Ichirō Satake (jap. 佐武 一郎, Satake Ichirō; * 1927 in der Präfektur Yamaguchi, Japan; † 10. Oktober 2014 in Tokyo) war…Ichirō Satake (jap. 佐武 一郎, Satake Ichirō; * 1927 in der Präfektur Yamaguchi, Japan; † 10. Oktober 2014 in Tokyo) war ein japanischer Mathematiker. Satake promovierte 1950 an der Universität Tokio. Er war Professor an der University of Chicago und ab etwa 1970 an der University of California, Berkeley. 1958 bis 1960 und 1967 war er am Institute for Advanced Study. Satake arbeitete über algebraische Gruppen und ihre Klassifizierung. 1957 gab er eine Kompaktifizierung des siegelschen oberen Halbraums in mehreren komplexen Dimensionen an. Nach ihm ist die Satake-Kompaktifizierung durch die Wirkung arithmetischer Gruppen definierter symmetrischer Räume benannt. Satake ist am 10. Oktober 2014 an Respiratorischer Insuffizienz verstorben.
Ogawa Kunio (japanisch 小川 国夫; * 21. Dezember 1927 in Fujieda; † 8. April 2008 in Shizuoka) war ein japanischer…Ogawa Kunio (japanisch 小川 国夫; * 21. Dezember 1927 in Fujieda; † 8. April 2008 in Shizuoka) war ein japanischer Schriftsteller.
Akihiko Hirata (jap. 平田 昭彦, Hirata Akihiko; * 26. Dezember 1927 in Keijō, Provinz Chōsen, Japanisches Kaiserreich…Akihiko Hirata (jap. 平田 昭彦, Hirata Akihiko; * 26. Dezember 1927 in Keijō, Provinz Chōsen, Japanisches Kaiserreich (heute Seoul, Südkorea) als Akihiko Onoda (小野田 昭彦, Onoda Akihiko); † 25. Juli 1984 in Tokio, Japan) war ein japanischer Schauspieler, der für seine zahlreichen Auftritte in Filmen der Tōhō-Studios bekannt war.
Keiji Sada (japanisch 佐田 啓二, Sada Keiji, eigentlich: Kan’ichi Nakai (中井寛一, Nakai Kan’ichi); * 9. Dezember 1926 in…Keiji Sada (japanisch 佐田 啓二, Sada Keiji, eigentlich: Kan’ichi Nakai (中井寛一, Nakai Kan’ichi); * 9. Dezember 1926 in Kyoto; † 17. August 1964 in Nirasaki) war ein japanischer Schauspieler. Während seiner Filmkarriere von 1947 bis 1964 wirkte er in insgesamt 75 Filmen mit.
Sugimoto Shigeo (jap. 杉本 茂雄; Sugimoto Shigeo, * 4. Dezember 1926 in Hyogo; † 2. April 2002) war ein japanischer…Sugimoto Shigeo (jap. 杉本 茂雄; Sugimoto Shigeo, * 4. Dezember 1926 in Hyogo; † 2. April 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Sugimoto debütierte bei den Asienspielen 1951 und absolvierte bei diesem Turnier drei Länderspiele. 1954 wurde er noch einmal für ein WM-Qualifikationsspiel in Tokyo gegen die Auswahl Südkoreas eingesetzt.
Masaya Nakamura (jap. 中村 雅哉, Nakamura Masaya; * 24. Dezember 1925 in Tokio; † 22. Januar 2017) war ein japanischer…Masaya Nakamura (jap. 中村 雅哉, Nakamura Masaya; * 24. Dezember 1925 in Tokio; † 22. Januar 2017) war ein japanischer Unternehmer und Gründer des Videospieleherstellers Namco. Oft wird er auch der Vater von Pac-Man genannt.
Tsuneo Satō (japanisch 佐藤 恒夫, Satō Tsuneo; * 18. Dezember 1925; † 16. September 1992) war ein japanischer…Tsuneo Satō (japanisch 佐藤 恒夫, Satō Tsuneo; * 18. Dezember 1925; † 16. September 1992) war ein japanischer Eisschnellläufer. Satō nahm von 1947 bis 1952 an nationalen Rennen teil und startete nur in der Saison 1950/51 sowie 1951/52 international. Dabei belegte er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1951 in Davos den 16. Platz und bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1952 in Hamar den 19. Platz im Großen Vierkampf. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1952 in Oslo, wobei er Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier war, lief er auf den 18. Platz über 500 m und auf den 11. Rang über 1500 m. Bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er im Jahr 1948 den zweiten Platz und siegte im Jahr 1950 im Mehrkampf.
