Yasuhiro Matsumura (jap. 松村 保広, Matsumura Yasushiro; * 20. Januar 1955 in Hitoyoshi in der Präfektur Kumamoto) ist ein…Yasuhiro Matsumura (jap. 松村 保広, Matsumura Yasushiro; * 20. Januar 1955 in Hitoyoshi in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mediziner (Onkologie). Er entdeckte mit Hiroshi Maeda den EPR-Effekt in der Chemotherapie gegen Krebs. Matsumura studierte ab 1975 Medizin an der Universität Kumamoto mit der Promotion in Medizin (M.D.) 1981. Danach absolvierte er eine Ausbildung zum Facharzt in der chirurgischen Abteilung des Universitätskrankenhauses in Kumamoto und Kyushu. Ab 1984 studierte er Mikrobiologie in Kumamoto und wurde 1988 Assistenzprofessor. Ab 1989 war er Post-Doktorand am Mount Sinai Medical Center in New York City und am Radcliffe Hospital in Oxford. Ab 1994 gehörte er dem nationalen Krebsforschungszentrum an (National Cancer Center Hospital), wo er 1999 Leiter der medizinischen Abteilung wurde. Ab 2002 leitete er dort die Investigative Treatment Division am Forschungszentrum für innovative Onkologie. Er entwickelte mit Hiroshi Maeda eine Chemotherapie mit Polymeren gegen Tumoren basierend auf dem von beiden entdeckten EPR-Effekt (der spezifischen Ansammlung von Makromolekülen, Fettkügelchen und anderem in Tumorgewebe). Matsumura führte dabei die klinischen Studien durch. Beide wurden durch Veröffentlichungen dazu Thomson Reuters Citation Laureates. Matsumura entwickelte eine spezielle Chemotherapie, die Cancer Stromal Targeting Therapy (CAST) mit zytotoxischen Immunkonjugaten gegen Fibrin. Er untersucht auch durch Krebs verursachte Blutgerinnung und entwickelte Diagnosemethoden zur Früherkennung von Krebs mit Hilfe automatisierter Zytodiagnostik.
Yōko Shimada ( jap. 島田 陽子, Shimada Yōko; * 17. Mai 1953 in Kumamoto, Präfektur Kumamoto; † 25. Juli 2022 in Tokio) war…Yōko Shimada ( jap. 島田 陽子, Shimada Yōko; * 17. Mai 1953 in Kumamoto, Präfektur Kumamoto; † 25. Juli 2022 in Tokio) war eine japanische Filmschauspielerin. Einem breiten Publikum wurde sie 1980 an der Seite von Richard Chamberlain in der Miniserie Shogun bekannt. Für die Rolle der Mariko erhielt sie 1981 auch den Golden Globe für die beste Seriendarstellerin in einem Drama. Yōko Shimada war seit Beginn der 1960er Jahre als Schauspielerin tätig und war bis zuletzt im Jahr 2016 in rund drei Dutzend Fernseh- und vor allem Filmproduktionen zu sehen. Sie litt seit 2019 an Darmkrebs, spielte aber noch 2022 in dem Film Ever Garden eine Hauptrolle. Nach den Dreharbeiten ging sie ins Krankenhaus, wo sie ihrem Krebsleiden erlag. Aufsehen erregte, dass keiner ihrer Verwandten sich um die Leiche kümmern wollte und daher die örtliche Verwaltung die Leiche verbrennen musste.
Mayumi Aoki (jap. 青木 まゆみ, Aoki Mayumi; * 1. Mai 1953 in Yamaga, Präfektur Kumamoto) ist eine ehemalige japanische…Mayumi Aoki (jap. 青木 まゆみ, Aoki Mayumi; * 1. Mai 1953 in Yamaga, Präfektur Kumamoto) ist eine ehemalige japanische Schwimmerin. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann sie die erste Goldmedaille für Japan im Schwimmen der Frauen seit Hideko Maehata 1936 Olympiasiegerin über 200 m Brust wurde. Sie siegte im Rennen über 100 m Schmetterling. 1973 konnte sie über diese Strecke bei den ersten Schwimmweltmeisterschaften in Belgrad die Bronzemedaille erringen. Im Jahr 1989 wurde sie in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.
Yoshiki Tanaka (jap. 田中 芳樹, Tanaka Yoshiki, richtiger Name 田中 美樹 Tanaka Yoshiki; * 22. Oktober 1952 in Hondo, Kumamoto)…Yoshiki Tanaka (jap. 田中 芳樹, Tanaka Yoshiki, richtiger Name 田中 美樹 Tanaka Yoshiki; * 22. Oktober 1952 in Hondo, Kumamoto) ist ein japanischer Schriftsteller. Tanaka studierte an der Gakushūin-Universität japanische Sprache und Literatur und promovierte später dort. Seine bekanntesten Werke sind die Fantasy-Roman-Reihe Arslan Senki, auch bekannt als The Heroic Legend of Arslan, die Space-Opera-Serie Ginga Eiyū Densetsu, auch bekannt als Legend of the Galactic Heroes, und Sōryūden, auch bekannt als Sohryuden: Legend of the Dragon Kings. Alle diese Serien wurden sowohl als Anime adaptiert als auch als Manga umgesetzt.
