Akitsugu Amata (jap. 天田 昭次, Amata Akitsugu, eigentlich: Seiichi Amata (天田 誠一, Amata Seiichi); * 4. August 1927 in der…Akitsugu Amata (jap. 天田 昭次, Amata Akitsugu, eigentlich: Seiichi Amata (天田 誠一, Amata Seiichi); * 4. August 1927 in der Präfektur Niigata; † 26. Juni 2013) war ein japanischer Schwertschmied. Er wurde am 6. Juni 1997 als Lebender Nationalschatz für das wichtige immaterielle Kulturgut „Schwertschmiedekunst“ deklariert. Sein Vater Sadayoshi starb 1938. Amata erlernte das Handwerk vom Kurihara Akihide, und später vom Gründer der Miyairi Schule, dem 2. lebenden Nationalschatz, Miyairi Akihira. Amata fertigte Schwerter in der Sōshū-Tradition der späten Kamakura-Zeit, wofür er 1977 mit dem Masamune-Preis (正宗賞), benannt nach dem Schwertschmied Masamune, ausgezeichnet wurde. 1990 wurde er Vorsitzender der „Alljapanischen Schwertschmiedevereinigung“ (全日本刀匠会, Zennihon Tōshōkai). Amata starb im Juli 2013 im Alter von 85 Jahren an einer Lungenentzündung.
Mitsuzuka Hiroshi (japanisch 三塚 博; * 1. August 1927 in der Präfektur Miyagi; † 25. April 2004 in Tokio) war ein…Mitsuzuka Hiroshi (japanisch 三塚 博; * 1. August 1927 in der Präfektur Miyagi; † 25. April 2004 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem verschiedene Ämter in der Regierung und im Parteivorstand der LDP bekleidete, darunter das des Verkehrsministers (1985 bis 1986), des Ministers für internationalen Handel und Industrie (1988 bis 1989) und des Außenministers (1989) sowie des Vorsitzenden des Politikforschungsrates (1989 bis 1990, 1992 bis 1993) und des LDP-Generalsekretärs (1995). Er übernahm nach dem Tod von Abe Shintarō am 15. Mai 1991 innerhalb der LDP die Führung der Seiwa-Faktion und kandidierte am 27. Oktober 1991 ohne Erfolg bei der Wahl des LDP-Vorsitzenden. Er führte als Finanzminister (1996–1998) unter Ryūtarō Hashimoto eine Reihe von Finanzreformen durch, trat jedoch am 28. Januar 1998 aufgrund eines Skandals um hochrangige Beamte des Finanzministeriums zurück. Im Dezember 1998 übernahm Yoshirō Mori den Vorsitz der Seiwa-Faktion. Er kündigte im August 2003 aus gesundheitlichen Gründen seinen Rückzug aus der Politik an und kandidierte nicht bei den Unterhauswahlen im November 2003.
Yayoi Aoki (jap. 青木 やよひ, Aoki Yayoi, wirklicher Name: 北沢 弥生, Kitazawa Yayoi; * 13. Juni 1927 in der Präfektur Shizuoka…Yayoi Aoki (jap. 青木 やよひ, Aoki Yayoi, wirklicher Name: 北沢 弥生, Kitazawa Yayoi; * 13. Juni 1927 in der Präfektur Shizuoka; † 25. Dezember 2009 in Itō, Präfektur Shizuoka) war eine japanische Sachbuchautorin, Feministin und Musikkritikerin. Yayoi ist bekannt für ihre kulturvergleichenden Gender Studies und ihre Forschungsbeiträge über Beethoven, insbesondere zur Frage, wer sich als Adressatin hinter der „Unsterblichen Geliebten“ verbirgt.
