Fumiko Kometani (jap. 米谷 ふみ子, Kometani Fumiko, * 13. November 1930 in Osaka) ist eine japanische Schriftstellerin.…Fumiko Kometani (jap. 米谷 ふみ子, Kometani Fumiko, * 13. November 1930 in Osaka) ist eine japanische Schriftstellerin. Kometani studierte japanische Literatur an der Frauenuniversität in Osaka, wandte sich dann aber der Malerei zu. Sie nahm mit einem Ölgemälde an einer Ausstellung der Kunstorganisation Nikaki teil und wurde mit dem Kansaijōryū bijutsushō, dem Kunstpreis für Frauen in der Region Kansai, ausgezeichnet. 1960 erhielt sie ein Stipendium für die Teilnahme an einem Kunstworkshop in Peterborough (New Hampshire). Hier lernte sie den Schriftsteller Josh Greenfeld kennen, mit dem sie drei Jahre in New York lebte. In dieser Zeit heiratete sie Greenfeld und trat zum Judentum über. Nach der Rückkehr der Familie nach Japan stellte sich heraus, dass eines ihrer Kinder geistig behindert war, woraufhin Kometani eine literarische Laufbahn einschlug. Sie verfasste Essays, u. a. über Norman Mailer, Arthur Miller, Art Carney, Zero Mostel und Alan Schneider, und politische Schriften, ab Mitte der 1970er-Jahre auch Erzählungen und Romane. Sie wurde 1985 mit dem Akutagawa-Preis und 1998 mit dem Frauenliteraturpreis ausgezeichnet.
Hiroshi Kaneko (japanisch 金子 宏; geb. 13. November 1930 in der Präfektur Nagano; gest. 23. August 2022) war ein…Hiroshi Kaneko (japanisch 金子 宏; geb. 13. November 1930 in der Präfektur Nagano; gest. 23. August 2022) war ein japanischer Jurist mit dem Schwerpunkt Steuerrecht.
Kazuo Kuroki (jap. 黒木和雄 Kuroki Kazuo; * 10. November 1930 in Matsusaka; † 12. April 2006 in Tokio) war ein japanischer…Kazuo Kuroki (jap. 黒木和雄 Kuroki Kazuo; * 10. November 1930 in Matsusaka; † 12. April 2006 in Tokio) war ein japanischer Regisseur und Drehbuchautor. Kuroki begann seine Laufbahn als Dokumentarfilmer, bevor er ab den 1960er Jahren mit Spielfilmen hervortrat. Einige dieser Low-Budget-Filme wie Tobenai chinmoku und Ryoma ansatsu gelten inzwischen als Klassiker des japanischen Kinos. Ab Ende der 1980er Jahre drehte er eine Trilogie über den Zweiten Weltkrieg. Ashita (Der Tag davor, 1988) und Utsukushii natsu kirishima (Der Sommer eines Jungen, 2002) spielen in den letzten Kriegstagen, während Chichi to kuraseba (Das Gesicht des Jizô, 2004) das Trauma der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki reflektiert.
Kuniko Mukōda (jap. 向田 邦子, Mukōda Kuniko; * 28. November 1929 in der Stadt Setagaya, Landkreis Ebara, Präfektur Tokio…Kuniko Mukōda (jap. 向田 邦子, Mukōda Kuniko; * 28. November 1929 in der Stadt Setagaya, Landkreis Ebara, Präfektur Tokio; † 22. August 1981) war eine japanische Drehbuchautorin, Schriftstellerin und Essayistin. Mukōda ist Absolventin der Jissen joshi senmon gakkō (heutige Jissen-Frauenuniversität). Sie wurde als Autorin populärer Hörspiele und Fernsehfilme wie Morishige no Jūyaku Dokuhon (森繁の重役読本, 1962–69, dt. Morishiges Direktorenlesebuch), Dial 110 (ダイヤル一一〇番, 1959) und Shichinin no Mago (七人の孫, 1964, dt. Die sieben Enkel) bekannt. Daneben trat sie auch als Autorin von Dramen, Romanen und Essays hervor. 1980 wurde sie für ihre, zusammen in Omoide Trump (思い出トランプ, 1980, dt. Kartenspiel der Erinnerung) veröffentlichten, Kurzgeschichten Hana no namae (花の名前, dt. Der Name der Blume), Kawauso (かわうそ, dt. Der Otter) und Inugoya (犬小屋, Die Hundehütte) mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet. Weitere bekannte Werke sind Chichi no Wabijō (父の詫び状, 1976–78, dt. Vaters Entschuldigungsschreiben), Nemuru Sakazuki (眠る盃, 1979, dt. Die ruhenden Trinkschalen). 1981 kam sie bei dem Absturz einer Boeing 737 auf dem FEAT-Flug 103 in Taiwan ums Leben.
