Yūji Itō (japanisch 伊藤 裕二 Itō Yūji; * 20. Mai 1965 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Präfektur Mie: 163 Personen
Yūji Itō (japanisch 伊藤 裕二 Itō Yūji; * 20. Mai 1965 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Norihisa Tamura (jap. 田村 憲久 Tamura Norihisa; * 15. Dezember 1964 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein japanischer…
Norihisa Tamura (jap. 田村 憲久 Tamura Norihisa; * 15. Dezember 1964 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Nukaga-Faktion→Ishiba-Faktion→ohne Faktion→Kishida-Faktion→ohne Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, seit einer Neueinteilung der Wahlkreise 2017 für den neu zugeschnittenen 1. Wahlkreis Mie. Er war zweimal Sozial- und Arbeitsminister. Tamura ist der Neffe von Hajime Tamura, der für die Liberaldemokratische Partei von 1955 bis 1996 den damaligen Dreimandatswahlkreis Mie 2 im Shūgiin vertrat und in den 1970er und 80er Jahren mehrfach Minister sowie Präsident des Shūgiin war. Norihisa Tamura absolvierte ein wirtschaftswissenschaftliches Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Chiba und arbeitete anschließend für Nippon Doken, ein in Mie ansässiges Bauunternehmen der Familie Tamura. 1994 wurde er Sekretär seines Onkels. Als sich dieser zur Shūgiin-Wahl 1996 zurückzog, übernahm Tamura die LDP-Kandidatur im durch die Wahlrechtsreform neu geschaffenen Einmandatswahlkreis Mie 4, wo er sich mit knappem Vorsprung gegen Akihiko Noro (NFP) durchsetzte. Den Wahlkreis konnte er danach dreimal verteidigen, 2009 unterlag er knapp dem Demokraten Tetsuo Morimoto, wurde aber über den Verhältniswahlblock Tōkai wiedergewählt, 2012 und 2014 setzte er sich im Wahlkreis wieder klar durch. Zur Wahl 2017 verlor Mie einen Wahlkreis und Tamura wechselte in den neuen Wahlkreis 1, den er mit 53,8 % der Stimmen gegen den ohne Parteinominierung kandidierenden Naohisa Matsuda (46,2 %) gewann, den ehemaligen Bürgermeister der Hauptstadt Tsu, demokratisch gestützten Gouverneurskandidaten 2011 und Ishin-/DFP-Unterhausabgeordneten. 2021 setzte sich Tamura klar gegen Matsuda (nun KDP) durch, der sich anschließend aus der Politik zurückzog, 2024 und 2026 gegen die quereingestiegene KDP-Kandidatin Wakako Fukumori. Für Kabinette von Jun’ichirō Koizumi war Shimomura parlamentarischer Staatssekretär (Daijinseimukan) im Sozial- und Arbeitsministerium (2002) und im Kultus- und Wissenschaftsministerium (2003). Ab 2003 war er Vorsitzender des LDP-Präfekturverbandes Mie. Im ersten Kabinett von Shinzō Abe wurde er 2006 Staatssekretär/„Vizeminister“ (Fukudaijin) im Sōmushō. Erstmals Minister wurde Tamura 2012 im zweiten Kabinett Abe, wo er das Sozial- und Arbeitsministerium übernahm. Bei der Kabinettsumbildung im September 2014 wurde er durch Yasuhisa Shiozaki ersetzt. Im Kabinett Suga, das von September 2020 bis Oktober 2021 amtierte, erhielt er die Position erneut.
Futahaguro Kōji (jap. 双羽黒 光司; * 12. August 1963 in Tsu, Präfektur Mie als Kitao Kōji (北尾 光司); † 10. Februar 2019) war…
Futahaguro Kōji (jap. 双羽黒 光司; * 12. August 1963 in Tsu, Präfektur Mie als Kitao Kōji (北尾 光司); † 10. Februar 2019) war ein japanischer Sumōringer und der 60. Yokozuna. Futahaguro, der anfangs noch unter seinem bürgerlichen Namen antrat, war ein Kämpfer des Stalls Tatsunami-beya und mit 1,99 m Körpergröße ein Riese. Bereits im Alter von 15 Jahren begann er seine Karriere in der untersten Division des japanischen Profisumō, der Jonokuchi. Sein Kampfname oder Shikona, den er erst als Yokozuna annahm, ist eine Kombination aus den Namen der Yokozuna Futabayama und Haguroyama. Nach einem Erfolg im Kyushu-Basho 1985, bei dem er seinen zwölften Sieg gegen den späteren Yokozuna Hokutoumi erstritt, wurde Futahaguro zum Ōzeki befördert. Bereits im folgenden Juli wurde er trotz einer Niederlage im Entscheidungskampf gegen Chiyonofuji für würdig befunden, den Titel eines Yokozuna zu tragen – obwohl er bis zu diesem Zeitpunkt und auch später keinen Turniersieg in der Makuuchi-Division verbuchen konnte. Bereits im Dezember 1987 und im Alter von nur 24 Jahren trat Futahaguro wieder zurück und kehrte nicht nur dem aktiven Sumō, sondern auch dem Sumōverband den Rücken. Dies geschah allerdings unter Druck des Verbands selbst, nachdem bekannt geworden war, dass Futahaguro die Ehefrau seines Oyakata angegriffen hatte. Nach seinem erzwungenen Abschied aus der Sumōwelt legte Futahaguro seinen Kampfnamen ab und versuchte ab 1990 als dritter Yokozuna nach Azumafuji und Wajima sein Glück im Wrestling. 1998 nahm er seinen Abschied aus dem aktiven Sport. 2003 lud der damalige Tatsunami-oyakata Futahaguro zur Zusammenarbeit ein. Dies ist aber in erster Linie als Affront gegen seinen Vorgänger zu verstehen, mit dem er in diversen Streitigkeiten lag.
