Akira Jimbo, auch bekannt als Akira Jinbo (jap. 神保 彰, Jimbo Akira; * 27. Februar 1959 in Tokio) ist ein japanischer…Akira Jimbo, auch bekannt als Akira Jinbo (jap. 神保 彰, Jimbo Akira; * 27. Februar 1959 in Tokio) ist ein japanischer Jazzfusion-Schlagzeuger, der für seine Kombination aus Drumpads und akustischen Trommeln bekannt ist. Neben seiner Soloarbeit ist er auch Schlagzeuger der japanischen Jazzfusion-Band Casiopea und war Mitglied verschiedener Projekte mit anderen Musikern, u. a. Keiko Matsui, Shambara und Bassist Brian Bromberg.
Tetsuya Komuro (jap. 小室哲哉 Komuro Tetsuya; * 27. November 1958 in Fuchū) ist ein japanischer Keyboardspieler, Songwriter…Tetsuya Komuro (jap. 小室哲哉 Komuro Tetsuya; * 27. November 1958 in Fuchū) ist ein japanischer Keyboardspieler, Songwriter und Musikproduzent. Er ist als einer der ersten Produzenten von „Tanzmusik“ in Japan bekannt. Sein Pseudonym lautet TK.
Masato Nakamura (jap. 中村 正人, Nakamura Masato; * 1. Oktober 1958 in Chōfu, Japan) ist ein japanischer Bassist, der bei…Masato Nakamura (jap. 中村 正人, Nakamura Masato; * 1. Oktober 1958 in Chōfu, Japan) ist ein japanischer Bassist, der bei der Band Dreams Come True spielt. Weltweite Bekanntheit erreichte er durch seine Kompositionen für die ersten beiden Teile der Sega-Spielreihe Sonic the Hedgehog. Er produzierte in Zusammenarbeit mit US-Rapper Akon einen Remix von Sweet Sweet Sweet für den 2006 erschienenen Teil der Sonic-Reihe. Am 22. Juni 2008 heiratete er Mākī, die Leadsängerin der Band High and Mighty Color.
Tatsuyuki „Tatsu“ Aoki (jap. 青木 達幸, Aoki Tatsuyuki bzw. タツ・青木, Tatsu Aoki; * 19. September 1957 in der Präfektur Tokio)…Tatsuyuki „Tatsu“ Aoki (jap. 青木 達幸, Aoki Tatsuyuki bzw. タツ・青木, Tatsu Aoki; * 19. September 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, auch Taiko, Shamisen) und Filmschaffender, der seit den späten 1970er Jahren in Chicago arbeitet.
Sayuri Kume (japanisch 久米小百合; geboren am 11. Mai 1958 in Kunitachi, Präfektur Tokio), auch bekannt als Saki Kubota…Sayuri Kume (japanisch 久米小百合; geboren am 11. Mai 1958 in Kunitachi, Präfektur Tokio), auch bekannt als Saki Kubota (japanisch 久保田早紀), ist eine japanische Singer-Songwriterin, Ihr Lied Ihojin (japanisch 異邦人) (1979) war ein Nummer-eins-Hit der japanischen Single-Charts. Von der Single wurden bis 1984 mehr als 1,4 Millionen Stück verkauft.
Hiromi Kawakami (jap. 川上 弘美, Kawakami Hiromi); (* 1. April 1958 in der Präfektur Tokio als Hiromi Yamada (山田 弘美)…Hiromi Kawakami (jap. 川上 弘美, Kawakami Hiromi); (* 1. April 1958 in der Präfektur Tokio als Hiromi Yamada (山田 弘美), Yamada Hiromi), ist eine der bekanntesten japanischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. In der Anfangszeit schrieb sie Science Fiction. Nach einem naturwissenschaftlichen Studium unterrichtete sie zunächst Biologie, bevor von ihr 1994 eine Sammlung von Kurzgeschichten unter dem Titel Kamisama (Gott) erschien. Für Hebi o fumu erhielt sie 1996 den Akutagawa-Preis, 2000 für Oboreru den Itō-Sei-Literaturpreis und den Frauenliteraturpreis sowie 2001 für Sensei no kaban den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis.
Alan Hale (* 7. März 1958 in Tachikawa, Japan; † 6. Juni 2026 in Cloudcroft, New Mexico) war ein US-amerikanischer…Alan Hale (* 7. März 1958 in Tachikawa, Japan; † 6. Juni 2026 in Cloudcroft, New Mexico) war ein US-amerikanischer Astronom. Im Jahr 1995 entdeckte er unabhängig vom Astronomen Thomas Bopp den Kometen Hale-Bopp.
