Akira Gunji (jap. 郡司 彰 Gunji Akira; * 11. Dezember 1949 in Mito, Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker…Akira Gunji (jap. 郡司 彰 Gunji Akira; * 11. Dezember 1949 in Mito, Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (DPJ→DFP→partei- und fraktionslos→parteiloses Mitglied der KDP-Fraktion→KDP). Von 1998 bis 2022 war er Senator für Ibaraki, von 2016 bis 2019 Vizepräsident des Senats. In der umgebildeten Regierung von Premierminister Yoshihiko Noda war er von Juni bis Dezember 2012 Landwirtschaftsminister.
Mitsuhide Iwaki (jap. 岩城 光英, Iwaki Mitsuhide; * 4. Dezember 1949 in Iwaki, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer…Mitsuhide Iwaki (jap. 岩城 光英, Iwaki Mitsuhide; * 4. Dezember 1949 in Iwaki, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker. Er war von 1998 bis 2016 Senator für Fukushima, Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP; Hosoda-Faktion) und von 2015 bis 2016 Justizminister im dritten Kabinett Abe. Iwaki, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Sophia-Universität, wurde nach seinem Abschluss Mitarbeiter des Getränkekonzerns Suntory. Nach dem Tod seines Vaters kehrte er 1974 in die Heimat zurück, arbeitete unter anderem als Wachmann und eröffnete ein Juku. 1979 kandidierte er bei einer Nachwahl erstmals für das Stadtparlament von Iwaki, wurde aber erst im zweiten Anlauf bei der regulären Wahl 1980 gewählt. In seiner zweiten Amtszeit trat er 1986 für eine (erfolgreiche) Kandidatur zum Präfekturparlament von Fukushima zurück. Kurz nach seiner Wiederwahl 1990 starb der Bürgermeister von Iwaki, Takeo Nakata, und Iwaki trat als Abgeordneter zurück, um für die Nachfolge zu kandidieren. Er setzte sich gegen den ehemaligen sozialistischen Unterhausabgeordneten Noboru Kōsaka durch und wurde für die erste von zwei Amtszeiten zum Bürgermeister von Iwaki gewählt. In die nationale Politik wechselte Iwaki zur Senatswahl 1998, bei der er in Fukushima (damals zwei Senatoren pro Teilwahl) als einer von zwei LDP-Kandidaten antrat, den zweithöchsten Stimmenanteil (24,9 %) hinter dem parteilosen (DPJ, SDP, Kōmeitō) Yūhei Satō (32,6 %) erzielte und LDP-Amtsinhaber Shizuo Satō (23,6 %) auf den dritten Platz verdrängte. Er wurde 2004 und 2010 – die LDP nominierte in beiden Wahlen nur noch einen Kandidaten in Fukushima – jeweils mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter einem demokratischen Kandidaten aber sicherem Vorsprung auf Platz drei wiedergewählt. Von 2005 bis 2006 saß er dem Landwirtschaftsausschuss des Senats vor, 2012–2014 dem Geschäftsordnungsausschuss (giin un’ei iinkai). 2002 bis 2003 war Iwaki parlamentarischer Staatssekretär im MLIT für das Kabinett Koizumi, von 2007 bis 2008 stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats für die Kabinette Abe und Fukuda. Im Oktober 2015 berief ihn Shinzō Abe als Justizminister erstmals in ein Kabinett. Bei der Senatswahl im Juli 2016 verlor die Präfektur Fukushima einen Sitz. Iwaki unterlag seinem bisherigen Mitsenator Teruhiko Mashiko um rund drei Prozentpunkte. Er blieb bis zur Kabinettsumbildung im August 2016 Minister.
Toshio Ōshima (jap. 大島 利雄, Ōshima Toshio; * 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Mathematiker, die sich mit…Toshio Ōshima (jap. 大島 利雄, Ōshima Toshio; * 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Mathematiker, die sich mit Differentialgleichungen, harmonischer Analysis auf symmetrischen Räumen, Darstellungstheorie von Liegruppen und Speziellen Funktionen befasst.
Toshinori Kondō (jap. 近藤 等則, Kondō Toshinori; * 15. Dezember 1948 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 17. Oktober…Toshinori Kondō (jap. 近藤 等則, Kondō Toshinori; * 15. Dezember 1948 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 17. Oktober 2020 in Kawasaki (Kanagawa)) war ein Trompeter der Jazzavantgarde und der Fusionsmusik. Kondōs erste Einflüsse im Jazz waren Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Miles Davis. In den 1970er-Jahren kam er von Japan nach New York, wo er mit den Mitgliedern der Downtown-Szene zusammenarbeitete, so mit Bill Laswell und John Zorn. 1978 spielte er mit Derek Bailey. Sein erstes Soloalbum entstand 1979. Im gleichen Jahr trat er mit Eugene Chadbourne auf dem Total Music Meeting auf. 1981 war er erstmals Mitglied in einem Projekt von Peter Brötzmann. 1982 trat er mit Paul Lovens und mit dem Globe Unity Orchestra auf. In den 1980er-Jahren kehrte er nach Japan zurück und gründete die Gruppe IMA, mit der er recht erfolgreich war. Daneben spielte er im Jam Rice Sextet (mit Yōsuke Yamashita, Akira Sakata, Gerald Ohshita, Hideaki Mochizuki und Shōta Koyama), das 1986 das Album Jam Rice Relaxin’ live einspielte. Seit 1992 gehörte er zum Die Like a Dog-Quartett Brötzmanns und später auch zu dessen Chicago-Tentett. Er spielte mit Tristan Honsinger und ließ sich schließlich in Amsterdam nieder, wo er weiterhin lebte. 2002 organisierte er in Hiroshima ein großes Friedensfestival für den Dalai Lama. Bekannt wurde Kondō vor allem für seine Fusion von Free-Jazz-, Noise- und elektronischer Musik. Hier arbeitete er mit Musikern wie DJ Krush und Tom Cora zusammen. Er wurde zu Aufnahmen der United Future Organization, aber auch der Jazzkantine herangezogen. Daneben hat er auch Musik für japanische Kriminalfilme komponiert. 2017 spielte er mit Peter Brötzmann und der amerikanischen Pedal-Steel-Gitarristin Heather Leigh in einem Trio, außerdem mit Brötzmann und Sabu Toyozumi (Complete Link). 2022 legte Kondo mit Massimo Pupillo und Tony Buck das Album Eternal Triangle (i dischi di angelica) vor.
