Fusanosuke Natsume (jap. 夏目 房之介, Natsume Fusanosuke ; * 18. August 1950) ist ein japanischer Mangaka und…Fusanosuke Natsume (jap. 夏目 房之介, Natsume Fusanosuke ; * 18. August 1950) ist ein japanischer Mangaka und Manga-Kritiker. Der Enkel des Schriftstellers Natsume Sōseki studierte an der Aoyama-Gakuin-Universität. Er verfasste Bücher und Essays wie Tezuka Osamu no bōken („Die Abenteuer des Tezuka Osamu“) und Manga/Sekai/Senryaku (Manga/Welt/Strategie). Für seine Arbeit als Mangakritiker erhielt er 1999 den Spezialpreis des Osamu-Tezuka-Kulturpreises.
Kayo Inaba (japanisch 稲葉 カヨ Inaba Kayo; * 1950 in Yōrō, Präfektur Gifu) ist eine japanische Biologin und Immunologin.…Kayo Inaba (japanisch 稲葉 カヨ Inaba Kayo; * 1950 in Yōrō, Präfektur Gifu) ist eine japanische Biologin und Immunologin. Sie ist Professorin an der Fakultät für Biostudien an der Universität Kyōto, Vizepräsidentin für Gleichstellung und Direktorin des Zentrums für Forscherinnen an dieser Universität. Im Jahr 2014 wurde Inaba mit dem L’Oréal-UNESCO-Preis ausgezeichnet.
Hiroaki Mitsuya (japanisch 満屋 裕明, Mitsuya Hiroaki; * 1950 in Sasebo) ist ein japanischer Virologe, der an der…Hiroaki Mitsuya (japanisch 満屋 裕明, Mitsuya Hiroaki; * 1950 in Sasebo) ist ein japanischer Virologe, der an der Entwicklung des HIV-Medikaments Azidothymidin (AZT) beteiligt war. Mitsuya studierte Medizin an der Universität Kumamoto, an der er auch promovierte (M.D., Ph.D.) und eine Facharztausbildung in Onkologie, Hämatologie und Immunologie erhielt. Ab 1982 war er als Virologe am National Cancer Institute (NC), an dem er bald darauf das HIV-Medikament AZT mit Samuel Broder und Robert Yarchoan entwickelte. Von ihm stammt die ursprüngliche Identifizierung (1985) von AZT als wirksam gegen HIV beim systematischen Test bekannter Virostatika. Er entwickelte auch das dazu nötige In-vitro-Testsystem mit menschlichen T-Zellen als Zielzellen des Virus. Seit 1991 leitete er die Abteilung experimentelle Retrovirologie am NCI. Er war auch Professor an der Universität Kumamoto. Er war auch an der Entwicklung der HIV-Medikamente Didanosin und Zalcitabin beteiligt. 2007 erhielt Mitsuya den Keio Medical Science Prize, 2014 den Asahi-Preis.
Ken Kutaragi (jap. 久夛良木 健, Kutaragi Ken; * 2. August 1950 in Tokio) ist ein japanischer Manager und ehemaliger Leiter…Ken Kutaragi (jap. 久夛良木 健, Kutaragi Ken; * 2. August 1950 in Tokio) ist ein japanischer Manager und ehemaliger Leiter des Spiele- und Konsolenherstellers Sony Computer Entertainment. Kutaragi gilt als „Vater der PlayStation“ und war anschließend verantwortlich für Entwicklung der PlayStation 2, PlayStation Portable und PlayStation 3. Derzeit ist er Geschäftsführer von Cyber AI Entertainment.
Hitoshi Yasuda (jap. 安田 均 Yasuda Hitoshi, * 25. Juli 1950 in Kōbe) ist ein japanischer Autor, Übersetzer und…Hitoshi Yasuda (jap. 安田 均 Yasuda Hitoshi, * 25. Juli 1950 in Kōbe) ist ein japanischer Autor, Übersetzer und Spieledesigner. Als einer der Väter der japanischen Rollenspiel-Szene brachte er als Übersetzer Systeme wie Traveller und GURPS nach Japan. In der westlichen Anime- und Manga-Szene ist er vor allem für sein Mitwirken an Veröffentlichungen der Reihe Record of Lodoss War bekannt. Er übersetzte ursprünglich amerikanische Rollenspiele und war einer der Väter des Replay-Genres, bei dem Erlebnisse von Rollenspiel-Sessions aufbereitet und in Buchform wiedergegeben werden. Er spielte und schuf mit vielen der heutigen Größen des japanischen Fantasy-Genres wie Ryō Mizuno zusammen viele Welten, sowohl als Spielleiter als auch selbst als Spieler und Übersetzer.
Hiroshi Hamada (japanisch 濱田 博司; * 1950 in der Präfektur Kagawa) ist ein japanischer Entwicklungsbiologe. Er ist…Hiroshi Hamada (japanisch 濱田 博司; * 1950 in der Präfektur Kagawa) ist ein japanischer Entwicklungsbiologe. Er ist bekannt für seine Arbeiten zur Rechts-links-Asymmetrie in der Entwicklung von Säugetieren.
