Masamune Shirow (jap. 士郎 正宗, Shirō Masamune; * 23. November 1961 in Kōbe) ist ein japanischer Manga-Zeichner, der vor…Masamune Shirow (jap. 士郎 正宗, Shirō Masamune; * 23. November 1961 in Kōbe) ist ein japanischer Manga-Zeichner, der vor allem durch die Reihe Ghost in the Shell bekannt wurde. Der Name Masamune Shirow ist ein Pseudonym, das eigentlich einen bestimmten Schwerttyp bezeichnet, der richtige Name des Zeichners ist Masanori Ōta. Er kam bereits während seiner Schulzeit in Kontakt mit Manga – allerdings las er damals nicht eines der vielen Jungenmagazine, sondern Ribon, eines der populärsten und aufgrund seiner Qualität geachtetsten Mädchenmagazine. Während seines Kunststudiums in Osaka konzentrierte er sich zunächst auf Ölmalerei, bis er im Februar 1983 mit Hilfe der Fanvereinigung Atlas seinen ersten Manga namens Black Magic herausbrachte. Im Februar 1985 erschien dann der erste Band der Appleseed-Serie im Seishinsha-Verlag. Bereits im November des gleichen Jahres folgte der zweite Teil des Appleseed-Epos, und auch Black Magic wurde von Seishinsha zur gleichen Zeit nachgedruckt. Zeitgleich zu seinem Debüt mit Appleseed 1 beendete Shirow sein Studium und wurde für die nächsten fünf Jahre Lehrer an einer Oberschule. Während dieser Zeit brachte er Dominion – Tank Police (1986), Appleseed 3 (1987) und Appleseed 4 (1989) heraus, bevor er seine Anstellung als Lehrer aufgab und sich ganz dem Manga-Zeichnen widmete. 1991 veröffentlichte Shirow mit Ghost in the Shell einen Meilenstein der Manga-Geschichte. Ghost in the Shell wurde zu einem der erfolgreichsten und bekanntesten Manga, und der gleichnamige japanische Zeichentrickfilm (Anime) von Mamoru Oshii aus dem Jahr 1995 wurde weltberühmt. Die Geschichte vom weiblichen Cyborg und Geheimdienstoffizier Motoko Kusanagi und ihrer Jagd nach dem geheimnisvollen Hacker „Puppet Master“ hat das Genre des Science-Fiction-Films maßgeblich beeinflusst. Eines der bekanntesten Beispiele dafür ist die Matrix-Trilogie, deren Schöpfer, die Wachowski-Geschwister, sich ausdrücklich als Shirow-Anhänger geäußert haben und viele Elemente aus Ghost in the Shell übernahmen.
Takashige Ichise (jap. 一瀬隆重; * 18. Januar 1961 in Kōbe) ist ein japanischer Filmproduzent und Drehbuchautor. 1992…Takashige Ichise (jap. 一瀬隆重; * 18. Januar 1961 in Kōbe) ist ein japanischer Filmproduzent und Drehbuchautor. 1992 gründete Taka Ozla Pictures mit dem Ziel japanische Coproduktionen für den internationalen Markt zu finanzieren.
Akira Asada (jap. 浅田 彰, Asada Akira, * 23. März 1957 in Kōbe) ist ein japanischer Ökonom, Philosoph und Kulturkritiker.…Akira Asada (jap. 浅田 彰, Asada Akira, * 23. März 1957 in Kōbe) ist ein japanischer Ökonom, Philosoph und Kulturkritiker. Asada studierte an der Universität Kyōto, wo er nach Abschluss des Studiums am Institut für Wirtschaftsforschung unterrichtete. Später leitete er die Graduate School der Kyōto University of Art and Design. Er gilt als prominenter Vertreter der japanischen postmodernen Philosophie der 1980er Jahre. Er debütierte 1983 mit der Schrift Kōzō to chikara: Kigōron o koete (構造と力 記号論を超えて, „Struktur und Leistung. Über die Semiotik hinaus“). 1984 folgte sein bekanntestes Werk Tōsōron: Sukizo kizzu no bōken (逃走論 スキゾ・キッズの冒険, „Erörterungen zum Prinzip der Flucht. Die Abenteuer der Schizo-Kids“). 1994 erschien Rekishi no owari (歴史の終わり, „Ende der Geschichte“) und 1999 der Nachfolger „Rekishi no owari“ o koete (「歴史の終わり」を超えて, „Nach dem ‚Ende der Geschichte‘“), im Folgejahr Eiga no seikimatsu (映画の世紀末, „Das Ende des Jahrhunderts des Kinos“). Mit Karatani Kōjin gab er bis 2002 das Journal Hihyōkūkan heraus.
Hiroshi Michinaga (jap. 道永 宏, Michinaga Hiroshi; * 8. Oktober 1956 in Kōbe) ist ein japanischer Bogenschütze. Hiroshi…Hiroshi Michinaga (jap. 道永 宏, Michinaga Hiroshi; * 8. Oktober 1956 in Kōbe) ist ein japanischer Bogenschütze. Hiroshi Michinaga nahm an den Olympischen Spielen 1976 in Montreal teil und gewann als Zweiter der Einzelkonkurrenz die Silbermedaille. Ein Jahr später gewann er mit der japanischen Mannschaft Bronze bei den Weltmeisterschaften in Canberra.