Tōru Yoshikawa (jap. 吉川 亨, Yoshikawa Tōru; * 13. Dezember 1961 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer…
Tōru Yoshikawa (jap. 吉川 亨, Yoshikawa Tōru; * 13. Dezember 1961 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yasuhiro Higuchi (japanisch 樋口 靖洋 Higuchi Yasuhiro; * 5. Mai 1961 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer…
Yasuhiro Higuchi (japanisch 樋口 靖洋 Higuchi Yasuhiro; * 5. Mai 1961 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Eiji Shimomura (jap. 下村 英士, Shimomura Eiji; * 31. Oktober 1959 in Matsusaka) ist ein ehemaliger japanischer…
Eiji Shimomura (jap. 下村 英士, Shimomura Eiji; * 31. Oktober 1959 in Matsusaka) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler. Er nahm 1984 mit der japanischen Nationalmannschaft an den Olympischen Spielen teil. In Los Angeles wurde er im Gruppenspiel gegen Ägypten eingesetzt, das die Japaner mit 3:0 gewannen. Allerdings wurde Shimomura bei der Dopingkontrolle positiv auf Testosteron getestet und disqualifiziert.
Hiroshi Ōhashi (jap. 大橋 浩司, Ōhashi Hiroshi; * 27. Oktober 1959 in Iga) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler…
Hiroshi Ōhashi (jap. 大橋 浩司, Ōhashi Hiroshi; * 27. Oktober 1959 in Iga) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Chiaki Takahashi (jap. 高橋 千秋, Takahashi Chiaki; * 2. August 1956 in Anō (heute: Tsu), Präfektur Mie) ist ein…
Chiaki Takahashi (jap. 高橋 千秋, Takahashi Chiaki; * 2. August 1956 in Anō (heute: Tsu), Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker und war von 2000 bis 2013 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für Mie, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei. Takahashi, Absolvent der Meiji-Universität, arbeitete nach seinem Abschluss 1980 für den Genossenschaftsverband Mie (JA Group). Ab 1990 war er als Sekretär für den Sangiinabgeordneten Tetsuo Inoue tätig, danach arbeitete er ab 1993 für die Werbeagentur Shintō Tsūshin. Für die Sangiin-Wahl 1998 verließ er das Unternehmen und kandidierte in der Präfektur Mie (ein Mandat pro Wahl) als Unabhängiger mit Unterstützung des Gewerkschaftsbundes Rengō, unterlag aber um 100.000 Stimmen Jūrō Saitō (LDP). Als der andere Sangiinabgeordnete für Mie, Kōichi Hirata, im Jahr 2000 für die Unterhauswahl zurücktrat, kandidierte Takahashi bei der Nachwahl am 25. Juni erneut und konnte die LDP-Kandidatin Takako Hashizume um rund 30.000 Stimmen schlagen, bei der regulären Wahl 2001 wurde er mit 25.000 Vorsprung vor Kazumi Fujioka (LDP) wieder als Unabhängiger im Amt bestätigt. 2004 trat er der Demokratischen Partei bei, in der er von 2006 bis 2010 den Präfekturverband Mie führte. Beim demokratischen Wahlsieg 2007 erhielt er über eine halbe Million Stimmen und wurde souverän für weitere sechs Jahre als Abgeordneter bestätigt. Nach der Regierungsübernahme durch die Demokraten 2009 wurde Takahashi zunächst parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium unter Minister Masayuki Naoshima. Bei der Kabinettsumbildung im September 2010 wechselte er als Vizevorsitzender des politischen Forschungsrates in die Parteiführung, bevor er im März 2011 in Naoto Kans erneut umgebildeten Kabinett Nachfolger von Takeaki Matsumoto als „Vizeminister“ im Außenministerium wurde. Für die Gouverneurswahl in Mie 2011 galt er anfangs als möglicher Kandidat, lehnte entsprechende Forderungen aber im Februar 2011 ab. Bei der Sangiin-Wahl 2013 verlor Takahashi seinen Sitz an die Liberaldemokratin Yūmi Yoshikawa.