Hiroshi Yamada (jap. 山田 宏 Yamada Hiroshi; * 8. Januar 1958 in Hachiōji, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Hiroshi Yamada (jap. 山田 宏 Yamada Hiroshi; * 8. Januar 1958 in Hachiōji, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Neuer Liberaler Klub→Neue Japan-Partei→Neue Fortschrittspartei→parteilos→Nippon Sōshintō→Nippon Ishin no Kai→Jisedai no Tō→Liberaldemokratische Partei, Abe-Faktion) und Abgeordneter im Oberhaus des nationalen Parlaments. Yamada, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto und des Matsushita Seikei Juku (engl. The Matsushita Institute of Government and Management), wurde 1985 für den Neuen Liberalen Klub ins Parlament der Präfektur Tokio gewählt und 1989 wiedergewählt. Bei der Unterhauswahl 1993 erhielt Yamada für die Neue Japan-Partei im fünfmandatigen 4. Wahlkreis Tokio den höchsten Stimmenanteil und wurde Abgeordneter. Ab 1994 gehörte er der Neuen Fortschrittspartei (NFP) an. Bei der Wahl von 1996 nach der Wahlrechtsreform verlor er als Kandidat der NFP den neuen Einzelwahlkreis Tokio 8 an Nobuteru Ishihara. 1999 wurde Hiroshi zum Bürgermeister von Suginami, einem der 23 Bezirke Tokios gewählt und zuletzt bei den einheitlichen Regionalwahlen 2007 für eine dritte vierjährige Amtszeit bestätigt. Im April 2010 wurde er Vorsitzender der Nippon Sōshintō, die er gemeinsam mit anderen Präfektur- und Kommunalpolitikern für die Oberhauswahl 2010 gründete. An der Gründung beteiligten sich unter anderem Hiroshi Nakada, ehemals Bürgermeister von Yokohama, und Hiroshi Saitō, ehemaliger Gouverneur von Yamagata. Die Partei, die wenige Abgeordnete auf Präfektur- und Kommunalebene bei den Regionalwahlen 2011 gewann, löste sich im Herbst 2012 auf, um sich der Nippon Ishin no Kai des ehemaligen Gouverneurs von Tokio Shintarō Ishihara anzuschließen. Für diese kandidierte Yamada bei der Unterhauswahl 2012 im Wahlkreis Tokio 19, der westliche Vororte von Tokio umfasst. Er landete zwar mit 22 % der Stimmen hinter den Kandidaten der beiden großen Parteien, gewann aber einen der drei Ishin-no-Kai-Sitze im Verhältniswahlblock Tokio. Bei der Spaltung der Ishin no Kai im Sommer 2014 folgte Yamada Ishihara in die Jisedai no Tō. 2014 erhielt er nur noch 11,7 % der Stimmen, und bei der Verhältniswahl im Block Tokio wie landesweit gewann die Jisedai keine Sitze. Yamada schloss sich danach der Liberaldemokratischen Partei an, um für diese bei der Oberhauswahl 2016 im landesweiten Verhältniswahlkreis anzutreten. Er erhielt 149.833 Vorzugsstimmen und damit den zwölften von 19 LDP-Sitzen. 2022 wurde er auf Platz 10 der LDP-Liste wiedergewählt. Von 2018 bis 2019 war er „politischer Sekretär“ im Kabinettsamt und gleichzeitig dem Verteidigungsministerium. Seit 2021 führt er den Oberhaussozial- und Arbeitsausschuss.
Yasuo Hayashi (japanisch 林 泰男 Hayashi Yasuo; * 15. Dezember 1957 in Tokio; † 26. Juli 2018 in Miyagi) war ein…Yasuo Hayashi (japanisch 林 泰男 Hayashi Yasuo; * 15. Dezember 1957 in Tokio; † 26. Juli 2018 in Miyagi) war ein Sektenmitglied und Terrorist, der unter anderem für seine Beteiligung am Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn 1995 zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde.
Takahiro Taguchi (japanisch 田口 貴寛 Taguchi Takahiro; * 8. Dezember 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Takahiro Taguchi (japanisch 田口 貴寛 Taguchi Takahiro; * 8. Dezember 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yasutarō Matsuki (jap. 松木 安太郎, Matsuki Yasutarō; * 28. November 1957 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Yasutarō Matsuki (jap. 松木 安太郎, Matsuki Yasutarō; * 28. November 1957 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Makoto Fujita (* 1957) ist ein japanischer Chemiker und Ingenieur an der Universität Tokio. Er gilt als Pionier der…Makoto Fujita (* 1957) ist ein japanischer Chemiker und Ingenieur an der Universität Tokio. Er gilt als Pionier der Supramolekularen Chemie. Fujita erwarb 1980 an der Universität Chiba einen Bachelor und 1982 ebendort einen Master in Ingenieurwesen. 1987 erhielt er bei Tamejiro Hiyama am Tōkyō Kōgyō Daigaku (Tokyo Institute of Technology) einen Ph.D., die zugehörigen Forschungsleistungen hat er am Sagami Chemical Research Center erbracht. 1988 erhielt Fujita an der Universität Chiba eine erste Professur (Assistant Professor) für Ingenieurwesen. 1994 wurde er Associate Professor, 1997 wechselte er an das Institut für Molecular Science. Von 1999 bis 2002 war er Professor für Ingenieurwesen an der Universität Nagoya, bevor er 2002 an die Universität Tokio wechselte. Fujita befasst sich vor allem mit schwachen chemischen Bindungen, die bei der spontanen Anordnung biologischer Strukturen eine Rolle spielen. Es gelang ihm ein System molekularer Selbstassemblierung zu etablieren, mit dem sich sehr große Molekülkomplexe bilden lassen, darunter insbesondere solche mit einem Hohlraum. Außerdem entwickelte Fujita ein Metal Organic Framework (MOF), in dessen Poren sich bestimmte Moleküle so regelhaft anordnen, dass sie der Röntgenstrukturanalyse zugänglich sind, auch wenn sie selbst nicht in Kristallform gebracht werden können. 2018 erhielt Fujita für seine wissenschaftlichen Leistungen den Wolf-Preis für Chemie (gemeinsam mit Omar Yaghi). 2019 hielt er die Paul-Karrer-Vorlesung. 2025 wurde Fujita zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt. Seit 2020 zählt ihn der Medienkonzern Clarivate zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (Clarivate Citation Laureates).