Kazuo Yoshimura (jap. 吉村和郎, Yoshimura Kazuo; * 6. Juli 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1973…Kazuo Yoshimura (jap. 吉村和郎, Yoshimura Kazuo; * 6. Juli 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1973 Weltmeisterschaftsdritter im Halbmittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Kazuo Yoshimura unterlag bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne nur dem späteren Weltmeister Toyokazu Nomura im Halbfinale, während er den späteren Zweiten Dietmar Hötger aus der DDR und den Franzosen Patrick Vial im Turnierverlauf besiegen konnte. 1976 siegte Yoshimura beim Kodokan Cup. 1977 trat er nach der Reform der Gewichtsklassen im Leichtgewicht an, der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Bei den japanischen Meisterschaften gewann er 1977 gegen Noriyoshi Gotanda seinen einzigen Titel. 1976, 1978 und 1979 belegte er jeweils den zweiten Platz. 1978 siegte er bei der ersten Austragung des Jigoro Kano Cup, 1979 gewann Yoshimura das Tournoi de Paris.
Haruki Uemura (jap. 上村春樹, Uemura Haruki; * 14. Februar 1951 in Landkreis Shimomashiki, Präfektur Kumamoto) ist ein…Haruki Uemura (jap. 上村春樹, Uemura Haruki; * 14. Februar 1951 in Landkreis Shimomashiki, Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Judoka. Er war 1976 Weltmeister und Olympiasieger in der offenen Klasse. Seit 2009 ist er Präsident des Kōdōkan. Der 1,74 m große Uemura bezwang bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne in der offenen Klasse die beiden Deutschen Klaus Glahn (BRD) und Wolfgang Zuckschwerdt (DDR). Im Finale unterlag er seinem Landsmann Kazuhiro Ninomiya. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1975 in Wien bezwang er im Halbfinale den Ungarn Imre Varga, im Finale trafen wie zwei Jahre zuvor Uemura und Ninomiya aufeinander, diesmal gewann Haruki Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal gewann Uemura im Achtelfinale gegen den Nordkoreaner Pak Jong-gil durch eine kleine Wertung (koka). Im Viertelfinale gegen den Franzosen Jean-Luc Rougé siegte der Japaner nach 4:03 Minuten. Das Halbfinale gegen Schota Tschotschischwili aus der Sowjetunion ging wieder über die volle Kampfzeit, Uemura siegte durch Kampfrichterentscheid (yusei-gachi). Das Finale gegen den Briten Keith Remfry beendete Uemura nach 7:28 Minuten durch Ippon.
Royal Kobayashi (jap. ロイヤル小林, Roiyaru Kobayashu; eigentlich Kazuo Kobayashi (小林 和男, Kobayashi Kazuo); * 10. Oktober…Royal Kobayashi (jap. ロイヤル小林, Roiyaru Kobayashu; eigentlich Kazuo Kobayashi (小林 和男, Kobayashi Kazuo); * 10. Oktober 1949 in Kumamoto, Japan; † 17. November 2020 ebenda) war ein japanischer Profiboxer. Er war von Oktober bis November 1976 Weltmeister der WBC im Superbantamgewicht.
Kōzō Okamoto (japanisch 岡本 公三, Okamoto Kōzō; * 7. Dezember 1947 in Kumamoto; † 23. Juli 2026 in Beirut) war ein…Kōzō Okamoto (japanisch 岡本 公三, Okamoto Kōzō; * 7. Dezember 1947 in Kumamoto; † 23. Juli 2026 in Beirut) war ein japanischer Terrorist.
Ikuo Kabashima (jap. 蒲島 郁夫 Kabashima Ikuo; * 28. Januar 1947 im Kreis Kamoto (heute Stadt Yamaga), Präfektur Kumamoto)…Ikuo Kabashima (jap. 蒲島 郁夫 Kabashima Ikuo; * 28. Januar 1947 im Kreis Kamoto (heute Stadt Yamaga), Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Politologe, Politiker und war von 2008 bis 2024 parteiloser Gouverneur von Kumamoto.
Yō Shōmei (japanisch 葉 祥明 Yō Shōmei (* 7. Juli 1946 in der Stadt Kumamoto), eigentlicher Name 葉山祥明 Hayama Shōmei) ist…Yō Shōmei (japanisch 葉 祥明 Yō Shōmei (* 7. Juli 1946 in der Stadt Kumamoto), eigentlicher Name 葉山祥明 Hayama Shōmei) ist ein vielseitiger japanischer Buchillustrator, Maler und Dichter. Yō illustriert Bücher und schreibt gelegentlich Texte und Gedichte.
