Takashi Miike (jap. 三池 崇史 Miike Takashi; * 24. August 1960 in Yao, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Regisseur…Takashi Miike (jap. 三池 崇史 Miike Takashi; * 24. August 1960 in Yao, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Regisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Schauspieler. Seit seinem Debüt 1991 führte Miike bei über 100 Kino-, Video- und TV-Produktionen Regie. Sein Werk umfasst ein breites Spektrum an Genres, von familienfreundlichen Komödien bis hin zu Yakuza- und Horrorfilmen mit exzessiven Gewaltszenen. Gerade durch diese teils zeichentrickartig überzeichneten Gewaltdarstellungen in Filmen wie Audition (1999), Dead or Alive (1999) und Ichi the Killer (2001) erlangte Miike um die Jahrtausendwende internationale Bekanntheit.
Shinji Kobayashi (japanisch 小林 伸二 Kobayashi Shinji; * 24. August 1960 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger…Shinji Kobayashi (japanisch 小林 伸二 Kobayashi Shinji; * 24. August 1960 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Sumio Mabuchi (jap. 馬淵 澄夫 Mabuchi Sumio; * 23. August 1960 in Nara, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker…Sumio Mabuchi (jap. 馬淵 澄夫 Mabuchi Sumio; * 23. August 1960 in Nara, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker (DPJ→DFP→Kibō→parteilos→DVP→KDP→Chūdō), war von 2003 bis 2017 und von 2019 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus des Kokkai (Nationalparlament), zuletzt für den 1. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur und ehemaliger Transportminister.
Hisashi Kaneko (jap. 金子 久, Kaneko Hisashi; * 12. September 1959 in Saitama, Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger…Hisashi Kaneko (jap. 金子 久, Kaneko Hisashi; * 12. September 1959 in Saitama, Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Toshihiko Okimune (jap. 沖宗 敏彦, Okimune Toshihiko; * 7. September 1959 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Toshihiko Okimune (jap. 沖宗 敏彦, Okimune Toshihiko; * 7. September 1959 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tetsuya Nakashima (jap. 中島 哲也, Nakashima Tetsuya; * 2. September 1959 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Tetsuya Nakashima (jap. 中島 哲也, Nakashima Tetsuya; * 2. September 1959 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Regisseur. Er ist international vor allem bekannt für seine Filme Kamikaze Girls (2004) und Geständnisse (2010). Außerdem drehte er Musikvideos für Takako Matsu, SMAP und AKB48.
Emi Watanabe (jap. 渡部 絵美, Watanabe Emi; * 27. August 1959 in Tokio) ist eine ehemalige japanische Eiskunstläuferin, die…Emi Watanabe (jap. 渡部 絵美, Watanabe Emi; * 27. August 1959 in Tokio) ist eine ehemalige japanische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Watanabe ist die Tochter eines japanischen Vaters und einer philippinischen Mutter. Sie wurde von 1973 bis 1980 japanische Meisterin im Eiskunstlauf der Damen. In diesem Zeitraum nahm sie auch an Weltmeisterschaften teil. Ihren größten Erfolg feierte sie bei der Weltmeisterschaft 1979 in Wien, wo sie die Bronzemedaille hinter der US-Amerikanerin Linda Fratianne und Anett Pötzsch aus der DDR gewann. Es war die erste Weltmeisterschaftsmedaille für Japan in der Damenkonkurrenz. Watanabe repräsentierte Japan bei zwei Olympischen Winterspielen. 1976 in Innsbruck wurde sie 13. und 1980 in Lake Placid belegte sie den sechsten Platz.
Hiroko Kokubu (jap. 国府 弘子, Kokubu Hiroko; * 26. August 1959 in Shibuya, Präfektur Tokio) ist eine japanische…Hiroko Kokubu (jap. 国府 弘子, Kokubu Hiroko; * 26. August 1959 in Shibuya, Präfektur Tokio) ist eine japanische Jazzmusikerin (Piano, Komposition) und Fernseh- und Hörfunkmoderatorin. Kokubu absolvierte zunächst eine klassische Klavierausbildung am Kunitachi College of Music, wo sie sich auf die Interpretation von Chopin und Ravel spezialisierte, bevor sie sich dem Jazz zuwendete. Mitte der 1980er Jahre weilte sie in den USA, um 1988 und 1989 als Nachrichtensprecherin für CNN und dann in Japan als Radio- und Fernsehmoderatorin zu arbeiten. 1984 trat sie beim New York Women's Jazz Festival mit dem Quartett von Carol Sudhalter auf, 1990 beim Jakarta Jazz Festival mit eigenem Quintett. Ihr Debütalbum veröffentlichte sie 1987. Weitere Alben folgten, häufig mit ihrem Trio, zwei im Duo mit dem Gitarristen Kiyotsugu Amano. 2015 trat sie mit Lee Ritenour, Ivan Lins und Nathan East beim Kawasaki Jazz auf.
Keita Amemiya (jap. 雨宮 慶太, Amemiya Keita; * 24. August 1959 in Urayasu, Präfektur Chiba, Japan) ist ein japanischer…Keita Amemiya (jap. 雨宮 慶太, Amemiya Keita; * 24. August 1959 in Urayasu, Präfektur Chiba, Japan) ist ein japanischer Game-Character-Designer und Filmregisseur. Keita Amemiya inszeniert seit 1983 Fernsehserien und Spielfilme wie den 1991 entstandenen Zeiram, in dem die gleichnamige außerirdische Kreatur gegen die Kopfgeldjägerin Iria kämpft. Weitere bekannte Filme sind u. a. Kamen Rider und Unholy Women – Das Klappern. Er hatte die Idee zur Anime-Fernsehserie Mahō Shōjo Tai Arusu (Teeny Witches) die von 2004 bis 2005 erstausgestrahlt wurde. Er ist seit 1986 mit der japanischen Filmregisseurin Yumiko Awaya verheiratet.
