Naoko Takahashi (jap. 高橋 尚子 Takahashi Naoko; * 6. Mai 1972 in Gifu) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin…Naoko Takahashi (jap. 高橋 尚子 Takahashi Naoko; * 6. Mai 1972 in Gifu) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin und Olympiasiegerin. Sie blieb 2001 als erste Frau beim Marathon unter der 2:20-Stunden-Marke. 1997 lief sie ihren ersten Marathon und wurde Siebte beim Osaka Women’s Marathon in 2:31:32 h. Im selben Jahr belegte sie beim 5000-Meter-Lauf der Weltmeisterschaften in Athen den 13. Platz. 1998 wurde sie zuerst mit einem Sieg beim Nagoya-Marathon in 2:25:48 h nationale Meisterin und gewann dann den Marathon der Asienspiele mit der japanischen Rekordzeit von 2:21:47 h. Anfang 2000 verbesserte sie ihre Halbmarathonzeit in Chiba auf 1:08:55 h, gewann erneut den Marathon in Nagoya und krönte im gleichen Jahr ihre Karriere mit dem Sieg beim Marathon der Olympischen Spiele in Sydney – vor Lidia Șimon und Joyce Chepchumba. 2001 und 2002 gewann sie den Berlin-Marathon, 2001 in der damaligen Weltrekordzeit von 2:19:46 h. Ebenfalls 2001 siegte sie beim Ōme-Marathon über 30 Kilometer mit der japanischen Rekordzeit von 1:41:57 h. 2005 gewann sie den Tokyo International Women’s Marathon, bei dem sie 2003 Zweite und 2006 Dritte wurde. 2008 versuchte sie, sich beim Nagoya-Marathon für die Olympischen Spiele in Peking zu qualifizieren, belegte jedoch nur den 27. Platz in 2:44:18. Im Oktober desselben Jahres erklärte Takahashi ihren Rücktritt vom Profisport. Ihren Abschiedslauf absolvierte sie beim Nagoya-Marathon 2009. Die Athletin mit dem Spitznamen „Q-chan“ ist 1,61 Meter groß und wiegt 52 kg.
Mitsuteru Tanaka (japanisch 田中 光輝; * 27. September 1971 in Gifu; † 5. August 2018) war ein japanischer Radrennfahrer…Mitsuteru Tanaka (japanisch 田中 光輝; * 27. September 1971 in Gifu; † 5. August 2018) war ein japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Ken’ichi Shimokawa (jap. 下川 健一, Shimokawa Ken’ichi; * 14. Mai 1970 in Gifu, Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger…Ken’ichi Shimokawa (jap. 下川 健一, Shimokawa Ken’ichi; * 14. Mai 1970 in Gifu, Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kiyoharu (jap. 清春; bürgerlich: 森 清治, Mori Kiyoharu; * 30. Oktober 1968 in Tokio) ist ein japanischer J-Rock-Musiker.…Kiyoharu (jap. 清春; bürgerlich: 森 清治, Mori Kiyoharu; * 30. Oktober 1968 in Tokio) ist ein japanischer J-Rock-Musiker. Anfangs war er Sänger der Rockgruppe Kuroyume, danach stieg er bei SADS ein. 2003 begann er eine Solo-Karriere mit der Single Aurora. Er diente der Autorin des Mangas Perfect Girl als Vorbild für den männlichen Hauptcharakter.
Hirotaka Okada (jap. 岡田弘隆, Okada Hirotaka; * 22. Februar 1967 in Ōno, Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger japanischer…Hirotaka Okada (jap. 岡田弘隆, Okada Hirotaka; * 22. Februar 1967 in Ōno, Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1987 Weltmeister im Halbmittelgewicht und 1991 Weltmeister im Mittelgewicht war.
Masahiko Ōkuma (jap. 大熊政彦, Ōkuma Masahiko; * 26. Dezember 1966) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. 1990 siegte er…Masahiko Ōkuma (jap. 大熊政彦, Ōkuma Masahiko; * 26. Dezember 1966) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. 1990 siegte er bei den Asienspielen, 1991 war er Weltmeisterschaftszweiter.