Toshihiko Seko (jap. 瀬古利彦, Seko Toshihiko; * 15. Juli 1956 in Kuwana) ist ein ehemaliger japanischer…
Toshihiko Seko (jap. 瀬古利彦, Seko Toshihiko; * 15. Juli 1956 in Kuwana) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer, der in den 1980er Jahren zu den weltbesten Marathonläufern zählte.
Yoriko Shōno (jap. 笙野 頼子, Shōno Yoriko; bürgerlich 市川 頼子, Ichikawa Yoriko; geboren 16. März 1956) ist eine japanische…
Yoriko Shōno (jap. 笙野 頼子, Shōno Yoriko; bürgerlich 市川 頼子, Ichikawa Yoriko; geboren 16. März 1956) ist eine japanische Schriftstellerin. Shōno ist eine Vertreterin der Junbungaku-Literatur, der „reinen Literatur“. Sie genießt großes Ansehen bei der japanischen Literaturkritik; entsprechend zahlreich sind die Literaturpreise, mit denen sie bereits ausgezeichnet wurde: 1981 erhielt sie für den Roman Gokuraku (極楽) den Gunzō-Nachwuchspreis, 1991 für Nanimo shite nai (なにもしてない) den Noma-Literaturpreis für Debütanten. Im Jahr 1994 wurde sie mit dem Akutagawa-Preis für Taimu surippu konbināto (タイムスリップ・コンビナート) und dem Mishima-Preis für Nihyakkaiki (二百回忌) ausgezeichnet. Für Yūkai morimusume ibun (幽界森娘異聞) erhielt sie 2001 den Izumi-Kyōka-Literaturpreis und für Kompira (金毘羅) 2005 den Itō-Sei-Literaturpreis. Für den Science-Fiction-Roman Suishō nai seido (水晶内制度) erhielt sie 2003 den Sense of Gender Award.
Hideo Fukuyama (* jap. 福山英夫, Fukuyama Hideo; 13. August 1955 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer…
Hideo Fukuyama (* jap. 福山英夫, Fukuyama Hideo; 13. August 1955 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Autorennfahrer.
Katsuya Okada (jap. 岡田 克也 Okada Katsuya; * 14. Juli 1953 in Yokkaichi, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker…
Katsuya Okada (jap. 岡田 克也 Okada Katsuya; * 14. Juli 1953 in Yokkaichi, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker (LDP→Erneuerungspartei→Stimme des Volkes→Minseitō→DP→DFP→parteilos→KDP→Chūdō Kaikaku Rengō; lokal zeitweise zum Mie minshu rengō) und war von 1990 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 3. Wahlkreis Mie. Von 2004 bis 2005 und ab 2015 war er Vorsitzender der Demokratischen Partei, anschließend bis September 2016 Vorsitzender der nachfolgenden Demokratischen Fortschrittspartei. In den Kabinetten Hatoyama, Kan und Noda war er von 2009 bis 2010 und 2012 Minister, unter anderem als Außen- und Vizepremierminister.
Leiko Ikemura (jap. イケムラレイコ, eigentlich: 池村 玲子, Ikemura Reiko, ; * 22. August 1951 in Tsu, Präfektur Mie) ist eine…
Leiko Ikemura (jap. イケムラレイコ, eigentlich: 池村 玲子, Ikemura Reiko, ; * 22. August 1951 in Tsu, Präfektur Mie) ist eine japanisch-schweizerische Malerin und Bildhauerin.
Masaharu Nakagawa (jap. 中川 正春 Nakagawa Masaharu; * 10. Juni 1950 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger…
Masaharu Nakagawa (jap. 中川 正春 Nakagawa Masaharu; * 10. Juni 1950 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (LDP→NJP→NFP→Kokumin no Koe→GGP→DPJ→DFP→parteilos→KDP) und war durchgehend von 1996 bis 2024 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, zuletzt für den Verhältniswahlblock Tōkai und ehemaliger Minister.
Kōichi Hirata (jap. 平田 耕一 Hirata Kōichi; * 9. November 1948) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war Mitglied…
Kōichi Hirata (jap. 平田 耕一 Hirata Kōichi; * 9. November 1948) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war Mitglied beider Kammern der Nationalversammlung, zuletzt als Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (Tsushima-Faktion). Von 2003 bis 2009 war er Mitglied des Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus der nationalen Legislative. Der in Yokkaichi, Präfektur Mie, geborene Absolvent der Keio-Universität wurde 1995 in Mie zum ersten Mal als Unabhängiger in das Sangiin (Rätehaus)gewählt, das Oberhaus der Nationalversammlung. Nachdem im Jahr 2000 für einen geplanten Kammerwechsel zurückgetreten war, unterlag er bei der Unterhauswahl 2000 als LDP-Kandidat aber im 3. Wahlkreis der Präfektur Mie dem Demokraten Katsuya Okada. Den Wahlkreis verlor er auch bei den Wahlen 2003, 2005 und 2009 klar an Okada, gewann aber 2003 und 2005 einen LDP-Sitz im Verhältniswahlblock Tōkai und blieb bis 2009 Abgeordneter. Von 2004 bis 2005 (umgebildetes 2. und 3. Kabinett Koizumi) war Hirata „parlamentarischer Sekretär“ (daijin-seimukan) im Ministerium für Wirtschaft & Industrie, von 2008 bis 2009 (Kabinett Asō) „Vizeminister“ (fuku-daijin) im Finanzministerium. Bei der Rätehauswahl 2010 kandidierte Hirata für die LDP im landesweiten Verhältniswahlwahlkreis (hirei-ku), verpasste aber mit weniger als 48.000 Stimmen einen Sitz deutlich (Der letzte gewählte LDP-Kandidat Kiyomi Akaishi erhielt über 108.000 Stimmen). Er erklärte anschließend seinen Rückzug aus der Politik.
