Hiroshi Saeki (jap. 佐伯 博司, Saeki Hiroshi; * 26. Mai 1936 in der Präfektur Hiroshima; † 2010) war ein japanischer…Hiroshi Saeki (jap. 佐伯 博司, Saeki Hiroshi; * 26. Mai 1936 in der Präfektur Hiroshima; † 2010) war ein japanischer Fußballspieler.
Azuma Koshiishi (jap. 輿石 東, Koshiishi Azuma; * 14. Mai 1936 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi, Japan) ist ein ehemaliger…Azuma Koshiishi (jap. 輿石 東, Koshiishi Azuma; * 14. Mai 1936 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Sozialistische Partei Japans→Sozialdemokratische Partei→Demokratische Partei, Yokomichi-Gruppe→Demokratische Fortschrittspartei) und war Abgeordneter in beiden Kammern des nationalen Parlaments, von 2013 bis 2016 Oberhausvizepräsident. Koshiishi, Absolvent der staatlichen Tsuru Tanki Daigaku („Kurzuniversität Tsuru“), arbeitete zunächst als Grundschullehrer. In den 1980er Jahren stieg er in der Lehrergewerkschaft Yamanashi auf. Ab 1986 war er Vorsitzender des Gewerkschaftsverbandes Rengō Yamanashi. Seit der Wahl von 1990 gehörte Koshiishi als Kandidat der Sozialistischen Partei Japans für Yamanashi dem Shūgiin, dem Unterhaus an. 1996 wurde er im neu geschaffenen 1. Wahlkreis Yamanashi als Kandidat der neuen Demokratischen Partei abgewählt. 1998 wurde er als Unabhängiger für Yamanashi (ein Sitz pro Wahl) ins Sangiin gewählt und 2004 nun wieder für die Demokratische Partei im Amt bestätigt. Im Sangiin war er von 2003 bis 2004 Vorsitzender des Verkehrsausschusses. 2010 wurde er mit knappem Vorsprung auf die Liberaldemokratin Noriko Miyagawa wiedergewählt. Ab 2004 war Koshiishi Generalsekretär (kanjichō), von 2006 bis 2013 dann Vorsitzender der Sangiin-Fraktion der Demokratischen Partei. Im Parteivorstand war er von 2007 bis 2009 stellvertretender Parteivorsitzender (daihyō daikō), von 2011 bis 2012 Generalsekretär unter Yoshihiko Noda. Nach der Sangiin-Wahl 2013, bei der die Demokraten den Status als stärkste Partei nach sechs Jahren an die Liberaldemokraten verloren, wurde Koshiishi zum Vizepräsidenten gewählt. Zur Wahl 2016 trat er nicht mehr an.
Kazuo Koike (jap. 小池 一夫, Koike Kazuo; * 8. Mai 1936 in Daisen, Präfektur Akita, Japan; † 17. April 2019) war ein…Kazuo Koike (jap. 小池 一夫, Koike Kazuo; * 8. Mai 1936 in Daisen, Präfektur Akita, Japan; † 17. April 2019) war ein japanischer Comic- und Drehbuchautor. Koike hatte seinen großen Durchbruch mit dem Aufkommen des Gekiga-Stils, der in realistischen Zeichnungen nicht auf die Darstellung von Sex und Gewalt verzichtete. Sein erster Erfolg war 1969 die von Takao Saito gezeichnete Serie Golgo 13; zeitnah entstand Muyonosuke. Anfang der 1970er-Jahre machte er sich selbstständig und schrieb zusammen mit dem Zeichner Gōseki Kojima den Manga Kozure Okami, der als sein bekanntestes Werk gilt. Auf Deutsch wurde dieser Manga unter dem Titel Lone Wolf & Cub bei Planet Manga veröffentlicht. Er handelt von einem Rōnin, der mit seinem kleinen Sohn als Auftragsmörder durch das Japan der Edo-Zeit zieht. Weitere große Erfolge gelangen ihm unter anderem mit Nijitte Monogatari und Crying Freeman. Letzteres wurde von Ryōichi Ikegami gezeichnet und erfolgreich unter dem Titel Crying Freeman – Der Sohn des Drachen verfilmt. Ebenfalls verfilmt wurde Lady Snowblood. All seine Manga-Geschichten wurden von bekannten Mangaka in gezeichneter Comicform umgesetzt. 2004 erhielt Kazuo Koike gemeinsam mit Goseki Kojima den angesehenen Hall of Fame Eisner Award der Jury.
