Yamashita Tokuo (jap. 山下 徳夫; * 7. Oktober 1919 in Imari, Präfektur Saga; † 1. Januar 2014 ebenda) war ein japanischer…Yamashita Tokuo (jap. 山下 徳夫; * 7. Oktober 1919 in Imari, Präfektur Saga; † 1. Januar 2014 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der 31 Jahre lang Abgeordneter des Unterhauses (Shūgiin) sowie mehrmals Minister war.
Sawaki Kin’ichi (jap. 沢木 欣一; * 6. Oktober 1919 in der Präfektur Toyama; † 5. November 2001 in Tokio) war ein…Sawaki Kin’ichi (jap. 沢木 欣一; * 6. Oktober 1919 in der Präfektur Toyama; † 5. November 2001 in Tokio) war ein japanischer Lyriker und Essayist. Sawaki studierte an der Kaiserlichen Universität Tokio. 1966 wurde er Professor an der Kunsthochschule Tokio. Er war verheiratet mit der Dichterin Hosomi Ayako. Sawaki gilt als einer der bedeutendsten japanischen Haikudichter der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1946 gründete er das Haiku-Journal Kaze (Wind). Von 1987 bis 1993 war er Präsident des Haikudichter-Verbandes. Er verfasste mehrere Haiku-Bände, darunter Enden (塩田; 1956), Okinawa Gin’yūshū (沖縄吟遊集; 1974), Hakuchō (白鳥; 1995, mit dem Iida-Dakotsu-Preis ausgezeichnet) und Ayako no Te (綾子の手; 2000). Für den Essayband Shōwa Haiku no Seishun (昭和俳句の青春; 1995) erhielt er 1996 den Kritikerpreis des Haikudichter-Verbandes.
Kenichi Fukui (japanisch 福井 謙一; auch Fukui Ken’ichi, * 4. Oktober 1918 in Nara, Präfektur Nara, Japan; † 9. Januar 1998…Kenichi Fukui (japanisch 福井 謙一; auch Fukui Ken’ichi, * 4. Oktober 1918 in Nara, Präfektur Nara, Japan; † 9. Januar 1998 in Kyōto) war ein japanischer Chemiker. Er war der erste asiatische Chemie-Nobelpreisträger.
Yamaguchi Shizue (japanisch 山口 シヅエ, auch: 山口 静江; geboren 31. Oktober 1917 in Nihombashi, Stadtbezirk Chūō, Präfektur…Yamaguchi Shizue (japanisch 山口 シヅエ, auch: 山口 静江; geboren 31. Oktober 1917 in Nihombashi, Stadtbezirk Chūō, Präfektur Tokio; gestorben 3. April 2012) war eine japanische Politikerin und eine der ersten Frauen, die als Abgeordnete ins Unterhaus gewählt wurden.
Morikazu Toda (jap. 戸田 盛和, Toda Morikazu; * 20. Oktober 1917 in der Präfektur Tokio; † 6. Oktober 2010) war ein…Morikazu Toda (jap. 戸田 盛和, Toda Morikazu; * 20. Oktober 1917 in der Präfektur Tokio; † 6. Oktober 2010) war ein japanischer Physiker, der sich mit statistischer Mechanik beschäftigt.
Kusuo Kitamura (japanisch 北村久寿雄, Kitamura Kusuo; * 9. Oktober 1917 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 6. Juni 1996) war ein…Kusuo Kitamura (japanisch 北村久寿雄, Kitamura Kusuo; * 9. Oktober 1917 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 6. Juni 1996) war ein japanischer Schwimmer. Mit 14 Jahren war er der jüngste Schwimmer, der jemals Olympiasieger wurde. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles gewann er die Goldmedaille über 1500 m Freistil in der lange nicht unterbotenen Zeit von 19:12,4 min. Im Jahr 1965 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.
Nakamura Reikichi (* 16. Oktober 1916 in Tomakomai; † nach 1942) war ein japanischer Eisschnellläufer. Nakamura…Nakamura Reikichi (* 16. Oktober 1916 in Tomakomai; † nach 1942) war ein japanischer Eisschnellläufer. Nakamura studierte an der Waseda-Universität und nahm an den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen teil. Dort kam er auf den 11. Platz über 500 m. Seine größten Erfolge bei nationalen Rennen waren zwei Siege mit der Staffel bei den japanischen Studentenmeisterschaften 1937 und 1939.
Miyazaki Yasuji (jap. 宮崎 康二; * 15. Oktober 1916 in Kosai, Präfektur Shizuoka; † 30. Dezember 1989) war ein japanischer…Miyazaki Yasuji (jap. 宮崎 康二; * 15. Oktober 1916 in Kosai, Präfektur Shizuoka; † 30. Dezember 1989) war ein japanischer Schwimmer.