Kiyotaka Kawasaki (jap. 川崎 清貴, Kawasaki Kiyotaka; * 11. Juli 1950 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Kiyotaka Kawasaki (jap. 川崎 清貴, Kawasaki Kiyotaka; * 11. Juli 1950 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Diskuswerfer. 1975 gewann er bei den Asienmeisterschaften in Seoul Bronze und 1977 bei den Pacific Conference Games in Canberra Silber. Bei den Asienspielen 1978 in Bangkok holte er Bronze. 1979 folgte einem Sieg bei den Asienmeisterschaften in Tokio ein achter Platz beim Weltcup in Montreal. Sechsmal wurde er Japanischer Meister (1973, 1974, 1976–1979). Am 22. April 1979 stellte er mit 60,22 m einen japanischen Rekord auf.
Masakazu Tokura (japanisch 十倉 正和 Tokura Masakazu; * 10. Juli 1950 in Nishiwaki, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Masakazu Tokura (japanisch 十倉 正和 Tokura Masakazu; * 10. Juli 1950 in Nishiwaki, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Unternehmer und war Vorsitzender der Sumitomo Chemical. Seit Juni 2021 ist er Vorsitzender des Wirtschafisverbands Nippon Keidanren, der die Interessen der Großindustrie gegenüber der japanischen Regierung vertritt und sie in wirtschafts- sowie außenpolitischen Angelegenheiten unterstützt.
Makoto Arai (* 27. Juni 1950 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer an…Makoto Arai (* 27. Juni 1950 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer an der Chūō-Universität.
Masaharu Nakagawa (jap. 中川 正春 Nakagawa Masaharu; * 10. Juni 1950 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger…Masaharu Nakagawa (jap. 中川 正春 Nakagawa Masaharu; * 10. Juni 1950 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (LDP→NJP→NFP→Kokumin no Koe→GGP→DPJ→DFP→parteilos→KDP) und war durchgehend von 1996 bis 2024 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, zuletzt für den Verhältniswahlblock Tōkai und ehemaliger Minister.
Michio Ashikaga (jap. 足利 道夫, Ashikaga Michio; * 22. Mai 1950 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer…Michio Ashikaga (jap. 足利 道夫, Ashikaga Michio; * 22. Mai 1950 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yukiko Kada (jap. 嘉田 由紀子 Kada Yukiko; * 18. Mai 1950 in Honjō, Präfektur Saitama) ist eine japanische Politikerin und…Yukiko Kada (jap. 嘉田 由紀子 Kada Yukiko; * 18. Mai 1950 in Honjō, Präfektur Saitama) ist eine japanische Politikerin und seit 2019 Mitglied im Senat, dem Oberhaus des Nationalparlaments, zunächst eine Amtszeit für die Präfektur Shiga, seit 2025 für den Verhältniswahlwahlkreis. Von 2006 bis 2014 war sie Gouverneurin von Shiga. Seit 2024 ist sie Mitglied der Nippon Ishin no Kai. Kada ist Absolventin der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Während ihres Studiums lebte sie 1972 für ein halbes Jahr in Tansania. Nach ihrem Abschluss 1973 setzte sie ihre Studien an der University of Wisconsin fort. Anschließend blieb sie in der Forschung, zunächst am Biwa-See-Forschungsinstitut, später an der Kyōto-Seika-Universität, wo sie seit 2000 Professorin für Umweltsoziologie war. 2006 verließ sie die Universität, um zur Wahl für den Gouverneursposten in Shiga anzutreten. Zu ihren Forderungen im Wahlkampf gehörten unter anderem Baustopps für neue Shinkansen-Bahnhöfe, Dammprojekte und eine Mülldeponie in Shiga. Ihre Kandidatur wurde von der Sozialdemokratischen Partei (SDP) unterstützt. Bei der Wahl am 2. Juli 2006 setzte sie sich mit 217.842 Stimmen gegen den Amtsinhaber Yoshitsugu Kunimatsu (185.344 Stimmen) durch, der von der LDP, der DPJ und der Kōmeitō unterstützt wurde. Sie war die erste weibliche Gouverneurin der Präfektur Shiga, die fünfte landesweit. Bei der Wahl 2010 wurde sie mit Unterstützung von DPJ und SDP mit 63 % der Stimmen wiedergewählt. Im November 2012 gründete Kada für die Shūgiin-Wahl 2012 die Nippon Mirai no Tō („Zukunftspartei Japans“), die einen Atomausstieg, eine Reduzierung der Benachteiligung von Frauen in der japanischen Arbeitswelt und bessere Bedingungen für Familien mit Kindern anstrebte. Die Partei versammelte viele, überwiegend vorher aus den Regierungsparteien ausgetretene Abgeordnete, insbesondere die DPJ-Abspaltung von Ichirō Ozawa, spaltete sich aber kurz nach der Wahl wieder, bei der sie von 62 auf 9 Sitze zurückfiel. In der Partei verblieb nur eine Abgeordnete. In Shiga wurde Kada wegen ihrer Doppelrolle in nationaler und Präfekturpolitik kritisiert und trat im Januar 2013 vom Parteivorsitz zurück. Zur Gouverneurswahl 2014 zog sich Kada nach zwei Amtszeiten zurück, der von ihr unterstützte Taizō Mikazuki wurde zu ihrem Nachfolger gewählt. Seit 2014 führt sie die Präfekturpartei Team Shiga (チームしが chīmu Shiga). Bei der Repräsentantenhauswahl 2017 trat Kada als unabhängige Oppositionskandidatin im Wahlkreis Shiga 1 an, unterlag aber knapp um rund 5.000 Stimmen LDP-Amtsinhaber Toshitaka Ōoka. Bei der Senatswahl 2019 kandidierte Kada in Shiga für die linke Opposition (KDP, DVP, KPJ, SDP) und gewann knapp mit rund 14.000 Stimmen Vorsprung gegen LDP-Vorgänger Takeshi Ninoyu. Anschließend gründete sie zusammen mit der ebenfalls neu gewählten Oppositionsabgeordneten Takako Nagae aus Ehime die Fraktion Hekisuikai (碧水会). Diese löste sich im August 2022 auf, Kada wurde kurz darauf Mitglied der DVP-Fraktion. Im Juni 2023 trat sie auch der Partei bei. Im Dezember 2023 wurde sie Mitglied der Kyōiku mushōka o jitsugen suru kai (教育無償化を実現する会, „Vereinigung zur Realisierung kostenloser Bildung“), die im Januar 2024 eine Fraktionsgemeinschaft mit der Ishin no Kai bildete und im Oktober 2024 dorthin fusionierte. Für die Senatswahl 2025 wechselte Kada in den landesweiten Verhältniswahlwahlkreis, wo sie über 100.000 Stimmen erhielt und damit den ersten der vier Ishin-Sitze gewann.
