Takashi Ishii (jap. 石井 隆士, Ishii Takashi; * 27. August 1954) ist ein ehemaliger japanischer Mittelstreckenläufer. Bei…Takashi Ishii (jap. 石井 隆士, Ishii Takashi; * 27. August 1954) ist ein ehemaliger japanischer Mittelstreckenläufer. Bei den Asienmeisterschaften 1975 in Seoul siegte er über 1500 Meter und gewann Bronze über 800 Meter. 1977 wurde er beim Weltcup in Düsseldorf über 1500 Meter Fünfter mit dem Asienrekord von 3:38,24 min. Bei den Pacific Conference Games holte er Gold über 1500 Meter und Bronze über 800 Meter. Ebenfalls Gold über 1500 Meter und Bronze über 800 Meter gab es für ihn bei den Asienspielen 1978 in Bangkok. Über 1500 Meter gewann er bei den Asienmeisterschaften 1979 Silber. 1981 siegte er über diese Distanz bei den Asienmeisterschaften und wurde Neunter beim Weltcup in Rom. Fünfmal wurde er Japanischer Meister über 800 Meter (1974–1978) und viermal über 1500 Meter (1976, 1977, 1979 und 1980).
Chikashi Toyoshima (jap. 豊島 近, Toyoshima Chikashi; * 1954 in der Präfektur Akita) ist ein japanischer Biophysiker an…Chikashi Toyoshima (jap. 豊島 近, Toyoshima Chikashi; * 1954 in der Präfektur Akita) ist ein japanischer Biophysiker an der Universität Tokio. Er ist vor allem für seine elektronenmikroskopische und röntgenkristallographische Arbeiten zu Struktur und Funktion von Mitgliedern der P-type ATPase-Familie bekannt, darunter die Natrium-Kalium-Pumpe und die Calciumpumpe. Seine ersten Bilder einer Ionenpumpe brachten es auf das Titelblatt von Nature. Toyoshima entwickelte er neuartige Verfahren der Protein-Kristallisation in Phospholipid-Umgebungen. Toyoshima wuchs in Honjō (heute Yurihonjō) auf. Er studierte an der Universität Tokio Physik und erwarb dort bei Ebashi Setsurō einen Master und 1983 einen D.Sc. in Biophysik. Anschließend arbeitete Toyoshima als Postdoktorand bei Nigel Unwin an der Stanford University und an der University of Cambridge. Seit 1989 ist er wieder in Japan, zunächst als Forscher am RIKEN, ab 1990 als Professor am Tōkyō Kōgyō Daigaku. An der Universität Tokio ist Toyoshima seit 1994. Hier ist er heute Professor für Protein-Biochemie und Direktor des Zentrums für Bioinformatik. 2005 wurde Chikashi Toyoshima als ausländisches Mitglied in die National Academy of Sciences gewählt. Er erhielt 2009 den Asahi-Preis der Asahi-Stiftung und 2016 den Gregori-Aminoff-Preis der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften.
Yūji Iwasawa (japanisch 岩澤 雄司 Iwasawa Yūji; * 4. Juni 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist, seit…Yūji Iwasawa (japanisch 岩澤 雄司 Iwasawa Yūji; * 4. Juni 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist, seit 2018 Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag und seit 3. März 2025 dessen Präsident.
Hisaki Matsuura (jap. 松浦 寿輝, Matsuura Hisaki, * 18. März 1954 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Literatur-…Hisaki Matsuura (jap. 松浦 寿輝, Matsuura Hisaki, * 18. März 1954 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Matsuura studierte Romanistik an der Universität Tokio und an der Universität Paris, wo er eine Dissertation über André Breton vorlegte. Er war Professor an der Universität Tokio. Als Schriftsteller erhielt Matsuura mehrere Preise, darunter den Takami-Jun-Preis für Fuyu no hon (冬の本, 1988), den Mishima-Preis für Orikuchi Shinobu ron (折口信夫論, 1996), den Akutagawa-Preis für Hana kutashi (花腐し, 2000), den Yomiuri-Literaturpreis für Hantō (半島, 2005), den Kiyama-Shōhei-Literaturpreis für Ayame karei hikagami (あやめ 鰈 ひかがみ, 2005), den Hagiwara-Sakutarō-Preis für Kissui toshi (吃水都市, 2009), den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis für Meiyo to kōkotsu (名誉と恍惚, 2017) und ebenfalls 2017 den Bunkamura Prix des Deux Magots.
Gen Suwa (* 1954) ist ein japanischer Paläoanthropologe und Professor am Universitätsmuseum der Universität Kyōto. Er…Gen Suwa (* 1954) ist ein japanischer Paläoanthropologe und Professor am Universitätsmuseum der Universität Kyōto. Er war der Entdecker des ersten Fossils von Ardipithecus und ist Co-Autor der Erstbeschreibungen von Ardipithecus ramidus, Australopithecus garhi und Chororapithecus.
