Takehiro Watanabe (* 16. Dezember 1961 in Fukuoka) ist ein japanischer Tischtennisspieler und -trainer. Er nahm an den…Takehiro Watanabe (* 16. Dezember 1961 in Fukuoka) ist ein japanischer Tischtennisspieler und -trainer. Er nahm an den Olympischen Spielen 1988 und 1992 teil.
Seiko Noda (jap. 野田 聖子 Noda Seiko; * 3. September 1960 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka als Seiko Shima (島 聖子 Shima…Seiko Noda (jap. 野田 聖子 Noda Seiko; * 3. September 1960 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka als Seiko Shima (島 聖子 Shima Seiko)) ist eine japanische Politikerin der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordnete im Shūgiin, des Unterhauses der Kokkai, für den 1. Wahlkreis Gifu, Ministerin für Geburtenrückgang & Geschlechtergleichstellung und für Regionalbelebung (siehe Abenomics) im Kabinett Kishida und unter anderem ehemalige Post- und Innenministerin. Sie gehört innerparteilich schon seit ihrem Parteiwiedereintritt keiner Faktion an.
Tetsuya Nakashima (jap. 中島 哲也, Nakashima Tetsuya; * 2. September 1959 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Tetsuya Nakashima (jap. 中島 哲也, Nakashima Tetsuya; * 2. September 1959 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Regisseur. Er ist international vor allem bekannt für seine Filme Kamikaze Girls (2004) und Geständnisse (2010). Außerdem drehte er Musikvideos für Takako Matsu, SMAP und AKB48.
Sulpizio Shinzo Moriyama (* 17. Januar 1959 in Fukuoka) ist ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer…Sulpizio Shinzo Moriyama (* 17. Januar 1959 in Fukuoka) ist ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer Bischof von Ōita.
Hidetoshi Nakanishi (jap. 中西英敏, Nakanishi Hidetoshi; * 3. Juni 1958; † 12. September 2026) war ein japanischer Judoka.…Hidetoshi Nakanishi (jap. 中西英敏, Nakanishi Hidetoshi; * 3. Juni 1958; † 12. September 2026) war ein japanischer Judoka. Er war 1983 Weltmeister im Leichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Der 1,68 m große Nakanishi gewann 1981 und 1982 den Jigoro Kano Cup, 1982 siegte er außerdem beim Tournoi de Paris. 1982 und 1983 gewann er die japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1983 in Moskau bezwang er im Viertelfinale Tamaz Namgalauri aus der Sowjetunion, im Halbfinale den Franzosen Richard Melillo und im Finale den Italiener Ezio Gamba. Bei den Olympischen Sommerspielen 1984 unterlag er im Viertelfinale dem Südkoreaner Ahn Byeong-keun. In der Hoffnungsrunde bezwang er den Iren Kieran Foley, verlor dann aber den Kampf um Bronze gegen den Briten Kerrith Brown.
Kōichi Nakano (jap. 中野 浩一, Nakano Kōichi; * 14. November 1955 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger…Kōichi Nakano (jap. 中野 浩一, Nakano Kōichi; * 14. November 1955 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Bahnradsportler und zehnfacher Weltmeister. Kōichi Nakano begann in Japan als professioneller Keirin-Fahrer, wo er schon als erfolgreichster Fahrer in dieser Sportart galt: Bei rund 1200 Starts konnte er 600 Siege erringen. Dabei soll er rund zehn Millionen Dollar verdient haben.* Im Sprint suchte Nakano eine neue Herausforderung auf internationaler Bühne. 1977 gewann er erstmals die Weltmeisterschaft im Sprint der Profis Disziplin. Diesen Titel konnte er bis 1986 neunmal in Folge verteidigen und gilt damit als bisher erfolgreichster Sprinter. 1981 siegte er im Grand Prix Kopenhagen. Durch Nakano wurde Keirin international bekannt, 1980 als Weltmeisterschaftsdisziplin eingeführt und wird seit 2000 auch bei Olympischen Spielen ausgetragen. Er selbst startete 1990 vor heimischem Publikum bei einer UCI-Weltmeisterschaft im Keirin sowie 1991, konnte aber keine Medaille erringen. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney, wo Keirin erstmals Teil des olympischen Programms war, fungierte er als Schrittmacher. Nach dem Ende seiner aktiven Radsportlaufbahn arbeitete Nakano als Sportkommentator für das japanische Fernsehen.
Kyoto Katsuki oder Kiyoto Katsuki (jap. 香月清人, Katsuki Kyoto; * 25. September 1954) ist ein ehemaliger japanischer…Kyoto Katsuki oder Kiyoto Katsuki (jap. 香月清人, Katsuki Kyoto; * 25. September 1954) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1979 Weltmeister im Leichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Katsuki gewann 1978 das Tournoi de Paris und belegte den dritten Platz beim Jigoro Kano Cup. 1979 siegte er beim Kodokan Cup. Bei den Weltmeisterschaften 1979 in Paris bezwang er im Halbfinale Tamas Namgalauri aus der Sowjetunion und im Finale den Italiener Ezio Gamba. 1980 belegte er den zweiten Platz beim Kodokan Cup. 1981 gewann er bei den japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1981 in Maastricht schied er in der Runde der letzten 32 gegen den Ungarn Sándor Nagysolymosi aus. Ende 1981 war er noch einmal Dritter beim Jigoro Kano Cup.