Kōji Kobayashi (jap. 小林 光二, Kobayashi Kōji; * 27. August 1957 in Katsushika, Japan) ist ein ehemaliger japanischer…Kōji Kobayashi (jap. 小林 光二, Kobayashi Kōji; * 27. August 1957 in Katsushika, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Fliegengewicht.
Shigeru Ban (jap. 坂 茂 Ban Shigeru; * 5. August 1957 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein zeitgenössischer japanischer…Shigeru Ban (jap. 坂 茂 Ban Shigeru; * 5. August 1957 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein zeitgenössischer japanischer Architekt.
Kenji Kawai (jap. 川井 憲次, Kawai Kenji; * 23. April 1957 in Shinagawa, Tokio, Japan) ist ein japanischer Komponist, der…Kenji Kawai (jap. 川井 憲次, Kawai Kenji; * 23. April 1957 in Shinagawa, Tokio, Japan) ist ein japanischer Komponist, der Musik für Kinofilme, Computerspiele, Anime- und Fernsehproduktionen komponiert. Unter anderem steuerte er die Musik zu Mamoru Oshiis Filmen Ghost in the Shell und Avalon – Spiel um dein Leben sowie Hideo Nakatas Ringu und Ip Man bei. Am 9. Januar 2020 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (117582) Kenjikawai.
Toshiyuki Honda (jap. 本多 俊之, Honda Toshiyuki; * 9. April 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazz- und…Toshiyuki Honda (jap. 本多 俊之, Honda Toshiyuki; * 9. April 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (Altsaxophon, Sopransaxophon, auch Flöte). Toshiyuki Honda arbeitete in der japanischen Jazz- und Fusionszene ab den späten 1970er-Jahren u. a. mit Ryōjirō Furusawa, mit dem 1978 erste Aufnahmen entstanden (Spicy Island). Im selben Jahr legte er sein Debütalbum Burnin’ Waves (Electric Bird) vor, das er mit seiner gleichnamigen Band und Musikern wie Eiji Arai, Jerry Hey, Gary Herbig, Larry Williams, Ken Wild und Bob Wilson eingespielt hatte. In den folgenden Jahren spielte er außerdem mit Red Mitchell (Scairport Blues), Shingo Okudaira, Kazumi Watanabe, Masao Nakajima, Kyoko Shishido, Atsumasa Nakabayashi, Ryuichi Sakamoto, Isao Suzuki, George Kawagushi, Fumio Itabashi, Tatsuya Takahashi und Maki Asakawa. Ab 1979 legte er zudem mehrere Alben mit der Fusionband Native Son, deren Mitglied er war, vor. 1983 nahm Honda in Tokio mit Chick Corea, Miroslav Vitouš und Roy Haynes das Album Dream auf. 1986 folgte sein Album Super Quartet mit Takehiro Honda, Mitsuaki Furuno und Motohiko Hino. Außerdem leitete er die Band Toshiyuki Honda Radio Club, mit der er zwei Alben vorlegte. Ab den späten 1980er-Jahren wandte er sich vermehrt der Filmmusik zu; so produzierte er den Soundtrack zu Die Steuerfahnderin (1987, Regie Jūzō Itami), Robotic Angel (Metoroporisu, 2001, Regie Rintaro), Gunhed und der Fernsehserie Kaze no Haruka (2005–2007). Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1978 und 2002 bei 79 Aufnahmesessions.
Tatsuo Miyajima (宮島 達男, Miyajima Tatsuo, * 16. Januar 1957 in Edogawa) ist ein japanischer Bildhauer und…Tatsuo Miyajima (宮島 達男, Miyajima Tatsuo, * 16. Januar 1957 in Edogawa) ist ein japanischer Bildhauer und Installationskünstler, der in Moriya, in der japanischen Präfektur Ibaraki lebt. Für seine Arbeit verwendet er häufig digitale LED-Ziffern und beschäftigt sich vor allem mit der Funktion und Bedeutung von Zeit und Raum, insbesondere im Kontext des buddhistischen Denkens. Im Jahr 2006 wurde Miyajima zum Vizepräsidenten der Tohoku University of Art and Design gewählt. Von 2012 bis 2016 war er Vizepräsident der Kyoto University of Art and Design.
Issei Noro (jap. 野呂 一生, Noro Issei; * 1. Januar 1957 in Setagaya, Tokio) ist ein japanischer Jazzfusion-Gitarrist sowie…Issei Noro (jap. 野呂 一生, Noro Issei; * 1. Januar 1957 in Setagaya, Tokio) ist ein japanischer Jazzfusion-Gitarrist sowie Mitbegründer und Haupt-Songwriter der Band Casiopea.