Tatsuyuki „Tatsu“ Aoki (jap. 青木 達幸, Aoki Tatsuyuki bzw. タツ・青木, Tatsu Aoki; * 19. September 1957 in der Präfektur Tokio)…Tatsuyuki „Tatsu“ Aoki (jap. 青木 達幸, Aoki Tatsuyuki bzw. タツ・青木, Tatsu Aoki; * 19. September 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, auch Taiko, Shamisen) und Filmschaffender, der seit den späten 1970er Jahren in Chicago arbeitet.
Satoshi Tezuka (jap. 手塚 聡, Tezuka Satoshi; * 4. September 1958 in der Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer…Satoshi Tezuka (jap. 手塚 聡, Tezuka Satoshi; * 4. September 1958 in der Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hideo Higashikokubaru (jap. 東国原 英夫 Higashikokubaru Hideo; * 16. September 1957 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki) ist…Hideo Higashikokubaru (jap. 東国原 英夫 Higashikokubaru Hideo; * 16. September 1957 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Fernsehunterhalter. Zuletzt saß Higashikokubaru für die Nippon Ishin no Kai von 2012 bis 2013 über den Verhältniswahlblock Kinki im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Von 2007 bis 2011 war er Gouverneur von Miyazaki, 2011 war er Kandidat bei der Gouverneurswahl in Tokio. Aus seiner Zeit als Komiker ist er auch als Sonomamma Higashi (そのまんま東, dt. etwa „einfach nur Higashi“) und Hideo Higashi (東英夫, Higashi Hideo) bekannt. Higashikokubaru, Absolvent der Senshū-Universität, wurde in den 1980er und 1990er Jahren vor allem mit Takeshi Beat (Takeshi Kitano) unter anderem durch seine Teilnahme an Takeshi’s Castle beim Fernsehpublikum bekannt. Von 2000 bis 2004 absolvierte er ein Studium an der Waseda-Universität, ein anschließendes Studium an der dortigen Fakultät für Wirtschafts- und Politikwissenschaften beendete er 2006 vorzeitig. Im gleichen Jahr kündigte er seinen Vertrag mit der Produktionsfirma K.K. Office Kitano und damit seine Film- und Fernsehkarriere. Im Januar 2007 kandidierte er in seiner Heimatpräfektur Miyazaki um die Nachfolge des im Dezember 2006 für Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verhafteten Gouverneurs Tadahiro Andō, der kurz zuvor nach einem Misstrauensvotum des Präfekturparlaments zurückgetreten war. Ohne die offizielle Unterstützung politischer Parteien erhielt Higashikokubaru 44,4 % der Stimmen und konnte bei relativ hoher Wahlbeteiligung von 64 % die wichtigsten Gegenkandidaten, den Unabhängigen Hidesaburō Kawamura und Tetsuji Mochinaga (LDP-Kōmeitō-gestützt), distanzieren. Im Vorfeld der Unterhauswahl 2009 zog Higashikokubaru in Betracht, für die LDP zu kandidieren. Nach einem konkreten Angebot eines Listenplatzes in einem Verhältniswahlblock vom Vorsitzenden des LDP-Wahlkampfstrategieausschusses Makoto Koga stellte Higashikokubaru allerdings die Bedingung, dass er auch als Kandidat bei der Wahl des Parteivorsitzenden, an den in der Regel das Amt des Premierministers geknüpft war, antreten dürfe. Die öffentliche Diskussion, die während des Wahlkampfes zum Präfekturparlament Tokio stattfand, beschädigte den Parteivorsitzenden-Premierminister Tarō Asō. Higashikokubaru zog sein Angebot zurück und äußerte sein Bedauern. Zugleich sagte er, dass Japan nach 60 Jahren fast ununterbrochener LDP-Regierung ein Zweiparteiensystem benötige. In Higashikokubarus Amtszeit als Gouverneur fiel der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in mehreren Gemeinden in Miyazaki im April 2010, der auch die Produktion des bekannten Miyazaki-Rindfleischs bedrohte. Am 18. Mai 2010 erklärte er einen Ausnahmezustand (ohne rechtliche Implikationen) in der Präfektur. Bis August 2010, als Higashikokubaru die MKS-Epidemie für beendet erklärte, waren mehr als 1.200 Betriebe betroffen und über 280 Tausend Tiere getötet worden. Im Herbst 2010 kündigte Higashikokubaru an, bei den Wahlen im Dezember 2010 nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren zu wollen. Zu seinem Nachfolger wurde am 26. Dezember 2010 sein ehemaliger Vizegouverneur Shunji Kōno gewählt, der ihn am 21. Januar 2011 ablöste. Im März 2011 erklärte er, bei den Regionalwahlen im April in der Präfektur Tokio gegen Gouverneur Shintarō Ishihara anzutreten. Er ist gegen die von Ishihara geplante (erneute) Bewerbung Tokios für die Olympischen Sommerspiele, eine klare Position zum umstrittenen Umzug des Marktes Tsukiji hat er zum Wahlkampfauftakt nicht bezogen. 2012 zog Higashikokubaru eine erneute Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Tokio im Dezember 2012 in Betracht, die durch den Rücktritt Ishiharas nötig wurde. Er verwarf diese Pläne und kandidierte stattdessen für Ishiharas neue Partei bei der Shūgiin-Wahl. Als einziger Kandidat vor die Wahlkreiskandidaten auf Listenplatz 1 in Kinki gesetzt, wurde er sicher gewählt. Im Dezember 2013 trat Higashikokubaru als Abgeordneter zurück und verließ die Partei und galt erneut als möglicher Gouverneurskandidat. Bei der Gouverneurswahl in Miyazaki 2022 trat Higashikokubaru gegen seinen Nachfolger Shunji Kōno an, unterlag aber mit 46,9 % der Stimmen gegenüber 51,5 % für Kōno, der von den großen Parteien unterstützt wurde.