Kenji Ueno (jap. 上野 健爾, Ueno Kenji; * 1945 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Kenji Ueno (jap. 上野 健爾, Ueno Kenji; * 1945 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst. Er war in den 1970er Jahren an der Universität Tokio und von 1987 bis 2009 Professor an der Universität Kyōto und ist Professor an der Universität Yokkaichi und dort Direktor des Seki-Kowa-Instituts für Mathematik. Ueno war unter anderem Gastwissenschaftler an den Universitäten Bonn und Mannheim in den 1970er Jahren. Er ist Verfasser und Herausgeber einer Reihe von Büchern über Algebraische Geometrie.
Aoi Nakajima (japanisch 中島 葵; * 20. September 1945 in Nihongicho, Kumamoto, Japanisches Kaiserreich; † 16. Mai 1991 in…Aoi Nakajima (japanisch 中島 葵; * 20. September 1945 in Nihongicho, Kumamoto, Japanisches Kaiserreich; † 16. Mai 1991 in Japan) war eine japanische Schauspielerin.
Toshikatsu Matsuoka (jap. 松岡 利勝, Matsuoka Toshikatsu; * 25. Februar 1945 in Aso, Präfektur Kumamoto; † 28. Mai 2007 in…Toshikatsu Matsuoka (jap. 松岡 利勝, Matsuoka Toshikatsu; * 25. Februar 1945 in Aso, Präfektur Kumamoto; † 28. Mai 2007 in Tokio) war ein japanischer Politiker.
Hiroyuki Sonoda (jap. 園田 博之, Sonoda Hiroyuki; * 19. Februar 1942 in Kawaura, Landkreis Amakusa (heute: Amakusa)…Hiroyuki Sonoda (jap. 園田 博之, Sonoda Hiroyuki; * 19. Februar 1942 in Kawaura, Landkreis Amakusa (heute: Amakusa), Präfektur Kumamoto; † 11. November 2018) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter des japanischen Unterhauses für den Verhältniswahlblock Kyūshū. Sonoda, Absolvent der Nihon Daigaku, arbeitete nach seinem Studienabschluss bis 1983 für das Fischereiunternehmen Nichiro Gyogyō K.K. (heute Teil von K.K. Maruha Nichiro Holdings). Nach dem Tode seines Vaters, des Abgeordneten und ehemaligen Außen- und Sozialministers Sunao Sonoda, kandidierte er bei der Wahl 1986 in dessen Unterhauswahlkreis. Den fünfmandatigen 2. Wahlkreis Kumamoto gewann er als Unabhängiger (mit Unterstützung der Fukuda-Faktion) mit 73.252,258 Stimmen auf Platz eins – die „Bruchteilstimmen“ resultierten daraus, dass die Ehefrau seines Vaters, Tenkōkō Sonoda, die bereits 1946 einer der ersten Frauen im Parlament gewesen war, 1986 im gleichen Wahlkreis kandidierte. Sonoda schloss sich zunächst der LDP an. 1993 verließ er die Partei im Vorfeld der Unterhauswahl und beteiligte sich an der Gründung der Neuen Partei Sakigake von Masayoshi Takemura. Dort war er 1993 bis 1994 und 1996 Generalsekretär (daihyō kanji), nach dem Weggang von Naoto Kan und Yukio Hatoyama 1996 weiter für kurze Zeit Generalsekretär (nun kanjichō). In den Kabinetten von Tomiichi Murayama war er dazwischen von 1994 bis 1996 stellvertretender Chefkabinettssekretär. Seit der Wahl von 1996 tritt Sonoda im Einzelwahlkreis Kumamoto 4 an, den er nach seiner Einrichtung sieben Mal in Folge klar für sich entscheiden konnte. Nach der Auflösung (Umbenennung) der Neuen Partei Sakigake 1998 kehrte er 1999 in die LDP zurück und schloss sich der Katō-/Ozata-/Tanigaki-Faktion an. Unter dem Parteivorsitzenden Sadakazu Tanigaki war Sonoda stellvertretender Generalsekretär (kanjichō-dairi) von 2009 bis zum März 2010, als er zurücktrat, was er mit Meinungsverschiedenheiten in der Parteiführung begründete. Im April 2010 verließ Sonoda die LDP und beteiligte sich an der Gründung von Tachiagare Nippon, wo er als Generalsekretär die wichtigste Position hinter den Vorsitzenden Hiranuma und Yosano einnahm. 2012 ging die Partei in der Nippon Ishin no Kai des ehemaligen Gouverneurs von Ōsaka Tōru Hashimoto auf. Für diese konnte Sonoda bei der Unterhauswahl 2012 eines von nur zwei Direktmandaten außerhalb der Präfektur Ōsaka gewinnen. Die großen Parteien hatten keine Gegenkandidaten nominiert, nur der inzwischen parteilose ehemalige Abgeordnete Masayoshi Yagami und eine Kommunistin traten gegen Sonoda an. Im Sommer 2014 begründete Sonoda mit weiteren Abgeordneten um Shintarō Ishihara und Hiranuma die „Partei der nächsten Generation“. 2015 kehrte er ebenso wie Hiranuma in die LDP zurück. Zur Unterhauswahl 2017 verlor Kumamoto einen Unterhauswahlsitz, die LDP-Kandidatur in Kumamoto 4 übernahm Yasushi Kaneko (vorher Wahlkreis 5) und Sonoda wechselte in den Verhältniswahlblock, wo die LDP ihn vor die Doppelkandidaten alleine auf den Listenplatz 1 setzte und er sicher wiedergewählt wurde. Ab Ende 2017 war er wiederholt im Krankenhaus, im 11. November 2018 starb Sonoda an einer Lungenentzündung in einem Tokioter Krankenhaus.