Kumiko Okae (* 23. August 1956; † 23. April 2020 in Tokio) war eine japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin.…Kumiko Okae (* 23. August 1956; † 23. April 2020 in Tokio) war eine japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin. 1975 debütierte sie als Schauspielerin in der Hauptrolle der TBS-Serie Omitsu. Es folgten zahlreiche Live-Action-Serien, wie zum Beispiel Ten Made Todoke. Als Co-Moderatorin arbeitete sie bei der Informationssendung Hanamaru Market und als Synchronsprecherin bei verschiedenen Anime. Bei „Der Hund aus Flandern“ (Furandāsu no inu) sprach sie die Elina, in der Ghibli-Produktion „Das Königreich der Katzen“ die Mutter der Hauptfigur Haru und im Pokémonfilm „Lucario und das Geheimnis von Mew“ die Polizistin Junsā (Officer Rocky). Okae starb am 23. April 2020 durch eine Lungenentzündung, ausgelöst durch eine SARS-CoV-2-Infektion. Sie war bereits im Januar und Februar einer Strahlentherapie unterzogen worden, nachdem man bei ihr Brustkrebs diagnostiziert hatte. Am 3. April bekam sie Fieber und wurde am 6. April in ein Krankenhaus gebracht, wo sie starb.
Kuniko Ozaki (jap. 尾崎 久仁子, Ozaki Kuniko; * 20. Februar 1956) ist eine japanische Diplomatin. Nach verschiedenen…Kuniko Ozaki (jap. 尾崎 久仁子, Ozaki Kuniko; * 20. Februar 1956) ist eine japanische Diplomatin. Nach verschiedenen leitenden Positionen im Justiz- und im Außenministerium ihres Heimatlandes sowie bei internationalen Organisationen, unter anderem beim Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, fungierte sie von 2010 bis 2019 als Richterin und von 2015 bis 2018 als Vizepräsidentin am Internationalen Strafgerichtshof.
Makoto Ida (jap. 井田 良, Ida Makoto; * 1956 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler, Professor…Makoto Ida (jap. 井田 良, Ida Makoto; * 1956 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler, Professor an der Chūō-Universität und emeritierter Professor an der Keiō-Universität. Er gilt als „herausragender“ Strafrechtler. Sein Vater war der Regisseur Motomu Ida (1922–2012).
Setsuko Shinoda (jap. 篠田 節子, Shinoda Setsuko; * 23. Oktober 1955 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische…Setsuko Shinoda (jap. 篠田 節子, Shinoda Setsuko; * 23. Oktober 1955 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin. Shinoda studierte an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Gakugei-Universität Tokio. Danach arbeitete sie bis 1990 im Rathaus von Hachiōji. Seitdem lebt sie als freischaffende Schriftstellerin. Bereits seit ihrer Kindheit war sie fasziniert von fantastischer und Science-Fiction-Literatur (z. B. Arthur Conan Doyles Die vergessene Welt). Von ihr wurden über 40 Romane dieser Genres, zudem Kurzgeschichten und Essays veröffentlicht. Mit Inoue Masahiko gab sie eine Sammlung von Interviews mit prominenten Horrorliteratur-Autoren unter dem Titel Horror o Kaku! (ホラーを書く!, Horā o Kaku!) heraus. Für den Roman Onnatachi no Jihad (女たちのジハード, ~ jihādo, dt. „Dschihad der Frauen“) wurde sie 1997 mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet, 1998 wurde sie mit Saitō-ke no kakudantō (斉藤家の核弾頭) für den Seiun-Preis nominiert.
Hiroshi Aoshima (jap. 青島 広志, Aoshima Hiroshi; * 1955) ist ein japanischer Komponist und Dirigent. Er absolvierte sein…Hiroshi Aoshima (jap. 青島 広志, Aoshima Hiroshi; * 1955) ist ein japanischer Komponist und Dirigent. Er absolvierte sein Kompositions-Studium an der Tokyo National University of Fine Arts and Music und graduierte 1980 in seinem Fach Komposition. Er schrieb eine Reihe von Opern, Chorwerken, für Blasorchester und diverse Blasinstrumente. Nunmehr ist er Professor am Tokyo National University of Fine Arts and Music und an der Universität Tsuru. Er ist ebenso Dirigent des Kanagawa Philharmonic Orchestra.
Tōru Iwatani (jap. 岩谷 徹, Iwatani Tōru; * 25. Januar 1955 in Meguro, Tokio, Japan) ist ein japanischer Professor und…Tōru Iwatani (jap. 岩谷 徹, Iwatani Tōru; * 25. Januar 1955 in Meguro, Tokio, Japan) ist ein japanischer Professor und ehemaliger Videospielentwickler. Er hat mit Pac-Man in den 1980er Jahren eines der populärsten Arcade-Spiele erschaffen.
