Kimiyoshi Yamashiki (jap. 山舗公義, Yamashiki Kimiyoshi; geboren am 7. März 1924; gestorben am 14. September 1999) war ein…Kimiyoshi Yamashiki (jap. 山舗公義, Yamashiki Kimiyoshi; geboren am 7. März 1924; gestorben am 14. September 1999) war ein japanischer Judoka. 1958 war er Dritter bei den zweiten Weltmeisterschaften. Kimiyoshi Yamashiki belegte 1957 den dritten Platz bei den japanischen Meisterschaften. 1958 erreichte er das Finale und belegte den zweiten Platz hinter Kōji Sone. Am 30. November 1958 wurden in Tokio die zweiten Judo-Weltmeisterschaften ausgetragen. Yamashiki bezwang in seinem ersten Kampf den Brasilianer Masaioshi Kawakami, im Achtelfinale den Briten Douglas Young und im Viertelfinale den Niederländer Anton Geesink. Im Halbfinale trafen die beiden Japaner Akio Kaminaga und Kimiyoshi Yamashiki aufeinander und Kaminaga zog ins Finale ein.
Murayama Tomiichi (japanisch 村山 富市; * 3. März 1924 in Ōita, Präfektur Ōita; † 17. Oktober 2025 ebenda) war ein…Murayama Tomiichi (japanisch 村山 富市; * 3. März 1924 in Ōita, Präfektur Ōita; † 17. Oktober 2025 ebenda) war ein japanischer Politiker und war vom 30. Juni 1994 bis zum 11. Januar 1996 der 52. Premierminister von Japan. Er war der zweite Sozialist/Sozialdemokrat in der Geschichte Japans, der dieses Amt bekleidete und nach Katayama Tetsu der erste nach fast 50 Jahren. Während seiner knapp achtzehnmonatigen Amtszeit leitete er das 81. japanische Kabinett, die erste Große Koalition zwischen Liberaldemokraten und Sozialisten und eines von nur wenigen Nachkriegskabinetten, in denen die parlamentarisch größte Partei nicht den Premierminister stellte.
Takeshita Noboru (japanisch 竹下 登; * 26. Februar 1924 im Kakeya, Präfektur Shimane; † 19. Juni 2000) war ein japanischer…Takeshita Noboru (japanisch 竹下 登; * 26. Februar 1924 im Kakeya, Präfektur Shimane; † 19. Juni 2000) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Er war Vorsitzender der Regierungspartei LDP und von 1987 bis 1989 der 74. Premierminister von Japan.
Kuroiwa Jūgo (japanisch 黒岩 重吾; * 25. Februar 1924 in Osaka (Präfektur Osaka); † 7. März 2003) war ein japanischer…Kuroiwa Jūgo (japanisch 黒岩 重吾; * 25. Februar 1924 in Osaka (Präfektur Osaka); † 7. März 2003) war ein japanischer Schriftsteller, der für seine historischen Romane bekannt ist.
Tamura Ryūichi (japanisch 田村 隆一; * 18. März 1923 in Tokio; † 26. August 1998 in Kamakura) war ein japanischer Lyriker.…Tamura Ryūichi (japanisch 田村 隆一; * 18. März 1923 in Tokio; † 26. August 1998 in Kamakura) war ein japanischer Lyriker. Tamura begann bereits als Jugendlicher von der westlichen Literatur beeinflusste avantgardistische Lyrik zu schreiben. Ab 1941 studierte er Literatur an der Meiji-Universität. Im Jahr 1943 wurde er zur Kaiserlichen Marine eingezogen. Nach dem Krieg gründete er mit Kuroda Saburō und Ayukawa Nobuo die Literaturzeitschrift Arechi („Das wüste Land“). Tamuras erste Gedichtsammlung Yosen no Hi to Yoru (四千の日と夜, „Viertausend Tage und Nächte“) erschien im Jahr 1956. Mit seinem zweiten Gedichtband Kotoba no nai Sekai (言葉のない世界, „Welt ohne Sprache“, 1962) etablierte er sich als bedeutender japanischer Lyriker. Ein erster Band gesammelter Gedichte erschien 1966. 1967–68 war er Gastpoet des International Writing Program der University of Iowa. Insgesamt veröffentlichte er achtundzwanzig Gedichtbände. In seinem Todesjahr wurde er mit dem Lyrikpreis der Japanischen Akademie der Künste ausgezeichnet.