Koreyoshi Kurahara (jap. 蔵原 惟繕, Kurahara Koreyoshi; * 31. Mai 1927 in Kuching, Sarawak, Malaysien; † 28. Dezember 2002…Koreyoshi Kurahara (jap. 蔵原 惟繕, Kurahara Koreyoshi; * 31. Mai 1927 in Kuching, Sarawak, Malaysien; † 28. Dezember 2002 in Yokohama, Japan) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Kurahare studierte an der Fakultät für Künste der Nihon-Universität. Ab 1952 war er Direktionsassistent des Shochiku Kyoto Studio. 1957 debütierte er als Regisseur mit dem Film Ore wa matteru ze (I am waiting). Mit Aru kyōhaku (Intimidation) schuf er 1960 den ersten japanischen Film Noir. Es folgten Filme wie Kyōnetsu no kisetsu (The Warped Ones, 1960), Nikui an-chikushō (I hate but love, 1962), Kuroi taiyō (Black Sun, 1964) und Ai no kawaki (Thirst for Love, 1966). Spätere Erfolge waren Nankyoku monogatari (Antarctica, 1983), Haru no kane (1985) und – in Zusammenarbeit mit Roger Spottiswoode – Hiroshima (1995). Außerdem drehte Kurahara auch zwei Dokumentarfilme (Der Gletscherfuchs, 1978 und Zou monogatari, 1980) und wirkte an mehreren Fernsehserien mit. Zu mehreren seiner Filme (u. a. Antarctica) schrieb er auch das Drehbuch. Sein Onkel war der Literaturkritiker Korehito Kurahara, sein Bruder Koretsugu Kurahara wurde gleich ihm als Regisseur bekannt.
Noboru Iwamura (japanisch 岩村 昇, Iwamura Noboru; geboren am 26. Mai 1927; gestorben am 27. November 2005) war ein…Noboru Iwamura (japanisch 岩村 昇, Iwamura Noboru; geboren am 26. Mai 1927; gestorben am 27. November 2005) war ein japanischer Medizinprofessor, Überlebender des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Träger des Ramon-Magsaysay-Preises für sein Engagement in anderen Ländern Asiens.
Ryōichi Fujisawa (jap. 藤沢 良一, Fujisawa Ryōichi; * 25. Mai 1927 in Otaru, Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger…Ryōichi Fujisawa (jap. 藤沢 良一, Fujisawa Ryōichi; * 25. Mai 1927 in Otaru, Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer nordischer Skisportler. Er nahm an den Olympischen Winterspielen 1952 teil und gewann auf nationaler Ebene mehrere Meistertitel in der Nordischen Kombination.
Kōsei Matsui (jap. 松井 康成, Matsui Kōsei; * 20. Mai 1927 in Motomaki (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 11. April 2003…Kōsei Matsui (jap. 松井 康成, Matsui Kōsei; * 20. Mai 1927 in Motomaki (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 11. April 2003, Kasama, Präfektur Ibaraki) war ein japanischer Töpfer und Kunstkeramiker. Er wurde 1993 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige immaterielle Kulturgut „Neriage“ deklariert. Kōsei Matsui wurde 1927 in Motomaki geboren. Er studierte japanische Literatur an der Meiji-Universität, die er 1952 abschloss. Im gleichen Jahr heiratete er Hideko, die älteste Tochter eines Priesters des 1937 restaurierten Tempels Gessō-ji (月崇寺) in Kasama. 1957 wurde Matsui in diesem Tempel Priester der Jōdo-shū. 1959 baute er den alten Brennofen auf dem Tempelgelände wieder auf und widmete sich alten Keramiken aus China, Korea und Japan. Von 1967 an erlernte er dann das Töpferhandwerk von Kōichi Tamura. 1969 nahm er mit einem großen Keramiktopf in Neriage-Technik an einer Ausstellung der Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk teil und errang einen Förderpreis. Neriage oder auch Nerikomi ist eine Technik aus der chinesischen Tang-Dynastie, bei der verschiedenfarbige Tonsorten ineinander gedreht oder in Formen gepresst werden. Auf diese Weise entstehen marmorierte Keramiken mit vielfältigen bunten Mustern. In den 80er Jahren perfektionierte er unterschiedliche Muster, wie dünne eisenschwarze Linienmuster. Im Laufe der Zeit entwickelte er eine eigene Form der Neriage-Technik, indem er während der Herstellung mit der Töpferscheibe durch Bürsten der Oberfläche Fehlstellen in der Glasur und eine unregelmäßige Oberflächenbeschaffenheit erzeugte. 1988 erhielt er die Ehrenmedaille am violetten Band. Kōsei Matsui wurde 1993 für seine Neriage-Technik zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Er starb 2003 an einer Atmungsinsuffizienz.