Michiko Ishimure (japanisch 石牟礼 道子, Ishimure Michiko; * 11. März 1927 in Kawaura, Landkreis Amakusa, Präfektur Kumamoto…Michiko Ishimure (japanisch 石牟礼 道子, Ishimure Michiko; * 11. März 1927 in Kawaura, Landkreis Amakusa, Präfektur Kumamoto als Michiko Shiraishi; † 10. Februar 2018 in Minamata) war eine japanische Autorin.
Manabu Mabe (* 14. September 1924 in Kumamoto, Japan; † 22. September 1997 in São Paulo) war ein brasilianischer Maler…Manabu Mabe (* 14. September 1924 in Kumamoto, Japan; † 22. September 1997 in São Paulo) war ein brasilianischer Maler, Graveur und Illustrator.
Tanigawa Ken’ichi (jap. 谷川 健一; * 28. Juli 1921 in Minamata; † 24. August 2013) war einer der bedeutendsten…Tanigawa Ken’ichi (jap. 谷川 健一; * 28. Juli 1921 in Minamata; † 24. August 2013) war einer der bedeutendsten Kulturanthropologen Japans, insbesondere bezüglich der historischen Ortsnamenkunde.
Kimura Masahiko (jap. 木村 政彦; * 10. September 1917 in der Präfektur Kumamoto; † 18. April 1993) war ein japanischer…Kimura Masahiko (jap. 木村 政彦; * 10. September 1917 in der Präfektur Kumamoto; † 18. April 1993) war ein japanischer Judoka, der den 7. Dan im Alter von 29 Jahren erworben hat. Viele bezeichnen ihn als den größten Judoka, der jemals lebte. Er gewann die alljapanischen Meisterschaften dreimal in Folge (1937–1939) und blieb ab 1937 bis zu seinem Rücktritt 1950 ungeschlagen. Bekanntheit in Kampfsportkreisen erlangte er außerdem durch seinen Sieg über den Mitbegründer des Brazilian Jiu Jitsu, Hélio Gracie, im Jahre 1951. Der von ihm in diesem Kampf verwendete Armhebel, mit dem er Helio besiegen konnte, wird seitdem in weiten Kreisen des Brazilian Jiu Jitsu sowie im Bereich der Mixed Martial Arts als Kimura Lock oder nur als Kimura bezeichnet.
Sonoda Sunao (jap. 園田 直; * 11. Dezember 1913 in Amakusa, Präfektur Kumamoto; † 2. April 1984 in Tokio) war ein…Sonoda Sunao (jap. 園田 直; * 11. Dezember 1913 in Amakusa, Präfektur Kumamoto; † 2. April 1984 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Jiyūminshutō), der unter anderem von 1977 bis 1979 sowie erneut 1981 Außenminister war. Er trug als solcher durch den Abschluss eines Friedensvertrages zwischen Japan und der Volksrepublik China am 12. August 1978 maßgeblich zu einer Normalisierung der diplomatischen Beziehungen beider Länder bei. Aufgrund seiner zahlreichen Auslandsreisen wurde er der „fliegende Außenminister“ genannt.
Ide Nobumichi (japanisch 井手宣通; geb. 1. Februar 1912, in Mifune-chō, Kamimaki-gun in der Präfektur Kumamoto; gest. 1.…Ide Nobumichi (japanisch 井手宣通; geb. 1. Februar 1912, in Mifune-chō, Kamimaki-gun in der Präfektur Kumamoto; gest. 1. Februar 1993) war ein japanischer Maler der Yōga-Ausrichtung in der Shōwa-Zeit.
Noda Hideo (japanisch 野田 英夫; geb. 15. Juli 1908, in Kalifornien; gest. 12. Januar 1939) war ein japanischer Maler der…Noda Hideo (japanisch 野田 英夫; geb. 15. Juli 1908, in Kalifornien; gest. 12. Januar 1939) war ein japanischer Maler der Yōga-Schule der Shōwa-Zeit.
Hasegawa Norishige (japanisch 長谷川 周重; geboren am 8. August 1907 in Kanazawa (Präfektur Ishikawa); gestorben am 3.…Hasegawa Norishige (japanisch 長谷川 周重; geboren am 8. August 1907 in Kanazawa (Präfektur Ishikawa); gestorben am 3. Januar 1998) war ein japanischer Geschäftsmann.
