reissorten mit hohen Nährwerten war. Sie ist „Meiyo Kyōju“ der Universität Tokio, war Universitätspräsidentin der Präfekturuniversität Ishikawa und stellvertretende Vorsitzende der „Ishikawa Prefectural Public University Corporation“. Sie ist auch Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Toshizō Ido (jap. 井戸 敏三, Ido Toshizō; * 10. August 1945 in Shingū, Ibo-gun (heute: Tatsuno), Präfektur Hyōgo) ist ein…
Toshizō Ido (jap. 井戸 敏三, Ido Toshizō; * 10. August 1945 in Shingū, Ibo-gun (heute: Tatsuno), Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker parteiloser Gouverneur der Präfektur Hyōgo (2001–2021). Ido schloss 1968 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab. Anschließend wurde er Beamter im Innenministerium. 1996 wurde er Stellvertreter des langjährigen Gouverneurs von Hyōgo, Toshitami Kaihara. Als dieser 2001 vorzeitig zurücktrat, um sich um seine pflegebedürftige Frau zu kümmern, kandidierte Ido für seine Nachfolge. Die Gouverneurswahl fand am selben Tag wie die Oberhauswahlen statt, am 29. Juli 2001. Ido besiegte mit Unterstützung seines Vorgängers und von LDP, Kōmeitō und Liberaler Partei unter anderem Toyochika Komuro, zuvor Präsident der Himeji Dokkyō Daigaku, und Toyoaki Washida, zuvor Professor an der Universität Kōbe. Er kündigte an, die Wiederaufbaupolitik seines Vorgängers nach dem Erdbeben von Kōbe 1995 fortsetzen zu wollen. 2008 geriet Ido landesweit in die Schlagzeilen, als er ein mögliches schweres Erdbeben in der Kantō-Region als Entwicklungschance für die Kansai-Region bezeichnete. Ido wurde bei der Gouverneurswahl am 5. Juli 2009 mit breiter Unterstützung durch LDP, Kōmeitō, SDP und DPJ Hyōgo für eine dritte Amtszeit wiedergewählt, 2013 für eine vierte bestätigt.
Masakatsu Asari (jap. 浅利 正勝, Asari Masakatsu; * 31. Juli 1945; † 8. Juni 2004 in Tokio) war ein japanischer Skispringer.
Kantoku Teruya (jap. 照屋 寛徳 Teruya Kantoku; * 24. Juli 1945 auf Saipan, Völkerbundsmandat; † 15. April 2022 Nishihara…
Kantoku Teruya (jap. 照屋 寛徳 Teruya Kantoku; * 24. Juli 1945 auf Saipan, Völkerbundsmandat; † 15. April 2022 Nishihara, Präfektur Okinawa, Japan) war ein japanischer Politiker, Vorstandsmitglied der Sozialdemokratischen Partei (SDP) und Abgeordneter aus Okinawa in beiden Kammern des Nationalparlaments.
Bunji Kimura (jap. 木村 文治, Kimura Bunji; * 27. Juli 1944 in der Präfektur Kyoto) ist ein ehemaliger japanischer…
Bunji Kimura (jap. 木村 文治, Kimura Bunji; * 27. Juli 1944 in der Präfektur Kyoto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kosaku Takahashi (japanisch 高橋 耕作; * 25. Juli 1945 in Akita) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Hiroko Nakamura, eigentlich Hiroko Fukuda, (* 25. Juli 1944 in Yamanashi; † 26. Juli 2016 in Tokio) war eine japanische…
Hiroko Nakamura, eigentlich Hiroko Fukuda, (* 25. Juli 1944 in Yamanashi; † 26. Juli 2016 in Tokio) war eine japanische klassische Pianistin.
Masatoshi Shima (jap. 嶋 正利, Shima Masatoshi; * 22. August 1943 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer…
Masatoshi Shima (jap. 嶋 正利, Shima Masatoshi; * 22. August 1943 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer Computer-Ingenieur. Er war wesentlich an der Entwicklung des Intel 4004 beteiligt, des ersten kommerziellen Mikroprozessors.
Tsuko Nakamura (japanisch 中村 士 Nakamura Tsuko; * 1943) ist ein japanischer Astronom und Asteroidenentdecker. Er…
Tsuko Nakamura (japanisch 中村 士 Nakamura Tsuko; * 1943) ist ein japanischer Astronom und Asteroidenentdecker. Er studierte Himmelsmechanik an der astronomischen Fakultät der Universität Tokio. Er arbeitet am Kiso-Observatorium, wo er am 5. Dezember 1988 insgesamt drei Asteroiden entdeckte. Der Asteroid (6599) Tsuko wurde nach ihm benannt.
