Kitarō (jap. 喜多郎; * 4. Februar 1953 in Toyohashi), bürgerlich: Masanori Takahashi (高橋 正則, Takahashi Masanori), ist ein…Kitarō (jap. 喜多郎; * 4. Februar 1953 in Toyohashi), bürgerlich: Masanori Takahashi (高橋 正則, Takahashi Masanori), ist ein japanischer Musiker. Der Spitzname Kitarō (ungefähre Bedeutung: „Mit vielen Freuden gesegneter Mann“) ist eine Anlehnung an die Figur Kitarō aus dem japanischen Manga Ge Ge Ge no Kitarō.
Tetsuo Saitō (jap. 斉藤 鉄夫 Saitō Tetsuo; * 5. Februar 1952 in Hasemi (heute: Ōnan), Landkreis Ōchi, Präfektur Shimane)…Tetsuo Saitō (jap. 斉藤 鉄夫 Saitō Tetsuo; * 5. Februar 1952 in Hasemi (heute: Ōnan), Landkreis Ōchi, Präfektur Shimane) ist ein japanischer Politiker, Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, für den Verhältniswahlblock Chūgoku und ehemaliger Parteivorsitzender der Kōmeitō. In den Kabinetten Kishida und Ishiba I war er von 2021 bis 2024 Minister für Land und Verkehr (kokudo-kōtsū-daijin, engl. Minister für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus), in den Kabinetten Fukuda und Asō von 2008 bis 2009 Umweltminister.
Noboru Shinoda (jap. 篠田 昇, Shinoda Noboru; * 21. Februar 1952 in Misato, Saitama, Japan; † 22. Juni 2004 in Tokio…Noboru Shinoda (jap. 篠田 昇, Shinoda Noboru; * 21. Februar 1952 in Misato, Saitama, Japan; † 22. Juni 2004 in Tokio, Japan) war ein japanischer Kameramann. Er studierte Kunstwissenschaft an der Nihon-Universität in Tokio. Ab Anfang der 1970er-Jahre arbeitete er als Kameramann für verschiedene Filme. Erstmals für die Kamera eines Kinofilms war er 1985 bei Shinji Sōmais Love Hotel zuständig. Für diesen Film wurde er auf dem Yokohama Film Festival als Bester Kameramann ausgezeichnet. In den folgenden Jahren arbeitete er unter anderem für Regisseure wie Sōgo Ishii, Katsuhiro Otomo und Kazuyuki Izutsu. 1994 begann er, mit dem Regisseur Shunji Iwai zusammenzuarbeiten. Für dessen Film Love Letter wurde er 1996 auf dem Yokohama Film Festival ausgezeichnet. Für das Kriminaldrama Yentown – Swallowtail Butterfly mit Chara und Ayumi Ito in den Hauptrollen war er 1997 für den Japanese Academy Award in der Kategorie Beste Kamera nominiert. 2004 arbeitete er als Kameramann neben Shunji Iwais Jugendfilm Hana to Alice auch bei Isao Yukisadas kommerziell erfolgreichem Romantikdrama Sekai no chūshin de, ai o sakebu nach einem Bestseller von Kyōichi Katayama, in dem Takao Ōsawa und Masami Nagasawa die Hauptrollen spielten. Er litt an Leberinsuffizienz und starb 2004, im Alter von 52 Jahren, an der Krankheit. Den Japanese Academy Award für die Beste Kamera erhielt er postum, im Februar 2005, für Sekai no chūshin de, ai o sakebu.
Anzu Furukawa (jap. 古川 あんず, Furukawa Anzu; * 28. Februar 1952 in der Präfektur Tokio; † 23. Oktober 2001 in Berlin) war…Anzu Furukawa (jap. 古川 あんず, Furukawa Anzu; * 28. Februar 1952 in der Präfektur Tokio; † 23. Oktober 2001 in Berlin) war eine japanische Butoh-Tänzerin und Performancekünstlerin. Sie arbeitete seit 1973 als Choreographin, Performerin und Tänzerin in verschiedenen Gruppen in Japan (u. a. in der Butoh-Compagnie Dairakudakan) und Europa.
Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und…Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und Kulturwissenschaftler. Kawamura ist Professor für Internationale Kultur an der Hōsei-Universität. Er wurde 1980 mit dem Gunzō-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Für das Buch Nanyō karafuku Nihon bungaku erhielt er 1995 den Hirabayashi-Taiko-Literaturpreis.
Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker…Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der für seine Arbeiten in algebraischer Geometrie 1990 die Fields-Medaille erhielt.
Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger…Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Shigeru Umebayashi (jap. 梅林 茂, Umebayashi Shigeru; * 19. Februar 1951 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein…Shigeru Umebayashi (jap. 梅林 茂, Umebayashi Shigeru; * 19. Februar 1951 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Filmkomponist. Er komponierte Musik für über 40 Filme aus Japan und China und schuf insbesondere einige Soundtracks für Filme des Regisseurs Wong Kar-Wai.
