Yutaka Taniyama (jap. 谷山 豊, Taniyama Yutaka, eigentlich Taniyama Toyo; * 12. November 1927 in Kisai bei Tokio; † 17.…Yutaka Taniyama (jap. 谷山 豊, Taniyama Yutaka, eigentlich Taniyama Toyo; * 12. November 1927 in Kisai bei Tokio; † 17. November 1958 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker.
Hida Takeyuki (japanisch 飛田 武幸 Hida Takeyuki; * 12. November 1927 in Okazaki; † 29. Dezember 2017 in Tokio) war ein…Hida Takeyuki (japanisch 飛田 武幸 Hida Takeyuki; * 12. November 1927 in Okazaki; † 29. Dezember 2017 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit stochastischer Analysis insbesondere der Stochastik auf unendlichdimensionalen Räumen beschäftigte. Er gilt als der Begründer der White-Noise-Analysis, welche ihm zu Ehren auch als Hida-Kalkül bezeichnet wird.
Hiroshi Yamauchi (jap. 山内 溥, Yamauchi Hiroshi; * 7. November 1927 in Kyōto; † 19. September 2013 ebenda) war ein…Hiroshi Yamauchi (jap. 山内 溥, Yamauchi Hiroshi; * 7. November 1927 in Kyōto; † 19. September 2013 ebenda) war ein japanischer Unternehmer. 1949 übernahm er die Leitung des japanischen Familienunternehmens Nintendo, dessen dritter Präsident er war. Das anfänglich ausschließlich Spielkarten herstellende Unternehmen wuchs unter Yamauchis Leitung ab den 1980er Jahren zu einem der größten Videospielkonzerne heran. Nach über 50 Jahren an der Konzernspitze trat Yamauchi 2002 zurück und ernannte Satoru Iwata zu seinem Nachfolger. Bis zu seinem Tod blieb Yamauchi als Berater des Konzerns tätig.
Hirotsugu Akaike (jap. 赤池 弘次, Akaike Hirotsugu, auch Hirotugu nach dem Kunrei-System; * 5. November 1927 in der…Hirotsugu Akaike (jap. 赤池 弘次, Akaike Hirotsugu, auch Hirotugu nach dem Kunrei-System; * 5. November 1927 in der Präfektur Shizuoka; † 4. August 2009 in der Präfektur Ibaraki) war ein japanischer Statistiker.
Mutō Kabun (jap. 武藤 嘉文; * 18. November 1926 in Kakamigahara, Präfektur Gifu; † 4. November 2009 in Tokio) war ein…Mutō Kabun (jap. 武藤 嘉文; * 18. November 1926 in Kakamigahara, Präfektur Gifu; † 4. November 2009 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin und 1993 Außenminister seines Landes. Mutō studierte an der Universität Kyōto und wurde 1967 Abgeordneter des Shūgiin für den 1. Wahlkreis Gifu. Er wurde danach 13 Mal wiedergewählt, bis er 2005 seinen Rückzug aus der Politik erklärte. Innerparteilich gehörte er zur Nakasone-Faktion. Mutō gehörte vier Kabinetten an: Im 2. Kabinett Ōhira war er von 1979 bis 1980 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei, 1990 im 2. Kabinett Kaifu Minister für Internationalen Handel und Industrie. Im April 1993 ersetzte er den erkrankten Außenminister Michio Watanabe im Kabinett Miyazawa. Von 1996 bis 1997 gehörte Mutō dem 2. Kabinett Hashimoto als Leiter der Behörde für Management und Koordination an. Mutōs Großvater Kamon war im Kaiserreich Shūgiinabgeordneter (Kenseikai/Minseitō) und nach dem Krieg der erste gewählte Gouverneur der Präfektur Gifu, sein Vater Kaichi Shūgiinabgeordneter aus Gifu, sein Sohn Yōji von 2005 bis 2009 LDP-Shūgiinabgeordneter aus Gifu.
Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war…Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war ein japanischer Telekommunikationsingenieur und ehemaliger Präsident der NEC Corporation. Sekimoto studierte Physik an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 1948 und trat dann in die Forschungslaboratorien von NEC ein, wo er 1965 Leiter der Grundlagenforschung wurde. 1962 wurde er an der Universität Tokio als Ingenieur promoviert. Nachdem er ab 1965 zwei Jahre bei COMSAT in Washington D.C. war, leitete er ab 1967 das Labor für Kommunikationsforschung von NEC. 1972 wurde er Manager der Abteilung Datenübertragung (Transmission Division) und 1974 stieg er in den Vorstand auf. 1977 wurde er Senior Vizepräsident und 1978 Executive Vizepräsident zuständig für Verkäufe in Japan. 1980 wurde er Präsident von NEC und 1994 bis 1998 war er im Aufsichtsrat. 1998 trat er zurück als Reaktion darauf, dass NEC dem japanischen Verteidigungsministerium überhöhte Preise berechnet hatte. Er blieb aber Berater von NEC, bis er auch davon 2002 zurücktrat, da er nicht damit einverstanden war, dass NEC seine Elektroniksparte als NEC Electronics ausgliederte. Er entwickelte bei NEC Puls-Code-Modulation zur Anwendungsreife einschließlich der Entwicklung der zugehörigen Schaltkreise. In den 1960er Jahren entwickelte er die SPADE-Technologie die bei Satellitenkommunikation und Datenübertragung (Intelsat) zur Anwendung kam. SPADE steht für Single-channel-per-carrier pulse-code-modulated multiple-access demand-assignment equipment. Ein von ihm entwickeltes Zeit-Multiplexverfahren (TDMA) und automatisches Routing-System fand in der Satellitenkommunikation und später beim Mobilfunk Anwendung. Zu seiner Zeit als Präsident von NEC in den 1980er Jahren stieg NEC zu einem der weltweit größten Anbieter von Computern und Halbleitern auf. Er war Direktor des japanischen Institute for International Socio-Economic Studies (IISE) und 1992 bis 1997 stellvertretender Vorsitzender des Beratungsgremiums des Keidanren, der größten Unternehmens-Lobby-Gruppe in Japan. 2004 erhielt er die IEEE Medal of Honor und er erhielt die IEEE Alexander Graham Bell Medal und den Edwin Howard Armstrong Award der IEEE Communications Society. Außerdem war er Life Fellow des IEEE. Er war auswärtiges Mitglied der National Academy of Engineering. Sekimoto war Ritter der Ehrenlegion und KBE. In Japan erhielt er die Ehrenmedaille mit Purpurband und den Orden des Heiligen Schatzes. Er hielt 35 japanische und 5 ausländische Patente.
Yamamoto Tarō (japanisch 山本 太郎; geboren 8. November 1925 in Tokio; gestorben 5. November 1988 in Nagano) war ein…Yamamoto Tarō (japanisch 山本 太郎; geboren 8. November 1925 in Tokio; gestorben 5. November 1988 in Nagano) war ein japanischer Dichter.
Usami Tadanobu (japanisch 宇佐美 忠信; geboren 31. Oktober 1925 in Tokio; gestorben 10. November 2011) war ein japanischer…Usami Tadanobu (japanisch 宇佐美 忠信; geboren 31. Oktober 1925 in Tokio; gestorben 10. November 2011) war ein japanischer Gewerkschaftsführer.
Toshio Iwatani (jap. 岩谷 俊夫, Iwatani Toshio; * 24. Oktober 1925 in Kobe; † 1. März 1970) war ein japanischer…Toshio Iwatani (jap. 岩谷 俊夫, Iwatani Toshio; * 24. Oktober 1925 in Kobe; † 1. März 1970) war ein japanischer Fußballspieler.
Motoo Kimura (japanisch 木村 資生, Kimura Motoo; * 13. November 1924 in Okazaki; † 13. November 1994 in Mishima) war ein…Motoo Kimura (japanisch 木村 資生, Kimura Motoo; * 13. November 1924 in Okazaki; † 13. November 1994 in Mishima) war ein japanischer Genetiker und Evolutionsbiologe.
Horinouchi Hisao (jap. 堀之内 久男; * 10. November 1924; † 31. März 2010 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki, Japan) war ein…Horinouchi Hisao (jap. 堀之内 久男; * 10. November 1924; † 31. März 2010 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki, Japan) war ein japanischer Politiker.