Toshiyuki Horie (jap. 堀江 敏幸, Horie Toshiyuki; * 3. Januar 1964, Tajimi, Präfektur Gifu) ist ein japanischer…Toshiyuki Horie (jap. 堀江 敏幸, Horie Toshiyuki; * 3. Januar 1964, Tajimi, Präfektur Gifu) ist ein japanischer Schriftsteller und Übersetzer. Horie studierte französische Literatur an der Waseda-Universität. Es folgten ein Graduiertenstudium in Soziologie an der Universität Tokio und ein Dissertationsstudium an der Sorbonne in Paris. 2004 wurde er Professor an der Meiji-Universität, 2007 an der Waseda-Universität. 1995 debütierte er als Schriftsteller mit dem Roman Kogai e. 1999 erhielt er für Obaraban den Mishima-Preis, 2001 für Kuma no shikiishi den Akutagawa-Preis. Mit dem Kawabata-Yasunari-Literaturpreis wurde er 2003 für Sutansu Dotto ausgezeichnet, für Yukinuma to sono shuhen im Folgejahr mit dem Tanizaki-Jun’ichirō-Preis.
Junji Itō (jap. 伊藤 潤二, Itō Junji; * 31. Juli 1963 in der Präfektur Gifu, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Er…Junji Itō (jap. 伊藤 潤二, Itō Junji; * 31. Juli 1963 in der Präfektur Gifu, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Er ist durch seine Horrormanga bekannt geworden, darunter Uzumaki und Tomie. Er hat bereits über 30 Bücher veröffentlicht. Itō war als Kind von Kazuo Umezus Horror-Mangas begeistert und nannte diesen Mangaka später auch seinen Haupteinfluss. 1987, als er als Zahntechniker angestellt war, nahm er bei einem Wettbewerb des Gekkan Halloween-Magazins teil, einem Horror-Manga-Magazin für jugendliche Mädchen, und gewann durch diese Teilnahme den Umezu-Preis, einen Nachwuchspreis für Horror-Zeichner. Noch im selben Jahr begann er seine Manga-Serie Tomie über ein Mädchen, das unsterblich ist und durch ihre Schönheit die Männer zum Wahnsinn treibt. Tomie wurde später fortgesetzt, umfasst mehrere Bücher und wurde später zu einer Serie. Es folgten weitere Arbeiten für die Horror-Magazine des Asahi-Sonorama-Verlages, Gekkan Halloween und Nemuki. Diese kamen jedoch alle nicht an die Länge von Tomie heran und waren meist Kurzgeschichten oder kurze Serien. Gegen Ende der 1990er Jahre begann er, erstmals auch für die Mainstream-Magazine von Shōgakukan, einen der größten Manga-Verlage, zu zeichnen. Für das Magazin Big Comic Spirits schuf er von 1998 bis 1999 mit der ungefähr 570 Seiten in drei Sammelbänden umfassenden Serie Uzumaki eines seiner bekanntesten Werke. In dieser geht es um eine Jugendliche, die in einer Stadt lebt, deren Bewohner eine unnatürliche Affinität zu Spiralen entwickeln. Die Bewohner sind besessen von den Spiralen und werden verrückt. Von 2001 bis 2002 erschien Gyo (ギョ), in dem laufende Fische ein Liebespärchen verfolgen. Der Zeichner veröffentlicht allerdings auch weiterhin bei Asahi Sonorama. Von 2002 bis 2003 kreierte er für Nemuki die Serie Yami no Koe (闇の声). Für dasselbe Magazin zeichnet er regelmäßig Kurzgeschichten. Sein Werk wird ins Englische, Italienische, Portugiesische, Französische und Deutsche übersetzt. Die deutschen Ausgaben erscheinen seit 2019 in unregelmäßiger Reihenfolge im Carlsen-Verlag. Seit 1999 sind mehrere seiner Mangas als Realfilme umgesetzt worden; vor allem die sieben Verfilmungen von Tomie sowie der Uzumaki-Film waren erfolgreich. Neben Kazuo Umezu zählt Itō die Manga-Zeichner Hideshi Hino und Shinichi Koga sowie die Schriftsteller Yasutaka Tsutsui und H. P. Lovecraft zu seinen Einflüssen. Masanao Amano urteilte, seine Werke seien „wunderschön gezeichnet“ und die Atmosphäre sei „albtraumartig unerträglich“. Er führte aus, er habe „einen ganz eigenen Stil, bei dem inmitten des Horrors irgendwo auch Komik erkennbar ist.“
Yasufumi Tanahashi (jap. 棚橋 泰文 Tanahashi Yasufumi; * 11. Februar 1963 in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer…Yasufumi Tanahashi (jap. 棚橋 泰文 Tanahashi Yasufumi; * 11. Februar 1963 in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, und ehemaliger Minister. In der LDP gehörte er früher zur Tsushima-Faktion, später zur Tanigaki-Gruppe, seit 2017 zur vergrößerten Asō-Faktion.