Haruki Uemura (jap. 上村春樹, Uemura Haruki; * 14. Februar 1951 in Landkreis Shimomashiki, Präfektur Kumamoto) ist ein…Haruki Uemura (jap. 上村春樹, Uemura Haruki; * 14. Februar 1951 in Landkreis Shimomashiki, Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Judoka. Er war 1976 Weltmeister und Olympiasieger in der offenen Klasse. Seit 2009 ist er Präsident des Kōdōkan. Der 1,74 m große Uemura bezwang bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne in der offenen Klasse die beiden Deutschen Klaus Glahn (BRD) und Wolfgang Zuckschwerdt (DDR). Im Finale unterlag er seinem Landsmann Kazuhiro Ninomiya. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1975 in Wien bezwang er im Halbfinale den Ungarn Imre Varga, im Finale trafen wie zwei Jahre zuvor Uemura und Ninomiya aufeinander, diesmal gewann Haruki Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal gewann Uemura im Achtelfinale gegen den Nordkoreaner Pak Jong-gil durch eine kleine Wertung (koka). Im Viertelfinale gegen den Franzosen Jean-Luc Rougé siegte der Japaner nach 4:03 Minuten. Das Halbfinale gegen Schota Tschotschischwili aus der Sowjetunion ging wieder über die volle Kampfzeit, Uemura siegte durch Kampfrichterentscheid (yusei-gachi). Das Finale gegen den Briten Keith Remfry beendete Uemura nach 7:28 Minuten durch Ippon.
Shun’ichi Yamaguchi (japanisch 山口 俊一 Yamaguchi Shun’ichi; * 28. Februar 1950 in Ikeda-chō, Miyoshi-gun (heute…Shun’ichi Yamaguchi (japanisch 山口 俊一 Yamaguchi Shun’ichi; * 28. Februar 1950 in Ikeda-chō, Miyoshi-gun (heute: Miyoshi-shi), Tokushima-ken) ist ein japanischer Politiker, in 13. Wahlperiode Abgeordneter im Unterhaus des Nationalparlaments, wo er heute den 2. Wahlkreis von Tokushima vertritt, und war von 2014 bis 2015 Minister im zweiten Kabinett Abe. Er gehört heute zur Asō-Faktion der Liberaldemokratischen Partei (LDP).
Ken Shimura (志村 けん, Shimura Ken; amtlich: Yasunori Shimura (志村 康徳, Shimura Yasunori); * 20. Februar 1950 in…Ken Shimura (志村 けん, Shimura Ken; amtlich: Yasunori Shimura (志村 康徳, Shimura Yasunori); * 20. Februar 1950 in Higashimurayama, Präfektur Tokio; † 29. März 2020 in Shinjuku, Präfektur Tokio) war ein japanischer Komiker. Shimura war am bekanntesten für seine Hauptrolle in Hachiji Da Yo! Zen'in Shūgō! (8時だョ!全員集合) mit der Comedy-Gruppe The Drifters (ザ・ドリフターズ) und Kato-chan Ken-chan Gokigen TV (加トちゃんケンちゃんごきげんテレビ) mit Cha Katō, einem weiteren Mitglied von The Drifters.
Takanohana Kenshi (jap. 貴ノ花 健士; auch: Takanohana I.; genannt Futagoyama; * 19. Februar 1950 in der Präfektur Aomori als…Takanohana Kenshi (jap. 貴ノ花 健士; auch: Takanohana I.; genannt Futagoyama; * 19. Februar 1950 in der Präfektur Aomori als Hanada Mitsuru (花田 満); † 30. Mai 2005 in Tokio) war ein japanischer Sumō-Ringer. Sein höchster Rang war Ōzeki. Er war de jüngere Bruder von Wakanohana Kanji I. (45. Yokozuna) sowie der Vater von Wakanohana Masaru (66. Yokozuna) und Takanohana Kōji (65. Yokozuna). Er starb an Krebs. Takanohana schaffte es trotz seines relativ geringen Gewichts von um die 115 kg, sich 50 Turniere als Ōzeki zu halten, was lange Zeit Rekord war, jedoch von Chiyotaikai und Kaio ebenfalls erreicht wurde. Er galt zwischenzeitlich als Yokozuna-Kandidat, besonders im Jahr 1975. Als der Yokozuna Wajima schwächelte, hatte er seine beste Zeit, gewann zwei Turniere und lieferte sich spektakuläre Kämpfe mit Kitanoumi, der ebenfalls zu jener Zeit Yokozuna war. Dennoch gelang es ihm nicht, die Beförderung zum Yokozuna zu schaffen. 1981 trat er zurück und gründete seinen eigenen Sumōstall, das Fujishima-Beya, welches er 1993 mit dem Futagoyama-Beya vereinte, als sein 22 Jahre älterer Bruder altersbedingt seinen Posten im Sumōverband abgab. Zuletzt litt er stark unter seinem Krebsleiden, das wohl auch seinem Tabakkonsum zuzuschreiben war. Seinen letzten größeren Auftritt hatte er bei der Rücktrittszeremonie des ehemaligen Ōzekis Takanonami, als er, obwohl er bereits vom Krebs gezeichnet war, symbolisch ein Stück von Takanonamis Haarknoten abschnitt. Anfang 2004 gab er sein Heya an seinen jüngeren Sohn Takanohana II. ab.
Ryū Shionoya (jap. 塩谷 立 Shionoya Ryū; * 18. Februar 1950 in Hamamatsu, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Ryū Shionoya (jap. 塩谷 立 Shionoya Ryū; * 18. Februar 1950 in Hamamatsu, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Er war zuletzt partei- und fraktionsloser Abgeordneter für den Verhältniswahlblock Tōkai im Shūgiin, dem Unterhaus der Nationalversammlung, bis 2024 war er Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin der Abe-Faktion. Dem Shūgiin gehörte er mit Unterbrechungen von 1990 bis 2024 an, von 2008 bis 2009 war er Bildungsminister.