Kazuhiko Nishi (jap. 西 和彦, Nishi Kazuhiko; * 10. Februar 1956 in Kobe, Japan) ist ein ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter…Kazuhiko Nishi (jap. 西 和彦, Nishi Kazuhiko; * 10. Februar 1956 in Kobe, Japan) ist ein ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter und Entwickler des MSX-Standards für Homecomputer. Nishi arbeitete bis ins Jahr 1986 für Microsoft als Vizepräsident für die ostasiatischen Geschäfte (Vice President of the Far East operations). Danach arbeitete er für die von ihm gegründete ASCII Corporation und entwickelte zusammen mit dem NEC Geschäftsführer Kazuya Watanabe den MSX-Standard. Er ist Mitglied verschiedener Vorstandsbereiche, wozu auch das Ministry of Posts and Telecommunications und das Ministry of International Trade and Industry gehören. Er ist auch Präsident der MSX Association, einer Organisation, die sich mit der Weiterentwicklung des MSX Standards beschäftigt. Heute (Stand 2020) ist er Schulleiter der Suma Gakuen Highschool in Kobe, Japan
Kōichirō Agata (jap. 縣 公一郎, Agata Kōichirō; * 1956 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Verwaltungswissenschaftler und…Kōichirō Agata (jap. 縣 公一郎, Agata Kōichirō; * 1956 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Verwaltungswissenschaftler und ein Professor Emeritus an der Waseda-Universität in Tokio. Präsident der Japanischen Vereinigung fur Verwaltungswissenschaft (2014–2016), Präsident der Japanischen Vereinigung für Public Policy-Studien (2018–2020), Vizepräsident von International Institute for Administrative Sciences (2019–2025: 23–25 Senior-Vizepräsident) und Präsident der Humboldt-Gesellschaft Japan (seit 2025).
Yoshihiro Kawaoka (jap. 河岡 義裕, Kawaoka Yoshihiro; * 1955) ist ein japanischer Virologe, bekannt für Forschungen zu…Yoshihiro Kawaoka (jap. 河岡 義裕, Kawaoka Yoshihiro; * 1955) ist ein japanischer Virologe, bekannt für Forschungen zu Grippeviren.
Kiyoshi Kurosawa (jap. 黒沢 清, Kurosawa Kiyoshi; * 19. Juli 1955 in Kōbe) ist ein japanischer Regisseur und…Kiyoshi Kurosawa (jap. 黒沢 清, Kurosawa Kiyoshi; * 19. Juli 1955 in Kōbe) ist ein japanischer Regisseur und Drehbuchautor, der vor allem für seine Horrorfilme internationale Bekanntheit erlangte.
Yūji Kuroiwa (jap. 黒岩 祐治 Kuroiwa Yūji; * 26. September 1954 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker…Yūji Kuroiwa (jap. 黒岩 祐治 Kuroiwa Yūji; * 26. September 1954 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Journalist und seit 2011 Gouverneur der Präfektur Kanagawa. Kuroiwa arbeitete nach seinem Studienabschluss 1980 an der Waseda-Universität für Fuji Television, wo er Ende der 1980er Jahre die Nachrichtensendung FNN Supertime, ab 1992 dann die sonntägliche politische Talksendung Hōdō 2001 moderierte. 1997 wurde er Korrespondent in Washington, D.C., bevor er von 1999 bis zur Einstellung 2008 wieder die Leitung von Hōdō 2001 übernahm. 2009 verließ er Fuji TV und wurde Professor an der „Internationalen Universität für Medizin und Sozialwesen“ (Kokusai Iryō Fukushi Daigaku) in der Präfektur Tochigi. Als im März 2011 der Gouverneur von Kanagawa, Shigefumi Matsuzawa, ankündigte, bei der Gouverneurswahl im April nicht erneut zu kandidieren, verließ Kuroiwa die Universität und erklärte seine Kandidatur, die von den drei größten Parteien LDP, DP und Kōmeitō unterstützt wurde. Er gewann mit rund 55 % der Stimmen gegen drei Kandidaten und trat noch im April 2011 Matsuzawas Nachfolge an. Bei den Gouverneurswahlen 2015, 2019 und 2023 wurde Kuroiwa mit Zweidrittelmehrheiten wiedergewählt.
Masaaki Suzuki (japanisch 鈴木 雅明 Suzuki Masaaki; * 29. April 1954 in Kōbe) ist ein japanischer Dirigent, Organist und…Masaaki Suzuki (japanisch 鈴木 雅明 Suzuki Masaaki; * 29. April 1954 in Kōbe) ist ein japanischer Dirigent, Organist und Cembalist.