Shōzō Fujii (jap. 藤猪省太, Fujii Shōzō; * 11. Mai 1950 in Higashikagawa) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war…Shōzō Fujii (jap. 藤猪省太, Fujii Shōzō; * 11. Mai 1950 in Higashikagawa) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war dreimal Weltmeister im Mittelgewicht und einmal im Halbmittelgewicht. Shōzō Fujii gewann 1971 das Tournoi de Paris. Bei den Weltmeisterschaften 1971 in Ludwigshafen erreichten in sechs Gewichtsklassen neun Japaner das Finale. Im Mittelgewicht siegte Fujii gegen Yoshinari Shigematsu. Bei den Olympischen Spielen 1972 startete und gewann Shinobu Sekine. Im Jahr darauf bei den Weltmeisterschaften in Lausanne erreichten zehn Japaner einen der sechs Kämpfe um Gold. Fujii gewann seinen zweiten Weltmeistertitel durch einen Sieg über Isamu Sonoda. Bei den Asienmeisterschaften 1974 gewann Fujii zunächst das Finale im Mittelgewicht. Er trat dann auch in der offenen Klasse an und gewann hier gegen seinen Landsmann Sumio Endō, der den Titel im Schwergewicht geholt hatte. 1975 fanden die Weltmeisterschaften in Wien statt, acht Japaner erreichten ein Finale. Im Mittelgewicht siegte Fujii gegen seinen Landsmann Yoshimi Hara. Bei den Olympischen Spielen 1976 siegte Isamu Sonoda, der sich gegen Fujii in der japanischen Olympiaqualifikation durchgesetzt hatte. Nach Neuordnung der Gewichtsklassen trat Fujii ab 1978 im Halbmittelgewicht an. 1979 siegte er beim vorolympischen Turnier in Moskau. Bei den Weltmeisterschaften 1979 in Paris besiegte er im Finale den Franzosen Bernard Tchoullouyan. 1980, im Jahr des japanischen Olympiaboykotts, endete die Karriere des vierfachen Weltmeisters, der nie bei Olympischen Spielen startete.
Shun Fujimoto (japanisch 藤本 俊 Fujimoto Shun; * 11. Mai 1950 in Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer…Shun Fujimoto (japanisch 藤本 俊 Fujimoto Shun; * 11. Mai 1950 in Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Shin’ichi Fujimura (jap. 藤村 新一, Fujimura Shin'ichi; * 4. Mai 1950 in Kami, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer…Shin’ichi Fujimura (jap. 藤村 新一, Fujimura Shin'ichi; * 4. Mai 1950 in Kami, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Amateurarchäologe, der für sich in Anspruch nahm, eine Vielzahl von Artefakten aus dem jungen und mittleren Paläolithikum entdeckt zu haben. Die Funde erwiesen sich im Jahr 2000 als Fälschungen mit weitreichenden Folgen für die archäologische Erforschung der japanischen Altsteinzeit.
Kensō Soai (jap. 硤合 憲三, Soai Kensō; * 3. Mai 1950 in Fuchū) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie). Er ist…Kensō Soai (jap. 硤合 憲三, Soai Kensō; * 3. Mai 1950 in Fuchū) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie). Er ist Hochschullehrer in der Abteilung Angewandte Chemie der Naturwissenschaftlichen Universität Tokio. Ihm wurde gemeinsam mit Henri Boris Kagan der Chemie-Nobelpreis 2026 zugesprochen.
Mari Yonehara (jap. 米原 万里, Yonehara Mari; * 29. April 1950 in Tokio; † 25. Mai 2006 in Kamakura) war eine bekannte…Mari Yonehara (jap. 米原 万里, Yonehara Mari; * 29. April 1950 in Tokio; † 25. Mai 2006 in Kamakura) war eine bekannte japanische Schriftstellerin.