Keiko Takemiya (japanisch 竹宮 惠子, Takemiya Keiko; * 13. Februar 1950 in der Präfektur Tokushima) ist eine japanische…Keiko Takemiya (japanisch 竹宮 惠子, Takemiya Keiko; * 13. Februar 1950 in der Präfektur Tokushima) ist eine japanische Mangaka. In frühen Jahren ihrer Karriere schrieb sie ihren Namen mit anderen Kanji: 竹宮 恵子. Sie wird zur Gruppe der 24er gezählt und hat das Shōjo-Genre revolutioniert, indem sie Geschichte, Homosexualität und Science Fiction behandelte. Ihr Debüt als Manga-Zeichnerin machte sie 1968 mit 17 Jahren mit Ringo no tsumi im Magazin Margaret. Während ihres Studiums an der Universität Tokushima veröffentlichte sie Mori no Ko Toru im Shōjo Comic. Nach ihrem Studium ging sie nach Tokio und begann, als professionelle Mangaka zu arbeiten. Mit ihrem Werk Kaze to Ki no Uta über eine Liebesbeziehung zwischen zwei ungleichen jungen Männern an einer Jungenschule prägte sie den Begriff Shōnen Ai. 1980 erhielt sie den 25. Shōgakukan-Manga-Preis für Kaze to Ki no Uta und Terra e…. Für Letzteres bekam sie bereits zwei Jahre zuvor den 9. Seiun-Preis, einen Preis für herausragende Science-Fiction-Werke. Nachdem sie 2000 ihre Manga-Serie Tenma no Ketsuzoku vollendete, begann sie, an der Kyōto-Seika-Universität über Manga zu unterrichten.
Shizuka Ijūin (jap. 伊集院 静, Ijūin Shizuka; * 9. Februar 1950 in Hōfu; † 24. November 2023 in Tokio) war ein japanischer…Shizuka Ijūin (jap. 伊集院 静, Ijūin Shizuka; * 9. Februar 1950 in Hōfu; † 24. November 2023 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Der Sohn koreanischer Einwanderer studierte an der Rikkyō-Universität. 1974 erhielt er die japanische Staatsbürgerschaft. Nachdem er zunächst für das Fernsehen gearbeitet hatte, begann er 1988 eine Laufbahn als Schriftsteller. Für den Roman Chibusa (1993 von Kichitaro Negishi verfilmt) erhielt er 1991 den Yoshikawa-Eiji-Preis, für Uke zuki im Folgejahr den Naoki-Preis. Weitere Werke sind Kaikyō (1991) und Goro-goro (2002, Yoshikawa-Eiji-Preis). Mit Masato Kato und Shōtarō Oikawa verfasste er das Drehbuch zu Ryuichi Hirokis Film Kikansha sensei (2004). Im Jahr 2007 veröffentlichte er eine Biographie des Baseballspielers Hideki Matsui (Hideki Matsui: sportsmanship, modesty and the art of the home run).
Yoshiyuki Kōno (japanisch 河野 義行 Kōno Yoshiyuki; geboren am 3. Februar 1950 in Toyohashi, Aichi) ist ein Überlebender…Yoshiyuki Kōno (japanisch 河野 義行 Kōno Yoshiyuki; geboren am 3. Februar 1950 in Toyohashi, Aichi) ist ein Überlebender des Matsumoto-Vorfalls, eines Sarin-Angriffs, der am Abend des 27. Juni 1994 und am folgenden Morgen in Matsumoto, Nagano, Japan, stattfand und acht Menschen tötete und viele weitere erkranken ließ. Kōno, ein Maschinenverkäufer, lebte neben dem Ort, an dem Mitglieder von Aum Shinrikyo das modifizierte Fahrzeug mit dem tödlichen Nervengas abstellten. Obwohl seine Frau Sumiko zu den Opfern gehörte, die vergast wurden und zu dieser Zeit bewusstlos war, betrachtete die ermittelnde Polizei von Nagano Kōno als Hauptverdächtigen, da sie sein Grundstück als den Ursprungsort des Sarins ansah. Es stellte sich später heraus, dass Kōno zwanzig Chemikalien in seinem Haus gelagert hatte, die er für die Fotoverarbeitung, Töpferei und Pestizide gekauft hatte. Sarin konnte jedoch nicht aus diesen Chemikalien synthetisiert werden, und Kōno hatte nicht die Qualifikationen und das chemische Fachwissen, um es herzustellen. Der Historiker Keiichi Tsuneishi behauptete fälschlicherweise in der Asahi Shimbun, dass Sarin aus Organophosphor-Pestiziden hergestellt werden könne. Nach dem größeren Angriff in der Tokioter U-Bahn im Jahr 1995 wurde Kōno von jeglichem Verdacht befreit. Kōno beteiligte sich später an vielen Medienveranstaltungen zur Verteidigung von Aum und argumentierte, dass er seit der Zeit, als er zu Unrecht mit dem Vorfall in Verbindung gebracht wurde, erkannte, wie anfällig unschuldige Opfer für Medienhasskampagnen sind. Unter Verweis auf seine eigenen Erfahrungen mit der Medienbranche und der Polizei zog er Parallelen zu unschuldigen Aum-Mitgliedern, die öffentlicher Ausgrenzung und unsanften Eingriffen in ihr Privatleben ausgesetzt waren, die größtenteils durch die sensationslüsterne Medien erzeugte Ängste anstelle von tatsächlichem Schuld nachgewiesen wurden. Zusammen mit Yoshihiro Yasuda, einem erfahrenen Anwalt, der während seiner Verteidigung von Aum-Gründer Shoko Asahara verhaftet wurde, setzte er sich auch gegen die Todesstrafe ein und hielt Reden und Vorlesungen, in denen er die Auswirkungen des japanischen Justizsystems auf Verdächtige und zu Unrecht Beschuldigte sowie die sozialen Auswirkungen auf Verwandte und Bekannte erklärte. Kōnos Frau Sumiko, die zuvor Musiklehrerin für elektronische Orgel war, blieb bis zu ihrem Tod am 5. August 2008 im Alter von 60 Jahren bewusstlos und hinterließ ihren Ehemann, zwei Töchter und einen Sohn.
