Tetsurō Matsuzawa (jap. 松沢 哲郎, Matsuzawa Tetsurō; * 15. Oktober 1950) ist ein japanischer Primatologe und…Tetsurō Matsuzawa (jap. 松沢 哲郎, Matsuzawa Tetsurō; * 15. Oktober 1950) ist ein japanischer Primatologe und Verhaltensforscher und gegenwärtig Direktor des renommierten Primate Research Institute an der Universität Kyōto.
Yasutsune Uehara (jap. 上原 康恒, Uehara Yasutsune; * 12. Oktober 1949 in Naha, Präfektur Okinawa, Japan) ist ein…Yasutsune Uehara (jap. 上原 康恒, Uehara Yasutsune; * 12. Oktober 1949 in Naha, Präfektur Okinawa, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Superfedergewicht und Linksausleger.
Sumio Endo (jap. 遠藤純男, Endō Sumio; * 3. Oktober 1950 in Kōriyama) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er gewann eine…Sumio Endo (jap. 遠藤純男, Endō Sumio; * 3. Oktober 1950 in Kōriyama) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Bronzemedaille und zwei Weltmeistertitel. Der 1,70 m große Sumio Endō gewann 1974 das Tournoi de Paris. Bei den Asienmeisterschaften im gleichen Jahr gewann er das Schwergewicht und belegte in der offenen Klasse den zweiten Platz hinter Shōzō Fujii. Im Oktober 1975 besiegte er im Schwergewichts-Finale der Judo-Weltmeisterschaften in Wien den sowjetischen Judoka Sergei Nowikow. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trafen Nowikow und Endō in der ersten Runde des Schwergewichts aufeinander, Nowikow gewann durch Schiedsrichterentscheid (yusei-gachi). In der Hoffnungsrunde besiegte Endō den Nordkoreaner Pak Jong-gil, den Jugoslawen Radomir Kovačević und den Briten Keith Remfry und gewann eine Bronzemedaille. Nachdem die Weltmeisterschaften 1977 wegen des Taiwan-Konflikts nicht stattfanden, trat Sumio Endō erst bei den Weltmeisterschaften 1979 in Paris wieder bei internationalen Meisterschaften an. In der offenen Klasse bezwang er im Halbfinale den Franzosen Jean-Luc Rougé und im Finale Witali Kusnezow aus der Sowjetunion.
Yoshinobu Nisaka (jap. 仁坂吉伸, Nisaka Yoshinobu; * 2. Oktober 1950 in Wakayama, Präfektur Wakayama) ist ein japanischer…Yoshinobu Nisaka (jap. 仁坂吉伸, Nisaka Yoshinobu; * 2. Oktober 1950 in Wakayama, Präfektur Wakayama) ist ein japanischer Politiker und seit 2006 Gouverneur der Präfektur Wakayama.
Takeshi Onaga (jap. 翁長 雄志, Onaga Takeshi; * 2. Oktober 1950 in Miwashi (heute: Naha), Präfektur Okinawa; † 8. August…Takeshi Onaga (jap. 翁長 雄志, Onaga Takeshi; * 2. Oktober 1950 in Miwashi (heute: Naha), Präfektur Okinawa; † 8. August 2018 in Urasoe) war ein japanischer Politiker (LDP→parteilos) und von 2014 bis 2018 Gouverneur der Präfektur Okinawa. Zuvor war er von 1992 bis 1996 Abgeordneter im Präfekturparlament von Okinawa und von 2000 bis 2014 Bürgermeister von Naha.
Motoichi Ohtsu (japanisch 大津 元一, Ōtsu Motoichi; * Oktober 1950 in Yokohama) ist ein japanischer Elektronik-Ingenieur…Motoichi Ohtsu (japanisch 大津 元一, Ōtsu Motoichi; * Oktober 1950 in Yokohama) ist ein japanischer Elektronik-Ingenieur, der sich mit Nanophotonik befasst. Ohtsu studierte Elektronik am Tokyo Institute of Technology mit dem Bachelor-Abschluss 1973, dem Master-Abschluss 1975 und der Promotion 1978. 1982 wurde er Associate Professor an seiner Alma Mater und 1991 Professor. 1986/87 war er in den ATT Bell Laboratories in Holmdel. Außerdem ist er seit 1993 einer der Leiter des Projekts Photonenkontrolle der Kanagawa Academy of Science and Technology und seit 1998 des Projekts Lokalisiertes Photon im Rahmen von ERATO (Exploratory Research for Advanced Technology) der Japan Science and Technology Corporation. 2004 wurde er Professor an der Universität Tokio. 2009 erhielt er den Julius-Springer-Preis für angewandte Physik. 2000 war er Präsident der Japan-Sektion von IEEE/LEOS und im selben Jahr wurde er Direktor der Japan Society of Applied Physics. 2004 erhielt er die Kaiserliche Medaille mit Purpurband und 1984 die Isaac Koga Goldmedaille.