Morio Kita (japanisch 北 杜夫, Kita Morio; * 1. Mai 1927 in Aoyama, Akasaka, Tokio (heute: Minato, Tokio); † 24. Oktober…Morio Kita (japanisch 北 杜夫, Kita Morio; * 1. Mai 1927 in Aoyama, Akasaka, Tokio (heute: Minato, Tokio); † 24. Oktober 2011 in Tokio) war der Künstlername von Sōkichi Saitō (斎藤 宗吉, Saitō Sōkichi), einem japanischen Schriftsteller und Psychiater. Er war der zweite Sohn des Arztes und Tanka-Dichters Saitō Mokichi und seiner Frau Teruko.
Kazuhiko Sugawara (japanisch 菅原 和彦, Sugawara Kazuhiko; * 1. Mai 1927 in Tomakomai; † 27. Oktober 1962) war ein…Kazuhiko Sugawara (japanisch 菅原 和彦, Sugawara Kazuhiko; * 1. Mai 1927 in Tomakomai; † 27. Oktober 1962) war ein japanischer Eisschnellläufer. Sugawara nahm von 1943 bis 1952 an nationalen Rennen teil und startete nur in der Saison 1950/51 sowie 1951/52 international. Dabei belegte er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1951 in Davos den 15. Platz und bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1952 in Hamar den zehnten Platz im Großen Vierkampf. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1952 in Oslo lief er auf den 15. Platz über 5000 m und auf den siebten Rang über 10.000 m. Bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften siegte im Jahr 1947 über 5000 m und im Jahr 1948 im Mehrkampf.
Akira Yoshimura (japanisch 吉村昭, Yoshimura Akira; * 1. Mai 1927 in Nippori, Kitatoshima-gun (heute: Higashi-Nippori…Akira Yoshimura (japanisch 吉村昭, Yoshimura Akira; * 1. Mai 1927 in Nippori, Kitatoshima-gun (heute: Higashi-Nippori, Arakawa), Präfektur Tokio; † 31. Juli 2006) war ein japanischer Schriftsteller. Er war verheiratet mit der Schriftstellerin Tsumura Setsuko. Von 1999 bis 2000 war er interimistisch geschäftsführender Direktor der japanischen Schriftstellervereinigung. Außerdem war er P.E.N.-Mitglied. Von seinen über 20 Romanen sind insbesondere Unauslöschlich und Schiffbruch international bekannt und auch ins Deutsche übersetzt. In seinem Roman Hagoku (dt. „Ausbruch“) beschreibt er die wahre Geschichte des Mörders Yoshie Shiratori (1907–1979), dem viermal ein Ausbruch aus dem Gefängnis gelang und der sich in Japan zu einem Antihelden entwickelte. Der Roman gewann 1984 den Yomiuri-Literaturpreis. Yoshimura gilt als herausragender Vertreter der dokumentarischen Literatur (記録文学, kiroku bungaku) und des historischen Romans (歴史小説, rekishi shōsetsu). Anders als sein Schriftstellerkollege Shiba Ryōtarō war Yoshimura hingegen an gesammelten Fakten orientiert und weniger an der fiktionalen Ausgestaltung.
Tamisuke Watanuki (jap. 綿貫 民輔, Watanuki Tamisuke; * 30. April 1927 in Inami, Landkreis Higashitonami (heute: Nanto)…Tamisuke Watanuki (jap. 綿貫 民輔, Watanuki Tamisuke; * 30. April 1927 in Inami, Landkreis Higashitonami (heute: Nanto), Toyama, Japan; † 18. August 2026) war ein japanischer Politiker und ehemaliger Abgeordneter des japanischen Unterhauses (Shūgiin) und Vorsitzender der Neuen Volkspartei. Als langjähriges Mitglied der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) war er unter anderem Präsident des Unterhauses, Staatsminister und LDP-Generalsekretär.
Morisaki Kazue (jap. 森崎 和江; * 20. April 1927 in Provinz Chōsen (heute Korea), Kaiserreich Japan; † 15. Juni 2022) war…Morisaki Kazue (jap. 森崎 和江; * 20. April 1927 in Provinz Chōsen (heute Korea), Kaiserreich Japan; † 15. Juni 2022) war eine japanische Schriftstellerin. Morisaki besuchte die Frauenfachschule Fukuoka (heute Frauenuniversität Fukuoka). Ab 1950 schrieb sie Beiträge für Maruyama Yutakas Lyrikjournal Boin. Später gab sie mit dem Lyriker Tanigawa Gan und dem Historiker Ueno Eishin das Journal Sākuru Mura heraus. In ihren Romanen wie Makkura (1961), Dai-san no sei (1965) und Karayuki-san (1976) thematisierte sie immer wieder die Unterdrückung von Menschen, insbesondere von Arbeitern und von Frauen, durch staatliches Handeln. In späteren Werken wie Inochi hibikiau (1998) reflektierte sie die Verbindung des Menschen mit der Natur.