Ichiko Hashimoto (jap. 橋本 一子, Hashimoto Ichiko; * 1. Juli 1952 in Kōbe) ist eine japanische Pop-, Fusion- und…Ichiko Hashimoto (jap. 橋本 一子, Hashimoto Ichiko; * 1. Juli 1952 in Kōbe) ist eine japanische Pop-, Fusion- und Jazzmusikerin (Piano, Gesang, Synthesizer, Komposition, Arrangement), die sich auch als Schauspielerin betätigte. Ichiko Hashimoto, die in Tokyo aufwuchs, spielte ab fünf Jahren Klavier und studierte Musik an der Tokioter Musashino Academia Musicae. Sie arbeitete in den späten 1970er-Jahren mit Yoshio Ikeda, mit dem auch erste Plattenaufnahmen entstanden (Sketch of My Life, 1978), außerdem mit Akira Sakata, Keizo Inoue, Kazumi Watanabe und Yōsuke Yamashita. Sie spielte in den frühen 1980er-Jahren auch in der Elektronik- und Experimentalband Colored Music; 1981 erschien das gleichnamige Album. 1984 legte sie bei JVC Records ihr Debütalbum Ichiko vor, das Eigenkompositionen enthielt. Ebenfalls 1984 veröffentlichte sie das von Kazumi Watanabe produzierte Soloalbum Beauty (Domo). Auf ihren späteren Alben bewegte sie sich stilistisch mehr im Pop- und Electronica-Idiom. Außerdem schrieb sie Filmmusik zur Serie RahXephon und deren Kinofilm, in denen sie auch eine Sprechrolle übernahm, wie auch 2012 bei Lupin III.: The Woman Called Fujiko Mine. Im Bereich des Jazz listet der Diskograf Tom Lord zwischen 1978 und 1994 ihre Beteiligung an 14 Aufnahmesessions. 2019 verantwortete sie die Musik für den Film Tezuka’s Barbara.
Hiroshi Kato (japanisch 加藤 寛 Katō Hiroshi, * 29. Januar 1951 im Landkreis Kume, Präfektur Okayama) ist ein ehemaliger…Hiroshi Kato (japanisch 加藤 寛 Katō Hiroshi, * 29. Januar 1951 im Landkreis Kume, Präfektur Okayama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballtrainer. Kato wuchs in Kōbe auf und schloss 1973 sein Studium an der Osaka University of Health and Sport Sciences ab. Von 1973 bis 1995 war er technischer Direktor im Trainerteam des Amateurvereins FC Kōbe. Im Jahr 1995 erlangte er eine S-Trainerlizenz und wechselte zum Profiverein Vissel Kōbe, wo er als Jugendtrainer und stellvertretender Leiter des Bereichs Training und Entwicklung tätig war. 2004 wurde er Leiter des Bereichs. Parallel dazu nahm er zwischen 1977 und 1998 verschiedene Aufgaben im Jugendbereich für den japanischen Fußballverband wahr. 1997, nach der Trennung von Stuart Baxter, sowie 2004, nach der Trennung von Ivan Hašek, amtierte er jeweils für einige Spiele als Interimstrainer der Erstliga-Mannschaft von Vissel Kōbe. Im Jahr 1997 leitete er die Mannschaft in der vierten Runde des Kaiserpokals und erzielte einen Sieg und eine Niederlage. Zum zweiten Mal trainierte er den Verein von Oktober 2004 bis Anfang Januar 2005. In dieser Zeit gewann er vier Spiele, verlor zwei und erreichte ein Unentschieden.
Issei Sagawa (jap. 佐川 一政, Sagawa Issei; * 26. April 1949 in Kōbe; † 24. November 2022 in Tokio) war ein japanischer…Issei Sagawa (jap. 佐川 一政, Sagawa Issei; * 26. April 1949 in Kōbe; † 24. November 2022 in Tokio) war ein japanischer Frauenmörder und Kannibale. Er befand sich nach seiner Tat nur wenige Jahre in psychiatrischer Unterbringung und veröffentlichte mehrere Sachbücher und Romane.
Mayako Kubo (jap. 久保 摩耶子, Kubo Mayako; * 5. Dezember 1947 in Kōbe) ist eine japanische Komponistin, die seit 1972 in…Mayako Kubo (jap. 久保 摩耶子, Kubo Mayako; * 5. Dezember 1947 in Kōbe) ist eine japanische Komponistin, die seit 1972 in Europa lebt.
Keiji Uematsu (japanisch 植松 奎二 Uematsu Keiji; * 26. März 1947 in Kobe, Japan) ist ein japanischer Bildhauer, Zeichner…Keiji Uematsu (japanisch 植松 奎二 Uematsu Keiji; * 26. März 1947 in Kobe, Japan) ist ein japanischer Bildhauer, Zeichner und Fotograf. Er lebt und arbeitet in Deutschland und Japan. Mit seinem Umzug nach Düsseldorf 1975 und dem Aufenthalt in Europa und den USA erhielten seine Arbeiten westliche Einflüsse. Daraus entwickelte er die Vereinigung von Zeitgenössischer Kunst mit Zen-Elementen, die seine Fotografien, Grafiken und Skulpturen prägen. Sein bekanntestes Werk ist die Konzeptinstallation Cutting Axis – Latitude – Longitude, für die er 2013 ausgezeichnet wurde.
Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im…Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im Mittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm. Bei der Universiade 1967 in Tokio erreichte er das Finale und unterlag dem Japaner Isamu Sonoda. Zwei Jahre später unterlag der Südkoreaner bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt erneut Isamu Sonoda. Nach einem Sieg in der Hoffnungsrunde über den Niederländer Jan Snijders verlor er gegen den zweiten Japaner Katsuya Hirao und erhielt eine Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München besiegte Oh zunächst den Thailänder Cherdpong Pusoni und danach Peter Jäkl aus der Tschechoslowakei jeweils vorzeitig durch Ippon, wobei er in beiden Fällen durch die gleiche Fußfegertechnik (Harai tsuri komi ashi) gewann. Auch seinen dritten Kampf gegen den Österreicher Lutz Lischka gewann Oh vorzeitig. Das Poolfinale gegen den Japaner Shinobu Sekine wurde durch Schiedsrichterentscheid (yusei-gachi) zugunsten von Oh gewertet. Das Halbfinale gegen den Franzosen Jean-Paul Coche gewann Oh durch eine kleine Wertung. Im Finale traf er wieder auf Shinobu Sekine, diesmal gewann Sekine durch 2:1-Schiedsrichterentscheid und Oh erhielt die Silbermedaille.
Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische…Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie), der Professor an der University of Chicago ist. Yamamoto studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss 1967 und wurde 1971 an der Harvard University promoviert. 1972 bis 1977 war er Assistenzprofessor an der Universität Kyōto und 1977 bis 1980 Associate Professor an der University of Hawaii. 1983 bis 2002 war er Professor an der Universität Nagoya und war danach Professor in Chicago. Er befasste sich mit enantioselektiver Katalyse in der organischen Synthese, speziell mit Lewis-Säuren als Katalysatoren. Er leistete hier Pionierarbeit und führte eine ganze Reihe neuer Katalysatoren/Liganden ein, zum Beispiel organische Verbindungen mit Aluminium, mit Binaphthol oder basierend auf Weinsäure (CAB), Aminosäuren und Hydrochinon. 2007 erhielt er einen Humboldt-Forschungspreis, 2006 den Tetrahedron-Preis, 2011 den Ryōji-Noyori-Preis, 1993 die Prelog-Medaille und 2009 den American Chemical Society Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry. Seit 2003 ist er Fellow der American Association for the Advancement of Science. 2006 erhielt er den Tetrahedron Prize und 2007 den Japan Academy Prize, 2002 den Grand Prix de la Fondation Maison de Chimie und 2009 den Großen Preis für Synthetische Organische Chemie in Japan. 2002 erhielt er in Japan die Medaille mit Purpurnem Band. 2011 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Für 2017 wurde ihm der Roger Adams Award zugesprochen.
Leo Jun Ikenaga SJ (japanisch レオ 池長 潤, Reo Ikenaga Jun; * 11. März 1937 in Kōbe) ist ein japanischer Ordensgeistlicher…Leo Jun Ikenaga SJ (japanisch レオ 池長 潤, Reo Ikenaga Jun; * 11. März 1937 in Kōbe) ist ein japanischer Ordensgeistlicher und emeritierter römisch-katholischer Erzbischof von Ōsaka.
Takekuni Hirayoshi (jap. 平吉 毅州, Hirayoshi Takekuni; * 10. Juli 1936 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; † 28. Mai 1998) war ein…Takekuni Hirayoshi (jap. 平吉 毅州, Hirayoshi Takekuni; * 10. Juli 1936 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; † 28. Mai 1998) war ein japanischer Komponist klassischer Musik. 1961 erwarb Hirayoshi seinen Abschluss in Komposition an der Nationalen Universität für Schöne Künste und Musik Tokyo (Geidai), 1967 schloss er dort den Graduiertenkurs ab. Zu seinen Lehrern gehörten Hasegawa Yoshio und Ikuma (?) (伊熊良穂). 1969 gewann er den Odaka-Musikpreis (尾高賞). Danach war er erst Lehrbeauftragter an der Geidai, dann Professor am Tōhō-Konservatorium und später an der Kunsthochschule der Präfektur Okinawa (Okinawa Kenritsu Geijutsu Daigaku). Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Chorstücke. Er war verheiratet und hatte einen Sohn und eine Tochter.
Miyako Maki (jap. 牧 美也子, Maki Miyako; * 29. Juli 1935 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist eine japanische Mangaka. Ihr Debüt…Miyako Maki (jap. 牧 美也子, Maki Miyako; * 29. Juli 1935 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist eine japanische Mangaka. Ihr Debüt machte sie 1957 mit Hahakoi no Waltz. Sie war eine der ersten weiblichen Mangaka, die sich durchsetzen konnten. 1960 hatte sie einen Hit mit Maki no Kuchibue, 1963 folgte Ribon no Waltz. Bereits 1968 wendete sie sich den, damals frisch entstandenen Josei-Manga zu. Sie gehörte zu den Stammzeichnern der Magazine Papillon und Funny. Später veröffentlichte sie auch in Seinen-Magazinen. Ihren größten Hit hatte sie in den 1980ern mit Akujo Bible, dass auch erfolgreich als Drama im japanischen Fernsehen lief. Sie ist auch als Designerin der Puppe Licca-chan, dem japanischen Barbie-Pendant, bekannt. Maki war mit Matsumoto Leiji verheiratet. Zusammen mit ihm hat sie in den 1960er Jahren ebenfalls einige Manga gezeichnet.
Kōzō Hirao (jap. 平尾 浩三, Hirao Kōzō; * 1934 in Kōbe) ist ein japanischer Germanist und Honorarprofessor an der…Kōzō Hirao (jap. 平尾 浩三, Hirao Kōzō; * 1934 in Kōbe) ist ein japanischer Germanist und Honorarprofessor an der Universität Tokio.
Toshi Ichiyanagi (japanisch 一柳 慧, Ichiyanagi Toshi; * 4. Februar 1933 in Kōbe; † 7. Oktober 2022 in Tokio) war ein…Toshi Ichiyanagi (japanisch 一柳 慧, Ichiyanagi Toshi; * 4. Februar 1933 in Kōbe; † 7. Oktober 2022 in Tokio) war ein japanischer Komponist.