Makoto Kikuchi (jap. 菊池 誠, Kikuchi Makoto; * 6. Dezember 1925 in der Präfektur Tokio; † 6. November 2012) war ein…Makoto Kikuchi (jap. 菊池 誠, Kikuchi Makoto; * 6. Dezember 1925 in der Präfektur Tokio; † 6. November 2012) war ein japanischer Physiker, der hohe Positionen in der staatlichen Halbleiterforschung und bei Sony hatte. Kikuchi war der Sohn des Präsidenten der Städtischen Universität Yokohama. Er studierte ab 1945 Physik an der Universität Tokio. Nach dem Studium ging er 1948 an die neu gegründete Physik Abteilung des staatlichen Elektrotechnischen Labors (ETL) und widmete sich der damals nach der Erfindung des Transistors einen Aufschwung erlebenden Halbleiterforschung. 1960 war er am Elektronik Forschungslabor des Massachusetts Institute of Technology auf Einladung von Jerome Wiesner. 1974 wurde er Direktor des Forschungszentrums von Sony in Yokohama. Er trieb dort unter anderem die Entwicklung von CCD-Sensoren und Halbleiterlasern für Compact Discs voran. 1984 wurde er Geschäftsführer bei Sony, was er bis 1989 blieb, als er Professor für Elektronik an der Tokai-Universität wurde. Er blieb aber wissenschaftlicher Berater für Sony. Für sein Buch Transistor (トランジスタ, Toranshisuta) erhielt er 1959 den Mainichi-Kulturpreis in der Kategorie Naturwissenschaft.
Ishizaka Kimishige (japanisch 石坂 公成; * 3. Dezember 1925 in der Präfektur Tokio; † 6. Juli 2018 in Yamagata) war ein…Ishizaka Kimishige (japanisch 石坂 公成; * 3. Dezember 1925 in der Präfektur Tokio; † 6. Juli 2018 in Yamagata) war ein japanischer Immunologe. Er entdeckte 1966, gemeinsam mit seiner Frau Teruko, die Immunglobulin E (IgE) Antikörper, die besondere Bedeutung in der Allergie haben.
Yasushi Takahashi (jap. 高橋 康, Takahashi Yasushi; * 12. Dezember 1924 in Ōsaka; † 12. Februar 2013 in Edmonton, Kanada)…Yasushi Takahashi (jap. 高橋 康, Takahashi Yasushi; * 12. Dezember 1924 in Ōsaka; † 12. Februar 2013 in Edmonton, Kanada) war ein japanischer theoretischer Physiker. Er ist für die Ward-Takahashi-Identitäten bekannt (zusätzlich nach John Clive Ward benannt). Takahashi machte 1951 seinen Bachelorabschluss in Physik an der Universität Nagoya und ging dann mit einem Fulbright-Stipendium an die University of Rochester. 1954 wurde er promoviert. Als Post-Doktorand war er 1954/55 Fellow des National Research Council of Canada, 1955 bis 1957 an der Iowa State University und 1957 am Dublin Institute for Advanced Studies, wo er 1958 Associate Professor und 1960 Professor wurde. Seit 1968 war er Professor an der University of Alberta in Edmonton. 1969 bis 1985 war er dort Direktor des Instituts für Theoretische Physik. Er war 1971 und mehrmals später Gastprofessor am Dublin Institute for Advanced Study. Er war Fellow der Royal Society of Canada, Mitglied der Royal Irish Academy und Fellow der American Physical Society. Seine Frau Betty lernte er in Irland kennen und hatte mit ihr zwei Söhne. In seiner Freizeit schrieb er Kurzgeschichten, tischlerte und hörte klassische Musik.
Tada Michitarō (jap. 多田 道太郎; * 2. Dezember 1924; † 2. Dezember 2007) war ein japanischer Literaturwissenschaftler…Tada Michitarō (jap. 多田 道太郎; * 2. Dezember 1924; † 2. Dezember 2007) war ein japanischer Literaturwissenschaftler (Französistik). Tada war bis zu seiner Emeritierung Literaturprofessor an der Universität Kyōto. 1978 wurde er als Herausgeber (Kuraun futsuwa jiten) mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet. 1999 erhielt er für Henshin rōka-ron den Itō-Sei-Literaturpreis in der Kategorie Rezension. Von 1991 bis 2005 gehörte er dem Auswahlkomitee für den Murasaki-Shikibu-Literaturpreis an.