Hiroshi Ōguri (jap. 大栗 博司, Ōguri Hiroshi, im angelsächsischen Sprachraum meist alternativ nach dem Kunrei-System Hirosi…Hiroshi Ōguri (jap. 大栗 博司, Ōguri Hiroshi, im angelsächsischen Sprachraum meist alternativ nach dem Kunrei-System Hirosi Ooguri; * 1962 in Gifu, Präfektur Gifu) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit Quantengravitation und Stringtheorie beschäftigt.
Atsushi Miyawaki (japanisch 宮脇 敦史; * 1961 in Gifu) ist ein Neurowissenschaftler am RIKEN-Institut für Hirnforschung. Er…Atsushi Miyawaki (japanisch 宮脇 敦史; * 1961 in Gifu) ist ein Neurowissenschaftler am RIKEN-Institut für Hirnforschung. Er befasst sich vor allem mit der Anwendung fluoreszierender Proteine zur Darstellung biologischer Prozesse auf zellulärer und molekularer Ebene.
Kayo Inaba (japanisch 稲葉 カヨ Inaba Kayo; * 1950 in Yōrō, Präfektur Gifu) ist eine japanische Biologin und Immunologin.…Kayo Inaba (japanisch 稲葉 カヨ Inaba Kayo; * 1950 in Yōrō, Präfektur Gifu) ist eine japanische Biologin und Immunologin. Sie ist Professorin an der Fakultät für Biostudien an der Universität Kyōto, Vizepräsidentin für Gleichstellung und Direktorin des Zentrums für Forscherinnen an dieser Universität. Im Jahr 2014 wurde Inaba mit dem L’Oréal-UNESCO-Preis ausgezeichnet.
Takao Yasuda (jap. 安田 隆夫, geb. am 7. Mai 1949 in Ōgaki, Japan) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist der Gründer von…Takao Yasuda (jap. 安田 隆夫, geb. am 7. Mai 1949 in Ōgaki, Japan) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist der Gründer von Pan Pacific International einer japanischen Einzelhandelsholding, zu der über 700 Filialen gehörten. Sein Vermögen wurde auf 3,3 Milliarden US-Dollar beziffert. Nach Angaben des US-amerikanischen Magazins Forbes war er damit der 14. reichste Japaner. (Stand: 2023)
Hiro Fujikake (jap. 藤掛 廣幸, Fujikake Hiroyuki; * 31. Januar 1949) ist ein japanischer Komponist. Hiro Fujikake ist das…Hiro Fujikake (jap. 藤掛 廣幸, Fujikake Hiroyuki; * 31. Januar 1949) ist ein japanischer Komponist. Hiro Fujikake ist das Pseudonym von Hiroyuki Fujikake.
Masatake Haruta (jap. 春田 正毅, Haruta Masatake; * 27. September 1947 in Tajimi, Präfektur Gifu; † 25. Januar 2022) war…Masatake Haruta (jap. 春田 正毅, Haruta Masatake; * 27. September 1947 in Tajimi, Präfektur Gifu; † 25. Januar 2022) war ein japanischer Chemiker. Er ist seit den 1980er-Jahren für Forschungen zur Katalyse durch Nanoteilchen und Cluster von Gold bekannt.