Kiyomi Itō (japanisch 伊藤 清美 Itō Kiyomi; * 30. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Itō, der…Kiyomi Itō (japanisch 伊藤 清美 Itō Kiyomi; * 30. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Itō, der an der Nihon-Universität studierte, nahm von 1967 bis 1979 an nationalen Wettbewerben teil und wurde dabei im Jahr 1967 japanischer Juniorenmeister im Kleinen Vierkampf. Zudem errang er bei japanischen Meisterschaften einmal den dritten sowie dreimal den zweiten Platz und siegte in den Jahren 1967 sowie 1972 im Großen Vierkampf. International startete er erstmals bei der Winter-Universiade 1970 in Rovaniemi, wo er den zehnten Platz über 1500 m und jeweils den vierten Rang über 5000 m sowie 10.000 m errang. In der Saison 1971/72 belegte er bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo den 22. Platz über 1500 m, den 13. Rang über 5000 m sowie den zehnten Platz über 10.000 m und bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1972 in Oslo den 20. Platz im Großen Vierkampf. Letztmals international startete er bei der Winter-Universiade 1972 in Lake Placid, wo er jeweils Achter über 1500 m sowie 3000 m und Sechster über 5000 m wurde.
Kazutoki „Doctor“ Umezu (jap. 梅津 和時, Umezu Kazutoki; * 17. Oktober 1949 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein…Kazutoki „Doctor“ Umezu (jap. 梅津 和時, Umezu Kazutoki; * 17. Oktober 1949 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Musiker des Creative Jazz (Klarinetten, Alt- und Sopransaxophon, Perkussion, Komposition).
Royal Kobayashi (jap. ロイヤル小林, Roiyaru Kobayashu; eigentlich Kazuo Kobayashi (小林 和男, Kobayashi Kazuo); * 10. Oktober…Royal Kobayashi (jap. ロイヤル小林, Roiyaru Kobayashu; eigentlich Kazuo Kobayashi (小林 和男, Kobayashi Kazuo); * 10. Oktober 1949 in Kumamoto, Japan; † 17. November 2020 ebenda) war ein japanischer Profiboxer. Er war von Oktober bis November 1976 Weltmeister der WBC im Superbantamgewicht.
Yūji Katsuro (jap. 勝呂 裕司, Katsuro Yūji, * 7. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im…Yūji Katsuro (jap. 勝呂 裕司, Katsuro Yūji, * 7. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im Skispringen und in der Nordischen Kombination aktiv war.
Katsutoshi Kaneda (jap. 金田 勝年, Kaneda Katsutoshi; * 4. Oktober 1949 in Shōwa, Landkreis Süd-Akita, Präfektur Akita) ist…Katsutoshi Kaneda (jap. 金田 勝年, Kaneda Katsutoshi; * 4. Oktober 1949 in Shōwa, Landkreis Süd-Akita, Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 2009 bis 2024 war er Abgeordneter aus Akita im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, von 1995 bis 2007 Abgeordneter für Akita im Sangiin, dem nationalen Oberhaus, von 2013 bis 2014 Justizminister. Er gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin zuletzt bis zur Auflösung der Nikai-Faktion. Kaneda wurde nach seinem Studium an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hitotsubashi-Universität 1973 Beamter im Finanzministerium. Für dieses war er vor allem in der Haushaltsabteilung (shukei-kyoku; bearbeitet zentral die Budgetanfragen aller Ministerien) tätig, 1990/91 war er vorübergehend als Gastforscher an der Princeton-Universität. 1995 beendete er seine Beamtenkarriere und wandte sich der Politik zu. Bei der regulären Wahl 1995 zum Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, kandidierte Kaneda in seiner Heimatpräfektur Akita (ein Mandat pro Wahl) für die LDP und setzte sich mit 38,1 % der Stimmen gegen den sozialistischen Amtsinhaber Akio Hosoya (33,9 %) durch, zwei Kandidaten der Opposition lagen abgeschlagen auf den Plätzen drei und vier. Bei der Wahl 2001 wurde er mit absoluter Mehrheit wiedergewählt. Von 2002 bis 2003 war er Vorsitzender des Sozial- und Arbeitsausschusses im Sangiin. 1999 wurde er für das umgebildete Kabinett Obuchi parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei, 2005 für das umgebildete dritte Kabinett Abe Staatssekretär (fukudaijin) im Außenministerium. Bei der landesweiten LDP-Niederlage in der Sangiin-Wahl 2007 erhielt Kaneda 43,6 % der Stimmen und verlor seinen Sitz an den oppositionsgestützten (DPJ, SDP) Unabhängigen Daigo Matsuura (50,4 %). Ins Shūgiin wechselte Kaneda bei der Wahl 2009, bei der die LDP landesweit erdrutschartige Verluste verzeichnete. In seinem Heimatwahlkreis Akita 2 – ursprünglich ein sicheres „konservatives Königreich“, in dem aber der Amtsinhaber Hōsei Norota 2005 als Gegner der Postprivatisierung aus der LDP ausgetreten war und sich nun aus der Politik zurückzog – unterlag er knapp dem ehemaligen Bürgermeister von Kosaka Hiroshi Kawaguchi, gewann aber mit seiner knappen Wahlkreisniederlage den vierten von vier Verhältniswahlsitzen der LDP im Block Tōhoku. 2012 und 2014 gewann er den Wahlkreissitz mit absoluten Mehrheiten. Nach dem Rückgewinn der LDP-Mehrheit 2012 wurde er Vorsitzender des Shūgiin-Finanzausschusses (zaimu-kin’yū-iinkai), 2013 in der LDP PARC-Vizevorsitzender und Vorsitzender des Präfekurverbandes Akita, 2014 in der Nationalpartei Vizevorsitzender des Exekutivrats. Nachdem bei der Sangiin-Wahl 2016 in Fukushima Justizminister Mitsuhide Iwaki abgewählt worden war, berief Premierminister Shinzō Abe Kaneda im August 2016 bei einer Kabinettsumbildung zum Nachfolger. Er blieb bis 2017 im Amt. Von 2020 bis 2021 war er Vorsitzender des Shūgiin-Haushaltsausschusses. Bei der Shūgiin-Wahl 2017 gewann Kaneda Akita 2 nur noch sehr knapp um rund einen Prozentpunkt gegen Takashi Midorikawa (nun Kibō no Tō). 2021, als die linken Parteien SDP und KPJ erstmals auf Nominierungen im Wahlkreis Akita 2 verzichteten, unterlag er Midorikawa (nun KDP), gewann aber den fünften von sechs LDP-Sitzen im Verhältniswahlblock Tōhoku. Im September 2023 kündigte Kaneda an, aus Altersgründen bei der nächsten allgemeinen Shūgiin-Wahl nicht mehr antreten und sich aus der Politik zurückziehen zu wollen; die Wahl fand letztlich im Oktober 2024 statt.
