Nobuto Hosaka (jap. 保坂 展人, Hosaka Nobuto; * 26. November 1955 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer…Nobuto Hosaka (jap. 保坂 展人, Hosaka Nobuto; * 26. November 1955 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Politiker und gehörte für die Sozialdemokratische Partei (SDP) von 1996 bis 2003 und von 2005 bis 2009 dem Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments an. Hosaka war bereits in seiner Schulzeit in nationalen linken Schülerverbänden aktiv, die Shinjuku-Oberschule der Präfektur Tokio (Tōkyō-to-ritsu Shinjuku kōtō-gakkō) verließ er ohne Abschluss. In den 1980er Jahren war er als Bildungsjournalist tätig und setzte sich für antiautoritäre Bildungsformen ein. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte Hosaka gleichzeitig im Einzelwahlkreis Tokio 22, den er abgeschlagen auf Platz fünf verlor, und über die neu geschaffene Verhältniswahl für die SDP im Block Tokio. Da er alleine auf Listenplatz eins gesetzt war, erhielt er den einzigen Sitz, den die Sozialdemokraten im Block Tokio gewannen. Dort wurde er 2000, als er den Wahlkreis Tokio 6 verlor, sowie noch einmal 2005 wiedergewählt, als die SDP eigentlich kein Mandat im Block Tokio erhalten hätte, aber einen Sitz gewann, weil die Liberaldemokratische Partei zu wenige Kandidaten nominiert hatte. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 wechselte er erneut den Wahlkreis und trat im 8. Wahlkreis gegen Nobuteru Ishihara, den Sohn des Gouverneurs von Tokio, an, unterlag um rund 30.000 Stimmen. Da die SDP ohne Verhältniswahlmandat blieb, schied er aus dem Parlament aus. In seiner Zeit als Abgeordneter war er unter anderem Mitglied des Justizausschusses und Generalsekretär der Parlamentariergruppe für die Abschaffung der Todesstrafe von Shizuka Kamei. Bei der Sangiin-Wahl 2010 versuchte Hosaka über die landesweite Verhältniswahl den Wechsel ins nationale Oberhaus, erhielt knapp 70.000 Präferenzstimmen und erreichte damit den Listenplatz 3 – die SDP gewann aber nur zwei Verhältniswahlmandate. Bei den einheitlichen Regionalwahlen im April 2011 wurde er aus einem Feld von fünf Kandidaten zum Bürgermeister von Setagaya, der bevölkerungsreichsten Gemeinde der Präfektur Tokio, gewählt. Bei den Wahlen 2015, 2019 und 2023 wurde er in dieser Position bestätigt.
Masayoshi Watanabe (jap. 渡邉 正義, Watanabe Masayoshi; * 20. Dezember 1954) ist ein japanischer Chemiker und Professor an…Masayoshi Watanabe (jap. 渡邉 正義, Watanabe Masayoshi; * 20. Dezember 1954) ist ein japanischer Chemiker und Professor an der Staatlichen Universität Yokohama.
Hideo Ōno (jap. 大野 英男, Ōno Hideo, schreibt sich Hideo Ohno in englischen Publikationen; * 18. Dezember 1954) ist ein…Hideo Ōno (jap. 大野 英男, Ōno Hideo, schreibt sich Hideo Ohno in englischen Publikationen; * 18. Dezember 1954) ist ein japanischer Physiker mit Forschungsschwerpunkt in der Spintronik. Ōno erhielt an der Universität Tokio den B.S. 1977, den M.S. 1979 und den Doktortitel 1982. Im Jahre 1979 war er ein Jahr an der Cornell University und ging 1982 als Dozent an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Hokkaidō. Von 1988 bis 1990 war er Gastwissenschaftler am IBM T.J. Watson Research Center. 1994 wurde er als Professor an die Universität Tōhoku berufen. Ōno ist Professor am Laboratory for Nanoelectronics and Spintronics, Research Institute of Electrical Communication und Direktor für Spintronics Integrated Systems an der Universität Tōhoku. Er beschäftigt sich mit Phänomenen von Spins in Halbleitern und in metallischen Nanostrukturen.
Masahito Moriyama (japanisch 盛山 正仁 Moriyama Masahito; * 14. Dezember 1953 in Nishinomiya, Hyōgo) ist ein japanischer…Masahito Moriyama (japanisch 盛山 正仁 Moriyama Masahito; * 14. Dezember 1953 in Nishinomiya, Hyōgo) ist ein japanischer Politiker (LDP, darin zuletzt Kishida-Faktion), seit 2005 mit Unterbrechungen (2009–12, 2024–26) Mitglied des Abgeordnetenhauses, derzeit für den Wahlkreis Hyōgo 1, und war von 2023 bis 2024 im 2. umgebildeten 2. Kabinett Kishida Kultus- und Wissenschaftsminister, im englischsprachigen Ausland Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Moriyama wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im Verkehrsministerium, ab 2001 zum Ministerium für Land & Verkehr (in englischsprachigen Ländern etc.), wo er zuletzt Abteilungsleiter (buchō) war. 2005 beendete er seine Beamtenkarriere für den Wechsel in die aktive Politik. Im Abgeordnetenhauswahlkreis Hyōgo 1 hatte der LDP-Abgeordnete Keisuke Sunada in einem Spendenskandal 2004 die Partei verlassen. Moriyama übernahm bei der Abgeordnetenhauswahl 2005 die LDP-Kandididatur Hyōgo 1 und setzte sich mit rund 43 % der Stimmen gegen den Demokraten Hajime Ishii und vier weitere Kandidaten durch, darunter Sunada als Unabhängiger. Bei der Anti-LDP-Erdrutschwahl 2009 unterlag er der Demokratin Masae Ido. 2012 konnte er Hyōgo 1 nur knapp gegen Nobuhiko Isaka (Minna) und Ido gewinnen und kehrte ins Abgeordnetenhaus zurück. Den Wahlkreis konnte er danach bisher nur 2017 gewinnen; 2014 und 2021 unterlag er Isaka (Ishin→KDP), konnte aber jeweils mit relativ knappen Niederlagen einen LDP-Verhältniswahlsitz in Kinki gewinnen. Im Abgeordnetenhaus war Moriyama von 2019 bis 2020 Vorsitzender des Sozial- und Arbeitsausschusses. In der Regierung war er von 2012 bis 2013 für das zweite Kabinett Abe parlamentarischer Sekretär (daijin seimukan) im Justizministerium, von 2015 bis 2017 (erste und zweite Umbildung des dritten Kabinetts Abe) Vizeminister (fuku-daijin) im Justizministerium und gleichzeitig im Kabinettsamt. Ministerpräsident Fumio Kishida berief Moriyama bei der Kabinettsumbildung im September 2023 zum Kultus- & Wissenschaftsminister. Er blieb bis zum Regierungswechsel im Oktober 2024 im Amt. Bei der bald folgenden Abgeordnetenhauswahl 2024 unterlag er im Wahlkreis Hyōgo 1 mit 22 % der Stimmen deutlich gegen Isaka (KDP, 44 %) und fünf weitere Kandidaten und verpasste damit auch eine Wiederwahl bei der Verhältniswahl in Kinki klar (im Ergebnis Listenplatz 18 bei sechs Sitzen für die LDP). Beim landesweiten LDP-Erdrutschsieg bei der Abgeordnetenhauswahl 2026 gewann Moriyama Hyōgo 1 mit 33,5 % der Stimmen knapp gegen Isaka (31,6 %; nun Chūdō).