Nomizu Katsumi (jap. 野水 克己; * 1. Dezember 1924 in Ōsaka; † 5. November 2008 in Providence (Rhode Island)) war ein…Nomizu Katsumi (jap. 野水 克己; * 1. Dezember 1924 in Ōsaka; † 5. November 2008 in Providence (Rhode Island)) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Differentialgeometrie befasste.
Masao Horiba (japanisch 堀場 雅夫, Horiba Masao; * 1. Dezember 1924 in Kyōto, Japan; † 14. Juli 2015) war ein japanischer…Masao Horiba (japanisch 堀場 雅夫, Horiba Masao; * 1. Dezember 1924 in Kyōto, Japan; † 14. Juli 2015) war ein japanischer Erfinder und Geschäftsmann. 1945 gründete er das Horiba-Funkforschungsinstitut (堀場無線研究所, Horiba Musen Kenkyūsho). Aus diesem ging 1953 Horiba Seisakusho hervor, ein weltweit agierender und produzierender Hersteller von Messgeräten und Systemen für die Bereiche Automobilprüfsysteme, Prozess- und Umwelttechnik, medizinische Diagnostik und Halbleiterfertigung.
Yanagida Seizan (jap. 柳田 聖山, Yanagida Seizan; * 19. Dezember 1922 in dem Dorf Inae in der Präfektur Shiga; † 8.…Yanagida Seizan (jap. 柳田 聖山, Yanagida Seizan; * 19. Dezember 1922 in dem Dorf Inae in der Präfektur Shiga; † 8. November 2006) war einer der bedeutendsten japanischen Buddhologen des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war führend bei der Erforschung des chinesischen Zen (Chan). Yanagida wurde 1922 als Sohn eines Zen-Priesters in einem Tempel der Rinzai-Schule geboren. 1942 machte er seinen Abschluss an der Rinzai-Fachschule (der heutigen Hanazono-Schule) in Hikone. Danach übte er den Zen-Buddhismus im Eigen-ji, dem Haupttempel der Eigen-ji-Linie des Rinzai-Zen, aus. 1948 machte er seinen Abschluss in Literatur an der Ōtani-Universität in Kyōto und hielt erste Vorlesungen an der Hanazono Universität Kyōto. 1949 wurde er Assistent, 1950 Dozent und 1954 Assistenzprofessor. Im Jahr 1955 legte er seine Roben als Mönch der Rinzai-Schule als Protest gegen die Haltung der Rinzai-Schule während und nach dem Zweiten Weltkrieg ab. 1960 wurde Yanagida Professor im Institut für Buddhismus-Studien der Hanazono-Universität Kyōto. 1968 wurde er dort Leiter des Instituts für Literatur. 1976 wurde er als Professor an die Universität Kyōto berufen. 1986 emeritierte er und gründete an der Hanazono Universität das IRIZ (International Research Institute for Zen Buddhism), an welchem er bis zum Jahr 1996 weiterforschte und zahlreiche westliche Wissenschaftler ausbildete und unterstützte, darunter Urs App, Carl Bielefeldt, Bernard Faure, John R. McRae, Michel Mohr, Christian Wittern, u. a. Yanagida erhielt für seine Forschungsarbeiten viele Preise und Ehrungen, darunter 1981 für ein Buch über Ikkyū Sōjun den Yomiuri-Literaturpreis und 1996 den Orden des Heiligen Schatzes 'Isao Rang 3'. Eine tiefe Liebe verband ihn mit dem japanischen Zen-Mönch und Dichter Ryōkan (1758–1831).
Rimhak Ree (auch Im-hak Ree zitiert, * 18. Dezember 1922 in Hamhung; † 9. Februar 2005 in Vancouver) war ein…Rimhak Ree (auch Im-hak Ree zitiert, * 18. Dezember 1922 in Hamhung; † 9. Februar 2005 in Vancouver) war ein koreanisch-kanadischer Mathematiker, der sich insbesondere mit Gruppentheorie befasste, speziell mit endlichen Gruppen.
Gomi Kōsuke (eigentl.: Gomi Yasusuke, 五味 康祐; geboren 20. Dezember 1921 in Ōsaka; gestorben 1. April 1980) war ein…Gomi Kōsuke (eigentl.: Gomi Yasusuke, 五味 康祐; geboren 20. Dezember 1921 in Ōsaka; gestorben 1. April 1980) war ein japanischer Schriftsteller.