Banri Kaieda (jap. 海江田 万里 Kaieda Banri; * 26. Februar 1949 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Banri Kaieda (jap. 海江田 万里 Kaieda Banri; * 26. Februar 1949 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Zeikintō→Neue Japan-Partei→Minshu Shintō Club→Shimin League→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei→Konstitutionell-Demokratische Partei→Chūdō Kaikaku Rengō) und war von 1993 bis 2026 mit Unterbrechungen (2005–2009, 2014–2017) Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments für die Präfektur Tokio (Wahlkreis 1 bzw. Verhältniswahlblock). Von 2010 bis 2011 war er Staatsminister für Wirtschafts-, Fiskal-, Wissenschafts- und Technologiepolitik im zum ersten Mal umgebildeten Kabinett Kan, von Januar bis September 2011 Wirtschaftsminister im zum weiten Mal umgebildeten Kabinett Kan und von 2012 bis 2014 Vorsitzender der Demokratischen Partei. Kaieda, als Politikwissenschaftler 1972 Absolvent der Keiō-Universität, arbeitete nach seinem Studium als Sekretär eines Oberhausabgeordneten und als Wirtschaftskommentator für Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen. Bei der Oberhauswahl 1986 kandidierte er in der Präfektur Tokio für die Zeikin-tō („Steuerpartei“), wurde aber nicht gewählt. 1993 kandidierte er für die Neue Japan-Partei im alten dreimandatigen 1. Wahlkreis Tokio für das Unterhaus und wurde aus dem Stand mit dem höchsten Stimmenanteil gewählt. Anders als die meisten Parteimitglieder beteiligte er sich 1994 nicht an der Gründung der Neuen Fortschrittspartei und wurde 1995 Parteivorsitzender der Shimin League („Bürgerliga“), die er gemeinsam mit Sadao Yamahana (ehemals SPJ) und weiteren Ex-Sozialisten gründete. 1996 wurde die Shimin League Teil der Demokratischen Partei. Seit 1996 kandidiert Kaieda im neuen Einzelwahlkreis Tokio 1, den er 1996 und 2005 an Kaoru Yosano (LDP) verlor. 1996 gelang ihm jedoch die Wahl über die Verhältniswahlliste Tokio der Demokratischen Partei. Im Shūgiin war er unter anderem Mitglied der Haushalts- und Finanzausschüsse, zwischen 2010 und 2012 mehrfach Ausschussvorsitzender. In der DPJ war er 2000 Vorsitzender des Präfekturverbandes Tokio und 2002 Vorsitzender des politischen Forschungsrates. Im September 2010 berief ihn Premierminister Naoto Kan als Staatsminister für Wirtschafts-, Fiskal-, Wissenschafts- und Technologiepolitik in sein Kabinett, bei einer Kabinettsumbildung im Januar 2011 übernahm er das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie, das er bis zum 2. September 2011 leitete. Nach dem Rücktritt Kans 2011 kandidierte Kaieda bei der Wahl des Parteivorsitzenden für die Nachfolge; er führte im ersten Wahlgang, unterlag aber in der Stichwahl Yoshihiko Noda. Bei der Unterhauswahl 2012, die landesweit mit erdrutschartigen Verlusten für die Demokraten endete, verlor Kaieda den Wahlkreis Tokio 1 um 1.134 Stimmen an die Liberaldemokratin Miki Yamada, führte mit dieser knappen Niederlage aber die Verhältniswahlliste der Demokraten in Tokio an und wurde im Verhältniswahlblock wiedergewählt. Nach der Wahl kandidierte er erneut für den Parteivorsitz und setzte sich gegen Sumio Mabuchi durch. Unter seiner Führung verloren die Demokraten bei der Oberhauswahl 2013 die Position als stärkste Partei im Oberhaus nach sechs Jahren an die Liberaldemokraten. Bei der Unterhauswahl 2014 erholten sich die Wahlergebnisse demokratischer Kandidaten landesweit zwar leicht von der Erdrutschniederlage 2012, Kaieda selbst unterlag Miki Yamada aber noch deutlicher (Kaieda 35,6 %, Yamada 42,7 %) und verpasste damit auch einen Sitz im Verhältniswahlblock Tokio. Nach seiner Abwahl aus dem Unterhaus trat Kaieda vom Parteivorsitz zurück. Bei der Unterhauswahl 2017 kandidierte er für die kurz zuvor von Yukio Edano gegründete Konstitutionell-Demokratische Partei wieder im Wahlkreis Tokio 1 und gewann diesmal knapp gegen Yamada (Kaieda 40,7 %, Yamada 39,4 %). 2021, als der ehemalige Vizegouverneur von Kumamoto und Gouverneurskandidat in Tokio 2020 Taisuke Ono für die Nippon Ishin no Kai im Wahlkreis Tokio 1 kandidierte und über 20 % der Stimmen gewann, unterlag Kaieda Yamada wieder, gewann aber den dritten von vier KDP-Verhältniswahlsitzen im Block Tokio. 2024 setzte er sich wieder knapp im neu zugeschnittenen Mehrheitswahlwahlkreis Tokio 1 durch. Beim LDP-Erdrutschsieg verlor er dort mit nur 25,4 % der Stimmen deutlich gegen Yamada (43 %) und verpasste damit auch einen der fünf Chūdō-Verhältniswahlsitze klar.