Yoshinori Kobayashi (japanisch 小林 よしのり oder 小林 善範 Kobayashi Yoshinori, * am 31. August 1953 in Fukuoka, Präfektur…Yoshinori Kobayashi (japanisch 小林 よしのり oder 小林 善範 Kobayashi Yoshinori, * am 31. August 1953 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Mangaka, der für seine politisch rechtsextreme Mangaserie Gōmanism Sengen Bekanntheit erlangte. Vor allem die drei Bände On War der Reihe brachte ihm Bekanntheit in Japan. Diese Bände verkauften sich seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 1998 zusammen rund eineinhalb Millionen Mal.
Michiyo Takagi (jap. 高木 美智代, Takagi Michiyo; * 13. September 1952 in der späteren Stadt Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka)…Michiyo Takagi (jap. 高木 美智代, Takagi Michiyo; * 13. September 1952 in der späteren Stadt Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist eine ehemalige japanische Politikerin der Kōmeitō und war von 2003 bis 2021 Abgeordnete für den Verhältniswahlblock Tokio im Abgeordnetenhaus (Shūgiin), dem Unterhaus der Nationalversammlung (Kokkai). Takagi studierte ab 1971 im ersten Jahrgang der neu gegründeten Sōka Daigaku, nach ihrem Abschluss 1975 war sie Journalistin für die ebenfalls mit der Sōka Gakkai verbundene Zeitung Seikyō Shimbun. Bei der Shūgiin-Wahl 2003 kandidierte sie bei der Verhältniswahl in Tokio auf Platz 2 der Kōmeitō-Liste und wurde gewählt, dort wurde sie seither fünfmal in Folge wiedergewählt. Im Abgeordnetenhaus war sie von 2009 bis 2010 Vorsitzende des Sonderausschusses für Jugendfragen, 2016 Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Industrie. Von 2006 bis 2007 (Kabinett Shinzō Abe I) war sie im zugehörigen Ministerium parlamentarische Staatssekretärin (daijinseimukan). 2017 wurde sie für das umgebildete dritte Kabinett Abe Staatssekretärin (fuku-daijin) im Sozial- und Arbeitsministerium (engl. MHLW). Zur Shūgiin-Wahl 2021 trat Takagi nicht mehr an.
Nobuaki Koga (jap. 古賀 伸明, Koga Nobuaki; * 23. Februar 1952 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Nobuaki Koga (jap. 古賀 伸明, Koga Nobuaki; * 23. Februar 1952 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Gewerkschafter. Von 2009 bis 2015 war er Vorsitzender des größten nationalen Gewerkschaftsbundes Rengō. Nach seinem Studium an der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Miyazaki wurde Koga 1975 Mitarbeiter von Matsushita Denki Sangyō. In der dortigen Unternehmensgewerkschaft übernahm er früh Führungsfunktionen, zunächst in einem Zweigverband, dann im nationalen Vorstand. Er wurde 1986 Mitglied des Vorstandes, 1996 Vorsitzender der nationalen Matsushita-Denki-Sangyō-Gewerkschaft. Im Jahr 2002 wurde er Vorsitzender des Metallarbeitergewerkschaftsbundes Kinzoku Rōkyō (IMF-JC), 2005 ohne Gegenkandidat Generalsekretär des Rengō. 2009 wurde er zum Nachfolger von Tsuyoshi Takagi als Rengō-Vorsitzender gewählt, 2011 für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Die seit der Gründung der Demokratischen Partei (DP) engen Verbindungen zum Rengō – wenngleich weniger eng als zwischen den Vorgängerverbänden und den früheren linken Parteien – werden nach Kogas Amtsantritt, der fast zeitgleich mit der Regierungsübernahme der DP stattfand, gelegentlich hinterfragt: 2011 positionierte er – entgegen der bisherigen Rengō- und der Regierungspolitik – den Rengō als Gegner der Nuklearenergie in der nationalen energiepolitischen Debatte; 2012 sprach er als vermutlich erster Rengō-Präsident vor dem Vorstand der nach jahrzehntelanger Regierungszeit oppositionellen Liberaldemokratischen Partei (LDP). Auf anderen Gebieten wie beim Streikverbot im öffentlichen Dienst arbeiten Rengō und DP weiterhin eng zusammen. Im parteiinternen Machtkampf von Naoto Kan und Ichirō Ozawa bei den Vorwahlen 2010 forderte er die DP auf, die Einheit der Partei aufrechtzuhalten. 2015 löste ihn Rikio Kōzu im Rengō-Vorsitz ab.
Shigeru Umebayashi (jap. 梅林 茂, Umebayashi Shigeru; * 19. Februar 1951 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein…Shigeru Umebayashi (jap. 梅林 茂, Umebayashi Shigeru; * 19. Februar 1951 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Filmkomponist. Er komponierte Musik für über 40 Filme aus Japan und China und schuf insbesondere einige Soundtracks für Filme des Regisseurs Wong Kar-Wai.
Takashi Hiraide (japanisch 平出 隆, Hiraide Takashi; * 21. November 1950 in Moji, jetzt Stadtteil von Kitakyūshū…Takashi Hiraide (japanisch 平出 隆, Hiraide Takashi; * 21. November 1950 in Moji, jetzt Stadtteil von Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Lyriker und Schriftsteller.
Kiyomi Itō (japanisch 伊藤 清美 Itō Kiyomi; * 30. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Itō, der…Kiyomi Itō (japanisch 伊藤 清美 Itō Kiyomi; * 30. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Itō, der an der Nihon-Universität studierte, nahm von 1967 bis 1979 an nationalen Wettbewerben teil und wurde dabei im Jahr 1967 japanischer Juniorenmeister im Kleinen Vierkampf. Zudem errang er bei japanischen Meisterschaften einmal den dritten sowie dreimal den zweiten Platz und siegte in den Jahren 1967 sowie 1972 im Großen Vierkampf. International startete er erstmals bei der Winter-Universiade 1970 in Rovaniemi, wo er den zehnten Platz über 1500 m und jeweils den vierten Rang über 5000 m sowie 10.000 m errang. In der Saison 1971/72 belegte er bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo den 22. Platz über 1500 m, den 13. Rang über 5000 m sowie den zehnten Platz über 10.000 m und bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1972 in Oslo den 20. Platz im Großen Vierkampf. Letztmals international startete er bei der Winter-Universiade 1972 in Lake Placid, wo er jeweils Achter über 1500 m sowie 3000 m und Sechster über 5000 m wurde.