Shōji Shibata (jap. 柴田 承二, Shibata Shōji; * 23. Oktober 1915 in der Präfektur Tokio; † 12. Juli 2016) war ein…Shōji Shibata (jap. 柴田 承二, Shibata Shōji; * 23. Oktober 1915 in der Präfektur Tokio; † 12. Juli 2016) war ein japanischer Biochemiker und Pharmazeut.
Tonoyama Taiji (japanisch 殿山 泰司; * 17. Oktober 1915 in Ginza, Tokio, Japanisches Kaiserreich; † 30. April 1989) war ein…Tonoyama Taiji (japanisch 殿山 泰司; * 17. Oktober 1915 in Ginza, Tokio, Japanisches Kaiserreich; † 30. April 1989) war ein japanischer Schauspieler und Schriftsteller. Tonoyama war ein enger Freund von Shindō Kaneto. 1950 gründete er mit Shindō und Kōzaburō Yoshimura die Filmproduktionsgesellschaft Kindai Eiga Kyōkai (近代映画協会). Im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg diente er in der Kaiserlichen Japanischen Armee in China. Er war verheiratet, hatte aber stets auch eine Geliebte. Er schrieb eine Reihe von halbautobiografischen Essays unter dem Titel Sanmon Yakusha (三文役者), was so viel wie Schauspieler dritter Klasse bedeutet. Shindō Kaneto schrieb über ihn die Biographie Sanmon yakusha no shi, (三文役者の死), was „Der Tod eines drittklassigen Schauspielers“ bedeutet. 1963 gewann er beim Mainichi Film Concours für den Film Ningen den Preis des Besten Schauspielers.
Sekino Jun’ichirō (japanisch 関野 凖一郎; 23. Oktober 1914, Aomori, Präfektur Aomori – 13. April 1988) war ein japanischer…Sekino Jun’ichirō (japanisch 関野 凖一郎; 23. Oktober 1914, Aomori, Präfektur Aomori – 13. April 1988) war ein japanischer Holzschnitt-Künstler und Radierer der Yōga-Richtung.
Imai Isao (japanisch 今井 功; geboren 7. Oktober 1914 in Dalian China; gestorben 24. Oktober 2004 in Tōkyō) war ein…Imai Isao (japanisch 今井 功; geboren 7. Oktober 1914 in Dalian China; gestorben 24. Oktober 2004 in Tōkyō) war ein japanischer Physiker mit dem Schwerpunkt Aerodynamik.
Hamao Umezawa (japanisch 梅澤 濱夫, Umezawa Hamao; * 1. Oktober 1914 in Obama; † 25. Dezember 1986 in Tokio) war ein…Hamao Umezawa (japanisch 梅澤 濱夫, Umezawa Hamao; * 1. Oktober 1914 in Obama; † 25. Dezember 1986 in Tokio) war ein japanischer Mikrobiologe, der von 1954 bis 1975 als Professor an der Universität Tokio sowie von 1947 bis 1978 als Abteilungsleiter am Nationalen Gesundheitsinstitut Japans wirkte. Er beschäftigte sich insbesondere mit der Suche nach bioaktiven mikrobiellen Substanzen für therapeutische Anwendungen und entdeckte unter anderem die Antibiotika Kanamycin und Josamycin sowie das Krebsmedikament Bleomycin. In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen wurde er unter anderem 1978 in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen sowie 1980 mit dem Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis und 1981 mit dem Léopold Griffuel-Preis ausgezeichnet.
Oda Sakunosuke (japanisch 織田 作之助; * 26. Oktober 1913 in Ōsaka; † 10. Januar 1947 in Tokio) war ein japanischer…Oda Sakunosuke (japanisch 織田 作之助; * 26. Oktober 1913 in Ōsaka; † 10. Januar 1947 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Oda Sakunosuke begann ein Studium an der Universität Kyōto. Ein Blutsturz zwang ihn zum Abbruch des Studiums und einem zweijährigen Landaufenthalt. Auch danach war er nicht in der Lage, sein Studium fortzusetzen und wandte sich der Literatur zu. Er verfasste an Stendhal orientierte Romane und wurde für seine Debütwerke Ame (雨; 1938) und Zokushū (俗臭; 1939) für den Akutagawa-Preis nominiert. 1940 folgte Meoto zenzai (夫婦善哉). Einige seiner Werke waren während des Zweiten Weltkrieges in Japan verboten. Oda starb 1947 in Tokio an den Folgen eines erneuten Blutsturzes. 1983 wurde zu seinem Gedenken der Oda-Sakunosuke-Preis gestiftet. Neben Dazai Osamu, Sakaguchi Ango und Ishikawa Jun wird Oda zur Schriftstellergruppe Buraiha gezählt.