Toshio Mashima (jap. 真島 俊夫, Mashima Toshio; * 21. Februar 1949 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata, auf der Hauptinsel…Toshio Mashima (jap. 真島 俊夫, Mashima Toshio; * 21. Februar 1949 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata, auf der Hauptinsel Honshū, Japan; † 21. April 2016) war ein japanischer Komponist und Arrangeur.
Tetsuji Miwa (jap. 三輪 哲二, Miwa Tetsuji; * 10. Februar 1949) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Tetsuji Miwa (jap. 三輪 哲二, Miwa Tetsuji; * 10. Februar 1949) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik beschäftigt. Miwa studierte an der Universität Tokio, wo er sich Anfang der 1970er Jahre unter dem Einfluss von Mikio Satō und Masaki Kashiwara mit mikrolokaler Analysis und Hyperfunktionen beschäftigte. Er war Professor an der Universität Kyōto und am RIMS (Research Institute for Mathematical Sciences) in Kyōto. Mit Mikio Satō und Michio Jimbō entdeckte er in den 1970er Jahren einen Zusammenhang mit Monodromie-erhaltenen (isomonodromen) Deformationen von linearen Differentialgleichungen und Korrelationsfunktionen im Isingmodell. Mit Jimbō untersuchte er daraufhin allgemein isomonodrome Deformationen linearer Differentialgleichungen (schon Anfang des 20. Jahrhunderts von Ludwig Schlesinger begonnen). Mit Jimbō und Etsurō Date untersuchte er die Rolle affiner Lie-Algebren in Solitongleichungen, und mit Jimbō die Rolle von Quantengruppen in exakt lösbaren Gittermodellen der statistischen Mechanik. Er erhielt 1987 gemeinsam mit Michio Jimbō den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 1998 hielt er einen Plenarvortrag auf dem ICM in Berlin (Solvable Lattice Models and Representation Theory of Quantum Affine Algebras) und 1986 war er Invited Speaker auf dem ICM in Berkeley (Integrable lattice models and branching coefficients). Für 2013 wurde ihm gemeinsam mit Jimbō der Dannie-Heineman-Preis für mathematische Physik zugesprochen, für ihre grundlegenden Entwicklungen auf dem Gebiet integrabler Systeme und deren Korrelationsfunktionen in statistischer Mechanik und Quantenfeldtheorie, unter Verwendung von Quantengruppen, algebraischer Analysis und Deformationstheorie.
Yasuko Namba (jap. 難波 康子, Namba Yasuko; * 2. Februar 1949; † 10. Mai 1996 am Mount Everest) war eine japanische…Yasuko Namba (jap. 難波 康子, Namba Yasuko; * 2. Februar 1949; † 10. Mai 1996 am Mount Everest) war eine japanische Bergsteigerin. Sie erlangte internationale Bekanntheit als eines der Opfer des Unglücks am Mount Everest im Mai 1996.
Kōichirō Nishikawa (jap. 西川 公一郎, Nishikawa Kōichirō; * 1949; † November 2018) war ein japanischer…Kōichirō Nishikawa (jap. 西川 公一郎, Nishikawa Kōichirō; * 1949; † November 2018) war ein japanischer Elementarteilchenphysiker, bekannt für Beiträge zur Neutrinophysik. Er war Professor an der Universität Kyōto. Für 2016 erhielten er und das K2K- und T2K-Team den Breakthrough Prize in Fundamental Physics mit Experimenten, welche das Verhalten von Neutrinos nachweisen konnten. 2005 erhielt er den Nishina-Preis, 2016 den Bruno-Pontecorvo-Preis. Er war Sprecher des K2K-Experiments eines Neutrinostrahls vom Protonsynchrotron des KEK zum Super-Kamiokande-Detektor in Kamioka (1999 bis 2005). Das K2K-Team bestätigte mit größerer Genauigkeit am KEK die schon von Kamiokande II bei atmosphärischen Neutrinos beobachteten Neutrinooszillationen. Am Nachfolger T2K (Neutrinostrahlen vom J-PARC-Beschleuniger zum Super-Kamiokande-Detektor; ab 2010 in Betrieb) wurden Neutrinooszillationen mit festgelegtem Anfangs- und End-Flavor der Neutrinos beobachtet und 3-Generationen-Neutrinos gemäß dem Standardmodell bestätigt.
Jirō Akagawa (japanisch 赤川 次郎, Akagawa Jirō; * 29. Februar 1948 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Jirō Akagawa (japanisch 赤川 次郎, Akagawa Jirō; * 29. Februar 1948 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Schriftsteller. Er ist vor allem für seine humorvollen Detektiv- und Schauergeschichten bekannt. 1976, dem Jahr, in dem er sich dem professionellen Schreiben widmete, erschien sein Debüt Geisterbahn, mit der er den renommierten All Yomimono New Mystery Writers Prize gewann. Akagawa gilt als außerordentlich produktiv, so hat er bisher mehr als 480 Kurzgeschichten verfasst und mehr als 300 Millionen Einzelausgaben verkauft. Seine Werke finden als Vorlagen für Animes, Videospiele, Fernsehsendungen oder Filme Aufnahme in die Popkultur. Eine seiner bekanntesten Serien ist die des Katzen-Detektivs Mikeneko Hōmuzu (三毛猫ホームズ).
Hiroshi Sugimoto (jap. 杉本博司, Sugimoto Hiroshi, * 23. Februar 1948 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Fotograf, der in…Hiroshi Sugimoto (jap. 杉本博司, Sugimoto Hiroshi, * 23. Februar 1948 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Fotograf, der in New York lebt und arbeitet.