Kazunari Dōmen (japanisch 堂免 一成 Dōmen Kazunari; * 24. September 1953) ist ein japanischer Chemiker an der Universität…Kazunari Dōmen (japanisch 堂免 一成 Dōmen Kazunari; * 24. September 1953) ist ein japanischer Chemiker an der Universität Tokio. Er ist für seine Arbeit zur quantitativen Synthese (in großem Stil) von Wasserstoff durch photokatalytische Wasserspaltung bekannt. Dōmen erwarb an der Universität Tokio 1976 einen Bachelor, 1979 einen Master und 1982 mit der Arbeit Photocatalytic Reaction on Some Semiconductor Powders einen Ph.D. in Chemie. Im selben Jahr erhielt er eine erste Professur (Assistant Professor) an der Tōkyō Kōgyō Daigaku (Tokyo Institute of Technology, TIT), arbeitete aber noch 1985/86 als Postdoktorand am IBM Almaden Research Center in San José, Kalifornien. Er stieg am TIT 1990 zum Associate Professor auf und erhielt 1996 eine ordentliche Professur. Seit 2004 ist Dōmen Professor an der Universität Tokio. Gemeinsam mit Takashi Hisatomi betreibt er seit 2017 zusätzlich ein Forschungslabor an der Shinshū-Universität. Laut Datenbank Scopus hat Dōmen (Stand September 2026) einen h-Index von 163. Seit 2024 zählt der Medienkonzern Clarivate Analytics ihn aufgrund der Zahl der Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis für Chemie (Clarivate Citation Laureates).
Tsutomu Miyasaka (jap. 宮坂 力, Miyasaka Tsutomu; * 10. September 1953 in Kamakura) ist ein japanischer Ingenieur für…Tsutomu Miyasaka (jap. 宮坂 力, Miyasaka Tsutomu; * 10. September 1953 in Kamakura) ist ein japanischer Ingenieur für Elektrochemie, der sich mit Materialien und Entwicklungen auf Basis von Elektrochemie und Photochemie befasst. Er ist Professor an der Tōin-Universität Yokohama. Miyasaka wurde 1981 an der Universität Tokio zum Dr. Ing. promoviert (Master-Abschluss 1978). Danach war er bei Fuji Photo Film (Ashigara Research Laboratories) und forschte über hochsensitive photographische Materialien, Lithium-Ionen-Batterien und die Entwicklung eines künstlichen Photorezeptors basierend auf Bakterien-Rhodopsin. Ab 1992 war er dort im Management. Ab 2001 war er Professor an der Toin-Universität Yokohama (einer 1988 gegründeten Privatuniversität), an der er 2006 bis 2009 Dekan des Graduiertenkollegs war und seit 2009 Direktor der Abteilung Forschungsförderung der Universität. 2005 bis 2010 war er Gastprofessor an der Universität Tokio und danach Dozent. Er befasst sich mit leichten flexiblen Materialien für die Photovoltaik und seit der Entdeckung von metallorganischen Perowskiten mit Schichtstrukturen für die Photovoltaik forscht er besonders an Blei-Halid-Perowskit-Solarzellen. 2004 war er Gründer und CEO der Firma Peccel Technologies, ab 2009 war er dort Berater. 2008 bis 2010 war er Direktor der japanischen elektrochemischen Gesellschaft (ECSJ) und leitete 2009 bis 2012 deren Sektion Photoelektrochemie. 2017 gehörte er mit Nam-Gyu Park und Henry J. Snaith zu den Clarivate Citation Laureates, die als Nobelpreiskandidaten für Beiträge zu Perowskiten als Solarzellen-Material gehandelt wurden insbesondere aufgrund oft zitierter Arbeiten. 2023 erhielt er für diese Arbeiten den Asahi-Preis. 2026 wurde er mit dem Kyoto-Preis in der Kategorie "Elektronik" ausgezeichnet.
Hideo Hosono (jap. 細野 秀雄 Hosono Hideo; * 7. September 1953 in Kawagoe, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Physiker…Hideo Hosono (jap. 細野 秀雄 Hosono Hideo; * 7. September 1953 in Kawagoe, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Physiker und 2008 Ko-Entdecker einer neuen Klasse von Hochtemperatur-Supraleitern, den Eisenhaltigen Hochtemperatursupraleitern.
Shizuo Akira (jap. 審良 静男, Akira Shizuo; * 27. Januar 1953 in Higashiōsaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Shizuo Akira (jap. 審良 静男, Akira Shizuo; * 27. Januar 1953 in Higashiōsaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Immunologe. Er ist ein Professor an der Universität Osaka, der bahnbrechende Entdeckungen im Feld der Immunitätsforschung gemacht hat.
Nobukazu Teranishi (* 1953 in Japan) ist ein japanischer Physiker, bekannt für die Erfindung der Pinned Photodiode…Nobukazu Teranishi (* 1953 in Japan) ist ein japanischer Physiker, bekannt für die Erfindung der Pinned Photodiode ('PPD). Sie ist die meist verwendete Photodektor-Struktur in CCD und CMOS-Bildsensoren. Teranishi studierte Physik an der Universität Tokio und war ab 1978 bei der NEC Corporation. 1980 erfand er dort die PPD (Namensgebung 1984), die vielfach in Digitalkameras Anwendung findet. Sie reduzierte die Pixel-Größe im Vergleich zum CCD-Sensor. 2000 wechselte er von NEC zu Panasonic, wo er bis 2013 blieb. Er ist Professor an der Präfekturuniversität Hyōgo und der Shizuoka-Universität. 2017 erhielt er mit Eric Fossum, George E. Smith und Michael Tompsett für die Entwicklung von digitalen Bildsensoren den Queen Elizabeth Prize for Engineering. Er ist Fellow des IEEE und erhielt 2013 deren J. J. Ebers Award. Außerdem erhielt er Medaillen der Royal Photographic Society (2010) und der Photographic Society of America (2011) und den Yamazaki Teeichi Award (2013) der Foundation for Promotion of Material Science and Technology of Japan (MST).