Paul Hisao Yasuda (jap. パウロ 安田 久雄, Pauro Yasuda Hisao; * 20. Dezember 1921 in Kurume; † 23. April 2016) war ein…Paul Hisao Yasuda (jap. パウロ 安田 久雄, Pauro Yasuda Hisao; * 20. Dezember 1921 in Kurume; † 23. April 2016) war ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer Erzbischof von Osaka.
Kazutaka Unno (japanisch 海野 一隆 Unno Kazutaka; geboren 1921 in der Präfektur Fukuoka; gestorben 4. Mai 2006) war ein…Kazutaka Unno (japanisch 海野 一隆 Unno Kazutaka; geboren 1921 in der Präfektur Fukuoka; gestorben 4. Mai 2006) war ein japanischer Erforscher der alten Landkarten mit Schwerpunkt Ostasien. Darüber hinaus erforschte er auch ganz allgemein die historischen Beziehungen der Kartenkunde zwischen Ost und West.
Nobuo Matsunaga (jap. 松永 信夫, Matsunaga Nobuo; * 6. Dezember 1921 in der Präfektur Shizuoka; † 25. September 2007) war…Nobuo Matsunaga (jap. 松永 信夫, Matsunaga Nobuo; * 6. Dezember 1921 in der Präfektur Shizuoka; † 25. September 2007) war ein japanischer Fußballspieler.
Shin Hyeon-hwak (* 29. Oktober 1920 in Shitsukoku, Provinz Keishō-hokudō, damaliges Japanisches Kaiserreich, heutiges…Shin Hyeon-hwak (* 29. Oktober 1920 in Shitsukoku, Provinz Keishō-hokudō, damaliges Japanisches Kaiserreich, heutiges Südkorea; † 26. April 2007 in Seoul, Südkorea) war ein südkoreanischer Politiker und Manager.
Agawa Hiroyuki (japanisch 阿川 弘之, * 24. Dezember 1920 in Hiroshima; † 3. August 2015 in Tokio) war ein japanischer…Agawa Hiroyuki (japanisch 阿川 弘之, * 24. Dezember 1920 in Hiroshima; † 3. August 2015 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Nomiyama Gyōji (japanisch 野見山 曉治; geboren 17. Dezember 1920 in Honami (穂波村) im Landkreis Kaho in der Präfektur Fukuoka…Nomiyama Gyōji (japanisch 野見山 曉治; geboren 17. Dezember 1920 in Honami (穂波村) im Landkreis Kaho in der Präfektur Fukuoka; gestorben 22. Juni 2023) war ein japanischer Maler im „westlichen Stil“ Yōga.
Kiyoshi Seike (japanisch 清家 清 Seike Kiyoshi; geboren 13. Dezember 1918 in Kioto; gestorben 8. April 2005) war ein…Kiyoshi Seike (japanisch 清家 清 Seike Kiyoshi; geboren 13. Dezember 1918 in Kioto; gestorben 8. April 2005) war ein japanischer Architekt der Shōwa-Zeit.
Takamine Mieko (japanisch 高峰 三枝子, eigentlich Suzuki Mieko; geboren 2. Dezember 1918 in Tokio; gestorben 27. Mai 1990)…Takamine Mieko (japanisch 高峰 三枝子, eigentlich Suzuki Mieko; geboren 2. Dezember 1918 in Tokio; gestorben 27. Mai 1990) war eine japanische Filmschauspielerin und Sängerin.
Shunpei Utō (jap. 鵜藤 俊平 Utō Shunpei; * 1. Dezember 1918 in Kakegawa; † 2010) war ein japanischer Schwimmer. Utō war…Shunpei Utō (jap. 鵜藤 俊平 Utō Shunpei; * 1. Dezember 1918 in Kakegawa; † 2010) war ein japanischer Schwimmer. Utō war Teilnehmer an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Dort gewann er über 400 m Freistil Silber und über 1500 m Freistil Bronze.
Kamo Shōgo (jap. 加茂 正五; * 12. Dezember 1915 in Hamamatsu; † 14. September 1977) war ein japanischer Fußballspieler. Er…Kamo Shōgo (jap. 加茂 正五; * 12. Dezember 1915 in Hamamatsu; † 14. September 1977) war ein japanischer Fußballspieler. Er ist der Bruder von Kamo Takeshi.
Kenshiro (Abbe) Abe (jap. 阿部 謙四郎, Abe Kenshirō, * 15. Dezember 1916 in Tokushima; † 1. Dezember 1985 ebenda) war ein…Kenshiro (Abbe) Abe (jap. 阿部 謙四郎, Abe Kenshirō, * 15. Dezember 1916 in Tokushima; † 1. Dezember 1985 ebenda) war ein japanischer Jūdō-Lehrer des Butokukai.