Tōru Eguchi (jap. 江口 徹, Eguchi Tōru; im angelsächsischen Sprachraum auch Tohru Eguchi; * 2. Februar 1948; † 30. Januar…Tōru Eguchi (jap. 江口 徹, Eguchi Tōru; im angelsächsischen Sprachraum auch Tohru Eguchi; * 2. Februar 1948; † 30. Januar 2019) war ein japanischer theoretischer Physiker.
Eizō Kenmotsu (jap. 監物 永三, Kenmotsu Eizō; * 13. Februar 1948 in der Präfektur Okayama) ist ein ehemaliger japanischer…Eizō Kenmotsu (jap. 監物 永三, Kenmotsu Eizō; * 13. Februar 1948 in der Präfektur Okayama) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Er war siebenfacher Weltmeister und dreifacher Olympiasieger.
Prinz Yoshihito von Katsura (jap. 桂宮 宜仁親王 Katsura-no-miya Yoshihito-shinnō; * 11. Februar 1948; † 8. Juni 2014 in…Prinz Yoshihito von Katsura (jap. 桂宮 宜仁親王 Katsura-no-miya Yoshihito-shinnō; * 11. Februar 1948; † 8. Juni 2014 in Tokio) gehörte dem japanischen Kaiserhaus an. Sein Prädikat lautete Seine Kaiserliche Hoheit Prinz Katsura (Yoshihito).
Kisaburō Tokai (jap. 渡海 紀三朗 Tokai Kisaburō; * 11. Februar 1948 in Takasago, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Kisaburō Tokai (jap. 渡海 紀三朗 Tokai Kisaburō; * 11. Februar 1948 in Takasago, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (LDP)→Neue Partei Sakigake→LDP, darin Ishihara-Faktion→faktionslos), mit zwei Unterbrechungen seit 1986 Mitglied des Abgeordnetenhauses im Nationalparlament aus Hyōgo und seit 2023 Vorsitzender des Politikforschungsrats der LDP. Von 2007 bis 2008 war er Kultus- & Wissenschaftsminister (engl. Minister für Erziehung, Sport, Kultur, Wissenschaft und Technologie). Tokai ist der älteste Sohn des ehemaligen LDP-Politikers und Ministers Tokai Motosaburō. Er studierte an der Waseda-Universität. Anschließend arbeitete er bei der Architekturfirma Nikken Sekkei. 1985 starb sein Vater, Tokai wurde Sekretär des Abgeordneten und damaligen Außenministers Abe Shintarō. Ein Jahr später, 1986, kandidierte er im Wahlkreis seines Vaters (3. Wahlkreis, Präfektur Hyōgo; seit der Wahlrechtsreform 1996: 10. Wahlkreis) für das Unterhaus. Als er 1993 aus der LDP austrat und sich an der Gründung der Neuen Partei Sakigake beteiligte, verlor er bei der folgenden Wahl 1996 den neuen Einmandatswahlkreis, gewann ihn aber 2000 nach seiner Rückkehr in die LDP und wurde 2003 und 2005 wiedergewählt. Innerhalb der Partei gehörte er früher der Yamasaki-Faktion an, ist aber heute ohne Faktion. Im September 2007 berief ihn Premierminister Yasuo Fukuda zum Bildungsminister, ersetzte ihn aber bei der Kabinettsumbildung ein Jahr später durch Tsuneo Suzuki. 2009 verlor er seinen Sitz im Unterhaus, 2012 gewann er den Wahlkreis zurück und verteidigte ihn durchgehend bis einschließlich 2026. Nach dem Skandal um nicht deklarierte schwarze Kassen der Abe-Faktion im Dezember 2023 ersetzte Tokai den zurückgetretenen Kōichi Hagiuda als PARC-Vorsitzender im engsten Kreis des Parteivorstands. Unter Shigeru Ishiba wurde im September 2024 Itsunori Onodera sein Nachfolger.