Katsura Yuki (japanisch 桂 ゆき, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 雪 geschrieben; geb. 10. Oktober 1913 in Tokio…Katsura Yuki (japanisch 桂 ゆき, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 雪 geschrieben; geb. 10. Oktober 1913 in Tokio; gest. 5. Februar 1991 in Tokio) war eine japanische Malerin während der Shōwa-Zeit. Ihr Bruder ist der Schriftsteller Katsura Hidezumi.
Saeki Kiichi (japanisch 佐伯喜一; geboren 10. Oktober 1913 in Taipeh (Taiwan); gestorben 14. Januar 1998) war ein…Saeki Kiichi (japanisch 佐伯喜一; geboren 10. Oktober 1913 in Taipeh (Taiwan); gestorben 14. Januar 1998) war ein japanischer Beamter und Wirtschaftsfachmann.
Mizuno Kenjirō (jap. 水野 健次郎; * ca. 1914; † 15. April 1999) war ein japanischer Unternehmer. Er war langjähriger…Mizuno Kenjirō (jap. 水野 健次郎; * ca. 1914; † 15. April 1999) war ein japanischer Unternehmer. Er war langjähriger Präsident des Sportartikelherstellers Mizuno. Mizuno setzte sich nachhaltig für die Förderung der olympischen Bewegung ein. Seine Firma war seit den Olympischen Sommerspielen 1964 Sponsor. Für seine Verdienste wurde er 1984 mit dem Olympischen Orden in Silber ausgezeichnet.
Yamada Kazuo (japanisch 山田 一雄, Yamada Kazuo; geboren am 19. Oktober 1912 in Tokio, Japan; gestorben am 13. August 1991…Yamada Kazuo (japanisch 山田 一雄, Yamada Kazuo; geboren am 19. Oktober 1912 in Tokio, Japan; gestorben am 13. August 1991, ebenda) war ein japanischer Musiker, Dirigent und Komponist.
Oimatsu Kazuyoshi (jap. 老松 一吉) (* 30. Oktober 1911 in Tonami; † 24. März 2001) war ein japanischer Eiskunstläufer und…Oimatsu Kazuyoshi (jap. 老松 一吉) (* 30. Oktober 1911 in Tonami; † 24. März 2001) war ein japanischer Eiskunstläufer und Eiskunstlauftrainer. Oimatsu war ein Pionier des japanischen Eiskunstlaufsports. Er startete für den Eislaufverein Osaka. 1931 wurde er japanischer Meister. 1932 nahm er an den Olympischen Spielen in Lake Placid teil und beendete sie auf dem neunten Platz. Neben Ryuichi Obitani war er dabei der erste Japaner, der im Eiskunstlauf an Olympischen Spielen teilnahm. Bei der Weltmeisterschaft in Montréal wurde er wenig später Siebter. International in Erscheinung trat er das nächste Mal im olympischen Jahr 1936. Hier belegte bei der Europameisterschaft, bei der Nicht-Europäer noch zugelassen waren, den neunten Platz. Bei der Weltmeisterschaft wurde er 15. und die Olympischen Spiele in Garmisch-Partenkirchen beendete er auf dem 20. Platz. Nach dem Zweiten Weltkrieg beendete er seine aktive Sportlerkarriere, wurde Trainer und gab das Wissen, das er bei seinen internationalen Auftritten gesammelt hatte, weiter. Er war einer der wenigen, der die Rückkehr der Olympischen Spiele nach Lake Placid im Jahr 1980 miterlebte.
Hanamori Yasuji (japanisch 花森 安治; geboren 25. Oktober 1911 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 14. Januar 1978) war…Hanamori Yasuji (japanisch 花森 安治; geboren 25. Oktober 1911 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 14. Januar 1978) war ein japanischer Magazin-Herausgeber.
Kazuki Yasuo (japanisch 香月 泰男; geb. 25. Oktober 1911 in Misumi, Präfektur Yamaguchi; gest. 8. März 1974) war ein…Kazuki Yasuo (japanisch 香月 泰男; geb. 25. Oktober 1911 in Misumi, Präfektur Yamaguchi; gest. 8. März 1974) war ein japanischer Maler der Shōwa-Zeit im Yōga-Stil. Sein Werk ist geprägt durch die Kriegsgefangenschaft in Sibirien.
Yagi Yoshinori (jap. 八木 義徳; * 21. Oktober 1911 in Muroran, Präfektur Hokkaidō; † 9. November 1999) war ein japanischer…Yagi Yoshinori (jap. 八木 義徳; * 21. Oktober 1911 in Muroran, Präfektur Hokkaidō; † 9. November 1999) war ein japanischer Schriftsteller und seit 1989 Mitglied der Japanischen Akademie der Künste.