Masaaki Shirakawa (jap. 白川 方明, Shirakawa Masaaki; * 27. September 1949 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist ein…Masaaki Shirakawa (jap. 白川 方明, Shirakawa Masaaki; * 27. September 1949 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist ein japanischer Volkswirt und war der 30. Gouverneur der Bank of Japan (BOJ). Er ist daneben Direktor und stellv. Vorsitzender der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Nachdem Shinzō Abe, Premierminister von Japan seit dem 26. Dezember 2012, bereits angekündigt hatte, Shirakawas auslaufende Amtszeit nicht zu verlängern, wurde er am 20. März 2013 von Haruhiko Kuroda abgelöst.
Moto Hagio (jap. 萩尾 望都, Hagio Moto; * 12. Mai 1949 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine japanische…Moto Hagio (jap. 萩尾 望都, Hagio Moto; * 12. Mai 1949 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Sie gilt als eine der ersten Frauen, die Themen wie Homosexualität (shōnen ai) und Science-Fiction in ihren Manga für Mädchen (shōjo) angesprochen haben. Für diese Tätigkeiten wird sie unter anderem neben Riyoko Ikeda und Keiko Takemiya zur Gruppe der 24er gezählt. Die Hauptfiguren ihrer Comics sind fast immer Jungen.
Yōichi Masuzoe (jap. 舛添 要一 Masuzoe Yōichi; * 29. November 1947 in Yahata (heute: Kitakyūshū)) ist ein japanischer…Yōichi Masuzoe (jap. 舛添 要一 Masuzoe Yōichi; * 29. November 1947 in Yahata (heute: Kitakyūshū)) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Gouverneur der Präfektur Tokio. Von 2001 bis 2013 war er Oberhausabgeordneter und von September 2007 bis 2009 Minister für Gesundheit und Arbeit im Kabinett. Masuzoe ist Absolvent der Universität Tōkyō. Nach Forschungsaufenthalten in Paris und Genf lehrte er von 1979 bis 1994 Politikwissenschaften an der Universität Tōkyō. In den 90er Jahren unternahm er erste Schritte in der Politik; unter anderem kandidierte er 1999 für den Gouverneursposten in der Hauptstadtpräfektur Tōkyō, erreichte aber nur den dritthöchsten Stimmenanteil hinter Shintarō Ishihara (parteilos) und Kunio Hatoyama (damals DPJ). Im Jahr 2001 wurde Masuzoe über die Verhältniswahlliste der Liberaldemokratischen Partei (LDP) ins Oberhaus gewählt. Er gehörte zu den LDP-Abgeordneten, die nicht faktionsgebunden sind. Während des Skandals um verlorengegangene und undokumentierte Rentenansprüche im Oberhauswahlkampf 2007 kritisierte er die Regierung Shinzō Abe für die schleppende Aufarbeitung und wurde trotz der massiven Verluste der LDP wiedergewählt. Bei der Regierungsumbildung im August ernannte ihn Abe überraschend zum Minister für Gesundheit und Arbeit und übertrug ihm somit die Verantwortung für die Bewältigung des Rentenskandals. Masuzoe kündigte an, sein politisches Überleben an dieses Vorhaben zu knüpfen. Abes Nachfolger Fukuda und Asō beließen Masuzoe auf seinem Posten, den er bis zum Regierungswechsel 2009 behielt. Im April 2010 verließ Masuzoe die LDP und gründete zusammen mit drei Mitgliedern des Kaikaku Club und den ebenfalls aus der LDP ausgetretenen Abgeordneten Tetsurō Yano und Masakatsu Koike eine neue Partei, die Shintō Kaikaku, deren erster Vorsitzender er wurde. Bei der Oberhauswahl im Juli 2013 kandidierte er nicht mehr für eine Wiederwahl und trat anschließend vom Parteivorsitz zurück. Bei der Gouverneurswahl in Tokio 2014 kandidierte Masuzoe mit Unterstützung aus Mitte-rechts-Parteien und Gewerkschaften. Er setzte sich mit rund 43 % der Stimmen klar gegen Kenji Utsunomiya, Morihiro Hosokawa und 13 weitere Kandidaten durch. Am 15. Juni 2016 gab Masuzoe bekannt, aufgrund eines Finanzskandals mit Wirkung zum 21. Juni zurückzutreten, nachdem bekannt wurde, dass er mit Steuergeldern luxuriöse Auslandsreisen und Ausflüge finanzierte. Die Neuwahlen sollen zusammen mit mehreren Nachwahlen zum Präfekturparlament am 31. Juli stattfinden.
Kiyoshi Ueda (jap. 上田 清司 Ueda Kiyoshi; * 15. Mai 1948 in Fukuoka) ist ein japanischer Politiker (Neuer Liberaler…Kiyoshi Ueda (jap. 上田 清司 Ueda Kiyoshi; * 15. Mai 1948 in Fukuoka) ist ein japanischer Politiker (Neuer Liberaler Klub→Liberaldemokratische Partei→Erneuerungspartei→Neue Fortschrittspartei→From Five→Minseitō→Demokratische Partei→parteilos, später mit Unterbrechung zur DVP-Fraktion→DVP) und seit 2019 Mitglied im Rätehaus, dem Oberhaus des Nationalparlaments, für die Präfektur Saitama. Von 2003 bis 2019 war er Gouverneur von Saitama.