Chōnosuke Takagi (jap. 高木長之助, Takagi Chōnosuke; * 26. Oktober 1948; † 6. Dezember 2016) war ein japanischer Judoka, der…Chōnosuke Takagi (jap. 高木長之助, Takagi Chōnosuke; * 26. Oktober 1948; † 6. Dezember 2016) war ein japanischer Judoka, der 1973 Weltmeister und 1975 Weltmeisterschaftsdritter im Schwergewicht war. Chōnosuke Takagi siegte 1970 bei den japanischen Meisterschaften im Schwergewicht. 1972 und 1976 war er Zweiter im Schwergewicht. In den Jahren 1973, 1975 und 1978 belegte er den zweiten Platz bei den Meisterschaften in der offenen Klasse. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne traf er zweimal auf Dschibilo Nischaradse aus der Sowjetunion. Im Poolfinale unterlag der Japaner, konnte sich mit einem Sieg in der Hoffnungsrunde gegen den Iren Matthew Folan für das Halbfinale qualifizieren. Im Halbfinale bezwang er den zweiten Vertreter der Sowjetunion Sergei Nowikow. Im Finale gewann Takagi gegen Nischaradse. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1975 in Wien unterlag er im Viertelfinale Sergei Nowikow. Im Kampf um eine Bronzemedaille gewann er gegen den Jugoslawen Radomir Kovačević. Bei der ersten Austragung des Jigoro Kano Cups belegte Chōnosuke Takagi 1978 einen dritten Platz im Schwergewicht.
Kazumi Watanabe (jap. 渡辺 和三, Watanabe Kazumi; * 30. Oktober 1947 in der Präfektur Kanagawa; † 2. August 1996) war ein…Kazumi Watanabe (jap. 渡辺 和三, Watanabe Kazumi; * 30. Oktober 1947 in der Präfektur Kanagawa; † 2. August 1996) war ein japanischer Sportschütze, der vor allem im Trap aktiv war.
Kenji Sugimoto (jap. 杉元 賢治, Sugimoto Kenji; * 1947; † 19. Oktober 2006 in Ōsaka) war ein japanischer…Kenji Sugimoto (jap. 杉元 賢治, Sugimoto Kenji; * 1947; † 19. Oktober 2006 in Ōsaka) war ein japanischer Naturwissenschaftspädagoge und Einstein-Forscher. Sugimoto war Professor an der Kinki-Universität. Von 1985 bis 1987 war er an der Ludwig-Maximilians-Universität München beschäftigt. Sein Fachgebiet war Naturwissenschaftliche Pädagogik; seine bekannteste Publikation ist Albert Einstein: a photographic biography.
Takashi Ōi (jap. 大井 貴司, Ōi Takashi; * 16. Oktober 1947 in der Präfektur Mie), auch Takashi Ohi, ist ein japanischer…Takashi Ōi (jap. 大井 貴司, Ōi Takashi; * 16. Oktober 1947 in der Präfektur Mie), auch Takashi Ohi, ist ein japanischer Jazzmusiker (Vibraphon, auch Marimba, Glockenspiel). Ōi studierte Musik am Kunitachi Musikcollege; nach Abschluss des Studiums tourte er in den Vereinigten Staaten, wo er u. a. auf dem Monterey Jazz Festival auftrat. Ab den 1970er-Jahren arbeitete er in der japanischen Jazzszene u. a. mit Tatsuya Takahashi und dem Tokyo Union Orchestra, mit dem erste Aufnahmen entstanden (Up in the Blues), ferner mit Eri Ohno und Yoshiaki Miyanoue. 1981 spielte er sein Debütalbum Good Vibration (Union Disk) ein, an dem Akira Miyazawa, Hajime Ohno, Shozo Okamoto, Keiji Kishida und als Gastmusiker John Lewis mitwirkten. In den folgenden Jahren spielte er u. a. mit Harumi Kaneko, Hidehiko Matsumoto und Chiaki Ogasawara. Mit Gene Harris und Ray Brown entstand für Denon Records Ende 1988 in Tokyo das Album Mr Blue; 1995 folgte die Produktion Time Stream, die Ohi mit Junior Mance, Bob Cranshaw und Grady Tate aufnahm. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1978 und 1995 an zwölf Aufnahmesessions beteiligt.