Hinohara Shigeaki (japanisch 日野原 重明; * 4. Oktober 1911 in der Präfektur Yamaguchi; † 18. Juli 2017 in Tōkyō) war ein…Hinohara Shigeaki (japanisch 日野原 重明; * 4. Oktober 1911 in der Präfektur Yamaguchi; † 18. Juli 2017 in Tōkyō) war ein japanischer Mediziner.
Taketani Mitsuo (japanisch 武谷 三男; geboren 2. Oktober 1911 in Ōmuta (Präfektur Fukuoka); gestorben 22. April 2000) war…Taketani Mitsuo (japanisch 武谷 三男; geboren 2. Oktober 1911 in Ōmuta (Präfektur Fukuoka); gestorben 22. April 2000) war ein japanischer theoretischer Physiker.
Shiina Rinzō (japanisch 椎名 麟三; * 1. Oktober 1911 im Sōsamuranouchishosha, Landkreis Shikama (heute: Shosha-Higashisaka…Shiina Rinzō (japanisch 椎名 麟三; * 1. Oktober 1911 im Sōsamuranouchishosha, Landkreis Shikama (heute: Shosha-Higashisaka, Himeji), Präfektur Hyōgo; † 28. März 1973 in Setagaya-ku in der Präfektur Tōkyō) war ein japanischer Romanschriftsteller, der vom Existentialismus beeinflusst wurde. Sein wirklicher Name war Ōtsubo Noboru (大坪 昇).
Takeuchi Yoshimi (jap. 竹内 好; * 2. Oktober 1910 in Usuda (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 3. März 1977 in Musashino…Takeuchi Yoshimi (jap. 竹内 好; * 2. Oktober 1910 in Usuda (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 3. März 1977 in Musashino, Präfektur Tokio) war ein japanischer Sinologe und Kulturtheoretiker. Takeuchi studierte ab 1931 chinesische Literatur an der Universität Tokio. 1932 besuchte er erstmals China und gründete nach seiner Rückkehr mit einigen Freunden, darunter der Schriftsteller Takeda Taijun, die Gesellschaft für chinesische Literaturstudien (Chūgoku bungaku kenkyūkai). Diese gab die Zeitschrift Chūgoku Bungaku heraus, in der er Essays und Übersetzungen veröffentlichte. Nach dem Abschluss des Studiums lebte er von 1937 bis 1939 erneut in China. Während des Pazifikkrieges wurde er 1943 zum Militärdienst eingezogen und war bis Kriegsende in China eingesetzt. Nach Kriegsende begann Takeuchi zu unterrichten, zunächst an der Keiō-Universität, später an der Universität Tokio. Ein Angebot, in die Kommunistische Partei einzutreten, lehnte er 1949 ab, jedoch engagierte er sich später in dem linksgerichteten Institut für Geisteswissenschaft (Shisō no kagaku kenkyūkai), dem u. a. der Philosoph Tsurumi Shunsuke und der Politikwissenschaftler Maruyama Masao angehörten. Aus Protest gegen den Vertrag über gegenseitige Kooperation und Sicherheit zwischen Japan und den Vereinigten Staaten legte er 1960 sein Lehramt an der Universität Tokio nieder. Takeuchis erstes Buch Ro Jin (魯迅) über den chinesischen Schriftsteller Lu Xun entstand 1936 als Essay und erschien 1944 als Buch. Es folgten zahlreiche Essays zur chinesischen und japanischen Literatur, zur kulturellen Entwicklung Japans und dem Verhältnis des Landes zur Modernität. Die Monographie Wer war Takeuchi Yoshimis Lu Xun? erschien 2003 und eine Auswahl seiner Essays erschien zwei Jahre darauf unter dem Titel Japan in Asien.
Domon Ken (japanisch 土門 拳; geb. 25. Oktober 1909, in Sakata (Präfektur Yamagata); gest. 15. September 1990) war ein…Domon Ken (japanisch 土門 拳; geb. 25. Oktober 1909, in Sakata (Präfektur Yamagata); gest. 15. September 1990) war ein japanischer Fotograf der Shōwa-Zeit.
Sugiyama Yasushi (japanisch 杉山 寧; geb. 20. Oktober 1909 in Tokio; gest. 20. Oktober 1993 in Tokio) war ein japanischer…Sugiyama Yasushi (japanisch 杉山 寧; geb. 20. Oktober 1909 in Tokio; gest. 20. Oktober 1993 in Tokio) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung in der Shōwa-Zeit.
Kawashima Takeyoshi (japanisch 川島 武宜; geboren 17. Oktober 1909 in Gifu (Präfektur Gifu); gestorben 21. Mai 1992) war…Kawashima Takeyoshi (japanisch 川島 武宜; geboren 17. Oktober 1909 in Gifu (Präfektur Gifu); gestorben 21. Mai 1992) war ein japanischer Rechtsgelehrter.