Yōichi Miyazawa (jap. 宮澤 洋一 Miyazawa Yōichi; * 24. April 1950 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer…Yōichi Miyazawa (jap. 宮澤 洋一 Miyazawa Yōichi; * 24. April 1950 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Sangiin für Hiroshima und war von 2014 bis 2015 Wirtschaftsminister im zweiten und dritten Kabinett Abe. In der LDP gehört er der Kishida-Faktion an. Miyazawa schloss 1974 sein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Tokio ab und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. Ab 1976 studierte er an der Universität Harvard, wo er einen MPA erwarb. 1992 wurde er Chefsekretär des Premierministers, seines Onkels Kiichi Miyazawa. 1993 beendete er seine Beamtenlaufbahn. Im Januar 1994 wurde Miyazawa politischer Sekretär seines Onkels. Als dieser im Jahr 2000 seinen Wahlkreis für das Shūgiin, den 7. Wahlkreis Hiroshima aufgab und in den Verhältniswahlblock wechselte, trat er dessen Nachfolge an. Den Wahlkreis gewann Miyazawa deutlich gegen den Demokraten Toshimasa Yamada und zog für die erste von drei Legislaturperioden ins Shūgiin ein. Dort war er unter anderem Mitglied des Auswärtigen sowie des Sozial- und Gesundheitsausschusses. Im umgebildeten Kabinett Fukuda war er 2008 Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Kabinettsbüro. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 verfehlte er gegen Takashi Wada die Wiederwahl. Bei der Sangiin-Wahl 2010 kandidierte Miyazawa in seiner Heimatpräfektur Hiroshima (Zweimandatswahlkreis), erhielt über eine halbe Million Stimmen und war damit für sechs Jahre als Sangiin-Abgeordneter gewählt. Im Oktober 2014 wurde er Nachfolger der zurückgetretenen Yūko Obuchi (Shūgiin, Gunma, Nukaga-Faktion) als Minister für Wirtschaft und Industrie und Minister beim Kabinettsamt für die Organisation für Atomkraftentschädigungen. 2016 und 2022 wurde er jeweils mit dem höchsten Stimmenanteil wiedergewählt. Von 2018 bis 2019 saß er dem Sangiin-Sonderausschuss für Verbraucherschutz vor. In der LDP führt er von 2015 bis 2019 und seit 2021 den Forschungsausschuss für das Steuersystem (税制調査会 zeisei chōsakai).
Tatsumi Kimishima (jap. 君島 達己 Kimishima Tatsumi; * 21. April 1950 in Tokio) ist ein japanischer Manager. Nach dem Tode…Tatsumi Kimishima (jap. 君島 達己 Kimishima Tatsumi; * 21. April 1950 in Tokio) ist ein japanischer Manager. Nach dem Tode Satoru Iwatas fungierte er von 2015 bis 2018 als fünfter Präsident des Videospiel-Herstellers Nintendo. Zuvor war er dort als Personalchef und Präsident des Geschäftsbereiches Nintendo of America aktiv.
Yukihisa Fujita (jap. 藤田 幸久, Fujita Yukihisa; * 19. April 1950 in Hitachi, Präfektur Ibaraki) ist ein japanischer…Yukihisa Fujita (jap. 藤田 幸久, Fujita Yukihisa; * 19. April 1950 in Hitachi, Präfektur Ibaraki) ist ein japanischer Politiker (DPJ→DFP→DVP→KDP), von 2007 bis 2019 Abgeordneter für die Präfektur Ibaraki im Sangiin, dem japanischen Oberhaus, und von 2011 bis 2012 Vizeminister im Finanzministerium (Kabinett Noda).
Tina Chow, eigentlich Bettina Louise Lutz (* 18. April 1950 in Lake View, Ohio, USA; † 24. Januar 1992 in Pacific…Tina Chow, eigentlich Bettina Louise Lutz (* 18. April 1950 in Lake View, Ohio, USA; † 24. Januar 1992 in Pacific Palisades, Los Angeles, USA) war ein US-amerikanisches Topmodel, AIDS-Aktivistin und Schmuckdesignerin japanischer Abstammung.
Mitsuru Komaeda (jap. 古前田 充, Komaeda Mitsuru; * 14. April 1950 in der Präfektur Iwate) ist ein ehemaliger japanischer…Mitsuru Komaeda (jap. 古前田 充, Komaeda Mitsuru; * 14. April 1950 in der Präfektur Iwate) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Takao Kawaguchi (jap. 川口孝夫, Kawaguchi Takao, * 13. April 1950 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er…Takao Kawaguchi (jap. 川口孝夫, Kawaguchi Takao, * 13. April 1950 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war Olympiasieger 1972 und Weltmeister 1971.
Yoshinaga Fujita (japanisch 藤田 宜永 Fujita Yoshinaga, * 12. April 1950 in Fukui, Präfektur Fukui; † 30. Januar 2020 in…Yoshinaga Fujita (japanisch 藤田 宜永 Fujita Yoshinaga, * 12. April 1950 in Fukui, Präfektur Fukui; † 30. Januar 2020 in Saku, Präfektur Nagano) war ein japanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Er war bekannt für seine Werke in den Genres Kriminalroman, Abenteuerroman und Liebesroman.