Yūsuke Nakamura (japanisch 中村 祐輔 Nakamura Yūsuke; * 8. Dezember 1952 in Osaka) ist ein japanischer Genetiker und…Yūsuke Nakamura (japanisch 中村 祐輔 Nakamura Yūsuke; * 8. Dezember 1952 in Osaka) ist ein japanischer Genetiker und Krebsforscher. Er ist bekannt für seine bahnbrechende Forschung zu Markern des genetischen Polymorphismus (darunter VNTR und SNP) und für seine Beiträge zu genomweiten Untersuchungen von Assoziationen (genomweite Assoziationsstudie), womit wichtige Grundlagen der personalisierten Medizin in der Krebstherapie geschaffen wurden.
Yasuhiko Arakawa (Japanese 荒川 泰彦, Arakawa Yasuhiko; * 6. November 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Yasuhiko Arakawa (Japanese 荒川 泰彦, Arakawa Yasuhiko; * 6. November 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Physiker. Arakawa erhielt den Bachelor of Science (1975), den Master of Science (1977) und den Ph.D. (1980) in Elektrotechnik an der University of Tokyo. Ab 1980 war er Assistenzprofessor an der University of Tokyo und seit 1993 ist er Professor, derzeit im Research Center for Advanced Science and technology. Er ist ferner Direktor des Nanoelectronics Research Center am Institute of Industrial Science der University of Tokyo und Research Professor bei Nippon Telegraph and Telephone. Die Forschungsschwerpunkte sind Wachstum und Physik von Halbleiter-Nanostrukturen, insbesondere für optoelektronische Geräte wie z. B. Laser.
Jun-ichi Yoshida (jap. 吉田潤一, * 13. November 1954 in Osaka; † 14. September 2019 ebenda) war ein japanischer Chemiker.…Jun-ichi Yoshida (jap. 吉田潤一, * 13. November 1954 in Osaka; † 14. September 2019 ebenda) war ein japanischer Chemiker. Er lieferte wichtige Beiträge zur Organischen Elektrochemie, Flow-Chemie und Mikroreaktor-Technologie. Yoshida gilt als Begründer der Kationen-Pool-Methode, Kationen-Flow-Methode und der Flash-Chemie.
Yūjirō Kawamata (jap. 川又雄二郎, Kawamata Yūjirō; * 29. September 1952) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Yūjirō Kawamata (jap. 川又雄二郎, Kawamata Yūjirō; * 29. September 1952) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst und speziell mit der birationalen Geometrie höherdimensionaler algebraischer Varietäten. Kawamata machte 1977 seinen Master-Abschluss in Mathematik an der Universität Tokio, war danach Assistent an der Universität Mannheim und wurde 1980 in Tokio bei Shigeru Iitaka promoviert (Characterization of abelian varieties). Als Post-Doktorand war er bis 1983 Miller Fellow an der University of California, Berkeley. Er ist Professor an der Universität Tokio. Kawamata war in den 1980er Jahren eine der treibenden Kräfte im Programm Minimaler Modelle in der höherdimensionalen algebraischen Geometrie (mit Shigefumi Mori, János Kollár, Miles Reid, Yōichi Miyaoka und anderen). Nach ihm und Eckart Viehweg ist der Kawamata-Viehweg-Verschwindungssatz benannt, eine Verschärfung des Verschwindungssatzes von Kodaira, und der Rationalitätssatz von Kawamata. Er klassifizierte 1988 zweidimensionale kanonische log-Singularitäten im Minimal Model Program. 1990 erhielt er den Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften und 1988 den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. Er war Eingeladener Sprecher auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Kyoto 1990 (Canonical and minimal models of algebraic varieties).
Hideki Kita (jap. 喜多 秀喜, Kita Hideki; * 28. September 1952 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer…Hideki Kita (jap. 喜多 秀喜, Kita Hideki; * 28. September 1952 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. Auf der Bahn wurde er 1977 und 1978 japanischer Meister sowohl über 5000 wie über 10.000 Meter. 1979 wurde er Asienmeister über 5000 Meter. 1978 wurde er Fünfter beim Beppu und Zweiter beim Fukuoka-Marathon. 1979 siegte er in Beppu und 1981 beim Tokyo International Men’s Marathon. 1982 wurde er Zweiter und 1983 Siebter in Fukuoka. Beim Marathon der Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki kam er auf den 42. Platz. 1984 gewann er den Peking-Marathon und 1987 den Ōme-Marathon über 30 Kilometer. Mit jeweils einem fünften Platz in Peking 1987 und in Fukuoka 1988 fand seine Karriere ihren Abschluss.
Masataka Nakazawa (jap. 中沢 正隆, Nakazawa Masataka; * 17. September 1952 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer…Masataka Nakazawa (jap. 中沢 正隆, Nakazawa Masataka; * 17. September 1952 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Physiker.