Asashio Tarō (III.) (jap. 朝潮 太郎; * 13. November 1929 in Kōbe, Präfektur Hyōgo als Yonekawa Fumitoshi (米川 文敏); † 23.…Asashio Tarō (III.) (jap. 朝潮 太郎; * 13. November 1929 in Kōbe, Präfektur Hyōgo als Yonekawa Fumitoshi (米川 文敏); † 23. Oktober 1988) war ein japanischer Sumōringer und der 46. Yokozuna. Asashio machte sein Debüt im Oktober 1948 unter seinem bürgerlichen Namen. Im September 1950 gelang ihm nach sieben Turnieren – es wurden noch lediglich drei im Jahr abgehalten – durch den Sieg (14-1) in der Jūryō der Sprung in die Makuuchi-Division. Im Mai 1952 nahm er noch als Maegashira den Kampfnamen Asashio an; er war der dritte Sumōringer mit diesem Namen. Im September des Jahres erreichte er zwei Siege gegen amtierende Yokozuna, erhielt zweimal in Folge die Auszeichnung für besondere Leistung (Shukun-sho) und wurde zum ersten Mal Sekiwake. Nach lediglich durchschnittlichen Ergebnissen in der Folgezeit fiel er vorübergehend jedoch wieder in die unteren Ränge zurück. Im Januar und März 1955 gewann Asashio mit Siegen über Yokozuna drei bzw. zwei weitere Kinboshi und sein drittes Shukun-sho. Im März 1956 errang der mittlerweile wieder zum Sekiwake beförderte Ringer in Osaka seinen ersten Makuuchi-Turniersieg (12-3). Auch die Frühjahrsturniere der beiden folgenden Jahre konnte er für sich verbuchen. Schließlich erhielt der Ōzeki Asashio nach überzeugenden Leistungen (Yusho 14-1 im November 1958, zweite Plätze in den beiden folgenden Turnieren) mit knapp 30 Jahren die Ernennung zum Yokozuna. Seine Karriere in diesem Rang war von Verletzungen geprägt, so musste er bereits in seinem Ernennungsjahr drei Turniere lang pausieren. Nach nur einem weiteren ersten Platz im März 1961 (13-2) und weiteren verletzungsbedingten Ausscheiden aus Turnieren beendete Asashio im Januar 1962 seine aktive Karriere. Nach dem Tod des Oberhaupts der Takasago-beya, des ehemaligen Yokozuna Maedayama, im August 1971 nahm er die Aufgabe der Leitung des Stalles wahr. Der vierte Asashio und der spätere Ōzeki Konishiki sind bekannte Ringer des Takasago-beya aus dieser Zeit, allerdings auch der skandalumwitterte Maegashira Nankairyu. Im Oktober 1988 erlag Takasago Oyakata einem Schlaganfall.
Eiko Hanamura (japanisch 花村 えい子, Hanamura Eiko, geborene Yamaga; * 9. November 1929 in Kawagoe; † 3. Dezember 2020 in…Eiko Hanamura (japanisch 花村 えい子, Hanamura Eiko, geborene Yamaga; * 9. November 1929 in Kawagoe; † 3. Dezember 2020 in Tokio) war eine japanische Mangaka, die auf Shōjo-Manga, Manga für Mädchen im Teenageralter, spezialisiert war.
Ryūtarō Komiya (japanisch 小宮 隆太郎 Komiya Ryūtarō; geboren 30. November 1928 in Kyōto; gestorben 31. Oktober 2022 in…Ryūtarō Komiya (japanisch 小宮 隆太郎 Komiya Ryūtarō; geboren 30. November 1928 in Kyōto; gestorben 31. Oktober 2022 in Nerima, Präfektur Tokio) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler.
Takako Doi (japanisch 土井 たか子 Doi Takako, eigentlich 土井 多賀子; * 30. November 1928 in Kōbe; † 20. September 2014) war eine…Takako Doi (japanisch 土井 たか子 Doi Takako, eigentlich 土井 多賀子; * 30. November 1928 in Kōbe; † 20. September 2014) war eine japanische Politikerin und Oppositionsführerin. Doi studierte Rechtswissenschaften an der Dōshisha-Universität. 1969 kandidierte sie für die Sozialistische Partei Japans (SPJ) im 2. Wahlkreis der Präfektur Hyōgo erfolgreich für das Unterhaus und wurde danach elfmal wiedergewählt. Sie engagierte sich stark in Fragen der Gleichberechtigung und setzte sich im Parlament für die Unterzeichnung des Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau ein. Von 1986 bis 1991 war Doi Vorsitzende der SPJ. Unter ihrer Führung modernisierte sich die Partei und gab radikale Positionen auf. Von 1993 bis 1996 war Doi Präsidentin des Unterhauses. Nach der verheerenden Wahlniederlage bei den Unterhauswahlen 1996, in der die SPJ ihre Position als zweitstärkste Partei verlor, übernahm Doi erneut den Parteivorsitz. Die SPJ benannte sich im selben Jahr in Sozialdemokratische Partei (SDP) um, erholte sich aber nicht mehr und verlor immer weiter zugunsten der Demokratischen Partei an Boden. Bei der Unterhauswahl 2003 fiel die SDP auf 6 Sitze zurück; auch umstrittene Äußerungen Dois über Nordkorea im Zusammenhang mit der Entführungsfrage hatten der Partei massiv geschadet. Doi selbst wurde zwar über die Verhältniswahlliste gewählt, verlor aber ihren Wahlkreis. Im November 2003 übernahm sie die Verantwortung für den Zustand der Partei und trat als Vorsitzende zurück, ihre Nachfolgerin wurde Mizuho Fukushima. Seit der Wahl von 2005 war Doi nicht mehr im Parlament, 2006 wurde sie Ehrenvorsitzende ihrer Partei. Takako Doi starb am 20. September 2014 im Alter von 85 Jahren an einer Lungenentzündung.