Yoshiaki Demachi (jap. 出町 嘉明 Demachi Yoshiaki; * 18. August 1943; † 19. Januar 1978) war ein japanischer…
Yoshiaki Demachi (jap. 出町 嘉明 Demachi Yoshiaki; * 18. August 1943; † 19. Januar 1978) war ein japanischer Eisschnellläufer. Demachi nahm von 1961 bis 1968 meist an nationalen Rennen teil und wurde dabei im Jahr 1964 japanischer Juniorenmeister im Kleinen Vierkampf. International startete er nur in der Saison 1967/68. Dabei belegte bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 22. Platz über 10.000 m sowie den 21. Rang über 5000 m und holte bei der Winter-Universiade 1968 in Innsbruck die Bronzemedaille über 5000 m. Zudem kam er dort auf den fünften Platz über 3000 m. Seine beste Platzierung bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er im Jahr 1967 mit dem vierten Platz.
Yukio Kasaya (japanisch 笠谷幸生 Kasaya Yukio; * 17. August 1943 in Yoichi, Hokkaidō; † 23. April 2024 in Sapporo) war ein…
Yukio Kasaya (japanisch 笠谷幸生 Kasaya Yukio; * 17. August 1943 in Yoichi, Hokkaidō; † 23. April 2024 in Sapporo) war ein japanischer Skispringer. Er war 1972 der erste japanische Goldmedaillengewinner bei Olympischen Winterspielen.
Ritsuo Hosokawa (jap. 細川 律夫, Hosokawa Ritsuo; * 8. August 1943 in Gohoku (heute: Ino), Präfektur Kōchi) ist ein…
Ritsuo Hosokawa (jap. 細川 律夫, Hosokawa Ritsuo; * 8. August 1943 in Gohoku (heute: Ino), Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Partei, ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für den 3. Wahlkreis Saitama und war von September 2010 bis September 2011 Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Hosokawa schloss 1966 sein Rechtsstudium an der Meiji-Universität ab, später folgte die Anwaltsprüfung. 1974 wurde er bei der Anwaltskammer Saitama registriert. 1981 eröffnete er eine Anwaltskanzlei in Koshigaya im Osten Saitamas, für die er auch nach seinem Eintritt in die Politik aktiv war. Bei der Shūgiin-Wahl 1983 bewarb er sich im dreimandatigen Wahlkreis Saitama 4, zu dem auch Koshigaya gehörte, für die Sozialistische Partei Japans (SPJ) erstmals um ein Mandat, landete aber hinter einem Kōmeitō- und drei LDP-Kandidaten nur auf Platz fünf. Im zweiten Anlauf bei den Wahlen 1986, bei denen der Wahlkreis ein Mandat mehr erhielt, verfehlte er den vierten Platz um rund 2.000 Stimmen. Erst im dritten Versuch 1990 wurde er Abgeordneter, wobei er mit über 200.000 Stimmen Top tōsen, also die Wahl mit den meisten Stimmen unter den Wahlkreiskandidaten erreichte. Er wurde danach sechsmal in Folge wiedergewählt, nach der Wahlrechtsreform von 1994 im neuen Einzelwahlkreis Saitama 3 bzw. im Verhältniswahlblock Nord-Kantō. 1996 beteiligte sich Hosokawa an der Gründung der Demokratischen Partei, im Dezember desselben Jahres übernahm er den Vorsitz des Präfekturverbandes Saitama. Später war er unter anderem als Verantwortlicher für Nord-Kantō Mitglied des Vorstandes und gehörte mehreren Schattenkabinetten von Yukio Hatoyama und Ichirō Ozawa an, zuletzt 2009 als „der nächste Justizminister“. Im Shūgiin führte er von 1999 bis 2000 den Vorsitz im Umweltausschuss, 2005 war er Minderheitsführer im Haushaltsausschuss. Intensiv beschäftigte er sich mit der Situation ausländischer Arbeiter in Japan und arbeitete während des „verdrehten Parlaments“ 2009 mit Regierungsvertreter Yasuhisa Shiozaki (LDP) an einem Gesetzentwurf zur verschärften Bekämpfung illegaler Einwanderung. Er ist außerdem ein Befürworter des Kommunal- und Präfekturwahlrechts für Ausländer. Nach dem demokratischen Wahlsieg bei der Shūgiin-Wahl 2009, bei der Hosokawa selbst seinen Wahlkreis mit einem deutlichen Ergebnis von Hiroshi Imai (LDP) zurückgewann, wurde er in der Regierung von Yukio Hatoyama als Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) ins Sozialministerium berufen. Im September übernahm er im umgebildeten Kabinett von Naoto Kan den Ministerposten von Akira Nagatsuma, den er bis zum 2. September 2011 innehielt. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 wurde Hosokawa nach 22 Jahren als Abgeordneter abgewählt: Den 3. Wahlkreis Saitama verlor er an Hitoshi Kikawada (LDP) und erzielte mit seiner – gemessen am verheerenden Abschneiden von Kandidaten der Demokratischen Partei insgesamt – relativ knappen Wahlkreisniederlage den fünften Rang auf der Liste der Demokraten in Nord-Kantō. Da die Partei dort mit 15,1 % der Verhältniswahlstimmen nur drei der 20 Verhältniswahlmandate gewann (2009 waren es 42,1 % und zehn Sitze), genügte das nicht zu einer Wiederwahl über den Block. 2014 kandidierte er noch einmal erfolglos und erklärte anschließend seinen Rückzug aus der aktiven Politik.