Hajime Furuta (jap. 古田 肇 Furuta Hajime; * 13. September 1947 in der Stadt Gifu, Präfektur Gifu) ist ein parteiloser…Hajime Furuta (jap. 古田 肇 Furuta Hajime; * 13. September 1947 in der Stadt Gifu, Präfektur Gifu) ist ein parteiloser japanischer Politiker und war von 2005 bis 2025 für fünf Amtszeiten Gouverneur der Präfektur Gifu.
Kansai Yamamoto (japanisch 山本 寛斎; geb. 8. Februar 1944 in Yokohama; gest. 21. Juli 2020) war ein japanischer…Kansai Yamamoto (japanisch 山本 寛斎; geb. 8. Februar 1944 in Yokohama; gest. 21. Juli 2020) war ein japanischer Modedesigner und Veranstaltungsmacher.
Shigetada Nakanishi (japanisch 中西 重忠, Nakanishi Shigetada; * 7. Januar 1942 in Ōgaki) ist ein japanischer Biochemiker…Shigetada Nakanishi (japanisch 中西 重忠, Nakanishi Shigetada; * 7. Januar 1942 in Ōgaki) ist ein japanischer Biochemiker und Neurowissenschaftler.
Kozō Andō (jap. 安藤 宏三, Andō Kozō; * 20. Juni 1940 in Ōgaki; † 8. Oktober 2003 in Tokio) war ein japanischer Kendōka (8.…Kozō Andō (jap. 安藤 宏三, Andō Kozō; * 20. Juni 1940 in Ōgaki; † 8. Oktober 2003 in Tokio) war ein japanischer Kendōka (8. Dan Kyoshi) und Professor an der Waseda-Universität. Mit 13 Jahren begann er Kendō an der Mittelschule in Yokkaichi zu trainieren. Als Student war er Mannschaftskapitän des Kendōclubs in der Waseda-Universität. Mit 27 bestand er die Prüfung zum 7. Dan Kendō. Er war bis 2003 Shihan der Universität. Daneben war er leitendes Mitglied verschiedener Gremien der Alljapanischen Kendō-Föderation (Zen Nihon Kendō Renmei) und der Alljapanischen Studenten Kendō-Föderation (Zen Nihon Gakusei Kendo Renmei). Andō veröffentlichte diverse Fachbeiträge zum Kendō in japanischer Sprache sowie – zusammen mit Kotaro Oshima – das in der Übersetzung von Ichiko Mandt bis heute im deutschsprachigen Raum als Standardwerk geltende „Lehrbuch des japanischen Schwertkampfs“. In Deutschland war er über viele Jahre als Bundestrainer aktiv. Er besuchte oft Hamburg und war Shihan des Kendō Dōjō Hamburg im SV Eidelstedt. Kozō Andō starb an den Folgen eines auf der Rückreise von Deutschland nach Japan erlittenen Schlaganfalls in einem Krankenhaus in Tokio.