Hotsuki Ozaki (japanisch 尾崎 秀樹, Ozaki Hotsuki; * 29. November 1928 in Taipeh; † 21. September 1999) war ein japanischer…Hotsuki Ozaki (japanisch 尾崎 秀樹, Ozaki Hotsuki; * 29. November 1928 in Taipeh; † 21. September 1999) war ein japanischer Autor und Literaturkritiker. Ozaki studierte Medizin an der Kaiserlichen Universität Taiwan und kehrte 1945 nach Japan zurück. Eine kritische Auseinandersetzung mit der japanischen Herrschaft in Taiwan gab er in dem Buch Zhanshi de Taiwan wenxue. Mit Takeuchi Yoshimi, dem Historiker Hashikawa Bunzō und anderen gründete er 1960 eine Forschungsgruppe "China in Japan". Diese erhielt 1963 den Namen Chūkogu no kai (Chinagesellschaft) und gab die Zeitschrift Chūgoku (China) heraus. Von 1993 bis 1997 war er Vorsitzender des P.E.N.-Zentrum Japan.
Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka.…Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka. 1958 war er der zweite Judo-Weltmeister. Drei Jahre später war er der erste Japaner, der ein Weltmeisterschaftsfinale gegen einen Nichtjapaner verlor. Kōji Sone belegte 1955 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. 1957 kämpften im Finale der japanischen Meisterschaften der Weltmeister von 1956 Shōkichi Natsui und Kōji Sone gegeneinander und Natsui gewann auch diesen Titel. 1958 siegte Kōji Sone im Finale der japanischen Meisterschaften gegen Kimiyoshi Yamashiki. Am 30. November 1958 fanden in Tokio die Weltmeisterschaften statt, die zweiten überhaupt. Sone besiegte zunächst den Judoka Kuirante von den Philippinen, dann den Südkoreaner Kin und im Viertelfinale George Harris aus den Vereinigten Staaten. Im Halbfinale bezwang er den Franzosen Bernard Pariset und mit dem Finalsieg gegen seinen Landsmann Akio Kaminaga war Sone Weltmeister. Anfang Dezember 1961 fanden in Paris die dritten Weltmeisterschaften statt. Kōji Sone bezwang in seinem Auftaktkampf den Deutschen Heinrich Metzler und danach den Belgier Theodor Guldemont und den Kanadier Manfred Matt. Im Viertelfinale besiegte er den Südkoreaner Han Ho-san und im Halbfinale den zweiten Südkoreaner Kim Eui-tae. Im Finale traf Sone auf den Niederländer Anton Geesink, der als erster Nichtjapaner Weltmeister wurde. Die Weltmeisterschaften 1961 waren für lange Zeit die letzten weltweiten Titelkämpfe mit nur einer Gewichtsklasse. Bei den Olympischen Spielen 1964 und bei den Weltmeisterschaften 1965 gab es Kämpfe in drei Gewichtsklassen und der offenen Klasse, von denen jeweils drei Gewichtsklassen von Japanern gewonnen wurden und eine von Anton Geesink. Erst 1980 bei den von Japan boykottierten Olympischen Spielen in Moskau und bei den ersten Frauenweltmeisterschaften gewannen japanische Judoka bei weltweiten Titelkämpfen keine Goldmedaille. Die japanischen Männer gingen bei Weltmeisterschaften erst wieder 2009 ohne eine einzige Goldmedaille von der Matte.
Osamu Tezuka (japanisch 手塚 治虫, eigentlich: 手塚 治, Tezuka Osamu; * 3. November 1928 in Toyonaka; † 9. Februar 1989) war…Osamu Tezuka (japanisch 手塚 治虫, eigentlich: 手塚 治, Tezuka Osamu; * 3. November 1928 in Toyonaka; † 9. Februar 1989) war ein japanischer Manga-Zeichner, Animationskünstler und Regisseur. Er war maßgeblich an der Entwicklung des modernen Mangas und Animes der Nachkriegszeit beteiligt. In seinem umfassenden Werk schuf er zahlreiche technische wie erzählerische Innovationen, was ihm Spitznamen wie „Vater des Manga“ (マンガの父 Manga no Chichi) oder „Gott des Manga“ (マンガの神様 Manga no Kami-sama) einbrachten. Zu seinen berühmtesten Arbeiten zählen beispielsweise Astro Boy, Black Jack, Prinzessin Saphir und Kimba, der weiße Löwe.