Miyamoto Kenji (japanisch 宮本顕治; geboren 17. Oktober 1908 in Hikari (Präfektur Yamaguchi); gestorben 18. Juli 2007) war…Miyamoto Kenji (japanisch 宮本顕治; geboren 17. Oktober 1908 in Hikari (Präfektur Yamaguchi); gestorben 18. Juli 2007) war ein japanischer marxistischer Politiker und Literaturkritiker.
Mitsu Yashima, geb. Tomoe Sasako (japanisch 八島 光; * 11. Oktober 1908 in Innoshima, Japan; † 7. Dezember 1988 in Los…Mitsu Yashima, geb. Tomoe Sasako (japanisch 八島 光; * 11. Oktober 1908 in Innoshima, Japan; † 7. Dezember 1988 in Los Angeles, Kalifornien) war eine japanischstämmige US-amerikanische Malerin und Illustratorin. Sie wurde insbesondere durch die Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann Taro Yashima an Kinderbüchern wie Plenty to Watch (1954) und Momo’s Kitten (1961) bekannt. Sie gehörte zur Einwanderergeneration der Issei.
Nobutsugu Koenuma (auch Koyenuma; jap. 肥沼 信次, Koenuma Nobutsugu; * 9. Oktober 1908 in Hachiōji; † 8. März 1946 in…Nobutsugu Koenuma (auch Koyenuma; jap. 肥沼 信次, Koenuma Nobutsugu; * 9. Oktober 1908 in Hachiōji; † 8. März 1946 in Wriezen) war ein japanischer Arzt mit Wirkungsbereich in Deutschland.
Kuriyagawa Heigorō (japanisch 栗谷川 平五郎; * 4. Oktober 1908 in Sapporo; † 20. Februar 1993) war ein japanischer…Kuriyagawa Heigorō (japanisch 栗谷川 平五郎; * 4. Oktober 1908 in Sapporo; † 20. Februar 1993) war ein japanischer Skisportler, der im Skilanglauf und in der Nordischen Kombination startete. Kuriyagawa wurde im Jahr 1928 japanischer Meister über 30 km und mit der Staffel und siegte in den Jahren 1929 bis 1931 bei den japanischen Studentenmeisterschaften für die Meiji-Universität im 18-km-Lauf. Zudem gewann er im Jahr 1930 bei den japanischen Meisterschaften in der Nordischen Kombination. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1932 in Lake Placid belegte er den 12. Platz über 18 km und den 20. Rang in der Nordischen Kombination. Im folgenden Jahr nahm er als erster Japaner am Holmenkollen Skifestival teil. Nach seiner Karriere als Skilangläufer arbeitete er als Direktor der Skiabteilung des Sapporo Railway Administration Bureau und bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo als stellvertretender Generaldirektor der Wettkampfleitung.
Masuda Shirō (japanisch 増田 四郎; geboren 2. Oktober 1908 in Nara; gestorben 22. Juni 1997 in Tōkyō) war ein japanischer…Masuda Shirō (japanisch 増田 四郎; geboren 2. Oktober 1908 in Nara; gestorben 22. Juni 1997 in Tōkyō) war ein japanischer Historiker, bekannt für seine Arbeiten zur Geschichte der europäischen Gesellschaft.
Aichi Kiichi (jap. 愛知 揆一; * 10. Oktober 1907 in Tokio; † 23. November 1973 ebenda) war ein japanischer Politiker. In…Aichi Kiichi (jap. 愛知 揆一; * 10. Oktober 1907 in Tokio; † 23. November 1973 ebenda) war ein japanischer Politiker. In den Jahren 1968 bis 1971 war er Außenminister und von 1972 bis zu seinem Tod Finanzminister in Japan.
Sumiyoshi Kōsaku (jap. 住吉 耕作; * 1. Oktober 1907 in der Präfektur Hiroshima; † 1971) war ein japanischer Speerwerfer.…Sumiyoshi Kōsaku (jap. 住吉 耕作; * 1. Oktober 1907 in der Präfektur Hiroshima; † 1971) war ein japanischer Speerwerfer. 1928 schied er bei den Olympischen Spielen in Amsterdam in der Qualifikation aus und siegte bei den Sommer-Studentenweltmeisterschaften. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er Achter. Viermal wurde er Japanischer Meister (1928, 1929, 1931, 1932). Seine persönliche Bestleistung von 66,42 m stellte er am 30. August 1930 in Wien auf.