Nagano Takeshi (japanisch 永野 健; geboren 17. März 1923 in Shimokamagari (Präfektur Hiroshima); gestorben 12. Mai 2008)…Nagano Takeshi (japanisch 永野 健; geboren 17. März 1923 in Shimokamagari (Präfektur Hiroshima); gestorben 12. Mai 2008) war ein japanischer Unternehmer und Wirtschaftsmanager.
Ōno Masao (jap. 大埜 正雄; Ōno Masao, * 2. März 1923; † 11. Februar 2001) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Ōno…Ōno Masao (jap. 大埜 正雄; Ōno Masao, * 2. März 1923; † 11. Februar 2001) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Ōno debütierte 1954 in einem WM-Qualifikationsspiel gegen die Auswahl Südkoreas. Dieses Spiel endete in Tokyo 2:2 unentschieden. Zwei weitere Spiele absolvierte er bei den Asienspielen 1954, wo beide Spiele gegen Indonesien (3:5) und Indien (2:3) verloren gingen. Sein letztes Spiel absolvierte er in einem Freundschaftsspiel gegen die Auswahl Burmas, das in Tokyo mit 0:0 endete.
Oda Minoru (japanisch 小田 稔; * 24. Februar 1923 bei Sapporo; † 1. März 2001) war ein japanischer Astrophysiker. Er war…Oda Minoru (japanisch 小田 稔; * 24. Februar 1923 bei Sapporo; † 1. März 2001) war ein japanischer Astrophysiker. Er war ein Pionier der Astronomie mit Röntgensatelliten in Japan.
Hirō Onoda (jap. 小野田 寛郎 Onoda Hirō; * 19. März 1922 in Kainan; † 16. Januar 2014 in Tokio) war ein japanischer…Hirō Onoda (jap. 小野田 寛郎 Onoda Hirō; * 19. März 1922 in Kainan; † 16. Januar 2014 in Tokio) war ein japanischer Nachrichtenoffizier, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch bis 1974 auf der philippinischen Insel Lubang als Ausharrender (Holdout) verblieb.
Shigeru Mizuki (jap. 水木 しげる, Mizuki Shigeru; * 8. März 1922 in Sakaiminato, Präfektur Tottori; † 30. November 2015 in…Shigeru Mizuki (jap. 水木 しげる, Mizuki Shigeru; * 8. März 1922 in Sakaiminato, Präfektur Tottori; † 30. November 2015 in Tokio) war ein japanischer Manga-Zeichner. In seinen Werken, darunter Ge Ge Ge no Kitarō, beschäftigte er sich meist mit Yōkai (Monstern und Geistern) und hat neben Comics auch bebilderte Lexika über Dämonen, Hexen und andere Wesen aus dem japanischen Volksglauben herausgebracht.
Tanabe Makoto (japanisch 田邊 誠; geboren 25. Februar 1922 in der Präfektur Gumma; gestorben 2. Juli 2015 in Maebashi) war…Tanabe Makoto (japanisch 田邊 誠; geboren 25. Februar 1922 in der Präfektur Gumma; gestorben 2. Juli 2015 in Maebashi) war ein japanischer Politiker.
Motoshima Hitoshi (jap. 本島 等; * 20. Februar 1922 in Shinkamigotō, Präfektur Nagasaki; † 31. Oktober 2014) war ein…Motoshima Hitoshi (jap. 本島 等; * 20. Februar 1922 in Shinkamigotō, Präfektur Nagasaki; † 31. Oktober 2014) war ein japanischer Politiker und vom 2. Mai 1979 bis zum 1. Mai 1995 Bürgermeister von Nagasaki.