Keiko Nagaoka (jap. 永岡 桂子 Nagaoka Keiko; * 8. Dezember 1953 in Shibuya, Tokio) ist eine japanische Politikerin…Keiko Nagaoka (jap. 永岡 桂子 Nagaoka Keiko; * 8. Dezember 1953 in Shibuya, Tokio) ist eine japanische Politikerin, Mitglied im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Verhältniswahlwahlkreis Nord-Kantō und war von 2022 bis 2023 Kultus- und Wissenschaftsministerin (im englischsprachigen Ausland Ministerin für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie). Sie gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin der Asō-Faktion. Nagaoka schloss 1976 ihr Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Gakushūin-Universität ab. 1978 heiratete sie Yōji Nagaoka, damals Beamter im Land-, Forst- und Fischereiwirtschaftsministerium, später erfolgloser NFP-Unterhauskandidat und schließlich LDP-Abgeordneter aus Ibaraki. Nach dem Selbstmord ihres Mannes während des Streits um die Postprivatisierung 2005 übernahm sie kurzfristig dessen LDP-Kandidatur im Wahlkreis Ibaraki 7 bei der Shūgiin-Wahl 2005. Sie unterlag dem Unabhängigen Kishirō Nakamura (ehemaliger LDP-Bauminister), gewann aber einen Verhältniswahlsitz in Nord-Kantō, ebenso bei den Wahlen 2009, 2012, 2014 und 2017 – ab 2012 kandidierte Nakamura mit Wahlempfehlung der Kōmeitō, und Ibaraki 7 war einer der wenigen Wahlkreise, in dem die beiden Koalitionsparteien explizit verschiedene Kandidaten unterstützten. Erst bei der Wahl 2021, nachdem Nakamura der KDP beigetreten war und die Kōmeitō Nagaoka unterstützte, konnte sie das Mehrheitswahlmandat gewinnen. Bei den Shūgiin-Wahlen 2024 und 2026 unterlag sie Nakamuras Sohn Hayato, gewann aber jeweils einen LDP-Verhältniswahlsitz in Nord-Kantō. In der Regierung war Nagaoka von 2006 bis 2007 (erstes Kabinett Abe) „parlamentarische Ministersekretärin“ (daijin-seimukan) im Landwirtschaftsministerium. Von 2014 bis 2015 (umgebildetes zweites und drittes Kabinett Abe) war sie „Vizeministerin“ (fuku-daijin) im Sozial- und Arbeitsministerium, von 2018 bis 2019 (umgebildetes viertes Kabinett Abe) im Kultus- und Wissenschaftsministerium. Dazwischen führte sie von 2016 bis 2017 den zugehörigen Ausschuss im Shūgiin. Von 2020 bis 2021 saß sie dem Sonderausschuss für Verbraucherfragen vor. In der Partei war sie von 2019 bis 2020 eine der zahlreichen „Vizegeneralsekretäre“ (fuku-kanjichō; bei der LDP den nur drei kanjichō-dairi nachgeordnet). Im umgebildeten zweiten Kabinett Kishida wurde Nagaoka im August 2022 an die Spitze des Kultus- und Wissenschaftsministeriums berufen. Im September 2023 wurde sie bei einer erneuten Kabinettsumbildung durch Masahito Moriyama ersetzt.
Shigeru Mukai (jap. 向井 茂, Mukai Shigeru; * 8. Dezember 1953) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Shigeru Mukai (jap. 向井 茂, Mukai Shigeru; * 8. Dezember 1953) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebraischer Geometrie befasst. Mukai studierte an der Universität Kyōto mit dem Abschluss 1978 und der Promotion 1982 (Duality between D(X) and D(X̂) with its application to Picard sheaves). Ab 1978 war er an der Universität Nagoya. 1981 war er am Institute for Advanced Study und 1982 am Max-Planck-Institut für Mathematik. 1984 wurde er Dozent an der Universität Nagoya, war 1988 Assistant Professor an der University of California, Los Angeles und ab 1990 Professor an der Universität Nagoya. 2001 wurde er Professor am Research Institute for Mathematical Sciences (RIMS) der Universität Kyoto. 1981 führte er eine der Fouriertransformation analoge Konstruktion in der algebraischen Geometrie ein (als Funktor zwischen derivierten Kategorien kohärenter Garben auf abelschen Varietäten und deren dualen Varietäten). Sie ist als Fourier-Mukai-Transformation bekannt. Weiter forschte er über Vektorbündel auf K3-Flächen, dreidimensionale Fano-Varietäten, Theorie der Moduli, nichtkommutativer Brill-Noether-Theorie. Er fand auch ein neues Gegenbeispiel zu Hilberts 14. Problem (ein erstes Gegenbeispiel fand 1959 Masayoshi Nagata). 1996 erhielt er den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 2002 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Peking (Vector Bundles on a K3 Surface). 2003 erhielt er den Osaka-Wissenschaftspreis und 2000 den Chunichi-Kulturpreis.