Ryū Chishū (japanisch 笠 智衆; * 13. Mai 1904 in Tamamizu, Tamana-gun (heute Tamana), Präfektur Kumamoto; † 16. März 1993…Ryū Chishū (japanisch 笠 智衆; * 13. Mai 1904 in Tamamizu, Tamana-gun (heute Tamana), Präfektur Kumamoto; † 16. März 1993 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rollen in den Filmen des Regisseurs Ozu Yasujirō international bekannt wurde. Er wirkte in über 160 Filmen mit.
Ushijima Noriyuki (japanisch 牛島 憲之; geb. 29. August 1900 in Kumamoto, Präfektur Kumamoto; gest. 16. September 1997) war…Ushijima Noriyuki (japanisch 牛島 憲之; geb. 29. August 1900 in Kumamoto, Präfektur Kumamoto; gest. 16. September 1997) war ein japanischer Maler im Yōga, also im westlichen Stil, während der Shōwa-Zeit.
Nakamura Teijo (jap. 中村 汀女; * 11. April 1900 in Ezu, Landkreis Hōtaku (heute: Kumamoto); † 20. September 1988)…Nakamura Teijo (jap. 中村 汀女; * 11. April 1900 in Ezu, Landkreis Hōtaku (heute: Kumamoto); † 20. September 1988), eigentlich Nakamura Hamako (中村 破魔子,) war eine japanische Haiku-Dichterin der Shōwa-Zeit. Sie war Ehrenbürgerin der Stadt Kumamoto.
Kurahara Shinjirō (japanisch 蔵原 伸二郎, eigentlich Kurahara Korekata; geboren 4. September 1899 in Kurokawa, Landkreis Aso…Kurahara Shinjirō (japanisch 蔵原 伸二郎, eigentlich Kurahara Korekata; geboren 4. September 1899 in Kurokawa, Landkreis Aso (Präfektur Kumamoto); gestorben 16. März 1965 in Tokio) war ein japanischer Dichter und Literaturkritiker.
Ayabe Kitsuju (jap. 綾部 橘樹; * 18. April 1894 in der Präfektur Ōita; † 14. Februar 1980) war ein Generalleutnant der…Ayabe Kitsuju (jap. 綾部 橘樹; * 18. April 1894 in der Präfektur Ōita; † 14. Februar 1980) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee.
Mutō Akira (jap. 武藤 章; * 15. Dezember 1892 in Hakusui, heute ein Stadtteil von Minamiaso, Präfektur Kumamoto…Mutō Akira (jap. 武藤 章; * 15. Dezember 1892 in Hakusui, heute ein Stadtteil von Minamiaso, Präfektur Kumamoto, Japanisches Kaiserreich; † 23. Dezember 1948 in Tokio) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee vor und während des Pazifikkriegs. Er wurde nach dem Krieg als Kriegsverbrecher verurteilt und hingerichtet.
Kanaguri Shisō (jap. 金栗 四三; auch Kanakuri Shizō; * 20. August 1891 in Harutomi (heute: Nagomi), Präfektur Kumamoto; †…Kanaguri Shisō (jap. 金栗 四三; auch Kanakuri Shizō; * 20. August 1891 in Harutomi (heute: Nagomi), Präfektur Kumamoto; † 13. November 1983) war ein japanischer Marathonläufer und zusammen mit dem Sprinter Mishima Yahiko der erste japanische Athlet, der an den Olympischen Spielen teilnahm. Bekannt wurde er durch einen kuriosen Vorfall bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm. Kanaguri wuchs im Süden Japans auf. Er studierte in Tokio, wo Kanō Jigorō sein Talent für das Laufen entdeckte. Er qualifizierte sich als einer von zwei Athleten, die Japan zum ersten Mal bei Olympischen Spielen vertreten sollten. Seine Kommilitonen sammelten Geld, damit er die weite Fahrt antreten konnte. Um Stockholm zu erreichen, musste er 18 Tage lang reisen, zunächst mit dem Schiff nach Wladiwostok, dann mit der Transsibirischen Eisenbahn per Zug quer durch Russland und über Finnland nach Schweden. Völlig erschöpft brauchte er fünf Tage, bis er wieder das Training aufnehmen konnte. Der Marathon fand am letzten Tag der Olympischen Spiele statt. Die ungewöhnliche Hitze von 30 °C machte allen Athleten zu schaffen – der Portugiese Francisco Lázaro brach sogar zusammen und verstarb am darauffolgenden Tag. Auch Kanaguri machte keine Ausnahme. Als er bei Kilometer 26,7 durch den Stockholmer Vorort Sollentuna lief, verlor er kurzzeitig das Bewusstsein und wurde von einer Familie, die gerade in ihrem Garten saß, mit Getränken und der Möglichkeit, sich auszuruhen, versorgt. Nachdem er seinen Durst gestillt und sich hingelegt hatte, verfiel er augenblicklich in Schlaf und wachte erst am nächsten Morgen auf, als man schon die Polizei beauftragt hatte, den vermissten Läufer zu suchen. Angeblich schämte sich Kanaguri so sehr, dass er sich zunächst weigerte, nach Japan zurückzufahren. In den darauffolgenden drei Jahren gewann Kanaguri dann die nationalen Meisterschaften im Marathon. Bei den Olympischen Sommerspielen 1920 belegte er Platz 16, bei den Olympischen Spielen 1924 musste er aufgeben, nachdem er im selben Jahr mit 2:36:10 h einen Asienrekord aufgestellt hatte. 1957 wurde er mit dem Asahi-Preis ausgezeichnet. Im April 1967 reiste er dann, 75 Jahre alt und Universitätsprofessor, wieder nach Stockholm, setzte seinen Lauf von der Stelle fort, an der er damals die Ruhepause eingelegt hatte, und beendete 54 Jahre, 8 Monate, 6 Tage, 3 Stunden, 32 Minuten und 20,3 Sekunden nach dem Start den langsamsten Marathon aller Zeiten.