Sakyō Komatsu (jap. 小松 左京, Komatsu Sakyō; * 28. Januar 1931 in Nishi-ku, Osaka als Minoru Komatsu (小松 実, Komatsu…Sakyō Komatsu (jap. 小松 左京, Komatsu Sakyō; * 28. Januar 1931 in Nishi-ku, Osaka als Minoru Komatsu (小松 実, Komatsu Minoru); † 26. Juli 2011 in Osaka) war einer der bekanntesten japanischen Science-Fiction-Schriftsteller.
Tadao Takashima (japanisch 高島 忠夫, Takashima Tadao; * 27. Juli 1930 im Landkreis Muko (heute: Kōbe), Präfektur Hyōgo…Tadao Takashima (japanisch 高島 忠夫, Takashima Tadao; * 27. Juli 1930 im Landkreis Muko (heute: Kōbe), Präfektur Hyōgo, Japan; † 26. Juni 2019) war ein japanischer Schauspieler. Tadao Takashima spielte in diversen Kaijū-Filmen mit wie Die Rückkehr des King Kong (1962) oder in der Rolle des Dr. Kusumi in Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn (1967). Takashima war mit der Schauspielerin Hanayo Sumi verheiratet. Ihre Söhne Masahiro Takashima und Masanobu Takashima sind ebenfalls Schauspieler.
Asashio Tarō (III.) (jap. 朝潮 太郎; * 13. November 1929 in Kōbe, Präfektur Hyōgo als Yonekawa Fumitoshi (米川 文敏); † 23.…Asashio Tarō (III.) (jap. 朝潮 太郎; * 13. November 1929 in Kōbe, Präfektur Hyōgo als Yonekawa Fumitoshi (米川 文敏); † 23. Oktober 1988) war ein japanischer Sumōringer und der 46. Yokozuna. Asashio machte sein Debüt im Oktober 1948 unter seinem bürgerlichen Namen. Im September 1950 gelang ihm nach sieben Turnieren – es wurden noch lediglich drei im Jahr abgehalten – durch den Sieg (14-1) in der Jūryō der Sprung in die Makuuchi-Division. Im Mai 1952 nahm er noch als Maegashira den Kampfnamen Asashio an; er war der dritte Sumōringer mit diesem Namen. Im September des Jahres erreichte er zwei Siege gegen amtierende Yokozuna, erhielt zweimal in Folge die Auszeichnung für besondere Leistung (Shukun-sho) und wurde zum ersten Mal Sekiwake. Nach lediglich durchschnittlichen Ergebnissen in der Folgezeit fiel er vorübergehend jedoch wieder in die unteren Ränge zurück. Im Januar und März 1955 gewann Asashio mit Siegen über Yokozuna drei bzw. zwei weitere Kinboshi und sein drittes Shukun-sho. Im März 1956 errang der mittlerweile wieder zum Sekiwake beförderte Ringer in Osaka seinen ersten Makuuchi-Turniersieg (12-3). Auch die Frühjahrsturniere der beiden folgenden Jahre konnte er für sich verbuchen. Schließlich erhielt der Ōzeki Asashio nach überzeugenden Leistungen (Yusho 14-1 im November 1958, zweite Plätze in den beiden folgenden Turnieren) mit knapp 30 Jahren die Ernennung zum Yokozuna. Seine Karriere in diesem Rang war von Verletzungen geprägt, so musste er bereits in seinem Ernennungsjahr drei Turniere lang pausieren. Nach nur einem weiteren ersten Platz im März 1961 (13-2) und weiteren verletzungsbedingten Ausscheiden aus Turnieren beendete Asashio im Januar 1962 seine aktive Karriere. Nach dem Tod des Oberhaupts der Takasago-beya, des ehemaligen Yokozuna Maedayama, im August 1971 nahm er die Aufgabe der Leitung des Stalles wahr. Der vierte Asashio und der spätere Ōzeki Konishiki sind bekannte Ringer des Takasago-beya aus dieser Zeit, allerdings auch der skandalumwitterte Maegashira Nankairyu. Im Oktober 1988 erlag Takasago Oyakata einem Schlaganfall.
Kazuko Saegusa (japanisch 三枝 和子, Saegusa Kazuko; * 31. März 1929 in Kōbe als Kazuko Yotsumoto (四本 和子); † 24. April…Kazuko Saegusa (japanisch 三枝 和子, Saegusa Kazuko; * 31. März 1929 in Kōbe als Kazuko Yotsumoto (四本 和子); † 24. April 2003) war eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und Literaturkritikerin.