Hideki Shirakawa (japanisch 白川英樹 Shirakawa Hideki, * 20. August 1936 in Tokio, Japan; † 24. August 2026 in Yokohama)…Hideki Shirakawa (japanisch 白川英樹 Shirakawa Hideki, * 20. August 1936 in Tokio, Japan; † 24. August 2026 in Yokohama) war ein japanischer Chemiker. Zusammen mit Alan J. Heeger und Alan MacDiarmid erhielt er im Jahr 2000 den Chemie-Nobelpreis für die Entdeckung und Entwicklung leitfähiger Polymere. Im selben Jahr wurde er mit dem japanischen Kulturorden ausgezeichnet. Ausgangspunkt für seine bahnbrechenden Arbeiten war seine (angeblich zufällige) Entdeckung, dass sich die elektrische Leitfähigkeit von Polyacetylen durch Dotierung um mehrere Größenordnungen erhöhen lässt. Leitfähige Polymere werden beispielsweise als antistatische Verpackungen für empfindliche elektronische Bauteile verwendet. Die aktuelle Forschung zielt insbesondere auf die Entwicklung von Halbleitern auf Polymerbasis für die Herstellung günstiger elektronischer Komponenten („Organische Elektronik“) wie Transistoren, Leuchtdioden, Organischen Solarzellen (OPV) und biegsamen Leiterbahnen. Hideki Shirakawa arbeitete bis zum Frühjahr 2000 an der Universität Tsukuba. 2001 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Osamu Suzuki (jap. 鈴木 藏, Suzuki Osamu; * 1. Dezember 1934 in Toki, in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer Töpfer…Osamu Suzuki (jap. 鈴木 藏, Suzuki Osamu; * 1. Dezember 1934 in Toki, in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer Töpfer und Keramikkünstler. Er wurde 1994 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige immaterielle Kulturgut „Keramikherstellung“ deklariert. Die Region, aus der Osamu stammt ist bekannt für die Tradition und Herstellung von Mino-Keramik. Osamus Vater Michio Suzuki war eine Fachmann für Glasuren. Nachdem Osamu von seinem Vater die Grundlagen der Töpferei und Glasur erlernt hatte, wurde er u. a. von den Keramikmeistern Toyozō Arakawa (1894–1985) und Hajime Katō (1900–1968) in der Töpferkunst unterwiesen. Osamu befasst sich während seiner Ausbildung besonders mit der Shino-Keramik der Azuchi-Momoyama-Zeit. 1953 schloss er die technische Oberschule Tajimi (岐阜県立多治見工業高等学校) ab. 1959 trat er erstmals bei der Ausstellung „Moderner Japanischer Keramik“ (現代日本陶芸展, Gendai Nihon Dōgeiten) mit eigenen Werken in Erscheinung. 1962 wurde er mit dem Preis der Internationalen Kunstkeramikausstellung (International Ceramic Artworks Exhibitions) in Tschechien geehrt. Für seine Shino-Keramiken und die Verwendung eines halb im Erdreich liegenden bzw. eines Sockel-Tunnelofens (半地下式穴窯) wurde Osamu Suzuki am 27. Juni 1994 zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Osamu wurde vielfach ausgezeichnet. 1995 erhielt er die Ehrenmedaille am violetten Band, 2005 den Orden der Aufgehenden Sonne (Verdienstklasse Kommandeur). Seit 2000 ist er Vorsitzender der „Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk“ (日本工芸会, Nihon Kōgeikai).
Kunie Tanaka (jap. 田中 邦衛 Tanaka Kunie; * 23. November 1932 in Toki District (present-day Toki City), Gifu Prefecture; †…Kunie Tanaka (jap. 田中 邦衛 Tanaka Kunie; * 23. November 1932 in Toki District (present-day Toki City), Gifu Prefecture; † 24. März 2021 in Yokohama City, Kanagawa Prefecture) war ein japanischer Schauspieler. Tanaka machte sich zunächst als lüsterner Antagonist der Wakadaishō-Filmreihe (1961–1981) einen Namen. Er ist auch durch seine Rollen in Kinji Fukasakus Yakuza-Filmen bekannt, insbesondere in den Serien Battles Without Honor und Humanity (1973–1974) und für seine Hauptrolle in der Fernsehserie Kita no Kuni Kara (1981–2002).
Yasuharu Suematsu (japanisch 末松 安晴, Suematsu Yasuhara; geb. 22. September 1932 in Nakatsu, Präfektur Gifu) ist ein…Yasuharu Suematsu (japanisch 末松 安晴, Suematsu Yasuhara; geb. 22. September 1932 in Nakatsu, Präfektur Gifu) ist ein japanischer Ingenieur der Nachrichtentechnik.
Masahiro Shinoda (jap. 篠田 正浩, Shinoda Masahiro; * 9. März 1931 in Gifu, Präfektur Gifu; † 25. März 2025 in Tokio) war…Masahiro Shinoda (jap. 篠田 正浩, Shinoda Masahiro; * 9. März 1931 in Gifu, Präfektur Gifu; † 25. März 2025 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor.