Yutaka Taniyama (jap. 谷山 豊, Taniyama Yutaka, eigentlich Taniyama Toyo; * 12. November 1927 in Kisai bei Tokio; † 17.…Yutaka Taniyama (jap. 谷山 豊, Taniyama Yutaka, eigentlich Taniyama Toyo; * 12. November 1927 in Kisai bei Tokio; † 17. November 1958 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker.
Hida Takeyuki (japanisch 飛田 武幸 Hida Takeyuki; * 12. November 1927 in Okazaki; † 29. Dezember 2017 in Tokio) war ein…Hida Takeyuki (japanisch 飛田 武幸 Hida Takeyuki; * 12. November 1927 in Okazaki; † 29. Dezember 2017 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit stochastischer Analysis insbesondere der Stochastik auf unendlichdimensionalen Räumen beschäftigte. Er gilt als der Begründer der White-Noise-Analysis, welche ihm zu Ehren auch als Hida-Kalkül bezeichnet wird.
Hiroshi Yamauchi (jap. 山内 溥, Yamauchi Hiroshi; * 7. November 1927 in Kyōto; † 19. September 2013 ebenda) war ein…Hiroshi Yamauchi (jap. 山内 溥, Yamauchi Hiroshi; * 7. November 1927 in Kyōto; † 19. September 2013 ebenda) war ein japanischer Unternehmer. 1949 übernahm er die Leitung des japanischen Familienunternehmens Nintendo, dessen dritter Präsident er war. Das anfänglich ausschließlich Spielkarten herstellende Unternehmen wuchs unter Yamauchis Leitung ab den 1980er Jahren zu einem der größten Videospielkonzerne heran. Nach über 50 Jahren an der Konzernspitze trat Yamauchi 2002 zurück und ernannte Satoru Iwata zu seinem Nachfolger. Bis zu seinem Tod blieb Yamauchi als Berater des Konzerns tätig.
Hirotsugu Akaike (jap. 赤池 弘次, Akaike Hirotsugu, auch Hirotugu nach dem Kunrei-System; * 5. November 1927 in der…Hirotsugu Akaike (jap. 赤池 弘次, Akaike Hirotsugu, auch Hirotugu nach dem Kunrei-System; * 5. November 1927 in der Präfektur Shizuoka; † 4. August 2009 in der Präfektur Ibaraki) war ein japanischer Statistiker.
Chie Nakane (japanisch 中根 千枝, Nakane Chie; geboren 30. November 1926; gestorben 12. Oktober 2021 in Tokio) war eine…Chie Nakane (japanisch 中根 千枝, Nakane Chie; geboren 30. November 1926; gestorben 12. Oktober 2021 in Tokio) war eine japanische Kulturanthropologin.
Mutō Kabun (jap. 武藤 嘉文; * 18. November 1926 in Kakamigahara, Präfektur Gifu; † 4. November 2009 in Tokio) war ein…Mutō Kabun (jap. 武藤 嘉文; * 18. November 1926 in Kakamigahara, Präfektur Gifu; † 4. November 2009 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin und 1993 Außenminister seines Landes. Mutō studierte an der Universität Kyōto und wurde 1967 Abgeordneter des Shūgiin für den 1. Wahlkreis Gifu. Er wurde danach 13 Mal wiedergewählt, bis er 2005 seinen Rückzug aus der Politik erklärte. Innerparteilich gehörte er zur Nakasone-Faktion. Mutō gehörte vier Kabinetten an: Im 2. Kabinett Ōhira war er von 1979 bis 1980 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei, 1990 im 2. Kabinett Kaifu Minister für Internationalen Handel und Industrie. Im April 1993 ersetzte er den erkrankten Außenminister Michio Watanabe im Kabinett Miyazawa. Von 1996 bis 1997 gehörte Mutō dem 2. Kabinett Hashimoto als Leiter der Behörde für Management und Koordination an. Mutōs Großvater Kamon war im Kaiserreich Shūgiinabgeordneter (Kenseikai/Minseitō) und nach dem Krieg der erste gewählte Gouverneur der Präfektur Gifu, sein Vater Kaichi Shūgiinabgeordneter aus Gifu, sein Sohn Yōji von 2005 bis 2009 LDP-Shūgiinabgeordneter aus Gifu.
Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war…Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war ein japanischer Telekommunikationsingenieur und ehemaliger Präsident der NEC Corporation. Sekimoto studierte Physik an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 1948 und trat dann in die Forschungslaboratorien von NEC ein, wo er 1965 Leiter der Grundlagenforschung wurde. 1962 wurde er an der Universität Tokio als Ingenieur promoviert. Nachdem er ab 1965 zwei Jahre bei COMSAT in Washington D.C. war, leitete er ab 1967 das Labor für Kommunikationsforschung von NEC. 1972 wurde er Manager der Abteilung Datenübertragung (Transmission Division) und 1974 stieg er in den Vorstand auf. 1977 wurde er Senior Vizepräsident und 1978 Executive Vizepräsident zuständig für Verkäufe in Japan. 1980 wurde er Präsident von NEC und 1994 bis 1998 war er im Aufsichtsrat. 1998 trat er zurück als Reaktion darauf, dass NEC dem japanischen Verteidigungsministerium überhöhte Preise berechnet hatte. Er blieb aber Berater von NEC, bis er auch davon 2002 zurücktrat, da er nicht damit einverstanden war, dass NEC seine Elektroniksparte als NEC Electronics ausgliederte. Er entwickelte bei NEC Puls-Code-Modulation zur Anwendungsreife einschließlich der Entwicklung der zugehörigen Schaltkreise. In den 1960er Jahren entwickelte er die SPADE-Technologie die bei Satellitenkommunikation und Datenübertragung (Intelsat) zur Anwendung kam. SPADE steht für Single-channel-per-carrier pulse-code-modulated multiple-access demand-assignment equipment. Ein von ihm entwickeltes Zeit-Multiplexverfahren (TDMA) und automatisches Routing-System fand in der Satellitenkommunikation und später beim Mobilfunk Anwendung. Zu seiner Zeit als Präsident von NEC in den 1980er Jahren stieg NEC zu einem der weltweit größten Anbieter von Computern und Halbleitern auf. Er war Direktor des japanischen Institute for International Socio-Economic Studies (IISE) und 1992 bis 1997 stellvertretender Vorsitzender des Beratungsgremiums des Keidanren, der größten Unternehmens-Lobby-Gruppe in Japan. 2004 erhielt er die IEEE Medal of Honor und er erhielt die IEEE Alexander Graham Bell Medal und den Edwin Howard Armstrong Award der IEEE Communications Society. Außerdem war er Life Fellow des IEEE. Er war auswärtiges Mitglied der National Academy of Engineering. Sekimoto war Ritter der Ehrenlegion und KBE. In Japan erhielt er die Ehrenmedaille mit Purpurband und den Orden des Heiligen Schatzes. Er hielt 35 japanische und 5 ausländische Patente.
Yamamoto Tarō (japanisch 山本 太郎; geboren 8. November 1925 in Tokio; gestorben 5. November 1988 in Nagano) war ein…Yamamoto Tarō (japanisch 山本 太郎; geboren 8. November 1925 in Tokio; gestorben 5. November 1988 in Nagano) war ein japanischer Dichter.
Yoshimoto Takaaki (japanisch 吉本 隆明; auch Onyomi: Yoshimoto Ryūmei; * 25. November 1924 in Tsukishima, Chūō, Präfektur…Yoshimoto Takaaki (japanisch 吉本 隆明; auch Onyomi: Yoshimoto Ryūmei; * 25. November 1924 in Tsukishima, Chūō, Präfektur Tokio; † 16. März 2012 in Bunkyō, Präfektur Tokio) war ein japanischer Lyriker, Literaturkritiker und Philosoph. Der Sohn eines Schiffszimmermanns studierte von 1944 bis 1947 Elektrochemie an der Technischen Hochschule Tokio. Von 1952 bis 1956 arbeitete er für die Tōyō-Tintenfabrik, von der er wegen gewerkschaftlicher Aktivitäten entlassen wurde. Als Kritiker wurde er 1956 mit einer Schrift über Bungakusha no sensō sekinin (文学者の戦争責任, dt. „Die Kriegsverantwortung der Literaten“) bekannt, die er gemeinsam mit Takei Teruo (武井 昭夫; 1927–2010) verfasst hatte. Anfang der 1960er Jahre engagierte er sich in der Bewegung gegen den Japanisch-amerikanischen Sicherheitsvertrag, zwischen 1968 und 1970 sympathisierte er mit der Studentenbewegung in Japan, auf die er großen Einfluss hatte. Als Philosoph rezipierte er Werke wie die von Marx und Hegel, wobei er sich vom Marxismus kritisch distanzierte. Seit den 1980er Jahren orientierte er sich am französischen Poststrukturalismus. Seine einflussreichsten Werke waren Gengo ni totte bi towa nani ka (言語にとって美とはなにか, „Was ist das Schöne für die Literatur?“; 1965), die Shinteki genjō ron josetsu (心的現象論序説, „Einleitung in die Welt der psychischen Phänomene“; 1971) und die Kyōdō gensō ron (共同幻想論, „Abhandlung über die gemeinschaftlichen Vorstellungen“; 1966–67). Yoshimoto ist der Vater der Schriftstellerin Banana Yoshimoto und der Mangazeichnerin Haruno Yoiko.
Motoo Kimura (japanisch 木村 資生, Kimura Motoo; * 13. November 1924 in Okazaki; † 13. November 1994 in Mishima) war ein…Motoo Kimura (japanisch 木村 資生, Kimura Motoo; * 13. November 1924 in Okazaki; † 13. November 1994 in Mishima) war ein japanischer Genetiker und Evolutionsbiologe.
Horinouchi Hisao (jap. 堀之内 久男; * 10. November 1924; † 31. März 2010 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki, Japan) war ein…Horinouchi Hisao (jap. 堀之内 久男; * 10. November 1924; † 31. März 2010 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki, Japan) war ein japanischer Politiker.