Yoshifumi Kondō (jap. 近藤 喜文, Kondō Yoshifumi; * 31. März 1950 in Gosen, Präfektur Niigata, Japan; † 21. Januar 1998 in…Yoshifumi Kondō (jap. 近藤 喜文, Kondō Yoshifumi; * 31. März 1950 in Gosen, Präfektur Niigata, Japan; † 21. Januar 1998 in Tachikawa Präfektur Tokio, Japan) war ein japanischer Trickfilmzeichner. Er arbeitete an Fernsehserien wie Anne mit den roten Haaren und Die Abenteuer des Sherlock Holmes sowie an den Studio-Ghibli-Produktionen Kikis kleiner Lieferservice, Die letzten Glühwürmchen, Tränen der Erinnerung – Only Yesterday und Prinzessin Mononoke. Bei Stimme des Herzens – Whisper of the Heart führte Kondō Regie.
Nobuyoshi Ino (jap. 井野 信義; * 1950 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Jazz-Bassist. Ino nahm in seiner Highschool-Zeit…Nobuyoshi Ino (jap. 井野 信義; * 1950 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Jazz-Bassist. Ino nahm in seiner Highschool-Zeit Kontrabassunterricht und begann seine Karriere als Mitglied einer Rhythm-and-Blues-Band. Er nahm dann mit japanischen Musikern wie Isao Suzuki, Kazumi Watanabe und Aki Takase auf und gehörte zu den Gruppen von Masayuki Takayanagi. 1980 nahm er mit dessen New Direction for the Arts am Moers New Jazz Festival teil und wurde Mitglied der Gruppe Elvin Jones 5. Seit 1983 trat er regelmäßig bei Festivals in Europa auf. 1984 unternahm er eine Osteuropa-Tournee mit Aki Takase, im Folgejahr trat er beim Frankfurt Jazz Festival mit Lester Bowie auf, mit dem er zuvor in Japan aufgenommen hatte. Mit Kazutoki Umezu ging er 1990 auf Australien-Tournee. 1991 wurde er Mitglied des Berlin Contemporary Jazz Orchestra, das er während einer Japantournee 1995 leitete. 1998 gründete er mit Ichiko Hashimoto und Atsuo Fujimoto die Gruppe The Trio, mit der er mehrere Alben aufnahm. 2006 folgte das Projekt Ub-X.
Eiji Okuda (jap. 奥田 瑛二 Okuda Eiji; * 18. März 1950 in Kasugai) ist ein japanischer Schauspieler und Regisseur. 1990…Eiji Okuda (jap. 奥田 瑛二 Okuda Eiji; * 18. März 1950 in Kasugai) ist ein japanischer Schauspieler und Regisseur. 1990 wurde er für die Rolle des Mönches Honkakubo in Der Tod eines Teemeisters bei den Japanese Academy Award in der Kategorie Bester Hauptdarsteller nominiert. Seit 2001 führt er selbst Regie, ist aber auch weiterhin als Schauspieler zu sehen.
Shun’ichi Yamaguchi (japanisch 山口 俊一 Yamaguchi Shun’ichi; * 28. Februar 1950 in Ikeda-chō, Miyoshi-gun (heute…Shun’ichi Yamaguchi (japanisch 山口 俊一 Yamaguchi Shun’ichi; * 28. Februar 1950 in Ikeda-chō, Miyoshi-gun (heute: Miyoshi-shi), Tokushima-ken) ist ein japanischer Politiker, in 13. Wahlperiode Abgeordneter im Unterhaus des Nationalparlaments, wo er heute den 2. Wahlkreis von Tokushima vertritt, und war von 2014 bis 2015 Minister im zweiten Kabinett Abe. Er gehört heute zur Asō-Faktion der Liberaldemokratischen Partei (LDP).
Ken Shimura (志村 けん, Shimura Ken; amtlich: Yasunori Shimura (志村 康徳, Shimura Yasunori); * 20. Februar 1950 in…Ken Shimura (志村 けん, Shimura Ken; amtlich: Yasunori Shimura (志村 康徳, Shimura Yasunori); * 20. Februar 1950 in Higashimurayama, Präfektur Tokio; † 29. März 2020 in Shinjuku, Präfektur Tokio) war ein japanischer Komiker. Shimura war am bekanntesten für seine Hauptrolle in Hachiji Da Yo! Zen'in Shūgō! (8時だョ!全員集合) mit der Comedy-Gruppe The Drifters (ザ・ドリフターズ) und Kato-chan Ken-chan Gokigen TV (加トちゃんケンちゃんごきげんテレビ) mit Cha Katō, einem weiteren Mitglied von The Drifters.