Hiroshi Kajiwara (japanisch 梶原完; * 9. November 1924 in Shanghai; † 29. Juli 1989 in Deutschland) war ein japanischer…Hiroshi Kajiwara (japanisch 梶原完; * 9. November 1924 in Shanghai; † 29. Juli 1989 in Deutschland) war ein japanischer Pianist, ein Klaviervirtuose von internationalem Rang und Musikpädagoge. In Japan war Kajiwara unter dem Namen Kajiwara Kan und Kajikan bekannt.
Satō Aiko (japanisch 佐藤 愛子; * 5. November 1923 in Osaka (Stadt), Osaka (Präfektur); † 29. April 2026) war eine…Satō Aiko (japanisch 佐藤 愛子; * 5. November 1923 in Osaka (Stadt), Osaka (Präfektur); † 29. April 2026) war eine japanische Schriftstellerin.
Tabuchi Setsuya (japanisch 田淵 節也; geboren 25. Oktober 1923 in Tsuyama (Präfektur Okayama); gestorben 26. Juni 2008) war…Tabuchi Setsuya (japanisch 田淵 節也; geboren 25. Oktober 1923 in Tsuyama (Präfektur Okayama); gestorben 26. Juni 2008) war ein japanischer Unternehmer.
Ichirō Abe (jap. 安部一郎, * 12. November 1922; † 27. Februar 2022) war ein Jūdō-Lehrer (10. Dan) der ältesten Jūdō-Schule…Ichirō Abe (jap. 安部一郎, * 12. November 1922; † 27. Februar 2022) war ein Jūdō-Lehrer (10. Dan) der ältesten Jūdō-Schule, des Kōdōkan. Abe ließ sich im Zuge einer Kampagne zur Förderung des Kōdōkan in Europa für längere Zeit in Frankreich nieder, zunächst 1951 in Toulouse und ab 1954 in Paris. Er ist damit einer der Väter dieser Schule in Frankreich. Auf ihn geht auch die Gründung des französischen Kōdōkan-Verbandes (Union Fédéral Française d'Amateurs de Judo Kodokan) 1956 zurück. Auch die erste Meisterschaft in diesem Sport im gleichen Jahr wurde von ihm initiiert. Sein berühmtestes Zitat lautet: „Wenn Du sechsmal geworfen wirst, stehe siebenmal wieder auf!“
Yoshirō Vladimir Irino (jap. 入野 義朗, Irino Yoshirō; * 13. November 1921 in Wladiwostok, Russland; † 28. Juni 1980 in…Yoshirō Vladimir Irino (jap. 入野 義朗, Irino Yoshirō; * 13. November 1921 in Wladiwostok, Russland; † 28. Juni 1980 in Tokio) war ein japanischer Komponist. Er gilt als erster Komponist seines Landes, der sich konsequent der Zwölftontechnik zuwandte.
Yoshihiko Yoshimatsu (jap. 吉松義彦, Yoshimatsu Yoshihiko; geboren am 16. November 1920; gestorben am 5. Juli 1988) war ein…Yoshihiko Yoshimatsu (jap. 吉松義彦, Yoshimatsu Yoshihiko; geboren am 16. November 1920; gestorben am 5. Juli 1988) war ein japanischer Judoka. 1956 war er Zweiter bei den ersten Weltmeisterschaften. Yoshihiko Yoshimatsu belegte 1948 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz, 1951 war er Zweiter hinter Toshiro Daigo. 1952 siegte er gegen Tashahiko Ishikawa, 1953 gegen Hideo Ito und 1955 gegen Shōkichi Natsui. Am 3. Mai 1956 wurden in Tokio die ersten Judo-Weltmeisterschaften ausgetragen. Yoshimatsu bezwang in seinem ersten Kampf den philippinischen Judoka Nicolas Arcales, im Achtelfinale den Österreicher Walter Gauhs und im Viertelfinale den Belgier Daniel Outelet. Im Halbfinale traf er auf den Niederländer Anton Geesink und besiegte ihn mit einem Hüftwurf. Im Finale trafen die beiden Japaner Natsui und Yoshimatsu aufeinander und Natsui gewann den Titel.