Hsi-teh Hsieh, auch Hilda Hsieh (* 19. März 1921 in Quanzhou, Republik China; † 4. März 2000 in Shanghai, Volksrepublik…Hsi-teh Hsieh, auch Hilda Hsieh (* 19. März 1921 in Quanzhou, Republik China; † 4. März 2000 in Shanghai, Volksrepublik China) war eine chinesische Physikerin und Hochschullehrerin. Sie war von 1983 bis 1989 Präsidentin der Fudan-Universität und die erste weibliche Präsidentin einer chinesischen Universität. Xie Xide gilt als Mutter der chinesischen Halbleiter.
Amano Kimiyoshi (japanisch 天野 公義; * 2. März 1921 in Kitatoshima, Präfektur Tokio; † 29. Juli 1990 in Bunkyō, Tokio) war…Amano Kimiyoshi (japanisch 天野 公義; * 2. März 1921 in Kitatoshima, Präfektur Tokio; † 29. Juli 1990 in Bunkyō, Tokio) war ein japanischer Politiker der Demokratisch-Liberalen Partei, der Liberalen Partei und später der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem von September bis Dezember 1976 im umgebildeten Kabinett Miki Minister für Inneres und Kommunikation, Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Kommissar der Behörde für die Entwicklung Hokkaidōs war.
Azumaya Gorō (jap. 東屋 五郎; * 26. Februar 1920 in Yokohama; † 8. Juli 2010) war ein japanischer Mathematiker, der sich…Azumaya Gorō (jap. 東屋 五郎; * 26. Februar 1920 in Yokohama; † 8. Juli 2010) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebra beschäftigte.
Ishigaki Rin (jap. 石垣りん; * 21. Februar 1920 in Tokio; † 26. Dezember 2004) war eine bekannte zeitgenössische Dichterin…Ishigaki Rin (jap. 石垣りん; * 21. Februar 1920 in Tokio; † 26. Dezember 2004) war eine bekannte zeitgenössische Dichterin in Japan, die Teil der zweiten Welle der modernen Renaissance der Frauenlyrik im Nachkriegsjapan war. Sie beschrieb mit den Mitteln einer einfachen, klaren Sprache und Alltagsmotiven die Frau als Individuum in Familie und Gesellschaft. Einige ihrer Werke wurden in japanische Schulbücher aufgenommen.
Mizukami Tsutomu (jap. 水上 勉, als Pseudonym die Lesung Minakami Tsutomu; * 8. März 1919 in der Präfektur Fukui; † 8.…Mizukami Tsutomu (jap. 水上 勉, als Pseudonym die Lesung Minakami Tsutomu; * 8. März 1919 in der Präfektur Fukui; † 8. September 2004 in Wakasa, Präfektur Fukui) war ein japanischer Schriftsteller. Er schrieb Erzählungen, Kriminalgeschichten, Biografien und Theaterstücke.
Mori Sumio (jap. 森 澄雄, eigentlich: 森 澄夫; * 28. Februar 1919 in Nagasaki oder Himeji; † 18. August 2010 in Tokio) war…Mori Sumio (jap. 森 澄雄, eigentlich: 森 澄夫; * 28. Februar 1919 in Nagasaki oder Himeji; † 18. August 2010 in Tokio) war ein japanischer Haiku-Dichter und Mitglied der japanischen Akademie der Künste.
Kuroda Saburō (jap. 黒田 三郎; * 26. Februar 1919 in der Präfektur Hiroshima; † 8. Januar 1980) war ein japanischer…Kuroda Saburō (jap. 黒田 三郎; * 26. Februar 1919 in der Präfektur Hiroshima; † 8. Januar 1980) war ein japanischer Lyriker. Kuroda studierte Wirtschaft an der Universität Tokio. Während des Zweiten Weltkrieges war er auf Java eingesetzt. Nach seiner Rückkehr gehörte er neben Ayukawa Nobuo und Tamura Ryūichi zu den Gründern des Literaturmagazins Arechi (Das wüste Land). Er veröffentlichte ein halbes Dutzend Gedichtbände, darunter Hitori no onna ni (1954), Chiisai Yuri to (1960) und Jidai no shūjin (1965).
Fukunaga Takehiko (japanisch 福永 武彦; * 19. März 1918 in der Präfektur Fukuoka; † 13. August 1979) war ein japanischer…Fukunaga Takehiko (japanisch 福永 武彦; * 19. März 1918 in der Präfektur Fukuoka; † 13. August 1979) war ein japanischer Romanautor, Lyriker und Übersetzer.