Teruhiko Mashiko (japanisch 増子 輝彦 Mashiko Teruhiko; * 8. Oktober 1947 in Kōriyama, Präfektur Fukushima, Japan) ist ein…Teruhiko Mashiko (japanisch 増子 輝彦 Mashiko Teruhiko; * 8. Oktober 1947 in Kōriyama, Präfektur Fukushima, Japan) ist ein japanischer Politiker (LDP→parteilos→LDP→Shintō Mirai→NFP→Kokumin no Koe→Minseitō→DP→DFP→DVP→parteilos, vorübergehend zur LDP-Fraktion). Von 2007 bis 2022 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments, für die Präfektur Fukushima.
Hirofumi Ōtsuka (jap. 大塚 博文 Ōtsuka Hirofumi; * 8. Oktober 1947) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.…Hirofumi Ōtsuka (jap. 大塚 博文 Ōtsuka Hirofumi; * 8. Oktober 1947) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Ōtsuka, der an der Senshū-Universität studierte, nahm von 1966 bis 1972 meist an nationalen Rennen teil und wurde dabei im Jahr 1970 japanischer Meister im Großen Vierkampf. International startete er nur in der Saison 1967/68. Dabei belegte bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 28. Platz über 10.000 m und bei der Winter-Universiade 1968 in Innsbruck den neunten Platz über 1500 m, den siebten Rang über 3000 m sowie den vierten Platz über 5000 m.
Reiko Kuroda (japanisch 黒田 玲子; geb. 7. Oktober 1947) ist eine japanische Chemikerin und Biologin, die durch ihre…Reiko Kuroda (japanisch 黒田 玲子; geb. 7. Oktober 1947) ist eine japanische Chemikerin und Biologin, die durch ihre Forschungen zu molekularer Chiralität, Entwicklungsbiologie und Geschlechtergleichheit in der Wissenschaft bekannt wurde. Sie ist emeritierte Professorin der Universität Tokio und war zuletzt an der Chubu-Universität tätig.
Akihiro Ōhata (jap. 大畠 章宏, Ōhata Akihiro; * 5. Oktober 1947 in Jōhoku (heute: Shirosato), Präfektur Ibaraki) ist ein…Akihiro Ōhata (jap. 大畠 章宏, Ōhata Akihiro; * 5. Oktober 1947 in Jōhoku (heute: Shirosato), Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Fortschrittspartei, war von 1990 bis 2017 Abgeordneter im Shūgiin für den 5. Wahlkreis Ibaraki und von Januar bis September 2011 Infrastrukturminister im Kabinett Kan. Innerparteilich führte er von 2012 bis 2014 seine eigene Faktion, die Ōhata-Gruppe, formal Sokōkai (素交会).
Nobuo Kawakami (jap. 川上 信夫, Kawakami Nobuo; * 4. Oktober 1947 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer…Nobuo Kawakami (jap. 川上 信夫, Kawakami Nobuo; * 4. Oktober 1947 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Hirotaka Takeuchi (jap. 竹内 弘高, Takeuchi Hirotaka, * 16. Oktober 1946) ist Professor an der Hitotsubashi-Universität…Hirotaka Takeuchi (jap. 竹内 弘高, Takeuchi Hirotaka, * 16. Oktober 1946) ist Professor an der Hitotsubashi-Universität (jap. 一橋大学) in Japan. Er gilt zusammen mit Ikujiro Nonaka als ein bedeutender Wissenschaftler des Wissensmanagements. Sein bedeutendstes Buch ist „The Knowledge-Creating Company“ (jap. 「知識創造企業」, 1991). Eines der bedeutendsten von ihm mitentwickelten Modelle ist die sog. Wissensspirale, auch SECI-Modell genannt, die er gemeinsam mit Ikujirō Nonaka entwickelte und die einen wesentlichen Teil zur Entwicklung des Wissensmanagement beitrug. Hirotaka Takeuchi studierte an der International Christian University in Tokyo und der University of California, Berkeley. Von 1976 bis 1983 arbeitete er an der Harvard Business School und anschließend an der Hitotsubashi University in Tokyo, wo er 1987 habilitierte.
Sawao Katō (japanisch 加藤 澤男, Katō Sawao; * 11. Oktober 1946 in Präfektur Niigata oder Suwadaira) ist ein ehemaliger…Sawao Katō (japanisch 加藤 澤男, Katō Sawao; * 11. Oktober 1946 in Präfektur Niigata oder Suwadaira) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner und Hochschullehrer. Katō nahm zwischen 1968 und 1976 an drei Olympischen Spielen teil, bei denen er insgesamt 12 Medaillen gewann, davon 8 goldene. Damit ist er einer der erfolgreichsten Turner bei Olympischen Spielen und der erfolgreichste Olympiateilnehmer Japans. Neben dem Italiener Alberto Braglia (1908 und 1912), dem sowjetischen Turner Wiktor Tschukarin (1952 und 1956) und seinem Landsmann Kōhei Uchimura (2012 und 2016) gehört Katō zu den vier Athleten, die ihren Mehrkampfsieg bei Olympischen Spielen wiederholen konnten. Später arbeitete Katō, bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2010, als Professor für Gesundheit und Sportwissenschaften an der Universität Tsukuba. 2020 wurde Katō als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt, 2021 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (43212) Katosawao.
Naoto Kan (japanisch 菅 直人, Kan Naoto; * 10. Oktober 1946 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer…Naoto Kan (japanisch 菅 直人, Kan Naoto; * 10. Oktober 1946 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt als Mitglied der Konstitutionell-Demokratischen Partei. Durchgehend von 1980 bis 2024 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments. Er war Mitgründer und mehrfach Vorsitzender der Demokratischen Partei (DPJ), vom 8. Juni 2010 bis zum 2. September 2011 gleichzeitig Premierminister von Japan. Innerparteilich führte er eine eigene Faktion, die Kan-Gruppe (offiziell 国のかたち研究会 kuni no katachi kenkyūkai, „Forschungsrat für den Zustand des Landes“).
Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969…Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969 und 1971 Weltmeister in der offenen Klasse war.
Yukiko Kobayashi (jap. 小林 夕岐子, Kobayashi Yukiko; * 6. Oktober 1946 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische…Yukiko Kobayashi (jap. 小林 夕岐子, Kobayashi Yukiko; * 6. Oktober 1946 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische Schauspielerin. Sie spielte in Monsterfilmen wie Frankenstein und die Monster aus dem All (1968) oder Monster des Grauens greifen an (1970) mit.
Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im…Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im Mittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm. Bei der Universiade 1967 in Tokio erreichte er das Finale und unterlag dem Japaner Isamu Sonoda. Zwei Jahre später unterlag der Südkoreaner bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt erneut Isamu Sonoda. Nach einem Sieg in der Hoffnungsrunde über den Niederländer Jan Snijders verlor er gegen den zweiten Japaner Katsuya Hirao und erhielt eine Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München besiegte Oh zunächst den Thailänder Cherdpong Pusoni und danach Peter Jäkl aus der Tschechoslowakei jeweils vorzeitig durch Ippon, wobei er in beiden Fällen durch die gleiche Fußfegertechnik (Harai tsuri komi ashi) gewann. Auch seinen dritten Kampf gegen den Österreicher Lutz Lischka gewann Oh vorzeitig. Das Poolfinale gegen den Japaner Shinobu Sekine wurde durch Schiedsrichterentscheid (yusei-gachi) zugunsten von Oh gewertet. Das Halbfinale gegen den Franzosen Jean-Paul Coche gewann Oh durch eine kleine Wertung. Im Finale traf er wieder auf Shinobu Sekine, diesmal gewann Sekine durch 2:1-Schiedsrichterentscheid und Oh erhielt die Silbermedaille.
Atsuto Suzuki (japanisch: 鈴木 厚人; * 1946 in Japan) ist ein japanischer Physiker. Suzuki studierte an der Universität…Atsuto Suzuki (japanisch: 鈴木 厚人; * 1946 in Japan) ist ein japanischer Physiker. Suzuki studierte an der Universität Niigata und promovierte dann an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tōhoku. Seit 1993 ist er Professor an der Universität Tōhoku. Suzuki forschte am japanischen Super-Kamiokande-Experiment (Neutrinodetektor) und wurde 1998 zum Direktor des Research Center for Neutrino Science ernannt. Ferner organisierte er die KamLAND-Experimente zur Beobachtung von Neutrinos. Von 2006 bis 2015 war er Generaldirektor des Forschungszentrums KEK. Im Jahre 2005 erhielt er die Medaille am Violetten Band, 2006 den Bruno-Pontecorvo-Preis und 2016 den Breakthrough Prize in Fundamental Physics. Seit Dezember 2011 ist er auswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Seiichi Ōta (jap. 太田 誠一, Ōta Seiichi; * 30. Oktober 1945 in Fukuoka; † 4. Dezember 2024 in Tokio) war ein japanischer…Seiichi Ōta (jap. 太田 誠一, Ōta Seiichi; * 30. Oktober 1945 in Fukuoka; † 4. Dezember 2024 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Er war bis 2009 Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und war von August bis September 2008 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei im Kabinett. Innerhalb der LDP gehörte er zur Koga-Faktion.
Kōhei Oguri (japanisch 小栗 康平, Oguri Kōhei; * 29. Oktober 1945 in Maebashi, Präfektur Gunma) ist ein japanischer…Kōhei Oguri (japanisch 小栗 康平, Oguri Kōhei; * 29. Oktober 1945 in Maebashi, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Filmregisseur.