Takako Doi (japanisch 土井 たか子 Doi Takako, eigentlich 土井 多賀子; * 30. November 1928 in Kōbe; † 20. September 2014) war eine…Takako Doi (japanisch 土井 たか子 Doi Takako, eigentlich 土井 多賀子; * 30. November 1928 in Kōbe; † 20. September 2014) war eine japanische Politikerin und Oppositionsführerin. Doi studierte Rechtswissenschaften an der Dōshisha-Universität. 1969 kandidierte sie für die Sozialistische Partei Japans (SPJ) im 2. Wahlkreis der Präfektur Hyōgo erfolgreich für das Unterhaus und wurde danach elfmal wiedergewählt. Sie engagierte sich stark in Fragen der Gleichberechtigung und setzte sich im Parlament für die Unterzeichnung des Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau ein. Von 1986 bis 1991 war Doi Vorsitzende der SPJ. Unter ihrer Führung modernisierte sich die Partei und gab radikale Positionen auf. Von 1993 bis 1996 war Doi Präsidentin des Unterhauses. Nach der verheerenden Wahlniederlage bei den Unterhauswahlen 1996, in der die SPJ ihre Position als zweitstärkste Partei verlor, übernahm Doi erneut den Parteivorsitz. Die SPJ benannte sich im selben Jahr in Sozialdemokratische Partei (SDP) um, erholte sich aber nicht mehr und verlor immer weiter zugunsten der Demokratischen Partei an Boden. Bei der Unterhauswahl 2003 fiel die SDP auf 6 Sitze zurück; auch umstrittene Äußerungen Dois über Nordkorea im Zusammenhang mit der Entführungsfrage hatten der Partei massiv geschadet. Doi selbst wurde zwar über die Verhältniswahlliste gewählt, verlor aber ihren Wahlkreis. Im November 2003 übernahm sie die Verantwortung für den Zustand der Partei und trat als Vorsitzende zurück, ihre Nachfolgerin wurde Mizuho Fukushima. Seit der Wahl von 2005 war Doi nicht mehr im Parlament, 2006 wurde sie Ehrenvorsitzende ihrer Partei. Takako Doi starb am 20. September 2014 im Alter von 85 Jahren an einer Lungenentzündung.
Kaoru Kanetaka (japanisch 兼高 かおる Kanetaka Kaoru, wirklicher Name: Kanetaka Rose; geboren 29. Februar 1928 in Kōbe…Kaoru Kanetaka (japanisch 兼高 かおる Kanetaka Kaoru, wirklicher Name: Kanetaka Rose; geboren 29. Februar 1928 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; gestorben 5. Januar 2019 in Minato, Präfektur Tokio) war eine japanische Journalistin. Sie war bekannt für eine über 30 Jahre lang von ihr moderierte und produzierte Fernsehsendung mit Reiseberichten aus aller Welt, für die sie zusammengerechnet ca. 180 Mal die Welt umrundete. Dadurch gilt sie in Japan als Pionierin der Auslandsberichterstattung. Zudem war sie Ehrenpräsidentin der „Japan Travel Writers’ Organization“ (日本旅行作家協会). Sie war auch bekannt für die Verwendung des Yamanote-Dialekts, eines Dialekts der Tokioter Mittelschicht, der dem heutigen Hochjapanisch zugrunde liegt.
Nobuo Okishio (jap. 置塩 信雄, Okishio Nobuo; * 2. Januar 1927 im Hyōgo-ku, Kōbe; † 13. November 2003) war ein japanischer…Nobuo Okishio (jap. 置塩 信雄, Okishio Nobuo; * 2. Januar 1927 im Hyōgo-ku, Kōbe; † 13. November 2003) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler und emeritierter Professor der Universität Kōbe. 1979 wurde er zum Präsidenten der Japanese Association of Economics and Econometrics (理論・計量経済学会, riron keiryō keizai gakkai), die heute Japanese Economic Association heißt. Okishio studierte Wirtschaftsmathematik bei Kazuo Mizutani. 1950 graduierte er an der Universität Kōbe und unterrichtete auch dort. Danach begann er die Prinzipien der modernen Wirtschaftswissenschaft anzuzweifeln und studierte Marxistische Wirtschaftstheorie. Die Arbeit von Okishio beschäftigte sich damit, wirtschaftstheoretische Aspekte von Marx’ Theorien zu erklären und lieferte formale (und mathematische) Beweise. 1955 bewies er als erster den marxistischen Fundamentalsatz, dass nur Arbeit den Mehrwert schaffen kann, der zu Gewinn führt, da der Wert der zur Produktion benötigten Rohstoffe und Materialien gegeben ist. Das Okishio-Theorem besagt, dass die Profitrate für die Gesamtwirtschaft höher wird, wenn eine neue, aus Sicht der Einzelunternehmen profitablere Technologie eingeführt wird. Es steht im Widerspruch zum marxistischen Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate. Okishio schrieb viele Artikel über wichtige Gebiete moderner und marxistischer Wirtschaftstheorie, beispielsweise über Wert und Preis, Akkumulationstheorie, kritische Fragen zum Keynesianismus, Konjunktur und langfristige Entwicklungen von kapitalistischen Volkswirtschaften. Seine Ideen wurden in über zwanzig Büchern und zweihundert Artikeln, die meisten davon in Japanisch, veröffentlicht. Dreißig Artikel sind in Englisch publiziert und seine wichtigsten Beiträge sind im Buch (Nobuo Okishio, Michael Kruger and Peter Flaschel, 1993) zusammengefasst.
Sugimoto Shigeo (jap. 杉本 茂雄; Sugimoto Shigeo, * 4. Dezember 1926 in Hyogo; † 2. April 2002) war ein japanischer…Sugimoto Shigeo (jap. 杉本 茂雄; Sugimoto Shigeo, * 4. Dezember 1926 in Hyogo; † 2. April 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Sugimoto debütierte bei den Asienspielen 1951 und absolvierte bei diesem Turnier drei Länderspiele. 1954 wurde er noch einmal für ein WM-Qualifikationsspiel in Tokyo gegen die Auswahl Südkoreas eingesetzt.
Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war…Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war ein japanischer Telekommunikationsingenieur und ehemaliger Präsident der NEC Corporation. Sekimoto studierte Physik an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 1948 und trat dann in die Forschungslaboratorien von NEC ein, wo er 1965 Leiter der Grundlagenforschung wurde. 1962 wurde er an der Universität Tokio als Ingenieur promoviert. Nachdem er ab 1965 zwei Jahre bei COMSAT in Washington D.C. war, leitete er ab 1967 das Labor für Kommunikationsforschung von NEC. 1972 wurde er Manager der Abteilung Datenübertragung (Transmission Division) und 1974 stieg er in den Vorstand auf. 1977 wurde er Senior Vizepräsident und 1978 Executive Vizepräsident zuständig für Verkäufe in Japan. 1980 wurde er Präsident von NEC und 1994 bis 1998 war er im Aufsichtsrat. 1998 trat er zurück als Reaktion darauf, dass NEC dem japanischen Verteidigungsministerium überhöhte Preise berechnet hatte. Er blieb aber Berater von NEC, bis er auch davon 2002 zurücktrat, da er nicht damit einverstanden war, dass NEC seine Elektroniksparte als NEC Electronics ausgliederte. Er entwickelte bei NEC Puls-Code-Modulation zur Anwendungsreife einschließlich der Entwicklung der zugehörigen Schaltkreise. In den 1960er Jahren entwickelte er die SPADE-Technologie die bei Satellitenkommunikation und Datenübertragung (Intelsat) zur Anwendung kam. SPADE steht für Single-channel-per-carrier pulse-code-modulated multiple-access demand-assignment equipment. Ein von ihm entwickeltes Zeit-Multiplexverfahren (TDMA) und automatisches Routing-System fand in der Satellitenkommunikation und später beim Mobilfunk Anwendung. Zu seiner Zeit als Präsident von NEC in den 1980er Jahren stieg NEC zu einem der weltweit größten Anbieter von Computern und Halbleitern auf. Er war Direktor des japanischen Institute for International Socio-Economic Studies (IISE) und 1992 bis 1997 stellvertretender Vorsitzender des Beratungsgremiums des Keidanren, der größten Unternehmens-Lobby-Gruppe in Japan. 2004 erhielt er die IEEE Medal of Honor und er erhielt die IEEE Alexander Graham Bell Medal und den Edwin Howard Armstrong Award der IEEE Communications Society. Außerdem war er Life Fellow des IEEE. Er war auswärtiges Mitglied der National Academy of Engineering. Sekimoto war Ritter der Ehrenlegion und KBE. In Japan erhielt er die Ehrenmedaille mit Purpurband und den Orden des Heiligen Schatzes. Er hielt 35 japanische und 5 ausländische Patente.
Okada Yoshio (jap. 岡田 吉夫; * 11. August 1926; † 22. Juni 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Okada…Okada Yoshio (jap. 岡田 吉夫; * 11. August 1926; † 22. Juni 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Okada debütierte bei den Asienspielen 1951 gegen die Auswahl Irans. Es folgten weitere 6 Spiele für Japan. Sein letztes Spiel bestritt er bei den Asienspielen 1954 gegen die Auswahl Indiens.
Toshio Iwatani (jap. 岩谷 俊夫, Iwatani Toshio; * 24. Oktober 1925 in Kobe; † 1. März 1970) war ein japanischer…Toshio Iwatani (jap. 岩谷 俊夫, Iwatani Toshio; * 24. Oktober 1925 in Kobe; † 1. März 1970) war ein japanischer Fußballspieler.
Masanori Tokita (jap. 鴇田 正憲, Tokita Masanori; * 24. Juni 1925 in Kobe; † 5. März 2004) war ein japanischer…Masanori Tokita (jap. 鴇田 正憲, Tokita Masanori; * 24. Juni 1925 in Kobe; † 5. März 2004) war ein japanischer Fußballspieler.
Chin Shunshin (japanisch 陳 舜臣; geboren 18. Februar 1924 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 21. Januar 2015 ebenda)…Chin Shunshin (japanisch 陳 舜臣; geboren 18. Februar 1924 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 21. Januar 2015 ebenda) war ein in Japan lebender Schriftsteller taiwanesischer Abstammung.
Kagawa Tarō (jap. 賀川 太郎; * 9. August 1922 in der Präfektur Hyōgo; † 6. März 1990) war ein japanischer…Kagawa Tarō (jap. 賀川 太郎; * 9. August 1922 in der Präfektur Hyōgo; † 6. März 1990) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Kagawa debütierte bei den Asienspielen 1951 gegen die Auswahl Irans. Es folgten fünf weitere Länderspiele. Sein letztes bestritt Kagawa bei den Asienspielen 1954 gegen die Auswahl Indonesiens, gegen die Kagawa auch sein einziges Länderspieltor erzielte. Am 23. Mai 2006 wurde er in die Japan Football Hall of Fame aufgenommen. Der Fußballspieler und Sportjournalist Kagawa Hiroshi war sein jüngerer Bruder.
Tsuda Yukio (jap. 津田 幸男; Tsuda Yukio, * 15. August 1917 in Hyogo; † 17. April 1979) war ein japanischer…Tsuda Yukio (jap. 津田 幸男; Tsuda Yukio, * 15. August 1917 in Hyogo; † 17. April 1979) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Tsuda wurde 1940 in einem japanischen Freundschafts-Turnier gegen die Auswahl der Philippinen eingesetzt. Elf Jahre später wurde er bei den Asienspielen 1951 in drei weiteren Spielen eingesetzt. Weitere Berufungen folgten nicht mehr.