Kuniko Inoguchi (jap. 猪口 邦子 Inoguchi Kuniko; * 3. Mai 1952 in Ichikawa, Chiba) ist eine japanische Politikerin…Kuniko Inoguchi (jap. 猪口 邦子 Inoguchi Kuniko; * 3. Mai 1952 in Ichikawa, Chiba) ist eine japanische Politikerin (Liberaldemokratische Partei, Asō-Faktion) und seit 2010 Senatorin für Chiba. Von 2005 bis 2009 war sie Abgeordnete im Unterhaus für den Verhältniswahlblock Tokio, von 2005 bis 2006 Ministerin für Geburtenrückgang und Geschlechtergleichstellung. Sie studierte an der Sophia-Universität. Danach war sie Hochschullehrerin und Professorin der Rechtswissenschaften an dieser Universität. Dazwischen studierte sie an der Yale University. Im Jahr 2004 wechselte sie in die Politik und übernahm zunächst eine Funktion in der Japan Association for International Relations. Von 2005 bis 2006 war sie Staatsministerin für Geschlechtergleichstellung und Geburtenrückgang im 3. Kabinett Koizumi. Seit der Wahl 2010 vertritt Inoguchi als LDP-Kandidatin ihre Heimatpräfektur Chiba (Dreimandatswahlkreis) im Senat. 2010 erhielt sie den zweithöchsten Stimmenanteil hinter dem Demokraten Hiroyuki Konishi, während der zweite LDP-Kandidat, Amtsinhaber Kazuyasu Shiina auf Platz fünf abgewählt wurde; 2016 erhielt sie den höchsten Stimmenanteil vor Taichirō Motoe (LDP), 2022 den zweithöchsten hinter Neuling Shōichi Usui (LDP), vorher Präfekturparlamentsabgeordneter. Im Senat führte Inoguchi von 2012 bis 2013 den Sonderausschuss für Okinawa und die „Nördlichen Territorien“. Kuniko Inoguchi ist mit dem Professor Takashi Inoguchi verheiratet und hat zwei Töchter.
Yoichiro Kawaguchi (* 1952 auf der Insel Tanegashima) ist ein japanischer Professor für Computergrafik, der als…Yoichiro Kawaguchi (* 1952 auf der Insel Tanegashima) ist ein japanischer Professor für Computergrafik, der als Schöpfer von dreidimensionalen Computergrafiken und als Forscher wie auch als Buchautor zu diesem Thema bekannt wurde. Seine Kunstwerke sind dreidimensionale Computerbilder auf dem „Prinzip zellularer Modelle in Selbstorganisation des dreidimensionalen Raumes, zusammengesetzt aus einer Masse sogenannter Voxels“.
Maki Kawai (japanisch 川合 眞紀; geb. 1956) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin. Sie wurde 2018 die erste…Maki Kawai (japanisch 川合 眞紀; geb. 1956) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin. Sie wurde 2018 die erste weibliche Präsidentin der Japanischen Gesellschaft für Chemie seit deren Gründung im Jahr 1878.
Mitsuo Sawamoto (jap. 澤本 光男, Sawamoto Mitsuo; * 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Polymerchemiker an der Universität…Mitsuo Sawamoto (jap. 澤本 光男, Sawamoto Mitsuo; * 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Polymerchemiker an der Universität Kyōto.
Aiji Tanaka (* 1951 in Tokio) ist ein japanischer Politikwissenschaftler. Er ist Professor und Direktor des Global…Aiji Tanaka (* 1951 in Tokio) ist ein japanischer Politikwissenschaftler. Er ist Professor und Direktor des Global Education Center der Waseda-Universität. Von 2014 bis 2016 amtierte er als Präsident International Political Science Association (IPSA). Tanaka machte 1975 das Bachelor-Examen in Politikwissenschaft an der Waseda-Universität und wurde 1985 an der US-amerikanischen Ohio State University zum Ph.D. promoviert. Danach kehrte er nach Japan zurück und war nacheinander Dozent an der Dohto-Universität, der Toyo Eiwa Universität und der Aoyama-Gakuin-Universität. Seit 1998 ist er wieder an der Waseda-Universität tätig. Seine wissenschaftlichen Hauptinteressen liegen bei der Wahlforschung und der Analyse der öffentlichen Meinung. Er fungierte als Präsident der Japanese Electoral Studies Association und war Mitglied im Vorstand der Japanese Political Science Association, bevor er zum IPSA-Präsidenten gewählt wurde.
Hitoshi Nagai (jap. 永井 均, Nagai Hitoshi; * 10. November 1951) ist ein japanischer Philosoph, der an der…Hitoshi Nagai (jap. 永井 均, Nagai Hitoshi; * 10. November 1951) ist ein japanischer Philosoph, der an der Nihon-Universität lehrte. Seine Hauptforschungsgebiete sind Metaphysik und Metaethik.