Takeo Kanade (jap. 金出 武雄, Kanade Takeo; * 24. Oktober 1945 in Kasuga, Hikami-gun (heute: Tamba), Präfektur Hyōgo) ist…Takeo Kanade (jap. 金出 武雄, Kanade Takeo; * 24. Oktober 1945 in Kasuga, Hikami-gun (heute: Tamba), Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Informatiker mit dem Schwerpunkt Robotik und Maschinelles Sehen. Er promovierte an der Universität Kyōto. Seit 1980 forscht er an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, an der er seit 1985 Professor ist und von 1992 bis 2001 die Leitung des Robotik-Instituts innehatte. Bekannt geworden ist Kanade unter anderem für die Lucas-Kanade-Methode zur Schätzung des optischen Flusses aus zwei Bildern und die Zitnick-Kanade-Methode zur Berechnung der Deviation. 2004 wurde er zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences ernannt. Im Jahr 2008 erhielt er den Bower Award and Prize for Achievement in Science des Franklin Instituts für seine außergewöhnlichen Leistungen auf dem Gebiet des maschinellen Sehens, die ihre Funktionalität in der realen Welt gezeigt haben. 2010 erhielt er den ACM-AAAI Allen Newell Award. 2016 wurde ihm der Kyoto-Preis zugesprochen, 2023 der BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Award. 2020 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Masayuki Naoshima (jap. 直嶋 正行, Naoshima Masayuki; * 23. Oktober 1945 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Masayuki Naoshima (jap. 直嶋 正行, Naoshima Masayuki; * 23. Oktober 1945 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker der Minshintō, ehemaliger Abgeordneter des Sangiin, des japanischen Oberhauses, und ehemaliger Wirtschaftsminister seines Landes. In der Partei gehört er zur Kawabata-Gruppe. Nach dem Abschluss seines Studiums an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Universität Kōbe 1971 arbeitete Naoshima für Toyota Motor. Ab 1984 übernahm er Führungsfunktionen beim „Alljapanischen Verband der Arbeitergewerkschaften in der Automobilindustrie“ (kurz: Jidōsha-Sōren/JAW), 1991 wurde er stellvertretender Vorsitzender. 1992 wechselte Naoshima in die Politik und wurde als Kandidat der Demokratisch-Sozialistischen Partei (DSP) über die Verhältniswahlliste erstmals ins Sangiin gewählt. 1994 wurde er Mitglied der Neuen Fortschrittspartei, 1998 dann zunächst Mitglied der „Neuen Brüderlichkeitspartei“, bevor diese schließlich Teil der Demokratischen Partei wurde. Für die DPJ wurde Naoshima bei den Wahlen von 1998 und 2004 wiedergewählt. Im Sangiin war Naoshima Mitglied verschiedener Ausschüsse, unter anderem im Finanz-, Verkehrs- und Haushaltsausschuss sowie im Sonderausschuss für die Verfassung. In der Demokratischen Partei gehörte er seit 1999 mehreren Schattenkabinetten als Schatten-Vize-Minister (Staatssekretär) an. 2007 übernahm er den Vorsitz des Politikforschungsrats und wurde außerdem als „der nächste Kabinettssekretär“ vorgestellt. Nach der Regierungsübernahme der Demokraten im September 2009 wurde Naoshima als Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie ins Kabinett Hatoyama berufen. Unter Hatoyamas Nachfolger Naoto Kan wurde er in dessen Kabinett zunächst übernommen, im September 2010 durch Akihiro Ōhata ersetzt. Bei der Sangiin-Wahl 2016 trat Naoshima nach vier Amtszeiten nicht mehr an.
Akihiro Ōta (jap. 太田 昭宏 Ōta Akihiro; * 6. Oktober 1945 in Shinshiro, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Akihiro Ōta (jap. 太田 昭宏 Ōta Akihiro; * 6. Oktober 1945 in Shinshiro, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Kōmeitō, Unterhausabgeordneter für den 12. Wahlkreis Tokio. Er war von 2006 bis 2009 Parteivorsitzender der Kōmeitō und von 2012 bis 2015 Land- und Verkehrsminister. Ōta schloss 1971 sein Studium an der Universität Kyōto ab und wurde anschließend Journalist bei der Kōmei Shimbun, der Parteizeitung der Kōmeitō. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 kandidierte er erstmals, wurde aber erst drei Jahre später im 9. Wahlkreis Tokio gewählt. Nach der Auflösung der Kōmeitō gehörte er zur Shinshintō, 1994 wurde er stellvertretender Generalsekretär. Nach dem Ende der Shinshintō gehörte er zur (Neuen) Kōmeitō, für die er ab 2000 mit Unterstützung der Liberaldemokratischen Partei (LDP) im 12. Wahlkreis Tokio dreimal wiedergewählt wurde. Im September 2006 wurde Ōta ohne Gegenstimmen zum Parteivorsitzenden der Kōmeitō gewählt. Eine seiner zentralen Forderungen an den Koalitionspartner LDP und den neuen Premierminister Shinzō Abe war die nach Unterlassung von zukünftigen Besuchen im Yasukuni-Schrein. Auch die bereits von dessen Vorgänger Koizumi geforderte Änderung der pazifistischen Nachkriegsverfassung lehnte er strikt ab und forderte gleichzeitig eine Beschleunigung des innenpolitischen Reformprogramms. Bereits vor der Sangiin-Wahl 2007, die der Regierungskoalition eine klare Niederlage beibrachte, bekräftige Ōta, die Koalition fortsetzen zu wollen. Eines der Wahlkampfthemen war ein Skandal um verlorengegangene Aufzeichnungen über Rentenansprüche; in diesem Zusammenhang hatte Ōta den ehemaligen Sozialministern Kan (DPJ), Koizumi (LDP) und Sakaguchi (Kōmeitō) eine Mitverantwortung zugewiesen. Bei der Unterhauswahl 2009, bei der die Komeitō herbe Verluste einstecken musste, verlor Ōta nicht nur seinen Wahlkreis an die Demokratin Ai Aoki, sondern auch seinen Sitz im Parlament, da er nicht über einen Listenplatz in einem Verhältnisbezirk abgesichert war. Er trat daraufhin vom Parteivorsitz zurück. Bei der Unterhauswahl 2012 gewann er den 12. Wahlkreis Tokio souverän mit 51,0 % der Stimmen und kehrte ins Unterhaus zurück. In der folgenden, erneuten LDP-Kōmeitō-Koalition war er unter Premier Shinzō Abe bis 2015 Land-, Infrastruktur- und Verkehrsminister. 2014 und 2017 wurde er mit sicheren Mehrheiten wiedergewählt. Bei der Unterhauswahl 2021 trat Ōta nicht mehr an.
Shigenobu Murofushi (japanisch 室伏 重信, Murofushi Shigenobu; * 2. Oktober 1945 in Hebei, China) ist ein ehemaliger…Shigenobu Murofushi (japanisch 室伏 重信, Murofushi Shigenobu; * 2. Oktober 1945 in Hebei, China) ist ein ehemaliger japanischer Hammerwerfer.