Hayashi Tadahiko (japanisch 林 忠彦; geboren 5. März 1918 in Tokuyama in der Präfektur Yamaguchi; gestorben 18. Dezember…Hayashi Tadahiko (japanisch 林 忠彦; geboren 5. März 1918 in Tokuyama in der Präfektur Yamaguchi; gestorben 18. Dezember 1990) war ein japanischer Fotograf.
Nakamura Shin’ichirō (japanisch 中村 真一郎; * 5. März 1918 in Tokio; † 25. Dezember 1997) war ein japanischer…Nakamura Shin’ichirō (japanisch 中村 真一郎; * 5. März 1918 in Tokio; † 25. Dezember 1997) war ein japanischer Schriftsteller. Nakamura wuchs bei seinen Großeltern in der Provinz Shizuoka auf. Er studierte an der Universität Tokio, wo er Schriftsteller wie Fukunaga Takehiko, Hori Tatsuo und Katō Shūichi kennenlernte. Bekannt wurde er mit einer zwischen 1947 und 1952 erschienenen fünfteiligen Romanreihe, die ihm den Ruf eines japanischen Proust einbrachte. Neben weiteren Romanen verfasste er eine Biographie des Dichters Rai San’yō, übersetzte Werke aus dem Französischen und Chinesischen und schrieb Literaturkritiken. 1989 wurde er mit dem Yomiuri-Literaturpreis ausgezeichnet.
Tōge Sankichi (jap. 峠 三吉, wirklicher Name: Tōge Mitsuyoshi (bei gleicher Schreibung); * 19. Februar 1917 in Toyono…Tōge Sankichi (jap. 峠 三吉, wirklicher Name: Tōge Mitsuyoshi (bei gleicher Schreibung); * 19. Februar 1917 in Toyono (heute: Toyonaka), Präfektur Osaka; † 10. März 1953) war ein japanischer Dichter. Er überlebte den Atombombenabwurf auf Hiroshima und verstarb 1953 an den Spätfolgen. Er ist Mitbegründer der sogenannten Atombombenliteratur. Sein Werk zählt zur Atombombenliteratur der ersten Generation, also derjenigen Schriftsteller, die den Abwurf selbst erlebten.
Araki Takeshi (jap. 荒木 武; * 4. März 1916 in Misasa, Landkreis Asa (heute: Hiroshima), Präfektur Hiroshima; † 17. Juni…Araki Takeshi (jap. 荒木 武; * 4. März 1916 in Misasa, Landkreis Asa (heute: Hiroshima), Präfektur Hiroshima; † 17. Juni 1994) war ein japanischer Politiker. Takeshi Araki wurde 1916 im heutigen Bezirk West der Stadt Hiroshima geboren. Nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Kaiserlichen Universität Tokio arbeitete er für Mitsubishi Jūkōgyō. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete er bis 1940 in Nagasaki im Stadtteil Urakami. Zur Zeit der Atombombenabwürfe hielt er sich in einer Fabrik in Hiroshima auf und überlebte so. Er erkrankte jedoch noch im selben Monat an der Strahlenkrankheit. 1947 wurde er Mitglied des Rates der Stadt Hiroshima, 1951 Abgeordneter im Präfekturparlament von Hiroshima, dem er für drei Legislaturperioden angehörte. Araki war von 1975 bis 1991 Bürgermeister von Hiroshima. In seiner Amtszeit wurde die Stadt Hiroshima 1980 zur seirei shitei toshi, zur „Großstadt per Regierungserlass“, aufgewertet. Er setzte sich für die Abschaffung von Nuklearwaffen ein. Weltweite Aufmerksamkeit erfuhren seine jährlich am 6. August stattfindenden dies betreffenden Appelle. Auf seine Initiative hin wurde 1982 die internationale Organisation Mayors for Peace gegründet. Araki starb 1994 im Alter von 78 Jahren infolge einer Lungenentzündung.