Masami Kurumada (jap. 車田 正美, Kurumada Masami; * 6. Dezember 1953 in Tsukishima, Chūō, Tokio, Japan) ist ein japanischer…Masami Kurumada (jap. 車田 正美, Kurumada Masami; * 6. Dezember 1953 in Tsukishima, Chūō, Tokio, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner.
Sachiko Kobayashi (japanisch 小林 幸子, Kobayashi Sachiko; * 5. Dezember 1953 in Chūō-ku, Niigata) ist eine japanische…Sachiko Kobayashi (japanisch 小林 幸子, Kobayashi Sachiko; * 5. Dezember 1953 in Chūō-ku, Niigata) ist eine japanische Enka-Sängerin und Schauspielerin.
Yoshikazu Sugata (japanisch 菅田 順和 Sugata Yoshikazu; * 4. Dezember 1953 in Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer…Yoshikazu Sugata (japanisch 菅田 順和 Sugata Yoshikazu; * 4. Dezember 1953 in Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Ken Matsudaira (松平 健, Matsudaira Ken, oft schlicht Matsuken abgekürzt, * 28. November 1953 in Toyohashi, Präfektur…Ken Matsudaira (松平 健, Matsudaira Ken, oft schlicht Matsuken abgekürzt, * 28. November 1953 in Toyohashi, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Schauspieler. Sein eigentlicher Name lautet Sueshichi Suzuki (鈴木 末七, Suzuki Sueshichi).
Taeko Onuki (japanisch 大貫妙子 Õnuki Taeko, * 28. November 1953 in Suginami, Tokio), auch Ta-bo (japanisch ター坊 Tābō)…Taeko Onuki (japanisch 大貫妙子 Õnuki Taeko, * 28. November 1953 in Suginami, Tokio), auch Ta-bo (japanisch ター坊 Tābō) genannt, ist eine japanische Singer-Songwriterin, Komponistin, Pianistin, Gitarristin und Schriftstellerin. Außerdem war sie von 1973 bis zur Auflösung 1976 Komponistin und Sängerin der Band SUGAR BABE. Sie bewegt sich in verschiedensten musikalischen Genres wie Jazz, New Wave, City-Pop oder Weltmusik.
Jūgi Hisama (jap. 久間 十義, Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer…Jūgi Hisama (jap. 久間 十義, Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer Schriftsteller.
Masahiro Sayama (jap. 佐山 雅弘, Sayama Masahiro; * 26. November 1953 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo; † 14. November 2018)…Masahiro Sayama (jap. 佐山 雅弘, Sayama Masahiro; * 26. November 1953 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo; † 14. November 2018) war ein japanischer Jazzmusiker (Piano, Keyboards), der sich auch als Filmkomponist betätigte.
Hirohide Hamashima (jap. 浜島 裕英, Hamashima Hirohide; * 1952 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Reifentechniker…Hirohide Hamashima (jap. 浜島 裕英, Hamashima Hirohide; * 1952 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Reifentechniker und der ehemalige Leiter der Reifenabteilung des Formel-1-Rennstalls Ferrari.
Yūsuke Nakamura (japanisch 中村 祐輔 Nakamura Yūsuke; * 8. Dezember 1952 in Osaka) ist ein japanischer Genetiker und…Yūsuke Nakamura (japanisch 中村 祐輔 Nakamura Yūsuke; * 8. Dezember 1952 in Osaka) ist ein japanischer Genetiker und Krebsforscher. Er ist bekannt für seine bahnbrechende Forschung zu Markern des genetischen Polymorphismus (darunter VNTR und SNP) und für seine Beiträge zu genomweiten Untersuchungen von Assoziationen (genomweite Assoziationsstudie), womit wichtige Grundlagen der personalisierten Medizin in der Krebstherapie geschaffen wurden.
Kōji Sekimizu (jap. 関水 康司, Sekimizu Kōji; * 3. Dezember 1952 in Yokohama) ist ein japanischer UN-Funktionär. Von 2012…Kōji Sekimizu (jap. 関水 康司, Sekimizu Kōji; * 3. Dezember 1952 in Yokohama) ist ein japanischer UN-Funktionär. Von 2012 bis 2015 war er Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation.
Yasuhiko Arakawa (Japanese 荒川 泰彦, Arakawa Yasuhiko; * 6. November 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Yasuhiko Arakawa (Japanese 荒川 泰彦, Arakawa Yasuhiko; * 6. November 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Physiker. Arakawa erhielt den Bachelor of Science (1975), den Master of Science (1977) und den Ph.D. (1980) in Elektrotechnik an der University of Tokyo. Ab 1980 war er Assistenzprofessor an der University of Tokyo und seit 1993 ist er Professor, derzeit im Research Center for Advanced Science and technology. Er ist ferner Direktor des Nanoelectronics Research Center am Institute of Industrial Science der University of Tokyo und Research Professor bei Nippon Telegraph and Telephone. Die Forschungsschwerpunkte sind Wachstum und Physik von Halbleiter-Nanostrukturen, insbesondere für optoelektronische Geräte wie z. B. Laser.