Masato Sagawa (jap. 佐川 眞人, Sagawa Masato; * 3. August 1943 in Tokushima) ist ein japanischer Festkörperphysiker. Er ist…
Masato Sagawa (jap. 佐川 眞人, Sagawa Masato; * 3. August 1943 in Tokushima) ist ein japanischer Festkörperphysiker. Er ist bekannt für die Entwicklung des Neodym-Eisen-Bor-Dauermagnets. Sagawa studierte an der Universität Kobe mit dem Bachelor-Abschluss 1966 und dem Master-Abschluss 1968 und wurde 1972 an der Universität Tōhoku promoviert. Danach war er bis 1982 bei den Fujitsu-Laboratorien und danach bei Sumitomo Special Metals, nachdem er bei Fujitsu keine Unterstützung für die Entwicklung seines Magneten gefunden hatte. Er demonstrierte seinen Magneten 1983 und gründete 1988 die Firma Intermetallics. 1986 erhielt Sagawa den James C. McGroddy Prize for New Materials. 1990 erhielt er den Asahi-Preis und 2012 den Japan-Preis. Für 2024 wurde ihm der IUPAP Magnetism Award and Néel Medal zugesprochen. Ebenfalls 2024 wurde er mit dem Europäischen Erfinderpreis in der Kategorie "Außereuropäische Erfindung" ausgezeichnet.
Terunobu Miyazaki (jap. 宮崎 照宣, Miyazaki Terunobu; * 15. Juni 1943 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer…
Terunobu Miyazaki (jap. 宮崎 照宣, Miyazaki Terunobu; * 15. Juni 1943 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Physiker, der sich mit Festkörperphysik beschäftigt. Miyazaki studierte Angewandte Physik an der Universität Tōhoku, wo er 1969 seinen Master-Abschluss erhielt und 1972 promoviert wurde. 1973 bis 1975 war er als Humboldt-Stipendiat an der Universität Regensburg. 1991 bis zu seiner Emeritierung 2007 war er Professor an der Universität Tōhoku. Seit 2007 ist er Professor am WPI Advanced Institute for Materials Research der Universität Tōhoku. Miyazaki entdeckte 1991, dass der (1975 entdeckte aber später fast in Vergessenheit geratene) TMR-Effekt (Magnetischer Tunnelwiderstand, Tunneling Magneto-Resistance) auch bei Zimmertemperatur realisierbar ist, und 1994 fand seine Gruppe einen Riesen-TMR-Effekt. Er befasst sich mit magnetischen Materialien, insbesondere neuen Materialien für die Spintronik. 2009 erhielt er mit Jagadeesh Moodera, Paul Tedrow und Robert Meservey (alle drei vom MIT) den Oliver E. Buckley Condensed Matter Prize für ihre Pionierarbeiten in der Spintronik. 2003 erhielt er den Preis der Magnetic Society of Japan (MSJ), 2006 den Preis für Wissenschaft und Technologie des japanischen Ministers für Erziehung, Kultur, Sport und Technologie, 2008 den Asahi-Preis, 2005 den Yamazaki-Teiichi-Preis und 2003 den Yazaki-Kunst- und Wissenschafts-Preis. 2018 wurde ihm der NIMS Award des National Institute for Materials Science verliehen. Zusammen mit Jin Hanmin veröffentlichte er 2012 das Lehrbuch The Physics of Ferromagnetism.
Masakazu Tamura (jap. 田村 正和, Masakazu Tamura; * 1. August 1943 in Kyōto; † 3. April 2021 in Tokio) war ein japanischer…
Masakazu Tamura (jap. 田村 正和, Masakazu Tamura; * 1. August 1943 in Kyōto; † 3. April 2021 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler. Seit Beginn der 1960er Jahre war er in mehr als 60 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.
Sō Aono (japanisch 青野 聰, Aono Sō; * 27. Juli 1943 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller.
Paul Kenjirō Kōriyama (jap. パウロ 郡山 健次郎, Pauro Kōriyama Kenjirō; * 20. August 1942 in Tatsugō, Amami-Ōshima, Präfektur…
Paul Kenjirō Kōriyama (jap. パウロ 郡山 健次郎, Pauro Kōriyama Kenjirō; * 20. August 1942 in Tatsugō, Amami-Ōshima, Präfektur Kagoshima, Japan) ist ein japanischer Geistlicher und emeritierter römisch-katholischer Bischof von Kagoshima.
Kōji Funamoto (jap. 船本 幸路, Funamoto Kōji; * 12. August 1942 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…
Kōji Funamoto (jap. 船本 幸路, Funamoto Kōji; * 12. August 1942 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballtorwart.