Mienoumi Tsuyoshi (jap. 三重ノ海 剛司), eig. Ishiyama Gorō (石山 五郎; * 4. Februar 1948 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein…
Mienoumi Tsuyoshi (jap. 三重ノ海 剛司), eig. Ishiyama Gorō (石山 五郎; * 4. Februar 1948 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Sumōringer. Er war der 57. Yokozuna. Mienoumi trat als Kämpfer des alten und renommierten Dewanoumi-Ringerstalls im Juli 1963 zum ersten Mal bei einem Sumō-Turnier an. Im September 1969 kämpfte er zum ersten Mal in der Makuuchi-Division, der höchsten Liga im japanischen Profisumō. Im Juli 1970 erreichte er zum ersten Mal die Sanyaku-Ränge durch die Beförderung zum Komusubi, im nächsten Turnier sogar zum Sekiwake. Ein 6-9-Make-koshi im September 1970 ließ ihn jedoch wieder in der Tabelle zurückfallen. Erst im nächsten November erreichte er wieder die oberen Ränge und verteidigte bis zum nächsten Juli erfolgreich seine Platzierung als Sekiwake haridashi, d. h. zusätzlicher Sekiwake – in diesem Rang stehen sonst üblicherweise nur zwei Kämpfer, damals waren es fünf. Danach stieg Mienoumi in die Ränge der Maegashira ab, konnte sich wieder hochkämpfen und stieg wiederum ab. 1975 konnte Mienoumi als Sekiwake mit 13 Siegen in 15 Begegnungen nicht nur den Technikerpreis und die Auszeichnung für besondere Leistung erhalten, sondern auch seinen ersten Turniersieg (Yusho) erreichen, wonach er als Ōzeki eingestuft wurde. Die „Fahrstuhlkarriere“ Mienoumis endete jedoch nicht; in seinem zweiten und dritten Turnier häuften sich die Niederlagen. Danach wurde er bereits wieder zum Sekiwake zurückgestuft. Allerdings erzwang er bereits im Juli 1976 mit einem guten 10-5-Ergebnis den Wiederaufstieg in den zweithöchsten Rang nach der damals neu eingeführten Regel. Den Titel eines Ōzeki hielt er bis zu seinem zweiten Turniersieg im Jahr 1979, als er im Alter von 31 Jahren mehrere hervorragende Resultate, jedoch keinen Turniersieg, erreichte, was den Verantwortlichen genügte, um ihn neben Wajima, Kitanoumi und Wakanohana zum vierten gleichzeitig amtierenden Yokozuna zu ernennen. Seine weitere aktive Karriere war zunächst vielversprechend, das Novemberturnier des Jahres gewann er mit 14-1, das folgende Hatsu-Basho im Januar sogar mit souveränen 15 Siegen. Mit dem Jahr 1980 endete aber auch Mienoumis Ringerlaufbahn nach nominell acht Turnieren, in denen er Make-koshi erlitten hatte und ebenso oft abwesend gewesen war wie er Kämpfe bestritten hatte. Sein Rekord verzeichnet 695 Siege, 525 Niederlagen und ein Unentschieden (gegen Futagotake). 56-mal trat er nicht an. Bis heute war er der letzte Yokozuna des Dewanoumi-beya. Wie in der Sumōwelt üblich, übernahm Mienoumi nach seiner Zeit als Ringer Aufgaben als Sportfunktionär im Nihon Sumō Kyokai. Nachdem er zunächst den Yamashina-Anteil erworben hatte, gründete er den Musashigawa-beya als eigenen Stall. Damit war er herausragend erfolgreich. Seiner Schule entsprang nicht nur der Yokozuna Musashimaru, sondern auch die Ōzeki Dejima, Musōyama und Miyabiyama.