Hiroshi Wakasugi (japanisch 若杉 弘, Wakasugi Hiroshi; * 31. Mai 1935 in New York; † 21. Juli 2009 in Tokio) war ein…Hiroshi Wakasugi (japanisch 若杉 弘, Wakasugi Hiroshi; * 31. Mai 1935 in New York; † 21. Juli 2009 in Tokio) war ein japanischer Dirigent. Wakasugi führte viele der wichtigsten europäischen Opern zum ersten Mal in Japan auf und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.
Hisako Matsubara (jap. 松原 久子 Matsubara Hisako; * 21. Mai 1935 in Kyōto) ist eine japanische Schriftstellerin, die…Hisako Matsubara (jap. 松原 久子 Matsubara Hisako; * 21. Mai 1935 in Kyōto) ist eine japanische Schriftstellerin, die vorwiegend in deutscher Sprache schreibt.
Akihiro Miwa (jap. 美輪 明宏, Miwa Akihiro, amtlich: Akihiro Maruyama (丸山 明宏, Maruyama Akihiro); * 15. Mai 1935 in…Akihiro Miwa (jap. 美輪 明宏, Miwa Akihiro, amtlich: Akihiro Maruyama (丸山 明宏, Maruyama Akihiro); * 15. Mai 1935 in Nagasaki, Präfektur Nagasaki; † 20. Juni 2026) war ein japanischer Sänger, Komponist, Schauspieler, Theaterregisseur und Schriftsteller. In der Öffentlichkeit trat er als Dragqueen auf.
Ikujirō Nonaka (jap. 野中郁次郎, Nonaka Ikujirō; * 10. Mai 1935; † 25. Januar 2025) war ein japanischer Ökonom…Ikujirō Nonaka (jap. 野中郁次郎, Nonaka Ikujirō; * 10. Mai 1935; † 25. Januar 2025) war ein japanischer Ökonom, Organisationstheoretiker und emeritierter Professor an der Hitotsubashi-Universität (jap. 一橋大学) in Japan sowie Xerox Distinguished Faculty Scholar am IMIO der University of California, Berkeley. Er lehrte weiter an der Claremont Graduate University und gilt als bedeutender Mitbegründer des Wissensmanagements.
Yoshiaki Tsutsumi (japanisch 堤 義明, Tsutsumi Yoshiaki; * 29. Mai 1934) ist ein japanischer Unternehmer. Er war lange…Yoshiaki Tsutsumi (japanisch 堤 義明, Tsutsumi Yoshiaki; * 29. Mai 1934) ist ein japanischer Unternehmer. Er war lange Zeit Haupteigentümer und Vorsitzender der Seibu Group, zu denen neben Hotels (Prince Hotels), Freizeitparks und dem Baseballteam Seibu Lions auch die gleichnamige Eisenbahngesellschaft gehört, die mehrere Linien im Nordwesten Tokios betreibt.
Wakako Hironaka (jap. 広中 和歌子, Hironaka Wakako; * 11. Mai 1934 in Tokio) ist eine ehemalige japanische…Wakako Hironaka (jap. 広中 和歌子, Hironaka Wakako; * 11. Mai 1934 in Tokio) ist eine ehemalige japanische Oberhausabgeordnete der Demokratischen Partei (DPJ) und war von 1993 bis 1994 japanische Ministerin als Leiterin der Umweltbehörde. Innerhalb der Partei gehörte sie zur Hata-Gruppe. Hironaka studierte Englische Literatur an der Frauenuniversität Ochanomizu. Anschließend erwarb sie einen Master in Anthropologie an der Brandeis University in Massachusetts. Bei der Wahl von 1986 wurde sie erstmals über die Verhältniswahl für die Kōmeitō ins Oberhaus gewählt und 1992 bestätigt. 1993 wurde sie im Kabinett Hosokawa zur Leiterin der Umweltbehörde berufen. Nach der Auflösung der Kōmeitō beteiligte sich Hironaka 1994 an der Gründung der Shinshintō, nach deren Auflösung dann an der Bildung der Stimme des Volkes (国民の声, Kokumin no Koe). Bei der Oberhauswahl 1998 wurde sie als Unabhängige für Chiba gewählt. Später schloss sie sich der DPJ an und war von Oktober bis Dezember 2002 sowie von 2005 bis 2006 stellvertretende Parteivorsitzende. Bei der Sangiin-Wahl 2010 kandidierte Hironaka auf der DPJ-Verhältniswahlliste, erhielt aber nur 28.629 Präferenzstimmen landesweit und verfehlte eine Wiederwahl. Hironaka hat eine Reihe von Büchern veröffentlicht und übersetzt. Sie ist mit dem Mathematiker Heisuke Hironaka verheiratet und hat zwei Kinder.