Kodaira Kunihiko (japanisch 小平 邦彦; * 16. März 1915 in der Präfektur Tokio; † 26. Juli 1997 in Kōfu) war ein japanischer…Kodaira Kunihiko (japanisch 小平 邦彦; * 16. März 1915 in der Präfektur Tokio; † 26. Juli 1997 in Kōfu) war ein japanischer Mathematiker, der 1954 wegen besonderer Verdienste um die Mathematik mit der Fields-Medaille ausgezeichnet wurde.
Terada Tōru (japanisch 寺田 透; geboren 16. März 1915 in Yokohama (Präfektur Kanagawa); gestorben 21. Dezember 1995…Terada Tōru (japanisch 寺田 透; geboren 16. März 1915 in Yokohama (Präfektur Kanagawa); gestorben 21. Dezember 1995 ebenda) war ein japanischer Literatur- und Kunstkritiker, Romanist.
Nobuo Kojima (jap. 小島 信夫, Kojima Nobuo; * 28. Februar 1915 in der Präfektur Gifu, Japan; † 26. Oktober 2006 in Tokio)…Nobuo Kojima (jap. 小島 信夫, Kojima Nobuo; * 28. Februar 1915 in der Präfektur Gifu, Japan; † 26. Oktober 2006 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Ōi Saidan (jap. 大井 際断; * 26. Februar 1915, Nishinomiya, Japan; † 27. Februar 2018) war der Oberpriester (kanchō) der…Ōi Saidan (jap. 大井 際断; * 26. Februar 1915, Nishinomiya, Japan; † 27. Februar 2018) war der Oberpriester (kanchō) der Rinzai-shū-Linie des Hōkō-ji (Shinjitai: 方広寺, Kyūjitai: 方廣寺) in Okuyama, Inasa-chō, Kita-ku, Hamamatsu. 1921 wurde er Priester (oshō) im Moshō-ji (茂松寺) in Nishinomiya. 1940 machte er seinen Abschluss in Philosophie an der Universität Kyōto. 1948 wurde er Abt (住職, jūshoku) am Moshō-ji. Während dieser Zeit studierte er Zen unter Ienaga Ichidō (家永 一道) vom Tōfuku-ji. Er wurde zum Dharma-Nachfolger von Ichidō und lehrte Zen-Philosophie als Professor an der buddhistischen Hanazono-Universität. Im April 1960 wurde er Abt der Meditationshalle des Manju-ji (萬壽寺) in Ōita und im März 1975 Abt im Tōkai-an (東海庵) im Myōshin-ji. Anschließend wurde er ab Oktober 1990 Oberhaupt der Hōkō-ji-Schule (方廣寺派管長, Hōkō-ji-ha kanchō) und Zen-Meister (shike) am Hōkō-ji. Dort öffnete er die Zen-Schulung für Laien, auch für Frauen und für Schüler aus dem Westen. Ōi Saidan leitete ab 1982 Zen-Sesshin (Meditationsretreats) in Deutschland. Zuletzt war er während der EXPO 2000 im Lebensgarten Steyerberg und in Hannover. Mit der Repräsentation seiner Lehrtradition in Deutschland betraute er Christoph „Rei Ho“ Hatlapa aus Steyerberg, Lehrer der Choka-Sangha. 1993 erhielt er von Oi Saidan Roshi die Dharmaübertragung. Im Jahr 2000 wurde er für diese Traditionslinie in Deutschland beauftragt. Weitere Schülerinnen und Schüler sind Rei Shin Bigan und Nadine „Rei Myo“ Tierelinckx.
Kinugasa Hayao (jp. 衣笠 駿雄; * 2. Februar 1915; † 11. Februar 2007) diente in der Kaiserlichen Japanischen Armee und war…Kinugasa Hayao (jp. 衣笠 駿雄; * 2. Februar 1915; † 11. Februar 2007) diente in der Kaiserlichen Japanischen Armee und war einer der wenigen ehemaligen Offiziere der Kaiserlichen Armee, die sich den Bodenselbstverteidigungsstreitkräften (rikujō jieitai, englisch JGSDF) und deren Vorgängertruppe, der Nationalen Polizeireserve (警察予備隊 keisatsu yobitai, englisch National Police Reserve), anschlossen. Im Laufe seiner Karriere diente er in der Generalstabskonferenz (統合幕僚会議 tōgō bakuryō kaigi, englisch Joint Staff Council) der Selbstverteidigungskräfte (jieitai, englisch JSDF) und war der erste Kommandeur der 1. Luftlandebrigade (第1空挺団 daiichi kūteidan, englisch 1st Airborne Brigade), bevor er sich ins Private zurückzog.
Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer…Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Noma Hiroshi, Sohn eines buddhistischen Priesters, begeisterte sich für die französische symbolistische Dichtung, las die Werke von James Joyce, André Gide und Marcel Proust und war Schüler des Dichters Takeuchi Katsutarō, bevor er ab April 1935 an der Universität Kyōto ein Französisch-Studium begann. Nach dem Studium, das er 1938 beendete, arbeitete er am Ōsaka City Welfare Department und kümmerte sich um die Burakumin, also die Unterpriviliierten Japans. Er interessierte sich frühzeitig für die marxistische Ideologie. 1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und nahm an Kämpfen in China und auf den Philippinen teil. Nachdem er wegen einer Malariainfektion aus der Armee entlassen worden war, trat er 1944 der Kommunistischen Partei bei, aus der er allerdings später wieder ausgeschlossen wurde. 1946 debütierte er mit dem Roman „Kurai e“ (暗い絵) – „Schwarzes Bild“. Sein bedeutendstes Werk war der Antikriegsroman „Shinkū chitai“ (真空地帯, 1952) – „Zone der Leere“, für den er mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Für den Roman „Seinen no wa“ (青年の環) – „Kreis der Jugendlichen“ erhielt er 1971 den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis. Das ist der Titel einer fünfbändigen Serie von Büchern, die Noma 1947 begann und die insgesamt 8000 Seiten umfasst. In diesem Buch verarbeitet Noma seine Erfahrungen mit den Burakumin und deren Befreiung. Für sein Gesamtwerk erhielt er 1989 den Asahi-Preis.
Aida Tsunao (jap. 会田 綱雄; * 17. März 1914 in der Präfektur Tokio; † 22. Februar 1990) war ein japanischer Dichter. Aida…Aida Tsunao (jap. 会田 綱雄; * 17. März 1914 in der Präfektur Tokio; † 22. Februar 1990) war ein japanischer Dichter. Aida kam 1940 als Freiwilliger des Militärnachrichtendienstes nach Nanking und arbeitete dann für einen Verlag in Shanghai. Hier lernte er junge Dichter wie Shimpei Kusano kennen, die nach dem Krieg bekannt wurden. 1945 kehrte er nach Japan zurück. 1957 veröffentlichte er den Gedichtband Kanko, für den er den Takamura-Kōtarō-Preis erhielt. Für den Gedichtband Yuigon wurde er 1977 mit dem Yomiuri-Literaturpreis ausgezeichnet.
Saga Hiro (jap. 嵯峨 浩; * 16. April 1914 in Tokio; † 20. Juni 1987 in Peking) war die Ehefrau des Thronfolgers von…Saga Hiro (jap. 嵯峨 浩; * 16. April 1914 in Tokio; † 20. Juni 1987 in Peking) war die Ehefrau des Thronfolgers von Mandschukuo, Aisin Gioro Pujie, des Bruders von Kaiser Puyi. Nach ihrer Hochzeit nannte sie sich Mandschurisch Aisin Gioro Hiro bzw. mit chinesischer Lesung ihres Vornamens Aisin Gioro Hao (chinesisch 愛新覺羅•浩).