Jirō Kawasaki (jap. 川崎 二郎 Kawasaki Jirō; * 15. November 1947 in Iga, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker der…
Jirō Kawasaki (jap. 川崎 二郎 Kawasaki Jirō; * 15. November 1947 in Iga, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und ehemaliger Verkehrs- und Sozialminister. Innerparteilich gehörte er zuletzt zur Tanigaki-Gruppe (vormals Tanigaki-Faktion). Kawasaki arbeitete nach seinem Studienabschluss an der Keiō-Universität zunächst für Matsushita Denki Sangyō (Panasonic). Bei der Shūgiin-Wahl 1979 kandidierte er im Fünfmandatswahlkreis Mie 1 für den Sitz seines im Vorjahr verstorbenen Vaters, erhielt aber nur den sechsthöchsten Stimmenanteil. Bei den Neuwahlen 1980 erreichte er Platz drei und zog ins Shūgiin ein. 1983 erneut abgewählt wurde er ab 1986 insgesamt elfmal wiedergewählt, ab 1996 im neu geschaffenen Einzelwahlkreis Mie 1; 1996 und 2009 konnte er allerdings nur über den Verhältniswahlblock Tōkai einen Sitz im Shūgiin behaupten. Zur Wahl 2017 verlor Mie einen Wahlkreis und Kawasaki wechselte in den neu zugeschnittenen Wahlkreis Mie 2; er unterlag Masaharu Nakagawa, gewann aber mit einer relativ knappen Niederlage einen LDP-Sitz bei der Verhältniswahl Tōkai. 1990 erhielt Kawasaki als parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Postministerium erstmals einen Regierungsposten, in den 1990er Jahren übernahm er unter anderem als stellvertretender Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten und Vorsitzender des Ausschusses für regionale Verwaltung (chiho gyōsei) vermehrt Führungspositionen in Partei und Parlament. 1998 wurde er im Kabinett Obuchi erstmals Minister und übernahm das Verkehrsministerium, ab 1999 auch die Behörde für die Entwicklung Hokkaidōs. Während der „Katō-Rebellion“ im Jahr 2000 gehörte er zu den Anhängern Kōichi Katōs und enthielt sich bei dem Misstrauensvotum gegen den Parteivorsitzenden-Premierminister Yoshirō Mori. Moris Nachfolger Koizumi berief Kawasaki 2005 als Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales in sein 3. Kabinett. In dieser Funktion nahm er unter anderem an den Rindfleischgesprächen mit den Vereinigten Staaten über die Aufhebung des Importverbotes für US-Rindfleisch teil, das nach den dortigen BSE-Fällen 2003 verhängt worden und 2005 nur vorübergehend aufgehoben worden war. Nach dem LDP-Machtverlust 2009 berief der neue Parteivorsitzende Sadakazu Tanigaki Kawasaki als Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten in die Parteiführung. Im September 2010 wurde er durch Ichirō Aisawa abgelöst. Zur Shūgiin-Wahl 2021 trat Kawasaki nicht mehr an.
Takashi Ōi (jap. 大井 貴司, Ōi Takashi; * 16. Oktober 1947 in der Präfektur Mie), auch Takashi Ohi, ist ein japanischer…
Takashi Ōi (jap. 大井 貴司, Ōi Takashi; * 16. Oktober 1947 in der Präfektur Mie), auch Takashi Ohi, ist ein japanischer Jazzmusiker (Vibraphon, auch Marimba, Glockenspiel). Ōi studierte Musik am Kunitachi Musikcollege; nach Abschluss des Studiums tourte er in den Vereinigten Staaten, wo er u. a. auf dem Monterey Jazz Festival auftrat. Ab den 1970er-Jahren arbeitete er in der japanischen Jazzszene u. a. mit Tatsuya Takahashi und dem Tokyo Union Orchestra, mit dem erste Aufnahmen entstanden (Up in the Blues), ferner mit Eri Ohno und Yoshiaki Miyanoue. 1981 spielte er sein Debütalbum Good Vibration (Union Disk) ein, an dem Akira Miyazawa, Hajime Ohno, Shozo Okamoto, Keiji Kishida und als Gastmusiker John Lewis mitwirkten. In den folgenden Jahren spielte er u. a. mit Harumi Kaneko, Hidehiko Matsumoto und Chiaki Ogasawara. Mit Gene Harris und Ray Brown entstand für Denon Records Ende 1988 in Tokyo das Album Mr Blue; 1995 folgte die Produktion Time Stream, die Ohi mit Junior Mance, Bob Cranshaw und Grady Tate aufnahm. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1978 und 1995 an zwölf Aufnahmesessions beteiligt.
Shigeru Kasamatsu (jap. 笠松茂, Kasamatsu Shigeru; * 16. Juli 1947 in Kumano) ist ein ehemaliger japanischer Geräteturner.…
Shigeru Kasamatsu (jap. 笠松茂, Kasamatsu Shigeru; * 16. Juli 1947 in Kumano) ist ein ehemaliger japanischer Geräteturner. Er war Olympiasieger und Weltmeister.
Hiroshi Nakai (jap. 中井 洽, Nakai Hiroshi; * 10. Juni 1942 in Changchun, Republik China (heute: Volksrepublik China); †…
Hiroshi Nakai (jap. 中井 洽, Nakai Hiroshi; * 10. Juni 1942 in Changchun, Republik China (heute: Volksrepublik China); † 22. April 2017 in Tokio) war ein japanischer Politiker, Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, zuletzt für die Demokratische Partei, und Minister. Innerparteilich gehörte er den Ozawa- und Kawabata-Gruppen an.