Haruhiko Kuroda (jap. 黒田 東彦, Kuroda Haruhiko; * 25. Oktober 1944 in Ōmuta, Präfektur Fukuoka, Japan) war von März 2013…Haruhiko Kuroda (jap. 黒田 東彦, Kuroda Haruhiko; * 25. Oktober 1944 in Ōmuta, Präfektur Fukuoka, Japan) war von März 2013 bis April 2023 Chef der japanischen Zentralbank. Als solcher war er für die geldpolitischen Rahmenbedingungen der wirtschaftspolitischen Reformen während der Regierungszeit von Shinzo Abe verantwortlich. Das international umstrittene Reformprogramm, auch Abenomics genannt, bestand wirtschaftsseitig aus umfangreichen Konjunkturprogrammen und Deregulierungen sowie einer enormen Geldschwemme seitens der Notenbank. Abe und Kuroda versuchten damit, Japans Wirtschaftskrise zu durchbrechen. Der studierte Volkswirt mit Abschlüssen an den Universitäten Tokyo und Oxford war zuvor von Juli 1999 bis Januar 2003 Vize-Finanzminister unter Makiko Tanaka, von März 2003 bis Januar 2005 Wirtschaftsweise des Kabinetts Koizumi sowie von Februar 2005 bis März 2013 8. Präsident der Asiatischen Entwicklungsbank.
Yōko Imoto (jap. いもと ようこ, eigentlich 井本 蓉子, Imoto Yōko; * 20. Oktober 1944 in der Präfektur Hyōgo) ist eine japanische…Yōko Imoto (jap. いもと ようこ, eigentlich 井本 蓉子, Imoto Yōko; * 20. Oktober 1944 in der Präfektur Hyōgo) ist eine japanische Bilderbuchautorin und -illustratorin. Imoto hat über 200 Bücher veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, so unter anderem ins Englische, Deutsche, Französische, Finnische und Koreanische. Zu ihren in Japan bekanntesten Werken zählt eine Reihe, die sich speziell an Babys richtet, die das erste Mal mit Bilderbüchern in Berührung kommen; die 24 Bücher der Reihe haben sich über vier Millionen Mal verkauft. Auch andere Bücher aus ihrer Feder gelten in Japan als Bestseller, so etwa das illustrierte Hiragana-Lernbuch AIUEO no Ehon, von dem 2,4 Millionen Exemplare verkauft wurden. Neben eigenen Geschichten meist rund um Tiere hat sie auch europäische sowie japanische Märchen, etwa von Kenji Miyazawa, als Bilderbücher umgesetzt.
Nobutaka Machimura (jap. 町村 信孝, Machimura Nobutaka; * 17. Oktober 1944 in Ebetsu; † 1. Juni 2015 in Tokio) war ein…Nobutaka Machimura (jap. 町村 信孝, Machimura Nobutaka; * 17. Oktober 1944 in Ebetsu; † 1. Juni 2015 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei und Außenminister seines Landes. Innerhalb der LDP führte er seit 2006 die Machimura-Faktion (2007 bis 2009 gemeinsam mit Hidenao Nakagawa und Shūzen Tanigawa).
Naoki Minezaki (jap. 峰崎 直樹, Minezaki Naoki; * 14. Oktober 1944 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Naoki Minezaki (jap. 峰崎 直樹, Minezaki Naoki; * 14. Oktober 1944 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1992 bis 2010 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für Hokkaidō, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei (DPJ), darin der Yokomichi-Gruppe aus ehemaligen Sozialisten. Von 2009 bis 2010 war er Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Finanzministerium.
Kuniya Daini (jap. 大仁 邦彌, Daini Kuniya; * 12. Oktober 1944 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer…Kuniya Daini (jap. 大仁 邦彌, Daini Kuniya; * 12. Oktober 1944 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und jetziger -funktionär.
Hiroyuki Sakaki (jap. 榊 裕之, Sakaki Hiroyuki; * 6. Oktober 1944 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Physiker und…Hiroyuki Sakaki (jap. 榊 裕之, Sakaki Hiroyuki; * 6. Oktober 1944 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Physiker und Elektrotechniker im Bereich der Festkörperelektronik. Sakaki machte 1968 den Bachelor of Science und 1970 den MS, dem 1973 der Ph.D. in Elektrotechnik folgte. Alle Titel wurden an der Universität Tokio erworben. Von 1973 bis 1987 war er Associate Professor am Institute of Industrial Science der Universität Tokio. Seit 1987 ist Sakaki Professor ebenda. Zwischenzeitlich war er von 1976 bis 1977 als Gastwissenschaftler am IBM Watson Research Center. Von 1988 bis 1998 war er an der gleichen Universität Professor am Research Center for Advanced Science and Technology und zusätzlich von 1988 bis 1993 Direktor des JST ERATO Project für „Quantum Wave“ und von 1993 bis 1998 Co-Direktor des JST ICORP Project für „Quantum Transition“. 2000 wurde er Fellow der American Physical Society.
Kunihiro Iwasaki (japanisch 岩崎 邦宏 Iwasaki Kunihiro; * 5. Oktober 1944 in der Präfektur Ōita) ist ein ehemaliger…Kunihiro Iwasaki (japanisch 岩崎 邦宏 Iwasaki Kunihiro; * 5. Oktober 1944 in der Präfektur Ōita) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer.