Hideo Ōno (jap. 大野 英男, Ōno Hideo, schreibt sich Hideo Ohno in englischen Publikationen; * 18. Dezember 1954) ist ein…Hideo Ōno (jap. 大野 英男, Ōno Hideo, schreibt sich Hideo Ohno in englischen Publikationen; * 18. Dezember 1954) ist ein japanischer Physiker mit Forschungsschwerpunkt in der Spintronik. Ōno erhielt an der Universität Tokio den B.S. 1977, den M.S. 1979 und den Doktortitel 1982. Im Jahre 1979 war er ein Jahr an der Cornell University und ging 1982 als Dozent an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Hokkaidō. Von 1988 bis 1990 war er Gastwissenschaftler am IBM T.J. Watson Research Center. 1994 wurde er als Professor an die Universität Tōhoku berufen. Ōno ist Professor am Laboratory for Nanoelectronics and Spintronics, Research Institute of Electrical Communication und Direktor für Spintronics Integrated Systems an der Universität Tōhoku. Er beschäftigt sich mit Phänomenen von Spins in Halbleitern und in metallischen Nanostrukturen.
Hidehiko Shimizu (jap. 清水 秀彦, Shimizu Hidehiko; * 4. November 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Hidehiko Shimizu (jap. 清水 秀彦, Shimizu Hidehiko; * 4. November 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Takao Doi (jap. 土井 隆雄, Doi Takao; * 18. September 1954 in Landkreis Süd-Tama (heute Stadt Machida), Präfektur Tokio)…Takao Doi (jap. 土井 隆雄, Doi Takao; * 18. September 1954 in Landkreis Süd-Tama (heute Stadt Machida), Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Astronaut. Er war der erste Japaner, der einen Außenbordeinsatz unternahm. Takao Doi erhielt 1978 von der Universität Tokio einen Bachelor in Luftfahrttechnik, 1980 einen Master in Ingenieurwesen und promovierte 1983 in Luft- und Raumfahrttechnik. Außerdem promovierte er 2004 an der Rice University über Astronomie. Von Doi stammen über 40 Veröffentlichungen aus den Bereichen chemische und elektrische Antriebssysteme, Flüssigkeitsdynamik, Schwerelosigkeitswissenschaften sowie Astronomie. Takao Doi studierte Raumfahrt-Antriebssysteme als Forschungsstudent im Institute of Space and Astronautical Science in Japan von 1983 bis 1985. Er arbeitete 1985 für das Lewis Research Center der NASA als Forschungsmitglied des National Research Council. Doi trat 1985 der japanischen Raumfahrtagentur NASDA (National Space Development Agency) bei und hat seitdem im japanischen bemannten Raumfahrtprogramm gearbeitet. Von 1987 bis 1988 betrieb er Forschungen im Bereich der Flüssigkeitsdynamik in Schwerelosigkeit an der University of Colorado und 1989 als Gast-Wissenschaftler am National Aerospace Laboratory in Japan.
Yūji Iwasawa (japanisch 岩澤 雄司 Iwasawa Yūji; * 4. Juni 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist, seit…Yūji Iwasawa (japanisch 岩澤 雄司 Iwasawa Yūji; * 4. Juni 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist, seit 2018 Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag und seit 3. März 2025 dessen Präsident.
Susumu Hirasawa (jap. 平沢 進, Hirasawa Susumu, * 2. April 1954 in Kantō, Tokio, Japan) ist ein japanischer…Susumu Hirasawa (jap. 平沢 進, Hirasawa Susumu, * 2. April 1954 in Kantō, Tokio, Japan) ist ein japanischer Elektropop-Musiker. Er ist bekannt für seine Leistung in den Filmen des Drehbuchautors Satoshi Kon sowie der Anime-Adaption des Berserk Mangas.
Hisaki Matsuura (jap. 松浦 寿輝, Matsuura Hisaki, * 18. März 1954 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Literatur-…Hisaki Matsuura (jap. 松浦 寿輝, Matsuura Hisaki, * 18. März 1954 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Matsuura studierte Romanistik an der Universität Tokio und an der Universität Paris, wo er eine Dissertation über André Breton vorlegte. Er war Professor an der Universität Tokio. Als Schriftsteller erhielt Matsuura mehrere Preise, darunter den Takami-Jun-Preis für Fuyu no hon (冬の本, 1988), den Mishima-Preis für Orikuchi Shinobu ron (折口信夫論, 1996), den Akutagawa-Preis für Hana kutashi (花腐し, 2000), den Yomiuri-Literaturpreis für Hantō (半島, 2005), den Kiyama-Shōhei-Literaturpreis für Ayame karei hikagami (あやめ 鰈 ひかがみ, 2005), den Hagiwara-Sakutarō-Preis für Kissui toshi (吃水都市, 2009), den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis für Meiyo to kōkotsu (名誉と恍惚, 2017) und ebenfalls 2017 den Bunkamura Prix des Deux Magots.
Yumi Matsutōya (jap. 松任谷 由実, Matsutōya Yumi; * 19. Januar 1954 in Hachiōji als Yumi Arai (荒井 由実, Arai Yumi)), auch…Yumi Matsutōya (jap. 松任谷 由実, Matsutōya Yumi; * 19. Januar 1954 in Hachiōji als Yumi Arai (荒井 由実, Arai Yumi)), auch Yuming (ユーミン, Yūmin) genannt, ist eine japanische J-Pop-Sängerin und Songschreiberin.