Isao Takahata (japanisch 高畑 勲 Takahata Isao; * 29. Oktober 1935 in Ujiyamada, Präfektur Mie; † 5. April 2018 in…
Isao Takahata (japanisch 高畑 勲 Takahata Isao; * 29. Oktober 1935 in Ujiyamada, Präfektur Mie; † 5. April 2018 in Itabashi, Präfektur Tokio) war ein japanischer Regisseur und Produzent von Animeserien und -filmen. Er war Mitbegründer von Studio Ghibli und vor allem durch seine Arbeiten für dieses Produktionsstudio bekannt. Davon abgesehen ist sein bekanntestes Werk in Europa die Fernsehserie Heidi.
Kazuo Kuroki (jap. 黒木和雄 Kuroki Kazuo; * 10. November 1930 in Matsusaka; † 12. April 2006 in Tokio) war ein japanischer…
Kazuo Kuroki (jap. 黒木和雄 Kuroki Kazuo; * 10. November 1930 in Matsusaka; † 12. April 2006 in Tokio) war ein japanischer Regisseur und Drehbuchautor. Kuroki begann seine Laufbahn als Dokumentarfilmer, bevor er ab den 1960er Jahren mit Spielfilmen hervortrat. Einige dieser Low-Budget-Filme wie Tobenai chinmoku und Ryoma ansatsu gelten inzwischen als Klassiker des japanischen Kinos. Ab Ende der 1980er Jahre drehte er eine Trilogie über den Zweiten Weltkrieg. Ashita (Der Tag davor, 1988) und Utsukushii natsu kirishima (Der Sommer eines Jungen, 2002) spielen in den letzten Kriegstagen, während Chichi to kuraseba (Das Gesicht des Jizô, 2004) das Trauma der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki reflektiert.
Hitoshi Ueki (japanisch 植木 等, Ueki Hitoshi; * 25. Februar 1927 in der Präfektur Mie; † 27. März 2007) war ein…
Hitoshi Ueki (japanisch 植木 等, Ueki Hitoshi; * 25. Februar 1927 in der Präfektur Mie; † 27. März 2007) war ein japanischer Komiker, Jazzmusiker (Gitarre, Gesang) und Schauspieler.
Nakamura Shinya (japanisch 中村 晋也; geboren 26. Juli 1926 in Kameyama (Präfektur Mie)) ist ein japanischer Bildhauer.
Uchida Tadao (japanisch 内田 忠夫; geboren 25. Juli 1923 in Kawagoe (Präfektur Mie); gestorben 15. Oktober 1962) war ein…
Uchida Tadao (japanisch 内田 忠夫; geboren 25. Juli 1923 in Kawagoe (Präfektur Mie); gestorben 15. Oktober 1962) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler mit dem Hauptgebiet Ökonometrie.
Sadamasa Motonaga (japanisch 元永 定正 Motonaga Sadamasa; * 26. November 1922 in Iga Ueno; † 3. Oktober 2011 in Takarazuka)…
Sadamasa Motonaga (japanisch 元永 定正 Motonaga Sadamasa; * 26. November 1922 in Iga Ueno; † 3. Oktober 2011 in Takarazuka) war ein japanischer bildender Künstler und Buchillustrator und ein Mitglied der ersten Generation der japanischen Künstlergruppe Gutai Art Association, kurz Gutai.
Kondō Keitarō (japanisch 近藤 啓太郎; geboren 25. März 1920 in Yokkaichi (Präfektur Mie); gestorben 1. Februar 2002) war ein…
Kondō Keitarō (japanisch 近藤 啓太郎; geboren 25. März 1920 in Yokkaichi (Präfektur Mie); gestorben 1. Februar 2002) war ein japanischer Schriftsteller.
Sawada Toshio (japanisch 澤田 敏男; geboren 4. Mai 1919 in Iga (Präfektur Mie); gestorben 18. Oktober 2017) war ein…
Sawada Toshio (japanisch 澤田 敏男; geboren 4. Mai 1919 in Iga (Präfektur Mie); gestorben 18. Oktober 2017) war ein japanischer Fachmann für landwirtschaftliches Bauwesen.
Itō Keiichi (japanisch 伊藤 桂一; * 23. August 1917 in der Präfektur Mie; † 29. Oktober 2016) war ein japanischer…
Itō Keiichi (japanisch 伊藤 桂一; * 23. August 1917 in der Präfektur Mie; † 29. Oktober 2016) war ein japanischer Schriftsteller.
Kon Ichikawa (japanisch 市川 崑, Ichikawa Kon; * 20. November 1915 in Ise, Präfektur Mie; † 13. Februar 2008 in Tokio) war…
Kon Ichikawa (japanisch 市川 崑, Ichikawa Kon; * 20. November 1915 in Ise, Präfektur Mie; † 13. Februar 2008 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.