Jirō Akagawa (japanisch 赤川 次郎, Akagawa Jirō; * 29. Februar 1948 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Jirō Akagawa (japanisch 赤川 次郎, Akagawa Jirō; * 29. Februar 1948 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Schriftsteller. Er ist vor allem für seine humorvollen Detektiv- und Schauergeschichten bekannt. 1976, dem Jahr, in dem er sich dem professionellen Schreiben widmete, erschien sein Debüt Geisterbahn, mit der er den renommierten All Yomimono New Mystery Writers Prize gewann. Akagawa gilt als außerordentlich produktiv, so hat er bisher mehr als 480 Kurzgeschichten verfasst und mehr als 300 Millionen Einzelausgaben verkauft. Seine Werke finden als Vorlagen für Animes, Videospiele, Fernsehsendungen oder Filme Aufnahme in die Popkultur. Eine seiner bekanntesten Serien ist die des Katzen-Detektivs Mikeneko Hōmuzu (三毛猫ホームズ).
Kōriki Jōjima (japanisch 城島 光力 Jōjima Kōriki, eigentlich und bis 2005 auch bei Wahlen 城島 正光 Jōjima Masamitsu; * 1.…Kōriki Jōjima (japanisch 城島 光力 Jōjima Kōriki, eigentlich und bis 2005 auch bei Wahlen 城島 正光 Jōjima Masamitsu; * 1. Januar 1947 in Yanagawa, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Politiker der Demokratischen Partei (DPJ). Er war von 1996 bis 2012 Mitglied des Shūgiin, zuletzt für den Wahlkreis Kanagawa 10, und von Oktober bis Dezember 2012 Finanzminister im Kabinett Noda. Jōjima, Absolvent der La-Salle-Oberschule in Kagoshima und der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, arbeitete nach seinem Studienabschluss 1970 für Ajinomoto, wo er 25 Jahre lang blieb. Dort übernahm er später auch Führungspositionen in der Ajinomoto-Unternehmensgewerkschaft. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 wechselte Jōjima in die Politik: Für Ichirō Ozawas Neue Fortschrittspartei (NFP) kandidierte er im Verhältniswahlblock Tokio auf Listenplatz 1 und war sicher gewählt. Nach der Auflösung der NFP kam er 1998 über Kansei Nakanos Shintō Yūai zur „neuen“ DPJ. Für diese übernahm er bei den Wahlen 2000, 2003 und 2005 die Kandidatur im Wahlkreis Tokio 13 gegen Ichirō Kamoshita (LDP), konnte sich aber nur 2003 durchsetzen. 2000 wurde er über den Verhältniswahlblock wiedergewählt, 2005 verlor er sein Mandat. Für die Wahl 2009 übernahm er den Wahlkreis Kanagawa 10, der Teile der Stadt Kawasaki umfasst, und zog gegen Kazunori Tanaka (LDP) erneut ins Parlament ein. Jōjima war 2002 Mitglied des „nächsten Kabinetts“, des DPJ-Schattenkabinetts von Naoto Kan. Höhere Vorstandspositionen in der Nationalpartei übernahm er nach dem Regierungswechsel 2009: 2010 wurde er unter Naoto Kan stellvertretender Vorsitzender im politischen Planungsausschuss, 2011 unter Yoshihiko Noda stellvertretender Generalsekretär. Im Januar 2012 berief ihn Noda bei einer Umbildung von Parteiführung und Kabinett zum Vorsitzenden des Komitees für Parlamentsangelegenheiten. Er ist seit 2011 außerdem Vorsitzender des DPJ-Präfekturverbandes Kanagawa. Bei einer Partei- und Kabinettsumbildung im Oktober 2012 ersetzte er Finanzminister Jun Azumi, der in die Parteiführung wechselte. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 erhielt Jōjima im 10. Wahlkreis Kanagawa nur 21,9 % der Stimmen und unterlag damit Kazunori Tanaka (LDP, 37,5 %). Eine Wiederwahl über den Verhältniswahlblock verfehlte er damit ebenfalls und wurde wie sieben weitere amtierende Minister im Kabinett Noda abgewählt. 2014 erhielt er zwar wieder mehr Stimmen, unterlag Tanaka aber noch klarer, der eine absolute Mehrheit der Stimmen gewann. 2015 kündigte er seinen Rückzug aus der aktiven Nationalpolitik an.
Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein…Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel. Der 1,90 m große Ninomiya kämpfte in großen Turnieren meist in der offenen Klasse. Bei der Universiade 1967 in Tokio siegte er in der Klasse bis 93 kg. Drei Jahre später wurde Ninomiya Asienmeister im Schwergewicht. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne gewann er den Titel in der offenen Klasse durch einen Finalsieg über seinen Landsmann Haruki Uemura. Zwei Jahre später standen sich die beiden im Finale der Weltmeisterschaften 1975 in Wien erneut gegenüber, diesmal gewann Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat Uemura in der offenen Klasse an, Kazuhiro Ninomiya startete in der Klasse bis 93 kg. Für seine ersten beiden Kämpfe gegen Fahed Salem aus Kuwait und An Ung-nam aus Nordkorea benötigte Ninomiya zusammen 1:42 Minuten. Das Viertelfinale gegen Dietmar Lorenz aus der DDR ging über die volle Distanz, Ninomiya gewann mit waza-ari. Im Halbfinale besiegte der Japaner Jürg Röthlisberger aus der Schweiz nach 57 Sekunden. Das Finale zwischen Ninomiya und Ramas Charschiladse aus der Sowjetunion ging über die volle Kampfzeit, Ninomiya gewann durch waza-ari. Ninomiyas letztes großes Turnier war 1978 der Jigoro Kano Cup in Tokio. Ninomiya unterlag Dietmar Lorenz im Halbschwergewichtsfinale, in allen anderen Gewichtsklassen siegten vor einheimischem Publikum japanische Judokas.