Toshio Sugiura (japanisch 杉浦 敏朗, Sugiura Toshio; * 9. August 1942 in Gamagōri, Präfektur Aichi; † 1. Januar 2018 in…
Toshio Sugiura (japanisch 杉浦 敏朗, Sugiura Toshio; * 9. August 1942 in Gamagōri, Präfektur Aichi; † 1. Januar 2018 in Tokio), bekannt unter seinem Ringnamen Katsuhikari Toshio (和晃 敏郎), war ein japanischer Sumōringer. Er machte sein professionelles Debüt im November 1958 und erreichte im September 1969 die Spitzenklasse. Sein höchster Rang war maegashira 1. Er zog sich von der aktiven Konkurrenz im März 1973 zurück und blieb im japanischen Sumōverband als Ältester unter dem Namen Wakafuji. Er erreichte das obligatorische Rentenalter von 65 Jahren und verließ den Sumōverband im August 2007. Toshio starb am 1. Januar 2018 im Alter von 75 Jahren an Gallengangskarzinom.
Kōjin Karatani (japanisch 柄谷 行人, Karatani Kōjin, eigentlich Karatani Yohio (柄谷 善男); * 16. August 1941 in Amagasaki) ist…
Kōjin Karatani (japanisch 柄谷 行人, Karatani Kōjin, eigentlich Karatani Yohio (柄谷 善男); * 16. August 1941 in Amagasaki) ist ein japanischer Philosoph und Literaturwissenschaftler. Karatani studierte an der Universität Tokio Ökonomie und englische Literatur. Er unterrichtete dann an der Hōsei-Universität in Tokio und arbeitete als Literaturkritiker. Für einen Essay über Natsume Sōseki mit dem Titel „Ishiki to shizen: Sōseki shiron“ (<意識>と<自然>―漱石試論), etwa „"Bewußtsein" und "Natur" – Essays zu Sōseki“ erhielt er 1969 den Gunzō-Nachwuchspreis. 1975 erhielt er eine Gastprofessur an der Yale University, wo er u. a. mit Paul de Man und Fredric Jameson zusammentraf. Seit 1990 hatte er eine Professur an der Columbia University inne. 1994 ging er zurück nach Japan und wurde a. o. Professor an der Kinki-Universität, 2002 dann Professor und Gastprofessor an der UCLA. 1980 veröffentlichte er in englischer Sprache Origins of Modern Japanese Literature (deutschsprachiger Titel: Ursprünge der modernen japanischen Literatur). Mit Schriften wie Architecture as Metaphor: language, number, money und Transcritique: on Kant and Marx wandte er sich dann mehr literaturtheoretischen Fragen zu. Mit Akira Asada gab er bis 2002 das Vierteljahres-Magazin Critical Space heraus. Seit der Jahrtausendwende engagiert sich Karatani vermehrt für die Abkehr von Kapitalismus und Nationalstaat und vertritt dezentrale und auf lokalen Tauschkreisen basierende Wirtschaftskonzepte. Seine Konzepte wurden unter anderen durch Slavoj Žižek aufgegriffen. 2022 erhielt er den mit 1 Million US-Dollar dotierten Berggruen-Preis für Kultur und Philosophie und den Asahi-Preis.
Gisaburō Sugii (jap. 杉井ギサブロー, Sugii Gisaburō; * 20. August 1940) ist ein japanischer Animator, Regisseur und…
Gisaburō Sugii (jap. 杉井ギサブロー, Sugii Gisaburō; * 20. August 1940) ist ein japanischer Animator, Regisseur und Drehbuchautor, der vor allem als Regisseur von Animes bekannt wurde. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Tom, Crosby und die Mäusebrigade (1974), Night on the Galactic Railroad (1985) und Street Fighter II Victory (1995).
Makoto Koga (jap. 古賀 誠, Koga Makoto; * 5. August 1940 in Setaka (heute: Miyama), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger…
Makoto Koga (jap. 古賀 誠, Koga Makoto; * 5. August 1940 in Setaka (heute: Miyama), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Von 2006 bis 2012 führte er in der LDP die Koga-Faktion (offiziell: Kōchikai). Ab 1980 gehörte Koga für den fünfmandatigen 3. Wahlkreis der Präfektur Fukuoka, ab 1996 für den Einmandatswahlkreis 7 dem Unterhaus an und war durchgehenden Mitglied des Kōchikai, das sich im November 2000 in die späteren Tanigaki- und Koga-Faktionen spaltete und 2008 wieder vereinigte. Von 1996 bis 1997 war Koga Verkehrsminister, in der LDP von 1998 bis 2000 Vorsitzender des Ausschusses für Parlamentsangelegenheiten, von 2000 bis 2001 Generalsekretär und von 2007 bis 2009 Vorsitzender des Wahlkampfausschusses. Bei der Unterhauswahl 2012 kandidierte er nicht mehr für ein weiteres Mandat. Seinen Wahlkreis übernahm für die LDP sein bisheriger Abgeordnetensekretär Satoshi Fujimaru.
Hirokazu Nakaima (jap. 仲井眞 弘多, Nakaima Hirokazu; * 19. August 1939 in Osaka; gemeldet in Naha, Präfektur Okinawa) ist…
Hirokazu Nakaima (jap. 仲井眞 弘多, Nakaima Hirokazu; * 19. August 1939 in Osaka; gemeldet in Naha, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker und war von 2006 bis 2014 parteiloser Gouverneur von Okinawa.