Chie Ayado (jap. 綾戸 智恵 bzw. als Künstlername 綾戸 智絵, beides Ayado Chie; * 10. September 1957 in Ōsaka) ist eine…Chie Ayado (jap. 綾戸 智恵 bzw. als Künstlername 綾戸 智絵, beides Ayado Chie; * 10. September 1957 in Ōsaka) ist eine japanische Jazzsängerin und -Pianistin.
Yukio Kitahara (jap. 北原 幸男, Kitahara Yukio; * 1957) ist ein japanischer Dirigent und ehemaliger Generalmusikdirektor in…Yukio Kitahara (jap. 北原 幸男, Kitahara Yukio; * 1957) ist ein japanischer Dirigent und ehemaliger Generalmusikdirektor in Aachen.
Kōji Kobayashi (jap. 小林 光二, Kobayashi Kōji; * 27. August 1957 in Katsushika, Japan) ist ein ehemaliger japanischer…Kōji Kobayashi (jap. 小林 光二, Kobayashi Kōji; * 27. August 1957 in Katsushika, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Fliegengewicht.
Kenji Nagai (jap. 長井 健司, Nagai Kenji; * 27. August 1957 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 27. September 2007 in…Kenji Nagai (jap. 長井 健司, Nagai Kenji; * 27. August 1957 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 27. September 2007 in Rangun, Burma) war ein japanischer Fotojournalist, der während Demonstrationen in Burma 2007 erschossen wurde.
Masahiro Akimoto (jap. 秋元 正博, Akimoto Masahiro; * 3. September 1956 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer…Masahiro Akimoto (jap. 秋元 正博, Akimoto Masahiro; * 3. September 1956 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
Takeshi Okada (jap. 岡田 武史, Okada Takeshi; * 25. August 1956 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und…Takeshi Okada (jap. 岡田 武史, Okada Takeshi; * 25. August 1956 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger -trainer.
Kumiko Okae (* 23. August 1956; † 23. April 2020 in Tokio) war eine japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin.…Kumiko Okae (* 23. August 1956; † 23. April 2020 in Tokio) war eine japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin. 1975 debütierte sie als Schauspielerin in der Hauptrolle der TBS-Serie Omitsu. Es folgten zahlreiche Live-Action-Serien, wie zum Beispiel Ten Made Todoke. Als Co-Moderatorin arbeitete sie bei der Informationssendung Hanamaru Market und als Synchronsprecherin bei verschiedenen Anime. Bei „Der Hund aus Flandern“ (Furandāsu no inu) sprach sie die Elina, in der Ghibli-Produktion „Das Königreich der Katzen“ die Mutter der Hauptfigur Haru und im Pokémonfilm „Lucario und das Geheimnis von Mew“ die Polizistin Junsā (Officer Rocky). Okae starb am 23. April 2020 durch eine Lungenentzündung, ausgelöst durch eine SARS-CoV-2-Infektion. Sie war bereits im Januar und Februar einer Strahlentherapie unterzogen worden, nachdem man bei ihr Brustkrebs diagnostiziert hatte. Am 3. April bekam sie Fieber und wurde am 6. April in ein Krankenhaus gebracht, wo sie starb.
Hiromi Itō (jap. 伊藤 比呂美, Itō Hiromi; * 13. September 1955 in der Itabashi, Tokio) ist eine japanische Lyrikerin und…Hiromi Itō (jap. 伊藤 比呂美, Itō Hiromi; * 13. September 1955 in der Itabashi, Tokio) ist eine japanische Lyrikerin und Schriftstellerin. Sie wurde mit einer Vielzahl von Literaturpreisen, wie dem Gendaishi-Techō-Preis (1978), ausgezeichnet.
Matsuyoshi Takahashi (japanisch 高橋 松吉; * 3. September 1955 in Akita) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und…Matsuyoshi Takahashi (japanisch 高橋 松吉; * 3. September 1955 in Akita) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Shinzō Abe (japanisch Abe Shinzō [abe ɕinzoː]; * 21. September 1954 in Shinjuku, Präfektur Tokio; † 8. Juli 2022 in…Shinzō Abe (japanisch Abe Shinzō [abe ɕinzoː]; * 21. September 1954 in Shinjuku, Präfektur Tokio; † 8. Juli 2022 in Kashihara, Präfektur Nara) war ein japanischer Politiker. Abe war vom 26. September 2006 bis 26. September 2007 sowie vom 26. Dezember 2012 bis 16. September 2020 der 57. Premierminister Japans. Abe war zudem Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei, deren Vorsitz er von 2006 bis 2007 innehatte und von 2012 bis 2020 erneut einnahm. Die Zeitschrift Time wählte Abe 2014 und 2018 zu einem der hundert einflussreichsten Menschen weltweit. Abe war der am längsten amtierende Premierminister der japanischen Geschichte und seit dem 24. August 2020 (vor seinem Großonkel Satō Eisaku) auch der Premierminister mit der längsten ununterbrochenen Amtszeit. Seit 2021 führte Abe in der LDP seine eigene Faktion, die in den letzten Jahrzehnten größte der Partei. Am 8. Juli 2022 wurde Abe während einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadt Nara zwei Tage vor der Oberhauswahl auf offener Straße angeschossen und dabei tödlich verletzt.
Takao Doi (jap. 土井 隆雄, Doi Takao; * 18. September 1954 in Landkreis Süd-Tama (heute Stadt Machida), Präfektur Tokio)…Takao Doi (jap. 土井 隆雄, Doi Takao; * 18. September 1954 in Landkreis Süd-Tama (heute Stadt Machida), Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Astronaut. Er war der erste Japaner, der einen Außenbordeinsatz unternahm. Takao Doi erhielt 1978 von der Universität Tokio einen Bachelor in Luftfahrttechnik, 1980 einen Master in Ingenieurwesen und promovierte 1983 in Luft- und Raumfahrttechnik. Außerdem promovierte er 2004 an der Rice University über Astronomie. Von Doi stammen über 40 Veröffentlichungen aus den Bereichen chemische und elektrische Antriebssysteme, Flüssigkeitsdynamik, Schwerelosigkeitswissenschaften sowie Astronomie. Takao Doi studierte Raumfahrt-Antriebssysteme als Forschungsstudent im Institute of Space and Astronautical Science in Japan von 1983 bis 1985. Er arbeitete 1985 für das Lewis Research Center der NASA als Forschungsmitglied des National Research Council. Doi trat 1985 der japanischen Raumfahrtagentur NASDA (National Space Development Agency) bei und hat seitdem im japanischen bemannten Raumfahrtprogramm gearbeitet. Von 1987 bis 1988 betrieb er Forschungen im Bereich der Flüssigkeitsdynamik in Schwerelosigkeit an der University of Colorado und 1989 als Gast-Wissenschaftler am National Aerospace Laboratory in Japan.
Shigeharu Ueki (jap. 植木 繁晴, Ueki Shigeharu; * 13. September 1954 in Kawasaki; † 11. April 2024) war ein japanischer…Shigeharu Ueki (jap. 植木 繁晴, Ueki Shigeharu; * 13. September 1954 in Kawasaki; † 11. April 2024) war ein japanischer Fußballspieler.
Eiji Miyoshi (jap. 三善 英史, Miyoshi Eiji; * 2. September 1954 in Shibuya, Tokio als Teruhiko Tamura (田村 照彦, Tamura…Eiji Miyoshi (jap. 三善 英史, Miyoshi Eiji; * 2. September 1954 in Shibuya, Tokio als Teruhiko Tamura (田村 照彦, Tamura Teruhiko)) ist ein japanischer Enka-Sänger.
Takashi Ishii (jap. 石井 隆士, Ishii Takashi; * 27. August 1954) ist ein ehemaliger japanischer Mittelstreckenläufer. Bei…Takashi Ishii (jap. 石井 隆士, Ishii Takashi; * 27. August 1954) ist ein ehemaliger japanischer Mittelstreckenläufer. Bei den Asienmeisterschaften 1975 in Seoul siegte er über 1500 Meter und gewann Bronze über 800 Meter. 1977 wurde er beim Weltcup in Düsseldorf über 1500 Meter Fünfter mit dem Asienrekord von 3:38,24 min. Bei den Pacific Conference Games holte er Gold über 1500 Meter und Bronze über 800 Meter. Ebenfalls Gold über 1500 Meter und Bronze über 800 Meter gab es für ihn bei den Asienspielen 1978 in Bangkok. Über 1500 Meter gewann er bei den Asienmeisterschaften 1979 Silber. 1981 siegte er über diese Distanz bei den Asienmeisterschaften und wurde Neunter beim Weltcup in Rom. Fünfmal wurde er Japanischer Meister über 800 Meter (1974–1978) und viermal über 1500 Meter (1976, 1977, 1979 und 1980).
Tsutomu Miyasaka (jap. 宮坂 力, Miyasaka Tsutomu; * 10. September 1953 in Kamakura) ist ein japanischer Ingenieur für…Tsutomu Miyasaka (jap. 宮坂 力, Miyasaka Tsutomu; * 10. September 1953 in Kamakura) ist ein japanischer Ingenieur für Elektrochemie, der sich mit Materialien und Entwicklungen auf Basis von Elektrochemie und Photochemie befasst. Er ist Professor an der Tōin-Universität Yokohama. Miyasaka wurde 1981 an der Universität Tokio zum Dr. Ing. promoviert (Master-Abschluss 1978). Danach war er bei Fuji Photo Film (Ashigara Research Laboratories) und forschte über hochsensitive photographische Materialien, Lithium-Ionen-Batterien und die Entwicklung eines künstlichen Photorezeptors basierend auf Bakterien-Rhodopsin. Ab 1992 war er dort im Management. Ab 2001 war er Professor an der Toin-Universität Yokohama (einer 1988 gegründeten Privatuniversität), an der er 2006 bis 2009 Dekan des Graduiertenkollegs war und seit 2009 Direktor der Abteilung Forschungsförderung der Universität. 2005 bis 2010 war er Gastprofessor an der Universität Tokio und danach Dozent. Er befasst sich mit leichten flexiblen Materialien für die Photovoltaik und seit der Entdeckung von metallorganischen Perowskiten mit Schichtstrukturen für die Photovoltaik forscht er besonders an Blei-Halid-Perowskit-Solarzellen. 2004 war er Gründer und CEO der Firma Peccel Technologies, ab 2009 war er dort Berater. 2008 bis 2010 war er Direktor der japanischen elektrochemischen Gesellschaft (ECSJ) und leitete 2009 bis 2012 deren Sektion Photoelektrochemie. 2017 gehörte er mit Nam-Gyu Park und Henry J. Snaith zu den Clarivate Citation Laureates, die als Nobelpreiskandidaten für Beiträge zu Perowskiten als Solarzellen-Material gehandelt wurden insbesondere aufgrund oft zitierter Arbeiten. 2023 erhielt er für diese Arbeiten den Asahi-Preis. 2026 wurde er mit dem Kyoto-Preis in der Kategorie "Elektronik" ausgezeichnet.
Akira Nishimura (jap. 西村 朗 Nishimura Akira; * 8. September 1953 in Osaka; † 7. September 2023 in Tokio) war ein…Akira Nishimura (jap. 西村 朗 Nishimura Akira; * 8. September 1953 in Osaka; † 7. September 2023 in Tokio) war ein japanischer Komponist.
Hideo Hosono (jap. 細野 秀雄 Hosono Hideo; * 7. September 1953 in Kawagoe, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Physiker…Hideo Hosono (jap. 細野 秀雄 Hosono Hideo; * 7. September 1953 in Kawagoe, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Physiker und 2008 Ko-Entdecker einer neuen Klasse von Hochtemperatur-Supraleitern, den Eisenhaltigen Hochtemperatursupraleitern.
Yoshinori Kobayashi (japanisch 小林 よしのり oder 小林 善範 Kobayashi Yoshinori, * am 31. August 1953 in Fukuoka, Präfektur…Yoshinori Kobayashi (japanisch 小林 よしのり oder 小林 善範 Kobayashi Yoshinori, * am 31. August 1953 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Mangaka, der für seine politisch rechtsextreme Mangaserie Gōmanism Sengen Bekanntheit erlangte. Vor allem die drei Bände On War der Reihe brachte ihm Bekanntheit in Japan. Diese Bände verkauften sich seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 1998 zusammen rund eineinhalb Millionen Mal.
Ryūji Koizumi (japanisch 小泉 龍司 Koizumi Ryūji; * 17. September 1952 in Tokio, familienregistriert in Chichibu, Saitama)…Ryūji Koizumi (japanisch 小泉 龍司 Koizumi Ryūji; * 17. September 1952 in Tokio, familienregistriert in Chichibu, Saitama) ist ein japanischer Politiker (parteilos→Liberaldemokratische Partei (LDP)→parteilos/Hiranuma-Gruppe→partei- und fraktionslos, Nikai-Faktion→LDP, bis zur Auflösung Nikai-Faktion), mit Unterbrechung seit dem Jahr 2000 Mitglied des Repräsentantenhauses (Unterhaus der Nationalversammlung) für den 11. Wahlkreis Saitama und ehemaliger Justizminister. Koizumi wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im Finanzministerium. In seiner Zeit als Beamter absolvierte er auch ein Graduiertenstudium an der Columbia-Universität. 1996 beendete er seine Beamtenkarriere für den Wechsel in die Politik. Bei der Repräsentantenhauswahl 1996, der ersten nach der Wahlrechtsreform, kandidierte Koizumi ohne Parteinominierung im neuen FPTP-Wahlkreis Saitama 11, landete aber hinter Takuji Katō (LDP) und Taneaki Tanami (parteilos mit NFP-DP-Unterstützung) nur auf dem dritten Platz. Im zweiten Anlauf konnte er sich bei der Wahl 2000 gegen Katō durchsetzen und trat einige Monate später der LDP bei, für die er 2003 souverän wiedergewählt wurde. Im „Post-Parlament“ 2005 stimmte Koizumi gegen das Postprivatisierungsgesetz der Regierung von Jun’ichirō Koizumi und musste bei der resultierenden Repräsentantenhauswahl ohne Parteinominierung antreten. Die LDP stellte als „Attentäter-Kandidaten“ Etsuji Arai auf, der Koizumi um rund zwei Prozentpunkte schlug. Bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 kandidierte Koizumi mit Unterstützung von Takeo Hiranuma und aus dem Gewerkschaftsbund Rengō Saitama, während die Mitte-links-Opposition auf eine Nominierung in Saitama 11 verzichtete, und Koizumi gewann den Sitz mit Zweidrittelmehrheit zurück. Anschließend schloss er sich der um Hiranuma formierten Fraktion kokueki to kokumin no seikatsu o mamoru kai (informell Hiranuma-Gruppe) an und übernahm nach Hiranumas Austritt 2010 deren Vorsitz. 2011 kehrte er in die LDP-Fraktion zurück, blieb aber zunächst weiter parteilos und gewann Saitama 11 bei den Wahlen 2012, 2014 und 2017 klar gegen Tomohiro Konno (zweimal LDP-nominiert, 2017 unabhängig mit LDP-Wahlempfehlung). Ab 2014 nahm er bereits als „Sondermitglied“ (tokubetsu kaiin) an Sitzungen der Nikai-Faktion teil. Nach der Wahl 2017 wurde er schließlich von der LDP nachnominiert und kehrte in die Partei zurück. Bei den Repräsentantenhauswahlen 2021, 2024 und 2026 wurde er für die LDP wiedergewählt. Bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida im September 2023 wurde Koizumi zum Justizminister ernannt und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit im Oktober 2024 im Amt.
Masataka Nakazawa (jap. 中沢 正隆, Nakazawa Masataka; * 17. September 1952 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer…Masataka Nakazawa (jap. 中沢 正隆, Nakazawa Masataka; * 17. September 1952 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Physiker.
Michiyo Takagi (jap. 高木 美智代, Takagi Michiyo; * 13. September 1952 in der späteren Stadt Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka)…Michiyo Takagi (jap. 高木 美智代, Takagi Michiyo; * 13. September 1952 in der späteren Stadt Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist eine ehemalige japanische Politikerin der Kōmeitō und war von 2003 bis 2021 Abgeordnete für den Verhältniswahlblock Tokio im Abgeordnetenhaus (Shūgiin), dem Unterhaus der Nationalversammlung (Kokkai). Takagi studierte ab 1971 im ersten Jahrgang der neu gegründeten Sōka Daigaku, nach ihrem Abschluss 1975 war sie Journalistin für die ebenfalls mit der Sōka Gakkai verbundene Zeitung Seikyō Shimbun. Bei der Shūgiin-Wahl 2003 kandidierte sie bei der Verhältniswahl in Tokio auf Platz 2 der Kōmeitō-Liste und wurde gewählt, dort wurde sie seither fünfmal in Folge wiedergewählt. Im Abgeordnetenhaus war sie von 2009 bis 2010 Vorsitzende des Sonderausschusses für Jugendfragen, 2016 Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Industrie. Von 2006 bis 2007 (Kabinett Shinzō Abe I) war sie im zugehörigen Ministerium parlamentarische Staatssekretärin (daijinseimukan). 2017 wurde sie für das umgebildete dritte Kabinett Abe Staatssekretärin (fuku-daijin) im Sozial- und Arbeitsministerium (engl. MHLW). Zur Shūgiin-Wahl 2021 trat Takagi nicht mehr an.
Toshimasa Adachi (japanisch 安達 敏正, Adachi Toshimasa; * 3. September 1952 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 9. August…Toshimasa Adachi (japanisch 安達 敏正, Adachi Toshimasa; * 3. September 1952 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 9. August 2020), bekannt unter seinem Ringnamen Zaōnishiki Toshimasa (蔵玉錦 敏正), war ein japanischer Sumōringer. Er gab sein professionelles Debüt im September 1970 und erreichte im November 1976 erstmals die oberste Spitzenklasse. Sein höchster Rang war maegashira 1. Er ging im Januar 1983 in den Ruhestand und wurde Ältester (Toshiyori) im Japanischen Sumōverband unter mehreren aufeinanderfolgenden Namen. Er erreichte das obligatorische Rentenalter für Älteste von 65 Jahren im September 2017, blieb jedoch weitere zwei Jahre als Berater beim Sumōverband. Zaōnishiki gab 2014 bekannt, dass er sich einer Behandlung gegen Lungenkrebs unterzogen habe. Er starb am 9. August 2020 im Alter von 67 Jahren an einem multiplen Myelom.
Katsuhiko Kashiwazaki (jap. 柏崎克彦, Kashiwazaki Katsuhiko; * 16. September 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka.…Katsuhiko Kashiwazaki (jap. 柏崎克彦, Kashiwazaki Katsuhiko; * 16. September 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1981 Weltmeister im Halbleichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm. Bei den Weltmeisterschaften 1975 in Wien trat Kashiwazaki in der damals leichtesten Gewichtsklasse an, dem Leichtgewicht bis 63 Kilogramm. Er bezwang im Viertelfinale Torsten Reißmann aus der DDR und im Halbfinale Schengeli Pizchelauri aus der Sowjetunion. Im Finale unterlag er seinem Landsmann Yoshiharu Minami. Kashiwazaki gewann bei den japanischen Meisterschaften 1975 den Titel im Leichtgewicht. Nach der Umstellung der Gewichtsklassen siegte er 1978, 1979 und 1980 im Halbleichtgewicht. Bei den Weltmeisterschaften 1981 in Maastricht bezwang er im Viertelfinale Torsten Reißmann und im Halbfinale den Südkoreaner Hwang Jung-oh, nach seinem Finalsieg über den Rumänen Constantin Niculae war Kashiwazaki Weltmeister. Im Jahr darauf siegte er zum Abschluss seiner Karriere beim Jigoro Kano Cup.
Yoshiharu Minami (jap. 南喜陽, Minami Yoshiharu; * 10. September 1951 in der Präfektur Hiroshima; † 29. Dezember 2024 in…Yoshiharu Minami (jap. 南喜陽, Minami Yoshiharu; * 10. September 1951 in der Präfektur Hiroshima; † 29. Dezember 2024 in Himeji) war ein japanischer Judoka. Er war 1973 und 1975 Weltmeister im Leichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm.
Masashi Kudō (jap. 工藤 政志 Kudō Masashi; * 24. August 1951 in Akita, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer und…Masashi Kudō (jap. 工藤 政志 Kudō Masashi; * 24. August 1951 in Akita, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer und WBA-Weltmeister.
Eriko Yamatani (jap. 山谷 えり子 Yamatani Eriko; * 19. September 1950 in Musashino, Präfektur Tokio) ist eine japanische…Eriko Yamatani (jap. 山谷 えり子 Yamatani Eriko; * 19. September 1950 in Musashino, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin der Liberaldemokratischen Partei (LDP), und Abgeordnete im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, über die landesweite Verhältniswahl. Von 2014 bis 2015 war sie Vorsitzende der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Katastrophenschutzministerin im zweiten Kabinett Abe. Innerhalb der LDP gehört sie zur Hosoda-Faktion. Yamatani studierte Psychologie an der Seishin-Frauenuniversität (Universität vom Heiligen Herzen). Nach ihrem Abschluss 1973 wurde sie wie ihr Vater Journalistin für die Sankei Shimbun und den zugehörigen Fernsehsender. Bei der Sangiin-Wahl 1989 war sie Kandidatin auf der Liste der Demokratisch-Sozialistischen Partei, wurde jedoch nicht gewählt. Bei der Shūgiin-Wahl 2000 wurde Yamatani für die Demokratische Partei im Verhältniswahlblock Tōkai gewählt, wo sie alleine vor den Doppelkandidaten auf Platz 1 der demokratischen Liste kandidierte. Gemeinsam mit Hiroshi Kumagai verließ sie 2002 die Demokraten und beteiligte sich an der Gründung der Neuen Konservativen Partei, die 2003 der LDP beitrat. Bei der Shūgiin-Wahl 2003 hatte sie für die Neue Konservative Partei im Wahlkreis Tokio 4 kandidiert, unterlag aber klar den Kandidaten der beiden großen Parteien. Bei der Sangiin-Wahl 2004 wurde Yamatani über die Verhältniswahl als LDP-Kandidatin mit 242.043 Stimmen (LDP-Listenplatz 6) gewählt. Im November 2005 wurde Yamatani Staatssekretärin im Kabinettsbüro. Premierminister Shinzō Abe ernannte sie bei Amtsantritt 2006 zur Sonderberaterin für Bildungsreform, sein Nachfolger Yasuo Fukuda beließ sie auf dieser Position, die sie bis zu Fukudas Rücktritt im August 2008 behielt. Von 2009 bis 2010 saß sie dem Umweltausschuss im Sangiin vor. Bei der Sangiin-Wahl 2010 erzielte sie mit über 250.000 Stimmen den dritten Platz auf der LDP-Verhältniswahlliste und wurde sicher wiedergewählt. Unter Sadakazu Tanigaki gehörte sie zeitweise dem Schattenkabinett der LDP an. Nach der erneuten Regierungsübernahme der Liberaldemokraten übernahm Yamatani 2012 den Vorsitz des Sangiin-Sonderausschusses für Entwicklungshilfe, 2013 wurde sie PARC-Vorsitzende in der LDP-Fraktion im Sangiin. Im September 2014 berief sie Shinzō Abe bei einer Kabinettsumbildung zur Vorsitzenden der öffentlichen Sicherheitskommission und Ministerin beim Kabinettsbüro für Katastrophenschutz und übertrug ihr weitere Aufgaben: die Entführungen durch Nordkorea und die Katastrophenschutzmaßnahmen nach dem Gesetz zur „Stärkung der Zähigkeit des Landes“ von Vorgänger Keiji Furuya sowie maritime und Territorialfragen (vorher bei Ichita Yamamoto). Yamatani steht, wie Premier Abe und weitere Kabinett- und LDP-Parteimitglieder, der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi nahe.
Masami Kuwashima/Kuwajima (jap. 桑島 正美, Kuwajima Masami, * 14. September 1950) ist ein ehemaliger japanischer…Masami Kuwashima/Kuwajima (jap. 桑島 正美, Kuwajima Masami, * 14. September 1950) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer, der sich zwischen 1974 und 1979 an der japanischen Formel 2000 bzw. Formel-2-Meisterschaft beteiligte. Obwohl er in den einzelnen Jahren jeweils nur einzelne ausgewählte Veranstaltungen bestritt und nur über eine begrenzte Erfahrung verfügte, erreichte er wiederholt Positionierungen in den vorderen Rängen. 1976 wurde Kuwashima zu einem Weltmeisterschaftslauf der Formel 1 gemeldet. Er nahm hier nur am freien Training teil und wurde vor dem Rennen durch einen anderen Fahrer ersetzt. Kuwashima wird zumeist als der Rennfahrer mit der kürzesten Formel-1-Karriere beschrieben.
Yūsaku Matsuda (jap. 松田 優作, Matsuda Yūsaku; * 21. September 1949 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi; † 6. November…Yūsaku Matsuda (jap. 松田 優作, Matsuda Yūsaku; * 21. September 1949 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi; † 6. November 1989 in Musashino, Präfektur Tokio) war ein japanischer Schauspieler und Sänger. Er gilt als einer der bedeutendsten Filmschauspieler Japans.