Fukushima Tetsuji (jap. 福島 鉄次; * 19. Februar 1914 in der Präfektur Fukushima, Japan; † 1992) war ein japanischer…Fukushima Tetsuji (jap. 福島 鉄次; * 19. Februar 1914 in der Präfektur Fukushima, Japan; † 1992) war ein japanischer Manga-Zeichner. Von Januar 1949 bis Februar 1956 erschien seine Science-Fiction-Comicserie Sabaku no Maō (砂漠の魔王, dt. „Der Teufel der Wüste“) im Shōnen Shōjo Bōkenō (少年少女冒険王), einem Manga-Magazin für Jungen und Mädchen, das als Schwestermagazin zum Bōkenō-Magazin beim Verlag Akita Shoten veröffentlicht wurde. Zu diesem Manga inspirierte ihn das orientalische Märchen um Aladin und die Wunderlampe. Sabaku no Maō wurde nach der Magazinveröffentlichung auch in neun Sammelbänden herausgegeben. Der Zeichenstil des Mangas zeigt den Einfluss nordamerikanischer Comics. Hayao Miyazaki nannte eine Episode in Sabaku no Maō eine große Inspiration für seinen Film Das Schloss im Himmel: „Als Schüler habe ich ihn [Sabaku no Maō] immer wieder mit klopfendem Herzen gelesen. Es gab da eine Episode um einen Edelstein, der einem die Macht zu fliegen verlieh. Ich war davon so berührt, dass ich einen Film über einen magischen Stein machen wollte.“ Zu Fukushimas weiteren Werken zählen Inazuma Dōji (いなずま童子; 1954), Kaijin Z (怪人Z) und Shippū Kenshi (疾風剣士; 1956–1957).
Ema Shōko (jap. 江間 章子; * 13. März 1913 in Takada (heute: Jōetsu), Präfektur Niigata; † 12. März 2005 in Setagaya…Ema Shōko (jap. 江間 章子; * 13. März 1913 in Takada (heute: Jōetsu), Präfektur Niigata; † 12. März 2005 in Setagaya, Präfektur Tokio) war eine japanische Dichterin und Librettistin.
Kurihara Sadako (japanisch 栗原 貞子, wirklicher Name: Doi Sadako 土居貞子; geboren 4. März 1913 in Hiroshima Präfektur…Kurihara Sadako (japanisch 栗原 貞子, wirklicher Name: Doi Sadako 土居貞子; geboren 4. März 1913 in Hiroshima Präfektur Hiroshima; gestorben 6. März 2005) war eine japanische Dichterin, Überlebende des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Friedensaktivistin. Sie ist neben Hara Tamiki und Ōta Yōko eine Vertreterin der ersten Generation der Atombombenliteratur (gembaku bungaku), die selbst vom Abwurf betroffen war und in deren Werk sich die Verarbeitung des Erlebten widerspiegelt. Bekannt ist Sadako Kurihara vor allem für ihre beiden Gedichte Umashimenkana (Helft den Gebärenden!) und Hiroshima to iu toki (Wenn wir Hiroshima sagen).
Asakura Isokichi (japanisch 浅蔵 五十吉, eigentlicher Vorname Yosaku (与作); geboren 26. Februar 1913 in Terai (寺井町) im…Asakura Isokichi (japanisch 浅蔵 五十吉, eigentlicher Vorname Yosaku (与作); geboren 26. Februar 1913 in Terai (寺井町) im Landkreis Nomi (能美郡), Präfektur Ishikawa; gestorben 9. April 1998) war ein japanischer Keramiker.
Hideo Hagiwara (jap. 萩原 英雄, Hagiwara Hideo; * 22. Februar 1913 in der Präfektur Yamanashi; † 4. November 2007) war ein…Hideo Hagiwara (jap. 萩原 英雄, Hagiwara Hideo; * 22. Februar 1913 in der Präfektur Yamanashi; † 4. November 2007) war ein japanischer Maler. Er gehörte zu den bekanntesten zeitgenössischen japanischen Künstlern. Hideo Hagiwara startete seine künstlerische Karriere nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit ersten grafischen Werken gegenständlicher Darstellungen. 1958 graduierte er an der Tokyo National University of Fine Arts and Music in Tokio. Ende der 1950er Jahre hatte er weltweiten Erfolg mit seinen abstrakten Arbeiten. Er hatte Ausstellungen seiner Werke aus Holzschnitt, Lithographie, Radierung und Siebdruck in renommierten Museen, wie dem Museum of Modern Art in New York und dem Victoria and Albert Museum in London. 1967 lehrte Hideo Hagiwara an der University of Oregon. Im Jahr 1983 wurde ihm der japanische Verdienstorden am purpurnen Band durch den japanischen Kaiser verliehen.