Isamu Sonoda (jap. 園田勇, Sonoda, Isamu; * 4. November 1946 in Yanagawa; † 16. Juli 2026) war ein japanischer Judoka. Er…Isamu Sonoda (jap. 園田勇, Sonoda, Isamu; * 4. November 1946 in Yanagawa; † 16. Juli 2026) war ein japanischer Judoka. Er war der dritte Judo-Olympiasieger im Mittelgewicht.
Shōzaburō Jimi (jap. 自見 庄三郎, Jimi Shōzaburō; * 5. November 1945 in Kokura (heute: Kitakyūshū), Präfektur Fukuoka) ist…Shōzaburō Jimi (jap. 自見 庄三郎, Jimi Shōzaburō; * 5. November 1945 in Kokura (heute: Kitakyūshū), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1983 bis 2005 und von 2007 bis 2013 war er Abgeordneter im Nationalparlament, zunächst im Abgeordnetenhaus (Unterhaus), dann im Rätehaus (Oberhaus). In den Kabinetten Kan und Noda war er von 2010 bis 2012 Minister für den Finanzsektor und die Reform des Postwesens. Von 2012 bis 2013 war er Vorsitzender der Neuen Volkspartei. Jimi schloss 1970 sein Medizinstudium an der Kyūshū-Universität ab, anschließend absolvierte er dort ein Aufbaustudium als medizinischer Forscher und erwarb den Doktorgrad. Nach einem 1980 begonnenen Forschungsaufenthalt an der Harvard School of Public Health, kehrte er 1982 als Dozent an die Universität Kyūshū zurück. Bei der Wahl im Dezember 1983 zum Shūgiin, dem Unterhaus, kandidierte Jimi selbst und wurde im SNTV-Viermandatswahlkreis Fukuoka 4 für die Liberaldemokratische Partei (LDP) mit dem dritthöchsten Stimmenanteil erstmals gewählt. In der LDP schloss er sich der Nakasone-Faktion des damals amtierenden Premiers Yasuhiro Nakasone an. Für das Shūgiin wurde danach sechs Mal in Folge wiedergewählt, ab 1996 im Einzelwahlkreis Fukuoka 10. Ab Ende der 1980er Jahre erhielt Jimi Führungspositionen in der Partei und in mehreren Kabinetten: 1989 war er parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) in der Landbehörde, 1990 im MITI. 1995 übernahm er den Vorsitz im Kommunikationsausschuss des Shūgiin, später im selben Jahr den stellvertretenden Vorsitz des Politikforschungsrates der LDP. Ein Jahr später war er stellvertretender Generalsekretär. Premierminister Ryūtarō Hashimoto berief ihn 1997 als Postminister in sein zweites Kabinett. Während des innerparteilichen Streits um die japanische Staatspost 2005 gehörte Jimi zu den sogenannten „Rebellen“, den Gegnern der vom Parteivorsitzenden Jun’ichirō Koizumi betriebenen Privatisierung. Bei der von Koizumi vorzeitig veranlassten Shūgiin-Wahl 2005 trat Jimi als Unabhängiger an und verlor seinen Wahlkreis an die „Attentäter“-Kandidatin Kyōko Nishikawa. Er schloss sich der aus LDP-„Rebellen“ entstandenen Neuen Volkspartei von Tamisuke Watanuki an und kehrte bei der Sangiin-Wahl 2007 über die nationale Verhältniswahl ins Parlament zurück: Mit über 117.000 Vorzugsstimmen konnte er den ersten Platz auf der Liste und damit den einzigen Verhältniswahlsitz der Partei erobern. Er übernahm anschließend den stellvertretenden Parteivorsitz, 2008 auch das Amt des Vorsitzenden des Politikforschungsrates. Als die Neue Volkspartei bei der Shūgiin-Wahl 2009 die Sitze des Parteivorsitzenden Watanuki und von Generalsekretär Hisaoki Kamei verlor, berief der neue Parteivorsitzende Shizuka Kamei Jimi zum Generalsekretär. Kamei wurde in einer Koalitionsregierung mit der Demokratischen Partei Minister, trat aber im Juni 2010 im Streit über die Revision der Postprivatisierung zurück, woraufhin Premierminister Naoto Kan Jimi zum Nachfolger als Minister berief. Yoshihiko Noda übernahm ihn am 2. September 2011 auf diesen Posten in sein neues Kabinett. Er blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im Juni 2012 Minister. Im April 2012 übernahm Jimi nach dem Sturz und anschließenden Austritt von Shizuka Kamei den Parteivorsitz der Neuen Volkspartei, den er bis zur Auflösung der Partei im Frühjahr 2013 behielt. Bei der Sangiin-Wahl 2013 kandidierte Jimi nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Abgeordneter.
Seiichi Ōta (jap. 太田 誠一, Ōta Seiichi; * 30. Oktober 1945 in Fukuoka; † 4. Dezember 2024 in Tokio) war ein japanischer…Seiichi Ōta (jap. 太田 誠一, Ōta Seiichi; * 30. Oktober 1945 in Fukuoka; † 4. Dezember 2024 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Er war bis 2009 Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und war von August bis September 2008 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei im Kabinett. Innerhalb der LDP gehörte er zur Koga-Faktion.