Satō Kei (japanisch 佐藤 敬; * 28. Oktober 1906 im Kreis Ōita (heute Stadt Ōita), Ōita; † 8. Mai 1978 in Beppu) war ein…Satō Kei (japanisch 佐藤 敬; * 28. Oktober 1906 im Kreis Ōita (heute Stadt Ōita), Ōita; † 8. Mai 1978 in Beppu) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa-Zeit. Er war verheiratet mit der Opernsängerin und Carmen-Interpretin Satō Yoshiko.
Ōno Kazuo, häufig als Ohno Kazuo transkribiert (jap. 大野 一雄; * 27. Oktober 1906 in Hakodate, Hokkaidō; † 1. Juni 2010 in…Ōno Kazuo, häufig als Ohno Kazuo transkribiert (jap. 大野 一雄; * 27. Oktober 1906 in Hakodate, Hokkaidō; † 1. Juni 2010 in Yokohama, Präfektur Kanagawa), war ein japanischer Tänzer und Mitbegründer des zeitgenössischen Ausdruckstanzes Butoh und hat viele internationale Choreographen inspiriert.
Ikenouchi Tomojirō (jap. 池内 友次郎, Ikenouchi Tomojirō; * 21. Oktober 1906 in Tokio; † 9. März 1991) war ein japanischer…Ikenouchi Tomojirō (jap. 池内 友次郎, Ikenouchi Tomojirō; * 21. Oktober 1906 in Tokio; † 9. März 1991) war ein japanischer Komponist und Musikpädagoge.
Sakaguchi Ango (japanisch 坂口 安吾; eigentlich: 坂口 炳五 Sakaguchi Heigo; * 20. Oktober 1906 in Niitsu Präfektur Niigata; †…Sakaguchi Ango (japanisch 坂口 安吾; eigentlich: 坂口 炳五 Sakaguchi Heigo; * 20. Oktober 1906 in Niitsu Präfektur Niigata; † 17. Februar 1955 in Kiryū) war ein japanischer Erzähler und Essayist.
Katsuo Takaishi (jap. 高石 勝男 Takaishi Katsuo; * 14. Oktober 1906 in Osaka; † 13. April 1966 ebenda) war ein japanischer…Katsuo Takaishi (jap. 高石 勝男 Takaishi Katsuo; * 14. Oktober 1906 in Osaka; † 13. April 1966 ebenda) war ein japanischer Schwimmer. Takaishi nahm erstmals mit 16 Jahren an internationalen Schwimmwettkämpfen teil. Nachdem er 1923 bei den japanischen Meisterschaften über 100 m Freistil gewonnen hatte, entschied er im selben Jahr bei den Far Eastern Championship Games alle drei Wettkämpfe im Freistil für sich und qualifizierte sich somit für die japanische Mannschaft der Olympischen Sommerspiele 1924. In Paris erreichte er mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil den vierten Rang und wurde Fünfter über 100 und 1500 m Freistil. In den Jahren 1925, 1926 und 1927 gewann er in Summe zehn nationale und vier internationale Titel. 1928 war er erneut Teilnehmer Japans bei den Olympischen Spielen. Im niederländischen Amsterdam schied er im Wettbewerb über 1500 m im Vorlauf, über 400 m Freistil im Halbfinale aus. Über 100 m Freistil konnte der Japaner Bronze gewinnen, mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel errang er Silber. Nach seinen zweiten Olympischen Spielen konnte er 1930 nochmals einen nationalen Wettbewerb gewinnen, bevor er im Anschluss seine Karriere beendete. Bei den Olympischen Spielen 1932 agierte er als Trainer der japanischen Schwimmerdelegation, die in Los Angeles vier der fünf Goldmedaillen in Herrenwettbewerben gewinnen konnten. 1935 veröffentlichte er das Buch Swimming in Japan. Bei den Olympischen Sommerspielen 1964 in seinem Heimatland war er Generaldirektor des Schwimmerteams Japans. Er war Vorsitzender des japanischen Amateur-Schwimmverbands und erhielt die violette Ehrenmedaille Japans. Außerdem war er im Bankgeschäft tätig als Präsident der Kinki Sangyo und besaß einen Abschluss der Waseda-Universität. Im Alter von 59 Jahren starb Takaishi 1966 an Lungenkrebs. 1991 wurde er posthum in die International Swimming Hall of Fame aufgenommen.
Fukuda Tokuyasu (jap. 福田 篤泰; * 13. Oktober 1906 in der Präfektur Tokio; † 7. August 1993 ebenda) war ein japanischer…Fukuda Tokuyasu (jap. 福田 篤泰; * 13. Oktober 1906 in der Präfektur Tokio; † 7. August 1993 ebenda) war ein japanischer Diplomat und Politiker (LPJ→DLP→LP→LDP, Ōno-Faktion→Murakami-→Mizuta-Faktion→Miki-Faktion).