Seiichi Yashiro (japanisch 矢代 静一; geboren 10. April 1927 in Tokio; gestorben 11. Januar 1998) war ein japanischer…Seiichi Yashiro (japanisch 矢代 静一; geboren 10. April 1927 in Tokio; gestorben 11. Januar 1998) war ein japanischer Dramatiker, Drehbuchautor, Autor und Übersetzer.
Fumio Koizumi (japanisch 小泉 文夫; geboren 29. März 1927 in Tokio; gestorben 20. August 1983) war ein japanischer…Fumio Koizumi (japanisch 小泉 文夫; geboren 29. März 1927 in Tokio; gestorben 20. August 1983) war ein japanischer Musik-Ethnologe.
Seki Hiroharu (jap. 関 寛治; * 31. März 1927 in der Präfektur Tokio; † 15. Dezember 1997) war ein Professor der…Seki Hiroharu (jap. 関 寛治; * 31. März 1927 in der Präfektur Tokio; † 15. Dezember 1997) war ein Professor der Politikwissenschaften mit dem Spezialgebiet Friedensforschung an der Ritsumeikan-Universität sowie der Universität Tokio.
Seiji Tsutsumi (japanisch 堤 清二, Tsutsumi Seiji; geboren am 30. März 1927 in Tokio; gestorben am 25. November 2013…Seiji Tsutsumi (japanisch 堤 清二, Tsutsumi Seiji; geboren am 30. März 1927 in Tokio; gestorben am 25. November 2013 daselbst) war ein japanischer Unternehmer, Schriftsteller und Dichter.
Michiko Ishimure (japanisch 石牟礼 道子, Ishimure Michiko; * 11. März 1927 in Kawaura, Landkreis Amakusa, Präfektur Kumamoto…Michiko Ishimure (japanisch 石牟礼 道子, Ishimure Michiko; * 11. März 1927 in Kawaura, Landkreis Amakusa, Präfektur Kumamoto als Michiko Shiraishi; † 10. Februar 2018 in Minamata) war eine japanische Autorin.
Hitoshi Ueki (japanisch 植木 等, Ueki Hitoshi; * 25. Februar 1927 in der Präfektur Mie; † 27. März 2007) war ein…Hitoshi Ueki (japanisch 植木 等, Ueki Hitoshi; * 25. Februar 1927 in der Präfektur Mie; † 27. März 2007) war ein japanischer Komiker, Jazzmusiker (Gitarre, Gesang) und Schauspieler.
Masayoshi Nagata (jap. 永田 雅宜, Nagata Masayoshi; * 9. Februar 1927 in der Präfektur Aichi; † 27. August 2008 in Kyōto)…Masayoshi Nagata (jap. 永田 雅宜, Nagata Masayoshi; * 9. Februar 1927 in der Präfektur Aichi; † 27. August 2008 in Kyōto) war ein japanischer Mathematiker, der für seine Arbeit in der kommutativen Algebra und der algebraischen Geometrie bekannt ist. Er war Professor an der Universität Kyōto.
Shōji Yūki (japanisch 結城 昌治, Yūki Shōji; geboren 5. Februar 1927 in Tokio; gestorben 24. Januar 1996) war ein…Shōji Yūki (japanisch 結城 昌治, Yūki Shōji; geboren 5. Februar 1927 in Tokio; gestorben 24. Januar 1996) war ein japanischer Schriftsteller.
Tokindo Okada (japanisch 岡田 節人 Okada Tokindo; geboren 4. Februar 1927 in Itami (Präfektur Hyōgo); gestorben 17. Januar…Tokindo Okada (japanisch 岡田 節人 Okada Tokindo; geboren 4. Februar 1927 in Itami (Präfektur Hyōgo); gestorben 17. Januar 2017 in Kyōto) war ein japanischer Forscher auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie.