Yoshihiro Katayama (jap. 片山 善博, Katayama Yoshihiro; * 29. Juli 1951 in Seto (heute: Okayama), Präfektur Okayama) ist…Yoshihiro Katayama (jap. 片山 善博, Katayama Yoshihiro; * 29. Juli 1951 in Seto (heute: Okayama), Präfektur Okayama) ist ein parteiloser japanischer Politiker. Von 1999 bis 2007 war er Gouverneur von Tottori, von September 2010 bis September 2011 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Katayama wurde 1974 nach seinem Rechtsstudium an der Universität Tokio Beamter im „Ministerium für Selbstverwaltung“, für das er erstmals 1980 in der Präfekturverwaltung von Tottori tätig war und vorübergehend unter anderem im nationalen Finanzamt und der Behörde für Staatsland arbeitete. 1998 verließ er das Ministerium und wechselte in die Politik. Bei der Gouverneurswahl in Tottori 1999 bewarb sich Katayama um die Nachfolge von Yūji Nishio. Er gewann die Wahl und setzte Reformen wie die Veröffentlichung von Dokumenten über bisher geheime Fonds der Präfekturpolizei durch, setzte sich für die Reduzierung von durch die Zentralregierung finanzierte Großprojekte ein und forderte das Kommunalwahlrecht für Ausländer. In seine erste Amtszeit fiel außerdem das „West-Tottori-Erdbeben“ (Tottori-ken-seibu-jishin), in dessen Folge er einen Unterstützungsfonds für ältere Obdachlose einrichtete und sich für zentralstaatlich finanzierten Wiederaufbau von Wohnungen einsetzte. Ähnlich wie Yasuo Tanaka, von 2000 bis 2006 Gouverneur von Nagano, wurde Katayama für seine Reformagenda gelobt, aber auch für seinen tendenziell autokratischen Führungsstil kritisiert. Nach zwei Amtszeiten – 2003 wurde er mangels Gegenkandidat ohne Abstimmung bestätigt – kandidierte er bei der Wahl 2007 nicht mehr, sein Nachfolger wurde Shinji Hirai, von 2001 bis 2005 Vizegouverneur unter Katayama. 2007 wurde Katayama Professor an der Keiō-Universität, außerdem war er außerordentlicher Professor an der Universität Tottori. Nach der Regierungsübernahme der Demokratischen Partei in Tokio 2009 wurde er Mitglied der neu geschaffenen „Konferenz zur Erneuerung der Verwaltung“ (gyōsei sasshin kaigi; engl. Government Revitalization Unit), die einzelne Haushaltsposten der Zentralregierung einer öffentlichen Überprüfung unterzieht. Im September 2010 berief ihn Premierminister Naoto Kan als Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation und Staatsminister für die „Beförderung der Souveränität der Regionen“ (chiiki shuken suishin) in sein umgebildetes Kabinett. Nach der Ablösung Kans durch Yoshihiko Noda fand keine Berücksichtigung für dessen Kabinett vom 2. September 2011.
Ken Sakamura (jap. 坂村 健, Sakamura Ken; * 25. Juli 1951 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Informatik-Professor an der…Ken Sakamura (jap. 坂村 健, Sakamura Ken; * 25. Juli 1951 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Informatik-Professor an der Universität Tokio. Er ist Begründer der Echtzeit-Betriebssystem-Architektur TRON. Er studierte Elektrotechnik an der Universität Keio, wo er 1979 promoviert wurde. Danach war er Assistent in der Fakultät für Informatik der Universität Tokio und wurde kurz darauf von der Japan Electronic Industrial Development Association (JEIDA) gebeten, ein Expertenkomitee für Anwendung von Software für Mikrocomputer zu leiten. Sakamura nutzte das Komitee zur Entwicklung und Propagierung der von ihm 1984 eingeführten TRON Architektur, woraus insbesondere ITRON als quasi-Industriestandard hervorging, der in Japan in zahlreichen marktgängigen Elektronik-Produkten genutzt wird. Er leitet das T-Engine Forum zur Weiterentwicklung von Tron und ähnlicher Technologien und das Ubiquitous Networking Laboratory (UNL) in Gotanda bei Tokio, wo er abgespeckte TRON Versionen mit RFID kombiniert mit dem Ziel Ubiquitous Computing voranzutreiben. Im Gegensatz zu TRON, das vor allem in Japan verbreitet ist, bemüht er sich hierbei um internationale Kooperation, insbesondere mit China und Korea. Seit der Gründung des T-Engine-Forums arbeitet Sakamura daran, japanische Technologie für die Welt zu öffnen. Seine frühere Erfindung, TRON, das universelle RTOS, das in der japanischen Unterhaltungselektronik verwendet wird, wurde in anderen Ländern nur begrenzt angenommen. Sakamura hat Verträge mit chinesischen und koreanischen Universitäten geschlossen, um gemeinsam an Ubiquitous Networking zu arbeiten. Er hat auch mit dem französischen Softwarekomponenten-Hersteller NexWave Solutions, Inc. zusammengearbeitet. Er ist ein externes Vorstandsmitglied für NTT Japan. Im Jahre 2001 teilte er sich den Takeda-Preis für Soziales/Ökonomie mit Richard Stallman und Linus Torvalds. 2006 erhielt Sakamura den Preis der Japan Academy. Für 2023 wurde ihm der IEEE Masaru Ibuka Consumer Electronics Award zugesprochen.
Susumu Kitagawa (japanisch 北川 進, Kitagawa Susumu; * 4. Juli 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Chemiker. Er gilt als…Susumu Kitagawa (japanisch 北川 進, Kitagawa Susumu; * 4. Juli 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Chemiker. Er gilt als international führender Experte für metall-organische Gerüste (MOF). 2025 erhielt er gemeinsam mit Richard Robson und Omar Yaghi den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung metallorganischer Gerüstverbindungen.
Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger…Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Shimon Sakaguchi (japanisch 坂口 志文 Sakaguchi Shimon; * 19. Januar 1951 in Nagahama) ist ein japanischer Immunologe an…Shimon Sakaguchi (japanisch 坂口 志文 Sakaguchi Shimon; * 19. Januar 1951 in Nagahama) ist ein japanischer Immunologe an der Universität Osaka. Er ist bekannt für die Entdeckung der regulatorischen T-Zellen, die Beschreibung ihrer Rolle für das Immunsystem und die Anwendung dieser Erkenntnisse bei der Behandlung von Autoimmunkrankheiten und Krebs.