Tonoyama Taiji (japanisch 殿山 泰司; * 17. Oktober 1915 in Ginza, Tokio, Japanisches Kaiserreich; † 30. April 1989) war ein…Tonoyama Taiji (japanisch 殿山 泰司; * 17. Oktober 1915 in Ginza, Tokio, Japanisches Kaiserreich; † 30. April 1989) war ein japanischer Schauspieler und Schriftsteller. Tonoyama war ein enger Freund von Shindō Kaneto. 1950 gründete er mit Shindō und Kōzaburō Yoshimura die Filmproduktionsgesellschaft Kindai Eiga Kyōkai (近代映画協会). Im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg diente er in der Kaiserlichen Japanischen Armee in China. Er war verheiratet, hatte aber stets auch eine Geliebte. Er schrieb eine Reihe von halbautobiografischen Essays unter dem Titel Sanmon Yakusha (三文役者), was so viel wie Schauspieler dritter Klasse bedeutet. Shindō Kaneto schrieb über ihn die Biographie Sanmon yakusha no shi, (三文役者の死), was „Der Tod eines drittklassigen Schauspielers“ bedeutet. 1963 gewann er beim Mainichi Film Concours für den Film Ningen den Preis des Besten Schauspielers.
Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer…Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Noma Hiroshi, Sohn eines buddhistischen Priesters, begeisterte sich für die französische symbolistische Dichtung, las die Werke von James Joyce, André Gide und Marcel Proust und war Schüler des Dichters Takeuchi Katsutarō, bevor er ab April 1935 an der Universität Kyōto ein Französisch-Studium begann. Nach dem Studium, das er 1938 beendete, arbeitete er am Ōsaka City Welfare Department und kümmerte sich um die Burakumin, also die Unterpriviliierten Japans. Er interessierte sich frühzeitig für die marxistische Ideologie. 1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und nahm an Kämpfen in China und auf den Philippinen teil. Nachdem er wegen einer Malariainfektion aus der Armee entlassen worden war, trat er 1944 der Kommunistischen Partei bei, aus der er allerdings später wieder ausgeschlossen wurde. 1946 debütierte er mit dem Roman „Kurai e“ (暗い絵) – „Schwarzes Bild“. Sein bedeutendstes Werk war der Antikriegsroman „Shinkū chitai“ (真空地帯, 1952) – „Zone der Leere“, für den er mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Für den Roman „Seinen no wa“ (青年の環) – „Kreis der Jugendlichen“ erhielt er 1971 den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis. Das ist der Titel einer fünfbändigen Serie von Büchern, die Noma 1947 begann und die insgesamt 8000 Seiten umfasst. In diesem Buch verarbeitet Noma seine Erfahrungen mit den Burakumin und deren Befreiung. Für sein Gesamtwerk erhielt er 1989 den Asahi-Preis.
Hanamori Yasuji (japanisch 花森 安治; geboren 25. Oktober 1911 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 14. Januar 1978) war…Hanamori Yasuji (japanisch 花森 安治; geboren 25. Oktober 1911 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 14. Januar 1978) war ein japanischer Magazin-Herausgeber.
Yanagihara Yoshitatsu (japanisch 柳原 義達; geboren am 21. März 1910 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben am 11. November…Yanagihara Yoshitatsu (japanisch 柳原 義達; geboren am 21. März 1910 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben am 11. November 2004) war ein japanischer Bildhauer der Shōwa-Zeit.
Ushiba Nobuhiko (japanisch 牛場 信彦; geboren 16. November 1909 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 31. Dezember 1984) war…Ushiba Nobuhiko (japanisch 牛場 信彦; geboren 16. November 1909 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 31. Dezember 1984) war ein japanischer Diplomat. Er war Staatsminister für Außenwirtschaft, Berater des Außenministeriums und Botschafter in den Vereinigten Staaten.
Tsumura Hideo (jap. 津村 秀夫; * 15. Mai 1907 in Kōbe; † 12. August 1985) war ein japanischer Filmkritiker. Hideos jüngerer…Tsumura Hideo (jap. 津村 秀夫; * 15. Mai 1907 in Kōbe; † 12. August 1985) war ein japanischer Filmkritiker. Hideos jüngerer Bruder ist der Dichter Tsumura Nobuo (1909–1944), sein Sohn Tsumura Takashi (* 1943) ist Schauspieler.
Yabuuchi Kiyoshi (jap. 薮内 清; * 12. Februar 1906; † 2. Juni 2000), häufig auch in Kunrei-Schreibweise Kiyosi Yabuuti…Yabuuchi Kiyoshi (jap. 薮内 清; * 12. Februar 1906; † 2. Juni 2000), häufig auch in Kunrei-Schreibweise Kiyosi Yabuuti, war ein japanischer Wissenschaftshistoriker. Er gilt als Pionier auf dem Gebiet der chinesischen Mathematik- und Astronomiegeschichte.
Yoshikawa Kōjirō (japanisch 吉川 幸次郎; geboren 18. März 1904 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 8. April 1980 in Kyōto)…Yoshikawa Kōjirō (japanisch 吉川 幸次郎; geboren 18. März 1904 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 8. April 1980 in Kyōto) war ein japanischer Sinologe.
Koiso Ryōhei (japanisch 小磯 良平; geb. 25. Juli 1903 in Kōbe; gest. 16. Dezember 1988) war ein japanischer Maler im…Koiso Ryōhei (japanisch 小磯 良平; geb. 25. Juli 1903 in Kōbe; gest. 16. Dezember 1988) war ein japanischer Maler im „westlichen“, im Yōga-Stil der Shōwa-Zeit.