Hiroya Masuda (jap. 増田 寛也, Masuda Hiroya; * 20. Dezember 1951 in Setagaya, Tokio) ist ein parteiloser japanischer…Hiroya Masuda (jap. 増田 寛也, Masuda Hiroya; * 20. Dezember 1951 in Setagaya, Tokio) ist ein parteiloser japanischer Politiker und war zwischen August 2007 und September 2008 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Anders als die meisten Minister gehörte er nicht dem Parlament an. Masuda ist Absolvent der Universität Tokio und war anschließend Beamter im Bauministerium. Von 1995 bis 2007 war er Gouverneur der Präfektur Iwate. Premierminister Shinzō Abe ernannte ihn kurz vor seinem Rücktritt zum Innenminister. Unmittelbar darauf musste Masuda zugeben, während seines Wahlkampfs als Gouverneur 2003 eine Spende nicht korrekt verbucht zu haben. Sein Ministerium ist auch für die Umsetzung des Gesetzes zur Parteifinanzierung zuständig. Im September 2008 übernahm ihn Premierminister Tarō Asō nicht in sein Kabinett, sein Nachfolger wurde Kunio Hatoyama.
Mitsuo Sawamoto (jap. 澤本 光男, Sawamoto Mitsuo; * 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Polymerchemiker an der Universität…Mitsuo Sawamoto (jap. 澤本 光男, Sawamoto Mitsuo; * 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Polymerchemiker an der Universität Kyōto.
Michio Jimbō (jap. 神保 道夫, Jimbō Michio; * 1951) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik…Michio Jimbō (jap. 神保 道夫, Jimbō Michio; * 1951) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik beschäftigt.
Tetsuo Nishimoto (jap. 西本 哲雄, Nishimoto Tetsuo; * 16. Dezember 1950 in Hiroshima, Japan) ist ein ehemaliger japanischer…Tetsuo Nishimoto (jap. 西本 哲雄, Nishimoto Tetsuo; * 16. Dezember 1950 in Hiroshima, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler. Tetsuo Nishimoto gehörte zum Volleyballteam seines Landes bei den Olympischen Sommerspielen 1972, wo er im Finale in München mit 3:1 gegen die DDR-Auswahl die Goldmedaille gewann. Auch 1976 nahm er wieder an den Olympischen Spielen teil und belegte mit seinem Team in Montreal den vierten Platz.
Joe Hisaishi (jap. 久石譲, Hisaishi Jō, bürgerlicher Name: 藤澤守, Fujisawa Mamoru; * 6. Dezember 1950 in Nakano) ist ein…Joe Hisaishi (jap. 久石譲, Hisaishi Jō, bürgerlicher Name: 藤澤守, Fujisawa Mamoru; * 6. Dezember 1950 in Nakano) ist ein japanischer Komponist, Pianist, Dirigent, Autor und Regisseur. International bekannt wurde er durch seine Musik für die Filme von Hayao Miyazaki und Takeshi Kitano.
Seiichi Sakiya (jap. 崎谷 誠一, Sakiya Seiichi; * 1. Dezember 1950 auf Ninoshima in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein…Seiichi Sakiya (jap. 崎谷 誠一, Sakiya Seiichi; * 1. Dezember 1950 auf Ninoshima in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Hōdō Nakamura (jap. 中村 法道 Nakamura Hōdō; * 29. November 1950 in Arie (heute: Minami-Shimabara), Präfektur Nagasaki) ist…Hōdō Nakamura (jap. 中村 法道 Nakamura Hōdō; * 29. November 1950 in Arie (heute: Minami-Shimabara), Präfektur Nagasaki) ist ein japanischer Politiker und war von 2010 bis 2022 Gouverneur von Nagasaki.
Kazunori Kataoka (japanisch 片岡 一則 Kataoka Kazunori; * 27. November 1950) ist ein japanischer Chemiker am Kawasaki…Kazunori Kataoka (japanisch 片岡 一則 Kataoka Kazunori; * 27. November 1950) ist ein japanischer Chemiker am Kawasaki Institute of Industrial Promotion und emeritierter Professor der Universität Tokio. Er ist bekannt für seine Beiträge zur gezielten Freisetzung von Medikamenten-Wirkstoffen zur Chemotherapie oder Gentherapie mittels Mizellen aus Polymeren.
Daisaku Kadokawa (jap. 門川 大作, Kadokawa Daisaku; * 23. November 1950 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer…Daisaku Kadokawa (jap. 門川 大作, Kadokawa Daisaku; * 23. November 1950 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Kommunalpolitiker und der 26. Bürgermeister der Stadt Kyōto. Kadokawa war nach Abschluss der Städtischen Horikawa-Oberschule für den Bildungsausschuss der Stadt Kyōto tätig. Bereits berufstätig absolvierte er ein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ritsumeikan-Universität. Er war danach weiter für den Bildungsausschuss tätig, ab 2001 als Vorsitzender. Ab 2006 war er auch in der kyōiku saisei kaigi aktiv, einem bildungspolitischen Beratungsgremium des nationalen Kabinetts Abe. 2007 verließ er den Bildungsausschuss und bewarb sich bei der Bürgermeisterwahl 2008 mit Unterstützung der großen Parteien (DP, LDP, Kōmeitō) um die Nachfolge von Yorikane Masumoto, der nach drei Amtszeiten nicht mehr antrat. Kadokawas wichtigster Gegenkandidat war der KPJ-gestützte Anwalt Kazuo Nakamura; Kadokawa setzte sich knapp mit weniger als Tausend Stimmen Vorsprung auf Nakamura durch. 2012 wurde er gegen Nakamura als einzigem Gegenkandidaten für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Ein Hauptthema seines zweiten Wahlkampfes war die Atomkraft: Vor allem in der nahen Präfektur Fukui stehen zahlreiche Kernkraftwerke, die den Großraum Kansai versorgen; während Nakamura einen Atomausstieg zu einem Hauptwahlkampfthema machte, tritt Kadokawa zwar für einen graduellen Ausbau erneuerbarer Energien ein, konzentrierte sich im Wahlkampf aber auf andere Maßnahmen seiner ersten Amtszeit wie den Ausbau der städtischen U-Bahn und die Tourismusförderung.