Kanō Takashi (jap. 加納 孝; * 31. Oktober 1920 in der Präfektur Tokio; † 4. Juni 2000) war ein japanischer…Kanō Takashi (jap. 加納 孝; * 31. Oktober 1920 in der Präfektur Tokio; † 4. Juni 2000) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Kano kam zwischen 1951 und 1954 zu sieben Länderspieleinsätzen. Dabei gelangen ihm zwei Tore bei den Asienspielen 1954 gegen die Auswahlmannschaften Indonesiens und Indiens.
Saji Keizō (japanisch 佐治 敬三; geboren 1. November 1919 in Osaka; gestorben 3. November 1999 in Kawanishi in der…Saji Keizō (japanisch 佐治 敬三; geboren 1. November 1919 in Osaka; gestorben 3. November 1999 in Kawanishi in der Präfektur Hyōgo) war ein japanischer Unternehmer, der 2. Chef von Suntory. Saji war laut Forbes-Magazin 1987 mit einem geschätzten Nettovermögen von 6,7 Milliarden US-Dollar der 48. reichste Mensch der Welt.
Shimaoka Tatsuzō (jap. 島岡 達三; * 27. Oktober 1919 im Stadtbezirk Minato, Präfektur Tokio; † 11. Dezember 2007 in Mashiko…Shimaoka Tatsuzō (jap. 島岡 達三; * 27. Oktober 1919 im Stadtbezirk Minato, Präfektur Tokio; † 11. Dezember 2007 in Mashiko (Tochigi)) war ein japanischer Töpfer und Kunsthandwerker. Er wurde 1996 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige Immaterielle Kulturgut „Keramikherstellung“ deklariert. Schüler Shimaokas sind u. a. Shoichi Kamiya, Ken Matsuzaki und Lee Love sowie die deutschen Studiokeramiker Gerd Knäpper und Sebastian Scheid. Tatsuzō wurde 1919 als ältester Sohn des Kordelmachers Yonekichi Shimaoka in Tokio geboren. Von 1939 an studierte er an der Technischen Hochschule Tokio, die er 1941 abschloss. 1942 nahm er in einer Pionierkompanie am Burmafeldzug teil und geriet bei Nakhon Nayok in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Rückkehr 1946 begann er umgehend mit seiner Lehre als Töpfer bei Hamada Shōji. Nach seiner Ausbildung arbeitete Shimaoka zunächst drei Jahre für das Keramik Forschungszentrum der Präfektur Tochigi, dann eröffnete er 1953 seine eigene Töpferei und ein Jahr später seine erste Ausstellung eigener Werke. 1964 erhielt er den Preis des Museums für Japanische Volkskunst (日本民藝館). Tatsuzō Shimaoka zeigte seine Werke in vielen Ausstellung rund um die Welt, darunter eine Ausstellung in Boston 1974, eine im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg 1977 und Ausstellungen im Victoria and Albert Museum, im Metropolitan Museum of Art und im Israel-Museum. Tatsuzō Shimaoka wurde am 10. Mai 1996 für seine Keramiken im Jōmon zōgan-Stil zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Keramiken mit der Jōmon zōgan-Technik wurden in der koreanischen Joseon-Dynastie hergestellt. Dazu werden mit Schnüren, die in unterschiedlicher Art und mit verschiedener Oberflächenbeschaffenheit auf Stäbchen aufgewickelt sind, Muster in den Ton eingedrückt. Diese Abdrücke werden mit hellem Schlicker aufgefüllt, sodass sich Shimaokas glasierte Keramiken in der Regel durch eine leicht reliefierte und dekorartig strukturierte sowie farblich nuancierte Oberfläche auszeichnen, auf die dann oft mit dem Pinsel Eisenglasur-Kürzel aufgemalt oder nach dem Brand anschließend aufgemalte farbliche Akzente in Rot, Gelb und Grün in einem zweiten, niedrigeren Brand aufgebracht werden. Daneben werden gleichermaßen mit Jōmon zōgan-Technik bearbeitete, aber unglasierte Gefäße in einem japanischen Holzbrandofen gebrannt, in dem sie durch Aschenanflug eine quasi-natürliche, ungleichmäßig gefärbte Oberfläche erhalten. Wie sein Lehrer Hamada Shōji hat er außerdem die europäische Technik des Salzbrandes mit Kobalt- und Mangan-Dekoren adaptiert. 1999 wurde Shimaoka mit dem Orden der Aufgehenden Sonne (Verdienstklasse Offizier) ausgezeichnet. 2007 starb er im Alter von 88 Jahren an Leberversagen in Mashiko.