Hoshina Takeo (japanisch 保科 武雄; * 12. Oktober 1906 in Takada (heute: Jōetsu) als Yazawa Takeo (矢沢 武雄); † 7. Oktober…Hoshina Takeo (japanisch 保科 武雄; * 12. Oktober 1906 in Takada (heute: Jōetsu) als Yazawa Takeo (矢沢 武雄); † 7. Oktober 1983) war ein japanischer Skilangläufer. Yazawa-Hoshina wurde als Schüler der Oberschule Takada im Jahr 1924 japanischer Meister über 4 km und im folgenden Jahr als Student der Waseda-Universität über 10 km und mit der Staffel. Bei den Olympischen Winterspielen 1928 in St. Moritz errang er den 27. Platz über 18 km und bei den Olympischen Winterspielen 1932 in Lake Placid den 27. Platz über 18 km. Nach seiner Karriere als Skilangläufer wurde er Direktor des japanischen Skiverbandes und Vorsitzender des Skiverbandes der Präfektur Niigata.
Ōshiro Noboru (jap. 大城 のぼる; eigentlich: 栗本 六郎, Kurimoto Rokurō; * 25. Oktober 1905 in Tokio, Japan; † 26. Mai 1998) war…Ōshiro Noboru (jap. 大城 のぼる; eigentlich: 栗本 六郎, Kurimoto Rokurō; * 25. Oktober 1905 in Tokio, Japan; † 26. Mai 1998) war ein japanischer Mangaka. Er war einer der ersten Zeichner im Bereich des Story-Manga. Seinen ersten Manga brachte er 1932 im Magazin Manga Chinpon (漫画チンポン) heraus. 1940 veröffentlichte er gemeinsam mit dem Szenaristen Asahi Tarō (旭太 郎) unter dem Titel Kasei Tanken (火星探検, dt. „Mars-Expedition“) einen der ersten Science-Fiction-Manga. Darin geht es um einen kleinen Jungen, ein Sohn eines Wissenschaftlers, der im Traum gemeinsam mit seinen zwei Freunden (einer Katze und einem Hund) zum Mars reist. In Kisha Ryokō (記者旅行, dt. „Eine Zugreise“), das 1941 als gebundener Band herauskam, beschreibt Ōshiro die Zugreise eines Vaters mit seinem Sohn von Tokio nach Kyōto. Beide Manga wurden als dreifarbiges Buch erstveröffentlicht. Zu seinen weiteren Comics zählen Yukai na tenkentai (愉快な探検隊), Yukai na tekkōsho (愉快な鉄工所), Shōjo Shiragiku (少女白菊) und Bōken Tā-chan (冒険ターちゃん, 1948). Ōshiro stand zwar im Schatten anderer Zeichner seiner Zeit (etwa Tagawa Suihō), beeinflusste mit seinen Science-Fiction-Werken jedoch beispielsweise sowohl Tezuka Osamu und Matsumoto Leiji, zwei der populärsten Science-Fiction-Mangaka der Nachkriegszeit, als auch den Schriftsteller Komatsu Sakyō. Er starb 1998 im Alter von 92 Jahren an einer Lungenentzündung.
Tanaka Chikao (japanisch 田中 千禾夫; * 10. Oktober 1905 in Nagasaki, Präfektur Nagasaki; † 29. November 1995, Präfektur…Tanaka Chikao (japanisch 田中 千禾夫; * 10. Oktober 1905 in Nagasaki, Präfektur Nagasaki; † 29. November 1995, Präfektur Tokio) war ein japanischer Dramatiker und Theaterleiter. Er war seit 1934 verheiratet mit der Dramatikerin und Schriftstellerin Tanaka Sumie, geborene Tsujimura.
Hirabayashi Taiko (japanisch 平林 たい子; eigentlich: 平林 タイ Hirabayashi Tai; * 3. Oktober 1905 im Kreis Suwa (heute Stadt…Hirabayashi Taiko (japanisch 平林 たい子; eigentlich: 平林 タイ Hirabayashi Tai; * 3. Oktober 1905 im Kreis Suwa (heute Stadt Suwa), Nagano; † 17. Februar 1972 in Tōkyō) war eine japanische Schriftstellerin.