Yoshio Sonoda (jap. 園田義男, Sonoda, Yoshio, * 30. August 1945 in der Präfektur Fukuoka; † 29. Januar 2018 ebenda) war ein…Yoshio Sonoda (jap. 園田義男, Sonoda, Yoshio, * 30. August 1945 in der Präfektur Fukuoka; † 29. Januar 2018 ebenda) war ein japanischer Judoka. Er war Universiadesieger 1967 und Weltmeister 1969.
Seizō Watase (jap. わたせ せいぞう, eigentlich: 渡瀬 政造, Watase Seizō; * 15. Februar 1945 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer…Seizō Watase (jap. わたせ せいぞう, eigentlich: 渡瀬 政造, Watase Seizō; * 15. Februar 1945 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Mangaka und Illustrator.
Yoshinori Ōsumi (japanisch 大隅 良典, Ōsumi Yoshinori; * 9. Februar 1945 in Fukuoka) ist ein japanischer Zellbiologe. Er…Yoshinori Ōsumi (japanisch 大隅 良典, Ōsumi Yoshinori; * 9. Februar 1945 in Fukuoka) ist ein japanischer Zellbiologe. Er ist bekannt für Forschungen und Entdeckungen zur Autophagozytose (Autophagie). 2016 erhielt er dafür den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.
Haruhiko Kuroda (jap. 黒田 東彦, Kuroda Haruhiko; * 25. Oktober 1944 in Ōmuta, Präfektur Fukuoka, Japan) war von März 2013…Haruhiko Kuroda (jap. 黒田 東彦, Kuroda Haruhiko; * 25. Oktober 1944 in Ōmuta, Präfektur Fukuoka, Japan) war von März 2013 bis April 2023 Chef der japanischen Zentralbank. Als solcher war er für die geldpolitischen Rahmenbedingungen der wirtschaftspolitischen Reformen während der Regierungszeit von Shinzo Abe verantwortlich. Das international umstrittene Reformprogramm, auch Abenomics genannt, bestand wirtschaftsseitig aus umfangreichen Konjunkturprogrammen und Deregulierungen sowie einer enormen Geldschwemme seitens der Notenbank. Abe und Kuroda versuchten damit, Japans Wirtschaftskrise zu durchbrechen. Der studierte Volkswirt mit Abschlüssen an den Universitäten Tokyo und Oxford war zuvor von Juli 1999 bis Januar 2003 Vize-Finanzminister unter Makiko Tanaka, von März 2003 bis Januar 2005 Wirtschaftsweise des Kabinetts Koizumi sowie von Februar 2005 bis März 2013 8. Präsident der Asiatischen Entwicklungsbank.
Katsuto Momii (jap. 籾井 勝人, Momii Katsuto; * 4. März 1943 in Yamada (heute: Kama), Präfektur Fukuoka) ist ein…Katsuto Momii (jap. 籾井 勝人, Momii Katsuto; * 4. März 1943 in Yamada (heute: Kama), Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Manager und seit Januar 2014 Vorsitzender (kaichō) des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders NHK (engl. Japan Broadcasting Corp.). Momii arbeitete nach seinem Studium an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyūshū ab 1965 für Mitsui Bussan (engl. Mitsui & Co., Ltd.), wo er 1997 in den Vorstand aufstieg und unter anderem die US-Tochtergesellschaft leitete und Vizepräsident war. 2005 wechselte er zu Nihon Unisys (engl. ~), das er bis 2011 als Präsident führte. Danach war er als Berater tätig und außerdem Vizepräsident der Nippon Badminton Kyōkai und bis 2013 Präsident der Badminton Asia Confederation. Im Dezember 2013 bestimmte der Leitungsausschuss (keiei iinkai) der NHK Momii zum Nachfolger von Masayuki Matsumoto, der sich nach einer dreijährigen Amtszeit von der Spitze der NHK zurückzog. Momii trat den Vorsitz am 25. Januar 2014 an. In Interviews zum Amtsantritt löste er Proteste in der nationalen und internationalen Öffentlichkeit aus, als er die politische Neutralität der NHK in Frage stellte, forderte, die NHK solle in Territorialkonflikten mit Nachbarstaaten deutlicher Stellung beziehen, das Gesetz der Regierung Abe zum Schutz von Staatsgeheimnissen verteidigte und die Zwangsprostitution für das japanische Militär im Pazifikkrieg („Trostfrauen“) als normale Praxis eines Landes im Krieg bezeichnete.
Ohmae Kenichi (jap. 大前 研一, Ōmae Ken’ichi; * 1943) ist ein japanischer Unternehmensberater und Autor von mehr als 140…Ohmae Kenichi (jap. 大前 研一, Ōmae Ken’ichi; * 1943) ist ein japanischer Unternehmensberater und Autor von mehr als 140 Büchern über Management und gesellschaftspolitische Themen. Er ist ein Vertreter des Neoliberalismus.
Reijirō Tsumura (jap. 津村 禮次郎, Tsumura Reijirō; * 1942) ist ein japanischer Nō-Schauspieler. Tsumura studierte…Reijirō Tsumura (jap. 津村 禮次郎, Tsumura Reijirō; * 1942) ist ein japanischer Nō-Schauspieler. Tsumura studierte Volkswirtschaft an der Hitotsubashi-Universität und nahm daneben Schauspielunterricht bei Kimiko Tsumura. 1974 übernahm er die Leitung der Schauspielgruppe Ryokusenkai der Kanze-Nō-Schule. Seit 1979 organisiert und leitet er die jährliche Takigi-Nō-Veranstaltung in Koganei. Er trat international u. a. in Großbritannien, Belgien, Spanien, Singapur, Schweden, Norwegen, Dänemark and Indonesien auf. Neben traditionellen Nō-Schauspielen führt er auch neu Produktionen auf und arbeitet auch mit Operndarstellern und Balletttänzern zusammen. Als japanischer Kulturbotschafter bereiste er 2010 Russland und Ungarn. 2014 führte er Hakurakusei auf, ein Stück für Nō-Schauspieler, Ballett und Klavier nach einem Text von Niizawa Iwao.