Mienoumi Tsuyoshi (jap. 三重ノ海 剛司), eig. Ishiyama Gorō (石山 五郎; * 4. Februar 1948 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein…Mienoumi Tsuyoshi (jap. 三重ノ海 剛司), eig. Ishiyama Gorō (石山 五郎; * 4. Februar 1948 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Sumōringer. Er war der 57. Yokozuna. Mienoumi trat als Kämpfer des alten und renommierten Dewanoumi-Ringerstalls im Juli 1963 zum ersten Mal bei einem Sumō-Turnier an. Im September 1969 kämpfte er zum ersten Mal in der Makuuchi-Division, der höchsten Liga im japanischen Profisumō. Im Juli 1970 erreichte er zum ersten Mal die Sanyaku-Ränge durch die Beförderung zum Komusubi, im nächsten Turnier sogar zum Sekiwake. Ein 6-9-Make-koshi im September 1970 ließ ihn jedoch wieder in der Tabelle zurückfallen. Erst im nächsten November erreichte er wieder die oberen Ränge und verteidigte bis zum nächsten Juli erfolgreich seine Platzierung als Sekiwake haridashi, d. h. zusätzlicher Sekiwake – in diesem Rang stehen sonst üblicherweise nur zwei Kämpfer, damals waren es fünf. Danach stieg Mienoumi in die Ränge der Maegashira ab, konnte sich wieder hochkämpfen und stieg wiederum ab. 1975 konnte Mienoumi als Sekiwake mit 13 Siegen in 15 Begegnungen nicht nur den Technikerpreis und die Auszeichnung für besondere Leistung erhalten, sondern auch seinen ersten Turniersieg (Yusho) erreichen, wonach er als Ōzeki eingestuft wurde. Die „Fahrstuhlkarriere“ Mienoumis endete jedoch nicht; in seinem zweiten und dritten Turnier häuften sich die Niederlagen. Danach wurde er bereits wieder zum Sekiwake zurückgestuft. Allerdings erzwang er bereits im Juli 1976 mit einem guten 10-5-Ergebnis den Wiederaufstieg in den zweithöchsten Rang nach der damals neu eingeführten Regel. Den Titel eines Ōzeki hielt er bis zu seinem zweiten Turniersieg im Jahr 1979, als er im Alter von 31 Jahren mehrere hervorragende Resultate, jedoch keinen Turniersieg, erreichte, was den Verantwortlichen genügte, um ihn neben Wajima, Kitanoumi und Wakanohana zum vierten gleichzeitig amtierenden Yokozuna zu ernennen. Seine weitere aktive Karriere war zunächst vielversprechend, das Novemberturnier des Jahres gewann er mit 14-1, das folgende Hatsu-Basho im Januar sogar mit souveränen 15 Siegen. Mit dem Jahr 1980 endete aber auch Mienoumis Ringerlaufbahn nach nominell acht Turnieren, in denen er Make-koshi erlitten hatte und ebenso oft abwesend gewesen war wie er Kämpfe bestritten hatte. Sein Rekord verzeichnet 695 Siege, 525 Niederlagen und ein Unentschieden (gegen Futagotake). 56-mal trat er nicht an. Bis heute war er der letzte Yokozuna des Dewanoumi-beya. Wie in der Sumōwelt üblich, übernahm Mienoumi nach seiner Zeit als Ringer Aufgaben als Sportfunktionär im Nihon Sumō Kyokai. Nachdem er zunächst den Yamashina-Anteil erworben hatte, gründete er den Musashigawa-beya als eigenen Stall. Damit war er herausragend erfolgreich. Seiner Schule entsprang nicht nur der Yokozuna Musashimaru, sondern auch die Ōzeki Dejima, Musōyama und Miyabiyama.
Ryō Kawasaki (jap. 川崎 燎, Kawasaki Ryō; * 25. Februar 1947 in Tokio; † 13. April 2020 in Tallinn) war ein japanischer…Ryō Kawasaki (jap. 川崎 燎, Kawasaki Ryō; * 25. Februar 1947 in Tokio; † 13. April 2020 in Tallinn) war ein japanischer Jazzgitarrist und Komponist, der wesentlich zur Entwicklung des Gitarrensynthesizers beigetragen hat.
Hajime Sorayama (jap. 空山 基, Sorayama Hajime; * 22. Februar 1947 in Imabari) ist ein japanischer Illustrator. Hajime…Hajime Sorayama (jap. 空山 基, Sorayama Hajime; * 22. Februar 1947 in Imabari) ist ein japanischer Illustrator. Hajime Sorayama wurde als Sohn eines Zimmermanns und einer Hausfrau geboren. Er machte den Abschluss an der Imabari-Kita-Oberschule. 1965 begann er, an der katholischen Shikoku-Gakuin-Universität Griechisch und englische Literatur zu studieren. 1967 gab er diesen Studiengang auf und wechselte zur Tokioter Chūō-Kunstschule (中央美術学園, Chūō bijutsu gakuen). Die Kunstschule verließ er 1969 im Alter von 22 Jahren. Danach war er als Illustrator bei einer Werbeagentur angestellt und machte sich 1971 als freiberuflicher Maler selbständig. Schon als Kind zeichnete Sorayama, wobei ihn vor allem technische Details interessierten. Sein Stil zeichnet sich durch einen starken Hang zum Hyperrealismus aus, wobei seine Spezialität besonders realistisch dargestellte Lichteffekte sind. Sein bekanntestes Werk ist das 1983 bei Genkōsha veröffentlichte Buch „Sexy Robot“, das sich um den Fetisch chromglänzender Roboterfrauen dreht. Er malte auch eine erkleckliche Anzahl an Frauen in hochrealistisch dargestelltem Lack, im Reitkostüm und als Domina. Sorayama gestaltete eine ganze Reihe von Titelseiten für Zeitschriften wie beispielsweise Heavy Metal. Bei dem 2001 erschienenen Album Just Push Play der amerikanischen Rockband Aerosmith dient eine Sexy-Robot-Zeichnung von Sorayama als Album-Cover. Eine Übersicht über sein Werk gibt der bei Edition Skylight erschienene Bildband Sorayama - Complete Masterworks.
Masaharu Nakagawa (jap. 中川 雅治 Nakagawa Masaharu; * 22. Februar 1947 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Masaharu Nakagawa (jap. 中川 雅治 Nakagawa Masaharu; * 22. Februar 1947 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (zuletzt Abe-Faktion). Von 2004 bis 2022 war er Sangiinabgeordneter für die Präfektur Tokio, von 2017 bis 2018 Umweltminister. Nakagawa, der Schwiegersohn von Hara Bunbē (LDP, Sangiinabgeordneter für Tokio und Umweltminister), wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im Finanzministerium. 2001 wechselte er ins Umweltministerium, wo er 2002 zum beamteten Staatssekretär (jimujikan) aufstieg. Bei der Sangiin-Wahl 2004 trat Nakagawa als einziger LDP-Kandidat in der Präfektur Tokio (damals vier Mandate) an und wurde mit dem höchsten Stimmenanteil gewählt, 2010 wurde er als einer von zwei LDP-Kandidaten mit dem dritthöchsten Stimmenanteil für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Im Sangiin war er von 2008 bis 2009 Vorsitzender des Kultus- und Wissenschaftsausschusses, 2010 Vorsitzender des Sonderausschusses für Okinawa und die Nördlichen Territorien. In der Partei wurde er 2011 Vizevorsitzender des politischen Forschungsrates. Nach der dritten Umbildung des dritten Kabinetts Shinzō Abe war Nakagawa Umweltminister und gleichzeitig Staatsminister für Atomkatastrophenschutz. Zur Sangiin-Wahl 2022 zog sich Nakagawa aus der Politik zurück.
Tamio Dejima (jap. 出嶋 民雄 Dejima Tamio; * 21. Februar 1947 in Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.…Tamio Dejima (jap. 出嶋 民雄 Dejima Tamio; * 21. Februar 1947 in Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Dejima, der an der Rikkyō-Universität studierte und sich auf die Kurzdistanzen spezialisiert hatte, nahm von 1963 bis 1976 meist an nationalen Rennen teil und trat international erstmals in der Saison 1967/68 in Erscheinung. Dabei wurde er bei der Winter-Universiade 1968 in Innsbruck Vierter über 500 m und belegte in Grenoble bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen den 33. Platz über 500 m. Bei der Sprintweltmeisterschaft 1971 in Inzell lief er auf den 24. Platz. Seine beste Platzierung bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er in den Jahren 1966, 1967, 1970 und 1971 mit dem siebten Platz.
Yukio Hatoyama (amerikanisch () für japanisch 鳩山 由紀夫 Hatoyama Yukio; * 11. Februar 1947 in Bunkyō, Tokio) ist ein…Yukio Hatoyama (amerikanisch () für japanisch 鳩山 由紀夫 Hatoyama Yukio; * 11. Februar 1947 in Bunkyō, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für den 9. Wahlkreis Hokkaidō. Er war vom 16. September 2009 bis zum 8. Juni 2010 der 60. Premierminister von Japan und mehrfach Vorsitzender der Demokratischen Partei (DPJ), zuletzt von 2009 bis 2010. Innerparteilich stand hinter Hatoyama eine eigene Faktion, die Hatoyama-Gruppe (offiziell: 政権公約を実現する会, seiken kōyaku o jitsugen suru kai, dt. „Versammlung zur Umsetzung des Wahlprogramms“).
Mieko Hirota (jap. 弘田三枝子, auch Mico bzw. Miko; * 5. Februar 1947 in Tokio; † 21. Juli 2020) war eine japanische Pop-…Mieko Hirota (jap. 弘田三枝子, auch Mico bzw. Miko; * 5. Februar 1947 in Tokio; † 21. Juli 2020) war eine japanische Pop- und Jazzsängerin.
Kumiko Ōkawa (jap. 大川 久美子, Ōkawa Kumiko; * 22. Februar 1946 in der Präfektur Osaka), verheiratete Kumiko Satō (佐藤 久美子…Kumiko Ōkawa (jap. 大川 久美子, Ōkawa Kumiko; * 22. Februar 1946 in der Präfektur Osaka), verheiratete Kumiko Satō (佐藤 久美子, Satō Kumiko), ist eine ehemalige japanische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Ōkawa wurde 1967 und 1968 japanische Meisterin. Im Zeitraum von 1964 bis 1968 nahm sie an Weltmeisterschaften teil. Ihr bestes Ergebnis war der fünfte Platz, den sie bei den Weltmeisterschaften 1967 und 1968 erreichte. Es war die bis zu diesem Zeitpunkt beste Platzierung einer Japanerin bei Weltmeisterschaften. Zwei Mal vertrat Ōkawa Japan bei den Olympischen Spielen. 1964 wurde sie 13., und 1968 belegte sie den achten Platz. Ōkawa heiratete den japanischen Eiskunstlaufrekordmeister Nobuo Satō. Ihre gemeinsame Tochter Yuka Satō wurde 1994 Eiskunstlaufweltmeisterin. Wie ihr Ehemann arbeitete Ōkawa nach Beendigung ihrer Wettkampfkarriere als Eiskunstlauftrainerin.
Toshikatsu Matsuoka (jap. 松岡 利勝, Matsuoka Toshikatsu; * 25. Februar 1945 in Aso, Präfektur Kumamoto; † 28. Mai 2007 in…Toshikatsu Matsuoka (jap. 松岡 利勝, Matsuoka Toshikatsu; * 25. Februar 1945 in Aso, Präfektur Kumamoto; † 28. Mai 2007 in Tokio) war ein japanischer Politiker.
Akira Sakata (jap. 坂田 明, Sakata Akira; * 21. Februar 1945 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer…Akira Sakata (jap. 坂田 明, Sakata Akira; * 21. Februar 1945 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Free-Jazz-Musiker (Bassklarinette, Altsaxophon, Piano).
Takahiro Kawai (jap. 河合 隆裕, Kawai Takahiro; * 1945 in Tsushima) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Takahiro Kawai (jap. 河合 隆裕, Kawai Takahiro; * 1945 in Tsushima) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Mikrolokaler Analysis befasst. Er ist Professor am Research Institute for Mathematical Sciences (RIMS) an der Universität Kyōto.
Seizō Watase (jap. わたせ せいぞう, eigentlich: 渡瀬 政造, Watase Seizō; * 15. Februar 1945 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer…Seizō Watase (jap. わたせ せいぞう, eigentlich: 渡瀬 政造, Watase Seizō; * 15. Februar 1945 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Mangaka und Illustrator.