Hiroshi Kajiwara (japanisch 梶原完; * 9. November 1924 in Shanghai; † 29. Juli 1989 in Deutschland) war ein japanischer…Hiroshi Kajiwara (japanisch 梶原完; * 9. November 1924 in Shanghai; † 29. Juli 1989 in Deutschland) war ein japanischer Pianist, ein Klaviervirtuose von internationalem Rang und Musikpädagoge. In Japan war Kajiwara unter dem Namen Kajiwara Kan und Kajikan bekannt.
Shirai Yoshio (jap. 白井 義男; * 23. November 1923 in Tokio; † 26. Dezember 2003) war ein japanischer Boxer. Er war…Shirai Yoshio (jap. 白井 義男; * 23. November 1923 in Tokio; † 26. Dezember 2003) war ein japanischer Boxer. Er war Weltmeister der Berufsboxer im Fliegengewicht.
Satō Aiko (japanisch 佐藤 愛子; * 5. November 1923 in Osaka (Stadt), Osaka (Präfektur); † 29. April 2026) war eine…Satō Aiko (japanisch 佐藤 愛子; * 5. November 1923 in Osaka (Stadt), Osaka (Präfektur); † 29. April 2026) war eine japanische Schriftstellerin.
Sadamasa Motonaga (japanisch 元永 定正 Motonaga Sadamasa; * 26. November 1922 in Iga Ueno; † 3. Oktober 2011 in Takarazuka)…Sadamasa Motonaga (japanisch 元永 定正 Motonaga Sadamasa; * 26. November 1922 in Iga Ueno; † 3. Oktober 2011 in Takarazuka) war ein japanischer bildender Künstler und Buchillustrator und ein Mitglied der ersten Generation der japanischen Künstlergruppe Gutai Art Association, kurz Gutai.
Ichirō Abe (jap. 安部一郎, * 12. November 1922; † 27. Februar 2022) war ein Jūdō-Lehrer (10. Dan) der ältesten Jūdō-Schule…Ichirō Abe (jap. 安部一郎, * 12. November 1922; † 27. Februar 2022) war ein Jūdō-Lehrer (10. Dan) der ältesten Jūdō-Schule, des Kōdōkan. Abe ließ sich im Zuge einer Kampagne zur Förderung des Kōdōkan in Europa für längere Zeit in Frankreich nieder, zunächst 1951 in Toulouse und ab 1954 in Paris. Er ist damit einer der Väter dieser Schule in Frankreich. Auf ihn geht auch die Gründung des französischen Kōdōkan-Verbandes (Union Fédéral Française d'Amateurs de Judo Kodokan) 1956 zurück. Auch die erste Meisterschaft in diesem Sport im gleichen Jahr wurde von ihm initiiert. Sein berühmtestes Zitat lautet: „Wenn Du sechsmal geworfen wirst, stehe siebenmal wieder auf!“
Yoshirō Vladimir Irino (jap. 入野 義朗, Irino Yoshirō; * 13. November 1921 in Wladiwostok, Russland; † 28. Juni 1980 in…Yoshirō Vladimir Irino (jap. 入野 義朗, Irino Yoshirō; * 13. November 1921 in Wladiwostok, Russland; † 28. Juni 1980 in Tokio) war ein japanischer Komponist. Er gilt als erster Komponist seines Landes, der sich konsequent der Zwölftontechnik zuwandte.
Yoshihiko Yoshimatsu (jap. 吉松義彦, Yoshimatsu Yoshihiko; geboren am 16. November 1920; gestorben am 5. Juli 1988) war ein…Yoshihiko Yoshimatsu (jap. 吉松義彦, Yoshimatsu Yoshihiko; geboren am 16. November 1920; gestorben am 5. Juli 1988) war ein japanischer Judoka. 1956 war er Zweiter bei den ersten Weltmeisterschaften. Yoshihiko Yoshimatsu belegte 1948 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz, 1951 war er Zweiter hinter Toshiro Daigo. 1952 siegte er gegen Tashahiko Ishikawa, 1953 gegen Hideo Ito und 1955 gegen Shōkichi Natsui. Am 3. Mai 1956 wurden in Tokio die ersten Judo-Weltmeisterschaften ausgetragen. Yoshimatsu bezwang in seinem ersten Kampf den philippinischen Judoka Nicolas Arcales, im Achtelfinale den Österreicher Walter Gauhs und im Viertelfinale den Belgier Daniel Outelet. Im Halbfinale traf er auf den Niederländer Anton Geesink und besiegte ihn mit einem Hüftwurf. Im Finale trafen die beiden Japaner Natsui und Yoshimatsu aufeinander und Natsui gewann den Titel.