Kazunori Kataoka (japanisch 片岡 一則 Kataoka Kazunori; * 27. November 1950) ist ein japanischer Chemiker am Kawasaki…Kazunori Kataoka (japanisch 片岡 一則 Kataoka Kazunori; * 27. November 1950) ist ein japanischer Chemiker am Kawasaki Institute of Industrial Promotion und emeritierter Professor der Universität Tokio. Er ist bekannt für seine Beiträge zur gezielten Freisetzung von Medikamenten-Wirkstoffen zur Chemotherapie oder Gentherapie mittels Mizellen aus Polymeren.
Tetsurō Matsuzawa (jap. 松沢 哲郎, Matsuzawa Tetsurō; * 15. Oktober 1950) ist ein japanischer Primatologe und…Tetsurō Matsuzawa (jap. 松沢 哲郎, Matsuzawa Tetsurō; * 15. Oktober 1950) ist ein japanischer Primatologe und Verhaltensforscher und gegenwärtig Direktor des renommierten Primate Research Institute an der Universität Kyōto.
Motoichi Ohtsu (japanisch 大津 元一, Ōtsu Motoichi; * Oktober 1950 in Yokohama) ist ein japanischer Elektronik-Ingenieur…Motoichi Ohtsu (japanisch 大津 元一, Ōtsu Motoichi; * Oktober 1950 in Yokohama) ist ein japanischer Elektronik-Ingenieur, der sich mit Nanophotonik befasst. Ohtsu studierte Elektronik am Tokyo Institute of Technology mit dem Bachelor-Abschluss 1973, dem Master-Abschluss 1975 und der Promotion 1978. 1982 wurde er Associate Professor an seiner Alma Mater und 1991 Professor. 1986/87 war er in den ATT Bell Laboratories in Holmdel. Außerdem ist er seit 1993 einer der Leiter des Projekts Photonenkontrolle der Kanagawa Academy of Science and Technology und seit 1998 des Projekts Lokalisiertes Photon im Rahmen von ERATO (Exploratory Research for Advanced Technology) der Japan Science and Technology Corporation. 2004 wurde er Professor an der Universität Tokio. 2009 erhielt er den Julius-Springer-Preis für angewandte Physik. 2000 war er Präsident der Japan-Sektion von IEEE/LEOS und im selben Jahr wurde er Direktor der Japan Society of Applied Physics. 2004 erhielt er die Kaiserliche Medaille mit Purpurband und 1984 die Isaac Koga Goldmedaille.
Kayo Inaba (japanisch 稲葉 カヨ Inaba Kayo; * 1950 in Yōrō, Präfektur Gifu) ist eine japanische Biologin und Immunologin.…Kayo Inaba (japanisch 稲葉 カヨ Inaba Kayo; * 1950 in Yōrō, Präfektur Gifu) ist eine japanische Biologin und Immunologin. Sie ist Professorin an der Fakultät für Biostudien an der Universität Kyōto, Vizepräsidentin für Gleichstellung und Direktorin des Zentrums für Forscherinnen an dieser Universität. Im Jahr 2014 wurde Inaba mit dem L’Oréal-UNESCO-Preis ausgezeichnet.
Hiroaki Mitsuya (japanisch 満屋 裕明, Mitsuya Hiroaki; * 1950 in Sasebo) ist ein japanischer Virologe, der an der…Hiroaki Mitsuya (japanisch 満屋 裕明, Mitsuya Hiroaki; * 1950 in Sasebo) ist ein japanischer Virologe, der an der Entwicklung des HIV-Medikaments Azidothymidin (AZT) beteiligt war. Mitsuya studierte Medizin an der Universität Kumamoto, an der er auch promovierte (M.D., Ph.D.) und eine Facharztausbildung in Onkologie, Hämatologie und Immunologie erhielt. Ab 1982 war er als Virologe am National Cancer Institute (NC), an dem er bald darauf das HIV-Medikament AZT mit Samuel Broder und Robert Yarchoan entwickelte. Von ihm stammt die ursprüngliche Identifizierung (1985) von AZT als wirksam gegen HIV beim systematischen Test bekannter Virostatika. Er entwickelte auch das dazu nötige In-vitro-Testsystem mit menschlichen T-Zellen als Zielzellen des Virus. Seit 1991 leitete er die Abteilung experimentelle Retrovirologie am NCI. Er war auch Professor an der Universität Kumamoto. Er war auch an der Entwicklung der HIV-Medikamente Didanosin und Zalcitabin beteiligt. 2007 erhielt Mitsuya den Keio Medical Science Prize, 2014 den Asahi-Preis.
Hiroshi Hamada (japanisch 濱田 博司; * 1950 in der Präfektur Kagawa) ist ein japanischer Entwicklungsbiologe. Er ist…Hiroshi Hamada (japanisch 濱田 博司; * 1950 in der Präfektur Kagawa) ist ein japanischer Entwicklungsbiologe. Er ist bekannt für seine Arbeiten zur Rechts-links-Asymmetrie in der Entwicklung von Säugetieren.
Makoto Arai (* 27. Juni 1950 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer an…Makoto Arai (* 27. Juni 1950 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer an der Chūō-Universität.