Shinohara Miyohei (japanisch 篠原 三代平; geboren 26. Oktober 1919 in Takaoka (Präfektur Toyama); gestorben 7. Dezember 2012…Shinohara Miyohei (japanisch 篠原 三代平; geboren 26. Oktober 1919 in Takaoka (Präfektur Toyama); gestorben 7. Dezember 2012 in Tōkyō) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler.
Hatoyama Iichirō (japanisch 鳩山 威一郎; * 11. November 1918 in Tokio; † 19. Dezember 1993 in Tokio) war ein japanischer…Hatoyama Iichirō (japanisch 鳩山 威一郎; * 11. November 1918 in Tokio; † 19. Dezember 1993 in Tokio) war ein japanischer Beamter und Politiker. Von 1976 bis 1977 war er Außenminister seines Landes.
Sakamaki Kazuo (jap. 酒巻 和男; * 8. November 1918; † 29. November 1999 in Toyota-shi, Präfektur Aichi) war ein japanischer…Sakamaki Kazuo (jap. 酒巻 和男; * 8. November 1918; † 29. November 1999 in Toyota-shi, Präfektur Aichi) war ein japanischer Marineleutnant, der als Kommandant eines der fünf japanischen Zwei-Mann-U-Boote beim Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 teilnahm. Er versuchte trotz beschädigtem Kreiselkompass einen Torpedoangriff im Hafen, wurde dabei aber von einem Zerstörer entdeckt und angegriffen. Bei den Ausweichmanövern lief das U-Boot mehrmals fest, wobei die Torpedorohre beschädigt wurden und Wasser in den Druckkörper eindrang. Zudem traten aus den Batterien giftige Dämpfe aus. Da eine Weiterführung des Angriffes dadurch unmöglich wurde, entschloss sich Sakamaki zum Mutter-U-Boot zurückzukehren. Dabei lief das U-Boot endgültig auf ein Riff auf, sodass er mit seinem Besatzungsmitglied Inagaki Kiyoshi zum Ausbooten gezwungen war und an Land schwamm, wo er von amerikanischen Soldaten aufgegriffen und der erste japanische Kriegsgefangene der Amerikaner im Pazifikkrieg wurde. Inagaki Kiyoshi wurde später tot aufgefunden. Er konnte nicht schwimmen und ertrank, als er zum Ufer gelangen wollte. 1946 kehrte Sakamaki aus der Kriegsgefangenschaft nach Japan zurück und trat in die Firma Toyota ein, wo er in der Exportabteilung tätig war. Über seine Gefangenschaft berichtete er in seinem 1949 erschienenen Buch horyo daiichigō (捕虜第一號, „Kriegsgefangener Nr. 1“), das auch in Englisch mit dem Titel I Attacked Pearl Harbor veröffentlicht wurde. Von 1969 bis 1983 leitete er die brasilianische Niederlassung von Toyota. Anschließend arbeitete er wieder in Japan bis zu seiner Pensionierung 1987. Bei einem Historikertreffen in Texas 1991 sah er nach 50 Jahren zum ersten Mal sein U-Boot wieder.
Ninomiya Hirokazu (jap. 二宮 洋一; * 22. November 1917 in der Präfektur Hyōgo; † 7. März 2000) war ein japanischer…Ninomiya Hirokazu (jap. 二宮 洋一; * 22. November 1917 in der Präfektur Hyōgo; † 7. März 2000) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Ninomiya debütierte 1940 bei einem Freundschaftsturnier in Japan gegen die Auswahl der Philippinen. Seinen zweiten Einsatz hatte er elf Jahre später bei den Asienspielen 1951. Dort gelang ihm gegen die Auswahl Irans sein einziger Treffer.