Masayuki Minami (japanisch 南 将之 Minami Masayuki; * 8. Juli 1941 in Fukuoka; † 7. April 2000 ebenda) war ein japanischer…Masayuki Minami (japanisch 南 将之 Minami Masayuki; * 8. Juli 1941 in Fukuoka; † 7. April 2000 ebenda) war ein japanischer Volleyballspieler.
Kenji Kimihara (jap. 君原 健二, Kimihara Kenji; * 20. März 1941 in Kitakyūshū) ist ein ehemaliger japanischer…Kenji Kimihara (jap. 君原 健二, Kimihara Kenji; * 20. März 1941 in Kitakyūshū) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer und Olympiasilbermedaillengewinner. Kenji Kimhara nahm dreimal an Olympischen Spielen im Marathonlauf teil. Bei den Spielen 1964 in Tokio belegte er in 2:19:49 h Platz 8, bei den Spielen 1968 in Mexiko-Stadt gewann er in 2:23:31 h Silber hinter dem Äthiopier Mamo Wolde und bei den Spielen 1972 in München wurde er Fünfter in 2:16:27 h 1966 gewann Kimihara in 2:17:11 h den 70. Boston-Marathon. Kimihara hatte bei einer Körpergröße von 1,67 m ein Wettkampfgewicht von 58 kg.
Toshiyuki Hosokawa (jap. 細川 俊之, Hosokawa Toshiyuki; * 15. Dezember 1940 in Kitakyūshū, Japan; † 14. Januar 2011 in…Toshiyuki Hosokawa (jap. 細川 俊之, Hosokawa Toshiyuki; * 15. Dezember 1940 in Kitakyūshū, Japan; † 14. Januar 2011 in Tokyo) war ein japanischer Schauspieler und Radiomoderator.
Tarō Asō (jap. 麻生 太郎 Asō Tarō; * 20. September 1940 in Iizuka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Politiker und…Tarō Asō (jap. 麻生 太郎 Asō Tarō; * 20. September 1940 in Iizuka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Politiker und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den 8. Wahlkreis der Präfektur Fukuoka und Vizepräsident (fuku-sōsai) der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Innerhalb der LDP führt er die Asō-Faktion, die nach dem Kickbackskandal 2024 einzige in bisheriger Form verbliebene LDP-Faktion. Von September 2008 bis September 2009 war er der Premierminister Japans und LDP-Vorsitzender und war von 2012 bis 2021 Finanzminister. Zudem ist er Sonderberater der ultranationalistisch geprägten Nippon Kaigi.
Makoto Koga (jap. 古賀 誠, Koga Makoto; * 5. August 1940 in Setaka (heute: Miyama), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger…Makoto Koga (jap. 古賀 誠, Koga Makoto; * 5. August 1940 in Setaka (heute: Miyama), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Von 2006 bis 2012 führte er in der LDP die Koga-Faktion (offiziell: Kōchikai). Ab 1980 gehörte Koga für den fünfmandatigen 3. Wahlkreis der Präfektur Fukuoka, ab 1996 für den Einmandatswahlkreis 7 dem Unterhaus an und war durchgehenden Mitglied des Kōchikai, das sich im November 2000 in die späteren Tanigaki- und Koga-Faktionen spaltete und 2008 wieder vereinigte. Von 1996 bis 1997 war Koga Verkehrsminister, in der LDP von 1998 bis 2000 Vorsitzender des Ausschusses für Parlamentsangelegenheiten, von 2000 bis 2001 Generalsekretär und von 2007 bis 2009 Vorsitzender des Wahlkampfausschusses. Bei der Unterhauswahl 2012 kandidierte er nicht mehr für ein weiteres Mandat. Seinen Wahlkreis übernahm für die LDP sein bisheriger Abgeordnetensekretär Satoshi Fujimaru.
Wataru Asō (jap. 麻生 渡, Asō Wataru; * 15. Mai 1939 in Tobata, Präfektur Fukuoka (heute der Tobata-ku von Kitakyūshū); †…Wataru Asō (jap. 麻生 渡, Asō Wataru; * 15. Mai 1939 in Tobata, Präfektur Fukuoka (heute der Tobata-ku von Kitakyūshū); † 15. März 2025 in Fukuoka) war von 1995 bis 2011 parteiloser Gouverneur der japanischen Präfektur Fukuoka. Von 2005 bis 2011 war er außerdem Präsident der „Nationalen Gouverneurskonferenz“. Asō studierte an der Universität Kyōto und war anschließend Beamter im MITI. Zwischenzeitlich war er für das Außenministerium in London tätig, ab 1992 leitete er zwei Jahre lang das Patentamt. 1995 trat er erstmals erfolgreich bei den Gouverneurswahlen von Fukuoka an und wurde seither dreimal bestätigt. Zuletzt setzte er sich bei den einheitlichen Regionalwahlen 2007 gegen den von DPJ und SDP unterstützten Shūji Inatomi deutlich mit 1,12 Millionen zu 666.000 Stimmen durch. 2011 zog sich Asō zurück, zu seinem Nachfolger wurde Hiroshi Ogawa gewählt.
Kōichi Hirakida (japanisch 開田 幸一 Hirakida Kōichi; * 7. Mai 1938 in der Präfektur Fukuoka; † 23. September 1993) war ein…Kōichi Hirakida (japanisch 開田 幸一 Hirakida Kōichi; * 7. Mai 1938 in der Präfektur Fukuoka; † 23. September 1993) war ein japanischer Schwimmer.