Yukiko Kada (jap. 嘉田 由紀子 Kada Yukiko; * 18. Mai 1950 in Honjō, Präfektur Saitama) ist eine japanische Politikerin und…Yukiko Kada (jap. 嘉田 由紀子 Kada Yukiko; * 18. Mai 1950 in Honjō, Präfektur Saitama) ist eine japanische Politikerin und seit 2019 Mitglied im Senat, dem Oberhaus des Nationalparlaments, zunächst eine Amtszeit für die Präfektur Shiga, seit 2025 für den Verhältniswahlwahlkreis. Von 2006 bis 2014 war sie Gouverneurin von Shiga. Seit 2024 ist sie Mitglied der Nippon Ishin no Kai. Kada ist Absolventin der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Während ihres Studiums lebte sie 1972 für ein halbes Jahr in Tansania. Nach ihrem Abschluss 1973 setzte sie ihre Studien an der University of Wisconsin fort. Anschließend blieb sie in der Forschung, zunächst am Biwa-See-Forschungsinstitut, später an der Kyōto-Seika-Universität, wo sie seit 2000 Professorin für Umweltsoziologie war. 2006 verließ sie die Universität, um zur Wahl für den Gouverneursposten in Shiga anzutreten. Zu ihren Forderungen im Wahlkampf gehörten unter anderem Baustopps für neue Shinkansen-Bahnhöfe, Dammprojekte und eine Mülldeponie in Shiga. Ihre Kandidatur wurde von der Sozialdemokratischen Partei (SDP) unterstützt. Bei der Wahl am 2. Juli 2006 setzte sie sich mit 217.842 Stimmen gegen den Amtsinhaber Yoshitsugu Kunimatsu (185.344 Stimmen) durch, der von der LDP, der DPJ und der Kōmeitō unterstützt wurde. Sie war die erste weibliche Gouverneurin der Präfektur Shiga, die fünfte landesweit. Bei der Wahl 2010 wurde sie mit Unterstützung von DPJ und SDP mit 63 % der Stimmen wiedergewählt. Im November 2012 gründete Kada für die Shūgiin-Wahl 2012 die Nippon Mirai no Tō („Zukunftspartei Japans“), die einen Atomausstieg, eine Reduzierung der Benachteiligung von Frauen in der japanischen Arbeitswelt und bessere Bedingungen für Familien mit Kindern anstrebte. Die Partei versammelte viele, überwiegend vorher aus den Regierungsparteien ausgetretene Abgeordnete, insbesondere die DPJ-Abspaltung von Ichirō Ozawa, spaltete sich aber kurz nach der Wahl wieder, bei der sie von 62 auf 9 Sitze zurückfiel. In der Partei verblieb nur eine Abgeordnete. In Shiga wurde Kada wegen ihrer Doppelrolle in nationaler und Präfekturpolitik kritisiert und trat im Januar 2013 vom Parteivorsitz zurück. Zur Gouverneurswahl 2014 zog sich Kada nach zwei Amtszeiten zurück, der von ihr unterstützte Taizō Mikazuki wurde zu ihrem Nachfolger gewählt. Seit 2014 führt sie die Präfekturpartei Team Shiga (チームしが chīmu Shiga). Bei der Repräsentantenhauswahl 2017 trat Kada als unabhängige Oppositionskandidatin im Wahlkreis Shiga 1 an, unterlag aber knapp um rund 5.000 Stimmen LDP-Amtsinhaber Toshitaka Ōoka. Bei der Senatswahl 2019 kandidierte Kada in Shiga für die linke Opposition (KDP, DVP, KPJ, SDP) und gewann knapp mit rund 14.000 Stimmen Vorsprung gegen LDP-Vorgänger Takeshi Ninoyu. Anschließend gründete sie zusammen mit der ebenfalls neu gewählten Oppositionsabgeordneten Takako Nagae aus Ehime die Fraktion Hekisuikai (碧水会). Diese löste sich im August 2022 auf, Kada wurde kurz darauf Mitglied der DVP-Fraktion. Im Juni 2023 trat sie auch der Partei bei. Im Dezember 2023 wurde sie Mitglied der Kyōiku mushōka o jitsugen suru kai (教育無償化を実現する会, „Vereinigung zur Realisierung kostenloser Bildung“), die im Januar 2024 eine Fraktionsgemeinschaft mit der Ishin no Kai bildete und im Oktober 2024 dorthin fusionierte. Für die Senatswahl 2025 wechselte Kada in den landesweiten Verhältniswahlwahlkreis, wo sie über 100.000 Stimmen erhielt und damit den ersten der vier Ishin-Sitze gewann.
Kensō Soai (jap. 硤合 憲三, Soai Kensō; * 3. Mai 1950 in Fuchū) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie). Er ist…Kensō Soai (jap. 硤合 憲三, Soai Kensō; * 3. Mai 1950 in Fuchū) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie). Er ist Hochschullehrer in der Abteilung Angewandte Chemie der Naturwissenschaftlichen Universität Tokio. Ihm wurde gemeinsam mit Henri Boris Kagan der Chemie-Nobelpreis 2026 zugesprochen.
Takahiro Shin’yo (jap. 神余 隆博, Shin’yo Takahiro; * 11. Januar 1950 in der Präfektur Kagawa) ist ein japanischer…Takahiro Shin’yo (jap. 神余 隆博, Shin’yo Takahiro; * 11. Januar 1950 in der Präfektur Kagawa) ist ein japanischer Diplomat. Von 2008 bis 2011 war er außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter von Japan in der Bundesrepublik Deutschland.
Masanao Ozawa (jap. 小澤 正直, Ōzawa Masanao; * 1950) ist ein japanischer Mathematiker und Physiker der Universität Nagoya.…Masanao Ozawa (jap. 小澤 正直, Ōzawa Masanao; * 1950) ist ein japanischer Mathematiker und Physiker der Universität Nagoya. Er erlangte durch Arbeiten zur heisenbergschen Unschärferelation internationale Aufmerksamkeit.