Hasegawa Teru (jap. 長谷川 テル; * 7. März 1912 als Hasegawa Teruko (長谷川 照子); † 1947 in Jiāmùsī) auch bekannt unter ihren…Hasegawa Teru (jap. 長谷川 テル; * 7. März 1912 als Hasegawa Teruko (長谷川 照子); † 1947 in Jiāmùsī) auch bekannt unter ihren Pseudonymen Midorikawa Eiko bzw. chinesisch Lǜchuān Yīngzǐ (beides 緑川 英子) und vor allem Verda Majo („Grüner Mai“) war eine japanische Autorin, Aktivistin, Feministin, Pazifistin und Esperantistin.
Takeo Yoshikawa (吉川 猛夫, Yoshikawa Takeo, * 7. März 1912 in Matsuyama; † 20. Februar 1993) war ein japanischer Spion auf…Takeo Yoshikawa (吉川 猛夫, Yoshikawa Takeo, * 7. März 1912 in Matsuyama; † 20. Februar 1993) war ein japanischer Spion auf Hawaii vor dem Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941.
Ishihara Takashi (japanisch 石原 俊; geboren 3. März 1912 in Tokio; gestorben 31. Dezember 2003) war ein japanischer…Ishihara Takashi (japanisch 石原 俊; geboren 3. März 1912 in Tokio; gestorben 31. Dezember 2003) war ein japanischer Unternehmer und Präsident von Nissan.
Ōno Taiichi (jap. 大野 耐一; * 29. Februar 1912 in der Mandschurei; † 28. Mai 1990) ist der Erfinder des…Ōno Taiichi (jap. 大野 耐一; * 29. Februar 1912 in der Mandschurei; † 28. Mai 1990) ist der Erfinder des Toyota-Produktionssystems. Er entwickelte die heutigen logistischen Basismethoden Kanban-System und Just-in-time-Produktion in den Jahren von 1950 bis 1982. Das japanische Management-Konzept Kaizen basiert ebenfalls auf seinen Ideen.
Kitaura Kiichirō (japanisch 北裏 喜一郎; geboren 14. März 1911 in Mihama (Präfektur Wakayama); gestorben 30. Oktober 1985)…Kitaura Kiichirō (japanisch 北裏 喜一郎; geboren 14. März 1911 in Mihama (Präfektur Wakayama); gestorben 30. Oktober 1985) war ein japanischer Unternehmer.
Nakajima Itarō (jap. 中島 亥太郎; * 13. März 1911 in Gotemba, Präfektur Shizuoka; † 20. Mai 1993) war ein japanischer…Nakajima Itarō (jap. 中島 亥太郎; * 13. März 1911 in Gotemba, Präfektur Shizuoka; † 20. Mai 1993) war ein japanischer Sprinter. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er jeweils Fünfter in der 4-mal-100-Meter-Staffel und der 4-mal-400-Meter-Staffel. Über 200 m erreichte er das Viertelfinale. Während seines Studiums an der Waseda-Universität verbesserte er zwischen 1930 und 1933 sechsmal den japanischen Rekord über 400 m. Bei japanischen Meisterschaften gewann er 1929 mit der 4-mal-100-Meter-Staffel und 1933 mit der 4-mal-400-Meter-Staffel.
Tarō Okamoto (japanisch 岡本 太郎, Okamoto Tarō; * 26. Februar 1911 in Takatsu, Tachibana-gun (heute Takatsu-ku, Kawasaki)…Tarō Okamoto (japanisch 岡本 太郎, Okamoto Tarō; * 26. Februar 1911 in Takatsu, Tachibana-gun (heute Takatsu-ku, Kawasaki); † 7. Januar 1996) war ein japanischer Künstler. Okamoto schuf zahlreiche zwei- und dreidimensionale Werke, die unter dem Einfluss der abstrakten Kunst und des Surrealismus stehen, aber auch auf die Kunst der Jōmon-Zeit und die künstlerische Tradition Okinawas Bezug nehmen. Daneben war er schriftstellerisch tätig und trat in den späten Jahren häufig in den Medien auf. Sein bekanntestes Werk ist der „Turm der Sonne“ (太陽の塔, taiyō no tō), den er für die Weltausstellung 1970 in Osaka schuf.