Toita Yasuji (japanisch 戸板 康二; geboren 14. Dezember 1915 in Tokio; gestorben 23. Januar 1993 ebenda) war ein…Toita Yasuji (japanisch 戸板 康二; geboren 14. Dezember 1915 in Tokio; gestorben 23. Januar 1993 ebenda) war ein japanischer Schauspielkritiker, Schriftsteller und Essayist.
Reizō Koike (japanisch 小池禮三; geboren am 12. Dezember 1915 in Numazu; gestorben am 3. August 1998) war ein japanischer…Reizō Koike (japanisch 小池禮三; geboren am 12. Dezember 1915 in Numazu; gestorben am 3. August 1998) war ein japanischer Schwimmer, der je eine olympische Silber- und Bronzemedaille gewann.
Prinz Mikasa (Takahito) von Japan (japanisch 三笠宮崇仁親王, Mikasa-no-miya Takahito-shinnō; * 2. Dezember 1915 in Tokio; †…Prinz Mikasa (Takahito) von Japan (japanisch 三笠宮崇仁親王, Mikasa-no-miya Takahito-shinnō; * 2. Dezember 1915 in Tokio; † 27. Oktober 2016 ebenda) war der vierte und jüngste Sohn des japanischen Kaisers Taishō und der Kaiserin Teimei. Er war der jüngere Bruder des Kaisers Hirohito und der letzte überlebende Onkel des Kaisers Akihito. Der Prinz diente im Zweiten Weltkrieg als Offizier in der Kaiserlich Japanischen Armee, nach dem Krieg etablierte er sich als Gelehrter und Dozent für Nahoststudien und Semitische Sprachen. Sein offizieller Titel war „Prinz“ (jap. 親王 shinnō), sein Prädikat „Seine Kaiserliche Hoheit“ (jap. 殿下 denka).
Shinji Tatsuta (japanisch 龍田 峻次 Tatsuta Shinji; * 23. Dezember 1914 in Otaru; † 1. Januar 1991) war ein japanischer…Shinji Tatsuta (japanisch 龍田 峻次 Tatsuta Shinji; * 23. Dezember 1914 in Otaru; † 1. Januar 1991) war ein japanischer Skispringer.
Tatsuo Matsumura (jap. 松村 達雄, Matsumura Tatsuo; * 18. Dezember 1914 in Yokohama; † 18. Juni 2005 in Tokio) war ein…Tatsuo Matsumura (jap. 松村 達雄, Matsumura Tatsuo; * 18. Dezember 1914 in Yokohama; † 18. Juni 2005 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler.
Fujisaki Masato (jap. 藤崎 萬里; * 16. Dezember 1914 in der Präfektur Kagoshima; † 6. Oktober 2006) war ein japanischer…Fujisaki Masato (jap. 藤崎 萬里; * 16. Dezember 1914 in der Präfektur Kagoshima; † 6. Oktober 2006) war ein japanischer Diplomat. Während seiner diplomatischen Karriere war er unter anderem von 1960 bis 1962 der Generalkonsul Japans in Seattle, japanischer Botschafter in den Niederlanden sowie von 1972 bis 1976 japanischer Botschafter in Thailand. Er war 1951 Teilnehmer der Friedenskonferenz von San Francisco und wirkte am Abschluss des Sicherheitsvertrages mit den USA und des Grundlagenvertrags mit der Republik Korea mit. Fujisaki löste im April 1977 Shimoda Takezo als Richter am Obersten Gerichtshof Japans ab und bekleidete dieses Amt bis Dezember 1984. Er selbst wurde nun von Takashima Masuro abgelöst. Sein Sohn Ichirō Fujisaki schlug nach einer längeren Lehrtätigkeit ebenfalls eine diplomatische Laufbahn ein und fungiert seit 2008 als japanischer Botschafter in den Vereinigten Staaten. Der Politiker Takeaki Matsumoto ist der Neffe von Fujisakis Frau Fusako.
Yokoyama Takashi (jap. 横山 隆志; * 24. Dezember 1913 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 14. April 1945) war ein japanischer…Yokoyama Takashi (jap. 横山 隆志; * 24. Dezember 1913 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 14. April 1945) war ein japanischer Schwimmer. Zusammen mit Toyoda Hisakichi, Yusa Masanori und Miyazaki Yasuji wurde er bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles Olympiasieger mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel.
Inoue Kiyoshi (japanisch 井上 清; * 19. Dezember 1913 in der Präfektur Kōchi; † 23. November 2001 in Kyōto) war ein…Inoue Kiyoshi (japanisch 井上 清; * 19. Dezember 1913 in der Präfektur Kōchi; † 23. November 2001 in Kyōto) war ein japanischer Historiker, Sozialwissenschaftler und Hochschullehrer, der marxistisch orientiert, aber auch beeinflusst von Max Webers Religionssoziologie und dem europäischen Humanismus, die Erscheinungen der japanischen Gesellschaft im Laufe ihrer Geschichte erforscht und beschrieben hat. Übersetzungen seines umfangreichen Werkes über die Geschichte Japans haben ihn auch in der westlichen Welt bekannt gemacht; in Deutschland ist es zum ersten Mal im Jahr 1993 veröffentlicht worden.
Itō Masayoshi (jap. 伊東 正義; * 15. Dezember 1913 im heutigen Aizu-Wakamatsu, Präfektur Fukushima; † 20. Mai 1994 in…Itō Masayoshi (jap. 伊東 正義; * 15. Dezember 1913 im heutigen Aizu-Wakamatsu, Präfektur Fukushima; † 20. Mai 1994 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Jiyūminshutō), der unter anderem zwischen Juni und Juli 1980 kurzzeitig kommissarischer Premierminister Japans war.
Sonoda Sunao (jap. 園田 直; * 11. Dezember 1913 in Amakusa, Präfektur Kumamoto; † 2. April 1984 in Tokio) war ein…Sonoda Sunao (jap. 園田 直; * 11. Dezember 1913 in Amakusa, Präfektur Kumamoto; † 2. April 1984 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Jiyūminshutō), der unter anderem von 1977 bis 1979 sowie erneut 1981 Außenminister war. Er trug als solcher durch den Abschluss eines Friedensvertrages zwischen Japan und der Volksrepublik China am 12. August 1978 maßgeblich zu einer Normalisierung der diplomatischen Beziehungen beider Länder bei. Aufgrund seiner zahlreichen Auslandsreisen wurde er der „fliegende Außenminister“ genannt.
Kineo Kuwabara (japanisch 桑原 甲子雄; geb. 9. Dezember 1913 in Tokio; gest. 10. Dezember 2007) war ein japanischer Fotograf…Kineo Kuwabara (japanisch 桑原 甲子雄; geb. 9. Dezember 1913 in Tokio; gest. 10. Dezember 2007) war ein japanischer Fotograf und Publizist. Er wurde bekannt durch Fotografien des Alltagslebens in Tokio in den 1930er Jahren. Geboren in Tokio, besuchte Kuwabara, Sohn eines Pfandleihers, zunächst von 1927 bis 1931 die Tokyo Municipal Dai-Ni High School. Während dieser Zeit begann er bereits, sich die Fotografie selbst beizubringen und nutzte dabei eine Leica-Kamera. 1940 war er im Auftrag des Militärs Fotograf in der Mandschukuo-Region. Von 1948 bis 1953 war er Chefredakteur von Ars Camera (japanisch Arsカメラ), einer japanischen Fachzeitschrift für Kameras. Es folgten weitere Stationen bei Foto- und Kameramagazinen wie Sankei Camera, Camera Geijutsu und Shyashin Hihyo, bevor er 1965 Professor an der Tama Art School wurde. Diese Position hatte er bis 1970 inne und war anschließend ab 1972 Professor am Tokyo College of Photography (japanisch 東京綜合写真専門学校). Von 1954 bis 1965 war Kuwabara Präsident der Japan Photo Critics’ Association und Direktor der Japan Photographic Association. Letztes Amt hatte er erneut ab 1979 inne. 1973 wurde Kuwabara einer breiten Öffentlichkeit erst durch seine Ausstellung Tokyo 1936 bekannt. Diese zeigte im Tokioter Stadtteil Ginza Bilder, die der Fotograf bereits 1936 bis 1938 in Tokio gemacht hatte. Es handelte sich um die erste öffentliche Präsentation von Fotos aus den 1930er Jahren in Japan. Parallel zur Ausstellung erschien ein Buch. Heute gilt Kuwabara als einer der bedeutendsten Straßenfotografen Japans, der vor allem Alltagsszenen zeigte. Er stellte oft eine gewisse Nähe zwischen den abgebildeten Personen und sich selbst und damit dem Betrachter her. Er selbst beschrieb dies einmal so: Auch während der politisch angespannten 1930er Jahre („2-26-Zwischenfall“) zeugten seine Fotos von einer gewissen Unbekümmertheit und Leichtigkeit. Insbesondere Kuwubaras spätere Fotografien waren Farbfotos, die meisten seiner Werke sind in Schwarzweiß gehalten. Kuwabara starb am 10. Dezember 2007 an Altersschwäche. Sein Tod wurde allerdings erst im Februar 2008 bekannt.
Sugihara Sōsuke (japanisch 杉原 壮介; geboren 6. Dezember 1913 in Tokio; gestorben 1. September 1983 in Ichikawa (Präfektur…Sugihara Sōsuke (japanisch 杉原 壮介; geboren 6. Dezember 1913 in Tokio; gestorben 1. September 1983 in Ichikawa (Präfektur Chiba)) war ein japanischer Archäologe.
Takita Minoru (japanisch 瀧田 実; geboren 15. Dezember 1912 in Kosugi (Präfektur Toyama); gestorben 9. Dezember 2000) war…Takita Minoru (japanisch 瀧田 実; geboren 15. Dezember 1912 in Kosugi (Präfektur Toyama); gestorben 9. Dezember 2000) war ein japanischer Gewerkschaftsführer, der die Arbeitsbedingungen der Nachkriegszeit mitgestaltet hat.
Funakoshi Yasutake (jap. 舟越 保武; * 7. Dezember 1912 in Ichinohe, Ninohe-gun; † 5. Februar 2002 in Tokyo) war ein…Funakoshi Yasutake (jap. 舟越 保武; * 7. Dezember 1912 in Ichinohe, Ninohe-gun; † 5. Februar 2002 in Tokyo) war ein japanischer Bildhauer.
Egami Shigeru (jap. 江上 茂; * 7. Dezember 1912 in der Präfektur Fukuoka auf Kyūshū; † 8. Januar 1981 in Tokio) war ein…Egami Shigeru (jap. 江上 茂; * 7. Dezember 1912 in der Präfektur Fukuoka auf Kyūshū; † 8. Januar 1981 in Tokio) war ein Karatekämpfer. Er war direkter Nachfolger – sowie der erste Schüler – von Funakoshi Gichin, zudem Gründer des Shōtōkai ryū.
Prinzessin Takamatsu Kikuko (jap. 宣仁親王妃喜久子, Nobuhito-shinnōhi Kikuko oder 高松宮妃 喜久子, Takamatsu-no-miya-hi Kikuko; * 26.…Prinzessin Takamatsu Kikuko (jap. 宣仁親王妃喜久子, Nobuhito-shinnōhi Kikuko oder 高松宮妃 喜久子, Takamatsu-no-miya-hi Kikuko; * 26. Dezember 1911 in Tokio; † 18. Dezember 2004 in Tokio) war eine japanische Prinzessin. Prinzessin Takamatsu, geboren als Tokugawa Kikuko (徳川 喜久子) und älteste Tochter des Prinzen Tokugawa Yoshihisa trug den Titel „Kaiserliche Hoheit“. Sie war die Witwe von Prinz Takamatsu Nobuhito, dem dritten Sohn des Taishō-tennō Yoshihito und jüngeren Bruder des Shōwa-tennō Hirohito. Ihr Großvater war der letzte japanische Shōgun Tokugawa Yoshinobu. Prinzessin Takamatsu war eine Tante des emeritierten Tennō von Japan, Akihito. Ihre Ausbildung absolvierte Takamatsu noch unter dem Namen Kikuko in der Mädchenabteilung der Gakushūin-Universität in Tokio. Sie heiratete den Prinzen Takamatsu am 4. Februar 1930 im Kaiserlichen Palast. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeiteten beide für wohltätige Hilfsorganisationen, ihr besonderer Einsatz galt den Leprakranken. Nach Tod des Prinzen Takamatsu wurde die Prinzessin Schirmherrin der Krebsforschungsgesellschaft ihres Mannes, der Princess Takamatsu Cancer Research Foundation. 1991 entdeckte die Prinzessin Tagebücher des Prinzen Takamatsu, die er zwischen 1934 und 1947 geschrieben hatte und ließ sie anschließend in einer Zeitschrift veröffentlichen. Seit September 1999 kränkelte Prinzessin Takamatsu. Entgegen den üblichen Gepflogenheiten des japanischen Kaiserhauses hat sich Prinzessin Takamatsu im Jahr 2002 in einer japanischen Frauenzeitschrift zu Wort gemeldet und eine Gesetzesänderung zu Gunsten einer weiblichen Thronfolge gefordert. Takamatsu wies dabei auf die weibliche Regentschaft in England und Schweden hin. Sie sah gute Aussichten, eine Gesetzesänderung im japanischen Parlament durchzusetzen und Prinzessin Aiko, das erste Kind von Kaiser Naruhito und seiner Frau Kaiserin Masako, zur weiblichen Tennō werden zu lassen. Sie lebte bis zu ihrem Tod im Takanawa-Palast in Tokios Stadtbezirk Minato. Die Prinzessin verstarb am 18. Dezember 2004 an einer Blutvergiftung.
Tatsugo Kawaishi (jap. 河石 達吾 Kawaishi Tatsugo; * 10. Dezember 1911 in Etajima; † 17. März 1945 in Iwojima) war ein…Tatsugo Kawaishi (jap. 河石 達吾 Kawaishi Tatsugo; * 10. Dezember 1911 in Etajima; † 17. März 1945 in Iwojima) war ein japanischer Schwimmer. Kawaishi absolvierte zunächst ein Jurastudium an der Keiō-Universität. 1932 wurde er für das japanische Team der Olympischen Spiele nominiert. In Los Angeles nahm er am Wettbewerb über 100 m Freistil teil und gewann Silber. Im Anschluss war er von 1933 bis 1935 an der Kaiserlich Japanischen Marineakademie Ausbilder. Nach einer Beschäftigung beim Vorgänger von Kansai Denryoku trat er der Kaiserlich Japanischen Armee bei und war anschließend in Hiroshima stationiert. Beim Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg diente er an der Front in China und wurde nach fünf Jahren zum Oberleutnant befördert. Nach kurzzeitiger Entlassung aus dem Dienst wurde er im Juni 1944 aufgrund des Pazifikkrieges erneut einberufen und in Iwojima stationiert. Dort wurde er zum Kommandanten des nördlichen Distrikts der Insel ernannt. Kawaishi starb am 17. März 1945 in der Schlacht um Iwojima im Alter von 33 Jahren. Er wurde posthum zum Hauptmann befördert.
Ichida Sōichi (jap. 市田 左右一; * 30. Dezember 1910 in der Präfektur Tokio; † 30. Juni 1986) war ein bedeutender…Ichida Sōichi (jap. 市田 左右一; * 30. Dezember 1910 in der Präfektur Tokio; † 30. Juni 1986) war ein bedeutender japanischer Philatelist.
Ikejima Shimpei (japanisch 池島 信平, Nachname eigentlich 池嶋 geschrieben; geboren 22. Dezember 1909 in Tokio; gestorben 13.…Ikejima Shimpei (japanisch 池島 信平, Nachname eigentlich 池嶋 geschrieben; geboren 22. Dezember 1909 in Tokio; gestorben 13. Februar 1973) war ein japanischer Herausgeber, 3. Präsident des Verlages Bungeishunjū.
Haniya Yutaka (japanisch 埴谷 雄高, eigentlich Hannya Yutaka (般若 豊); * 1. Januar 1910 auf Taiwan; † 19. Februar 1997) war…Haniya Yutaka (japanisch 埴谷 雄高, eigentlich Hannya Yutaka (般若 豊); * 1. Januar 1910 auf Taiwan; † 19. Februar 1997) war ein japanischer Schriftsteller. Der als Nachkomme einer Samurai-Familie geborene Haniya war von Kindheit an kränklich. Er neigte zunächst dem Anarchismus zu, trat dann aber 1927 der Kommunistischen Partei Japans bei, deren Beauftragter für Landwirtschaft er wurde. Nach einer Haftstrafe 1932–33 zog er sich von der Politik zurück und widmete sich ganz der Literatur. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er die Literaturzeitschrift Kindai Bungaku, in der er u. a. Werke von Abe Kōbō und seinen ersten Roman Shirei (Totengeister) veröffentlichte. In den 1950er- und 1960er-Jahren hatte er als Vertreter des Existentialismus großen Einfluss auf die jungen Intellektuellen in Japan. 1960 erschien Genshi no naka no seiji (Politik der Illusionen). 1971 erhielt er für die Erzählungssammlung Yami no naka no kuroi uma (Schwarze Pferde in der Dunkelheit) den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis. Für den Roman Shirei erhielt er 1976 den Nihon Bungaku Taishō (Großer Preis für Japanische Literatur). Eine neunzehnbändige Gesamtausgabe seiner Werke erschien ab 1998.