Shigekazu Nagata (jap. 長田 重一, Nagata Shigekazu; * 15. Juli 1949 in der Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer…Shigekazu Nagata (jap. 長田 重一, Nagata Shigekazu; * 15. Juli 1949 in der Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer Molekularbiologe, der insbesondere für Forschungen zur Apoptose bekannt ist. Nagata studierte ab 1968 an der Universität Tokio, wo er 1977 promoviert wurde. Danach war er als Post-Doktorand am Institut für Molekularbiologie der Universität Zürich bei Charles Weissmann. Ab 1982 war er Assistenzprofessor am Institut für Medizinische Wissenschaft der Universität Tokio. 1987 bis 1998 war er Leiter der Abteilung Molekularbiologie am Osaka Bioscience Institute. Ab 1995 war er Professor für Genetik an der Universität Ōsaka (zuerst an deren Medical School, ab 2002 an deren Graduate School of Frontier Biosciences). Nagata ist bekannt für die Erforschung des Mechanismus der Apoptose. Um 1980 war er an der frühen Klonierung von Interferon-Alpha beteiligt (unter anderem bei Charles Weissmann), was durch Einbau der isolierten Gene in Bakterien dessen Massenproduktion ermöglichte. 2010 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften, 2015 der National Academy of Sciences.
Keiji Tanaka (japanisch 田中 啓二; * 1949 in Tokushima; † 23. Juli 2024) war ein japanischer Biowissenschaftler am Tokyo…Keiji Tanaka (japanisch 田中 啓二; * 1949 in Tokushima; † 23. Juli 2024) war ein japanischer Biowissenschaftler am Tokyo Metropolitan Institute of Medical Science. Er ist bekannt für seine Arbeiten zur Proteindegradation, zu den verschiedenen Proteasomen des Körpers sowie zu deren Bedeutung für die Ausbildung der erworbenen Immunantwort.
Kōichirō Nishikawa (jap. 西川 公一郎, Nishikawa Kōichirō; * 1949; † November 2018) war ein japanischer…Kōichirō Nishikawa (jap. 西川 公一郎, Nishikawa Kōichirō; * 1949; † November 2018) war ein japanischer Elementarteilchenphysiker, bekannt für Beiträge zur Neutrinophysik. Er war Professor an der Universität Kyōto. Für 2016 erhielten er und das K2K- und T2K-Team den Breakthrough Prize in Fundamental Physics mit Experimenten, welche das Verhalten von Neutrinos nachweisen konnten. 2005 erhielt er den Nishina-Preis, 2016 den Bruno-Pontecorvo-Preis. Er war Sprecher des K2K-Experiments eines Neutrinostrahls vom Protonsynchrotron des KEK zum Super-Kamiokande-Detektor in Kamioka (1999 bis 2005). Das K2K-Team bestätigte mit größerer Genauigkeit am KEK die schon von Kamiokande II bei atmosphärischen Neutrinos beobachteten Neutrinooszillationen. Am Nachfolger T2K (Neutrinostrahlen vom J-PARC-Beschleuniger zum Super-Kamiokande-Detektor; ab 2010 in Betrieb) wurden Neutrinooszillationen mit festgelegtem Anfangs- und End-Flavor der Neutrinos beobachtet und 3-Generationen-Neutrinos gemäß dem Standardmodell bestätigt.
Yōichirō Suzuki (jap. 鈴木 洋一郎, Suzuki Yōichirō; * um 1952) ist ein japanischer Physiker, der sich mit Neutrinophysik…Yōichirō Suzuki (jap. 鈴木 洋一郎, Suzuki Yōichirō; * um 1952) ist ein japanischer Physiker, der sich mit Neutrinophysik befasst. Er ist Direktor des Instituts für Kosmische Strahlungs-Forschung (Institute for Cosmic Ray Research) der Universität Tokio und des dortigen Kamioka Observatoriums und Sprecher der Super-Kamiokande-Kollaboration. Suzuki wies mit der Super-Kamiokande Kollaboration solare Neutrinooszillationen nach. Er ist stellvertretender Direktor des Kavli Institute for the Physics and Mathematics of the Universe (IPMU). Suzuki studierte Physik an der Universität Kyōto mit dem Bachelorabschluss 1974 und dem Masterabschluss 1976 und wurde dort 1979 promoviert. Als Post-Doktorand war er an der Brown University, wo er 1981 Assistant Professor wurde. 1981 bis 1989 forschte er an der Universität Ōsaka und ab 1989 war er Assistenzprofessor und ab 1996 Professor am Institute for Cosmic Ray Research der Universität Tokio. Ab 2002 war er dort Direktor des Kamioka-Observatoriums und ab 2004 Direktor des Instituts. 2003 bis 2004 war er Berater des Universitätspräsidenten. 1999 erhielt er den Asahi-Preis (mit der und für die Super-Kamiokande Kollaboration), 2001 den Nishina-Preis und 2010 den Bruno-Pontecorvo-Preis. 2016 wurde er mit dem Breakthrough Prize in Fundamental Physics ausgezeichnet.
Yasumasa Kanada (jap. 金田 康正, Kanada Yasumasa; * 1949; † 11. Februar 2020) war ein japanischer Informatiker und…Yasumasa Kanada (jap. 金田 康正, Kanada Yasumasa; * 1949; † 11. Februar 2020) war ein japanischer Informatiker und theoretischer Physiker, der 2002 mit der Berechnung von Nachkommastellen von Pi berühmt wurde.