Takeo Hiranuma (jap. 平沼 赳夫, Hiranuma Takeo; * 3. August 1939 im Bezirk Shibuya, Tokio, Präfektur Tokio) ist ein…
Takeo Hiranuma (jap. 平沼 赳夫, Hiranuma Takeo; * 3. August 1939 im Bezirk Shibuya, Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1980 bis 2017 war er für zwölf Wahlperioden Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Okayama 3 (vor 1996 Okayama 1). Als langjähriges Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP) war er Minister in mehreren Kabinetten und saß verschiedenen Shūgiin-Ausschüssen vor, bevor er die Partei 2005 verließ, aber 2015 wieder in die LDP zurückkehrte. Hiranuma wurde nach Abschluss seines Studiums an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität 1962 Angestellter des Textilunternehmens Nittō Bōseki, wo er bis 1973 blieb. Seine ersten Kandidaturen für das Shūgiin im damaligen Fünfmandatswahlkreis Okayama 1 scheiterten: 1976 als Parteiloser und 1979 für die LDP. Von 1978 bis 1980 war er Sekretär von Landwirtschaftsminister Ichirō Nakagawa. Im nächsten Versuch bei der Shūgiin-Wahl 1980 erzielte er den höchsten Stimmenanteil im Wahlkreis und wurde dort bis zur Wahlrechtsreform viermal in Folge wiedergewählt, seither sechsmal im Einzelwahlkreis Okayama 3 bestätigt. In der LDP schloss er sich der Nakagawa-Faktion von Ichirō Nakagawa an, die später von Shintarō Ishihara übernommen wurde und schließlich 1984 der Fukuda-Faktion beitrat. In den 1990er Jahren folgte er Shizuka Kamei ins Shisuikai. 1987 wurde Hiranuma parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Finanzministerium, in den 1990er Jahren übernahm er den Vorsitz in verschiedenen Shūgiin-Ausschüssen (Finanzen 1991, Landwirtschaft 1993, Geschäftsordnungsausschuss 1996–1997). Im Kabinett Murayama war er von 1995 bis 1996 als Verkehrsminister erstmals Minister. Im Jahr 2000 übernahm er im Kabinett Mori II das MITI und blieb auch im Nachfolgeministerium METI und unter Moris Nachfolger Jun’ichirō Koizumi bis 2003 Minister. 2005 stimmte Hiranuma gegen Koizumis Postprivatisierungsgesetz und musste bei den Neuwahlen 2005 als Parteiloser antreten; die LDP stellte Toshiko Abe als „Attentäter“-Kandidatin auf, aber Hiranuma verteidigte sein Wahlkreismandat klar. Anders als die meisten Postprivatisierungs„rebellen“ kehrte er später nicht in die LDP zurück und schloss sich auch nicht den neuen Parteien der „Rebellen“ NVP oder NPJ an. Für die Shūgiin-Wahl 2009 stellte er stattdessen eine eigene Gruppe von Kandidaten als Hiranuma-Gruppe zusammen. Nach der Wahl gründete er mit zwei weiteren Abgeordneten eine gemeinsame Fraktion. 2010 verließ Hiranuma die Hiranuma-Gruppe und gründete gemeinsam mit weiteren ehemaligen LDP-Politikern Tachiagare Nippon („Steh auf, Japan!“), die er danach als Vorsitzender führte. Anfang 2012 kündigte Hiranuma gemeinsam mit Shizuka Kamei (NVP) und Shintarō Ishihara (parteilos) die Gründung einer neuen Partei an, der sich nach Hoffnung der Initiatoren auch zahlreiche konservative Abgeordnete der beiden großen Parteien anschließen sollten. Im November 2012 begründete er zusammen mit Ishihara die Taiyō no Tō („Partei der Sonne“), die wenige Tage später in der Nippon Ishin no Kai von Tōru Hashimoto, dem ehemaligen Gouverneur von Ōsaka, aufging. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verteidigte Hiranuma seinen Wahlkreis gegen die Liberaldemokratin Toshiko Abe und gewann damit eines von nur zwei Wahlkreismandaten der Ishin no Kai außerhalb der Präfektur Ōsaka. 2014 begründete er mit Ishihara die Jisedai no Tō („Partei der nächsten Generation“), in der er Parteivorsitzender war. Hiranuma war Vorsitzender der Parlamentariergruppe im Nationalparlament der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi (Nippon kaigi Kokkai giin kondankai), der auch Premier Abe, eine Reihe weiterer Minister und zahlreiche Abgeordnete vor allem, aber nicht nur, der LDP angehören. Zur Wahl 2017 zog sich Hiranuma aus dem Abgeordnetenhaus zurück. Sein Sohn Shōjirō bewarb sich als einer von zwei konservativen Kandidaten ohne LDP-Nominierung für die Nachfolge im Sitz Okayama 3, unterlag aber knapp um weniger als 4000 Stimmen Toshiko Abe, für die die LDP eine Wahlempfehlung abgegeben hatte und die nach erfolgreicher Wahl rückwirkend nachnominiert wurde. Im zweiten Anlauf siegte Shōjirō als unabhängiger Herausforderer bei der Wahl 2021 gegen Abe und trat anschließend der LDP-Fraktion bei.
Kaoru Yosano (jap. 与謝野 馨, Yosano Kaoru; * 22. August 1938 in Chiyoda; † 21. Mai 2017 in der Präfektur Tokio) war ein…
Kaoru Yosano (jap. 与謝野 馨, Yosano Kaoru; * 22. August 1938 in Chiyoda; † 21. Mai 2017 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker. Bis 2012 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, dem er mit Unterbrechungen seit 1976 angehört hatte. Seit den 1990er Jahren war er Minister in mehreren Kabinett zuletzt 2011 im Kabinett Kan. Er war bis 2010 Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), innerhalb derer er keiner Faktion angehörte, danach bis 2011 Mitglied von Tachiagare Nippon, 2011 vorübergehend parteiloses Mitglied der Fraktion der Demokratischen Partei.
Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein…
Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, der für seine Nikkatsu-Roman porno-Filme bekannt war, darunter drei von der Kritik anerkannte Filme, die als Shōwa-Trilogie bekannt sind: Die Geschichte der Abe Sada (実録阿部定, Jitsuroku Abe Sada) (1975), Watcher in the Attic (江戸川乱歩猟奇館 屋根裏の散歩者, Edogawa Rampo ryōkikan: yaneura no sanposha) (1976) und Beauty's Exotic Dance: Torture! (発禁本「美人乱舞」より責める!, Hakkimbon "Bijin ranbu" yori: Semeru!) (1977), alle drei mit der Nikkatsu Roman porno Königin Junko Miyashita in der Hauptrolle. Der erste Film dieser Trilogie erzählte die Geschichte von Sada Abe ein Jahr vor Nagisa Ōshimas internationalem Film Im Reich der Sinne (愛のコリーダ, Ai no korīda) (1976), der die gleiche Geschichte erzählte. Obwohl seine Karriere zu seiner Zeit im Schatten von Regisseuren wie Tatsumi Kumashiro und Chūsei Sone stand, wird Tanaka heute von vielen Kritikern als der beste von Nikkatsus Roman porno-Regisseuren betrachtet.
Shigeko Kubota (jap. 久保田 成子, Kubota Shigeko; * 2. August 1937 in der Präfektur Niigata, Japan; † 23. Juli 2015 in…
Shigeko Kubota (jap. 久保田 成子, Kubota Shigeko; * 2. August 1937 in der Präfektur Niigata, Japan; † 23. Juli 2015 in Manhattan, New York) war eine japanisch-amerikanische Videokünstlerin.
Shin’ya Izumi (jap. 泉 信也, Izumi Shin’ya; * 1. August 1937 in Yoshii (heute: Ukiha), Präfektur Fukuoka) ist ein…
Shin’ya Izumi (jap. 泉 信也, Izumi Shin’ya; * 1. August 1937 in Yoshii (heute: Ukiha), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Minister. Er war bis 2010 Abgeordneter des Sangiin, des japanischen Oberhauses, und gehörte innerparteilich der Nikai-Gruppe an. Izumi studierte bis 1962 Bauingenieurwesen an der Kyūshū-Universität, anschließend war er Beamter im Verkehrsministerium. Bei der Sangiin-Wahl 1992 wurde Izumi erstmals für die LDP ins Parlament gewählt. 1993 wechselte er zur Erneuerungspartei, anschließend in die Neue Fortschrittspartei. Nach deren Auflösung gehörte er ab 1998 der Liberalen Partei, ab 2000 der Konservativen Partei an, bevor er schließlich 2003 mit den verbleibenden Abgeordneten seiner Partei in die LDP zurückkehrte. Izumi war mehrfach Staatssekretär, bevor ihn Premierminister Shinzō Abe im August 2007 bei seiner Kabinettsumbildung zum Vorsitzenden der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz und Lebensmittelsicherheit berief. Yasuo Fukuda übernahm ihn einen Monat später in sein Kabinett, ersetzte ihn aber bei der Kabinettsumbildung im August 2008 durch Motoo Hayashi. Bei der Sangiin-Wahl 2010 trat Izumi nicht mehr an.
Ryūtarō Hashimoto (jap. 橋本 龍太郎, Hashimoto Ryūtarō; * 29. Juli 1937 in Shibuya, Tokio; † 1. Juli 2006 in Tokio) war ein…
Ryūtarō Hashimoto (jap. 橋本 龍太郎, Hashimoto Ryūtarō; * 29. Juli 1937 in Shibuya, Tokio; † 1. Juli 2006 in Tokio) war ein japanischer Politiker und der 53. Premierminister seines Landes. Hashimotos Vater war der ehemalige Bildungsminister und LDP-Abgeordnete Hashimoto Ryōgo. Nach dem Studium an der Keiō-Universität arbeitete Hashimoto zunächst für eine Textilfirma. 1963 wurde er erstmals für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im zweiten Wahlkreis von Okayama, dem Wahlkreis seines gerade verstorbenen Vaters, ins japanische Unterhaus gewählt. Er diente in zwei Amtszeiten (11. Januar bis 7. November 1996 und 7. November 1996 bis 30. Juli 1998) als Premierminister. Dabei führte er Finanzreformen durch, um den Staatshaushalt zu konsolidieren, schwächte damit jedoch den ohnehin zurückgehenden Konsum der Japaner zusätzlich. Insbesondere die Erhöhung der Mehrwertsteuer im April 1997 bescherte der LDP einen Stimmenrückgang bei der folgenden Oberhauswahl 1998. Hashimoto nahm das Ergebnis zum Anlass, als Regierungschef zurückzutreten. Er leitete danach die damals größte Faktion innerhalb der regierenden Liberaldemokratischen Partei, das Heisei Kenkyūkai. 2001 unterlag er dem späteren Premierminister Jun’ichirō Koizumi in den Wahlen um den Vorsitz der LDP. Im Juli 2005 trat er nach einem Spendenskandal auch als Fraktionsvorsitzender zurück. Im September 2005 zog er sich dann aus gesundheitlichen Gründen fast ganz aus der Politik zurück. Hashimoto leitete von 2004 bis zu seinem Tod ein Beratungsgremium für den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu Wasser- und Abwasserfragen (United Nations Secretary General’s Advisory Board on Water and Sanitation, UNSGAB). Hashimotos Sohn Gaku Hashimoto ist ebenfalls LDP-Politiker der Tsushima-Faktion und Unterhausabgeordneter. Hashimoto betrieb den Kampfsport Kendo und erreichte den 6. Dan. 1998 stiftete er aus Anerkennung der Arbeit nordamerikanischer Kampfsportler zwei Trophäen für das alljährlich an der Harvard University stattfindende Shoryuhai.
Hideki Shirakawa (japanisch 白川英樹 Shirakawa Hideki, * 20. August 1936 in Tokio, Japan; † 24. August 2026 in Yokohama)…
Hideki Shirakawa (japanisch 白川英樹 Shirakawa Hideki, * 20. August 1936 in Tokio, Japan; † 24. August 2026 in Yokohama) war ein japanischer Chemiker. Zusammen mit Alan J. Heeger und Alan MacDiarmid erhielt er im Jahr 2000 den Chemie-Nobelpreis für die Entdeckung und Entwicklung leitfähiger Polymere. Im selben Jahr wurde er mit dem japanischen Kulturorden ausgezeichnet. Ausgangspunkt für seine bahnbrechenden Arbeiten war seine (angeblich zufällige) Entdeckung, dass sich die elektrische Leitfähigkeit von Polyacetylen durch Dotierung um mehrere Größenordnungen erhöhen lässt. Leitfähige Polymere werden beispielsweise als antistatische Verpackungen für empfindliche elektronische Bauteile verwendet. Die aktuelle Forschung zielt insbesondere auf die Entwicklung von Halbleitern auf Polymerbasis für die Herstellung günstiger elektronischer Komponenten („Organische Elektronik“) wie Transistoren, Leuchtdioden, Organischen Solarzellen (OPV) und biegsamen Leiterbahnen. Hideki Shirakawa arbeitete bis zum Frühjahr 2000 an der Universität Tsukuba. 2001 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Yang Seok-il (kor. 양석일, Hanja 梁 石日, rev. Yang Seok-il, MR Yang Sŏgil, jap. 梁川 正雄, Yanagawa Masao; * 13. August 1936 in…
Yang Seok-il (kor. 양석일, Hanja 梁 石日, rev. Yang Seok-il, MR Yang Sŏgil, jap. 梁川 正雄, Yanagawa Masao; * 13. August 1936 in Osaka; † 29. Juni 2024) war ein japanischer Schriftsteller koreanischer Herkunft. Yang gehört zu den koreanischen Einwanderern der zweiten Generation (Zainichi) in Japan. Er wuchs in Ikaino auf, der größten koreanischen Gemeinde in Ōsaka. In seiner Jugend beteiligte er sich an einer Bewegung zur Gleichberechtigung koreanischer Einwanderer in Japan. Er gründete mit Shijon Kim und anderen ein literarisches Magazin. Nach dessen Scheitern arbeitete er zehn Jahre lang als Taxifahrer, bevor er als Schriftsteller mit der Erzählungssammlung Taxi kyōsōkyoku (タクシー狂躁曲) debütierte. Die Erzählungen, in deren Mittelpunkt ein aus Korea eingewanderter Taxifahrer steht, wurden 1993 von Yōichi Sai unter dem Titel Tsuki wa dotchi ni dete iru (月はどっちに出ている, „Wo der Mond steht“) verfilmt. Ebenfalls autobiographische Hintergründe hat der 1998 erschienene Roman Chi to hone (血と骨, Blood & Bones), der als Hauptwerk Yangs gilt. Er wurde 2004 von Yōichi Sai mit Takeshi Kitano in der Hauptrolle verfilmt. Kinderprostitution und illegalen Organhandel in Südostasien thematisierte Yang in dem Roman Yami no kodomotachi (闇の子供たち). Dieser wurde 2008 unter der Regie von Junji Sakamoto verfilmt.