Ri Sung-gi (* 1. Oktober 1905 in Damyang; † 8. Februar 1996), auch Lee Sŭng-ki oder Yi Sung-gi transkribiert, war ein…Ri Sung-gi (* 1. Oktober 1905 in Damyang; † 8. Februar 1996), auch Lee Sŭng-ki oder Yi Sung-gi transkribiert, war ein nordkoreanischer Chemiker. Er gilt als einer der drei Erfinder der Kunstfaser namens Vinalon. Ihm wurde auch eine Beteiligung am nordkoreanischen Chemie- und Atomwaffenprogramm vorgeworfen. Ri wurde 1905 in Damyang, Jeollanam-do, geboren. Er schloss an der örtlichen Volksschule (kor. 보통학교, pot’ong hakkyo) ab und erhielt 1931 seinen Abschluss in Chemie an der Universität Kyōto. Er entwickelte 1939 zusammen mit zwei japanischen Kollegen Vinalon. Nach der Unabhängigkeit Koreas von der japanischen Besatzung beteiligte er sich 1946 am Umbau der Kaiserlichen Universität Keijō zur Universität Gyeongseong, lehnte jedoch die Zusammenlegung mit anderen Einrichtungen zur Seoul National University unter der amerikanischen Militärregierung ab. Nach dem Ausbruch des Koreakrieges 1950 lief er in den Norden über. Ri Sung-gi wurde 1962 mit dem Lenin-Preis ausgezeichnet. Im Juni 1965 wurde er Leiter des nordkoreanischen Forschungsinstituts für Atomenergie. Im Jahr 1984 wurde er Leiter der Abteilung Hamhŭng der Akademie der Wissenschaften. Als Abgeordneter der Obersten Volksversammlung wurde er 1962, 1967, 1972, 1982, 1986 und 1990 gewählt. Er starb 1996 und wurde auf dem Friedhof der patriotischen Märtyrer (애국렬사릉) in Sinmi-dong, Pjöngjang, beigesetzt.
Yoshimitsu Yoshihiko (japanisch 吉満 義彦; geboren 13. Oktober 1904 in der Präfektur Kagoshima; gestorben 23. Oktober 1945)…Yoshimitsu Yoshihiko (japanisch 吉満 義彦; geboren 13. Oktober 1904 in der Präfektur Kagoshima; gestorben 23. Oktober 1945) war ein japanischer römisch-katholischer Philosoph.
Enomoto Ken’ichi (japanisch 榎本 健一; * 11. Oktober 1904 in Aoyama, Akasaka, Tokio (heute: Aoyama, Minato, Tokio); † 7.…Enomoto Ken’ichi (japanisch 榎本 健一; * 11. Oktober 1904 in Aoyama, Akasaka, Tokio (heute: Aoyama, Minato, Tokio); † 7. Januar 1970), hauptsächlich bekannt unter seinem Künstlernamen Enoken (エノケン), war ein berühmter singender Komödiant und Schauspieler Japans. Enomoto gilt in Japan als großer Erneuerer der Theaterwelt zu seiner Zeit. Seine Bühnen- und Radioauftritte und diversen Filmrollen hatten einen großen Einfluss auf die Tokioter Theaterwelt vor dem Zweiten Weltkrieg. die Rückkehr der Komödie in der Nachkriegszeit hat er ebenfalls maßgeblich beeinflusst. Er gilt als der japanische „Charlie Chaplin“. Geboren als Sohn eines Ladenbesitzers für Reisgebäck in Aoyama, Tokio, verehrte er die Stars der Oper Asakusa wie etwa Taya Rikizo und Fujiwara Yoshie. 1922 startete er seine Karriere im Alter von 18 Jahren als Chormitglied des Asakusa-Kinryukan-Theaters. Das Große Kantō-Erdbeben 1923 brachte einen großen Umbruch in der Tokioter Theaterwelt mit sich. Zu dieser Zeit wechselte Enomoto zur Komödie. Er besetzte viele kleine Rollen als Komödiant, bevor er 1929 als Teil der Truppe Casino Folly auf die Bühne in Asakusa zurückkehrte. 1930 stellte er seine eigene Truppe (Enoken Gekidan), was ihn umgehend zu einer führenden Persönlichkeit in den Tokioter Theaterkreisen machte. 1934 folgte die Hauptrolle in dem Film „Enoken no Seishun Suikoden“, durch den er nationale Größe erlangte. Seine Filmkarriere war ihm zweitrangig. Er stellte viele historische japanische Persönlichkeiten dar, unter anderem Kondō Isami und Sakamoto Ryōma. Er trat in historischen Dramen und Samurai-Filmen (Jidai-geki) auf, wie etwa dem Film Die Männer, die auf des Tigers Schwanz traten von Akira Kurosawa. In den 1950er Jahren musste sein rechtes Bein amputiert werden, was seine Laufbahn als Schauspieler am Film beendete, doch schaffte er 1963 mit seiner Beinprothese ein legendäres Comeback am Shinjuku-Koma-Theater in Tokio. Er starb 1970 und ist im Hase-Tempel in Nishi-Azabu, Minato-ku in Tokio begraben. Auf seinem Grabstein steht eingemeißelt: Jugoi Kunshitō Kigeki Ō Enoken Koko ni Nemuru. (従五位勲四等喜劇王エノケンここに眠る, dt. „Der König der Komödie Enoken ruht hier.“).