Yoshiaki Kawashima (jap. 川島 義明, Kawashima Yoshiaki; * 10. Mai 1934) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1955…Yoshiaki Kawashima (jap. 川島 義明, Kawashima Yoshiaki; * 10. Mai 1934) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1955 wurde er Dritter und 1956 Zweiter beim Yomiuri Zenkoku Marathon in 2:31:29 h bzw. 2:32:35 h. Beim Mainichi Marathon 1956 siegte er in 2:27:45 h und wurde daraufhin für die Olympischen Spiele in Melbourne nominiert, bei denen er in 2:29:19 h Fünfter wurde. 1957 wurde er beim Asahi International Marathon Dritter mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:23:09 h. 1961 gewann er den Hokkai Times Marathon.
Yōsuke Etō (jap. 江遠 要甫, Etō Yōsuke; * 10. Mai 1934 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer…Yōsuke Etō (jap. 江遠 要甫, Etō Yōsuke; * 10. Mai 1934 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer und Nordischer Kombinierer. Er nahm an zwei Olympischen Winterspielen teil und gewann auf nationaler Ebene mehrere Meistertitel.
Fujiko Nakaya (japanisch 中谷 芙二子, Nakaya Fujiko; * 15. Mai 1933 in Sapporo, Japanisches Kaiserreich) ist eine japanische…Fujiko Nakaya (japanisch 中谷 芙二子, Nakaya Fujiko; * 15. Mai 1933 in Sapporo, Japanisches Kaiserreich) ist eine japanische Bildhauerin und Installationskünstlerin.
Jūzō Itami (japanisch 伊丹十三, Itami Jūzō; eigentlich Yoshihiro Ikeuchi; * 15. Mai 1933 in Kyoto; † 20. Dezember 1997 in…Jūzō Itami (japanisch 伊丹十三, Itami Jūzō; eigentlich Yoshihiro Ikeuchi; * 15. Mai 1933 in Kyoto; † 20. Dezember 1997 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor.
Senji Kuroi (japanisch 黒井 千次, Kuroi Senji; * 28. Mai 1932 in Tōkyō; eigentl.: Osabe Shunjirō 長部 舜二郎; † 12. Oktober…Senji Kuroi (japanisch 黒井 千次, Kuroi Senji; * 28. Mai 1932 in Tōkyō; eigentl.: Osabe Shunjirō 長部 舜二郎; † 12. Oktober 2026) war ein japanischer Schriftsteller. Kuroi studierte Ökonomie an der Universität Tokio. Er arbeitete zunächst als Salaryman und daneben als Autor. 1968 wurde er für den Akutagawa-Preis nominiert. Im Folgejahr erschien der Roman Jikan (時間, „Zeit“). Mit diesem Roman gewann er einen Förderpreis für junge Künstler und arbeitete in der Folge nur noch als Schriftsteller. Für Gunsei erhielt er 1984 den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis. Mit dem Yomiuri-Literaturpreis wurde er 1994 für Kāten kōru (カーテンコール, „Curtain Call“) ausgezeichnet, mit dem Noma-Literaturpreis 2006 für Ichinichi yume no saku (一日 夢の柵, etwa „Ein Tag – Einzäunung des Traums“). Von 2002 bis 2007 war er geschäftsführender Direktor der japanischen Schriftstellervereinigung und Mitglied der Auswahlkommission für den Akutagawa-Preis.
Makoto Sahara (jap. 佐原 真, Sahara Makoto; * 25. Mai 1932 in Uehon, Osaka, Präfektur Osaka; † 10. Juli 2002) war ein…Makoto Sahara (jap. 佐原 真, Sahara Makoto; * 25. Mai 1932 in Uehon, Osaka, Präfektur Osaka; † 10. Juli 2002) war ein japanischer Archäologe.