Yamaguchi Shizue (japanisch 山口 シヅエ, auch: 山口 静江; geboren 31. Oktober 1917 in Nihombashi, Stadtbezirk Chūō, Präfektur…Yamaguchi Shizue (japanisch 山口 シヅエ, auch: 山口 静江; geboren 31. Oktober 1917 in Nihombashi, Stadtbezirk Chūō, Präfektur Tokio; gestorben 3. April 2012) war eine japanische Politikerin und eine der ersten Frauen, die als Abgeordnete ins Unterhaus gewählt wurden.
Shinsaku Himeda (jap. 姫田 真左久, Himeda Shinsaku, häufig als Sinsaku Himeda romanisiert, Pseudonym: Masahisa Himeda; * 19.…Shinsaku Himeda (jap. 姫田 真左久, Himeda Shinsaku, häufig als Sinsaku Himeda romanisiert, Pseudonym: Masahisa Himeda; * 19. November 1916 in der Präfektur Hyōgo, Japan; † 29. Juli 1997) war ein japanischer Kameramann, der unter anderem 1971 für einen Oscar für die beste Kamera nominiert war.
Kon Ichikawa (japanisch 市川 崑, Ichikawa Kon; * 20. November 1915 in Ise, Präfektur Mie; † 13. Februar 2008 in Tokio) war…Kon Ichikawa (japanisch 市川 崑, Ichikawa Kon; * 20. November 1915 in Ise, Präfektur Mie; † 13. Februar 2008 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.
Ishihara Yoshirō (japanisch 石原 吉郎; geboren 11. November 1915 auf der Izu-Halbinsel (Präfektur Shizuoka); gestorben 14.…Ishihara Yoshirō (japanisch 石原 吉郎; geboren 11. November 1915 auf der Izu-Halbinsel (Präfektur Shizuoka); gestorben 14. November 1977) war ein japanischer Dichter.
Wakasa Tokuji (jap. 若狭 得治; * 19. November 1914 in der Präfektur Toyama; † 27. Dezember 2005) war ein japanischer…Wakasa Tokuji (jap. 若狭 得治; * 19. November 1914 in der Präfektur Toyama; † 27. Dezember 2005) war ein japanischer Industrieller. Wakasa graduierte 1938 an der juristischen Fakultät der Tokioter Universität. Es wurde danach beim Ministerium für Telekommunikation angestellt. Zum Ende seiner politischen Karriere war er stellvertretender Transportminister. 1969 wurde er Vizepräsident der japanischen Airline All Nippon Airways (ANA), ein Jahr später stieg er zum Präsidenten auf. Er gilt als treibende Kraft hinter den Wachstumsbestrebungen der ANA, die sich in zahlreichen neu beschafften Flugzeugen und der Ausweitung des internationalen Linienverkehrs in den 1980er Jahren äußerten. Im Juli 1976 wurde er wegen Gesetzesverstößen im Zusammenhang mit dem Lockheed-Bestechungsskandal verhaftet und zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt, deren Vollstreckung für fünf Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. 1991 wurde Wakasa Ehrenvorsitzender der ANA und blieb ein einflussreiches Mitglied des Vorstandes. 1997 trat er nach Streitigkeiten mit dem Präsidenten der ANA, Seiji Fukatsu um personelle Neustrukturierungen der Unternehmensspitze zurück. Die Ursache dafür war eine Petition von 300 Managern der Firma zugunsten von Fukatsu, der zuvor dem Versuch entgegengewirkt hatte, Wakasas Sohn Wakasa Masaharu als Präsident einer Tochterfirma der ANA zu installieren. Wakasa starb im Alter von 91 Jahren an einer Lungenentzündung.
Ōkita Saburō (jap. 大来佐武郎; * 3. November 1914 in Dalian, Mandschurei, heute: Volksrepublik China; † 9. Februar 1993 in…Ōkita Saburō (jap. 大来佐武郎; * 3. November 1914 in Dalian, Mandschurei, heute: Volksrepublik China; † 9. Februar 1993 in Tokio) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Jiyūminshutō), der unter anderem von 1979 bis 1980 Außenminister war.
Tomie Ohtake (japanisch 大竹 富江 Ōtake Tomie; * 21. November 1913 in Kyoto Japan; † 12. Februar 2015 in São Paulo) war…Tomie Ohtake (japanisch 大竹 富江 Ōtake Tomie; * 21. November 1913 in Kyoto Japan; † 12. Februar 2015 in São Paulo) war eine japanisch-brasilianische Malerin und Bildhauerin.