Itō Kiyoshi (japanisch 伊藤 清; * 7. September 1915 in Hokusei-chō (heute Inabe), Präfektur Mie; † 10. November 2008 in…
Itō Kiyoshi (japanisch 伊藤 清; * 7. September 1915 in Hokusei-chō (heute Inabe), Präfektur Mie; † 10. November 2008 in Kyōto) war ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit der Stochastik beschäftigte. Itō leistete fundamentale Beiträge zur Theorie der stochastischen Prozesse und begründete die stochastische Analysis.
Tamura Taijirō (jap. 田村 泰次郎; * 30. November 1911 in Yokkaichi; † 2. November 1983) war ein japanischer Schriftsteller.…
Tamura Taijirō (jap. 田村 泰次郎; * 30. November 1911 in Yokkaichi; † 2. November 1983) war ein japanischer Schriftsteller. Tamura studierte Literatur an der Waseda-Universität und war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als Schriftsteller etabliert. Während des Krieges war er fünf Jahre Soldat in China. Mit Romanen wie Nikutai no Mon (肉体の門, „Tor des Fleisches“, 1947) und Shunpuden (春婦伝, „Geschichte einer Prostituierten“, 1947), in dem er das Schicksal einer koreanischen Prostituierten in der japanischen Armee erzählte, wurde Tamura zum bedeutendsten Vertreter des nikutai bungaku („Literatur des Fleisches“), einer Strömung der modernen japanischen Literatur, die sich durch tiefe Skepsis gegenüber philosophischen und ideologischen Systemen auszeichnete. Beide genannten Romane wurden in Japan mehrfach verfilmt.
Nakatani Tai (japanisch 中谷 泰, Vorname auch Yasushi gelesen, eigentlicher Vorname Taiichi; geboren 20. Mai 1909 in…
Nakatani Tai (japanisch 中谷 泰, Vorname auch Yasushi gelesen, eigentlicher Vorname Taiichi; geboren 20. Mai 1909 in Matsusaka (Präfektur Mie); gestorben 31. Mai 1993 in Tokio) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Tokuhei Sada (jap. 佐田 徳平 Sada Tokuhei; * 1909 in Yamanashi; † 17. Dezember 1933 in Toyonaka) war ein japanischer…
Tokuhei Sada (jap. 佐田 徳平 Sada Tokuhei; * 1909 in Yamanashi; † 17. Dezember 1933 in Toyonaka) war ein japanischer Schwimmer.
Niwa Fumio (japanisch 丹羽 文雄; * 22. November 1904 in Yokkaichi in der Präfektur Mie; † 20. April 2005 in Musashino in…
Niwa Fumio (japanisch 丹羽 文雄; * 22. November 1904 in Yokkaichi in der Präfektur Mie; † 20. April 2005 in Musashino in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Tsuda Hisashi (japanisch 津田 久; geboren 30. Juli 1904 in Tsu (Präfektur Mie); gestorben 9. Juni 2002) war ein…
Tsuda Hisashi (japanisch 津田 久; geboren 30. Juli 1904 in Tsu (Präfektur Mie); gestorben 9. Juni 2002) war ein japanischer Unternehmer, der nach dem Zweiten Weltkrieg das Unternehmen Sumitomo groß gemacht hat.
Tōbata Seiichi (japanisch 東畑 精一; geboren 2. Februar 1899 in Ureshino (嬉野) in der Präfektur Mie; gestorben 6. Mai 1983…
Tōbata Seiichi (japanisch 東畑 精一; geboren 2. Februar 1899 in Ureshino (嬉野) in der Präfektur Mie; gestorben 6. Mai 1983 in Tōkyō) war ein japanischer Agrarwirtschaftswissenschaftler.
Yamataka Shigeri (japanisch 山高 しげり, auch: Kaneko Shigeri (金子 茂); geboren 5. Januar 1899 in Tsu, Präfektur Mie…
Yamataka Shigeri (japanisch 山高 しげり, auch: Kaneko Shigeri (金子 茂); geboren 5. Januar 1899 in Tsu, Präfektur Mie; gestorben 13. November 1977) war eine japanische Frauenrechtsaktivistin, Suffragette und Politikerin. Sie war Leiterin des „Rates der Frauenorganisationen“ (Chifuren) und Mitglied des japanischen Oberhauses.
Nakayama Ichirō (japanisch 中山伊知郎; geboren am 20. September 1898 in Ise (Präfektur Mie); gestorben am 9. April 1980 in…
Nakayama Ichirō (japanisch 中山伊知郎; geboren am 20. September 1898 in Ise (Präfektur Mie); gestorben am 9. April 1980 in Tōkyō) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler.
Yokomitsu Riichi (japanisch 横光 利一, bürgerlich Yokomitsu Toshikazu gelesen; geboren 17. März 1898 in Higashiyama Onsen…
Yokomitsu Riichi (japanisch 横光 利一, bürgerlich Yokomitsu Toshikazu gelesen; geboren 17. März 1898 in Higashiyama Onsen, Aizu-Wakamatsu; gestorben 30. Dezember 1947 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Uda Tekison (japanisch 宇田 荻邨; geb. 30. Juni 1896 in Matsusaka (Präfektur Mie); gest. 28. Januar 1980) war ein…
Uda Tekison (japanisch 宇田 荻邨; geb. 30. Juni 1896 in Matsusaka (Präfektur Mie); gest. 28. Januar 1980) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung während der Taishō-Zeit und der Shōwa-Zeit.