Ōno Kumao (jap. 大野 熊雄; * 1890 in der Präfektur Kumamoto, Japan), 10. Dan, Hanshi, war ein japanischer Kendōka und…Ōno Kumao (jap. 大野 熊雄; * 1890 in der Präfektur Kumamoto, Japan), 10. Dan, Hanshi, war ein japanischer Kendōka und Begründer der Stilrichtung Ōno-ha Hōki-ryū (大野派伯耆流), die auf der Hōki-ryū Hoshino-ha (伯耆流星野派) basiert. Er war der erste Vorsitzende der im Jahre 1953 als private Budo-Organisation wiederbelebten Dai Nippon Butokukai (DNBK).
Katayama Nampū (japanisch 堅山 南風, eigentlich Katayama Kumaji (堅山 熊次); geb. 12. September 1887 in der Präfektur Kumamoto…Katayama Nampū (japanisch 堅山 南風, eigentlich Katayama Kumaji (堅山 熊次); geb. 12. September 1887 in der Präfektur Kumamoto; gest. 30. Dezember 1980) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung während der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Sakaguchi Shizuo (jap. 坂口 静夫; * 17. Januar 1887 in der Präfektur Kumamoto, Japan; † 23. März 1947) war ein…Sakaguchi Shizuo (jap. 坂口 静夫; * 17. Januar 1887 in der Präfektur Kumamoto, Japan; † 23. März 1947) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee. Nach dem Besuch der Mittelschule trat Sakaguchi in die Kaiserlich Japanische Heeresakademie ein (Jahrgang 22), die er im Mai 1910 abschloss. Im Dezember desselben Jahres wurde er zum Leutnant der Infanterie befördert. Im August 1920 wurde er Kompaniekommandant im 48. Infanterieregiment. Ab April 1921 diente er im Hauptarsenal der Armee. Im April 1925 wurde er zum 3. Gardeinfanterieregiment versetzt. Es folgten Verwendungen im 27. Infanterieregiment und im Hauptquartier der 1. Division. Im August 1928 wurde er dem Hauptquartier der 7. Division zugeteilt. Zwei Jahre später wurde er Adjutant der 7. Division und im August 1932 erfolgte die Zuteilung zum 24. Infanterieregiment. Zu diesem Zeitpunkt erhielt Sakaguchi auch die Beförderung zum Oberstleutnant. Ab August 1935 führte er das 9. selbstständige Garnisonsbataillon. Im August 1937 erfolgte die Beförderung zum Oberst, und im November 1937 versetzte die Armeeführung Sakaguchi in das Hauptquartier der 16. Division. Nach der Funktion als Kommandeur des 109. Infanterieregimentes beförderte man ihn im August 1939 zum Generalmajor. Im September des Folgejahres wurde er Kommandeur der 12. Infanteriebrigade. Ab August 1940 bekleidete Sakaguchi den Rang des kommandierenden Generals der Infanteriebrigadegruppe in der 56. Infanteriedivision (Kurume Division). Ab November 1941 führte Sakaguchi die gemischte 56. Infanteriebrigade an, einen im Kern aus dem 146. Infanterieregiment und dem 1. Bataillon des 56. Feldartillerieregimentes bestehenden Verband (Kampfgruppe Sakaguchi), mit dem er an der Invasion der Philippinen und der Invasion Javas, das zu diesem Zeitpunkt zu Niederländisch-Ostindiens gehörte, teilnahm. Von der Angriffsbasis Palau liefen die Truppentransporter Mitte Dezember 1941 nach Mindanao in den Südphilippinen, wo die Einheit am 20. Dezember Davao einnahm. Von dort aus setzte sie nach Jolo im Sulu-Archipel über, das am 24. Dezember in ihre Hände fiel. Sakaguchi führte seine Kampfgruppe in der Folge am 11. Januar nach Tarakan (→ Schlacht um Tarakan) und am 24. Januar nach Balikpapan. Von dort aus setzte sie nach Java über und landete am 1. März bei Kragan, mit dem Ziel der Einnahme von Tjilatjap, das am 8. März fiel. Am nächsten Tag ergaben sich die KNIL-Truppen unter Generalmajor Pierre Antoine Cox. Nach seiner Beförderung zum Generalleutnant im Juni 1943 kommandierte Sakaguchi die 55. Division (Zentsūji Division) und ab August 1944 war er Kommandeur der 65. Infanteriedivision. Im März 1945 wurde er dem Armeekommando West zugeteilt. Sakaguchi Shizuo stand ab April 1945 auf der Reserveliste der Armee.