Gudō Wafu Nishijima (jap. 西嶋 愚道 和夫, Nishijima Gudō Wafu; * 1919 in Yokohama; † 28. Januar 2014) war ein japanischer…Gudō Wafu Nishijima (jap. 西嶋 愚道 和夫, Nishijima Gudō Wafu; * 1919 in Yokohama; † 28. Januar 2014) war ein japanischer Zen-Meister (Rōshi) der Sōtō-Schule des Zen. Nishijima studierte Zen unter Kōdō Sawaki und Rempo Niwa, von dem er die Dharma-Übertragung erhielt. Er gründete die buddhistische Gruppe Dōgen-Sangha in Tokio, wo er Vorträge auf Englisch für ausländische Schüler hielt. Nishijima ist Autor mehrerer Bücher. Er hat das Shōbōgenzō, ein buddhistischer Text von Eihei Dōgen (1200–1253), aus dem Altjapanischen in modernes Japanisch übersetzt und kommentiert. Er ist mitverantwortlich für die Übersetzung ins Englische und Deutsche. Nishijima hat eine eigene Interpretation des Shōbōgenzō entwickelt. Nach dieser Interpretation beschreibt Meister Dōgen die Wirklichkeit im Shobogenzo aus vier verschiedenen Perspektiven.
Saji Keizō (japanisch 佐治 敬三; geboren 1. November 1919 in Osaka; gestorben 3. November 1999 in Kawanishi in der…Saji Keizō (japanisch 佐治 敬三; geboren 1. November 1919 in Osaka; gestorben 3. November 1999 in Kawanishi in der Präfektur Hyōgo) war ein japanischer Unternehmer, der 2. Chef von Suntory. Saji war laut Forbes-Magazin 1987 mit einem geschätzten Nettovermögen von 6,7 Milliarden US-Dollar der 48. reichste Mensch der Welt.
Hatoyama Iichirō (japanisch 鳩山 威一郎; * 11. November 1918 in Tokio; † 19. Dezember 1993 in Tokio) war ein japanischer…Hatoyama Iichirō (japanisch 鳩山 威一郎; * 11. November 1918 in Tokio; † 19. Dezember 1993 in Tokio) war ein japanischer Beamter und Politiker. Von 1976 bis 1977 war er Außenminister seines Landes.
Sakamaki Kazuo (jap. 酒巻 和男; * 8. November 1918; † 29. November 1999 in Toyota-shi, Präfektur Aichi) war ein japanischer…Sakamaki Kazuo (jap. 酒巻 和男; * 8. November 1918; † 29. November 1999 in Toyota-shi, Präfektur Aichi) war ein japanischer Marineleutnant, der als Kommandant eines der fünf japanischen Zwei-Mann-U-Boote beim Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 teilnahm. Er versuchte trotz beschädigtem Kreiselkompass einen Torpedoangriff im Hafen, wurde dabei aber von einem Zerstörer entdeckt und angegriffen. Bei den Ausweichmanövern lief das U-Boot mehrmals fest, wobei die Torpedorohre beschädigt wurden und Wasser in den Druckkörper eindrang. Zudem traten aus den Batterien giftige Dämpfe aus. Da eine Weiterführung des Angriffes dadurch unmöglich wurde, entschloss sich Sakamaki zum Mutter-U-Boot zurückzukehren. Dabei lief das U-Boot endgültig auf ein Riff auf, sodass er mit seinem Besatzungsmitglied Inagaki Kiyoshi zum Ausbooten gezwungen war und an Land schwamm, wo er von amerikanischen Soldaten aufgegriffen und der erste japanische Kriegsgefangene der Amerikaner im Pazifikkrieg wurde. Inagaki Kiyoshi wurde später tot aufgefunden. Er konnte nicht schwimmen und ertrank, als er zum Ufer gelangen wollte. 1946 kehrte Sakamaki aus der Kriegsgefangenschaft nach Japan zurück und trat in die Firma Toyota ein, wo er in der Exportabteilung tätig war. Über seine Gefangenschaft berichtete er in seinem 1949 erschienenen Buch horyo daiichigō (捕虜第一號, „Kriegsgefangener Nr. 1“), das auch in Englisch mit dem Titel I Attacked Pearl Harbor veröffentlicht wurde. Von 1969 bis 1983 leitete er die brasilianische Niederlassung von Toyota. Anschließend arbeitete er wieder in Japan bis zu seiner Pensionierung 1987. Bei einem Historikertreffen in Texas 1991 sah er nach 50 Jahren zum ersten Mal sein U-Boot wieder.
Ninomiya Hirokazu (jap. 二宮 洋一; * 22. November 1917 in der Präfektur Hyōgo; † 7. März 2000) war ein japanischer…Ninomiya Hirokazu (jap. 二宮 洋一; * 22. November 1917 in der Präfektur Hyōgo; † 7. März 2000) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Ninomiya debütierte 1940 bei einem Freundschaftsturnier in Japan gegen die Auswahl der Philippinen. Seinen zweiten Einsatz hatte er elf Jahre später bei den Asienspielen 1951. Dort gelang ihm gegen die Auswahl Irans sein einziger Treffer.