Kenji Sahara (jap. 佐原 健二, Sahara Kenji, richtiger Name Masayoshi Katō (加藤 正好, Katō Masayoshi); * 14. Mai 1932 in…Kenji Sahara (jap. 佐原 健二, Sahara Kenji, richtiger Name Masayoshi Katō (加藤 正好, Katō Masayoshi); * 14. Mai 1932 in Kawasaki, Präfektur Kanagawa, Japan) ist ein japanischer Schauspieler. Er wurde durch den Film Die fliegenden Monster von Osaka, auch Rodan, bekannt.
Ay-O (jap. 靉嘔, Ai Ō, wirklicher Name: Takao Iijima (飯島 孝雄, Iijima Takao); * 19. Mai 1931, Tamatsukuri (heute…Ay-O (jap. 靉嘔, Ai Ō, wirklicher Name: Takao Iijima (飯島 孝雄, Iijima Takao); * 19. Mai 1931, Tamatsukuri (heute: Namegata), Präfektur Ibaraki) ist ein japanischer Fluxuskünstler. Ay-O, mit bürgerlichem Namen Takao Iijima, studierte bis 1945 Kunst an der Bildungshochschule Tokio. Seine Karriere begann in der Demokrato Artist Association von El-Q, die bekannt für die Förderung künstlerischer Freiheit und Unabhängigkeit war. Sein künstlerisches Schaffen ist geprägt von der Zusammenarbeit mit Fluxus-Künstlern wie George Maciunas, Emmett Williams, Dick Higgins und Nam June Paik. Ay-Os Siebdrucke and Radierungen in Regenbogenfarben sind international bekannt und haben ihm den Beinamen „Regenbogen-Mann“ eingebracht. Weitere Werkbereiche sind „Finger Boxes“ und Happenings. Sein erstes „rainbow happening“ wurde 1964 in der Carnegie Hall in New York aufgeführt. 1968 bis 1969 war Ay-O Hochschullehrer an der University of Kentucky. Seit 2008 sind einige seiner Werke im museum FLUXUS+ in Potsdam ausgestellt.
Yūzō Toyama (jap. 外山 雄三, Toyama Yūzō; * 10. Mai 1931 in Ushigome-ku, Tokio (heute: Shinjuku, Tokio), Japan; † 11. Juli…Yūzō Toyama (jap. 外山 雄三, Toyama Yūzō; * 10. Mai 1931 in Ushigome-ku, Tokio (heute: Shinjuku, Tokio), Japan; † 11. Juli 2023) war ein japanischer Komponist und Dirigent.
Hiroshi Yoshizawa (jap. 吉沢 広司, Yoshizawa Hiroshi; * 5. Mai 1931; † 7. April 2013) war ein japanischer Skisportler, der…Hiroshi Yoshizawa (jap. 吉沢 広司, Yoshizawa Hiroshi; * 5. Mai 1931; † 7. April 2013) war ein japanischer Skisportler, der im Skispringen sowie in der Nordischen Kombination aktiv war.
Kiichi Sumikawa (japanisch 澄川 喜一; geboren 2. Mai 1931 in Muikaichi, Präfektur Shimane; gestorben 9. April 2023) war ein…Kiichi Sumikawa (japanisch 澄川 喜一; geboren 2. Mai 1931 in Muikaichi, Präfektur Shimane; gestorben 9. April 2023) war ein japanischer Bildhauer.
Kazutoshi Handō (japanisch 半藤 一利 Handō Kazutoshi; geb. 21. Mai 1930 in Tokyo, Tokyo, gest. 12. Januar 2021 in Setagaya…Kazutoshi Handō (japanisch 半藤 一利 Handō Kazutoshi; geb. 21. Mai 1930 in Tokyo, Tokyo, gest. 12. Januar 2021 in Setagaya, Tokyo) war ein japanischer Journalist und Autor non-fiktionaler Literatur, vor allem zum Pazifikkrieg und zur Shōwa-Ära.
Kuniharu Akiyama (jap. 秋山 邦晴, Akiyama Kuniharu; * 22. Mai 1929 in der Präfektur Tokio; † 17. August 1996) war ein…Kuniharu Akiyama (jap. 秋山 邦晴, Akiyama Kuniharu; * 22. Mai 1929 in der Präfektur Tokio; † 17. August 1996) war ein japanischer Musikwissenschaftler, Musik- und Kunstkritiker, Komponist und Klangkünstler.
Takeo Shiina (japanisch 椎名 武雄, Shiina Takeo; geboren 11. Mai 1929 in Seki (Präfektur Gifu); † 19. April 2023) war ein…Takeo Shiina (japanisch 椎名 武雄, Shiina Takeo; geboren 11. Mai 1929 in Seki (Präfektur Gifu); † 19. April 2023) war ein japanischer Unternehmer.
Tsunehisa Kimura (japanisch 木村 恒久 Kimura Tsunehisa; * 30. Mai 1928 in Osaka; † 27. Dezember 2008) war ein japanischer…Tsunehisa Kimura (japanisch 木村 恒久 Kimura Tsunehisa; * 30. Mai 1928 in Osaka; † 27. Dezember 2008) war ein japanischer Grafiker und Fotokünstler, der vor allem durch seine fotorealistischen Collagen bekannt wurde. Seine Arbeiten verbinden urbane Architektur, Naturkatastrophen und futuristische Elemente zu surrealen Bildwelten.
Masaru Satō (jap. 佐藤 勝, Satō Masaru; * 29. Mai 1928 in Rumoi; † 5. Dezember 1999 in Tokio) war ein japanischer…Masaru Satō (jap. 佐藤 勝, Satō Masaru; * 29. Mai 1928 in Rumoi; † 5. Dezember 1999 in Tokio) war ein japanischer Filmkomponist. Satō begann zu Anfang der 1950er Jahre mit dem Schreiben von Filmscores als Assistent von Fumio Hayasaka. Nach dessen Tod 1955 übernahm er dessen Aufträge für Akira Kurosawas Bilanz eines Lebens und Kenji Mizoguchis Die Samurai-Sippe der Taira. Damit konnte er einen Vertrag mit der Gesellschaft Tōhō abschließen, für die Satō über 200 Filme musikalisch kommentierte und bis zu seinem Tode tätig war. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten für einige Godzilla-Filme wie Godzilla kehrt zurück (sein erster eigenverantwortlicher Score), Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer oder Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn. Daneben war er u. a. für die Kompositionen zu Irezumi – Die tätowierte Frau, Yojimbo – Der Leibwächter und Der Schatten des Shogun verantwortlich. Sein Werk verarbeitet westliche Einflüsse und leichte Jazz-Arrangements. Satō war zwölfmal für den Japanese Academy Award nominiert und gewann ihn vier Mal.
Hiroshi Nakajima (jap. 中嶋 宏, Nakajima Hiroshi; * 16. Mai 1928 in Chiba; † 26. Januar 2013 in Poitiers) war ein…Hiroshi Nakajima (jap. 中嶋 宏, Nakajima Hiroshi; * 16. Mai 1928 in Chiba; † 26. Januar 2013 in Poitiers) war ein japanischer Mediziner und von 1988 bis 1998 Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nakajima studierte an der Medizinischen Hochschule Tokio (Tōkyō Ika Daigaku) und der Universität Paris. An letzterer spezialisierte er sich im Anschluss in Neuropharmakologie. 1974 trat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der WHO bei, wo er mit pharmakologischen Fragestellungen betreut war. 1976 wurde er Leiter der Abteilung für Medikamentenpolitik, wo er eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Konzeptes der unverzichtbaren Arzneimittel spielte. Von 1978 bis 1988 war er Direktor des Westpazifik-Regionalbüros. 1988 wurde er zum vierten Generaldirektor der WHO gewählt. Die USA und weitere westliche Staaten unterstützen diese Wahl nicht. Im Vorfeld seiner Kandidatur für eine Wiederwahl wurden Vorwürfe laut, dass Japan Stimmen von Entwicklungsländern im Exekutivrat der WHO mittels Versprechungen von Funktionärsposten oder Finanzierung von Prestigeobjekten gekauft habe. Daraufhin bezichtigte Japan die USA, eine systematische Desinformationskampagne zu führen. Erst nach einer Kampfwahl gegen den Algerier Mohammed Abdelmoumène wurde er im Mai 1993 von der Weltgesundheitsversammlung für eine zweite Amtsperiode gewählt. Für eine dritte Wahl trat er nicht mehr an, so dass seine Amtszeit 1998 endete. Nakajima startete in seiner Amtszeit als WHO-Direktor mehrere Kampagnen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, insbesondere AIDS, Malaria, Tuberkulose und Dengue-Fieber. Großen Wert legte er auf die Prävention von Infektionen durch Impfmaßnahmen. Seine Amtszeit war überschattet von Budgetüberschreitungen und Missmanagement, was zu einem Reputationsschaden der WHO führte.
Mamoru Nishida (jap. 西田 司, Nishida Mamoru; * 13. Mai 1928 in Ōzu, Präfektur Ehime; † 9. Mai 2014 in der Präfektur…Mamoru Nishida (jap. 西田 司, Nishida Mamoru; * 13. Mai 1928 in Ōzu, Präfektur Ehime; † 9. Mai 2014 in der Präfektur Ehime) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der 27 Jahre lang Abgeordneter des Unterhauses (Shūgiin) sowie mehrmals Minister war.
Koreyoshi Kurahara (jap. 蔵原 惟繕, Kurahara Koreyoshi; * 31. Mai 1927 in Kuching, Sarawak, Malaysien; † 28. Dezember 2002…Koreyoshi Kurahara (jap. 蔵原 惟繕, Kurahara Koreyoshi; * 31. Mai 1927 in Kuching, Sarawak, Malaysien; † 28. Dezember 2002 in Yokohama, Japan) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Kurahare studierte an der Fakultät für Künste der Nihon-Universität. Ab 1952 war er Direktionsassistent des Shochiku Kyoto Studio. 1957 debütierte er als Regisseur mit dem Film Ore wa matteru ze (I am waiting). Mit Aru kyōhaku (Intimidation) schuf er 1960 den ersten japanischen Film Noir. Es folgten Filme wie Kyōnetsu no kisetsu (The Warped Ones, 1960), Nikui an-chikushō (I hate but love, 1962), Kuroi taiyō (Black Sun, 1964) und Ai no kawaki (Thirst for Love, 1966). Spätere Erfolge waren Nankyoku monogatari (Antarctica, 1983), Haru no kane (1985) und – in Zusammenarbeit mit Roger Spottiswoode – Hiroshima (1995). Außerdem drehte Kurahara auch zwei Dokumentarfilme (Der Gletscherfuchs, 1978 und Zou monogatari, 1980) und wirkte an mehreren Fernsehserien mit. Zu mehreren seiner Filme (u. a. Antarctica) schrieb er auch das Drehbuch. Sein Onkel war der Literaturkritiker Korehito Kurahara, sein Bruder Koretsugu Kurahara wurde gleich ihm als Regisseur bekannt.
Noboru Iwamura (japanisch 岩村 昇, Iwamura Noboru; geboren am 26. Mai 1927; gestorben am 27. November 2005) war ein…Noboru Iwamura (japanisch 岩村 昇, Iwamura Noboru; geboren am 26. Mai 1927; gestorben am 27. November 2005) war ein japanischer Medizinprofessor, Überlebender des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Träger des Ramon-Magsaysay-Preises für sein Engagement in anderen Ländern Asiens.
Ryōichi Fujisawa (jap. 藤沢 良一, Fujisawa Ryōichi; * 25. Mai 1927 in Otaru, Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger…Ryōichi Fujisawa (jap. 藤沢 良一, Fujisawa Ryōichi; * 25. Mai 1927 in Otaru, Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer nordischer Skisportler. Er nahm an den Olympischen Winterspielen 1952 teil und gewann auf nationaler Ebene mehrere Meistertitel in der Nordischen Kombination.