Yōko Morishita (japanisch 森下 洋子 Morishita Yōko, wirklicher Name Yōko Shimizu; * 7. Dezember 1948 in Hiroshima…Yōko Morishita (japanisch 森下 洋子 Morishita Yōko, wirklicher Name Yōko Shimizu; * 7. Dezember 1948 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Ballerina der Matsuyama Ballet Company. Sie gewann mehrere Preise und war als Prima Ballerina eine Kultur-Repräsentantin Japans.
Yoshihide Suga (; jap. 菅 義偉 Suga Yoshihide; * 6. Dezember 1948 in Akinomiya, heute zu Yuzawa, Präfektur Akita) ist ein…Yoshihide Suga (; jap. 菅 義偉 Suga Yoshihide; * 6. Dezember 1948 in Akinomiya, heute zu Yuzawa, Präfektur Akita) ist ein japanischer Politiker. Er war als Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) vom 16. September 2020 bis zum 4. Oktober 2021 der nach US-Zählung 63., in Japan 99. Premierminister von Japan. Suga war von 1996 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 2. Wahlkreis Kanagawa. Innerhalb der LDP war er bis 2009 Mitglied der Koga-Faktion und gehörte danach keiner Faktion mehr an; die 2015 gegründete informellere Suga-Gruppe (Ganesha no kai) seiner Anhänger kündigte im Skandal um schwarze Kassen anderer vollwertiger, als „politische Gruppierungen“ registrierter LDP-Faktionen 2024 die Einstellung ihrer Aktivitäten an, löste sich aber auch nicht auf. Von 2006 bis 2007 war er Innenminister und von August bis September 2007 Vorsitzender der Wahlstrategiekommission der LDP.
Mitsuo Tsukahara (jap. 塚原 光男, Tsukahara Mitsuo; * 22. Dezember 1947 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Mitsuo Tsukahara (jap. 塚原 光男, Tsukahara Mitsuo; * 22. Dezember 1947 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Mit fünf Goldmedaillen, einer Silbermedaille und drei Bronzemedaillen gehört er zu den erfolgreichsten Sportlern bei Olympischen Spielen.
Akamine Seiken (japanisch 赤嶺 政賢; * 18. Dezember 1947 in Naha, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker der…Akamine Seiken (japanisch 赤嶺 政賢; * 18. Dezember 1947 in Naha, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker der Kommunistischen Partei Japans (KPJ), der seit 2000 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses des Parlaments, ist.
Riyoko Ikeda (jap. 池田 理代子, Ikeda Riyoko; * 18. Dezember 1947 in Osaka) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihr Debüt…Riyoko Ikeda (jap. 池田 理代子, Ikeda Riyoko; * 18. Dezember 1947 in Osaka) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihr Debüt als professionelle Manga-Zeichnerin machte sie 1967 mit Bara-Yashiki no Shōjo. Nebenbei studierte sie Philosophie. Ikeda trat als Studentin einem kommunistischen Jugendverband bei und engagierte sich in der Antinuklearbewegung. 1972 begann sie mit der Arbeit an Die Rosen von Versailles, in dem sie die Französische Revolution behandelte. Der Manga wurde 1973 nach über 1.800 Seiten beendet und in Japan zu einem riesigen Erfolg, später auch als Anime und als Musical umgesetzt und international vermarktet. Die zehn Sammelbände der Manga-Serie verkauften sich in Japan etwa fünfzehn Millionen Mal. Anfang der 1980er wechselte sie ins Josei-Genre, konnte allerdings nicht an ihre Erfolge in den 1970ern anschließen. Seit 1998 arbeitet sie bei ihren Manga-Titeln hauptsächlich als Szenaristin, ihre ehemalige Assistentin Erika Miyamoto (宮本 えりか, Miyamoto Erika) fungiert als Zeichnerin. Sie wird neben unter anderem Moto Hagio und Keiko Takemiya zur Gruppe der 24er gezählt.
Wahei Tatematsu (japanisch 立松 和平, Tatematsu Wahei; * 15. Dezember 1947 in Utsunomiya; † 8. Februar 2010 in Tokio) war…Wahei Tatematsu (japanisch 立松 和平, Tatematsu Wahei; * 15. Dezember 1947 in Utsunomiya; † 8. Februar 2010 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller und Essayist. Tatematsu studierte Politik und Ökonomie an der Waseda-Universität. Er arbeitete nach dem Studium u. a. als Hilfspfleger, Bauarbeiter, Lastwagenfahrer auf einem Fischmarkt und als Barkeeper. 1980 gelang ihm der Durchbruch als Schriftsteller mit dem Roman Enrai (遠雷, „Fernes Donnergrollen“), für den er den Noma-Literaturpreis erhielt. 1997 wurde er für Doku fubun Tanaka Shōzō (毒 - 風聞・田中正造) mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet. Später wandte er sich zunehmend buddhistischen Themen zu. Sein zweibändiger Roman Dōgen Zenji (道元禅師) über den Zenmeister Dōgen erhielt mehrere Preise, darunter einen Sonderpreis des Izumi-Kyōka-Literaturpreises 2007.
Yūhei Satō (jap. 佐藤 雄平, Satō Yūhei; * 13. Dezember 1947 in Shimogō, Landkreis Süd-Aizu, Präfektur Fukushima) ist ein…Yūhei Satō (jap. 佐藤 雄平, Satō Yūhei; * 13. Dezember 1947 in Shimogō, Landkreis Süd-Aizu, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin (Oberhaus) und für zwei Amtszeiten von 2006 bis 2014 Gouverneur von Fukushima.
Kōzō Okamoto (japanisch 岡本 公三, Okamoto Kōzō; * 7. Dezember 1947 in Kumamoto; † 23. Juli 2026 in Beirut) war ein…Kōzō Okamoto (japanisch 岡本 公三, Okamoto Kōzō; * 7. Dezember 1947 in Kumamoto; † 23. Juli 2026 in Beirut) war ein japanischer Terrorist.
Yūsuke Ōmi (jap. 近江 友介, Ōmi Yūsuke; * 26. Dezember 1946 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Yūsuke Ōmi (jap. 近江 友介, Ōmi Yūsuke; * 26. Dezember 1946 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer…Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer Herausgeber, Literaturkritiker, Essayist und Tanzexperte. Von 1978 bis 1980 benutzte er das Pseudonym Imai Hiroyasu (今井 裕康).
Ken’ichi Nomoto (japanisch 野本 憲一, Nomoto Ken’ichi; * 1. Dezember 1946) ist ein japanischer Astrophysiker und Astronom.…Ken’ichi Nomoto (japanisch 野本 憲一, Nomoto Ken’ichi; * 1. Dezember 1946) ist ein japanischer Astrophysiker und Astronom. Nomoto wurde 1974 an der Universität Tokio in Astronomie promoviert und war danach Forschungsstipendiat der Japan Society for the Promotion of Science. 1976 wurde er Assistant Professor an der Universität Ibaraki und 1982 Assistant Professor an der Universität Tokio, an der er 1985 Associate Professor und 1993 Professor wurde. Er ist am Kavli-Institut für Mathematik und Physik des Universums (IPMU) in Tokio als Projekt-Professor und leitender Wissenschaftler. Nomoto befasst sich mit Supernova Explosionen und der Anreicherung des Universums mit schweren chemischen Elementen durch diese. 2008 fand er mit Keiichi Maeda und Masaomi Tanaka am Subaru-Teleskop heraus, dass die meisten Kernkollaps-Supernovae nicht kugelsymmetrisch, sondern eher länglicher Gestalt sind. Mit Maeda und anderen konnte er aus der asymmetrischen Struktur von Supernova-Explosionen auch Abweichungen im Erscheinungsbild von Typ Ia Supernovae erklären, die vorher Zweifel an der Verwendung als Standardkerzen für Entfernungsbestimmung genährt hatten. Ebenfalls 2008 konnte er mit Kollegen Lichtechos der Supernova SN 1572 von Tycho Brahe (1572) untersuchen, das heißt Licht der Supernovaexplosion, dass in der Umgebung reflektiert wurde und erst in der Gegenwart die Erde erreichte. Die Beobachtung bestätigte, dass es sich um eine Typ Ia Supernova handelte. 2009 entdeckte er mit Kollegen eine besonders helle Typ Ia Supernova, deren Vorgängerstern aufgrund schneller Rotation eine Masse hatte, die etwas über der Chandrasekhar-Grenze von 1,44 Sonnenmassen lag. Die Entdeckung hat Auswirkungen auf die gängige Verwendung von Supernovae vom Typ Ia als Standardkerzen für die Entfernungsmessung im Universum. 2010 gelang ihm mit Kollegen der Nachweis einer Supernova (SN 2005cz), die mit zehn Sonnenmassen des Vorgängersterns an der Grenze dafür liegt, dass Supernovae überhaupt auftreten. 2012 erklärte er die Tatsache, dass häufig kein Begleitstern in Typ Ia Supernovae gefunden wurde damit, dass der Begleitstern des Doppelsternsystems sich vor der Supernova-Explosion zu einem Helium-reichen weißen Zwerg entwickelte, der schwer zu beobachten ist. Das war vorher ein Problem für SD-Szenarien der Entstehung von Typ 1 Supernovae, in denen ein weißer Zwerg von seinem Begleitstern (etwa einem roten Riesen) Masse abzieht und dann in einer Supernova explodiert. 1989 erhielt er den Nishina Memorial Prize, 1995 die Japan Academy Medal und 2010 die Medaille des Instituts für Astrophysik in Paris. 2015 erhielt er den Marcel Grossmann Award für Pionierarbeiten zur Rolle von Doppelsternsystemen in der Entwicklung massiver Sterne. Er zeigte, dass Doppelsternsysteme verschiedene Wege in der Evolution massiver Sterne eröffnen, mit verschiedenen Arten von Supernovae, Hypernovae, Gammablitzen und Neutronensternen und schwarzen Löchern als Endstationen. Er stellte dazu sowohl theoretische Untersuchungen an als auch solche in der beobachtenden Astronomie. Für 2019 wurde ihm der Hans-A.-Bethe-Preis der American Physical Society zugesprochen, für 2026 der Gruber-Preis für Kosmologie. Ebenfalls 2026 wurde er mit dem Shaw Prize für Astronomie ausgezeichnet.
Birendra Bir Bikram Shah Dev (विरेन्द्र वीर विक्रम शाह देव) (* 28. Dezember 1945 in Kathmandu; † 1. Juni 2001 ebenda)…Birendra Bir Bikram Shah Dev (विरेन्द्र वीर विक्रम शाह देव) (* 28. Dezember 1945 in Kathmandu; † 1. Juni 2001 ebenda) war von 1972 bis zu seinem gewaltsamen Tod 2001 der König von Nepal.
Yoshiaki Takaki (jap. 髙木 義明, Takaki Yoshiaki; * 22. Dezember 1945 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein…Yoshiaki Takaki (jap. 髙木 義明, Takaki Yoshiaki; * 22. Dezember 1945 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker (Demokratisch-Sozialistische Partei→Neue Fortschrittspartei→Shintō Yūai→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei). Von 1990 bis 2017 war er für neun Wahlperioden Mitglied des Abgeordnetenhauses, davor seit 1987 Mitglied des Präfekturparlaments von Nagasaki, davor seit 1975 Mitglied des Stadtparlaments von Nagasaki. Von 2010 bis 2011 war er Minister für Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kabinett Kan (erste und zweite Umbildung). Takaki arbeitete nach seinem Oberschulabschluss 1964 auf der Werft Nagasaki von Mitsubishi Jūkōgyō, wo er sich in der Gewerkschaft engagierte. 1975 wurde er für die erste von drei Amtszeiten in den Stadtrat von Nagasaki gewählt. 1987 kandidierte er erfolgreich für das Präfekturparlament Nagasaki. Vor Ende seiner ersten Amtszeit wechselte er in die nationale Politik und trat bei der Shūgiin-Wahl 1990 für die Demokratisch-Sozialistische Partei im alten fünfmandatigen Wahlkreis Nagasaki 1 an, dem Wahlkreis von Takeo Nishioka und Fumio Kyūma, zu dem auch die Stadt Nagasaki gehörte. Takaki wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil erstmals ins Shūgiin gewählt und seither achtmal im Amt bestätigt – nach der Wahlrechtsreform zunächst 1996 für die Neue Fortschrittspartei (NFP) im Verhältniswahlblock Kyūshū, ab 2000 viermal im neuen Einzelwahlkreis Nagasaki 1 sowie 2012 und 2014, als er den Wahlkreis knapp an den Liberaldemokraten Tsutomu Tomioka verlor, wieder nur im Block. Im Shūgiin war er Vorsitzender des Sonderausschusses für Kohleförderung (1998/99), des Sicherheitsausschusses (1998–2001) und des Agrarausschusses (2004). Nach der Auflösung der NFP 1997 gehörte Takaki zur Shintō Yūai, der „Neuen Partei Brüderlichkeit“, von Kansei Nakano, die im April 1998 Teil der „neuen“ Demokratischen Partei wurde. Dort war er unter anderem Vorsitzender des Präfekturverbandes Nagasaki, ab 2005 unter Seiji Maehara Vizevorsitzender (fuku-daijin), unter Ichirō Ozawa von 2006 bis 2007 Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten und von 2007 bis 2009 erneut Vizevorsitzender. Seit 2012 ist er unter Banri Kaieda wieder Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten. Im September 2010 unterstützte er den unterlegenen Ozawa gegen Naoto Kan bei der Wahl des Parteivorsitzenden und wurde als einer von wenigen Anhängern Ozawas als Minister in Kans umgebildetes Kabinett berufen. Der neue Parteivorsitzende und Premierminister Yoshihiko Noda berücksichtigte ihn nicht für sein neues Kabinett vom 2. September 2011. In der Demokratischen Partei übernahm er 2013 den Vorsitz der Demokratisch-Sozialistischen Gesellschaft (vormals Kawabata-Gruppe). Bei der Abgeordnetenhauswahl 2017 kandidierte Takaki nicht für eine Wiederwahl. Seinen Verzicht hatte er im September 2017 angekündigt, der Präfekturverband Nagasaki der Demokratischen Fortschrittspartei legte Takeo Nishiokas Tochter Hideko als Nachfolgekandidatin im Wahlkreis Nagasaki 1 fest – Nishioka kandidierte (und gewann) letztlich für die Partei der Hoffnung.
Hideko Okiyama (japanisch 沖山 秀子 Okiyama Hideko; * 21. Dezember 1945 in Kagoshima als Hideko Chikano (近野秀子 Chikano…Hideko Okiyama (japanisch 沖山 秀子 Okiyama Hideko; * 21. Dezember 1945 in Kagoshima als Hideko Chikano (近野秀子 Chikano Hideko); † 21. März 2011) war eine japanische Filmschaffende (Schauspielerin, Regie), die auch als Jazzsängerin wirkte.
Hisao Kurosawa (jap. 黒澤久雄, Kurosawa Hisao, * 20. Dezember 1945 in Japan) ist ein japanischer Filmproduzent und der Sohn…Hisao Kurosawa (jap. 黒澤久雄, Kurosawa Hisao, * 20. Dezember 1945 in Japan) ist ein japanischer Filmproduzent und der Sohn des legendären Regisseurs Akira Kurosawa. Als Präsident der Firma Kurosawa Productions produzierte er die Spätwerke seines Vaters (darunter Ran (1985)) und verwaltet seit dessen Tod im Jahre 1998 bis heute den geistigen Nachlass des großen Filmemachers. Unter anderem hat er die Rechte einiger Werke wie Die sieben Samurai erfolgreich an Computerspielfirmen entliehen, die aus diesen in Japan extrem populären Filmen – unter den strengen Augen Kurosawas – eine ganze Reihe von Spielen gestalten. Im Jahr 2006 wollte Kurosawa mit dem Samuraifilm Oni sein Regiedebüt fertigstellen. Wie bereits bei Ame Agaru stammt das Drehbuch aus dem Nachlass seines Vaters Akira Kurosawa. Die Geschichte handelt von einem blonden Samurai, der in den Wirren der Epoche der Streitenden Reiche seine Bestimmung entdecken muss. Im April 2006 gründete er ferner die Akira-Kurosawa-Filmschule in Tokyo, die einen Zweijahreskurs für Schauspiel, Regie und Filmproduktion anbietet.