Seiji Miyaguchi (jap. 宮口 精二, Miyaguchi Seiji; * 15. November 1913 in Tokio, Japan; † 12. April 1985) war ein…Seiji Miyaguchi (jap. 宮口 精二, Miyaguchi Seiji; * 15. November 1913 in Tokio, Japan; † 12. April 1985) war ein japanischer Schauspieler.
Dandō Shigemitsu (japanisch 団藤 重光; * 8. November 1913 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 25. Juni 2012) war ein…Dandō Shigemitsu (japanisch 団藤 重光; * 8. November 1913 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 25. Juni 2012) war ein japanischer Jurist, der bis zu seiner Emeritierung als Hochschullehrer an der Universität Tokio sowie mehrere Jahre als Richter am Obersten Gerichtshof tätig war.
Oda Sakunosuke (japanisch 織田 作之助; * 26. Oktober 1913 in Ōsaka; † 10. Januar 1947 in Tokio) war ein japanischer…Oda Sakunosuke (japanisch 織田 作之助; * 26. Oktober 1913 in Ōsaka; † 10. Januar 1947 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Oda Sakunosuke begann ein Studium an der Universität Kyōto. Ein Blutsturz zwang ihn zum Abbruch des Studiums und einem zweijährigen Landaufenthalt. Auch danach war er nicht in der Lage, sein Studium fortzusetzen und wandte sich der Literatur zu. Er verfasste an Stendhal orientierte Romane und wurde für seine Debütwerke Ame (雨; 1938) und Zokushū (俗臭; 1939) für den Akutagawa-Preis nominiert. 1940 folgte Meoto zenzai (夫婦善哉). Einige seiner Werke waren während des Zweiten Weltkrieges in Japan verboten. Oda starb 1947 in Tokio an den Folgen eines erneuten Blutsturzes. 1983 wurde zu seinem Gedenken der Oda-Sakunosuke-Preis gestiftet. Neben Dazai Osamu, Sakaguchi Ango und Ishikawa Jun wird Oda zur Schriftstellergruppe Buraiha gezählt.
Saitō Eishirō (japanisch 斎藤 英四郎; geboren 22. November 1911 in Yasuda, Nord-Kanbara (heute: Agano), Niigata; gestorben…Saitō Eishirō (japanisch 斎藤 英四郎; geboren 22. November 1911 in Yasuda, Nord-Kanbara (heute: Agano), Niigata; gestorben 24. April 2002) war ein japanischer Unternehmer und Organisator in der Stahlbranche und im öffentlichen Bereich.
Sonobe Gisaburō (japanisch 薗部 儀三郎; * 6. November 1911 in der Präfektur Chiba; † 31. März 2024 in Tateyama, Präfektur…Sonobe Gisaburō (japanisch 薗部 儀三郎; * 6. November 1911 in der Präfektur Chiba; † 31. März 2024 in Tateyama, Präfektur Chiba) war ein japanischer Supercentenarian.
Toshio Irie (jap. 入江 稔夫 Irie Toshio; * 5. November 1911 in Takatsuki; † 8. Mai 1974 ebenda) war ein japanischer…Toshio Irie (jap. 入江 稔夫 Irie Toshio; * 5. November 1911 in Takatsuki; † 8. Mai 1974 ebenda) war ein japanischer Schwimmer.
Shimizu Osamu (jap. 清水 脩; * 4. November 1911 in Osaka; † 29. Oktober 1986 in Tokio) war ein japanischer Komponist.…Shimizu Osamu (jap. 清水 脩; * 4. November 1911 in Osaka; † 29. Oktober 1986 in Tokio) war ein japanischer Komponist. Shimizu studierte von 1936 bis 1939 am Konservatorium Tokio (heute: Hochschule der Künste Tokio), wo er Schüler von Hashimoto Kunihiko war. Er arbeitete in der Musikabteilung von Radio Tokio und war später Generaldirektor eines Verlagshauses. Er komponierte fünfzehn Opern und zwei Ballette, in denen er Stoffe des Kabuki-Theaters verarbeitete, außerdem vier Sinfonien, kammermusikalische Werke, buddhistische Kantaten, Chorwerke und Lieder sowie die Olympische Hymne zur Eröffnung der Olympischen Spiele 1964 in Tokio.