Kinugasa Teinosuke (japanisch 衣笠 貞之助; * 1. Januar 1896 in Kameyama (Präfektur Mie); † 26. Februar 1982 in Kyōto) war…
Kinugasa Teinosuke (japanisch 衣笠 貞之助; * 1. Januar 1896 in Kameyama (Präfektur Mie); † 26. Februar 1982 in Kyōto) war ein japanischer Filmregisseur. Er war zunächst berühmt als einer der großen Pioniere des japanischen Films, später dann für seine groß ausgestatteten spektakulären Filme. Er gilt als stilistischer Wegbereiter für Akira Kurosawa und andere.
Edogawa Rampo (japanisch 江戸川 乱歩), eigentlich Hirai Tarō (平井 太郎; * 21. Oktober 1894 in Nabari, Honshū; † 28. Juli 1965)…
Edogawa Rampo (japanisch 江戸川 乱歩), eigentlich Hirai Tarō (平井 太郎; * 21. Oktober 1894 in Nabari, Honshū; † 28. Juli 1965) war ein bekannter japanischer Autor und Literaturkritiker. Er gilt als der Begründer des modernen japanischen Kriminalromans. Die Hauptperson in seinen Kriminalgeschichten war meist der von ihm erfundene Detektiv Akechi Kogoro (明智小五郎).
Niwa Yasujirō (japanisch 丹羽 保次郎; geboren 1. April 1893 in Matsusaka (Präfektur Mie); gestorben 28. Februar 1975) war…
Niwa Yasujirō (japanisch 丹羽 保次郎; geboren 1. April 1893 in Matsusaka (Präfektur Mie); gestorben 28. Februar 1975) war ein japanischer Elektroingenieur und ein Erfinder der drahtlosen Faksimile-Übertragung.
Furuno Inosuke (japanisch 古野 伊之助; geboren 13. November 1891 in Tomita (Präfektur Mie); gestorben 24. April 1966) war…
Furuno Inosuke (japanisch 古野 伊之助; geboren 13. November 1891 in Tomita (Präfektur Mie); gestorben 24. April 1966) war ein japanischer Medienunternehmer.
Furuhata Tanemoto (japanisch 古畑 種基; geboren 15. Juni 1891 in der Präfektur Mie; gestorben 6. Mai 1975 in Tōkyō) war ein…
Furuhata Tanemoto (japanisch 古畑 種基; geboren 15. Juni 1891 in der Präfektur Mie; gestorben 6. Mai 1975 in Tōkyō) war ein japanischer Rechtsmediziner.
Hakaru Hashimoto (jap. 橋本策, Hashimoto Hakaru; * 5. Mai 1881 in Midai, Nishitsuge, Ahai-gun (heute: Midai, Iga)…
Hakaru Hashimoto (jap. 橋本策, Hashimoto Hakaru; * 5. Mai 1881 in Midai, Nishitsuge, Ahai-gun (heute: Midai, Iga), Präfektur Mie; † 9. Januar 1934) war ein japanischer Pathologe und Chirurg. Er entdeckte die nach ihm benannte Hashimoto-Thyreoiditis (Autoimmunthyreoiditis).
Fujiwara Matsusaburō (jap. 藤原 松三郎; * 14. Februar 1881 in Tsu; † 12. Oktober 1946 in Fukushima) war ein japanischer…
Fujiwara Matsusaburō (jap. 藤原 松三郎; * 14. Februar 1881 in Tsu; † 12. Oktober 1946 in Fukushima) war ein japanischer Mathematiker.
Kawai Michi (japanisch 河井 道; geboren 29. Juli 1877 in Ujiyamada, heute Ise in der Präfektur Mie; gestorben 11. Februar…
Kawai Michi (japanisch 河井 道; geboren 29. Juli 1877 in Ujiyamada, heute Ise in der Präfektur Mie; gestorben 11. Februar 1953 in Tokio) war eine japanische Pädagogin, christliche Aktivistin und Unterstützerin der japanisch-westlichen Beziehungen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie war die erste japanische Nationalsekretärin der Young Women’s Christian Association in Japan und Gründerin der Keisen-Universität.
Itō Shōha (japanisch 伊藤 小坡, eigentlich Ujitoko Sato (宇治土公 佐登), geboren 24. März 1877 in Ujiurata, Landkreis Watara…
Itō Shōha (japanisch 伊藤 小坡, eigentlich Ujitoko Sato (宇治土公 佐登), geboren 24. März 1877 in Ujiurata, Landkreis Watara (heute Stadtteil von Ise), Präfektur Mie; gestorben 1. Juli 1968) war eine japanische Malerin der Nihonga-Richtung während der Taishō- und Shōwa-Zeit.