Taijirō Amazawa (jap. 天沢 退二郎, Amazawa Taijirō, * 21. Juli 1936 in Tokio; † 25. Januar 2023 in Chiba) war ein…
Taijirō Amazawa (jap. 天沢 退二郎, Amazawa Taijirō, * 21. Juli 1936 in Tokio; † 25. Januar 2023 in Chiba) war ein japanischer Dichter, Übersetzer und Literaturwissenschaftler.
Miki Gorman (Geburtsname jap. 諏訪 美智子, Suwa Michiko; * 14. August 1935 in Qingdao, China; † 19. September 2015 in…
Miki Gorman (Geburtsname jap. 諏訪 美智子, Suwa Michiko; * 14. August 1935 in Qingdao, China; † 19. September 2015 in Bellingham, Washington) war eine US-amerikanische Marathonläuferin japanischer Herkunft.
Kazuko Yoshiyuki (japanisch 吉行和子 Yoshiyuki Kazuko; * 9. August 1935 in Tokio, Japanisches Kaiserreich; † 2. September…
Kazuko Yoshiyuki (japanisch 吉行和子 Yoshiyuki Kazuko; * 9. August 1935 in Tokio, Japanisches Kaiserreich; † 2. September 2025 in Tokio) war eine japanische Filmschauspielerin und Synchronsprecherin.
Toranosuke Katayama (jap. 片山 虎之助, Katayama Toranosuke; * 2. August 1935 in Kasaoka, Präfektur Okayama; † 18. Dezember…
Toranosuke Katayama (jap. 片山 虎之助, Katayama Toranosuke; * 2. August 1935 in Kasaoka, Präfektur Okayama; † 18. Dezember 2025) war ein japanischer Politiker der Nippon Ishin no Kai, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des Parlaments, und ehemaliger Minister.
Miyako Maki (jap. 牧 美也子, Maki Miyako; * 29. Juli 1935 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist eine japanische Mangaka. Ihr Debüt…
Miyako Maki (jap. 牧 美也子, Maki Miyako; * 29. Juli 1935 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist eine japanische Mangaka. Ihr Debüt machte sie 1957 mit Hahakoi no Waltz. Sie war eine der ersten weiblichen Mangaka, die sich durchsetzen konnten. 1960 hatte sie einen Hit mit Maki no Kuchibue, 1963 folgte Ribon no Waltz. Bereits 1968 wendete sie sich den, damals frisch entstandenen Josei-Manga zu. Sie gehörte zu den Stammzeichnern der Magazine Papillon und Funny. Später veröffentlichte sie auch in Seinen-Magazinen. Ihren größten Hit hatte sie in den 1980ern mit Akujo Bible, dass auch erfolgreich als Drama im japanischen Fernsehen lief. Sie ist auch als Designerin der Puppe Licca-chan, dem japanischen Barbie-Pendant, bekannt. Maki war mit Matsumoto Leiji verheiratet. Zusammen mit ihm hat sie in den 1960er Jahren ebenfalls einige Manga gezeichnet.
Taeko Tomioka (japanisch 富岡 多恵子, Tomioka Taeko; * 28. Juli 1935 in Osaka, Präfektur Osaka; † 6. April 2023 in Itō…
Taeko Tomioka (japanisch 富岡 多恵子, Tomioka Taeko; * 28. Juli 1935 in Osaka, Präfektur Osaka; † 6. April 2023 in Itō, Präfektur Shizuoka) war eine japanische Dichterin, Schriftstellerin, Kritikerin und Drehbuchautorin.
Hatsue Nagakubo (gebürtig Takamizawa, jap. 長久保 初枝 Nagakubo Hatsue; * 27. Juli 1935 in Nagano) ist eine ehemalige…
Hatsue Nagakubo (gebürtig Takamizawa, jap. 長久保 初枝 Nagakubo Hatsue; * 27. Juli 1935 in Nagano) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Nagakubo wurde fünfmal japanische Meisterin im Mehrkampf (1955–1957, 1959, 1963) und nahm von 1958 bis 1964 an internationalen Wettbewerben teil. Dabei kam sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1958 in Kristinehamn auf den achten Platz im Mini-Mehrkampf. In den folgenden Jahren belegte sie bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley den 19. Platz über 1500 m, jeweils den fünften Rang über 500 m und 1000 m sowie den vierten Platz über 3000 m, bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1961 in Tønsberg den 12. Platz und bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1963 in Karuizawa den neunten Platz im Mini-Mehrkampf. In der Saison 1963/64 lief sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1964 in Kristinehamn auf den 25. Platz im Mini-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck auf den 12. Platz über 500 m, auf den zehnten Rang über 1500 m sowie auf den sechsten Platz über 3000 m. Ihr Ehemann Fumio Nagakubo war ebenfalls als Eisschnellläufer aktiv.