Hiroo Inokuchi (japanisch 井口 洋夫, Inokuchi Hiroo; * 3. Februar 1927 in Dambara, Hiroshima; † 20. März 2014 in Tokio) war…Hiroo Inokuchi (japanisch 井口 洋夫, Inokuchi Hiroo; * 3. Februar 1927 in Dambara, Hiroshima; † 20. März 2014 in Tokio) war ein japanischer Chemiker. Er war Professor der Universität Tokio und des Instituts für Molekularwissenschaft (IMS) der japanischen Nationalen Forschungseinrichtungen für Naturwissenschaften (National Institutes of Natural Sciences).
Hiroshi Teshigahara (japanisch 勅使河原 宏, Teshigahara Hiroshi; * 28. Januar 1927 in Chiyoda, Tokio, Japan; † 14. April…Hiroshi Teshigahara (japanisch 勅使河原 宏, Teshigahara Hiroshi; * 28. Januar 1927 in Chiyoda, Tokio, Japan; † 14. April 2001 in Tokio, Japan) war ein japanischer Filmregisseur.
Rojin Matsuki (japanisch 松樹 路人 Matsuki Rojin, geboren 16. Januar 1927 in der Präfektur Hokkaidō; gestorben 19. Dezember…Rojin Matsuki (japanisch 松樹 路人 Matsuki Rojin, geboren 16. Januar 1927 in der Präfektur Hokkaidō; gestorben 19. Dezember 2017) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Megumu Tamura (japanisch 田村 恵; Tamura Megumu, * 10. Januar 1927; † 8. Oktober 1986) (auch Kei Temura genannt) war ein…Megumu Tamura (japanisch 田村 恵; Tamura Megumu, * 10. Januar 1927; † 8. Oktober 1986) (auch Kei Temura genannt) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Tamura debütierte bei den Asienspielen 1951 in Neu-Delhi. Er stand in zwei Spielen gegen den Iran und in einem gegen Afghanistan in der Startaufstellung. Weitere Berufungen folgten nicht mehr.
Hiroshi Inose (japanisch 猪瀬 博, Inose Hiroshi; * 5. Januar 1927 in Tokio; † 11. Oktober 2000) war ein japanischer…Hiroshi Inose (japanisch 猪瀬 博, Inose Hiroshi; * 5. Januar 1927 in Tokio; † 11. Oktober 2000) war ein japanischer Elektroingenieur, bekannt für ein Zeitschlitz Multiplexverfahren (Time-Slot Interchange, TSI) in der digitalen Kommunikationstechnik (ISDN-Telefonie).
Teruaki Mukaiyama (japanisch 向山 光昭, Mukaiyama Teruaki; * 5. Januar 1927 in Ina, Präfektur Nagano; † 17. November 2018)…Teruaki Mukaiyama (japanisch 向山 光昭, Mukaiyama Teruaki; * 5. Januar 1927 in Ina, Präfektur Nagano; † 17. November 2018) war ein japanischer Chemiker, der sich mit Organischer Chemie, speziell organischer Synthese, befasste.
Nobuo Okishio (jap. 置塩 信雄, Okishio Nobuo; * 2. Januar 1927 im Hyōgo-ku, Kōbe; † 13. November 2003) war ein japanischer…Nobuo Okishio (jap. 置塩 信雄, Okishio Nobuo; * 2. Januar 1927 im Hyōgo-ku, Kōbe; † 13. November 2003) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler und emeritierter Professor der Universität Kōbe. 1979 wurde er zum Präsidenten der Japanese Association of Economics and Econometrics (理論・計量経済学会, riron keiryō keizai gakkai), die heute Japanese Economic Association heißt. Okishio studierte Wirtschaftsmathematik bei Kazuo Mizutani. 1950 graduierte er an der Universität Kōbe und unterrichtete auch dort. Danach begann er die Prinzipien der modernen Wirtschaftswissenschaft anzuzweifeln und studierte Marxistische Wirtschaftstheorie. Die Arbeit von Okishio beschäftigte sich damit, wirtschaftstheoretische Aspekte von Marx’ Theorien zu erklären und lieferte formale (und mathematische) Beweise. 1955 bewies er als erster den marxistischen Fundamentalsatz, dass nur Arbeit den Mehrwert schaffen kann, der zu Gewinn führt, da der Wert der zur Produktion benötigten Rohstoffe und Materialien gegeben ist. Das Okishio-Theorem besagt, dass die Profitrate für die Gesamtwirtschaft höher wird, wenn eine neue, aus Sicht der Einzelunternehmen profitablere Technologie eingeführt wird. Es steht im Widerspruch zum marxistischen Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate. Okishio schrieb viele Artikel über wichtige Gebiete moderner und marxistischer Wirtschaftstheorie, beispielsweise über Wert und Preis, Akkumulationstheorie, kritische Fragen zum Keynesianismus, Konjunktur und langfristige Entwicklungen von kapitalistischen Volkswirtschaften. Seine Ideen wurden in über zwanzig Büchern und zweihundert Artikeln, die meisten davon in Japanisch, veröffentlicht. Dreißig Artikel sind in Englisch publiziert und seine wichtigsten Beiträge sind im Buch (Nobuo Okishio, Michael Kruger and Peter Flaschel, 1993) zusammengefasst.