Takakazu Ishii (jap. 石井 隆一, Ishii Takakazu, eigentlich 石井 一; * 15. Dezember 1945 in Toyama, Präfektur Toyama) ist ein…Takakazu Ishii (jap. 石井 隆一, Ishii Takakazu, eigentlich 石井 一; * 15. Dezember 1945 in Toyama, Präfektur Toyama) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Beamter und seit 2004 Gouverneur von Toyama. Ishii wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im „Ministerium für Selbstverwaltung“, nach der Reform der Zentralregierung 2001 dann im „Ministerium für allgemeine Angelegenheiten“. Dort war er zuletzt unter anderem shingikan (Position unter den Staatssekretären), Leiter der Abteilung für Kommunal- und Präfektursteuern und ab 2002 Leiter der Shōbō-chō, der nationalen Feuer- und Katastrophenschutzbehörde. 2004 zog sich in der Präfektur Toyama Gouverneur Yutaka Nakaoki nach 24 Jahren im Amt zurück. Ishii beendete seine Beamtenlaufbahn und bewarb sich um die Nachfolge. Seine Kandidatur wurde von den großen Parteien, dem Gewerkschaftsbund Rengō Toyama und dem örtlichen Verband der landwirtschaftlichen Kooperativen (JA Group) unterstützt. Gegen nur einen KPJ-gestützten Gegenkandidaten erhielt er bei niedriger Wahlbeteiligung über 250,000 Stimmen und war sicher gewählt, 2008 wurde er noch deutlicher im Amt bestätigt – wieder gegen nur einen kommunistisch-gestützten Herausforderer.
Kenji Ueno (jap. 上野 健爾, Ueno Kenji; * 1945 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Kenji Ueno (jap. 上野 健爾, Ueno Kenji; * 1945 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst. Er war in den 1970er Jahren an der Universität Tokio und von 1987 bis 2009 Professor an der Universität Kyōto und ist Professor an der Universität Yokkaichi und dort Direktor des Seki-Kowa-Instituts für Mathematik. Ueno war unter anderem Gastwissenschaftler an den Universitäten Bonn und Mannheim in den 1970er Jahren. Er ist Verfasser und Herausgeber einer Reihe von Büchern über Algebraische Geometrie.
Sumiko Fuji (japanisch 富司 純子, Fuji Sumiko, geboren 1. Dezember 1945 in Gobō (Präfektur Wakayama)) ist eine japanische…Sumiko Fuji (japanisch 富司 純子, Fuji Sumiko, geboren 1. Dezember 1945 in Gobō (Präfektur Wakayama)) ist eine japanische Filmschauspielerin.
Kyōji Saitō (jap. 齋藤 恭司, Saitō Kyōji; * 25. Dezember 1944) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit komplexer…Kyōji Saitō (jap. 齋藤 恭司, Saitō Kyōji; * 25. Dezember 1944) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit komplexer Algebraischer Geometrie (komplexer analytischer Geometrie) befasst.
Naoko Fukazu (jap. 深津 尚子, Fukazu Naoko; * 23. Dezember 1944 in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige japanische…Naoko Fukazu (jap. 深津 尚子, Fukazu Naoko; * 23. Dezember 1944 in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige japanische Tischtennisspielerin. Sie wurde 1965 Weltmeisterin im Einzel.
Takashi Mimura (* 14. Dezember 1944 in Osaka) ist ein japanischer Elektronikingenieur. Er ist bekannt als Erfinder des…Takashi Mimura (* 14. Dezember 1944 in Osaka) ist ein japanischer Elektronikingenieur. Er ist bekannt als Erfinder des High-electron-mobility transistor (HEMT).
Miwa Fukuhara (jap. 福原 美和, Fukuhara Miwa; * 13. Dezember 1944 in Ōta, Tokio) ist eine ehemalige japanische…Miwa Fukuhara (jap. 福原 美和, Fukuhara Miwa; * 13. Dezember 1944 in Ōta, Tokio) ist eine ehemalige japanische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Fukuhara wurde 1960 und von 1962 bis 1966 japanische Meisterin. Siebenmal nahm sie an Weltmeisterschaften teil. Ihr bestes Ergebnis war der sechste Platz, den sie bei den Weltmeisterschaften 1963, 1964 und 1965 erreichte. Es waren die bis dahin besten Platzierungen einer Japanerin bei Weltmeisterschaften. Zweimal vertrat Fukuhara Japan bei Olympischen Spielen. 1960 wurde sie 21. und 1964 in Innsbruck schaffte sie mit dem Erreichen des fünften Platzes das bis 1992 beste Abschneiden einer Japanerin im Eiskunstlauf bei Olympischen Spielen.
Kenji Maruyama (japanisch 丸山 健二 Maruyama Kenji; geboren 23. Dezember 1943 in der Präfektur Nagano) ist ein japanischer…Kenji Maruyama (japanisch 丸山 健二 Maruyama Kenji; geboren 23. Dezember 1943 in der Präfektur Nagano) ist ein japanischer Schriftsteller.
Kiyoshi Tomizawa (jap. 富沢 清司, Tomizawa Kiyoshi; * 3. Dezember 1943 in Fujieda, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Kiyoshi Tomizawa (jap. 富沢 清司, Tomizawa Kiyoshi; * 3. Dezember 1943 in Fujieda, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tadayoshi Ichida (jap. 市田 忠義 Ichida Tadayoshi; * 28. Dezember 1942 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Tadayoshi Ichida (jap. 市田 忠義 Ichida Tadayoshi; * 28. Dezember 1942 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker. Von 1998 bis 2022 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für den Verhältniswahlwahlkreis, von 2000 bis 2014 Generalsekretär der Kommunistischen Partei Japans (KPJ). Ichida, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ritsumeikan-Universität, ist seit seiner Studentenzeit 1963 KPJ-Mitglied. Seit 1971 war er Vollzeitmitarbeiter der Partei. 1988 übernahm er den Vorsitz der KPJ in der Präfektur Kyōto (bis 1997), 1994 wurde er Mitglied des ständigen Exekutivkomitees (jōnin kambukai) des Zentralkomitees (ZK). Bei der Sangiin-Wahl 1998 wurde Ichida auf dem Listenplatz 2 der KPJ über die landesweite Verhältniswahl ins Sangiin gewählt und nach der Einführung der Vorzugsstimme 2004 und 2010 jeweils mit dem höchsten Stimmenanteil aller KPJ-Kandidaten im Amt bestätigt. In der Partei übernahm er 1999 die Leitung des Wahlkampfbüros (senkyotaisakukyoku), 2000 wurde er Nachfolger von Kazuo Shii als Leiter des Sekretariats (shokikyoku-chō) des ZK. Nach der Wahl 2010 übernahm er vom abgewählten Akira Koike zusätzlich den Vorsitz der KPJ-Fraktion im Sangiin. 2014 löste ihn Yoshiki Yamashita als Generalsekretär ab, er wurde einer der „Vizevorsitzenden“ (fuku-iinchō). 2015 kündigte Ichida an, bei der Sangiin-Wahl 2016 nicht mehr kandidieren zu wollen, entschied sich aber auf Bitten der Partei hin doch für eine weitere Amtszeit und wurde mit dem höchsten Stimmenanteil aller KPJ-Kandidaten in der nationalen Verhältniswahl wiedergewählt. Zur 2022 trat er schließlich nicht mehr an.
Kōya Nishikawa (jap. 西川 公也, Nishikawa Kōya; * 26. Dezember 1942 in der Stadt Ujiie, heute Teil der kreisfreien Stadt…Kōya Nishikawa (jap. 西川 公也, Nishikawa Kōya; * 26. Dezember 1942 in der Stadt Ujiie, heute Teil der kreisfreien Stadt Sakura, Kreis Shioya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Nikai-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Verhältniswahlblock Nord-Kantō und ehemaliger Landwirtschaftsminister. Nishikawa wurde nach seinem Studium an der landwirtschaftlichen Fakultät der Tōkyō Nōkō Daigaku und am dortigen Graduiertenkolleg 1967 Mitarbeiter der Präfekturverwaltung von Tochigi. 1979 wurde er für die erste von fünf Perioden ins Präfekturparlament von Tochigi gewählt. Von 1993 bis 1994 war er Präsident des Präfekturparlaments. 1996 trat er zurück, um in die nationale Politik zu wechseln. Bei der Shūgiin-Wahl 1996, der ersten nach der Einführung der Einmandatswahlkreise und der Verhältniswahlssitze, kandidierte Nishikawa im Wahlkreis Tochigi 2 für die LDP und setzte sich mit absoluter Mehrheit gegen den Ex-Sozialisten Mamoru Kobayashi (nun Demokratische Partei, bis dahin einer der fünf Abgeordneten für den alten Wahlkreis 1) und zwei weitere Kandidaten durch. Den Sitz konnte er 2000 knapp gegen Kobayashi verteidigen. 2001 wurde er für das zweite Kabinett Mori daijin seimukan (der untere der beiden neu eingeführten parlamentarischen Staatssekretärsposten) im ebenfalls 2001 neu eingerichteten Kabinettsamt (naikakufu). Für die nachfolgenden Kabinette von Jun’ichirō Koizumi wurde Nishikawa 2002 parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, 2003 wieder im Kabinettsamt, 2004 dort dann fukudaijin („Vizeminister“, das obere der beiden parlamentarischen Ämter unter dem Minister). Bei Shūgiin-Wahlen hatte Nishikawa inzwischen den Wahlkreis Tochigi 2 Justizministerin Mayumi Moriyama überlassen, die die unter Koizumi eingeführte Altersgrenze für LDP-Verhältniswahlkandidaten überschritt, und kandidierte nur noch im Verhältniswahlblock Nord-Kantō, wo er in einer Gruppe von vor die Doppelkandidaten gesetzten Verhältniswahlkandidaten an der Spitze der LDP-Liste 2003 und 2005 sicher wiedergewählt wurde. Für die Shūgiin-Wahl 2009 wollte Moriyama zunächst in den nordöstlich benachbarten Wahlkreis 3 des aus der LDP ausgetretenen Yoshimi Watanabe wechseln, zog sich aber letztlich aus der Politik zurück. Nishikawa übernahm wieder die LDP-Kandidatur im Wahlkreis 2, wo er jedoch bei der Wahl deutlich (36 % zu 63 %) dem ehemaligen Gouverneur Akio Fukuda unterlag, der für die Demokratische Partei antrat. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 erhielt Nishikawa rund 56.000 Stimmen, nochmal über 9.000 Stimmen weniger als 2009, gewann aber trotzdem mit 38,6 % den Wahlkreis, da die Wahlbeteiligung deutlich gesunken war und die Minna no Tō von Yoshimi Watanabe ebenfalls einen konkurrenzfähigen Kandidaten für Tochigi 2 nominiert hatte, und zog erneut ins Unterhaus ein. Er wurde 2013 Vorsitzender des TPP-Komitees (tīpīpī taisaku iinkai, TPP対策委員会) der LDP. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 berief ihn Shinzō Abe an die Spitze des Ministeriums für Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft. Bei der Wahl im Dezember des gleichen Jahres erhielt er zwar mehr Stimmen als 2012 (>62.000, 46,5 %), unterlag aber um rund 200 Stimmen Akio Fukuda; mit der sehr knappen Niederlage führte er die LDP-Verhältniswahlliste im Block Nord-Kantō an und gewann dort einen Sitz. Shinzō Abe übernahm Nishikawa zunächst in sein drittes Kabinett, aber er trat im Februar 2015 über einen Spendenskandal zurück.
Kazuyoshi Kaneko (jap. 金子 一義, Kaneko Kazuyoshi; * 20. Dezember 1942 in der Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger…Kazuyoshi Kaneko (jap. 金子 一義, Kaneko Kazuyoshi; * 20. Dezember 1942 in der Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin zuletzt der Kishida-Faktion. Er war von 1986 bis 2017 Abgeordneter aus Gifu im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und zweimal Minister.
Aritatsu Ogi (jap. 小城 得達 Ogi Aritatsu; * 10. Dezember 1942 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Aritatsu Ogi (jap. 小城 得達 Ogi Aritatsu; * 10. Dezember 1942 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler, der für Japan bei den Olympischen Sommerspielen 1964 und 1968 im Kader stand. Wo 1968 mit der Nationalmannschaft die Bronzemedaille gewann.
Teruo Higa (jap. 比嘉照夫 Higa Teruo; * 28. Dezember 1941 in der Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Professor für…Teruo Higa (jap. 比嘉照夫 Higa Teruo; * 28. Dezember 1941 in der Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Professor für Gartenbau. Higa wurde auf den Ryūkyū-Inseln geboren und wuchs dort auf. Er graduierte an der agrarwissenschaftlichen Fakultät der staatlichen University of the Ryukyus (Präfektur Okinawa) und promovierte an der landwirtschaftlichen Forschungsabteilung der staatlichen Kyūshū-Universität. 1970 wurde er Dozent und 1972 außerordentlicher Professor an der Universität Ryūkyū. 1982 übernahm er seine derzeitige Professur für Gartenbau an der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Ryūkyū. Er ist der Erfinder der sog. Effektiven Mikroorganismen (EM) und verbringt fast die Hälfte des Jahres im Ausland, um in anderen Ländern die EM-Technologie in der Landwirtschaft und auf anderen Gebieten zu verbreiten. Higa bekleidet u. a. folgende Positionen: Vorsitzender des Exekutivkomitees für die Internationale Verbreitung des natürlichen Landbaus Präsident des Asia-Pacific Natural Agriculture Netzwerks (APNAN) Leitender Direktor der Stiftung für Earth Environment Technischer Berater der Blumenvereinigung in Japan Direktor des internationalen Forschungszentrums für natürlichen Landbau
Lee Myung-bak (koreanisch 이명박, Aussprache: [i.mjʌŋ.bak̚], * 19. Dezember 1941 in Osaka, Präfektur Osaka, Japan) ist ein…Lee Myung-bak (koreanisch 이명박, Aussprache: [i.mjʌŋ.bak̚], * 19. Dezember 1941 in Osaka, Präfektur Osaka, Japan) ist ein südkoreanischer Politiker. Er amtierte vom 25. Februar 2008 bis zum 24. Februar 2013 als Präsident Südkoreas, zuvor war er Bürgermeister von Seoul. Er ist Mitglied der konservativen Saenuri-Partei. Lee sprach sich in programmatischer Hinsicht für eine stärkere Marktorientierung in der Wirtschaft und eine kompromisslosere Linie gegenüber Nordkorea aus.
Kenjirō Urata (jap. 浦田 健次郎, Urata Kenjirō; * 15. Dezember 1941 in der Präfektur Tokio, Japan; † 2023) war ein…Kenjirō Urata (jap. 浦田 健次郎, Urata Kenjirō; * 15. Dezember 1941 in der Präfektur Tokio, Japan; † 2023) war ein japanischer Komponist.
Kyū Sakamoto (jap. 坂本 九, Sakamoto Kyū, bürgerlich: 大島 九, Ōshima Hisashi; * 10. Dezember 1941 in Kawasaki, Präfektur…Kyū Sakamoto (jap. 坂本 九, Sakamoto Kyū, bürgerlich: 大島 九, Ōshima Hisashi; * 10. Dezember 1941 in Kawasaki, Präfektur Kanagawa; † 12. August 1985 in Ueno, Präfektur Gunma) war ein japanischer Sänger und Schauspieler, der insbesondere durch den 13-fachen Millionenseller und Evergreen Sukiyaki weltweit bekannt wurde.
Takehisa Katō (jap. 加藤武久 Katō Takehisa; * 8. Dezember 1941 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer…Takehisa Katō (jap. 加藤武久 Katō Takehisa; * 8. Dezember 1941 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Itsuko Hasegawa (japanisch 長谷川 逸子 Hasegawa Itsuko; * 1941 in Shizuoka, Japan) ist eine japanische Architektin. Sie…Itsuko Hasegawa (japanisch 長谷川 逸子 Hasegawa Itsuko; * 1941 in Shizuoka, Japan) ist eine japanische Architektin. Sie gründete 1976 ein eigenes Architekturbüro, das heute Itsuko Hasegawa Atelier heißt. Sie ist Ehrenmitglied des Royal Institute of British Architects (RIBA) und Ehrendoktor des University College London (UCL).