Kensaku Morita (jap. 森田 健作, Morita Kensaku; * 16. Dezember 1949 in Ōta, Präfektur Tokio als Suzuki Eiji (鈴木 栄治)) ist…Kensaku Morita (jap. 森田 健作, Morita Kensaku; * 16. Dezember 1949 in Ōta, Präfektur Tokio als Suzuki Eiji (鈴木 栄治)) ist ein japanischer Schauspieler und Politiker. Er ist seit 2009 Gouverneur von Chiba.
Reijirō Koroku (jap. 小六 禮次郎, Koroku Reijirō; * 13. Dezember 1949 in Okayama in der Präfektur Okayama, Japan) ist ein…Reijirō Koroku (jap. 小六 禮次郎, Koroku Reijirō; * 13. Dezember 1949 in Okayama in der Präfektur Okayama, Japan) ist ein japanischer Komponist.
Akira Gunji (jap. 郡司 彰 Gunji Akira; * 11. Dezember 1949 in Mito, Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker…Akira Gunji (jap. 郡司 彰 Gunji Akira; * 11. Dezember 1949 in Mito, Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (DPJ→DFP→partei- und fraktionslos→parteiloses Mitglied der KDP-Fraktion→KDP). Von 1998 bis 2022 war er Senator für Ibaraki, von 2016 bis 2019 Vizepräsident des Senats. In der umgebildeten Regierung von Premierminister Yoshihiko Noda war er von Juni bis Dezember 2012 Landwirtschaftsminister.
Mitsuhide Iwaki (jap. 岩城 光英, Iwaki Mitsuhide; * 4. Dezember 1949 in Iwaki, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer…Mitsuhide Iwaki (jap. 岩城 光英, Iwaki Mitsuhide; * 4. Dezember 1949 in Iwaki, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker. Er war von 1998 bis 2016 Senator für Fukushima, Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP; Hosoda-Faktion) und von 2015 bis 2016 Justizminister im dritten Kabinett Abe. Iwaki, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Sophia-Universität, wurde nach seinem Abschluss Mitarbeiter des Getränkekonzerns Suntory. Nach dem Tod seines Vaters kehrte er 1974 in die Heimat zurück, arbeitete unter anderem als Wachmann und eröffnete ein Juku. 1979 kandidierte er bei einer Nachwahl erstmals für das Stadtparlament von Iwaki, wurde aber erst im zweiten Anlauf bei der regulären Wahl 1980 gewählt. In seiner zweiten Amtszeit trat er 1986 für eine (erfolgreiche) Kandidatur zum Präfekturparlament von Fukushima zurück. Kurz nach seiner Wiederwahl 1990 starb der Bürgermeister von Iwaki, Takeo Nakata, und Iwaki trat als Abgeordneter zurück, um für die Nachfolge zu kandidieren. Er setzte sich gegen den ehemaligen sozialistischen Unterhausabgeordneten Noboru Kōsaka durch und wurde für die erste von zwei Amtszeiten zum Bürgermeister von Iwaki gewählt. In die nationale Politik wechselte Iwaki zur Senatswahl 1998, bei der er in Fukushima (damals zwei Senatoren pro Teilwahl) als einer von zwei LDP-Kandidaten antrat, den zweithöchsten Stimmenanteil (24,9 %) hinter dem parteilosen (DPJ, SDP, Kōmeitō) Yūhei Satō (32,6 %) erzielte und LDP-Amtsinhaber Shizuo Satō (23,6 %) auf den dritten Platz verdrängte. Er wurde 2004 und 2010 – die LDP nominierte in beiden Wahlen nur noch einen Kandidaten in Fukushima – jeweils mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter einem demokratischen Kandidaten aber sicherem Vorsprung auf Platz drei wiedergewählt. Von 2005 bis 2006 saß er dem Landwirtschaftsausschuss des Senats vor, 2012–2014 dem Geschäftsordnungsausschuss (giin un’ei iinkai). 2002 bis 2003 war Iwaki parlamentarischer Staatssekretär im MLIT für das Kabinett Koizumi, von 2007 bis 2008 stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats für die Kabinette Abe und Fukuda. Im Oktober 2015 berief ihn Shinzō Abe als Justizminister erstmals in ein Kabinett. Bei der Senatswahl im Juli 2016 verlor die Präfektur Fukushima einen Sitz. Iwaki unterlag seinem bisherigen Mitsenator Teruhiko Mashiko um rund drei Prozentpunkte. Er blieb bis zur Kabinettsumbildung im August 2016 Minister.
Toshio Ōshima (jap. 大島 利雄, Ōshima Toshio; * 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Mathematiker, die sich mit…Toshio Ōshima (jap. 大島 利雄, Ōshima Toshio; * 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Mathematiker, die sich mit Differentialgleichungen, harmonischer Analysis auf symmetrischen Räumen, Darstellungstheorie von Liegruppen und Speziellen Funktionen befasst.