Ryūji Tanaka (japanisch 田中 竜児 Tanaka Ryūji, * 1927 in Higashi Futami, Präfektur Hyōgo als Susumu Tanaka, 田中 進; † 2014…Ryūji Tanaka (japanisch 田中 竜児 Tanaka Ryūji, * 1927 in Higashi Futami, Präfektur Hyōgo als Susumu Tanaka, 田中 進; † 2014 in Hyōgo) war ein japanischer Künstler, der für seine Innovationen in der traditionellen japanischen Malerei (Nihonga) und seine Mitgliedschaft in avantgardistischen Künstlergruppen wie der Pan-real Art Association und der Gutai Art Association*bekannt ist.
Hironari Miyazawa (japanisch 宮沢 弘成 Miyazawa Hironari; * 1927 in der Präfektur Tokio; † 2023) war ein japanischer…Hironari Miyazawa (japanisch 宮沢 弘成 Miyazawa Hironari; * 1927 in der Präfektur Tokio; † 2023) war ein japanischer theoretischer Elementarteilchen-Physiker. Miyazawa studierte Physik an der Universität Tokio mit dem Abschluss 1950 und der Promotion 1953. Als Post-Doktorand war er 1953 bis 1955 an der Universität Chicago bei Gregor Wentzel und Enrico Fermi. 1955/56 war er am Institute for Advanced Study (ebenso 1960/61). Danach ging er wieder an die Universität Tokio, wo er 1968 eine volle Professur erhielt. Zeitweise war er dort Direktor des Labors für Mesonenphysik. Nach der Emeritierung ging er 1988 an die Universität Kanagawa und lehrte dort bis 1998. Während seines Aufenthalts in Chicago entwickelte er mit Marvin Goldberger und Reinhard Oehme eine nach ihnen benannte Summenregel bei der Anwendung von Dispersionrelationen auf die Pion-Nukleonenstreuung. Er schrieb auch in den 1960er Jahren frühe Arbeiten, in denen eine Supersymmetrie zwischen Baryonen und Mesonen eingeführt wurde, diese wurden aber damals überwiegend ignoriert und hatten keinen Einfluss auf die eigentliche Entwicklung der Supersymmetrie in den 1970er Jahren. Er war unter anderem Gastprofessor in Chicago und an der University of Minnesota. Er war Fellow der American Physical Society.
Kenshiro (Abbe) Abe (jap. 阿部 謙四郎, Abe Kenshirō, * 15. Dezember 1916 in Tokushima; † 1. Dezember 1985 ebenda) war ein…Kenshiro (Abbe) Abe (jap. 阿部 謙四郎, Abe Kenshirō, * 15. Dezember 1916 in Tokushima; † 1. Dezember 1985 ebenda) war ein japanischer Jūdō-Lehrer des Butokukai.
Toita Yasuji (japanisch 戸板 康二; geboren 14. Dezember 1915 in Tokio; gestorben 23. Januar 1993 ebenda) war ein…Toita Yasuji (japanisch 戸板 康二; geboren 14. Dezember 1915 in Tokio; gestorben 23. Januar 1993 ebenda) war ein japanischer Schauspielkritiker, Schriftsteller und Essayist.
Reizō Koike (japanisch 小池禮三; geboren am 12. Dezember 1915 in Numazu; gestorben am 3. August 1998) war ein japanischer…Reizō Koike (japanisch 小池禮三; geboren am 12. Dezember 1915 in Numazu; gestorben am 3. August 1998) war ein japanischer Schwimmer, der je eine olympische Silber- und Bronzemedaille gewann.
Prinz Mikasa (Takahito) von Japan (japanisch 三笠宮崇仁親王, Mikasa-no-miya Takahito-shinnō; * 2. Dezember 1915 in Tokio; †…Prinz Mikasa (Takahito) von Japan (japanisch 三笠宮崇仁親王, Mikasa-no-miya Takahito-shinnō; * 2. Dezember 1915 in Tokio; † 27. Oktober 2016 ebenda) war der vierte und jüngste Sohn des japanischen Kaisers Taishō und der Kaiserin Teimei. Er war der jüngere Bruder des Kaisers Hirohito und der letzte überlebende Onkel des Kaisers Akihito. Der Prinz diente im Zweiten Weltkrieg als Offizier in der Kaiserlich Japanischen Armee, nach dem Krieg etablierte er sich als Gelehrter und Dozent für Nahoststudien und Semitische Sprachen. Sein offizieller Titel war „Prinz“ (jap. 親王 shinnō), sein Prädikat „Seine Kaiserliche Hoheit“ (jap. 殿下 denka).
Hayashida Yukio (jap. 林田 悠紀夫; * 26. November 1915 in Maizuru, Präfektur Kyōto; † 11. November 2007 in Setagaya, Tokio)…Hayashida Yukio (jap. 林田 悠紀夫; * 26. November 1915 in Maizuru, Präfektur Kyōto; † 11. November 2007 in Setagaya, Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem zwischen 1978 und 1986 Gouverneur der Präfektur Kyōto sowie von 1987 bis 1988 Justizminister war.
Kon Ichikawa (japanisch 市川 崑, Ichikawa Kon; * 20. November 1915 in Ise, Präfektur Mie; † 13. Februar 2008 in Tokio) war…Kon Ichikawa (japanisch 市川 崑, Ichikawa Kon; * 20. November 1915 in Ise, Präfektur Mie; † 13. Februar 2008 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.
Ishihara Yoshirō (japanisch 石原 吉郎; geboren 11. November 1915 auf der Izu-Halbinsel (Präfektur Shizuoka); gestorben 14.…Ishihara Yoshirō (japanisch 石原 吉郎; geboren 11. November 1915 auf der Izu-Halbinsel (Präfektur Shizuoka); gestorben 14. November 1977) war ein japanischer Dichter.
Shōji Shibata (jap. 柴田 承二, Shibata Shōji; * 23. Oktober 1915 in der Präfektur Tokio; † 12. Juli 2016) war ein…Shōji Shibata (jap. 柴田 承二, Shibata Shōji; * 23. Oktober 1915 in der Präfektur Tokio; † 12. Juli 2016) war ein japanischer Biochemiker und Pharmazeut.
Tonoyama Taiji (japanisch 殿山 泰司; * 17. Oktober 1915 in Ginza, Tokio, Japanisches Kaiserreich; † 30. April 1989) war ein…Tonoyama Taiji (japanisch 殿山 泰司; * 17. Oktober 1915 in Ginza, Tokio, Japanisches Kaiserreich; † 30. April 1989) war ein japanischer Schauspieler und Schriftsteller. Tonoyama war ein enger Freund von Shindō Kaneto. 1950 gründete er mit Shindō und Kōzaburō Yoshimura die Filmproduktionsgesellschaft Kindai Eiga Kyōkai (近代映画協会). Im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg diente er in der Kaiserlichen Japanischen Armee in China. Er war verheiratet, hatte aber stets auch eine Geliebte. Er schrieb eine Reihe von halbautobiografischen Essays unter dem Titel Sanmon Yakusha (三文役者), was so viel wie Schauspieler dritter Klasse bedeutet. Shindō Kaneto schrieb über ihn die Biographie Sanmon yakusha no shi, (三文役者の死), was „Der Tod eines drittklassigen Schauspielers“ bedeutet. 1963 gewann er beim Mainichi Film Concours für den Film Ningen den Preis des Besten Schauspielers.
Takagawa Kaku (jap. 高川 格; * 21. September 1915 in Tanabe, Präfektur Wakayama; † 26. November 1986), auch bekannt als…Takagawa Kaku (jap. 高川 格; * 21. September 1915 in Tanabe, Präfektur Wakayama; † 26. November 1986), auch bekannt als Takagawa Shūkaku (高川 秀格), war einer der erfolgreichsten japanischen Go-Spieler des 20. Jahrhunderts.
Shioda Gōzō (jap. 塩田 剛三; * 9. September 1915 im Bezirk Shinjuku in Tokio, Japan; † 17. Juli 1994 in Tokio) war der…Shioda Gōzō (jap. 塩田 剛三; * 9. September 1915 im Bezirk Shinjuku in Tokio, Japan; † 17. Juli 1994 in Tokio) war der Gründer des Yoshinkan-Aikidō, für das er Aikido-Techniken systematisierte. Der zweite Sohn des Arztes Shioda Sei’ichi studierte in seiner Jugend Judo und Kendō. Seit 1932 war er Schüler im Kobukan-Dōjō, wo er acht Jahre lang als Uchi-Deshi unter Ueshiba Morihei trainierte. Dieser verlieh ihm 1961 den 9. Dan Aikidō. Der 10. Dan Aikidō wurde Shioda 1985 von der International Budo Federation verliehen. Zudem war er einer der wenigen Träger des Titels Meijin, der höchsten Auszeichnung, die ein moderner Budoka erhalten kann. Während des Zweiten Weltkriegs war er als Mitglied der Kaiserlich Japanischen Armee in China stationiert, bis er 1946 wieder nach Japan zurückkehrte. 1955 eröffnete Shioda in Tsukudo-Hachiman, Shinjuku, ein eigenes Dōjō. Des Weiteren war er Autor diverser Bücher über Kampfkünste in japanischer und englischer Sprache.
Itō Kiyoshi (japanisch 伊藤 清; * 7. September 1915 in Hokusei-chō (heute Inabe), Präfektur Mie; † 10. November 2008 in…Itō Kiyoshi (japanisch 伊藤 清; * 7. September 1915 in Hokusei-chō (heute Inabe), Präfektur Mie; † 10. November 2008 in Kyōto) war ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit der Stochastik beschäftigte. Itō leistete fundamentale Beiträge zur Theorie der stochastischen Prozesse und begründete die stochastische Analysis.
Hasuda Shūgorō (japanisch 蓮田 修吾郎; geboren 2. August 1915 in Kanazawa (Präfektur Ishikawa); gestorben 6. Januar 2010 in…Hasuda Shūgorō (japanisch 蓮田 修吾郎; geboren 2. August 1915 in Kanazawa (Präfektur Ishikawa); gestorben 6. Januar 2010 in Kamakura) war ein japanischer Kunstschmied.
Yamamoto Sadako (jap. 山本 定子; * 14. Juli 1915; Todesdatum unbekannt) war eine japanische Speerwerferin. Bei den…Yamamoto Sadako (jap. 山本 定子; * 14. Juli 1915; Todesdatum unbekannt) war eine japanische Speerwerferin. Bei den Olympischen Spielen 1936 wurde sie Fünfte mit 41,45 m. Ihre persönliche Bestleistung von 44,51 m stellte sie am 15. Juli 1936 in Lahti auf.
Ishikawa Kaoru (jap. 石川 馨; * 13. Juli 1915, Tokio; † 16. April 1989) war ein japanischer Chemiker, der zahlreiche…Ishikawa Kaoru (jap. 石川 馨; * 13. Juli 1915, Tokio; † 16. April 1989) war ein japanischer Chemiker, der zahlreiche Qualitätswerkzeuge entwickelte, unter anderen das nach ihm benannte Ishikawa-Diagramm (1943). Er gilt als Vater der japanischen Qualitätskontrolle. Sein Vater Ishikawa Ichirō war der erste Präsident des Japanischen Wirtschaftsverbandes Keidanren und sein jüngerer Bruder Ishikawa Rokurō der Präsident der Japanischen Industrie- und Handelskammer (JCCI). Die Beiträge von Ishikawa – „Scheitern ist der Keim zum Erfolg“ – sind heute Teil des Qualitätsmanagements.