Keiko Nagaoka (jap. 永岡 桂子 Nagaoka Keiko; * 8. Dezember 1953 in Shibuya, Tokio) ist eine japanische Politikerin…Keiko Nagaoka (jap. 永岡 桂子 Nagaoka Keiko; * 8. Dezember 1953 in Shibuya, Tokio) ist eine japanische Politikerin, Mitglied im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Verhältniswahlwahlkreis Nord-Kantō und war von 2022 bis 2023 Kultus- und Wissenschaftsministerin (im englischsprachigen Ausland Ministerin für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie). Sie gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin der Asō-Faktion. Nagaoka schloss 1976 ihr Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Gakushūin-Universität ab. 1978 heiratete sie Yōji Nagaoka, damals Beamter im Land-, Forst- und Fischereiwirtschaftsministerium, später erfolgloser NFP-Unterhauskandidat und schließlich LDP-Abgeordneter aus Ibaraki. Nach dem Selbstmord ihres Mannes während des Streits um die Postprivatisierung 2005 übernahm sie kurzfristig dessen LDP-Kandidatur im Wahlkreis Ibaraki 7 bei der Shūgiin-Wahl 2005. Sie unterlag dem Unabhängigen Kishirō Nakamura (ehemaliger LDP-Bauminister), gewann aber einen Verhältniswahlsitz in Nord-Kantō, ebenso bei den Wahlen 2009, 2012, 2014 und 2017 – ab 2012 kandidierte Nakamura mit Wahlempfehlung der Kōmeitō, und Ibaraki 7 war einer der wenigen Wahlkreise, in dem die beiden Koalitionsparteien explizit verschiedene Kandidaten unterstützten. Erst bei der Wahl 2021, nachdem Nakamura der KDP beigetreten war und die Kōmeitō Nagaoka unterstützte, konnte sie das Mehrheitswahlmandat gewinnen. Bei den Shūgiin-Wahlen 2024 und 2026 unterlag sie Nakamuras Sohn Hayato, gewann aber jeweils einen LDP-Verhältniswahlsitz in Nord-Kantō. In der Regierung war Nagaoka von 2006 bis 2007 (erstes Kabinett Abe) „parlamentarische Ministersekretärin“ (daijin-seimukan) im Landwirtschaftsministerium. Von 2014 bis 2015 (umgebildetes zweites und drittes Kabinett Abe) war sie „Vizeministerin“ (fuku-daijin) im Sozial- und Arbeitsministerium, von 2018 bis 2019 (umgebildetes viertes Kabinett Abe) im Kultus- und Wissenschaftsministerium. Dazwischen führte sie von 2016 bis 2017 den zugehörigen Ausschuss im Shūgiin. Von 2020 bis 2021 saß sie dem Sonderausschuss für Verbraucherfragen vor. In der Partei war sie von 2019 bis 2020 eine der zahlreichen „Vizegeneralsekretäre“ (fuku-kanjichō; bei der LDP den nur drei kanjichō-dairi nachgeordnet). Im umgebildeten zweiten Kabinett Kishida wurde Nagaoka im August 2022 an die Spitze des Kultus- und Wissenschaftsministeriums berufen. Im September 2023 wurde sie bei einer erneuten Kabinettsumbildung durch Masahito Moriyama ersetzt.
Taeko Onuki (japanisch 大貫妙子 Õnuki Taeko, * 28. November 1953 in Suginami, Tokio), auch Ta-bo (japanisch ター坊 Tābō)…Taeko Onuki (japanisch 大貫妙子 Õnuki Taeko, * 28. November 1953 in Suginami, Tokio), auch Ta-bo (japanisch ター坊 Tābō) genannt, ist eine japanische Singer-Songwriterin, Komponistin, Pianistin, Gitarristin und Schriftstellerin. Außerdem war sie von 1973 bis zur Auflösung 1976 Komponistin und Sängerin der Band SUGAR BABE. Sie bewegt sich in verschiedensten musikalischen Genres wie Jazz, New Wave, City-Pop oder Weltmusik.
Kazumi Watanabe (jap. 渡辺 香津美, Watanabe Kazumi; * 14. Oktober 1953 in Shibuya, Tokio, Japan) ist ein japanischer…Kazumi Watanabe (jap. 渡辺 香津美, Watanabe Kazumi; * 14. Oktober 1953 in Shibuya, Tokio, Japan) ist ein japanischer Jazz-Gitarrist und Bandleader. Er wurde vierundzwanzig Mal in Folge im jährlichen Poll des Swing Magazine als „bester Jazzmusiker“ gewählt.
Shōichi Nakagawa (jap. 中川 昭一, Nakagawa Shōichi; * 19. Juli 1953 in Shibuya, Präfektur Tokio, gemeldet in Hiroo…Shōichi Nakagawa (jap. 中川 昭一, Nakagawa Shōichi; * 19. Juli 1953 in Shibuya, Präfektur Tokio, gemeldet in Hiroo, Hokkaidō; † 3. Oktober 2009 in Tokio, Japan) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin, dem Unterhaus, und war von September 2008 bis 17. Februar 2009 Finanzminister seines Landes. Innerhalb der LDP gehörte er der Ibuki-Faktion an.