Takeo Shiina (japanisch 椎名 武雄, Shiina Takeo; geboren 11. Mai 1929 in Seki (Präfektur Gifu); † 19. April 2023) war ein…Takeo Shiina (japanisch 椎名 武雄, Shiina Takeo; geboren 11. Mai 1929 in Seki (Präfektur Gifu); † 19. April 2023) war ein japanischer Unternehmer.
Noriaki Tsuchimoto (jap. 土本 典昭, Tsuchimoto Noriaki; * 11. Dezember 1928 in Toki, Präfektur Gifu; † 24. Juni 2008) war…Noriaki Tsuchimoto (jap. 土本 典昭, Tsuchimoto Noriaki; * 11. Dezember 1928 in Toki, Präfektur Gifu; † 24. Juni 2008) war ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Besondere Aufmerksamkeit widmete er der Minamata-Krankheit und deren Opfer, worüber er mehrere Dokumentationen drehte: Minamata – Kanja-san to Sono Sekai (水俣 - 患者さんとその世界, wörtlich: „Minamata – die Opfer und ihre Welt“; 1971), Minamata Ikki – Isshō o Tou Hitobito (水俣一揆 - 一生を問う人々, wörtlich: „der Minamata-Aufstand – Menschen die sich ihr ganzes Leben fragen“; 1973), Minamata Report I: Jitsuroku Kōchōi (水俣レポートI 実録公調委; 1973), Igaku toshite no Minamata-byō (医学としての水俣病, etwa: „die Medizin und die Minamata-Krankheit“; 1975), Minamata (水俣の図 物語, Minamata no Zu: Monogatari, wörtlich: „ein Bildnis von Minamata: eine Geschichte“; 1981) und Minamata-byō: Sono 30-nen (水俣病 その30年, wörtlich: „Minamata-Krankheit: 30 Jahre“; 1987).
Mutō Kabun (jap. 武藤 嘉文; * 18. November 1926 in Kakamigahara, Präfektur Gifu; † 4. November 2009 in Tokio) war ein…Mutō Kabun (jap. 武藤 嘉文; * 18. November 1926 in Kakamigahara, Präfektur Gifu; † 4. November 2009 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin und 1993 Außenminister seines Landes. Mutō studierte an der Universität Kyōto und wurde 1967 Abgeordneter des Shūgiin für den 1. Wahlkreis Gifu. Er wurde danach 13 Mal wiedergewählt, bis er 2005 seinen Rückzug aus der Politik erklärte. Innerparteilich gehörte er zur Nakasone-Faktion. Mutō gehörte vier Kabinetten an: Im 2. Kabinett Ōhira war er von 1979 bis 1980 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei, 1990 im 2. Kabinett Kaifu Minister für Internationalen Handel und Industrie. Im April 1993 ersetzte er den erkrankten Außenminister Michio Watanabe im Kabinett Miyazawa. Von 1996 bis 1997 gehörte Mutō dem 2. Kabinett Hashimoto als Leiter der Behörde für Management und Koordination an. Mutōs Großvater Kamon war im Kaiserreich Shūgiinabgeordneter (Kenseikai/Minseitō) und nach dem Krieg der erste gewählte Gouverneur der Präfektur Gifu, sein Vater Kaichi Shūgiinabgeordneter aus Gifu, sein Sohn Yōji von 2005 bis 2009 LDP-Shūgiinabgeordneter aus Gifu.
Bunkichi Sawada (jap. 沢田 文吉, Sawada Bunkichi; * 18. Juli 1920 in Gifu; † 12. Mai 2006 ebd.) war ein japanischer…Bunkichi Sawada (jap. 沢田 文吉, Sawada Bunkichi; * 18. Juli 1920 in Gifu; † 12. Mai 2006 ebd.) war ein japanischer Stabhochspringer und Zehnkämpfer. Bei den Asienspielen 1951 in Neu-Delhi gewann er Gold im Stabhochsprung und Silber im Zehnkampf. Im Stabhochsprung wurde er bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki Sechster und verteidigte seinen Titel bei den Asienspielen 1954 in Manila. Seine persönliche Bestleistung im Stabhochsprung von 4,30 m stellte er am 13. August 1942 in Dalian auf.