Takanohana Kenshi (jap. 貴ノ花 健士; auch: Takanohana I.; genannt Futagoyama; * 19. Februar 1950 in der Präfektur Aomori als…Takanohana Kenshi (jap. 貴ノ花 健士; auch: Takanohana I.; genannt Futagoyama; * 19. Februar 1950 in der Präfektur Aomori als Hanada Mitsuru (花田 満); † 30. Mai 2005 in Tokio) war ein japanischer Sumō-Ringer. Sein höchster Rang war Ōzeki. Er war de jüngere Bruder von Wakanohana Kanji I. (45. Yokozuna) sowie der Vater von Wakanohana Masaru (66. Yokozuna) und Takanohana Kōji (65. Yokozuna). Er starb an Krebs. Takanohana schaffte es trotz seines relativ geringen Gewichts von um die 115 kg, sich 50 Turniere als Ōzeki zu halten, was lange Zeit Rekord war, jedoch von Chiyotaikai und Kaio ebenfalls erreicht wurde. Er galt zwischenzeitlich als Yokozuna-Kandidat, besonders im Jahr 1975. Als der Yokozuna Wajima schwächelte, hatte er seine beste Zeit, gewann zwei Turniere und lieferte sich spektakuläre Kämpfe mit Kitanoumi, der ebenfalls zu jener Zeit Yokozuna war. Dennoch gelang es ihm nicht, die Beförderung zum Yokozuna zu schaffen. 1981 trat er zurück und gründete seinen eigenen Sumōstall, das Fujishima-Beya, welches er 1993 mit dem Futagoyama-Beya vereinte, als sein 22 Jahre älterer Bruder altersbedingt seinen Posten im Sumōverband abgab. Zuletzt litt er stark unter seinem Krebsleiden, das wohl auch seinem Tabakkonsum zuzuschreiben war. Seinen letzten größeren Auftritt hatte er bei der Rücktrittszeremonie des ehemaligen Ōzekis Takanonami, als er, obwohl er bereits vom Krebs gezeichnet war, symbolisch ein Stück von Takanonamis Haarknoten abschnitt. Anfang 2004 gab er sein Heya an seinen jüngeren Sohn Takanohana II. ab.
Ryū Shionoya (jap. 塩谷 立 Shionoya Ryū; * 18. Februar 1950 in Hamamatsu, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Ryū Shionoya (jap. 塩谷 立 Shionoya Ryū; * 18. Februar 1950 in Hamamatsu, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Er war zuletzt partei- und fraktionsloser Abgeordneter für den Verhältniswahlblock Tōkai im Shūgiin, dem Unterhaus der Nationalversammlung, bis 2024 war er Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin der Abe-Faktion. Dem Shūgiin gehörte er mit Unterbrechungen von 1990 bis 2024 an, von 2008 bis 2009 war er Bildungsminister.
Keiko Takemiya (japanisch 竹宮 惠子, Takemiya Keiko; * 13. Februar 1950 in der Präfektur Tokushima) ist eine japanische…Keiko Takemiya (japanisch 竹宮 惠子, Takemiya Keiko; * 13. Februar 1950 in der Präfektur Tokushima) ist eine japanische Mangaka. In frühen Jahren ihrer Karriere schrieb sie ihren Namen mit anderen Kanji: 竹宮 恵子. Sie wird zur Gruppe der 24er gezählt und hat das Shōjo-Genre revolutioniert, indem sie Geschichte, Homosexualität und Science Fiction behandelte. Ihr Debüt als Manga-Zeichnerin machte sie 1968 mit 17 Jahren mit Ringo no tsumi im Magazin Margaret. Während ihres Studiums an der Universität Tokushima veröffentlichte sie Mori no Ko Toru im Shōjo Comic. Nach ihrem Studium ging sie nach Tokio und begann, als professionelle Mangaka zu arbeiten. Mit ihrem Werk Kaze to Ki no Uta über eine Liebesbeziehung zwischen zwei ungleichen jungen Männern an einer Jungenschule prägte sie den Begriff Shōnen Ai. 1980 erhielt sie den 25. Shōgakukan-Manga-Preis für Kaze to Ki no Uta und Terra e…. Für Letzteres bekam sie bereits zwei Jahre zuvor den 9. Seiun-Preis, einen Preis für herausragende Science-Fiction-Werke. Nachdem sie 2000 ihre Manga-Serie Tenma no Ketsuzoku vollendete, begann sie, an der Kyōto-Seika-Universität über Manga zu unterrichten.
Shizuka Ijūin (jap. 伊集院 静, Ijūin Shizuka; * 9. Februar 1950 in Hōfu; † 24. November 2023 in Tokio) war ein japanischer…Shizuka Ijūin (jap. 伊集院 静, Ijūin Shizuka; * 9. Februar 1950 in Hōfu; † 24. November 2023 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Der Sohn koreanischer Einwanderer studierte an der Rikkyō-Universität. 1974 erhielt er die japanische Staatsbürgerschaft. Nachdem er zunächst für das Fernsehen gearbeitet hatte, begann er 1988 eine Laufbahn als Schriftsteller. Für den Roman Chibusa (1993 von Kichitaro Negishi verfilmt) erhielt er 1991 den Yoshikawa-Eiji-Preis, für Uke zuki im Folgejahr den Naoki-Preis. Weitere Werke sind Kaikyō (1991) und Goro-goro (2002, Yoshikawa-Eiji-Preis). Mit Masato Kato und Shōtarō Oikawa verfasste er das Drehbuch zu Ryuichi Hirokis Film Kikansha sensei (2004). Im Jahr 2007 veröffentlichte er eine Biographie des Baseballspielers Hideki Matsui (Hideki Matsui: sportsmanship, modesty and the art of the home run).