Sayoko Yamaguchi (jap. 山口 小夜子, Yamaguchi Sayoko; * 19. September 1950 in der japanischen Präfektur Kanagawa; † 14.…Sayoko Yamaguchi (jap. 山口 小夜子, Yamaguchi Sayoko; * 19. September 1950 in der japanischen Präfektur Kanagawa; † 14. August 2007) war ein japanisches Mannequin, Schauspielerin, Kostümdesignerin und Maskenbildnerin. Yamaguchi war in den 1970er Jahren das erste Supermodel aus Asien; 1972 gab sie ihr Debüt bei den Pariser Modenschauen und wurde bald als „ultimative japanische Schönheit“ berühmt. 1977 wählte die US-amerikanische Zeitschrift Newsweek sie unter die sechs Topmodels der Welt. Nach ihrer Modelkarriere war sie als Theater- und Filmschauspielerin erfolgreich. Unter anderem spielte sie 1981 mit Klaus Kinski in Shūji Terayamas „Die Früchte der Leidenschaft“. Daneben entwarf sie auch Kostüme und Masken für Bühne und Leinwand. Sayoko Yamaguchi starb am 14. August 2007 im Alter von 56 Jahren an einer akuten Lungenentzündung.
Akira Amari (jap. 甘利 明 Amari Akira; * 27. August 1949 in Atsugi, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker. Von…Akira Amari (jap. 甘利 明 Amari Akira; * 27. August 1949 in Atsugi, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker. Von 1983 bis 2024 war er ohne Unterbrechung Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments. Er war mehrfach Minister, unter anderem Arbeits- und Wirtschaftsminister, und in der Liberaldemokratischen Partei (LDP) 2012 PARC-Vorsitzender und 2021 kurzzeitig Generalsekretär. In der LDP gehört Amari der Asō-Faktion an.
Yōko Komiyama (jap. 小宮山 洋子, Komiyama Yōko; * 17. September 1948 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische…Yōko Komiyama (jap. 小宮山 洋子, Komiyama Yōko; * 17. September 1948 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische Politikerin der Demokratischen Partei (Minshutō). Innerparteilich gehört sie zur Maehara-Gruppe. Sie war von 1998 bis 2012 Abgeordnete im nationalen Parlament, zunächst im Sangiin, dem Oberhaus, dann im Shūgiin, dem Unterhaus, und von 2011 bis 2012 Ministerin für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Komiyama ist die Tochter von Ichirō Katō, Jurist und Rektor der Universität Tokio, und Enkelin des Abgeordneten und Großostasienministers Kazuo Aoki. Sie absolvierte 1972 ihr Studium an der Fakultät für Literaturwissenschaft der Seijō-Universität und arbeitete anschließend für den öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NHK, für den sie unter anderem die Nachrichtensendung NHK News Wide moderierte. 1998 verließ sie den Sender und wechselte in die Politik. Bei der Wahl von 1998 wurde Komiyama über die Verhältniswahlliste der Demokratischen Partei ins Sangiin, das Oberhaus, gewählt. Dort war sie unter anderem Vorsitzende des Umweltausschusses. 2003 gab sie ihren Sitz auf, um bei der Nachwahl für den Shūgiin-Sitz des erstochenen Kōki Ishii im 6. Wahlkreis Tokio zu kandidieren. Sie gewann klar mit 53 % der Stimmen und konnte den Sitz bei den regulären Wahlen im selben Jahr verteidigen. 2005 unterlag sie knapp Takao Ochi (LDP) und wurde nur über den Verhältniswahlblock Tokio wiedergewählt. 2009 gewann sie deutlich gegen Ochi im Wahlkreis. Yoshihiko Noda berief sie zum 2. September 2011 als Ministerin für Gesundheit, Arbeit und Soziales in sein Kabinett. Diesen Posten verlor sie bei der dritten Kabinettsumbildung am 1. Oktober 2012. Im Dezember verlor sie bei der Shūgiin-Wahl 2012 ihren Wahlkreis erneut an Takao Ochi und verfehlte auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock.
Tamami Koyake (jap. 小宅 珠実, Koyake Tamami; * 14. September 1948 in Yokohama) ist eine japanische Jazzmusikerin (Flöte).…Tamami Koyake (jap. 小宅 珠実, Koyake Tamami; * 14. September 1948 in Yokohama) ist eine japanische Jazzmusikerin (Flöte). Koyake begann neunjährig mit dem Flötenspiel. Sie absolvierte ein klassisches Studium an der Kunitachi-Musikhochschule in Tokyo, um sich dann dem Jazz zuzuwenden. Seit 1974 leitete seine eigene Band. 1978 entstanden erste Aufnahmen für ihr Debütalbum Koyake First (Paddle Wheel). Eingespielt hatte sie es mit Isao Suzuki, von dem auch die Kompositionen und Arrangements stammten, sowie mit Shigeo Hirayama, Shinji Ohshima, Masayoshi Yoneda, Shuji Miyake und Takayuki Katō. 1979 wirkte sie auch in der Gruppe von Isao Suzuki; von 1982 bis 1986 trat sie zudem mit der Samba-Band Spick and Span auf. Weiterhin arbeitete sie mit Larry Coryell, Shigeharu Mukai und Hank Jones. Bei einem New-York-Aufenthalt entstand 1991 die Produktion First New York Session (Paddle Wheel), bei der Koyake mit Kenny Barron, Ron McClure und Mike Reznikoff spielte. Im Bereich des Jazz listet sie Tom Lord zwischen 1979 und 1992 bei neun Aufnahmesessions. 2002 legte sie noch das Album High Fly (3D) vor.
Kunio Hatoyama (jap. 鳩山 邦夫 Hatoyama Kunio; * 13. September 1948 in der Präfektur Tokio; † 21. Juni 2016 ebenda) war ein…Kunio Hatoyama (jap. 鳩山 邦夫 Hatoyama Kunio; * 13. September 1948 in der Präfektur Tokio; † 21. Juni 2016 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und ehemaliger Minister.