Kōsei Matsui (jap. 松井 康成, Matsui Kōsei; * 20. Mai 1927 in Motomaki (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 11. April 2003…Kōsei Matsui (jap. 松井 康成, Matsui Kōsei; * 20. Mai 1927 in Motomaki (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 11. April 2003, Kasama, Präfektur Ibaraki) war ein japanischer Töpfer und Kunstkeramiker. Er wurde 1993 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige immaterielle Kulturgut „Neriage“ deklariert. Kōsei Matsui wurde 1927 in Motomaki geboren. Er studierte japanische Literatur an der Meiji-Universität, die er 1952 abschloss. Im gleichen Jahr heiratete er Hideko, die älteste Tochter eines Priesters des 1937 restaurierten Tempels Gessō-ji (月崇寺) in Kasama. 1957 wurde Matsui in diesem Tempel Priester der Jōdo-shū. 1959 baute er den alten Brennofen auf dem Tempelgelände wieder auf und widmete sich alten Keramiken aus China, Korea und Japan. Von 1967 an erlernte er dann das Töpferhandwerk von Kōichi Tamura. 1969 nahm er mit einem großen Keramiktopf in Neriage-Technik an einer Ausstellung der Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk teil und errang einen Förderpreis. Neriage oder auch Nerikomi ist eine Technik aus der chinesischen Tang-Dynastie, bei der verschiedenfarbige Tonsorten ineinander gedreht oder in Formen gepresst werden. Auf diese Weise entstehen marmorierte Keramiken mit vielfältigen bunten Mustern. In den 80er Jahren perfektionierte er unterschiedliche Muster, wie dünne eisenschwarze Linienmuster. Im Laufe der Zeit entwickelte er eine eigene Form der Neriage-Technik, indem er während der Herstellung mit der Töpferscheibe durch Bürsten der Oberfläche Fehlstellen in der Glasur und eine unregelmäßige Oberflächenbeschaffenheit erzeugte. 1988 erhielt er die Ehrenmedaille am violetten Band. Kōsei Matsui wurde 1993 für seine Neriage-Technik zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Er starb 2003 an einer Atmungsinsuffizienz.
Morio Kita (japanisch 北 杜夫, Kita Morio; * 1. Mai 1927 in Aoyama, Akasaka, Tokio (heute: Minato, Tokio); † 24. Oktober…Morio Kita (japanisch 北 杜夫, Kita Morio; * 1. Mai 1927 in Aoyama, Akasaka, Tokio (heute: Minato, Tokio); † 24. Oktober 2011 in Tokio) war der Künstlername von Sōkichi Saitō (斎藤 宗吉, Saitō Sōkichi), einem japanischen Schriftsteller und Psychiater. Er war der zweite Sohn des Arztes und Tanka-Dichters Saitō Mokichi und seiner Frau Teruko.
Kazuhiko Sugawara (japanisch 菅原 和彦, Sugawara Kazuhiko; * 1. Mai 1927 in Tomakomai; † 27. Oktober 1962) war ein…Kazuhiko Sugawara (japanisch 菅原 和彦, Sugawara Kazuhiko; * 1. Mai 1927 in Tomakomai; † 27. Oktober 1962) war ein japanischer Eisschnellläufer. Sugawara nahm von 1943 bis 1952 an nationalen Rennen teil und startete nur in der Saison 1950/51 sowie 1951/52 international. Dabei belegte er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1951 in Davos den 15. Platz und bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1952 in Hamar den zehnten Platz im Großen Vierkampf. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1952 in Oslo lief er auf den 15. Platz über 5000 m und auf den siebten Rang über 10.000 m. Bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften siegte im Jahr 1947 über 5000 m und im Jahr 1948 im Mehrkampf.
Akira Yoshimura (japanisch 吉村昭, Yoshimura Akira; * 1. Mai 1927 in Nippori, Kitatoshima-gun (heute: Higashi-Nippori…Akira Yoshimura (japanisch 吉村昭, Yoshimura Akira; * 1. Mai 1927 in Nippori, Kitatoshima-gun (heute: Higashi-Nippori, Arakawa), Präfektur Tokio; † 31. Juli 2006) war ein japanischer Schriftsteller. Er war verheiratet mit der Schriftstellerin Tsumura Setsuko. Von 1999 bis 2000 war er interimistisch geschäftsführender Direktor der japanischen Schriftstellervereinigung. Außerdem war er P.E.N.-Mitglied. Von seinen über 20 Romanen sind insbesondere Unauslöschlich und Schiffbruch international bekannt und auch ins Deutsche übersetzt. In seinem Roman Hagoku (dt. „Ausbruch“) beschreibt er die wahre Geschichte des Mörders Yoshie Shiratori (1907–1979), dem viermal ein Ausbruch aus dem Gefängnis gelang und der sich in Japan zu einem Antihelden entwickelte. Der Roman gewann 1984 den Yomiuri-Literaturpreis. Yoshimura gilt als herausragender Vertreter der dokumentarischen Literatur (記録文学, kiroku bungaku) und des historischen Romans (歴史小説, rekishi shōsetsu). Anders als sein Schriftstellerkollege Shiba Ryōtarō war Yoshimura hingegen an gesammelten Fakten orientiert und weniger an der fiktionalen Ausgestaltung.