Yoshiyuki Kōno (japanisch 河野 義行 Kōno Yoshiyuki; geboren am 3. Februar 1950 in Toyohashi, Aichi) ist ein Überlebender…Yoshiyuki Kōno (japanisch 河野 義行 Kōno Yoshiyuki; geboren am 3. Februar 1950 in Toyohashi, Aichi) ist ein Überlebender des Matsumoto-Vorfalls, eines Sarin-Angriffs, der am Abend des 27. Juni 1994 und am folgenden Morgen in Matsumoto, Nagano, Japan, stattfand und acht Menschen tötete und viele weitere erkranken ließ. Kōno, ein Maschinenverkäufer, lebte neben dem Ort, an dem Mitglieder von Aum Shinrikyo das modifizierte Fahrzeug mit dem tödlichen Nervengas abstellten. Obwohl seine Frau Sumiko zu den Opfern gehörte, die vergast wurden und zu dieser Zeit bewusstlos war, betrachtete die ermittelnde Polizei von Nagano Kōno als Hauptverdächtigen, da sie sein Grundstück als den Ursprungsort des Sarins ansah. Es stellte sich später heraus, dass Kōno zwanzig Chemikalien in seinem Haus gelagert hatte, die er für die Fotoverarbeitung, Töpferei und Pestizide gekauft hatte. Sarin konnte jedoch nicht aus diesen Chemikalien synthetisiert werden, und Kōno hatte nicht die Qualifikationen und das chemische Fachwissen, um es herzustellen. Der Historiker Keiichi Tsuneishi behauptete fälschlicherweise in der Asahi Shimbun, dass Sarin aus Organophosphor-Pestiziden hergestellt werden könne. Nach dem größeren Angriff in der Tokioter U-Bahn im Jahr 1995 wurde Kōno von jeglichem Verdacht befreit. Kōno beteiligte sich später an vielen Medienveranstaltungen zur Verteidigung von Aum und argumentierte, dass er seit der Zeit, als er zu Unrecht mit dem Vorfall in Verbindung gebracht wurde, erkannte, wie anfällig unschuldige Opfer für Medienhasskampagnen sind. Unter Verweis auf seine eigenen Erfahrungen mit der Medienbranche und der Polizei zog er Parallelen zu unschuldigen Aum-Mitgliedern, die öffentlicher Ausgrenzung und unsanften Eingriffen in ihr Privatleben ausgesetzt waren, die größtenteils durch die sensationslüsterne Medien erzeugte Ängste anstelle von tatsächlichem Schuld nachgewiesen wurden. Zusammen mit Yoshihiro Yasuda, einem erfahrenen Anwalt, der während seiner Verteidigung von Aum-Gründer Shoko Asahara verhaftet wurde, setzte er sich auch gegen die Todesstrafe ein und hielt Reden und Vorlesungen, in denen er die Auswirkungen des japanischen Justizsystems auf Verdächtige und zu Unrecht Beschuldigte sowie die sozialen Auswirkungen auf Verwandte und Bekannte erklärte. Kōnos Frau Sumiko, die zuvor Musiklehrerin für elektronische Orgel war, blieb bis zu ihrem Tod am 5. August 2008 im Alter von 60 Jahren bewusstlos und hinterließ ihren Ehemann, zwei Töchter und einen Sohn.
Harumi Kaneko (jap. 金子 晴美, Kaneko Harumi; * 19. Januar 1950 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Jazzsängerin…Harumi Kaneko (jap. 金子 晴美, Kaneko Harumi; * 19. Januar 1950 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Jazzsängerin, die vor allem in den 1980er-Jahren erfolgreich war. Harumi Kaneko war Ende der 1970er-Jahre Bandvokalistin des Septetts Storyville Dandies mit dem sie 1978 auf dem St. Louis Ragtime Festival gastierte. Im folgenden Jahr entstand bei einem New-York-Aufenthalt das Album I Love New York, an dem George Young (ts), Dave Samuels, Hank Jones, Ron Carter bzw. Steve Gilmore, Harry Leahey, Grady Tate bzw. Bill Goodwin, Armen Halburian und Bob Dorough (Duo in „How About You“) mitwirkten. Nach dem Livealbum New York State of Mind (Philips, 1980, u. a. mit Kunimitsu Inaba und dem Arrangeur Norio Maeda) nahm sie 1982 in Tokyo das Album The Name Is Harumi auf, begleitet von Richie Cole, Hiromasa Suzuki, Kiyoshi Sugimoto, Nobuyoshi Ino und Motohiko Hino. Nach dem Produktionen Special Menu (1983), My Little Dream (1985) und Tristeza (1986) nahm sie in Englewood Cliffs im Studio von Rudy Van Gelder für EmArcy das Album I’m Walkin’ auf; in der Studioband um Ron Carter spielten Cedar Walton, Gene Bertoncini bzw. Eric Gale, Grady Tate bzw. Lewis Nash. 1990 spielte sie in New York mit der All-Stars-Formation Newport Jazz Festival All Stars (Warren Vaché, Randy Sandke, Norris Turney, Lew Tabackin, George Wein, Howard Alden, Eddie Jones, Oliver Jackson) My Romance ein, 1992 noch das Album Try to Remember (mit Fred Hersch (der auch die Arrangements schrieb), Scott Colley, Tom Rainey und Toots Thielemans). Im Bereich des Jazz war sie zwischen 1978 und 1992 an 19 Aufnahmesessions beteiligt. Ihr Repertoire bestand meist aus Liedern des Great American Songbook, Broadway-Songs und Jazzstandards. Ihr letztes Album When the Meadow Was Blooming (mit Hiromu Aoki, Masao Issima und Grady Tate) wurde 2000 veröffentlicht.