Miyauchi Katsusuke (jap. 宮内 勝典; * 1944 in Harbin) ist ein japanischer Schriftsteller, dessen Familie aus Ibusuki…Miyauchi Katsusuke (jap. 宮内 勝典; * 1944 in Harbin) ist ein japanischer Schriftsteller, dessen Familie aus Ibusuki stammt. Er ist Absolvent der Kōnan-Oberschule (der Präfektur Kagoshima).
Tadashi Watanabe (jap. 渡辺 貞, Watanabe Tadashi; * Oktober 1944) ist ein japanischer Computerarchitekt und Leiter des…Tadashi Watanabe (jap. 渡辺 貞, Watanabe Tadashi; * Oktober 1944) ist ein japanischer Computerarchitekt und Leiter des Next Generation Supercomputer Forschungszentrums des RIKEN (2012). Watanabe wurde an der Universität Tōhoku in Informatik promoviert und war von 1968 bis 2005 bei NEC, wo er es bis zum Vizepräsidenten brachte. Er war Hauptarchitekt der NEC SX-2 Supercomputer, der 1985 auf den Markt kam und der erste Supercomputer von NEC war und damals zeitweise schnellster Rechner der Welt (er brach als Erster die 1 Gflop Marke), und des auf der SX Architektur basierenden Earth Simulator, der 2002 bis 2004 schnellster Rechner der Welt war. Der SX wurde von Watanabe von Grund auf neu entworfen, mit skalierbarer RISC-Architektur und mehreren parallelen Vektor-Pipelines. 2006 erhielt er den Seymour Cray Award und er erhielt 1998 den Eckert-Mauchly Award. 2005 wurde er IEEE Fellow. Er war Mitglied im Rat der Research Organization for Information Science and Technology in Japan (RIST) und war stellvertretender Direktor der Japan Society of Computational Engineering and Science (JSCES).
Ryōtarō Tanose (jap. 田野瀬 良太郎 Tanose Ryōtarō; * 31. Oktober 1943 in Gojō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…Ryōtarō Tanose (jap. 田野瀬 良太郎 Tanose Ryōtarō; * 31. Oktober 1943 in Gojō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Bis 2012 vertrat er den 4. Wahlkreis Nara für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Innerparteilich hatte er der Yamasaki-Faktion angehört. Tanose, Absolvent der Technischen Universität Nagoya, begann seine politische Karriere im Alter von 30 Jahren, als er 1973 für die erste von zwei Amtsperioden in den Stadtrat von Gojō gewählt wurde. Danach eröffnete er die Takayoshi-Kindertagesstätte (Takayoshi hoikuen) in Gojō. Als LDP-Kandidat wurde er 1983 ins Präfekturparlament gewählt und 1987 bestätigt. 1986 begründete Tanose die Nishi-Yamato-Gakuen-Oberschule, deren Trägerstiftung heute von seinem Sohn geleitet wird. Der Wechsel in die nationale Politik gelang Tanose im zweiten Anlauf bei der Shūgiin-Wahl 1993: Im SNTV-Fünfmandatswahlkreis Nara erhielt er als einer von zwei LDP-Kandidaten neben Ex-Justizminister Seisuke Okuno knapp den fünfthöchsten Stimmenanteil. Seit der Wahlrechtsreform von 1994 tritt er im Einzelwahlkreis Nara 4 an, den er 1996 knapp verlor (Wiederwahl über die neu eingeführte Verhältniswahl), danach ab 2000 viermal in Folge gewann. Im Shūgiin war Tanose unter anderem Mitglied der Verkehrs- und Kultusausschüsse sowie 2001 des Sonderausschusses zur Verlegung des Parlaments. Im zweiten Kabinett Koizumi war er von 2004 bis 2005 Staatssekretär („Vizeminister“) im Finanzministerium unter Sadakazu Tanigaki. Nach der LDP-Niederlage bei der Shūgiin-Wahl 2009 berief der neue Parteivorsitzende Sadakazu Tanigaki, dessen Wahl Tanose unterstützt hatte, ihn als Vorsitzenden des Exekutivrats (sōmukai) in der engeren Kreis der Parteiführung. 2010 wurde er durch Yuriko Koike abgelöst. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 kandidierte er nicht mehr, seinen Wahlkreis übernahm für die LDP sein Sohn Taidō.
Hiroshi Minatoya (jap. 湊谷弘, Minotoya Hiroshi; * 17. Oktober 1943 in Toyama; † 15. Juni 2016) war ein japanischer…Hiroshi Minatoya (jap. 湊谷弘, Minotoya Hiroshi; * 17. Oktober 1943 in Toyama; † 15. Juni 2016) war ein japanischer Judoka, der 1967 und 1969 Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm war. Hiroshi Minotoya gewann bei den Weltmeisterschaften 1965 in Rio de Janeiro die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Hirofumi Matsuda. Zwei Jahre später traf er im Finale der Weltmeisterschaften 1967 in Salt Lake City auf den Südkoreaner Park Kil-sun und gewann seinen ersten Titel. Bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt bestritt und gewann Minotoya sechs Kämpfe, im Finale besiegte er seinen Landsmann Yoshimitsu Kōno. Seine vierte Weltmeisterschaftsmedaille erhielt Minotoya 1971 in Ludwigshafen. Bis zum Finale gewann er sechs Kämpfe, im Finale unterlag er seinem Landsmann Hisashi Tsuzawa. 1972 unterlag er bei den japanischen Meisterschaften gegen Toyokazu Nomura, der dann auch bei den Olympischen Spielen 1972 startete und gewann.