Ōasa Yūji (japanisch 大麻 勇次; * 16. oder 20. Januar 1887 in Anrakuji, Tamana, Präfektur Kumamoto, Japan; † 22. Februar…Ōasa Yūji (japanisch 大麻 勇次; * 16. oder 20. Januar 1887 in Anrakuji, Tamana, Präfektur Kumamoto, Japan; † 22. Februar 1974) war ein japanischer Kendōka und 10. Dan Hanshi. Er gründete 1930 das Reido-Dojo in Matsubara-machi, Saga, Kyūshū. Er wurde im Mai 1936 zum Hanshi (heute etwa 8. Dan) und 1957 zum 10. Dan graduiert. Vom 8. September 1963 an war er zusammen mit vier weiteren Kendōlehrern auf einer Demonstrationsreise durch Nord- und Südamerika. Ōasa war Komiteemitglied der Alljapanischen Kendōföderation und Präsident des Kendōverbandes der Präfektur Saga. Beruflich war er Berater einer der größten Kosmetikfirmen Japans. 1963 erhielt er den Verdienstorden am purpurnen Band, 1965 den Orden der Aufgehenden Sonne 4. Klasse und 1969 den Kulturpreis der Zeitung Saga Shimbun.
Kōzuki Yoshio (japanisch 上月良夫; * 7. November 1886 in der Präfektur Kumamoto; † 3. April 1971 in der Präfektur Tokio)…Kōzuki Yoshio (japanisch 上月良夫; * 7. November 1886 in der Präfektur Kumamoto; † 3. April 1971 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Offizier und zuletzt Generalleutnant der Kaiserlichen Armee, der während des Zweiten Weltkrieges unter anderem zwischen 1942 und 1943 Oberbefehlshaber der 2. Armee (Dai-ni-gun), von 1944 bis 1945 Oberbefehlshaber der 11. Armee (Dai-jūichi-gun) sowie zuletzt 1945 bis zur Kapitulation Japans am 2. September 1945 Oberbefehlshaber der aus der Chōsen-Armee hervorgegangenen 17. Regionalarmee in Korea war.
Inoue Sadae (jap. 井上 貞衛; * 5. November 1886 in der Präfektur Kumamoto, Japan; † 26. Oktober 1961) war ein…Inoue Sadae (jap. 井上 貞衛; * 5. November 1886 in der Präfektur Kumamoto, Japan; † 26. Oktober 1961) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee.
Kitahara Hakushū (japanisch 北原 白秋, eigentlich: Kitahara Ryūkichi (北原 隆吉); * 25. Januar 1885 in Yanagawa; † 22. November…Kitahara Hakushū (japanisch 北原 白秋, eigentlich: Kitahara Ryūkichi (北原 隆吉); * 25. Januar 1885 in Yanagawa; † 22. November 1942 in Tokio) war ein japanischer Lyriker, besonders auch der Kinderlyrik.
Kubushiro Ochimi (japanisch 久布白 落実; geb. 16. Dezember 1882 in der Präfektur Kumamoto; gest. 23. Oktober 1972) war eine…Kubushiro Ochimi (japanisch 久布白 落実; geb. 16. Dezember 1882 in der Präfektur Kumamoto; gest. 23. Oktober 1972) war eine japanische Kämpferin für die Rechte der Frauen.
Hino Kumazō (jap. 日野 熊蔵; * 9. Juni 1878 in Hitoyoshi; † 15. Januar 1946 in Hitoyoshi) war ein japanischer…Hino Kumazō (jap. 日野 熊蔵; * 9. Juni 1878 in Hitoyoshi; † 15. Januar 1946 in Hitoyoshi) war ein japanischer Luftfahrtpionier und Erfinder.
Uetsuka Shūhei (japanisch 上塚 周平; geboren 12. Juli 1876 in Sugiue (Präfektur Kumamoto); gestorben 6. Juli 1936 in…Uetsuka Shūhei (japanisch 上塚 周平; geboren 12. Juli 1876 in Sugiue (Präfektur Kumamoto); gestorben 6. Juli 1936 in Brasilien) war ein japanischer Siedler und Verwalter einer japanischen Kolonie in Brasilien. Er widmete sich der Verbesserung der Lebensumstände seiner Landsleute vor Ort.
Takahashi Kōko (japanisch 高橋 廣湖; geboren 1. April 1875 in Yamaga (Präfektur Kumamoto); gestorben 2. Juni 1912) war ein…Takahashi Kōko (japanisch 高橋 廣湖; geboren 1. April 1875 in Yamaga (Präfektur Kumamoto); gestorben 2. Juni 1912) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung.
Miyazaki Tōten (japanisch 宮崎 滔天; * 23. Januar 1871 in Arao, Provinz Higo; † 12. Juni 1922) war ein japanischer…Miyazaki Tōten (japanisch 宮崎 滔天; * 23. Januar 1871 in Arao, Provinz Higo; † 12. Juni 1922) war ein japanischer politischer Aktivist, Panasianist, Philosoph und in späteren Jahren unter dem Künstlernamen Tōchūken Ushiemon (桃中軒 牛右衛門) auch Naniwa-bushi-Sänger. Er ist vor allem bekannt als Freund und Unterstützer des chinesischen Revolutionärs Sun Yat-sen.
Kano Naoki (japanisch 狩野 直喜; geboren 11. November 1868 in der Provinz Higo; gestorben 13. Dezember 1947) war ein…Kano Naoki (japanisch 狩野 直喜; geboren 11. November 1868 in der Provinz Higo; gestorben 13. Dezember 1947) war ein japanischer Sinologe und Philosoph.
Ikebe Sanzan (japanisch 池辺 三山; geboren 12. März 1864 in Kumamoto (Provinz Higo); gestorben 28. Februar 1912) war ein…Ikebe Sanzan (japanisch 池辺 三山; geboren 12. März 1864 in Kumamoto (Provinz Higo); gestorben 28. Februar 1912) war ein bedeutender japanischer Journalist der Meiji-Zeit.
Hakushaku Kiyoura Keigo (jap. 清浦 奎吾, eigentlich Ōkubo Fujaku (大久保 普寂); * 14. Februar 1850 in der Präfektur Kumamoto; †…Hakushaku Kiyoura Keigo (jap. 清浦 奎吾, eigentlich Ōkubo Fujaku (大久保 普寂); * 14. Februar 1850 in der Präfektur Kumamoto; † 5. November 1942 in Atami) war ein japanischer Politiker und 23. Premierminister von Japan.
Inoue Kowashi (japanisch 井上 毅; * 18. Tag des Zwölften Monats im Jahr 1843 (Tempō 14) bzw. am 6. Februar 1844 in Takebe…Inoue Kowashi (japanisch 井上 毅; * 18. Tag des Zwölften Monats im Jahr 1843 (Tempō 14) bzw. am 6. Februar 1844 in Takebe, Kumamoto-han, Provinz Higo; † 17. März 1895) war ein bedeutender japanischer Staatsmann, der sich insbesondere in den Bereichen der Verfassungskunde und der Bildungspolitik der Meiji-Zeit erfolgreich engagiert hatte.
Minoru Kihara (japanisch 木原 稔 Kihara Minoru; * 12. August 1969 in der Stadt Kumamoto, Präfektur Kumamoto) ist ein…Minoru Kihara (japanisch 木原 稔 Kihara Minoru; * 12. August 1969 in der Stadt Kumamoto, Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei, darin zuletzt der Motegi-Faktion, Mitglied des Abgeordnetenhauses für den 1. Wahlkreis von Kumamoto, seit 2025 Leiter des Kabinettssekretariats in den Kabinetten Takaichi I und II sowie ehemaliger Verteidigungsminister. Nach seinem Studium an der Waseda-Universität begann Kiharas beruflicher Weg begann 1993 bei Japan Airlines. Nach einem Studium an einer LDP-Parteischule in Kanagawa kandidierte er bei der Abgeordnetenhauswahl 2005 für die LDP im Wahlkreis 1 gegen den demokratischen Abgeordneten Yorihisa Matsuno und unterlag zwar, gewann aber einen der neun LDP-Verhältniswahlsitze im Block Kyūshū. Bei der Wahl 2009 unterlag er noch deutlicher und verpasste auch einen Verhältniswahlsitz. 2012 setzte er sich im Wahlkreis Kumamoto 1 erstmals gegen Matsuno durch und verteidigte das Mehrheitswahlmandat bis einschließlich 2026 fünfmal in Folge. 2013 wurde er bei der Halbzeitauswechslung der Staatssekretäre im zweiten Kabinett Abe „parlamentarischer Sekretär“ im Verteidigungsministerium, 2016 (Kabinett Shinzō Abe III (2. Umbildung)) „Vizeminister“ im Finanzministerium. Von 2019 bis 2021 war er für die Kabinette Abe IV und Suga Berater des Premierministers mit Zuständigkeit für nationale Sicherheit. Im September 2023 wurde Kihara im Rahmen einer Regierungsumbildung Verteidigungsminister und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit 2024 im Amt. 2025 berief ihn Sanae Takaichi zum Chefkabinettssekretär.