Ōkawa Isao (japanisch 大川 功; geboren 19. Mai 1926 in Osaka; gestorben 18. März 2001) war ein japanischer Unternehmer im…Ōkawa Isao (japanisch 大川 功; geboren 19. Mai 1926 in Osaka; gestorben 18. März 2001) war ein japanischer Unternehmer im Elektronikbereich.
Michio Kushi (jap. 久司 道夫); (* 17. Mai 1926 in Japan; † 28. Dezember 2014 in Boston, Massachusetts) war ein japanischer…Michio Kushi (jap. 久司 道夫); (* 17. Mai 1926 in Japan; † 28. Dezember 2014 in Boston, Massachusetts) war ein japanischer Ernährungswissenschaftler, wichtiger Vertreter der Makrobiotik in den Vereinigten Staaten und Autor zahlreicher Bücher.
Itani Jun’ichirō (jap. 伊谷 純一郎; * 1926; † 19. August 2001) war ein japanischer Anthropologe, Verhaltensforscher und…Itani Jun’ichirō (jap. 伊谷 純一郎; * 1926; † 19. August 2001) war ein japanischer Anthropologe, Verhaltensforscher und gemeinsam mit Imanishi Kinji der Begründer der speziell japanisch geprägten Primatologie. Itani gründete gemeinsam mit Imanishi das international bekannte Primate Research Institute. Itani lehrte als Anthropologe an der Universität Kyoto.
Yasuo Mizui (japanisch 水井 康雄, Mizui Yasuo; * 30. Mai 1925 in der Präfektur Kyōto, Japan; † 3. September 2008 in Apt in…Yasuo Mizui (japanisch 水井 康雄, Mizui Yasuo; * 30. Mai 1925 in der Präfektur Kyōto, Japan; † 3. September 2008 in Apt in Frankreich) war ein japanischer Bildhauer, der in Frankreich lebte und arbeitete.
Kanai Hiroyuki (jap. 金井 宏之; * 16. Mai 1925 in Amagasaki; † 26. Januar 2012) war ein japanischer Geschäftsmann…Kanai Hiroyuki (jap. 金井 宏之; * 16. Mai 1925 in Amagasaki; † 26. Januar 2012) war ein japanischer Geschäftsmann, Schriftsteller und Philatelist.
Kikumura Itaru (japanisch 菊村 到; geboren 15. Mai 1925 in Hiratsuka (Präfektur Kanagawa); gestorben 3. April 1999 in…Kikumura Itaru (japanisch 菊村 到; geboren 15. Mai 1925 in Hiratsuka (Präfektur Kanagawa); gestorben 3. April 1999 in Hadano (Präfektur Kanagawa)) war ein japanischer Schriftsteller.
Kōji Nakanishi (japanisch 中西 香爾, Nakanishi Kōji; * 11. Mai 1925 in Hongkong; † 28. März 2019 in New York City) war ein…Kōji Nakanishi (japanisch 中西 香爾, Nakanishi Kōji; * 11. Mai 1925 in Hongkong; † 28. März 2019 in New York City) war ein japanischer Chemiker. Sein Fachgebiet war die Organische Chemie.
Hashida Sugako (japanisch 橋田 寿賀子; verheiratete Iwasaki Sugako; * 10. Mai 1925 in Keijō, Provinz Chōsen, damaliges…Hashida Sugako (japanisch 橋田 寿賀子; verheiratete Iwasaki Sugako; * 10. Mai 1925 in Keijō, Provinz Chōsen, damaliges Japanisches Kaiserreich, heute Seoul, Südkorea; † 4. April 2021 in Atami) war eine japanische Fernsehautorin und Essayistin.
Arata Yoshiaki (japanisch 荒田 吉明; geboren 22. Mai 1924 in Kyōto; gestorben 5. Juni 2018) war ein japanischer…Arata Yoshiaki (japanisch 荒田 吉明; geboren 22. Mai 1924 in Kyōto; gestorben 5. Juni 2018) war ein japanischer Metallingenieur.