Toshinori Kondō (jap. 近藤 等則, Kondō Toshinori; * 15. Dezember 1948 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 17. Oktober…Toshinori Kondō (jap. 近藤 等則, Kondō Toshinori; * 15. Dezember 1948 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 17. Oktober 2020 in Kawasaki (Kanagawa)) war ein Trompeter der Jazzavantgarde und der Fusionsmusik. Kondōs erste Einflüsse im Jazz waren Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Miles Davis. In den 1970er-Jahren kam er von Japan nach New York, wo er mit den Mitgliedern der Downtown-Szene zusammenarbeitete, so mit Bill Laswell und John Zorn. 1978 spielte er mit Derek Bailey. Sein erstes Soloalbum entstand 1979. Im gleichen Jahr trat er mit Eugene Chadbourne auf dem Total Music Meeting auf. 1981 war er erstmals Mitglied in einem Projekt von Peter Brötzmann. 1982 trat er mit Paul Lovens und mit dem Globe Unity Orchestra auf. In den 1980er-Jahren kehrte er nach Japan zurück und gründete die Gruppe IMA, mit der er recht erfolgreich war. Daneben spielte er im Jam Rice Sextet (mit Yōsuke Yamashita, Akira Sakata, Gerald Ohshita, Hideaki Mochizuki und Shōta Koyama), das 1986 das Album Jam Rice Relaxin’ live einspielte. Seit 1992 gehörte er zum Die Like a Dog-Quartett Brötzmanns und später auch zu dessen Chicago-Tentett. Er spielte mit Tristan Honsinger und ließ sich schließlich in Amsterdam nieder, wo er weiterhin lebte. 2002 organisierte er in Hiroshima ein großes Friedensfestival für den Dalai Lama. Bekannt wurde Kondō vor allem für seine Fusion von Free-Jazz-, Noise- und elektronischer Musik. Hier arbeitete er mit Musikern wie DJ Krush und Tom Cora zusammen. Er wurde zu Aufnahmen der United Future Organization, aber auch der Jazzkantine herangezogen. Daneben hat er auch Musik für japanische Kriminalfilme komponiert. 2017 spielte er mit Peter Brötzmann und der amerikanischen Pedal-Steel-Gitarristin Heather Leigh in einem Trio, außerdem mit Brötzmann und Sabu Toyozumi (Complete Link). 2022 legte Kondo mit Massimo Pupillo und Tony Buck das Album Eternal Triangle (i dischi di angelica) vor.
Yōko Morishita (japanisch 森下 洋子 Morishita Yōko, wirklicher Name Yōko Shimizu; * 7. Dezember 1948 in Hiroshima…Yōko Morishita (japanisch 森下 洋子 Morishita Yōko, wirklicher Name Yōko Shimizu; * 7. Dezember 1948 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Ballerina der Matsuyama Ballet Company. Sie gewann mehrere Preise und war als Prima Ballerina eine Kultur-Repräsentantin Japans.
Yoshihide Suga (; jap. 菅 義偉 Suga Yoshihide; * 6. Dezember 1948 in Akinomiya, heute zu Yuzawa, Präfektur Akita) ist ein…Yoshihide Suga (; jap. 菅 義偉 Suga Yoshihide; * 6. Dezember 1948 in Akinomiya, heute zu Yuzawa, Präfektur Akita) ist ein japanischer Politiker. Er war als Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) vom 16. September 2020 bis zum 4. Oktober 2021 der nach US-Zählung 63., in Japan 99. Premierminister von Japan. Suga war von 1996 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 2. Wahlkreis Kanagawa. Innerhalb der LDP war er bis 2009 Mitglied der Koga-Faktion und gehörte danach keiner Faktion mehr an; die 2015 gegründete informellere Suga-Gruppe (Ganesha no kai) seiner Anhänger kündigte im Skandal um schwarze Kassen anderer vollwertiger, als „politische Gruppierungen“ registrierter LDP-Faktionen 2024 die Einstellung ihrer Aktivitäten an, löste sich aber auch nicht auf. Von 2006 bis 2007 war er Innenminister und von August bis September 2007 Vorsitzender der Wahlstrategiekommission der LDP.
Yōichi Masuzoe (jap. 舛添 要一 Masuzoe Yōichi; * 29. November 1947 in Yahata (heute: Kitakyūshū)) ist ein japanischer…Yōichi Masuzoe (jap. 舛添 要一 Masuzoe Yōichi; * 29. November 1947 in Yahata (heute: Kitakyūshū)) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Gouverneur der Präfektur Tokio. Von 2001 bis 2013 war er Oberhausabgeordneter und von September 2007 bis 2009 Minister für Gesundheit und Arbeit im Kabinett. Masuzoe ist Absolvent der Universität Tōkyō. Nach Forschungsaufenthalten in Paris und Genf lehrte er von 1979 bis 1994 Politikwissenschaften an der Universität Tōkyō. In den 90er Jahren unternahm er erste Schritte in der Politik; unter anderem kandidierte er 1999 für den Gouverneursposten in der Hauptstadtpräfektur Tōkyō, erreichte aber nur den dritthöchsten Stimmenanteil hinter Shintarō Ishihara (parteilos) und Kunio Hatoyama (damals DPJ). Im Jahr 2001 wurde Masuzoe über die Verhältniswahlliste der Liberaldemokratischen Partei (LDP) ins Oberhaus gewählt. Er gehörte zu den LDP-Abgeordneten, die nicht faktionsgebunden sind. Während des Skandals um verlorengegangene und undokumentierte Rentenansprüche im Oberhauswahlkampf 2007 kritisierte er die Regierung Shinzō Abe für die schleppende Aufarbeitung und wurde trotz der massiven Verluste der LDP wiedergewählt. Bei der Regierungsumbildung im August ernannte ihn Abe überraschend zum Minister für Gesundheit und Arbeit und übertrug ihm somit die Verantwortung für die Bewältigung des Rentenskandals. Masuzoe kündigte an, sein politisches Überleben an dieses Vorhaben zu knüpfen. Abes Nachfolger Fukuda und Asō beließen Masuzoe auf seinem Posten, den er bis zum Regierungswechsel 2009 behielt. Im April 2010 verließ Masuzoe die LDP und gründete zusammen mit drei Mitgliedern des Kaikaku Club und den ebenfalls aus der LDP ausgetretenen Abgeordneten Tetsurō Yano und Masakatsu Koike eine neue Partei, die Shintō Kaikaku, deren erster Vorsitzender er wurde. Bei der Oberhauswahl im Juli 2013 kandidierte er nicht mehr für eine Wiederwahl und trat anschließend vom Parteivorsitz zurück. Bei der Gouverneurswahl in Tokio 2014 kandidierte Masuzoe mit Unterstützung aus Mitte-rechts-Parteien und Gewerkschaften. Er setzte sich mit rund 43 % der Stimmen klar gegen Kenji Utsunomiya, Morihiro Hosokawa und 13 weitere Kandidaten durch. Am 15. Juni 2016 gab Masuzoe bekannt, aufgrund eines Finanzskandals mit Wirkung zum 21. Juni zurückzutreten, nachdem bekannt wurde, dass er mit Steuergeldern luxuriöse Auslandsreisen und Ausflüge finanzierte. Die Neuwahlen sollen zusammen mit mehreren Nachwahlen zum Präfekturparlament am 31. Juli stattfinden.