Nobuo Kojima (jap. 小島 信夫, Kojima Nobuo; * 28. Februar 1915 in der Präfektur Gifu, Japan; † 26. Oktober 2006 in Tokio)…Nobuo Kojima (jap. 小島 信夫, Kojima Nobuo; * 28. Februar 1915 in der Präfektur Gifu, Japan; † 26. Oktober 2006 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Saji Tadashi (japanisch 佐治 賢使, Vorname bei gleicher Aussprach eigentlich 正; geboren 1. Januar 1914 in Tajimi (Präfektur…Saji Tadashi (japanisch 佐治 賢使, Vorname bei gleicher Aussprach eigentlich 正; geboren 1. Januar 1914 in Tajimi (Präfektur Gifu); gestorben 14. Juni 1999) war ein japanischer Lackkünstler.
Moriya Tadashi (japanisch 守屋 多々志, bei gleicher Lesung ursprünglich 守屋 正; geboren 10. August 1912 in Ōgaki (Präfektur…Moriya Tadashi (japanisch 守屋 多々志, bei gleicher Lesung ursprünglich 守屋 正; geboren 10. August 1912 in Ōgaki (Präfektur Gifu); gestorben 22. Dezember 2003) war ein japanischer Maler im „japanischen Stil“ – Nihonga – und bedeutender Restautor.
Kasuga Ikkō (japanisch 春日 一幸; * 25. März 1910 im Kreis Kaizu (heute Stadt Kaizu), Gifu; † 2. Mai 1989 in Nagoya) war…Kasuga Ikkō (japanisch 春日 一幸; * 25. März 1910 im Kreis Kaizu (heute Stadt Kaizu), Gifu; † 2. Mai 1989 in Nagoya) war ein japanischer Politiker.
Kawashima Takeyoshi (japanisch 川島 武宜; geboren 17. Oktober 1909 in Gifu (Präfektur Gifu); gestorben 21. Mai 1992) war…Kawashima Takeyoshi (japanisch 川島 武宜; geboren 17. Oktober 1909 in Gifu (Präfektur Gifu); gestorben 21. Mai 1992) war ein japanischer Rechtsgelehrter.
Yabashi Rokurō (japanisch 矢橋 六郎; geboren 16. November 1905 in Ōgaki (Präfektur Gifu); gestorben 4. Juli 1988) war ein…Yabashi Rokurō (japanisch 矢橋 六郎; geboren 16. November 1905 in Ōgaki (Präfektur Gifu); gestorben 4. Juli 1988) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Murai Masanari (japanisch 村井 正誠, auch Murai Maçanari; geb. 29. März 1905 in Ōgaki, Präfektur Gifu; gest. 5. Februar…Murai Masanari (japanisch 村井 正誠, auch Murai Maçanari; geb. 29. März 1905 in Ōgaki, Präfektur Gifu; gest. 5. Februar 1999) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung, also ein Maler im westlichen Stil.
Takashima Zen’ya (japanisch 高島 善哉; geboren 13. Juli 1904 in der Präfektur Gifu; gestorben 10. Januar 1990) war ein…Takashima Zen’ya (japanisch 高島 善哉; geboren 13. Juli 1904 in der Präfektur Gifu; gestorben 10. Januar 1990) war ein japanischer Sozialwissenschaftler.
Aragaki Hideo (japanisch 荒垣 秀雄; * 19. Juli 1903 in der Präfektur Gifu; † 8. Juli 1989 in Tokio) war ein japanischer…Aragaki Hideo (japanisch 荒垣 秀雄; * 19. Juli 1903 in der Präfektur Gifu; † 8. Juli 1989 in Tokio) war ein japanischer sozialkritischer Journalist.
Sakakura Junzō (japanisch 坂倉 準三; geboren 29. Mai 1901 in der Präfektur Gifu; gestorben 1. September 1969) war ein…Sakakura Junzō (japanisch 坂倉 準三; geboren 29. Mai 1901 in der Präfektur Gifu; gestorben 1. September 1969) war ein japanischer Architekt der Shōwa-Zeit.