Toshiaki Endō (jap. 遠藤 利明 Endō Toshiaki; * 17. Januar 1950 im Kreis Süd-Murayama (heute: kreisfreie Stadt Kaminoyama)…Toshiaki Endō (jap. 遠藤 利明 Endō Toshiaki; * 17. Januar 1950 im Kreis Süd-Murayama (heute: kreisfreie Stadt Kaminoyama), Präfektur Yamagata) ist ein japanischer Politiker (LDP, darin zuletzt Tanigaki-Gruppe), im Parlament ehemaliger Unterhausabgeordneter für den 1. Wahlkreis Yamagata, ehemaliger Olympiaminister und seit 2023 Präsident des japanischen Sportdachverbandes. Endō, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Zentraluniversität, wurde 1983 für die erste von zwei Wahlperioden ins Präfekturparlament von Yamagata gewählt. 1990 trat er für einen Wechsel in die nationale Politik bei der Unterhauswahl 1990 zurück, bei der er im damaligen Viermandatswahlkreis Yamagata 1 als Unabhängiger kandidierte, aber mit weniger als 8 % der Stimmen nur Fünfter hinter einem Sozialisten und vier Liberaldemokraten wurde. Im zweiten Anlauf bei der Wahl 1993 gelang ihm mit dem dritthöchsten Stimmenanteil (18,3 %) der Sprung ins Nationalparlament. Er trat wieder der LDP bei. Seit der Wahlrechtsreform kandidiert Endō im neuen Einmandatswahlkreis Yamagata 1, wo er aber zunächst zweimal dem reformkonservativen ehemaligen Landwirtschaftsminister Michihiko Kano (LDP→…→NFP→…→DPJ) unterlag. 1996 gewann er noch einen Sitz bei der Verhältniswahl im Block Tōhoku, 2000 verpasste er auch dort die Wiederwahl. Von 1998 bis 1999 war er für das Kabinett Obuchi parlamentarischer Staatssekretär im Bauministerium. Bei der Unterhauswahl 2003 konnte Endō sich erstmals gegen Kano durchsetzen, 2005 mit absoluter Mehrheit. 2006 wurde er für das erste Kabinett Abe „Vizeminister“ im MEXT. Bei der LDP-Erdrutschniederlage in der Wahl 2009 unterlag Endō Kano um weniger als 2.000 Stimmen, erreichte aber mit dieser knappen Wahlkreisniederlage den dritten Platz auf der LDP-Liste und damit die Wiederwahl im Verhältniswahlblock Tōhoku. Durchgehend von 2012 bis 2024 gewann er Yamagata 1 souverän mit absoluten Mehrheiten. Von 2008 bis 2009 saß Endō dem Unterhausausschuss für Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft vor. Im Juni 2015 berief ihn Shinzō Abe auf den nach dem Olympiasondermaßnahmengesetz (voller Name: Heisei 32-nen Tōkyō Orimpikku kyōgi taikai・Tōkyō Pararimpikku kyōgi taikai tokubetsu sochi hō) neu eingerichteten Ministerposten für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio 2020 in das dritte Kabinett Abe. Bei einer Kabinettsumbildung im August 2016 löste ihn Tamayo Marukawa ab. Er war danach einer der Vizepräsidenten des Organisationskomitees der Olympischen Spiele. In der LDP führte er unter Fumio Kishida von 2021 bis 2022 den Wahlkampfausschuss, danach bis 2023 den Exekutivrat (sōmukai, wörtl. „Rat für allgemeine Angelegenheiten“). Zur Wahl 2026 erklärte Endō seinen Rückzug, den Wahlkreis Yamagata 1 übernahm (erfolgreich) sein ältester Sohn Hiroaki, vorher LDP-Präfekturparlamentsabgeordneter. 2023 wurde Endō Präsident (kaichō) der „japanischen Sportgesellschaft“ (Nihon Sports Kyōkai, bis 2018 Nihon taiiku kyōkai; engl. Übersetzungen mehrfach wechselnd, zuletzt „Japan Sport Association“, JSPO), der erst seit 1989 organisatorisch vom nationalen Olympischen Komitee getrennten Dachorganisation des japanischen Sports.
Takahiro Shin’yo (jap. 神余 隆博, Shin’yo Takahiro; * 11. Januar 1950 in der Präfektur Kagawa) ist ein japanischer…Takahiro Shin’yo (jap. 神余 隆博, Shin’yo Takahiro; * 11. Januar 1950 in der Präfektur Kagawa) ist ein japanischer Diplomat. Von 2008 bis 2011 war er außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter von Japan in der Bundesrepublik Deutschland.
Seiichi Furuya (古屋 誠一 Furuya Seiichi; * 1950 in Izu, Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer Fotograf. Er lebt in Graz…Seiichi Furuya (古屋 誠一 Furuya Seiichi; * 1950 in Izu, Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer Fotograf. Er lebt in Graz und ist Mitbegründer des Vereins Camera Austria.
Masanao Ozawa (jap. 小澤 正直, Ōzawa Masanao; * 1950) ist ein japanischer Mathematiker und Physiker der Universität Nagoya.…Masanao Ozawa (jap. 小澤 正直, Ōzawa Masanao; * 1950) ist ein japanischer Mathematiker und Physiker der Universität Nagoya. Er erlangte durch Arbeiten zur heisenbergschen Unschärferelation internationale Aufmerksamkeit.