Shinsaku Himeda (jap. 姫田 真左久, Himeda Shinsaku, häufig als Sinsaku Himeda romanisiert, Pseudonym: Masahisa Himeda; * 19.…Shinsaku Himeda (jap. 姫田 真左久, Himeda Shinsaku, häufig als Sinsaku Himeda romanisiert, Pseudonym: Masahisa Himeda; * 19. November 1916 in der Präfektur Hyōgo, Japan; † 29. Juli 1997) war ein japanischer Kameramann, der unter anderem 1971 für einen Oscar für die beste Kamera nominiert war.
Hayashida Yukio (jap. 林田 悠紀夫; * 26. November 1915 in Maizuru, Präfektur Kyōto; † 11. November 2007 in Setagaya, Tokio)…Hayashida Yukio (jap. 林田 悠紀夫; * 26. November 1915 in Maizuru, Präfektur Kyōto; † 11. November 2007 in Setagaya, Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem zwischen 1978 und 1986 Gouverneur der Präfektur Kyōto sowie von 1987 bis 1988 Justizminister war.
Kon Ichikawa (japanisch 市川 崑, Ichikawa Kon; * 20. November 1915 in Ise, Präfektur Mie; † 13. Februar 2008 in Tokio) war…Kon Ichikawa (japanisch 市川 崑, Ichikawa Kon; * 20. November 1915 in Ise, Präfektur Mie; † 13. Februar 2008 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.
Ishihara Yoshirō (japanisch 石原 吉郎; geboren 11. November 1915 auf der Izu-Halbinsel (Präfektur Shizuoka); gestorben 14.…Ishihara Yoshirō (japanisch 石原 吉郎; geboren 11. November 1915 auf der Izu-Halbinsel (Präfektur Shizuoka); gestorben 14. November 1977) war ein japanischer Dichter.
Wakasa Tokuji (jap. 若狭 得治; * 19. November 1914 in der Präfektur Toyama; † 27. Dezember 2005) war ein japanischer…Wakasa Tokuji (jap. 若狭 得治; * 19. November 1914 in der Präfektur Toyama; † 27. Dezember 2005) war ein japanischer Industrieller. Wakasa graduierte 1938 an der juristischen Fakultät der Tokioter Universität. Es wurde danach beim Ministerium für Telekommunikation angestellt. Zum Ende seiner politischen Karriere war er stellvertretender Transportminister. 1969 wurde er Vizepräsident der japanischen Airline All Nippon Airways (ANA), ein Jahr später stieg er zum Präsidenten auf. Er gilt als treibende Kraft hinter den Wachstumsbestrebungen der ANA, die sich in zahlreichen neu beschafften Flugzeugen und der Ausweitung des internationalen Linienverkehrs in den 1980er Jahren äußerten. Im Juli 1976 wurde er wegen Gesetzesverstößen im Zusammenhang mit dem Lockheed-Bestechungsskandal verhaftet und zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt, deren Vollstreckung für fünf Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. 1991 wurde Wakasa Ehrenvorsitzender der ANA und blieb ein einflussreiches Mitglied des Vorstandes. 1997 trat er nach Streitigkeiten mit dem Präsidenten der ANA, Seiji Fukatsu um personelle Neustrukturierungen der Unternehmensspitze zurück. Die Ursache dafür war eine Petition von 300 Managern der Firma zugunsten von Fukatsu, der zuvor dem Versuch entgegengewirkt hatte, Wakasas Sohn Wakasa Masaharu als Präsident einer Tochterfirma der ANA zu installieren. Wakasa starb im Alter von 91 Jahren an einer Lungenentzündung.
Ōkita Saburō (jap. 大来佐武郎; * 3. November 1914 in Dalian, Mandschurei, heute: Volksrepublik China; † 9. Februar 1993 in…Ōkita Saburō (jap. 大来佐武郎; * 3. November 1914 in Dalian, Mandschurei, heute: Volksrepublik China; † 9. Februar 1993 in Tokio) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Jiyūminshutō), der unter anderem von 1979 bis 1980 Außenminister war.
Tomie Ohtake (japanisch 大竹 富江 Ōtake Tomie; * 21. November 1913 in Kyoto Japan; † 12. Februar 2015 in São Paulo) war…Tomie Ohtake (japanisch 大竹 富江 Ōtake Tomie; * 21. November 1913 in Kyoto Japan; † 12. Februar 2015 in São Paulo) war eine japanisch-brasilianische Malerin und Bildhauerin.
Seiji Miyaguchi (jap. 宮口 精二, Miyaguchi Seiji; * 15. November 1913 in Tokio, Japan; † 12. April 1985) war ein…Seiji Miyaguchi (jap. 宮口 精二, Miyaguchi Seiji; * 15. November 1913 in Tokio, Japan; † 12. April 1985) war ein japanischer Schauspieler.
Dandō Shigemitsu (japanisch 団藤 重光; * 8. November 1913 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 25. Juni 2012) war ein…Dandō Shigemitsu (japanisch 団藤 重光; * 8. November 1913 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 25. Juni 2012) war ein japanischer Jurist, der bis zu seiner Emeritierung als Hochschullehrer an der Universität Tokio sowie mehrere Jahre als Richter am Obersten Gerichtshof tätig war.