Oimatsu Kazuyoshi (jap. 老松 一吉) (* 30. Oktober 1911 in Tonami; † 24. März 2001) war ein japanischer Eiskunstläufer und…Oimatsu Kazuyoshi (jap. 老松 一吉) (* 30. Oktober 1911 in Tonami; † 24. März 2001) war ein japanischer Eiskunstläufer und Eiskunstlauftrainer. Oimatsu war ein Pionier des japanischen Eiskunstlaufsports. Er startete für den Eislaufverein Osaka. 1931 wurde er japanischer Meister. 1932 nahm er an den Olympischen Spielen in Lake Placid teil und beendete sie auf dem neunten Platz. Neben Ryuichi Obitani war er dabei der erste Japaner, der im Eiskunstlauf an Olympischen Spielen teilnahm. Bei der Weltmeisterschaft in Montréal wurde er wenig später Siebter. International in Erscheinung trat er das nächste Mal im olympischen Jahr 1936. Hier belegte bei der Europameisterschaft, bei der Nicht-Europäer noch zugelassen waren, den neunten Platz. Bei der Weltmeisterschaft wurde er 15. und die Olympischen Spiele in Garmisch-Partenkirchen beendete er auf dem 20. Platz. Nach dem Zweiten Weltkrieg beendete er seine aktive Sportlerkarriere, wurde Trainer und gab das Wissen, das er bei seinen internationalen Auftritten gesammelt hatte, weiter. Er war einer der wenigen, der die Rückkehr der Olympischen Spiele nach Lake Placid im Jahr 1980 miterlebte.
Hanamori Yasuji (japanisch 花森 安治; geboren 25. Oktober 1911 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 14. Januar 1978) war…Hanamori Yasuji (japanisch 花森 安治; geboren 25. Oktober 1911 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 14. Januar 1978) war ein japanischer Magazin-Herausgeber.
Kazuki Yasuo (japanisch 香月 泰男; geb. 25. Oktober 1911 in Misumi, Präfektur Yamaguchi; gest. 8. März 1974) war ein…Kazuki Yasuo (japanisch 香月 泰男; geb. 25. Oktober 1911 in Misumi, Präfektur Yamaguchi; gest. 8. März 1974) war ein japanischer Maler der Shōwa-Zeit im Yōga-Stil. Sein Werk ist geprägt durch die Kriegsgefangenschaft in Sibirien.
Kiuchi Shinzō (japanisch 木内 信蔵; geboren 19. November 1910 in Tokio; gestorben 7. April 1993) war ein japanischer…Kiuchi Shinzō (japanisch 木内 信蔵; geboren 19. November 1910 in Tokio; gestorben 7. April 1993) war ein japanischer Forscher und Lehrer auf dem Gebiet der Humangeographie.
Kuwasawa Yōko (japanisch 桑沢洋子, auch Kuwazawa Yōko; * 7. November 1910 in Tokio; † 12. April 1977) war eine japanische…Kuwasawa Yōko (japanisch 桑沢洋子, auch Kuwazawa Yōko; * 7. November 1910 in Tokio; † 12. April 1977) war eine japanische Designerin, Modeschöpferin, Journalistin und Pädagogin. Sie gründete zwei bekannte Designhochschulen.
Inaba Osamu (japanisch 稲葉 修; * 9. November 1909 in Murakami, Präfektur Niigata; † 15. August 1992 in Tokio) war ein…Inaba Osamu (japanisch 稲葉 修; * 9. November 1909 in Murakami, Präfektur Niigata; † 15. August 1992 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem 1972 Bildungsminister sowie von 1974 bis 1976 Justizminister war.
Ushiba Nobuhiko (japanisch 牛場 信彦; geboren 16. November 1909 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 31. Dezember 1984) war…Ushiba Nobuhiko (japanisch 牛場 信彦; geboren 16. November 1909 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 31. Dezember 1984) war ein japanischer Diplomat. Er war Staatsminister für Außenwirtschaft, Berater des Außenministeriums und Botschafter in den Vereinigten Staaten.