Leiji Matsumoto (jap. 松本 零士, Matsumoto Reiji; * 25. Januar 1938 in Kurume; † 13. Februar 2023 in Tokio) ist ein…Leiji Matsumoto (jap. 松本 零士, Matsumoto Reiji; * 25. Januar 1938 in Kurume; † 13. Februar 2023 in Tokio) ist ein Pseudonym des japanischen Mangakas und Regisseurs Akira Matsumoto (松本 晟 gelegentlich 松本 あきら, Matsumoto Akira), der vor allem durch seine Vielzahl von Space Operas bekannt wurde. Wichtige Werke seines Schaffens sind Captain Harlock, Ginga Tetsudō 999 oder Uchū Senkan Yamato.
Shin’ya Izumi (jap. 泉 信也, Izumi Shin’ya; * 1. August 1937 in Yoshii (heute: Ukiha), Präfektur Fukuoka) ist ein…Shin’ya Izumi (jap. 泉 信也, Izumi Shin’ya; * 1. August 1937 in Yoshii (heute: Ukiha), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Minister. Er war bis 2010 Abgeordneter des Sangiin, des japanischen Oberhauses, und gehörte innerparteilich der Nikai-Gruppe an. Izumi studierte bis 1962 Bauingenieurwesen an der Kyūshū-Universität, anschließend war er Beamter im Verkehrsministerium. Bei der Sangiin-Wahl 1992 wurde Izumi erstmals für die LDP ins Parlament gewählt. 1993 wechselte er zur Erneuerungspartei, anschließend in die Neue Fortschrittspartei. Nach deren Auflösung gehörte er ab 1998 der Liberalen Partei, ab 2000 der Konservativen Partei an, bevor er schließlich 2003 mit den verbleibenden Abgeordneten seiner Partei in die LDP zurückkehrte. Izumi war mehrfach Staatssekretär, bevor ihn Premierminister Shinzō Abe im August 2007 bei seiner Kabinettsumbildung zum Vorsitzenden der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz und Lebensmittelsicherheit berief. Yasuo Fukuda übernahm ihn einen Monat später in sein Kabinett, ersetzte ihn aber bei der Kabinettsumbildung im August 2008 durch Motoo Hayashi. Bei der Sangiin-Wahl 2010 trat Izumi nicht mehr an.
Yoshihisa Yoshikawa (jap. 吉川 貴久, Yoshikawa Yoshihisa; * 4. September 1936 in Fukuoka; † 12. Oktober 2019) war ein…Yoshihisa Yoshikawa (jap. 吉川 貴久, Yoshikawa Yoshihisa; * 4. September 1936 in Fukuoka; † 12. Oktober 2019) war ein japanischer Sportschütze.
Toyoki Kunitake (japanisch 國武 豐喜, Kunitake Toyoki; * 26. Februar 1936 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Toyoki Kunitake (japanisch 國武 豐喜, Kunitake Toyoki; * 26. Februar 1936 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Chemiker und Materialwissenschaftler. Kunitake wurde 1962 an der University of Pennsylvania in Chemie promoviert und war als Post-Doktorand am Caltech. 1963 wurde er Associate Professor und 1974 Professor an der Universität Kyūshū. 1999 wurde er Leiter der Gruppe Spatio-Temporal Function Materials bei der RIKEN. 2001 wurde er Vizepräsident der Universität Kitakyūshū und 2007 Direktor der Firma NanoMembrane Technologies. Er ist Präsident der Kitakyushu Foundation for the Advancement of Industry, Science and Technology. Er gilt als Pionier molekularen Selbstzusammenbaus und der Entwicklung synthetischer dünner Polymerfilme aus zwei Schichten. Die Entdeckung, dass synthetische organische Moleküle spontan Zweischicht-Membranen wie bei Zellwänden in der Biologie aufbauen können, gelang ihm 1977. 2015 erhielt er den Kyoto-Preis. Er wurde 2007 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten ausgezeichnet, erhielt 1990 den Preis der japanischen chemischen Gesellschaft und 2001 den Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften. 1999 erhielt er die Medaille am purpurnen Band, 2011 den Orden des Heiligen Schatzes und 2014 den Kulturorden.
Mitsutoshi Nakano (japanisch 中野 三敏, Nakano Mitsutoshi; geb. 24. November 1935 in der Präfektur Fukuoka; gest. 27.…Mitsutoshi Nakano (japanisch 中野 三敏, Nakano Mitsutoshi; geb. 24. November 1935 in der Präfektur Fukuoka; gest. 27. November 2019) war ein japanischer Literaturhistoriker.
Hiroyuki Itsuki (japanisch 五木 寛之, Itsuki Hiroyuki; * 30. September 1932 in der Präfektur Fukuoka als Hiroyuki Matsunobu…Hiroyuki Itsuki (japanisch 五木 寛之, Itsuki Hiroyuki; * 30. September 1932 in der Präfektur Fukuoka als Hiroyuki Matsunobu (松延 寛之)) ist ein japanischer Schriftsteller. Er verfasste über 80 Romane, zahlreiche Essays und Schlagertexte. Vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren zählte Itsuki mit seinen Musik- und Reiseromanen zu den in der jungen Generation beliebtesten Schriftstellern Japans.
Kazuo Okamatsu (jap. 岡松 和夫, Okamatsu Kazuo; * 23. Juni 1931 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 21. Januar 2012) war ein…Kazuo Okamatsu (jap. 岡松 和夫, Okamatsu Kazuo; * 23. Juni 1931 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 21. Januar 2012) war ein japanischer Schriftsteller und Philologe.