Horiguchi Sutemi (japanisch 堀口 捨巳; geboren 6. Januar 1895 in der Präfektur Gifu; gestorben 18. August 1984) war ein…Horiguchi Sutemi (japanisch 堀口 捨巳; geboren 6. Januar 1895 in der Präfektur Gifu; gestorben 18. August 1984) war ein japanischer Architekt der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Arakawa Toyozō (japanisch 荒川 豊藏; geboren 21. März 1894 in Tajimi (Präfektur Gifu); gestorben 11. August 1985) war ein…Arakawa Toyozō (japanisch 荒川 豊藏; geboren 21. März 1894 in Tajimi (Präfektur Gifu); gestorben 11. August 1985) war ein japanischer Töpfer.
Miyazaki Shigesaburō (宮崎 繁三郎 Miyazaki Shigesaburō; * 4. Januar 1892; † 30. August 1965) war ein Generalmajor der…Miyazaki Shigesaburō (宮崎 繁三郎 Miyazaki Shigesaburō; * 4. Januar 1892; † 30. August 1965) war ein Generalmajor der Kaiserlich Japanischen Armee, der gegen Ende der Burma-Kampagne 1944 die 54. Division der Japanischen Armee kommandierte. Schon vorher hatte er die Infanteriegruppe der 31. Division in Burma geführt.
Ōno Banboku (japanisch 大野 伴睦, alternative Romanisierung Bamboku, eigentliche Lesung Ōno Tomochika; geboren 20.…Ōno Banboku (japanisch 大野 伴睦, alternative Romanisierung Bamboku, eigentliche Lesung Ōno Tomochika; geboren 20. September 1890 in Taniai, seit 2003 Yamagata, Gifu; gestorben 29. Mai 1964 in Shinjuku, Tokio) war ein japanischer Politiker, vor und nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied des Repräsentantenhauses aus Gifu und als Führungsmitglied der Liberalen Partei 1955 wesentlich an der Gründung der Liberaldemokratischen Partei (LDP) beteiligt, in der er danach die Ōno-Faktion führte.
Shin'ichi Hisamatsu (久松 真一, Hisamatsu Shin'ichi一, Go: Dakiishi-an (抱石庵), 5. Juni 1889 - 27. Februar 1980) war ein…Shin'ichi Hisamatsu (久松 真一, Hisamatsu Shin'ichi一, Go: Dakiishi-an (抱石庵), 5. Juni 1889 - 27. Februar 1980) war ein Philosoph, Gelehrter und Lehrer des Zen-Buddhismus und Meister der japanischen Teezeremonie (sadō oder chadō, 茶道, "der Weg des Tees"). Er war Professor an der Universität Kyoto und erhielt die Ehrendoktorwürde der Harvard-Universität.
Kawasaki Shōko (japanisch 川﨑 小虎; geboren 8. Mai 1886 in Gifu; gestorben 29. Januar 1977 in Tokio) war ein japanischer…Kawasaki Shōko (japanisch 川﨑 小虎; geboren 8. Mai 1886 in Gifu; gestorben 29. Januar 1977 in Tokio) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung.
Ōshima Hiroshi (japanische 大島 浩; * 19. April 1886 in Nagoya; † 6. Juni 1975 in Chigasaki) war General der Kaiserlich…Ōshima Hiroshi (japanische 大島 浩; * 19. April 1886 in Nagoya; † 6. Juni 1975 in Chigasaki) war General der Kaiserlich Japanischen Armee und japanischer Botschafter in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges. Durch das Abhören und Entschlüsseln seiner schwach chiffrierten Berichte konnten sich die Alliierten ein genaues Bild über militärische Stärke und politische Pläne der Achsenmächte machen.
Maeda Seison (japanisch 前田 青邨; 27. Januar 1885 in Nakatsugawa, Präfektur Gifu – 29. Oktober 1977 ebenda, eigentlicher…Maeda Seison (japanisch 前田 青邨; 27. Januar 1885 in Nakatsugawa, Präfektur Gifu – 29. Oktober 1977 ebenda, eigentlicher Name Renzō (廉造)) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung.