Yasushi Takahashi (jap. 高橋 康, Takahashi Yasushi; * 12. Dezember 1924 in Ōsaka; † 12. Februar 2013 in Edmonton, Kanada)…Yasushi Takahashi (jap. 高橋 康, Takahashi Yasushi; * 12. Dezember 1924 in Ōsaka; † 12. Februar 2013 in Edmonton, Kanada) war ein japanischer theoretischer Physiker. Er ist für die Ward-Takahashi-Identitäten bekannt (zusätzlich nach John Clive Ward benannt). Takahashi machte 1951 seinen Bachelorabschluss in Physik an der Universität Nagoya und ging dann mit einem Fulbright-Stipendium an die University of Rochester. 1954 wurde er promoviert. Als Post-Doktorand war er 1954/55 Fellow des National Research Council of Canada, 1955 bis 1957 an der Iowa State University und 1957 am Dublin Institute for Advanced Studies, wo er 1958 Associate Professor und 1960 Professor wurde. Seit 1968 war er Professor an der University of Alberta in Edmonton. 1969 bis 1985 war er dort Direktor des Instituts für Theoretische Physik. Er war 1971 und mehrmals später Gastprofessor am Dublin Institute for Advanced Study. Er war Fellow der Royal Society of Canada, Mitglied der Royal Irish Academy und Fellow der American Physical Society. Seine Frau Betty lernte er in Irland kennen und hatte mit ihr zwei Söhne. In seiner Freizeit schrieb er Kurzgeschichten, tischlerte und hörte klassische Musik.
Tada Michitarō (jap. 多田 道太郎; * 2. Dezember 1924; † 2. Dezember 2007) war ein japanischer Literaturwissenschaftler…Tada Michitarō (jap. 多田 道太郎; * 2. Dezember 1924; † 2. Dezember 2007) war ein japanischer Literaturwissenschaftler (Französistik). Tada war bis zu seiner Emeritierung Literaturprofessor an der Universität Kyōto. 1978 wurde er als Herausgeber (Kuraun futsuwa jiten) mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet. 1999 erhielt er für Henshin rōka-ron den Itō-Sei-Literaturpreis in der Kategorie Rezension. Von 1991 bis 2005 gehörte er dem Auswahlkomitee für den Murasaki-Shikibu-Literaturpreis an.
Nomizu Katsumi (jap. 野水 克己; * 1. Dezember 1924 in Ōsaka; † 5. November 2008 in Providence (Rhode Island)) war ein…Nomizu Katsumi (jap. 野水 克己; * 1. Dezember 1924 in Ōsaka; † 5. November 2008 in Providence (Rhode Island)) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Differentialgeometrie befasste.
Masao Horiba (japanisch 堀場 雅夫, Horiba Masao; * 1. Dezember 1924 in Kyōto, Japan; † 14. Juli 2015) war ein japanischer…Masao Horiba (japanisch 堀場 雅夫, Horiba Masao; * 1. Dezember 1924 in Kyōto, Japan; † 14. Juli 2015) war ein japanischer Erfinder und Geschäftsmann. 1945 gründete er das Horiba-Funkforschungsinstitut (堀場無線研究所, Horiba Musen Kenkyūsho). Aus diesem ging 1953 Horiba Seisakusho hervor, ein weltweit agierender und produzierender Hersteller von Messgeräten und Systemen für die Bereiche Automobilprüfsysteme, Prozess- und Umwelttechnik, medizinische Diagnostik und Halbleiterfertigung.
Yoshimoto Takaaki (japanisch 吉本 隆明; auch Onyomi: Yoshimoto Ryūmei; * 25. November 1924 in Tsukishima, Chūō, Präfektur…Yoshimoto Takaaki (japanisch 吉本 隆明; auch Onyomi: Yoshimoto Ryūmei; * 25. November 1924 in Tsukishima, Chūō, Präfektur Tokio; † 16. März 2012 in Bunkyō, Präfektur Tokio) war ein japanischer Lyriker, Literaturkritiker und Philosoph. Der Sohn eines Schiffszimmermanns studierte von 1944 bis 1947 Elektrochemie an der Technischen Hochschule Tokio. Von 1952 bis 1956 arbeitete er für die Tōyō-Tintenfabrik, von der er wegen gewerkschaftlicher Aktivitäten entlassen wurde. Als Kritiker wurde er 1956 mit einer Schrift über Bungakusha no sensō sekinin (文学者の戦争責任, dt. „Die Kriegsverantwortung der Literaten“) bekannt, die er gemeinsam mit Takei Teruo (武井 昭夫; 1927–2010) verfasst hatte. Anfang der 1960er Jahre engagierte er sich in der Bewegung gegen den Japanisch-amerikanischen Sicherheitsvertrag, zwischen 1968 und 1970 sympathisierte er mit der Studentenbewegung in Japan, auf die er großen Einfluss hatte. Als Philosoph rezipierte er Werke wie die von Marx und Hegel, wobei er sich vom Marxismus kritisch distanzierte. Seit den 1980er Jahren orientierte er sich am französischen Poststrukturalismus. Seine einflussreichsten Werke waren Gengo ni totte bi towa nani ka (言語にとって美とはなにか, „Was ist das Schöne für die Literatur?“; 1965), die Shinteki genjō ron josetsu (心的現象論序説, „Einleitung in die Welt der psychischen Phänomene“; 1971) und die Kyōdō gensō ron (共同幻想論, „Abhandlung über die gemeinschaftlichen Vorstellungen“; 1966–67). Yoshimoto ist der Vater der Schriftstellerin Banana Yoshimoto und der Mangazeichnerin Haruno Yoiko.
Shirai Yoshio (jap. 白井 義男; * 23. November 1923 in Tokio; † 26. Dezember 2003) war ein japanischer Boxer. Er war…Shirai Yoshio (jap. 白井 義男; * 23. November 1923 in Tokio; † 26. Dezember 2003) war ein japanischer Boxer. Er war Weltmeister der Berufsboxer im Fliegengewicht.
Yanagida Seizan (jap. 柳田 聖山, Yanagida Seizan; * 19. Dezember 1922 in dem Dorf Inae in der Präfektur Shiga; † 8.…Yanagida Seizan (jap. 柳田 聖山, Yanagida Seizan; * 19. Dezember 1922 in dem Dorf Inae in der Präfektur Shiga; † 8. November 2006) war einer der bedeutendsten japanischen Buddhologen des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war führend bei der Erforschung des chinesischen Zen (Chan). Yanagida wurde 1922 als Sohn eines Zen-Priesters in einem Tempel der Rinzai-Schule geboren. 1942 machte er seinen Abschluss an der Rinzai-Fachschule (der heutigen Hanazono-Schule) in Hikone. Danach übte er den Zen-Buddhismus im Eigen-ji, dem Haupttempel der Eigen-ji-Linie des Rinzai-Zen, aus. 1948 machte er seinen Abschluss in Literatur an der Ōtani-Universität in Kyōto und hielt erste Vorlesungen an der Hanazono Universität Kyōto. 1949 wurde er Assistent, 1950 Dozent und 1954 Assistenzprofessor. Im Jahr 1955 legte er seine Roben als Mönch der Rinzai-Schule als Protest gegen die Haltung der Rinzai-Schule während und nach dem Zweiten Weltkrieg ab. 1960 wurde Yanagida Professor im Institut für Buddhismus-Studien der Hanazono-Universität Kyōto. 1968 wurde er dort Leiter des Instituts für Literatur. 1976 wurde er als Professor an die Universität Kyōto berufen. 1986 emeritierte er und gründete an der Hanazono Universität das IRIZ (International Research Institute for Zen Buddhism), an welchem er bis zum Jahr 1996 weiterforschte und zahlreiche westliche Wissenschaftler ausbildete und unterstützte, darunter Urs App, Carl Bielefeldt, Bernard Faure, John R. McRae, Michel Mohr, Christian Wittern, u. a. Yanagida erhielt für seine Forschungsarbeiten viele Preise und Ehrungen, darunter 1981 für ein Buch über Ikkyū Sōjun den Yomiuri-Literaturpreis und 1996 den Orden des Heiligen Schatzes 'Isao Rang 3'. Eine tiefe Liebe verband ihn mit dem japanischen Zen-Mönch und Dichter Ryōkan (1758–1831).
Rimhak Ree (auch Im-hak Ree zitiert, * 18. Dezember 1922 in Hamhung; † 9. Februar 2005 in Vancouver) war ein…Rimhak Ree (auch Im-hak Ree zitiert, * 18. Dezember 1922 in Hamhung; † 9. Februar 2005 in Vancouver) war ein koreanisch-kanadischer Mathematiker, der sich insbesondere mit Gruppentheorie befasste, speziell mit endlichen Gruppen.
Sadamasa Motonaga (japanisch 元永 定正 Motonaga Sadamasa; * 26. November 1922 in Iga Ueno; † 3. Oktober 2011 in Takarazuka)…Sadamasa Motonaga (japanisch 元永 定正 Motonaga Sadamasa; * 26. November 1922 in Iga Ueno; † 3. Oktober 2011 in Takarazuka) war ein japanischer bildender Künstler und Buchillustrator und ein Mitglied der ersten Generation der japanischen Künstlergruppe Gutai Art Association, kurz Gutai.
Gomi Kōsuke (eigentl.: Gomi Yasusuke, 五味 康祐; geboren 20. Dezember 1921 in Ōsaka; gestorben 1. April 1980) war ein…Gomi Kōsuke (eigentl.: Gomi Yasusuke, 五味 康祐; geboren 20. Dezember 1921 in Ōsaka; gestorben 1. April 1980) war ein japanischer Schriftsteller.
Paul Hisao Yasuda (jap. パウロ 安田 久雄, Pauro Yasuda Hisao; * 20. Dezember 1921 in Kurume; † 23. April 2016) war ein…Paul Hisao Yasuda (jap. パウロ 安田 久雄, Pauro Yasuda Hisao; * 20. Dezember 1921 in Kurume; † 23. April 2016) war ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer Erzbischof von Osaka.
Kazutaka Unno (japanisch 海野 一隆 Unno Kazutaka; geboren 1921 in der Präfektur Fukuoka; gestorben 4. Mai 2006) war ein…Kazutaka Unno (japanisch 海野 一隆 Unno Kazutaka; geboren 1921 in der Präfektur Fukuoka; gestorben 4. Mai 2006) war ein japanischer Erforscher der alten Landkarten mit Schwerpunkt Ostasien. Darüber hinaus erforschte er auch ganz allgemein die historischen Beziehungen der Kartenkunde zwischen Ost und West.
Nobuo Matsunaga (jap. 松永 信夫, Matsunaga Nobuo; * 6. Dezember 1921 in der Präfektur Shizuoka; † 25. September 2007) war…Nobuo Matsunaga (jap. 松永 信夫, Matsunaga Nobuo; * 6. Dezember 1921 in der Präfektur Shizuoka; † 25. September 2007) war ein japanischer Fußballspieler.
Nomiyama Gyōji (japanisch 野見山 曉治; geboren 17. Dezember 1920 in Honami (穂波村) im Landkreis Kaho in der Präfektur Fukuoka…Nomiyama Gyōji (japanisch 野見山 曉治; geboren 17. Dezember 1920 in Honami (穂波村) im Landkreis Kaho in der Präfektur Fukuoka; gestorben 22. Juni 2023) war ein japanischer Maler im „westlichen Stil“ Yōga.
Gudō Wafu Nishijima (jap. 西嶋 愚道 和夫, Nishijima Gudō Wafu; * 1919 in Yokohama; † 28. Januar 2014) war ein japanischer…Gudō Wafu Nishijima (jap. 西嶋 愚道 和夫, Nishijima Gudō Wafu; * 1919 in Yokohama; † 28. Januar 2014) war ein japanischer Zen-Meister (Rōshi) der Sōtō-Schule des Zen. Nishijima studierte Zen unter Kōdō Sawaki und Rempo Niwa, von dem er die Dharma-Übertragung erhielt. Er gründete die buddhistische Gruppe Dōgen-Sangha in Tokio, wo er Vorträge auf Englisch für ausländische Schüler hielt. Nishijima ist Autor mehrerer Bücher. Er hat das Shōbōgenzō, ein buddhistischer Text von Eihei Dōgen (1200–1253), aus dem Altjapanischen in modernes Japanisch übersetzt und kommentiert. Er ist mitverantwortlich für die Übersetzung ins Englische und Deutsche. Nishijima hat eine eigene Interpretation des Shōbōgenzō entwickelt. Nach dieser Interpretation beschreibt Meister Dōgen die Wirklichkeit im Shobogenzo aus vier verschiedenen Perspektiven.
Kiyoshi Seike (japanisch 清家 清 Seike Kiyoshi; geboren 13. Dezember 1918 in Kioto; gestorben 8. April 2005) war ein…Kiyoshi Seike (japanisch 清家 清 Seike Kiyoshi; geboren 13. Dezember 1918 in Kioto; gestorben 8. April 2005) war ein japanischer Architekt der Shōwa-Zeit.
Takamine Mieko (japanisch 高峰 三枝子, eigentlich Suzuki Mieko; geboren 2. Dezember 1918 in Tokio; gestorben 27. Mai 1990)…Takamine Mieko (japanisch 高峰 三枝子, eigentlich Suzuki Mieko; geboren 2. Dezember 1918 in Tokio; gestorben 27. Mai 1990) war eine japanische Filmschauspielerin und Sängerin.
Shunpei Utō (jap. 鵜藤 俊平 Utō Shunpei; * 1. Dezember 1918 in Kakegawa; † 2010) war ein japanischer Schwimmer. Utō war…Shunpei Utō (jap. 鵜藤 俊平 Utō Shunpei; * 1. Dezember 1918 in Kakegawa; † 2010) war ein japanischer Schwimmer. Utō war Teilnehmer an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Dort gewann er über 400 m Freistil Silber und über 1500 m Freistil Bronze.
Kamo Shōgo (jap. 加茂 正五; * 12. Dezember 1915 in Hamamatsu; † 14. September 1977) war ein japanischer Fußballspieler. Er…Kamo Shōgo (jap. 加茂 正五; * 12. Dezember 1915 in Hamamatsu; † 14. September 1977) war ein japanischer Fußballspieler. Er ist der Bruder von Kamo Takeshi.
Kenshiro (Abbe) Abe (jap. 阿部 謙四郎, Abe Kenshirō, * 15. Dezember 1916 in Tokushima; † 1. Dezember 1985 ebenda) war ein…Kenshiro (Abbe) Abe (jap. 阿部 謙四郎, Abe Kenshirō, * 15. Dezember 1916 in Tokushima; † 1. Dezember 1985 ebenda) war ein japanischer Jūdō-Lehrer des Butokukai.
Toita Yasuji (japanisch 戸板 康二; geboren 14. Dezember 1915 in Tokio; gestorben 23. Januar 1993 ebenda) war ein…Toita Yasuji (japanisch 戸板 康二; geboren 14. Dezember 1915 in Tokio; gestorben 23. Januar 1993 ebenda) war ein japanischer Schauspielkritiker, Schriftsteller und Essayist.
Reizō Koike (japanisch 小池禮三; geboren am 12. Dezember 1915 in Numazu; gestorben am 3. August 1998) war ein japanischer…Reizō Koike (japanisch 小池禮三; geboren am 12. Dezember 1915 in Numazu; gestorben am 3. August 1998) war ein japanischer Schwimmer, der je eine olympische Silber- und Bronzemedaille gewann.
Prinz Mikasa (Takahito) von Japan (japanisch 三笠宮崇仁親王, Mikasa-no-miya Takahito-shinnō; * 2. Dezember 1915 in Tokio; †…Prinz Mikasa (Takahito) von Japan (japanisch 三笠宮崇仁親王, Mikasa-no-miya Takahito-shinnō; * 2. Dezember 1915 in Tokio; † 27. Oktober 2016 ebenda) war der vierte und jüngste Sohn des japanischen Kaisers Taishō und der Kaiserin Teimei. Er war der jüngere Bruder des Kaisers Hirohito und der letzte überlebende Onkel des Kaisers Akihito. Der Prinz diente im Zweiten Weltkrieg als Offizier in der Kaiserlich Japanischen Armee, nach dem Krieg etablierte er sich als Gelehrter und Dozent für Nahoststudien und Semitische Sprachen. Sein offizieller Titel war „Prinz“ (jap. 親王 shinnō), sein Prädikat „Seine Kaiserliche Hoheit“ (jap. 殿下 denka).
Hayashida Yukio (jap. 林田 悠紀夫; * 26. November 1915 in Maizuru, Präfektur Kyōto; † 11. November 2007 in Setagaya, Tokio)…Hayashida Yukio (jap. 林田 悠紀夫; * 26. November 1915 in Maizuru, Präfektur Kyōto; † 11. November 2007 in Setagaya, Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem zwischen 1978 und 1986 Gouverneur der Präfektur Kyōto sowie von 1987 bis 1988 Justizminister war.
Tatsuo Matsumura (jap. 松村 達雄, Matsumura Tatsuo; * 18. Dezember 1914 in Yokohama; † 18. Juni 2005 in Tokio) war ein…Tatsuo Matsumura (jap. 松村 達雄, Matsumura Tatsuo; * 18. Dezember 1914 in Yokohama; † 18. Juni 2005 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler.
Fujisaki Masato (jap. 藤崎 萬里; * 16. Dezember 1914 in der Präfektur Kagoshima; † 6. Oktober 2006) war ein japanischer…Fujisaki Masato (jap. 藤崎 萬里; * 16. Dezember 1914 in der Präfektur Kagoshima; † 6. Oktober 2006) war ein japanischer Diplomat. Während seiner diplomatischen Karriere war er unter anderem von 1960 bis 1962 der Generalkonsul Japans in Seattle, japanischer Botschafter in den Niederlanden sowie von 1972 bis 1976 japanischer Botschafter in Thailand. Er war 1951 Teilnehmer der Friedenskonferenz von San Francisco und wirkte am Abschluss des Sicherheitsvertrages mit den USA und des Grundlagenvertrags mit der Republik Korea mit. Fujisaki löste im April 1977 Shimoda Takezo als Richter am Obersten Gerichtshof Japans ab und bekleidete dieses Amt bis Dezember 1984. Er selbst wurde nun von Takashima Masuro abgelöst. Sein Sohn Ichirō Fujisaki schlug nach einer längeren Lehrtätigkeit ebenfalls eine diplomatische Laufbahn ein und fungiert seit 2008 als japanischer Botschafter in den Vereinigten Staaten. Der Politiker Takeaki Matsumoto ist der Neffe von Fujisakis Frau Fusako.
Inoue Kiyoshi (japanisch 井上 清; * 19. Dezember 1913 in der Präfektur Kōchi; † 23. November 2001 in Kyōto) war ein…Inoue Kiyoshi (japanisch 井上 清; * 19. Dezember 1913 in der Präfektur Kōchi; † 23. November 2001 in Kyōto) war ein japanischer Historiker, Sozialwissenschaftler und Hochschullehrer, der marxistisch orientiert, aber auch beeinflusst von Max Webers Religionssoziologie und dem europäischen Humanismus, die Erscheinungen der japanischen Gesellschaft im Laufe ihrer Geschichte erforscht und beschrieben hat. Übersetzungen seines umfangreichen Werkes über die Geschichte Japans haben ihn auch in der westlichen Welt bekannt gemacht; in Deutschland ist es zum ersten Mal im Jahr 1993 veröffentlicht worden.
Itō Masayoshi (jap. 伊東 正義; * 15. Dezember 1913 im heutigen Aizu-Wakamatsu, Präfektur Fukushima; † 20. Mai 1994 in…Itō Masayoshi (jap. 伊東 正義; * 15. Dezember 1913 im heutigen Aizu-Wakamatsu, Präfektur Fukushima; † 20. Mai 1994 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Jiyūminshutō), der unter anderem zwischen Juni und Juli 1980 kurzzeitig kommissarischer Premierminister Japans war.
Sonoda Sunao (jap. 園田 直; * 11. Dezember 1913 in Amakusa, Präfektur Kumamoto; † 2. April 1984 in Tokio) war ein…Sonoda Sunao (jap. 園田 直; * 11. Dezember 1913 in Amakusa, Präfektur Kumamoto; † 2. April 1984 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Jiyūminshutō), der unter anderem von 1977 bis 1979 sowie erneut 1981 Außenminister war. Er trug als solcher durch den Abschluss eines Friedensvertrages zwischen Japan und der Volksrepublik China am 12. August 1978 maßgeblich zu einer Normalisierung der diplomatischen Beziehungen beider Länder bei. Aufgrund seiner zahlreichen Auslandsreisen wurde er der „fliegende Außenminister“ genannt.
Kineo Kuwabara (japanisch 桑原 甲子雄; geb. 9. Dezember 1913 in Tokio; gest. 10. Dezember 2007) war ein japanischer Fotograf…Kineo Kuwabara (japanisch 桑原 甲子雄; geb. 9. Dezember 1913 in Tokio; gest. 10. Dezember 2007) war ein japanischer Fotograf und Publizist. Er wurde bekannt durch Fotografien des Alltagslebens in Tokio in den 1930er Jahren. Geboren in Tokio, besuchte Kuwabara, Sohn eines Pfandleihers, zunächst von 1927 bis 1931 die Tokyo Municipal Dai-Ni High School. Während dieser Zeit begann er bereits, sich die Fotografie selbst beizubringen und nutzte dabei eine Leica-Kamera. 1940 war er im Auftrag des Militärs Fotograf in der Mandschukuo-Region. Von 1948 bis 1953 war er Chefredakteur von Ars Camera (japanisch Arsカメラ), einer japanischen Fachzeitschrift für Kameras. Es folgten weitere Stationen bei Foto- und Kameramagazinen wie Sankei Camera, Camera Geijutsu und Shyashin Hihyo, bevor er 1965 Professor an der Tama Art School wurde. Diese Position hatte er bis 1970 inne und war anschließend ab 1972 Professor am Tokyo College of Photography (japanisch 東京綜合写真専門学校). Von 1954 bis 1965 war Kuwabara Präsident der Japan Photo Critics’ Association und Direktor der Japan Photographic Association. Letztes Amt hatte er erneut ab 1979 inne. 1973 wurde Kuwabara einer breiten Öffentlichkeit erst durch seine Ausstellung Tokyo 1936 bekannt. Diese zeigte im Tokioter Stadtteil Ginza Bilder, die der Fotograf bereits 1936 bis 1938 in Tokio gemacht hatte. Es handelte sich um die erste öffentliche Präsentation von Fotos aus den 1930er Jahren in Japan. Parallel zur Ausstellung erschien ein Buch. Heute gilt Kuwabara als einer der bedeutendsten Straßenfotografen Japans, der vor allem Alltagsszenen zeigte. Er stellte oft eine gewisse Nähe zwischen den abgebildeten Personen und sich selbst und damit dem Betrachter her. Er selbst beschrieb dies einmal so: Auch während der politisch angespannten 1930er Jahre („2-26-Zwischenfall“) zeugten seine Fotos von einer gewissen Unbekümmertheit und Leichtigkeit. Insbesondere Kuwubaras spätere Fotografien waren Farbfotos, die meisten seiner Werke sind in Schwarzweiß gehalten. Kuwabara starb am 10. Dezember 2007 an Altersschwäche. Sein Tod wurde allerdings erst im Februar 2008 bekannt.
Sugihara Sōsuke (japanisch 杉原 壮介; geboren 6. Dezember 1913 in Tokio; gestorben 1. September 1983 in Ichikawa (Präfektur…Sugihara Sōsuke (japanisch 杉原 壮介; geboren 6. Dezember 1913 in Tokio; gestorben 1. September 1983 in Ichikawa (Präfektur Chiba)) war ein japanischer Archäologe.
Takita Minoru (japanisch 瀧田 実; geboren 15. Dezember 1912 in Kosugi (Präfektur Toyama); gestorben 9. Dezember 2000) war…Takita Minoru (japanisch 瀧田 実; geboren 15. Dezember 1912 in Kosugi (Präfektur Toyama); gestorben 9. Dezember 2000) war ein japanischer Gewerkschaftsführer, der die Arbeitsbedingungen der Nachkriegszeit mitgestaltet hat.
Funakoshi Yasutake (jap. 舟越 保武; * 7. Dezember 1912 in Ichinohe, Ninohe-gun; † 5. Februar 2002 in Tokyo) war ein…Funakoshi Yasutake (jap. 舟越 保武; * 7. Dezember 1912 in Ichinohe, Ninohe-gun; † 5. Februar 2002 in Tokyo) war ein japanischer Bildhauer.
Egami Shigeru (jap. 江上 茂; * 7. Dezember 1912 in der Präfektur Fukuoka auf Kyūshū; † 8. Januar 1981 in Tokio) war ein…Egami Shigeru (jap. 江上 茂; * 7. Dezember 1912 in der Präfektur Fukuoka auf Kyūshū; † 8. Januar 1981 in Tokio) war ein Karatekämpfer. Er war direkter Nachfolger – sowie der erste Schüler – von Funakoshi Gichin, zudem Gründer des Shōtōkai ryū.
Nakamura Hajime (japanisch 中村 元; geboren 28. November 1912 in Matsue (Präfektur Shimane); gestorben 10. Oktober 1999)…Nakamura Hajime (japanisch 中村 元; geboren 28. November 1912 in Matsue (Präfektur Shimane); gestorben 10. Oktober 1999) war ein japanischer Orientalist und Indologe.
Tatsugo Kawaishi (jap. 河石 達吾 Kawaishi Tatsugo; * 10. Dezember 1911 in Etajima; † 17. März 1945 in Iwojima) war ein…Tatsugo Kawaishi (jap. 河石 達吾 Kawaishi Tatsugo; * 10. Dezember 1911 in Etajima; † 17. März 1945 in Iwojima) war ein japanischer Schwimmer. Kawaishi absolvierte zunächst ein Jurastudium an der Keiō-Universität. 1932 wurde er für das japanische Team der Olympischen Spiele nominiert. In Los Angeles nahm er am Wettbewerb über 100 m Freistil teil und gewann Silber. Im Anschluss war er von 1933 bis 1935 an der Kaiserlich Japanischen Marineakademie Ausbilder. Nach einer Beschäftigung beim Vorgänger von Kansai Denryoku trat er der Kaiserlich Japanischen Armee bei und war anschließend in Hiroshima stationiert. Beim Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg diente er an der Front in China und wurde nach fünf Jahren zum Oberleutnant befördert. Nach kurzzeitiger Entlassung aus dem Dienst wurde er im Juni 1944 aufgrund des Pazifikkrieges erneut einberufen und in Iwojima stationiert. Dort wurde er zum Kommandanten des nördlichen Distrikts der Insel ernannt. Kawaishi starb am 17. März 1945 in der Schlacht um Iwojima im Alter von 33 Jahren. Er wurde posthum zum Hauptmann befördert.
Mori Arimasa (japanisch 森 有正; * 30. November 1911 in Yodobashi, Präfektur Tokio (heute: Nishi-Shinjuku); † 18. Oktober…Mori Arimasa (japanisch 森 有正; * 30. November 1911 in Yodobashi, Präfektur Tokio (heute: Nishi-Shinjuku); † 18. Oktober 1976 in Paris) war ein japanischer Philosoph und Literaturkritiker.
Tamura Taijirō (jap. 田村 泰次郎; * 30. November 1911 in Yokkaichi; † 2. November 1983) war ein japanischer Schriftsteller.…Tamura Taijirō (jap. 田村 泰次郎; * 30. November 1911 in Yokkaichi; † 2. November 1983) war ein japanischer Schriftsteller. Tamura studierte Literatur an der Waseda-Universität und war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als Schriftsteller etabliert. Während des Krieges war er fünf Jahre Soldat in China. Mit Romanen wie Nikutai no Mon (肉体の門, „Tor des Fleisches“, 1947) und Shunpuden (春婦伝, „Geschichte einer Prostituierten“, 1947), in dem er das Schicksal einer koreanischen Prostituierten in der japanischen Armee erzählte, wurde Tamura zum bedeutendsten Vertreter des nikutai bungaku („Literatur des Fleisches“), einer Strömung der modernen japanischen Literatur, die sich durch tiefe Skepsis gegenüber philosophischen und ideologischen Systemen auszeichnete. Beide genannten Romane wurden in Japan mehrfach verfilmt.
Haniya Yutaka (japanisch 埴谷 雄高, eigentlich Hannya Yutaka (般若 豊); * 1. Januar 1910 auf Taiwan; † 19. Februar 1997) war…Haniya Yutaka (japanisch 埴谷 雄高, eigentlich Hannya Yutaka (般若 豊); * 1. Januar 1910 auf Taiwan; † 19. Februar 1997) war ein japanischer Schriftsteller. Der als Nachkomme einer Samurai-Familie geborene Haniya war von Kindheit an kränklich. Er neigte zunächst dem Anarchismus zu, trat dann aber 1927 der Kommunistischen Partei Japans bei, deren Beauftragter für Landwirtschaft er wurde. Nach einer Haftstrafe 1932–33 zog er sich von der Politik zurück und widmete sich ganz der Literatur. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er die Literaturzeitschrift Kindai Bungaku, in der er u. a. Werke von Abe Kōbō und seinen ersten Roman Shirei (Totengeister) veröffentlichte. In den 1950er- und 1960er-Jahren hatte er als Vertreter des Existentialismus großen Einfluss auf die jungen Intellektuellen in Japan. 1960 erschien Genshi no naka no seiji (Politik der Illusionen). 1971 erhielt er für die Erzählungssammlung Yami no naka no kuroi uma (Schwarze Pferde in der Dunkelheit) den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis. Für den Roman Shirei erhielt er 1976 den Nihon Bungaku Taishō (Großer Preis für Japanische Literatur). Eine neunzehnbändige Gesamtausgabe seiner Werke erschien ab 1998.
Yuasa Toshiko (japanisch 湯浅 年子; geboren 11. Dezember 1909 in Ueno, Stadtbezirk Taitō, Präfektur Tokio; gestorben 1.…Yuasa Toshiko (japanisch 湯浅 年子; geboren 11. Dezember 1909 in Ueno, Stadtbezirk Taitō, Präfektur Tokio; gestorben 1. Februar 1980 in Paris) war eine japanische Kernphysikerin. Sie gilt als erste Physikerin Japans.
Anno Izuo (jap. 阿武 巌夫; * 2. Dezember 1909 in Hagi, Präfektur Yamaguchi; † 18. Dezember 1939 in Nanning) war ein…Anno Izuo (jap. 阿武 巌夫; * 2. Dezember 1909 in Hagi, Präfektur Yamaguchi; † 18. Dezember 1939 in Nanning) war ein japanischer Sprinter. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er Fünfter in der 4-mal-100-Meter-Staffel und erreichte über 100 m das Viertelfinale. 1931 und 1932 wurde er Japanischer Meister über 100 m. Seine persönliche Bestzeit über 100 m von 10,7 s stellte er 1931 auf.
Fujieda Shizuo (jap. 藤枝 静男, wirklicher Name: Katsumi Jirō, 勝見 次郎; * 20. Dezember 1907 in Shizuoka in Fujieda; † 16.…Fujieda Shizuo (jap. 藤枝 静男, wirklicher Name: Katsumi Jirō, 勝見 次郎; * 20. Dezember 1907 in Shizuoka in Fujieda; † 16. April 1993) war ein japanischer Schriftsteller und Mediziner. Er war ein bedeutender Vertreter des japanischen Ich-Romans (Shishōsetsu) und von Shiga Naoya beeinflusst.
Takeuchi Rizō (japanisch 竹内 理三, Go: Chikuri (竹犂); geboren 20. Dezember 1907 in Okada (岡田町) Landkreis Chita (知多郡) in der…Takeuchi Rizō (japanisch 竹内 理三, Go: Chikuri (竹犂); geboren 20. Dezember 1907 in Okada (岡田町) Landkreis Chita (知多郡) in der Präfektur Aichi; gestorben 3. März 1997 in Tōkyō) war ein japanischer Historiker mit dem Schwerpunkt Früh- und Mittelaltergeschichte.
Ishii Ryōsuke (japanisch 石井 良助; geboren 14. Dezember 1907 in Tokio; gestorben 12. Januar 1993) war ein japanischer…Ishii Ryōsuke (japanisch 石井 良助; geboren 14. Dezember 1907 in Tokio; gestorben 12. Januar 1993) war ein japanischer Rechtshistoriker.