Jun Ichikawa (jap. 市川 準, Ichikawa Jun; * 25. November 1948 in Fuchū, Präfektur Tokio; † 19. September 2008 ebenda) war…Jun Ichikawa (jap. 市川 準, Ichikawa Jun; * 25. November 1948 in Fuchū, Präfektur Tokio; † 19. September 2008 ebenda) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Ichikawa kündigte 1981 seine Arbeit und begann sehr erfolgreich als Regisseur für Werbespots. Mit Die Geishaschülerin konnte er 1987 seine erste Regiearbeit im Filmbereich vorlegen und wurde von Kritikern dafür gelobt. In den folgenden Jahren etablierte er sich in der japanischen Filmszene als unkonventioneller Regisseur und wurde mit einigen Preisen ausgezeichnet. So gewann er 1991 für den Film Tsugumi, eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Banana Yoshimoto, den Regiepreis beim Mainichi-Filmwettbewerb. Dieselbe Auszeichnung erhielt er 1994 erneut, diesmal für den Film Byōin de Shinu to Iukoto. Seine Filmdramen ab den 1990er Jahren wurden mit den Werken Yasujirō Ozus verglichen, der Ichikawa stark beeinflusste. Mit Tōkyō Kyōdai drehte er 1995 eine Hommage an Ozu. Sein Film Tokiwa-sō no Seishun handelt vom Alltag einiger Manga-Zeichner (darunter Fujio Akatsuka und Shōtarō Ishinomori) in der berühmten Tokiwa-sō-Wohnung. Zu seinen wichtigsten Werken gehört auch das international vielbeachtete Tony Takitani nach einem Drehbuch von Haruki Murakami. Für diesen Film gewann Ichikawa 2004 den FIPRESCI-Preis und den Spezialpreis der Jury bei dem Internationalen Filmfestival von Locarno.
Akamine Seiken (japanisch 赤嶺 政賢; * 18. Dezember 1947 in Naha, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker der…Akamine Seiken (japanisch 赤嶺 政賢; * 18. Dezember 1947 in Naha, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker der Kommunistischen Partei Japans (KPJ), der seit 2000 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses des Parlaments, ist.
Riyoko Ikeda (jap. 池田 理代子, Ikeda Riyoko; * 18. Dezember 1947 in Osaka) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihr Debüt…Riyoko Ikeda (jap. 池田 理代子, Ikeda Riyoko; * 18. Dezember 1947 in Osaka) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihr Debüt als professionelle Manga-Zeichnerin machte sie 1967 mit Bara-Yashiki no Shōjo. Nebenbei studierte sie Philosophie. Ikeda trat als Studentin einem kommunistischen Jugendverband bei und engagierte sich in der Antinuklearbewegung. 1972 begann sie mit der Arbeit an Die Rosen von Versailles, in dem sie die Französische Revolution behandelte. Der Manga wurde 1973 nach über 1.800 Seiten beendet und in Japan zu einem riesigen Erfolg, später auch als Anime und als Musical umgesetzt und international vermarktet. Die zehn Sammelbände der Manga-Serie verkauften sich in Japan etwa fünfzehn Millionen Mal. Anfang der 1980er wechselte sie ins Josei-Genre, konnte allerdings nicht an ihre Erfolge in den 1970ern anschließen. Seit 1998 arbeitet sie bei ihren Manga-Titeln hauptsächlich als Szenaristin, ihre ehemalige Assistentin Erika Miyamoto (宮本 えりか, Miyamoto Erika) fungiert als Zeichnerin. Sie wird neben unter anderem Moto Hagio und Keiko Takemiya zur Gruppe der 24er gezählt.
Wahei Tatematsu (japanisch 立松 和平, Tatematsu Wahei; * 15. Dezember 1947 in Utsunomiya; † 8. Februar 2010 in Tokio) war…Wahei Tatematsu (japanisch 立松 和平, Tatematsu Wahei; * 15. Dezember 1947 in Utsunomiya; † 8. Februar 2010 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller und Essayist. Tatematsu studierte Politik und Ökonomie an der Waseda-Universität. Er arbeitete nach dem Studium u. a. als Hilfspfleger, Bauarbeiter, Lastwagenfahrer auf einem Fischmarkt und als Barkeeper. 1980 gelang ihm der Durchbruch als Schriftsteller mit dem Roman Enrai (遠雷, „Fernes Donnergrollen“), für den er den Noma-Literaturpreis erhielt. 1997 wurde er für Doku fubun Tanaka Shōzō (毒 - 風聞・田中正造) mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet. Später wandte er sich zunehmend buddhistischen Themen zu. Sein zweibändiger Roman Dōgen Zenji (道元禅師) über den Zenmeister Dōgen erhielt mehrere Preise, darunter einen Sonderpreis des Izumi-Kyōka-Literaturpreises 2007.
Yūhei Satō (jap. 佐藤 雄平, Satō Yūhei; * 13. Dezember 1947 in Shimogō, Landkreis Süd-Aizu, Präfektur Fukushima) ist ein…Yūhei Satō (jap. 佐藤 雄平, Satō Yūhei; * 13. Dezember 1947 in Shimogō, Landkreis Süd-Aizu, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin (Oberhaus) und für zwei Amtszeiten von 2006 bis 2014 Gouverneur von Fukushima.
Kōzō Okamoto (japanisch 岡本 公三, Okamoto Kōzō; * 7. Dezember 1947 in Kumamoto; † 23. Juli 2026 in Beirut) war ein…Kōzō Okamoto (japanisch 岡本 公三, Okamoto Kōzō; * 7. Dezember 1947 in Kumamoto; † 23. Juli 2026 in Beirut) war ein japanischer Terrorist.
Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer…Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer Herausgeber, Literaturkritiker, Essayist und Tanzexperte. Von 1978 bis 1980 benutzte er das Pseudonym Imai Hiroyasu (今井 裕康).
Ken’ichi Nomoto (japanisch 野本 憲一, Nomoto Ken’ichi; * 1. Dezember 1946) ist ein japanischer Astrophysiker und Astronom.…Ken’ichi Nomoto (japanisch 野本 憲一, Nomoto Ken’ichi; * 1. Dezember 1946) ist ein japanischer Astrophysiker und Astronom. Nomoto wurde 1974 an der Universität Tokio in Astronomie promoviert und war danach Forschungsstipendiat der Japan Society for the Promotion of Science. 1976 wurde er Assistant Professor an der Universität Ibaraki und 1982 Assistant Professor an der Universität Tokio, an der er 1985 Associate Professor und 1993 Professor wurde. Er ist am Kavli-Institut für Mathematik und Physik des Universums (IPMU) in Tokio als Projekt-Professor und leitender Wissenschaftler. Nomoto befasst sich mit Supernova Explosionen und der Anreicherung des Universums mit schweren chemischen Elementen durch diese. 2008 fand er mit Keiichi Maeda und Masaomi Tanaka am Subaru-Teleskop heraus, dass die meisten Kernkollaps-Supernovae nicht kugelsymmetrisch, sondern eher länglicher Gestalt sind. Mit Maeda und anderen konnte er aus der asymmetrischen Struktur von Supernova-Explosionen auch Abweichungen im Erscheinungsbild von Typ Ia Supernovae erklären, die vorher Zweifel an der Verwendung als Standardkerzen für Entfernungsbestimmung genährt hatten. Ebenfalls 2008 konnte er mit Kollegen Lichtechos der Supernova SN 1572 von Tycho Brahe (1572) untersuchen, das heißt Licht der Supernovaexplosion, dass in der Umgebung reflektiert wurde und erst in der Gegenwart die Erde erreichte. Die Beobachtung bestätigte, dass es sich um eine Typ Ia Supernova handelte. 2009 entdeckte er mit Kollegen eine besonders helle Typ Ia Supernova, deren Vorgängerstern aufgrund schneller Rotation eine Masse hatte, die etwas über der Chandrasekhar-Grenze von 1,44 Sonnenmassen lag. Die Entdeckung hat Auswirkungen auf die gängige Verwendung von Supernovae vom Typ Ia als Standardkerzen für die Entfernungsmessung im Universum. 2010 gelang ihm mit Kollegen der Nachweis einer Supernova (SN 2005cz), die mit zehn Sonnenmassen des Vorgängersterns an der Grenze dafür liegt, dass Supernovae überhaupt auftreten. 2012 erklärte er die Tatsache, dass häufig kein Begleitstern in Typ Ia Supernovae gefunden wurde damit, dass der Begleitstern des Doppelsternsystems sich vor der Supernova-Explosion zu einem Helium-reichen weißen Zwerg entwickelte, der schwer zu beobachten ist. Das war vorher ein Problem für SD-Szenarien der Entstehung von Typ 1 Supernovae, in denen ein weißer Zwerg von seinem Begleitstern (etwa einem roten Riesen) Masse abzieht und dann in einer Supernova explodiert. 1989 erhielt er den Nishina Memorial Prize, 1995 die Japan Academy Medal und 2010 die Medaille des Instituts für Astrophysik in Paris. 2015 erhielt er den Marcel Grossmann Award für Pionierarbeiten zur Rolle von Doppelsternsystemen in der Entwicklung massiver Sterne. Er zeigte, dass Doppelsternsysteme verschiedene Wege in der Evolution massiver Sterne eröffnen, mit verschiedenen Arten von Supernovae, Hypernovae, Gammablitzen und Neutronensternen und schwarzen Löchern als Endstationen. Er stellte dazu sowohl theoretische Untersuchungen an als auch solche in der beobachtenden Astronomie. Für 2019 wurde ihm der Hans-A.-Bethe-Preis der American Physical Society zugesprochen, für 2026 der Gruber-Preis für Kosmologie. Ebenfalls 2026 wurde er mit dem Shaw Prize für Astronomie ausgezeichnet.
Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein…Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel. Der 1,90 m große Ninomiya kämpfte in großen Turnieren meist in der offenen Klasse. Bei der Universiade 1967 in Tokio siegte er in der Klasse bis 93 kg. Drei Jahre später wurde Ninomiya Asienmeister im Schwergewicht. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne gewann er den Titel in der offenen Klasse durch einen Finalsieg über seinen Landsmann Haruki Uemura. Zwei Jahre später standen sich die beiden im Finale der Weltmeisterschaften 1975 in Wien erneut gegenüber, diesmal gewann Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat Uemura in der offenen Klasse an, Kazuhiro Ninomiya startete in der Klasse bis 93 kg. Für seine ersten beiden Kämpfe gegen Fahed Salem aus Kuwait und An Ung-nam aus Nordkorea benötigte Ninomiya zusammen 1:42 Minuten. Das Viertelfinale gegen Dietmar Lorenz aus der DDR ging über die volle Distanz, Ninomiya gewann mit waza-ari. Im Halbfinale besiegte der Japaner Jürg Röthlisberger aus der Schweiz nach 57 Sekunden. Das Finale zwischen Ninomiya und Ramas Charschiladse aus der Sowjetunion ging über die volle Kampfzeit, Ninomiya gewann durch waza-ari. Ninomiyas letztes großes Turnier war 1978 der Jigoro Kano Cup in Tokio. Ninomiya unterlag Dietmar Lorenz im Halbschwergewichtsfinale, in allen anderen Gewichtsklassen siegten vor einheimischem Publikum japanische Judokas.