Prinzessin Hisako von Takamado (jap. 高円宮憲仁親王妃久子 Takamado-no-miya Norihito Shinnōhi-Hisako; * 10. Juli 1953 in Tokio als…Prinzessin Hisako von Takamado (jap. 高円宮憲仁親王妃久子 Takamado-no-miya Norihito Shinnōhi-Hisako; * 10. Juli 1953 in Tokio als Hisako Tottori (鳥取 久子 Tottori Hisako)) ist eine japanische Prinzessin.
Masayoshi Takanaka (japanisch 高中 正義, Takanaka Masayoshi; * 27. März 1953 in Tokio) ist ein japanischer Gitarrist…Masayoshi Takanaka (japanisch 高中 正義, Takanaka Masayoshi; * 27. März 1953 in Tokio) ist ein japanischer Gitarrist, Komponist und Musikproduzent. Bekannt wurde er als Mitglied der Bands Flied Egg und Sadistic Mika Band. Im Jahr 1976 begann er mit dem Album Seychelles seine Solokarriere. Seit den 1970er Jahren veröffentlichte er zahlreiche Alben. Im Jahr 2000 gründete er das Plattenlabel Lagoon Records.
Takashi Yoshimatsu (jap. 吉松 隆, Yoshimatsu Takashi; * 18. März 1953 in Tokio) ist ein zeitgenössischer japanischer…Takashi Yoshimatsu (jap. 吉松 隆, Yoshimatsu Takashi; * 18. März 1953 in Tokio) ist ein zeitgenössischer japanischer Komponist klassischer Musik.
Yūzaburō Otokawa (japanisch 乙川 優三郎, * 17. Februar 1953 in Tōkyō) ist ein japanischer Schriftsteller. Er ist vor allem…Yūzaburō Otokawa (japanisch 乙川 優三郎, * 17. Februar 1953 in Tōkyō) ist ein japanischer Schriftsteller. Er ist vor allem für seine historischen Romane bekannt, hat aber auch zeitgenössische Literatur verfasst. Sein bürgerlicher Name lautet Toyo Shimada (島田 豊).
Keiji Furuya (jap. 古屋 圭司 Furuya Keiji; * 1. November 1952 in Chiyoda, Präfektur Tokio als Matsumoto Keiji (松本 圭司)) ist…Keiji Furuya (jap. 古屋 圭司 Furuya Keiji; * 1. November 1952 in Chiyoda, Präfektur Tokio als Matsumoto Keiji (松本 圭司)) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (LDP)→parteilos→LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 5. Wahlkreis der Präfektur Gifu und ehemaliger Minister (Polizei, Katastrophenschutz). Furuya, der Neffe von Tōru Furuya (Shūgiinabgeordneter, Minister) und Großneffe von Yoshitaka Furuya (Präfekturparlamentsabgeordneter in Gifu, Shūgiinabgeordneter), wurde in Tokio geboren, aber in der Stadt Ena im heimatlichen Gifu ins Familienregister eingetragen. Nach dem Besuch der angeschlossenen Oberschule studierte er an der Seikei-Universität in Musashino, wo er 1976 seinen Abschluss an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erwarb. Anschließend wurde er Angestellter des Versicherungsunternehmens Taishō Kaijō Kasai Hoken (heute: Mitsui Sumitomo Kaijō Kasai Hoken, englisch Mitsui Sumitomo Insurance). 1984 verließ er das Unternehmen und wurde Sekretär von Shintarō Abe, Shūgiinabgeordneter aus Yamaguchi und damals Außenminister. 1985 wurde er Sekretär seines Onkels und Adoptivvaters, Tōru Furuya, damals Selbstverwaltungsminister und Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit. Zur Shūgiin-Wahl 1990 zog sich Tōru Furuya aus der Politik zurück, Keiji bewarb sich als LDP-Kandidat im damaligen viermandatigen Wahlkreis Gifu 2 um seine Nachfolge: Mit dem dritthöchsten Stimmenanteil hinter zwei Liberaldemokraten und vor zwei Sozialisten zog er erstmals ins Parlament ein. In der LDP schloss er sich der Abe-Faktion seines früheren Arbeitgebers an, der er danach bis zur Wahl des Parteivorsitzenden 1998 angehörte (danach: Kamei-Faktion, heute: ohne Faktion). Bei der Shūgiin-Wahl 1993 wurde er mit dem vierthöchsten Stimmenanteil und rund 6.000 Stimmen Vorsprung auf einen Herausforderer aus der Neuen Japan-Partei wiedergewählt. Seit der Wahlrechtsreform kandidiert Furuya im neuen Einmandatswahlkreis Gifu 5, den er zunächst dreimal klar für die LDP gewann. 2005 stimmte er im Shūgiin gegen die von Premierminister Jun’ichirō Koizumi angestrebte Postprivatisierung und musste bei der resultierenden Neuwahl ohne LDP-Unterstützung antreten, die Partei stellte als „Attentäter“-Kandidaten den damals 30-jährigen Parteifunktionär Takaaki Wani auf. Aber Furuya verteidigte sein Mandat mit mehr als 30.000 Vorsprung auf Wani und zwei weitere Kandidaten. Ende 2006 kehrte Furuya in die LDP zurück. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 gehörte der Wahlkreis Gifu 5 zu den Wahlkreisen, in denen die Kommunistische Partei auf eine Nominierung verzichtete: In einem Zwei-Kandidaten-Rennen gegen den Demokraten Yoshinobu Achiha unterlag Furuya um rund 14.000 Stimmen, gewann mit dieser vergleichsweise knappen Wahlkreisniederlage aber ein Verhältniswahlmandat im Block Tōkai. 