Motohisa Ikeda (jap. 池田 元久, Ikeda Motohisa; * 20. Dezember 1940 in Fujisawa, Präfektur Kanagawa; † 22. Januar 2024 in…Motohisa Ikeda (jap. 池田 元久, Ikeda Motohisa; * 20. Dezember 1940 in Fujisawa, Präfektur Kanagawa; † 22. Januar 2024 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Demokratischen Partei (Kan-Gruppe) und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den 6. Wahlkreis Kanagawa. Ikeda arbeitete nach seinem Studienabschluss 1964 an der politik- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Waseda-Universität für den öffentlichen Rundfunksender NHK. 1989 verließ er den Sender, um in die Politik zu wechseln. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 bewarb er sich als Kandidat der Sozialistischen Partei Japans (SPJ) im viermandatigen Wahlkreis Kanagawa 4 und wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil gewählt. Allerdings verfehlte er bei der Wahl 1993 – der Wahlkreis war auf fünf Mandate aufgestockt worden – den fünfthöchsten Stimmenanteil um rund 3.500 Stimmen. 1994 wurde er Dozent an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Universität Kanagawa. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte Ikeda seit 1996 für die Demokratische Partei im neuen Einzelwahlkreis Kanagawa 6, der Teile der Stadt Yokohama umfasst. Nach zwei Siegen verlor er den Wahlkreis 2003 an Isamu Ueda (Kōmeitō), wurde aber noch über den Verhältniswahlblock Süd-Kantō wiedergewählt. 2005 musste er zunächst erneut aus dem Shūgiin ausscheiden, kehrte aber 2006 nach dem Rücktritt von Hisayasu Nagata im Livedoor-Skandal als Nachrücker ins Parlament zurück. Beim demokratischen Wahlsieg 2009 konnte er seinen Wahlkreis zurückgewinnen. Im Shūgiin war er unter anderem Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses (2002–2004) und des Disziplinarausschusses (2007–2009). 2010 wurde er nach Antritt des neuen Premierministers Naoto Kan zunächst „Vizeminister“ im Finanzministerium, im September 2010 dann im Wirtschaftsministerium. Von 2011 bis 2012 war er Vorsitzender des Shūgiin-Sozialausschusses. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 erhielt er in seinem Wahlkreis nur den dritthöchsten Stimmenanteil und verlor den Wahlkreissitz erneut an Isamu Ueda; als siebtbester Wahlkreisverlierer auf der Liste der Demokraten in Süd-Kantō verfehlte er auch ein Verhältniswahlmandat.
Toshiyuki Hosokawa (jap. 細川 俊之, Hosokawa Toshiyuki; * 15. Dezember 1940 in Kitakyūshū, Japan; † 14. Januar 2011 in…Toshiyuki Hosokawa (jap. 細川 俊之, Hosokawa Toshiyuki; * 15. Dezember 1940 in Kitakyūshū, Japan; † 14. Januar 2011 in Tokyo) war ein japanischer Schauspieler und Radiomoderator.
Kōji Kimura (jap. 木村 興治, Kimura Kōji; * Dezember 1940) ist ein japanischer Tischtennisspieler und -funktionär. Er wurde…Kōji Kimura (jap. 木村 興治, Kimura Kōji; * Dezember 1940) ist ein japanischer Tischtennisspieler und -funktionär. Er wurde in den 1960er Jahren viermal Weltmeister.
Fumio Kyūma (jap. 久間 章生, Kyūma Fumio; * 4. Dezember 1940 in Minami-Shimabara) ist ein japanischer Politiker und war von…Fumio Kyūma (jap. 久間 章生, Kyūma Fumio; * 4. Dezember 1940 in Minami-Shimabara) ist ein japanischer Politiker und war von 1980 bis 2009 im japanischen Parlament vertreten. Im Jahre 2007 fungierte er als erster offizieller Verteidigungsminister des Landes. Kyūma schloss 1964 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tokyo ab. 1971 wurde er in das Parlament der Präfektur Nagasaki gewählt. Auch zwischen 1996 und 1998 war er für die Landesverteidigung zuständig, allerdings wurde dieser Politikbereich erst im Jahr 2007 in den Kabinettsrang des Ministeriums erhoben. Kyūmas Amtszeit als Verteidigungsminister fand durch Äußerungen zum Atombombenabwurf auf Nagasaki ein schnelles Ende. Am 30. Juni 2007 bekundete er in einer Rede in der Reitaku-Universität, dass er im Laufe seines Lebens akzeptiert habe, dass der Atombombenabwurf zur Beendigung des Krieges nötig gewesen sei. Obwohl er durch diese Aussage bereits das japanische Tabu über die Atombombenabwürfe herausgefordert hatte, machte er sich dabei eine in der japanischen Gesellschaft verbreitete, hauptsächlich fatalistisch geprägte Haltung zu eigen, die als Shikata ga nai („Es ist nicht zu ändern.“, „Da kann man nichts machen.“) bekannt ist. Diese Hinnahme gesellschaftlich relevanter Ereignisse ist als mögliches Hemmnis für den Aufbau und den Erhalt des allgemeinen zivilgesellschaftlichen Engagements in der öffentlichen Diskussion präsent. Kyūma hielt eine Entschuldigung trotz Protesten von vielen Seiten für nicht notwendig und versuchte zunächst, seine Aussagen zu relativieren und einzuordnen. Seine am 1. Juli ausgesprochene Entschuldigung wurde daher kaum noch wahrgenommen, sodass er sich am 3. Juli zum Rücktritt entschloss, um nach eigener Aussage den Ruf des Premierministers Shinzō Abe nicht in Mitleidenschaft zu ziehen. Am 4. Juli ernannte Abe Yuriko Koike zu Kyūmas Nachfolgerin. Kyūma steht, wie Premier Abe und weitere Kabinett- und LDP-Parteimitglieder, der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi nahe.
Takeshi Matsuzaka (jap. 松阪猛 Matsuzaka Takeshi; * 20. September 1939; † 22. Oktober 2014) war ein japanischer Judoka. Er…Takeshi Matsuzaka (jap. 松阪猛 Matsuzaka Takeshi; * 20. September 1939; † 22. Oktober 2014) war ein japanischer Judoka. Er gewann bei den Weltmeisterschaften 1967 eine Bronzemedaille.