2012 gewann er seinen Wahlkreis souverän zurück und verteidigte ihn durchgehend bis einschließlich 2026. Während der großen Koalition war Furuya von 1995 bis 1996 (umgebildetes Kabinett Murayama) parlamentarischer Staatssekretär im Justizministerium. Häufiger in Führungsfunktionen in Partei, Parlament und Regierung wurde er in den 2000er berufen: 2000 war er Vorsitzender im Shūgiin-Ausschuss für Handel und Industrie (shōkō iinkai), 2002 bis 2003 Vorsitzender im Kultur- und Wissenschaftsausschuss. Dazwischen war er von 2001 bis 2002 (Kabinett Koizumi I) Vizeminister im neu geschaffenen Wirtschafts- und Industrieministerium. In der LDP war er unter anderem Vizevorsitzender des PARC (2000–2001 und 2007–2008) und Vizegeneralsekretär (2003–2004). Im Dezember 2012 berief ihn Shinzō Abe als Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt (Katastrophenschutz) in sein zweites Kabinett, er ist außerdem für die Entführungsproblematik zuständig und übernahm die neue Zuständigkeit für kokudo kyōjinka (国土強靱化, etwa „Stärkung der Zähigkeit des Landes“), mit der die Infrastrukturmaßnahmen zum Katastrophenschutz nach dem gleichnamigen Gesetz koordiniert werden sollen. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 wurde er durch Eriko Yamatani abgelöst. Von 2017 bis 2018 führte Furuya den Shūgiin-Geschäftsordnungsausschuss. Seit 2026 ist er Vorsitzender des Shūgiin-„Verfassungsprüfungsausschusses“ (kenpō shinsakai). Seit 2017 ist Furuya als Nachfolger von Takeo Hiranuma Vorsitzender der Nippon Kaigi Kokkai giin kondankai, der Nationalparlamentsabgeordneten-Parlamentariergruppe der gesellschafts- und verfassungspolitisch ultrakonservativen Nippon Kaigi.
Kunihiko Yuyama (japanisch 湯山 邦彦; geboren am 15. Oktober 1952) ist ein japanischer Filmregisseur, der vor allem für…Kunihiko Yuyama (japanisch 湯山 邦彦; geboren am 15. Oktober 1952) ist ein japanischer Filmregisseur, der vor allem für seine Arbeit an der Pokémon-Anime-Franchise bekannt ist.
Yūjirō Kawamata (jap. 川又雄二郎, Kawamata Yūjirō; * 29. September 1952) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Yūjirō Kawamata (jap. 川又雄二郎, Kawamata Yūjirō; * 29. September 1952) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst und speziell mit der birationalen Geometrie höherdimensionaler algebraischer Varietäten. Kawamata machte 1977 seinen Master-Abschluss in Mathematik an der Universität Tokio, war danach Assistent an der Universität Mannheim und wurde 1980 in Tokio bei Shigeru Iitaka promoviert (Characterization of abelian varieties). Als Post-Doktorand war er bis 1983 Miller Fellow an der University of California, Berkeley. Er ist Professor an der Universität Tokio. Kawamata war in den 1980er Jahren eine der treibenden Kräfte im Programm Minimaler Modelle in der höherdimensionalen algebraischen Geometrie (mit Shigefumi Mori, János Kollár, Miles Reid, Yōichi Miyaoka und anderen). Nach ihm und Eckart Viehweg ist der Kawamata-Viehweg-Verschwindungssatz benannt, eine Verschärfung des Verschwindungssatzes von Kodaira, und der Rationalitätssatz von Kawamata. Er klassifizierte 1988 zweidimensionale kanonische log-Singularitäten im Minimal Model Program. 1990 erhielt er den Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften und 1988 den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. Er war Eingeladener Sprecher auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Kyoto 1990 (Canonical and minimal models of algebraic varieties).
Anzu Furukawa (jap. 古川 あんず, Furukawa Anzu; * 28. Februar 1952 in der Präfektur Tokio; † 23. Oktober 2001 in Berlin) war…Anzu Furukawa (jap. 古川 あんず, Furukawa Anzu; * 28. Februar 1952 in der Präfektur Tokio; † 23. Oktober 2001 in Berlin) war eine japanische Butoh-Tänzerin und Performancekünstlerin. Sie arbeitete seit 1973 als Choreographin, Performerin und Tänzerin in verschiedenen Gruppen in Japan (u. a. in der Butoh-Compagnie Dairakudakan) und Europa.
Maki Kawai (japanisch 川合 眞紀; geb. 1956) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin. Sie wurde 2018 die erste…Maki Kawai (japanisch 川合 眞紀; geb. 1956) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin. Sie wurde 2018 die erste weibliche Präsidentin der Japanischen Gesellschaft für Chemie seit deren Gründung im Jahr 1878.